Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 51m Gipfelbuch vorhanden

Das mittlere der drei Massive nördlich über der B10 (gegenüber des südseitig der Trasse befindlichen Rastplatzes nahe der Abzweigung der B48).
Geklettert wird hauptsächlich (nur) im linken Teil der S-Wand, und das auch oft nur bis in Wandmitte.

1 Kommentare
Wenn die Teilsperrung besteht darf keine der Routen - "Falkenverschneidung" und die links davon - ausgestiegen werden.
Bitte unbedingt am Band (Wandbuch) bzw. den Umlenkern aufhören!

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Auf dem Radwanderweg (Parken am besten dort nahe der Kreuzung B10 - B48) nach W bis ca. 200m nach der Unterführung bei einem offensichtlichen Grenzstein rechts ein Trampelpfad den Hang hinaufführt. Über diesen, einen Forstweg kreuzend hinauf (70Hm, 10min).
Wer ohne Kletterei auf den (vorderen) Gipfelkopf will wird enttäuscht. Die kurze N-Wand erreicht man am schnellsten über den westlichen Waldhang (steil) und quert dann auf dem höchsten überdachten Band nach rechts zur Scharte zw. Massiv u. Gipfelkopf.

Drei Felsen - Mittelmassiv
Ostverschneidung 6
  Mit "Siebenschläfervariante" beginnen und aus der Einbuchtung rechts - alternativ auch von rechts oben über erdiges Band einqueren - durch bogenförmige Verschneidung zu Rissspalt (Fr #5) und daran zu Kiefer.
Orig. kurz links über Reibung, dann rechts bei kurzer Rissverschneidung zu mächtiger Kiefer an der NO-Ecke des Gipfelblocks.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 
Datum :  15.7.1977
6 Kommentare 6 Kommentare
m.E. 6+ - selbst in gut geputztem Zustand (mag aber an meiner Reichweite liegen)
Der erste Teil der Verschneidung lässt sich m.E. gar nicht mal so solide absichern - in jedem Fall brauchts dort auch einige kleine Stopper. Sobald man das tiefe Lettenloch - hier min. Fr #3 - etwa in der Mitte erreicht hat, wird es etwas besser. Oben raus gr.Fiend für eine solide S. notwendig. Erst wenn die Kletterei erdig und leicht wird kommt eine Kiefer.
Insgesamt: Vor einer Begehung besser mal durchfegen - und selbst dann sollte man etwas "drüberstehen".
Oben vor dem eigentlichen Ausstieg liegt schon seit Jahren eine abgestorbene Kiefer samt abrutschbereitem Block. Hat mich etwas verunsichert (beim Jümarn)!
Sollte kontrolliert gen Tal befördert werden.
Sehr ansprechende Linie, gute Kletterei und fester Fels.br>Sicherungsmöglichkeiten hat es mehr als genug und 6+ halte ich fast für etwas übertrieben. Stand/Umlenkung an der Kiefer am Ende des Risses.
Aktuell in brauchbarem Zustand.
Hab das mal kläglich versucht... Unten im Moos liegt ein großer Cam in einer Lette, danach sah es aus mau mit Sicherung.
Zum finalen Rissüberhang kann man von rechts her einqueren - das Unternehmen (ca. IV) ist dann aber eher "gekrampft" und führt zu wenig [K.-H.Nagel, H.Laub, G.Heidenreich; 15.3.1987].
Siebenschläfervariante 6
  Am rechten Rand der Talseite von rechts her in kaminartige Verschneidung und über herausstehende Felsplatte zu Einbuchtung (mit Birke). Durch kurze, abdrängende Rissverschneidung auf erdige Rampe und zum gr. Absatz in Wandmitte.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
Datum :  
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Meine Fresse, was ein Gekrauche. Mit Klemmgeräten bis Cam3 gut absicherbar, aber doch sehr "unabgeklettert". Extrem dreidimensionales Ding und man sollte aufpassen, wo man sich da draufstellt (bin in einen Faustklemmer geballert nachdem mir ein Tritt wegbrach; Der Faustklemmer hielt schmerzhaft, bevor der Friend darunter zum Einsatz hätte kommen können). Aus dem Riß rauf auf die Grünrampe dann nochmal richtig erdig. Man sollte auch schnell klettern, da mich unterwegs 5 mal die Waldameisen gebissen haben, die sich unter die Bekleidung geschlichen hatten. Dazu noch ein breit grinsender Edi als Sicherungspartner, der genau wußte, in welchen Schrott ich da einsteige. Anyway, wenn man sich das Lineal nicht hochtraut, dann muß man halt mit den Nebenprodukten des Klettersportes leben...
Zeitgeist 7
  Vom tiefsten Punkt über Wand (3R) zu bemoostem Fels und (A)R.
Wer will gelangt linkshaltend (mittl. Fr) zur "V: Kleine Variante" (und so zum Wandbuch).
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Ringe:  4
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Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  21.9.1986
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Zur Zeit macht es sicherlich keinen Spaß, über den 3. Haken hinaus zu klettern. Bis dahin kurz, unübersichtlich und gar nicht so leicht. Der Flechtenbelag stört eigentlich nur das optische Empfinden.
Alter Weg 4+
  Nur noch von historischen Interesse:So früh wurde also der u.T. der "Falkenverschneidung" begangen, aber dann doch (weit) nach rechts ausgewichen um den bequemen Absatz in Wandmitte zu erreichen.
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Ringe:  2
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Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  3.10.1942
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  V: Kleine Variante 6-
  Vor der Einbuchtung der "Falkenverschneidung" nach rechts aufwärts (mittl. Fr) und über Wand (2R) zu gr.Absatz und Wandbuch.
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Ringe:  2
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technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  Adolf Becker
 Hans Eberhard
 
Datum :  16.6.1958
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Wer unbedingt zum Wandbuch will und die Verschneidung nicht hochkommt kann's hier leichter schaffen - ein an sich gängiger Pfals-IVer.
Zwar nicht so schön wie die Falkenverschneidung, aber wenn man die schon kennt, kann man auch mal das Wändel machen. Etwas über dem toten Bäumchen aus der Verschneidung queren (kurz darüber geht noch ein Cam 2 in eine Lette) und dann etwas konzentriert aufgrund der eher mauen Gesteinsqualität durch leichtes Gelände zum Ring. Die Wand ist mit den 2 R gut gesichert und bietet lohnende Wulst/Fladenkletterei.
  V: Rechter Ausstieg
  Vom rechtesten Rand des gr. Absatzes gerade über Platte z.G.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Eduard Szöcs
 
Datum :  28.4.2011
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  V: Dachquergang 2
 
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  3.7.1949
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Falkenverschneidung 6
  An Rippe und Riss in eine Einbuchtung (früher stand hier ein gr. Baum). Der leicht nach links abdrängenden Verschneidung (gr. Fr, 3R) folgend bis zu ihrem Ende (Hex #8) und noch 2m hinuaf auf gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Rechts bei nR kurz empor (= "Alter Weg") und links aufsteigend über einliegende Wand, zuletzt in offener Verschneidung zur gr. W-Schulter (Stand an gr. Kiefer).
Ein AR befindet sich auf der NW-Seite.
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Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 
Datum :  14.5.1950
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Die 2.SL endet auf der Felsschulter bei der fetten Kiefer. Zum Abseilen ist auf der Rückseite der Schulter ein AR.
Die Absicherung oben ist wirklich nicht so toll, kleine Friends nach dem nR oben ("rechts") könnten was bringen.
Sollte man sich unbedingt gönnnen. Gut gesichert, perfekte Felsqualität und lang. Kann an der Schlüsselstelle (3ter Ring) auch recht gängig auf Wand geklettert werden (linke Verscheidungswand).
Ruhig auch mal die 2. Seillänge klettern - im Gegensatz zur Verschneidung der 1.SL gibt es hier (einfache) Reibung mit schönen Kanten zum greifen. Lediglich die Absicherung nach dem Ring ist erst mal nicht so doll.
Eignet sich gut für das legen von Friend`s und Keilen da zusätzlich noch Ringe in der Tour sind. Eine schöne und relativ einfache Übungstour.
...bestens Abgesicherte Tour mit einer schönen Schlüsselstelle.
NN 7
  3m links vom Start der "Falkenverschneidung" rechtshaltend zu R. Jetzt gerade weiter (R) und zuerst links, dann rechts der stumpfen Kante. Links am 2.R der "Falkenverschneidung" vorbei, zu deren 3.R und so auf den Absatz (AR und Wandbuch).
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Ringe:  2+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  2009
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Weg ohne Namen 8-
  Knapp rechts vom Einstieg der "Bogenverschneidung" über steile Reibung (nR) zu R. Gerade über Wand und mit Linksbogen (z.B. Fr #1) empor zu stumpfer Kante (nR), an ihr und rechts davon z. gr.Absatz (AR u. Wandbuch).
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Rock 4 + 5, Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hans Howald
 Andreas Kubin
 
Datum :  15.4.1978
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War zwar schon immer 7+, ist aber sicher eine der schwereren. 1. Schwierigkeit überm 2. Ring, psychische Crux das Anklettern des 3. Rings (ev. kleiner Fr. in horizontale Tasche links unterhalb), dann 2. und echte Schlüsselstelle. Auch oben raus nochmal sehr luftig.
Direktausstieg 8
  Entweder über "Weg ohne Namen" oder "Bogenverschneidung" zu Sims unter glatter, roter Wand. Gerade (evtl. Fr #2.5, R, Fr #1.5 o. kleiner) zum gr. Absatz (AR und Wandbuch).
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Ringe:  3+ AR
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sonst. Absicherung:  Fr 0.5
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  14.9.1986
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Für alle Pfalz-Siebener-KlettererInnen: rako spricht hier vom Franzosen-Siebener ... und 7a isses mMn nur dann, wenn die Länge da ist.
Super Siebener mit einer (sehr) harten, längenabhängigen Boulderstelle. Der Schwierigkeitsgrad liegt für mein Empfinden irgendwo zwischen 7a-Routen- und 7a-Boulderbewertung. Lässt sich mit zusätzlichen Friends sehr gut absichern.
Bogenverschneidung 7-
  Etwa 10m links oberhalb der "Falkenverschneidung" bei kurzer Verschneidung einsteigen und an Riss (teils dornig) zum 1.R links in grüner Wand. Gerade zum 2.R und bei Sims nach links zur bogenformigen Schuppe. An ihr (2R, SU) empor zum gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Gerade empor zu den letzten Metern der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.4.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...
Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.
Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.
  V: Noumoos 6+
  Senkrecht unterhalb der bogenförmigen Schuppe gerade über brummende Schuppe und über Wand z. 3.R.
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Ringe:  2
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Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Romy Gensheimer
 Michael Schindler
 
Datum :  1981
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Derart kann man sich die - m.E. - Schlüsselstelle im Original (nach dem 1.R) sparen.
Anfang 90er: Kletterer stürzt kurz vorm Einhängen des 2ten Rings . Da zwischen 1. Und 2. Ring kein Friend lag endete der Sturz auf dem Boden.
  V: Ideal-ist 7
  Vom 4.R gerade weiter (Fr #0.5) und links zum "Lineal"-Ausstieg.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Sebastian Schwertner
 (v.u.g.)
 
Datum :  April1988
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Längenabhängig
  V: Nasenvariante 5
 
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
Datum :  
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Lineal 7-
  Entweder via "V: Noumoos" beginnen und linkerhand oder von links her und (Fr #2 u. #0.5) empor zu nR. Rechts daran vorbei zu Rissspur (Rock #4) und zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #0.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu n(A)R u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
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Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
  V: Landbrücke 7
  Linker "Ausstieg" indem man nach dem 3.R linkshaltend (R) den AR von "Land in Sicht" erreicht.
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Ringe:  1+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  22.4.2020
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Land in Sicht 9+
  Mit "Lineal" beginnen und vom 1.R gerade zu Bändchen (Fr #3). Links den R folgend über abdrängende Wand z. AR (unter Überhang).
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  18.3.2003
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Land unter 7+/8-
  Entweder mit "Geheimnis..." beginnen und vom 1.R rechtshaltend oder "windiger" direkt über die Wabenwand (Cam #0.75 u. #0.5) zu R und gerade (R) z. 2.R von "Land in Sicht" - und Ablassen.
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Ringe:  3+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Mai2011
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Lieber hjc, mit Verlaub, was heißt "verträglich abgesichert"? Ich kenne genügend Kletterer, die hier um den R heilfroh sind, weil sie keinen heftigen Pendler machen, wenn sie die Route im Gesamten klettern. So gesehen ist er damit sogar "relativ" sehr wichtig. Daran sieht man wieder, daß Auffassungen durchaus unterschiedlich sein können. :-)
Zumindest den 1.R der Variante (also der insg.2.) erachte ich als relativ unnötig - weil vom 2. im "Geheimnis" auch verträglich abgesichert ;-(
Geheimnis der Erfinder 8+
  Unterhalb der SW-Kante über Wand (3R) zur Kante. Ihr folgend (2R) z. AR.
Ganz Mutige können via "Längensache" weiter z.G.
Fr #1 u. #3 nützlich
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  4.9.1997
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Route wurde von mir saniert, d.h. die SU in einen R ausgetauscht und ganz oben einen neuen AR angebracht. Somit muß vom letzten Henkel nicht mehr zum bisherigen letzten R zurückgeklettert werden.
Das Geheimnis liegt darin, wie man die Schlüsselstelle klettert: Rechter Fuß Außenkante antreten und linken Fuß mit gesamten Unterschenkel um die Kante, dann geht's recht "leicht" zum guten Griff! Versucht man es anders, dann wird's recht hart (der Name ist übrigens auch der Titel eines sehr guten Romans).
Die Wabenwand im unteren Teil hat sich mittlerweile gut sauber geklettert. Die crux an der Kante ist spiegelverkehrt zu der von "Schattenlicht", wenn auch deutlich leichter. Oben raus folgen weite Henkelzüge an der Kante. Zum Umlenker hin zieht es noch einmal kurz an. Insgesamt eine der schönsten Touren der Pfalz.
Vielleicht kann der Erstbegeher noch einmal Klarheit über den wirklichen Routennahmen schaffen.
Schattenlicht 9
  Immer knapp links der unteren SW-Kante den R folgend zum 2.nR der "Längensache" und an der Kante weiter z. AR (gemeinsam mit "Geheimnis...").
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Ringe:  5+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  26.4.2003
2 Kommentare 2 Kommentare
Du meinst sicher den Henkel an der Kante der Route "Das Geheimnis der Erfinder". Soviel zum Abstand dieser Meisterkreation zu Oli´s wunderbarer Tour.Wo Oli den unteren Schrottteil der Kante bewusst vermied,da müssen noch zwei Ringe rein.Am Dritten um die Ecke gemessen dann ein Abstand von 1 Meter zu Oli´s Ring,na gut, 1,20m.Nur soviel:Hätte Oli an eine bestehende Tour von Jens derartig nah heran- gebohrt.... Aber der Zug ist wirklich abgefahren!
Ein paar sandige Meter leichtes Gelände bis zum dritten Haken. Dort leitet ein deftiger Boulder zum 2.nR der Längensache. Diese Passage ist sicherlich größenabhängig. Entscheidend ist letztendlich, wie gut man den Zweifingerstopfer für die linke Hand erwischt. Von schlechten Tritten gilt es dann zuversichtlich zum Henkel an der Kante zu schnappen, was man ohne Übertreibung als einen ziemlich "abgefahrenen Zug" bezeichnen kann.
Längensache 7+
  In der Mitte der unteren Westwand von diagonalem Einschnitt aus über Nische (nR) gerade zu Einschnitt (SU - v.a. für Nachsteiger). Rechtshaltend (nR) zur SW-Kante (nR) und knapp links von ihr zur "Freundschaft" (R). Gerade weiter zu nR und rechtshaltend über Wulste zur gr. W-Schulter.
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Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 Richard Mühe
 
Datum :  1.7.1977
2 Kommentare 2 Kommentare
Tour feiert demnäxxt ihren 40 ! Während rechts um die Ecke alles weiß leuchtet, ist hier trotz 4 n Ringe nie jemand anzutreffen. Im onsight wird es sicher auch für Langärmige hart (zumindest für 7+), denn bereits das Anklettern des 1. Rings und das Aufrichten in der grifflosen Badewanne ist nicht gerade gängige Kletterei. Die Passage hoch zur Sanduhr und nach rechts zur Kante fordert dann neben möglichst viel Spannweite auch eine saubere Fußtechnik und viel Kraft. Danach deutlich entspannter hoch bis zum Abschlussüberhang, wo es nochmal richtig zur Sache geht. Bin schon 8er geklettert, die deutlich besser reinliefen.
nomen est omen (am 1. und 2.nR - wird auch schnell mal 8). Der Ausstieg nach dem letzten nR ist mittlerweile wieder botanisch sehr spannend bis "unkletterbar". Wäre gut, wenn's öfter gemacht würde.
Freundschaft
  Knapp hinter der NW-Kante hinter gr.Buche an Riss (2Ks) zu Band. Nach rechts durch die W-Wand zu Nische an der SW-Kante (Stand, R). Unter den Dächern rechtshaltend (nR) zum Ausstieg der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  2
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sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Hans Riebel
 
Datum :  13.8.1975
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Abseildschungel 6+
  Ca. 2m rechts der "Nordverschneidung" durch die Wand (mittl. Hex) z. AR.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  16.8.1984
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wieder sehr eingegrünt - von daher nur in ganz trockenen Sommern wenn überhaupt noch halbwegs vergnüglich
Nordverschneidung 6-
  Von Band in der NW-Seite aus im rechten Verschneidungsriss z. AR.
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Riebel
 Dieter Braun
 
Datum :  6.9.1969
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Auch so ein verstecktes Kleinod. Sehr gute Felsqualität, kein Dreck und interessante Kletterei. Am Besten nicht am AR aufhören sondern noch die paar Meter leichten Kamingeschrubbes bis zum Gipfel, dann paßts auch mit der Kletterlänge. Cam 0.75, 0.5 und 4 nützlich
Langweil 2
  Sehr enger Kamin links der "Nordverschneidung".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 
Datum :  11.11.1978
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V ist das wirklich nicht. Die Schlüsselstelle lauert unerwarteter Weise am Ausstieg: bei schlechter Griffauswahl nicht auf dem Waldhang ausrutschen!
Feiner, leider nicht sehr langer, enger Kamin, aus dem man wirklich nicht fallen kann (tief Einatmen, dann hat man immer super No-Hand-No-Feet-Rests) und dadurch auf Klettergerödel ruhigen Blutes verzichten werden kann. Aufgrund der Griffe im Kamin hat das aber mit V nix zu tun. Fühlt sich eher wie ein IIer an v.a. wenn man kurz zuor im Elbi war...
Kurzweil 6+
  Ca. 10m links der "Nordverschneidung" über Rissüberhang zu bewachsenem Band.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 
Datum :  30.6.1977
1 Kommentare 1 Kommentare
Klein, aber fein! - Wärs doch nur länger... Abdrängender, aber gängiger Handriss. Mit Cam#2 und Cam#1 bestens gesichert. Kann man auf jeden Fall mal machen!