maximale Höhe: 33m

Eine Nacherschließungswelle hat hier nochmal einige "sportliche" und teils gut konsumierbare Klettereien hinterlassen, die insgesamt trotzdem eher selten besucht werden.

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Am Wandfuß ist es deutlich lichter geworden (Gott sei Dank; bzw. 1000 Dank an die Helfer-innen ;-) und "Entstauber") und "verschwundene" Wege sind wieder zugänglich. Ein paar mehr Begehungen würde diesen schönen Routen durchweg gut tun.
Sind bei einer Wanderung hier vorbeigekommen und es ist erschreckend, wie der Wald mittlerweile den Fels erreicht und eingefangen hat. Man kommt kaum noch an die Einstiege heran. Wie wäre es, hier mal eine "Entholzungs- und Säuberungsaktion" anzudenken!? Würde sich lohnen. Ansonsten verlieren wir wohl bald gänzlich dieses schöne ruhige Fleckchen!

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Eichelbergfelsen Kreuzfels Hauptgipfel
Normalweg 1
  Über den langen Westgrat
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Probelauf 7
  Über kurze Wand
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  31.3.2001
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Blockweg 6-
  Ca. 10m rechts oberhalb von "Madonnenriss" über blockige Rampe in kl.Nische. Nach links um Kante und gerade (nR) - orig. links weiter zu Bäumchen, dort gerade hoch und nach rechts - zu runder Rissspur (Hf). An ihr hinauf, dann sehr bewachsen rechtshaltend z. Grat.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  30.3.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Route saniert und oben begradigt (die Diagonale nach rechts raus hätte doch zu viel Putzaufwand bedeutet)
Absicherung wie folgt: Aus der Nische (Fr #2) zu Band (Fr # 3.5) und nach links zu R (Altmetall entsorgt), von dort ziemlich gerade (Fr #1) zu Platte (R) und gerade (Fr #2.5) zu AR.
Einstiegsrampe sollte noch "gefegt" werden.
  V: Ostgratausstieg 2
  Aus der kl.Nische über Bändersystem nach rechts z. Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Diagonalweg 4-
  Mit "Blockweg" beginnen und vom Bäumchen nach links zum "Madonnenriss" und diesen zum letzten Baum. Waagrecht nach links zu H. Stand. Links aufwärts z.G.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Mohr
 
Datum :  6.3.1972
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Direkter Blockweg 7
  4m rechts von "Madonnenriss" von rechts über Platte (SU) unter Wulst und gerade (2R, Cam #0.5 u. #0.3, nR) zu runder Rissspur (Hf; s. "Blockweg"). An ihr und über Platte (R, Cam #1) z. nAR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  28.2.2021
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Madonnenriss direkt 6+
  Rechts von Madonnenstatue über Platte linkshaltend zu Rissspur (nR) und gerade [P. & U.Weinrich; 17.6.2018] an Riss - hierher orig. von seitlich - über Überhang (früher 2Ks, H) zu Band. Gerade weiter, zuletzt an Rissspur z. AR o. weiter z.G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Fred Thomas
 
Datum :  27.7.1960
6 Kommentare 6 Kommentare
Untersuchung der Polizei Dahn zum Unfall vom 09.05.21: Über die RLST wurde hiesiger Dienststelle ein Kletterunfall in Busenberg mit einer verletzten, aber noch ansprechbaren männlichen Person gemeldet, welche 3 bis 4 Meter den Felsen hinuntergestürzt sei. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Der Verantwortliche nutzte beim Klettern Sicherungsgeräte, von denen sich das zweite Sicherungsgerät, welches durch ihn selbst befestigt wurde, löste. Dieser stürzte einige Meter herab und wurde sodann von dem ersten befestigten Sicherungsgerät aufgefangen. Von einer Fremdeinwirkung kann daher nicht ausgegangen werden. Der Verantwortliche erlitt Verletzungen im Bereich der rechten Schulter und wurde von Kräften des Rettungsdienstes versorgt.
Nochmal was zu der Route, sie ist wie Sanduhr schon schrieb Klassisch! und mit Friends ausreichend absicherbar, allerdings sollte man über dem angegebenen Schwierigkeitsgrad stehen und auch grade im überhängenden Rissteil die Reserven haben die Cams zu platzieren!
Fremdmeldung Unfall 09.05.21 Kletterer hat zwei Friends gelegt, ist abgerutscht und hat den oberen rausgerissen. Bodensturz kopfüber (kein Helm), Schulter ausgekugelt, Prellungen und Schürfwunden. Feuerwehr im Einsatz und mit Rettungsdienst abtransportiert ins Krankenhaus, verletzter Kletterer konnte Abends aber wohl wieder nach Hause.
Die Öse in der Einstiegsvariante wurde gestern gesetzt. Viel Spaß beim klettern!
Klassische Risskletterei die sich mit größeren Friends (mehrfach Cam 2 + Cam3) gut absichern lässt. Danke fürs Sanieren!
Der Madonnenriss bekam gestern 2 Begehungen. Schöne klassische, aber anspruchsvolle Risslinie. Den letzten H haben wir als AR saniert. Den unteren braucht man m.e. nicht sanieren, da gute Friendstellen vorhanden. In die rechten Einstiegsvariante (wie besprochen) haben wir schon ein Loch gebohrt. Öse folgt demnächst.
Eichenwand 8-
  Links von Madonnenstatue über Wand den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2.5
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Kurt Langguth
 Uwe Schumacher
 
Datum :  14.3.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
An sich eine schöne typische Plattenroute. Absicherung sieht von unten sehr gut aus, was sich aber beim klettern etwas relativiert. Auf dem Weg zum 3. Ring (Crux vom 2. zum 3. meiner Meinung nach), sollte man aufpassen. Schwierige trittarme Passage und unangenehme Klippposition des 3. Rings. Danach ist ein Friend (versch. Größen möglich) zum Ring überm Bauch angenehm, da auch nicht ganz trivial zu klippen. Oben zum Umlenker gehts großgriffig und leicht, aber man sollte die Griffe gut prüfen (Fels nicht ganz solide) und bei Griffbruch gehts zurück auf´s Band!!! Anspruchsvolle schöne Route, die wenn sauber noch mehr Spaß macht.
Eine feine, technisch faszinierende Route. Zum 5.R kann noch ein Fr.2 in Lettenloch nervenberuhigende Dienste erweisen. Zum 6.R paßt ein Fr.3 im Riß! Danke fürs entstauben!
Nach ausgiebiger Putzaktion habe ich diese schöne Route aus ihrem Dornröschenschlaf wieder erweckt. Tolle Bewegungen in stets festen Fels. Panikexpresse für Kleine sinnvoll. Nach dem 2. Ring ist ein 3er Cam und nach dem 5. Ring ein mittlerer Cam angenehm. Viel Spaß und danke fürs Sanieren.
An sich gute Kletterei. Allerdings sind die Griffe und Tritte z.Z. mit einer Moos-Algen-Flechten-Dreckschicht belegt.
...Route wurde Anfang Mai von mir komplett saniert und mit eigenem AR versehen. Schöne Grüße vom Oli
Walking Desaster 8/8+
  2m links von "Eichenwand" über Platte und steile Wand gerade empor auf Band und über kl.Dach und Wand z. AR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  April 2008
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Zauberei im Hinterhof 7+
  Über runden Pfeiler links von "Walking Desaster" z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Hannes Humburger
 Helge Grey
 Thomas Simon
 
Datum :  23.4.1994
3 Kommentare 3 Kommentare
Könnte ein kleines Fehlerteufelchen sein: Es müßte heißen zum AR unter der großen Kiefer (als dieses war der letzte R gedacht), oder wer will z.G.!
Die Tour ist echt besser als sie von unten aussieht. Die momentane Patina stört eigentlich nur auf dem Weg zum letzten Ring. Zu diesem sollte man noch was mobiles dabei haben. Für denne Grad muss ma schun mol die Händ(und Fieß) ausem Sack hole.
besser als es auf den ersten Blick scheint
Erzähler der Nacht 7
  Vom rechten Ende des überdachten Felsbandes bei Schuppe (R) hinauf und über Wand (2R) und Rissspur (R) unter Überhang (R). Entweder nach rechts zur "Zauberei.." oder links z. AR von "Mr. Big".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Hannes Humburger
 Helge Grey
 Thomas Simon
 
Datum :  23.4.1994
2 Kommentare 2 Kommentare
Interessante kniffelige Züge, die für Kleine unter 1,65m nicht für den angegebenen Schwierigkeitsgrad zu haben sind. Panikexpresse für 3. Ring für Kleine notwendig. Mittlerer Cam nach 3. Ring möglich.
auch hier gilt: viel besser als auf den ersten Blick scheint - fand es im oberen Teil für glatt sieben recht kräftig wenn die Füsse an der glatten Wand stehen. Prima Tour und schade, dass die Ecke immer wieder so zuwuchert.
Mr. Big 9
  Links von "Erzähler der Nacht" (und ca. 5m rechts eines Risses)
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Hannes Humburger
 Helge Grey
 Thomas Simon
 
Datum :  23.4.1994
3 Kommentare 3 Kommentare
...kann man schon noch direkt klettern. Ganz schöner Startboulder eigentlich. Aber obenraus ziemlich dreckig.
...Mit einer linksschleife über den 1. R von "Kleiner Nachtmusik" ca. 8-/8. Direkt über den Originalring dürfte es nach dem Griffausbruch wohl bei hart 9 einchecken. Grüße vom Oli
Sehr unwahrscheinlich, dass diese Bewertung im aktuellen Zustand noch passt. Einstieg sieht prügelhart aus!
Kleine Nachtmusik 7/7+
  Links von "Mr. Big" über Wulst (R), Wand und Reibung z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Mai 2008
2 Kommentare 2 Kommentare
Mir kam der Fels gar nicht so schlecht vor vermutlich hat es sich mittlerweile etwas abgeklettert. Allerdings ist die Tour leider etwas inhomogen. Den erwähnten Cam 0.5 mitzunehmen ist durchaus empfehlenswert!
Hier passt ein in der Pfalz häufig verwendeter Kommentar bei Touren neueren Datums: "Schöne Züge in schlechtem Fels". Eigentlich schade, aber die gesamte Wand ist ziemlich dreckig und diese Tour zudem nicht sehr fest. Deshalb zum zweiten und zum dritten Haken hin vorsichtig klettern. Letzterer sitzt unnötig hoch und lässt sich vom Band aus nicht clippen. Einen knappen Meter darunter kann man aber einen 0,5er Camalot legen. Der leistete mir gestern gute Dienste, als mir auf dem Band ein großer Tritt ausbrach. Wäre ohne ziemlich weit geworden.
Dachweg 7-
  Einem abdrängenden Riss folgend z. nAR (erwanderbar).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Fred Thomas
 
Datum :  16.3.1963
5 Kommentare 5 Kommentare
Dirkis zweiter Kommentar trifft`s ganz gut. Man sollte Erfahrung und Toleranz beim Handling der Materie mitbringen. Schon der Einstieg ist reichlich komisch, danach recht knusprig und sandig. Oben geht`s ganz schön weit raus und leider sind auch dort viele Strukturen keksig oder klingen hohl. Uns hat`s trotzdem gefallen! 7- kann man stehenlassen.
Die Sanierung hat sich gelohnt. Eine spannende Rißkletterei. Es liegt so ziemlich alles, was klemmt (Fr. 2,5 am Einstieg, dann R9, R8 + Fr.3, Fr.2 + R7 zum R). Im Dach dann Fr.3,5 und Fr.4 (oder größer) am Ausstieg zum AR. Die Schwierigkeit mit 7- kann ich bestätigen - dennoch sollte man ein wenig Reserven haben.
Route saniert mit 1R unterm Dach (hier kann sich jeder gerne mal anschauen, wie der Zahn der Zeit auch am Metall (altes Schlaghakenrelikt) nagt). Am Ausstieg AR (lang) installiert, der auch von oben mit geringem Aufwand erwandert werden kann! Danke für die Reinigungs-Vorarbeiten!
Vielleicht noch zur Ergänzung: das Ganze geht natürlich eher in Richtung Abenteuer und ist mehr was für erfahrene Sandsteinkletterer. Den 1 und 2 Cam unbedingt für das Dach aufheben und wer es braucht kann am Ausstieg noch einen 4 oder 5er? Cam legen, dort ist es aber nicht mehr schwer. Nachholen am besten an der dicken Kiefer rechts.
Habe die Route gestern von Dornen und Dreck befreit. Wer eine schöne, cleane 25 Meter lange Rissline, die mit einem Satz Cams von 0,4 bis 3 (0,5 evtl. doppelt oder Keile in der Größe) gut abzusichern ist, klettern möchte kann das jetzt tun. Die beiden Haken sind komplett durchgerostet, der eine fiel bei Berührung herunter, der andere steckt noch. Bewertungsvorschlag 7-.
Kreuzfidel 6
  Ca. 15m links vom "Dachweg" über Wand und Rissdach z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  14.4.2001
4 Kommentare 4 Kommentare
Hat sich mittlerweile gut sauber geklettert.
3er Cam für den Ausstieg.
Schöne Kletterei, leider etwas dreckig. Der letzte Ring im Überhang ist schlecht zu sehen, man kann aber vorher einen 1 oder 2er Cam legen. Momentan so wie beschrieben gut erreichbar.
Kann mir mal jemand sagen, wo die Tour ist? Gibt es die nicht mehr oder kam ich einfach nicht weit genug durch die Dornen durch? eine kleine Freistellung und entschlossener Heckenschnitt würde diese Ecke um einiges schönder machen - auch für unsre Wandersleut.