maximale Höhe: 23m Gipfelbuch vorhanden

Der keulenartige Turm östlich vom Bärenbrunnerhof.

Routenauflistung von links nach rechts
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Zusammen mit zwei hochmotivierten Paten (von ganz anderen Felsen) gestern Ausbesserung der Stufen und Verbauungen unter der Ostseite vorgenommen - hätte nicht mehr lang gehalten, gerade bei solch Anstürmen wie letztens an der Maifeier.
Der (den wenigsten bekannte) AR an der NW-Ecke sitzt in einer maroden Felsplatte. M.E. kann der (dort ersatzlos) raus!
Südseitig in Buchnähe kann "ab morgen" ein weiterer AR genutzt werden
Der bis dato gängige AR sitzt in solidem Fels. Das Teil ist jetzt nicht mehr hinten offen (und Regenwasser bleibt jetzt auch keines mehr zurück um den Schaft.
Die Abseilstelle sollte man sich mal genauer anschauen und ggf. versetzen
...Imposant,imposant! Nicht so sehr der Höhe wegen (Talseite 30m, aber die Gestalt: Beinahe allseitig überhängend, ein riesiger steinerner Trichter, der keinen leichten Weg auf sein Gipfelplateau hat.
Der Normalweg zählt zu den drei schwersten im Gebiet. Der Fels ist besonders in der Ostseite hervorragend,ihre beiden flankierenden Kantenrouten grosses Klettern. Auch die Kletterhistorie kommt an diesem Fels nicht zu kurz.

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Vom Hof auf dem alten Militärsträßchen Richtung Schwanheim bis zum Fels.

Honigfels
Normalweg 6
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Steht erweitertes Equipment zur Verfügung, ist die E1/2 (Richter-Führer) Vergangenheit. In der ersten Querung liegt Cam5 wie betoniert. Am Eck eher kein Cam4, da sich an diesem das Seil verklemmen kann. Zum zweiten Ring Micro-Gelb (altes Modell) hinter die hängende Schuppe. Die sieht zwar Scheiße aus, brummt aber nicht. Nach dem zweiten Ring Cam0.5 links oben in den tiefsten Winkel. Mit erreichen des Risses haben sich dann alle Sicherungsprobleme bis hinauf zum Gipfel erledigt.
Ultraklassiker mit schön Luft unterm Hintern, der eigentlich zum Pfalz-Pflichtprogramm gehört. K und Cam 0.3 bis zur Hangel, dann mal bissle gasgeben bis zur Ecke und dann aus bequemer Stellung einen soliden Cam 4 legen und zum Standring (wie schon vorn Herr G beschrieben, nachholen von dort sinnvoll). Sieht wilder aus, als es ist. Fands nach dem 2ten Ring in die "Arschbacken" zu kommen etwas komischer. Danach dann genüßlich gen Gipfel und mit gängigen Klemmgerätegrößen gut absicherbar.
...Also,habe den Weg früher oft und gern gemacht;ich würde am 1.R nachholen,dann in einem Zug zum Gipfel!Ich empfehle den Weg allen angehenden "Rockstars":Eure VerehrerInnen können wegen dem ganzen Rumgequere lang und ausgiebig Eure knackigen Hinterteile sehen!Aber versperrt Ihnen nicht die Sicht durch umgeschnallte,schmiermittelgefüllte,in der Gegend baumelnde Kackbeutelchen!Gut,noch zur Sicherheit:Bes.im Einstiegsquergang an den Nachsteiger denken!
Enorm exponierter Weg, der aber relativ gut absicherbar ist. Der Nachsteiger braucht mindestens genauso gute Nerven wie der Vorsteiger...
  V: Östlicher Blockanstieg 3+
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Abseilwand direkt 7-
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In Verbindung mit dem direkten Einstieg eine super Linie, welche aktuell relativ sauber daherkommt. Guter Rock hin zum 1. Ring, um diesen herum leider etwas dubiose Gebilde, danach durchweg festes Gestein. Anstelle des Normalwegrings geht auch ein Friend im Quergangsspalt, dann mal beherzt hoch zum 2. Ring. Den Ausfluss der "Honig-Mineralquelle" umgeht man am besten rechts an der Kante. Ausstieg etwas klamm, aber sehr griffig. Die gebleiten (?) Brutscher-Ösen sehen - ähh - ätwas in die Jahre gekommen aus!
Statt Stand zu machen kann man mit einer 3m Schlinge am Normalwegring direkt durchklettern. Den R "ganz links" hab ich übersehen bzw. nicht gefunden. Am Ausstieg nach rechts raus ist imo. besser als gerade. Am Besten nach langen Trockenperioden einsteigen da im oberen Teil der Fels zu inkontinenz neigt.
Den geschlagenen Haken an der Kante sollte man austauschen. Ggf. auch die restlichen Gerüstösen.
Bärenbrunner Weg 7
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40 Jahre Honig Nordwestwand …. Warum in wenigen Zeilen ausdrücken wollen, womit man auch Nachmittage beim Psychiater zubringen könnte? Vielleicht doch so viel:
Zu eventuellen Fragen (auch gut gemeinten) nach der Sinnhaftigkeit oder Vertretbarkeit: Kein Kommentar!
Die recht harmlos anmutende Routenbeschreibung hier relativiert sich jedenfalls sofort, wenn man einmal Hand angelegt hat. Der Fels ist auf weite Strecken baufällig – unabgeklettert sowieso – und die beiden, neben dem Normalwegring vorhandenen Fixpunkte sind mittlerweile leider auch Schrott. Wirklich verlässliche zusätzliche Sicherungspunkte ("Placements") sucht man vergeblich, passiert dafür jedoch gleich mehrere "Points of no return".
Die E2-Bewertungen einer 'Wilden Jagd' oder einer 'Walpurgisnacht' im Daigger-Cron sind ein Witz im Vergleich hierzu und klettertechnisch groß leichter ist es eigentlich auch nicht. Nach heutigen Weichspül-Maßstäben müsste man für das Gesamtkunstwerk ungefähr 8- und E 3 auswerfen
... und die ganze Wand unter Denkmalschutz stellen!
Sand im Getriebe 7+
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Le Marteau 9-/9
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Name deshalb, weil dem King beim Schlagen eines Hakens der Hammerkopf abbrach und nur ganz knapp den Sichernden (Gerd Kohl) verfehlte - die guten alten Zeiten...
Da sich derzeit die Jubiläen geradezu ballen, fiel mir im Kontext das 45-Jährige von "Le Marteau" ins Auge. War damals auch dabei, weiß aber nicht mehr, ob ich "hinterher gehampelt" bin. Auf jeden Fall weiß ich noch, dass der "King" die komplette Trickkiste (und er hatte eine große Trickkiste!) ausgepackt hat - vom gesteckten Karabiner im Lettenloch bis zur 5-mm-Knotenschlinge einfach: Die technische Bewertung sollte also eher lauten "A3, VI"; dieses Teil zählte damals neben der Traumkante (Backelstein) zu den schwersten Technotouren in der Pfalz.
  V: Kalt geschleudert 9+
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Uli's Ochsenfahrt 8
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Urspr. wurde von der Felsnase links der Kante (R) ausgesteigen.
Wissenswert m.M.n. ist, dass man sich auch zum 4. Ring hin noch ein bisschen Notstrom aufsparen sollte. Ist nämlich schon wieder ganz schön steil dort oben und Abgehen beim Clip tut sicher weh! Gehört der Ring ganz oben (links der Kante, nach dem "Sofa") eigentlich zur originalen Ochsenfahrt oder zum Zirkelweg?
... Also wenn ich es darf, würde ich noch einen Ring am Einstieg setzen, habe auch mittlereweile Angst den Ersten anzuklettern. Na ja vor bald 20 Jahren war mein Kopf anders, aber ich möchte nicht, dass sich da jemand verletzt. Padlo
...Eine der Kanten im "Pfalzgebirg",fester Fels,die Schlüsselstelle am 1.R.Vorsicht beim Anklettern desselben!
  V: Originalausstieg 7-
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Südwestwand 7+
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Eintrag im archiviertem GB vom 12.3.78:
Kombi aus Alter Weg -> Zirkelweg: "a taste of honey" durch A. Kubin, W. Güllich
aka "Zirkelweg"
Die Meter zum Stand hin werden scheinbar immer mürber... Die Schlüsselstelle vom Stand weg ist bitter (v.a. wenn man Stand macht ;-))
Pfälzer Sanduhrendrama 9-/9
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Die Züge sind einfach genial, die Ringe sitzen leider bescheiden! Wie auch immer man den 2. Ring anklettert ein Grounder wäre im Falle eines Sturzes eher wahrscheinlich. Quasi free solo ca 7+/8- zum 2. Ring. Wer drauf steht kann´s ja so klettern. Alternativ lange Schlinge vorhängen. ZB über Uli´s. Mein Vorschlag wäre den 1. Ring nach oben zu versetzen. Unten lässt sich nämlich das Gelände vernünftig absichern...
Die Schlüsselstelle ist an sich ein "Bewegungsproblem" - und den "Griff" für Links kann man nicht an jedem Tag halten (sollte kühl und trocken sein...). Die Schlüsselstelle und den 2.R zu erreichen ist "ernst" (kann aber von rechts her vorgeklippt werden).
Solides Vergnügen 9-
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Wer überm 3.R den Dynamo schafft dem sollte der Rückweg durch die Luft eigentlich wenig ausmachen ;-)
Wer nicht original - aber wie heute durchaus üblich - knapp rechts der Kante oben aussteigt findet rechts hinten in der Gipfelplatte eine Umlenker (der auch bei "Albatros"-Begehungen genutzt werden kann).
PS. beim Sanduhrendrama gibt's ja jetzt auch einen...
Möchte einen AR oben beantragen!
Die Stelle am 1.R kann man mit der Wabe vom "Albatros" (rechte Hand) entschärfen. Ohne den Griff und nur mit den Fingerkuppen-"Löchern" original - schwieriger.
  V: Sick Boy 9-
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Genial und 8+ beschreibt die Kombi exakt richtig :)
Letzter R gecheckt: sieht noch ziemlich solide aus - nur das Schraubglied sollte mal eine/r richtig anzihen (17er).
"Nur" 8+ mit Start über den Albatros
Geniale Kombi: Albatros bis zum 2. Haken an der Kante (lange Schlinge reinmachen) und von dort in Sick Boy queren. Würde das mit 8+ bewerten.
Flug des Albatros 7+
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Zwei Ringe sind nachträglich hinzugekommen, nur der 1. war während der Erstbegehung gesetzt. Der nachste kam mit meinem Enverständnis in der Ausstiegswand hinzu, da die Klemmkeillegemöglichkeiten schlechter geworden waren. Der dritte stammt aus der "benachbarten" Route.
Richard Mühe: "Bei der Erstbegehung stand das Machbare plus ein wenig Vision im Vordergrund. Da Bohrhaken verpönt waren, reichte erstmal einer!>br>Das von links an die Kante (als Gerade gedacht) heranklettern und nach rechts die Kante verlassen, symbolisiert die Sinusbewegung des Fluges eines Albatross über den Wellen, daher der Name.
Damals war es nicht selbstverständlich eine 7+ Kante frei hochzuklettern. Den Direktausstieg wollte ich daher später machen, wurde jedoch durch den Ausbruch des sog. "Pfälzer Hakenkrieges", der wegen des einzigen Ringes ausbrach, der sich nach der Erstbegehung in der Route befand, solange daran gehindert, bis .."
  K: Direkter Flug 8-
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Auch toll ist es, die Albatros-Kante einfach kerzengerade nach oben zu klettern. Dürfte etwa bei 8- oder 8 liegen. Schade nur, dass das Gelände oben brüchig wird und man über dem letzten Haken (der mit dem Schäkel drin) wieder abklettern oder abspringen muss.
Direkt vom Block 8+
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Vernünftig lässt sich das Anklettern des R nicht absichern. Am Besten irgendwie vorhängen. Selbst dann bleibt's spannend bis man die großen Griffe am Band hat. Bis dahin kann eine gut gemeinte dynamische Sicherungsweise auf dem Block enden. Ab dem Band sichert ein großes Klemmgerät z.B. Fr. 3,5 den Weiterweg.