maximale Höhe: 43m

Einige lohnende, teils jedoch begrünte Routen von durchwegs traditionellem Charakter, die am späteren Nachmittag in den Schatten kommen.

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Die Teilöffnung (WF nordseitig) bedeutet, dass man sich vom Gipfelplateau und -buch fernhält.
Die Infrastruktur spez. in diesem Sektor ist hierfür soweit vorhanden, nur links am Normalweg nicht so, dass man "gut" hinabkommt! Bitte an alle, sich derart umsichtig zu verhalten.

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Hier herrschen selbst an heißen Tagen nachmittags oft gute Bedingungen.

Asselstein Südostseite
Südostkante 7-
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Kleine Anekdote: Nach eigener Angabe relativ frisch aus der Halle "entkommene" Klettererin hing heute massiv in den beiden rostigen Normalhaken herum. Besonders bei dem oberen, dem vor dem schlecht einzuhängenden letzten Ring, mochte man kaum hinschauen. Wenn diese Rostgurke kommt, dann gute Nacht.
Und als Anregung zur Diskussion auf SANSI-Ebene: Wie umgehen mit den alten NH? Industriedenkmal oder eher Gefahrenquelle?
Man könnte sie ziehen, man könnte sie aber auch durch frische NH ersetzen. Die wären sicher stabiler, die Länge des Stiftes wäre bekannt und NostalgikerInnen könnten sich nach einer Weile immer noch an Flugrost ergötzen.
Das war übrigens bei weitem nicht das erste Mal, das alte Haken als vollwertige Sicherungen verwendet wurden. Wenn jeder Fehler bestraft würde ...
www.morchel.org/die-klassiker/südostkante/
Nach RS mit einem der Erstbegeher wurde der 2.R jetzt (doch noch) nach unten versetzt.
Nach dem letzten Ring in der Wand kann man links um die Kante und gerade hoch (mittlerer Friend passt unterwegs)auf den Gipfel; dort wartet ein Bühler, der es erlaubt, mit einem 70m Strick abzuseilen, bzw. mit zwei langen Bandschlingen umzulenken.
Ist hier nicht in diesem Jahr ein sehr erfahrener Kletterer vor dem 1.R auf den Boden gestürzt?Griffausbruch?Es liegt in dieser Passage m.E.eine gute Rissklemme.Sollte man vielleicht in der Zukunft bedenken.
  K: Kurs Ost-Süd-Ost 7-
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Bestia Palatinensis 8-
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Schöne kurze knackige Tour, deren Schlüsselstelle einiges an Tüftelei bedarf. Tendenz zu glatt 8. Mit Einstieg über Südostkante insg. sehr lohnend.
Klasse Route mit tollen Zügen an fast fränkischen Löchern. Spannend für die Füße, da beim durchziehen unten die Tritte sich einfach verstecken. Bestias hab ich Gott sei Dank keine gefunden ;-)
Besser über Kante als über katerweg einsteigen... Das sich die crux links vom ersten Ring abspielt, ist das Seil sonst doof hinter einem vorbei gespannt. Den 2 ring zu Klippen ist nicht ganz einfach. Aber fester Fels und starke gute Züge
Katerweg direkt 7+
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Plädiere für die Sanierung des Schlaghakens oben (z.B. 1m höher), dann würde die Tour vielleicht auch öfter geklettert und wäre oben mit weniger Flechten bestückt. Lohnt sich auf jeden Fall! Nach dem 2.R liegen Fr.3 + 3,5 im Riß! Oben weiter kann man nach dem Schlaghaken mit Fr.2,5 nach rechts zum AR der "Pälzer Bestie" ;-) ausbüchsen!
Eine Sanierung des letzten H lohnt m.E. nicht (ist zu nah am R, Abstand würde durch sinnige San. noch kürzer).
Wenn dann sollte der H mind. 1m weiter oben durch nen R "ersetzt" werden - aber das ist dann Sache a) einer Abstimmung im SanSi und b) des Erstbegehers.
Also: vielleicht gibt es da ja einen Trick, aber wenn man es über die "offensichtlich" benutzten Löcher klettert, ist die Stelle am 1. Ring kaum leichter als die Crux oben.
Fritz-Mann-Kamin 5+/6-
  12 Kommentare 12 Kommentare
Da muss man für den Grad schon ganz schön ackern... Am schwierigsten fand ich es im zweiten Überhang... Für die Vorsteiger, Absicherung ist ganz gut machbar, allerdings ist dieser Weg nicht zu unterschätzen... Es gibt leichtere Wege in diesem Grad. Dennoch ganz nettes Geschrubbe...
Losen Block (Sebastian 2015) hab ich nicht registriert. Überhang löst sich mit guten Griffen gut auf. 0,5er Friend bzw. 0,4er Cam könnt man bestimmt 3x sicher einsetzen, am meisten Sicherheit gab er mir beim Überhang nach dem Stand (hjc 2007, b). Nicht zu unterschätzender Klassiker!
GB-Eintrag aus dem Jahre 1919 von Jakob Otto:
"Heute ist es 10 Jahre, daß ich mit 2 Gesellen über die Südwand Direkt zum Gipfel des Asselsteins emporsteigen wollte.
Am Morgen des 10. Oktober 1909 kletterten wir auf dem damals einmal begangenen Ney-Schlemmer-Weg zum breiten Band mit dem Block. Hier querten wir gegen Osten bis zu dem jetzigen Fritz-Mann-Kamin (auf dem Band Otto). Im Kamin stieg ich bis zur engsten Stelle empor, querte dann in die ausgesetzte, griffarme Wand hinaus und stieg an derselben noch etwa 3 Meter hoch. Weiter ging es nicht und ich stürzte ab. Das Seil, das mich mit Hauck verband, riß, dann kam ich an einem Baum vorbei, dessen Zweige mich noch einen Augenblick aufhalten. So kam ich fast unbeschädigt, wie meine Gefährten, unten an. Trotzdem blieb die Liebe zu den Bergen mir in 10 Jahren will ich wieder hier oben stehen. OTTO"
Über dem ersten Überhang (vor dem Stand) ist links vom Riss ein recht großer, loser Block (Modell 30kg+). Dieser bietet sich auch super als Henkel an, lässt sich in den Querbändern aber auch gut hin und her bewegen. Kann sein dass der noch ewig da irgendwie klemmt (hab ihn heute auch noch - vorsichtig - als Griff verwendet). Sollte der aber mal kommen, so hat der durchaus das Potenzial beim Bodenpersonal ordentlich Schaden anzurichten (und dort unten steht quasi immer jemand - nicht nur der Sicherer).
you never know - und bevor an so einem Klassiker was passiert hab' ich den R heute jetzt erst mal "gedoppelt", d.h. der neue sitzt besser in Linie und auch etwas höher (nahe der alten Gurke). Der hohl klingende "alte" wird dann bei Gelegenheit von mir noch ausgebaut.
...Ich bin in den 1. Ring gefallen, zum Glück hat er mich gehalten - aber wie lange noch??? Sollte dringend erneuert werden!!!
Am 1. Ring klinkt die ganze Schuppe um den diesen recht hohl !!!
Ergänzung zu Sebastians kommentar: Das sollten aber nur erfahrene Kletter machen, da man doch aufpassen muss auf a) das sich das Seil nicht im Riss verhakt und b) die Seilenden passen.
Ergänzend zur Abseil-Empfehlung von hjc:
über die Route kann man auch mit abseilen (zur "Not" reicht sogar ein 60m-Seil in einem Rutsch bis zum Podest des Normalweg, aber nicht ganz bis zum Boden!).
Äußerst lohnender Klassiker der in der Sammlung nicht fehlen darf. Wunderbar dreidimensional. Geht sehr gut in einer langen SL mit verlängertem Standring als ZS (wie von HJC beschrieben). Zum ersten Ring hin hilft ein Keil, dann kann man noch Cams bis 3 gut zu den Ringen unterbringen. Am zweiten Überhang (der nach dem Standring) ists eigentlich am einfachsten (nervenschonender), wenn man im Riss als Kamin hochschrubbt bis man mit der Hüfte festhängt (zumindest bei meiner Leibesfülle; wunderbarer No-Hand-No-Feet-Rest), dann aus dieser Stellung gemütlich nen Friend über dem Überhang verbauen, zurückkletteren und entspannt außen hoch.
das mit dem Hex 7 vorm 2.Überhang haut so nicht mehr hin - das Loch ist zu "angenagt". Allerdings geht a) ein mittl. Friend sowie b) knapp darüber auch noch ein 0.5er. Schrubben (linke Körperhälfte im Riss) ist eigentlich schwerer als wenn man's frontal außen klettert. Sicherer wird's, wenn man den Stand weglässt (etwas verlängern) und zu dem Pfeilerchen im Einstieg hin zum 1.Ring braucht man nichts zu sagen - außer: cool bleim'...
Der o.T. ab Höhe des heutigen 2.R wurde bereits am 29.10.1911 erstbegangen - nach vorherigen durchaus kühnen Versuchen vom "Normalweg" aus über das so genannte "Otto-Band".
Normalweg 4-
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Fremdmeldung: 1.R überprüfen (horizontale Strukturriss und der Zement ringsrum)
Im Gegensatz zum Maurerweg ist man auf dieser Route vor fahrlässigerweise zum Absturz gebrachten Weihnachtsbäumen weitgehend geschützt!
www.morchel.org/die-klassiker/asselstein-nw/
Wenn man den 2.R zu sehr verlängert besteht die Gefahr dass sich das Seil beim Weiterklettern oberhalb des 2.Standplatzes im Riss verklemmt.
Gemäß eines SanSi-Beschlusses ist der 2.R (im "Z") jetzt erneuert - an geeigneterer Stelle (mehr rechts wie bisher).
R im "Z" sieht marode aus. Wenn er erneuert wird sollte er ein Stück weit nach rechts gesetzt werden (evtl. auch etwas runter).
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, SU und Cam 0.4 so absichern, das die Wahrscheinlichkeit für einen Pendelsturz mit Bodenberührung für den Nachsteiger sehr minimiert wird. Is aber auch gut zu machen.
Der klassische Normalweg! Der athletische Schlussüberhang kann auf einem breiten Band in der Nordwand zum Ausstieg des "Jung-Hardt-Kamins" (II) umgangen werden.
1993: Im Quergang des Normalweges werden zwei Nachsteiger gleichzeitig gesichert. Der hintere stürzt und reißt den vorderen mit dem Seil mit. Mangels ausreichender Sicherung stürzen beide auf den Boden.
  V: Westgratquergang 4-
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  V: Links vom Z 7
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halte den 1.R für nicht sehr vertrauenswürdig!
Die Felsqualität zwischen Haken und 2.R ist sehr bescheiden.
  V: Wand zur Verschneidung 3
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Naja, hab das grad mal gemacht. Zumindest für denjenigen, der das Seil hoch bringt nicht besser, da halt deutlich flechtiger/grasiger als im Original zum Schlemmerwändel. Andererseits auch nicht wirklich schlimm --> "kann-man-mal-machen"
... Immer noch Flechtig aber selbst bei Tropischem Wetter wie heute gut zu Klettern.Bischen krümelig wars....
Für nicht ganz so fitte Nachsteiger die sicherere Variante, weil das Seil von oben kommt (was in der Originalquerung oberhalb des 2.Standes gerade nicht der Fall ist) - allerdings flechtiger (Stand 2007)
  V: Verschneidungsausstieg 6-
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Passionsweg 7
  8 Kommentare 8 Kommentare
Wir haben heute den oberen Teil geklettert. Ich würde die Spitzenkletterei einfach mal so als gemäßigten Pfälzer Schrott bezeichnen. Heute kein Chalk, keine Tickmarks (zumindest bevor wir durch waren), dafür Bruch und Flechten. Wenn man nach den Schwierigkeiten den Blick gen Gipfel richtet, packt einen das kalte Grausen. Immerhin kann man unkompliziert in den Fritz-Mann flüchten und es ist insgesamt gut abzusichern.
nR (z.B. als Stand nutzbar) b. "Ottoband" jetzt drin (gem. SanSi-Beschluss und nach Zustimmung von HPD).
Den letzten geschlagenen H in der 2.SL konnte ich von Hand abdrehen. Erneuerung erübrigt sich m.E., weil dort ein Rock (etwa #6) liegt - der nen Elephanten halten könnte.
Ein weiterer Standring auf dem Ottoband ist m.M.n. nur für die erforderlich, die auch die 1. Länge klettern wollen (wirklich nett findet das eigentlich nur der Nachsteiger). Ansonsten reicht der Stand am Fritz-Mann vollkommen. Wenn Ihr`s trotzdem machen wollt, dann bitte unten noch einen der alten Gurken sanieren und die Heidekraut-Bäume fällen ...
Vorschlag: Ein Standring auf dem "Ottoband" statt der maroden Sanduhren
Aber ganz sicher nur die obere (lohnendere) Hälfte !
Wird so gut wie nie geklettert? Am Sonntag waren sogar Tickmarks drin.....Ab dem Ottoband wirklich empfehlenswert!
Spätklassiker, der aufgrund der unten etwas umständlichen Linienführung so gut wie nie geklettert wird. Für glatt 7 dankbar, aber recht komplex.
1.Seillänge nicht 100%ig fest, weswegen man vielleicht nicht gerade bei Hochbetrieb am Normalweg einsteigen sollte. Bruchpiloten stehen heutzutage ja unter einem nicht unerheblichem Rechtfertigungsdruck !!! Nun links vom Kamin über unschöne Sand-Nekrosen hoch zu Fingerriss (R). Ab hier dann Spitzenkletterei in gutem Fels bis zum Gipfel (H, R, beliebig großer Keil). Eine glatte Stelle nach dem 2. Ring erfordert nochmal den Griff in die Trickkiste.
Eulenkeule 8-/8
  1 Kommentare 1 Kommentare
"Muss nicht unbedingt sein!", meint man beim ersten Hinschauen. Geklettert wird es sowieso nie und auch die erste Hälfte reißt einen nicht gerade vom Hocker. Die Schlüsselstelle am 3. Ring überzeugt allerdings dann doch. Sieht echt unmöglich aus und Bewegungslegasteniker kommen da sicher nicht drüber.
Maurerweg 6+
  3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/maurerweg-asselstein/
Bei den fünf genannten Ringen handelt es sich wie schon im vorherigen Kommentar erwähnt um den Standring auf dem Band (direkt oberhalb der Kiefer, von der Seite nicht sichtbar), dem gut sichtbaren Ring über den Waben, sowie drei weiteren alten Schlaghaken (einer unterhalb des Ringes, zwei danach im weiteren Routenverlauf). Die drei Rostgurken sehen alle nicht wirklich vertrauenserweckende aus, werden allerdings auch nicht wirklich benötigt, da sich in deren Umfeld auch genügend solide mobile Sicherungen (Friends, Keile) unterbringen lassen. Mit einem Satz Friends (Camalot 0.3 - 4) auf jeden Fall gut absicherbar.
Ein echter Gewinn an Sicherheit stellen ein nachträglicher (Stand-)Ring auf dem "Ottoband" und der vernünftigerweise genau zwischen den alten Rost"gurken" gesetzte nächste Ring dar. Der (Faust-)Riß darüber kann trotzdem zur Schlüsselstelle "entarten" (3er / 3.5er Friend nicht vergessen).
  K: Südwanddiagonale 7
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Ringfrei 7-
  1 Kommentare 1 Kommentare
Der Kommentar im Richter-Führer ("Schade ...") hat mich verleitet hier mal einzusteigen. Ich möchte ihn ein wenig relativieren.
Die Route ist über weite Strecken brüchig und dazu nicht wirklich solide abzusichern. Bewertung: 7- mit dem üblichen kleinen Scharfi-Zuschlag.
Bis zum ersten Band geht nichts, dort kann man dann mit ca. 3m-langer Bandschlinge einen "Balkon" umwickeln (kommt bei einem Sturz wahrscheinlich komplett). Oben in der glatten Höhlung mit der "SU" (in die würde ich mich nicht mal reinhängen, geschweige denn -stürzen) ginge ev. ein ~ 5er Friend (wo der 3er liegen soll, hat sich mir nicht erschlossen).
Schafft man es nun, die leicht unübersichtliche, weil grausig verflechtete Schlüsselstelle zu entschlüsseln, erliegt man für kurze Zeit der Vision, sich vielleicht doch in einem ganz guten Kletterweg zu bewegen.
Ein Trugschluss - wie gesagt, denn unmittelbar darauf wird man mit einem 10cm dicken Sedimentstrom aus lupenreiner Falkenkacke konfrontiert (könnte man einpacken für die Tomaten zuhause)! Auch die nächsten Meter sind noch einigermaßen heikel, erst unterm Ausstiegsriss liegt dann zur Abwechslung mal ein richtig guter Keil.
Melodrama 7
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Der obere Teil für sich genommen ist eine nette Seillänge im oberen 6ten Grad. Neben einige Friends sollte man mittlere Rocks für die Rissspur mitnehmen.
Steigt man vom Normalweg aus ein, läuft das Seil ganz schön schräg, daher besser über den hübschen Passionsweg-Riss zum 1. Ring.
Das grimmig ausschauende V-Dach ist im Richter-Führer treffend charakterisiert: Irgendwie klemmt, klammert, stützt und wurschtelt man sich wenig elegant und unter flächigem Hautverlust hoch aufs Band. Hab die Stelle gut geputzt - sie muss trocken sein. Zur Nervenberuhigung könnten im Faustriss hinten noch ein Fr.~4 oder über der Kante ein Fr.~2 in eine Lette geschoben werden.
Oben dann überraschend ansprechende Kletterei, insbesondere die Passage nach dem Ring. Der Ausstieg ist flechtig, aber mit ein, zwei Friends absicherbar und das Heidekraut ganz oben stört nicht wirklich.
  V: Crescendo 7+
  1 Kommentare 1 Kommentare
Wenn man am "Z" steht, überlegt man zweimal, bevor man hier einsteigt. Die großen, abgespaltenen Blöcke am Einstieg sehen doch sehr bedrohlich aus - nicht klettern, wenn jemand unten drunter ist. 1. R klippen geht gut, dann athletisch an tlw. dünnen Schüppchen zur Dachkante. Hier sehr spannender Mantle direkt am Ring, vorheriges Putzen sinnvoll. Wenn alles hält, ist's richtig gut...
Normalweg direkt 5
  8 Kommentare 8 Kommentare
Wirklich schöner und abwechslungsreicher NW. Absicherung problemlos... Unten im Fingerriss liegen Keile sehr gut und da ist es kurz etwas anstrengend, aber nicht im 6er Bereich. 5 - 5+kommt da gut hin. Wenn man mit links in das gute Lettenloch greift, kann man auch recht bequem den ersten Keil legen... Hat man das untere Rissstück geschafft, ist es purer Genuss bis oben. Im Riss oben passt wie gesagt ein 5er Cam, etwas darunter geht auch noch rechts im Loch ein 1er Cam. Ein 4er Cam kann man zur Not auch legen, muss aber tief in den Riss... Der Spreizkamin ist dann auch ohne Sicherung kein Problem... Sehr zu empfehlen...
Der Fingerriß am Einstieg ist auch mit weniger dicken Pranken keine 5. Schon gleich gar nicht im onsight. Klassischer Fall in Bewertungsfragen. 6/siebtel der Linie ist 4+ / max.5- mit m.M.n. 6- Einzelstelle (4m Fingerklemmer). Macht in der Summe, geteilt durch..
Westseitig auf Plateau unterm Gipfelaufbau sitzt nunmehr ein R zum Nachsichern (damit man nicht mit "Seilschleife" über Felszacken ostseitig arbeiten muss).
Danke dafür, sehr sinnvoll!
Sehr schön und lässt sich mit mobilem Material zukloppen.
Der Riss unten gibt eher die Linie und die Absicherung vor, Rißklettern wird eigentlich nicht geboten bzw. machts nicht wirklich leichter.
unten nicht leicht für den Grad, aber sehr gut absicherbar, z.B. mit
Fr 1,5 im Lettenloch (verlängern) an der ersten abdrängenden Stelle knapp links vom Riss , dann mit Fr 1, Fr 00, Fr 4 und Fr 0 den Riss "hochschlossern". Ehe über der 2ten abdrängenden Stelle noch der Cam 0,75 in den Riss passt.
Der Schulterriss oben lässt sich auch perfekt mit nem 5er Friend absichern. Davor noch Fr 2 und Fr 0,5 (in Lettenloch) und der Genuss-Kamin ist abgesichert. Oben raus beim Spreizen dann großes Kino!
Hoher Erlebniswert!
im oberen Teil prächtiger, aber kurzer Schulterriss (SU am Beginn des Risses) und dann wirds ein toller Spreizkamin zum Ausstieg.
unten nette Fingerrißübung, die trocken sein sollte.
Dem Träumen ein Ende 8+
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Eigentlich gute Tour mit interessanten Zügen an der Schlüsselstelle. Wie schon beschrieben unbedingt den 2. eigenständigen Ring weit! vorverlängern sonst droht ein übler Sturz auf die untere Platte. Über der Schlüsselstelle liegt noch solide ein lila Cam der die Nerven beruhigt.
Deine Beweggründe sind natürlich ehrenwert und nachvollziehbar. Aber eine Tour, in die man nicht sinnvoll von unten einsteigen kann: Wer soll das dann so klettern? Die Anzahl der Aspiranten wird eh überschaubar sein (auch, weil Jens sie im Führer vergessen hat). Im jetzigen Zustand wird jeder vernünftige Mensch ohnehin erst mal die Neue Südwand zum Aufwärmen machen und sich das Ganze von oben anschauen. Zum Ausbouldern von unten bringt die Öse so nichts, da man sie ja nicht einhängen kann. Da müsste sie schon ein gutes Stückchen runter.
Hatte die betreffende F.-Öse bei der ersten Begehung - ohne mir viele Gedanken über einen Abgang zu machen - überzogen und dann erst eingehängt (Exe war ja keine vorgeklippt).
Gesetzt hatte ich sie aus zwei Beweggründen: a) Ohne den Fixpunkt könnte das Auschecken sehr stressig sein und b) nicht jeder besitzt derlei Gerätschaften, um sich oben am Otto-Band vernünftig zu sichern...
Dass ein Bohrhaken mehr als ursprünglich geplant den Klettergenuss mindert war natürlich nicht gewollt - hätte die F.Öse doch besser weglassen sollen ;-/.
Oder Genuss-optimierend doch gleich 3 Fixpunkte? Bei der Nachbarschaft zu solchen Klassikern wie dort neige ich noch mehr als sonst zum Bohrhakenminimalismus - wenn ich denn wie immer seltener konsequent bin :-(
Was eher Kopfschütteln verursacht ist die suboptimale Ringverteilung, die den Klettergenuss deutlich mindert. Schon den ersten eigenen R anzuklettern ist stressig. Wenn man wie vorgeschlagen den 3.R der Neuen Südwand vorher einhängt, muss man hin und dann wieder zurück queren, um diesen wieder auszuhängen.
Die folgende Schlüsselpassage würde ich ohne vorverlängerten 2.R nicht klettern wollen. Ein Sturz beim letzten schweren Zug ans Henkelband hätte dann sicher unschöne Folgen.
Wären 3 Ringe wirklich so schlimm gewesen? Oder alternativ beide R ein Stück runter und den oberen Teil mit Friends abgesichert. So bleibt ein schaler Beigeschmack bei dieser an sich tollen Tour.
Meiner Ansicht nach passt der angegebene Schwierigkeitsgrad. Die NW-Passage auf der anderen Seite z.B. ist schon noch einiges schwerer.
Der angeg. S.-Grad verursacht(e) bisweilen schon Kopfschütteln.
Wer davon träumt den 2.R stabil einzuhängen, wird namensgebend von der Realität eingeholt. Entweder vorab deutlich verlängern oder überklettern
Nach 37 Jährchen dann doch noch "absolviert" ;-)
Wer es - wie bei der ersten Beg. getan - in einem Zug mit den beiden Varianten begeht sollte einige Verlängerungen einsetzen.
Der Clip des R im Überhang lässt sich mittels des 3.R in der "Neuen Südwand" völlig entschärfen.
  V: Pyjama-Einstieg 6+
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  V: Vom Ende zu träumen 7-
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zur Absicherung des (ausgereizt gesetzten) R ist ein gr. Rock (gedreht in Querschlitz) ganz angenehm, oder eben ggfalls eine "Überstrecker" dabei haben)
Neue Südwand 7-
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Eine San. des H unten (1.Sl) lohnt nicht, weil davor nicht sonderlich solides Gestein sowie nahe beim H ein perfektes Friend-Loch.
Mind. 2m weiter unten würde ein Bohr-H schon viel mehr bringen - und höchstwahrsch. dazu führen, dass es öfter auch von unten und damit originaler geklettert würde.
Bin nach wie vor Fan dieser Tour - aber objektiv betrachtet sind nur noch die 5-6 m rund um die Schlüsselstelle gut in Schuss (vermutlich weil`s da überhängt und keine Flechten wachsen). Davor und danach ist es natürlich auch noch kletterbar, hinsichtlich der Wegfindung jedoch kompliziert und von der Gesteinsqualität her deutlich bescheidener.
Meinen tiefen Respekt vor den Erstbegehern! Neben dem Lagerweg am Spirkelbacher ein weiterer Siebener aus der "Vorzeit". Die Schlüsselzüge an Auflegern mussten wohl auch schon damals zwingend freigeklettert werden. Klasse!
Critical mass 8-
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Es empfiehlt sich diverse Ringe lang einzuhängen, da man sich sonst ggf. nach dem Dach kaum noch bewegen kann. Die Flechten wachsen wie verrückt ... insgesamt nicht mehr so doll!
Bis zum Ring der Neuen Süd passiert man 7 Ringe. Wenn die knifflige Stelle im Dach nicht wäre, eine schön homogene 6+. Guter Fels!
Das Ring"material" hat sich inzwischen gebessert - und (hoffentlich der Erstbegeher) hat mit der Überarbeitung der 1.SL jetzt eine insgesamt gut konsumierbare Linie "errichtet". Sehr lobenswert, dass der jetzt 3.R etwas nach unten versetzt wurde.
Habe die Tour nicht geklettert, aber selten zuvor ein derartiges Sammelsurium an (selbstgebauten ?) Ringmaterialien gesehen wie hier. Verfechter der "reinen Lehre" können es sich ja mal angucken ...
Begnadete Körper 9-
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Hohes Gericht 9
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Last classic hero 6+
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Westgrat- Abseilriss 6-
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Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend (widerwillig) diese Route geklettert und gleich voll in die Scheiße gelangt. Wenn man in den allerletzten Rissmeter einen Cam legt, dann zieht es das Seil gnadenlos unterhalb in den Riss hinein und es geht gar nichts mehr. Hat gerade so zum Fixieren im Standring und zum Abseilen mittels HMS gelangt. Der alte Abseilring war weiter rechts und hat für einen gesünderen Seilverlauf gesorgt. Ansonsten knorriger Pfälzer Riss, der etwas Moos angesetzt hat. Am Einstieg erstmal schlecht gesichert hoch zu Keilstelle, danach Cam1+2 unter dem Dächlein verbauen und mit Rechtsschleife darüber hinweg.
Nicht geschenkt für den Grad, v.a. wenn man es zum ersten Mal klettert (und die Kellen oben noch suchen darf). Wird wohl nicht sonderlich oft gemacht. In den Erker fühlt es sich zwar etwas komisch ab, löst sich dann aber gut auf. Aus dem Erker dann behrzt raus (da liegt noch ein rottiger Fixtricam), oben drückt es dann nochmal etwas, wenn man bissle sucht finden sich aber immer gute Griffe. Fand Keile sehr nützlich und noch Cams bis #2. Für Freunde eisenfreier Kletterei aber durchaus ein anregender Weg.
  V: Direkteinstieg 7-
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Anders als im Richter vermerkt durchaus absicherbar. Trotzdem etwas unangenehm.