maximale Höhe: 50m Gipfelbuch vorhanden

An dem an einem Südausläufer des Göckelsberges gelegenen, hohen Massiv ca. 300m westlich der "Drei Felsen" dominiert steile Reibungskletterei mit einigen "Risseinlagen".
Das Wandbuch befindet sich im Originalverlauf der "Grauen Wand" und in einer Abseilstrecke.
Seit der letzten "Wiederbelebungsaktivitäten" 2014 wird hier wieder etwas häufiger geklettert.
Angenehm ist, dass das Band in 3/4-Wandhöhe erwandert werden kann und so leicht auch - recht lange - topropes installiert werden können.

6 Kommentare
Ein großes Danke - bestimmt nicht nur von meiner Seite - für diese aktuellen "Patenschaft"-Arbeiten!
Aufgrund des forstbaulichen Massakers im Bereich des bisherigen Zustiegspfades habe ich den Abzweig 20 m Richtung Wilgartswiesen verlegt. Hinter großer Kiefer (Steinmann) direkt empor, dann nach rechts zum alten Weg. Einstiege derzeit gemäht und somit "zeckenarmes Sichern" möglich.
Jetzt hab` ich aber auch mal einen "Link" für die Datenbank: https://www.felsenheimat-pfalz.de/1-haardt-bis-annweiler/rinnthal-wilgartswiesen/wilgartisplatte/ .... das nackte Grauen - heute kaum noch vorstellbar! Wär cool, wenn der Stefan Schöfer irgendwann mal aktuelle Kontrastbilder machen und auf seine Homepage stellen würde.
Recht so, Doc! Nach ein paar Wegen hier fragt man sich wirklich, wie diese Art Kletterei so derart aus der Mode kommenn konnte. Elegant, schöne Bewegungen, wenig kraftaufwändig.
Wahrscheinlich bleibt's trotz Putzaktion auch in Zukunft einer der wenigen 50 m-Felsen im Revier, an dem man selbst an sonnigen Sonntagnachmittagen garantiert seine Ruhe findet. Leider nur vor seinen kletternden Mitmenschen, nicht den motorisierten!
Jetzt sind eigentlich alle Wege die lohnend sind in einem guten Zustand. Mittlerweile ist der meiste Sand auch weg. Nach gut einem Jahr kann man sagen, dass die Freistellung eine sehr gute Idee vom Felswart war.
Wer Reibungsgeeiere mag oder es lernen will sollte hier antreten.
Nach umfangreichen Freilegungs- und Abräumarbeiten (No-Footsteps!)ist die Wilgartisplatte mittlerweile durchaus wieder mit Genuss bekletterbar (so wie in den 80igern). Das Moos ist weg, der Fels ist gut wie eh und je und der Krach ... naja.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Wege in den randlichen Bereichen gerichtet, deren Ringe z.T. tief unter Pfalz-Humus verborgen lagen. Wer also Klassiker wie die "Linke Westwand", "Aussenseiter" oder "Da war doch noch was" noch nicht kennenlernen durfte: Nix wie ran.

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Wie zu den "Drei Felsen" und weiter auf dem Radweg in Richtung Wilgartswiesen bis zu einem Fischweiher. ca. 75m nach dem Fischweiher befindet sich rechts die Andeutung eines Steinmännchen. Von hier schräg ansteigend auf Pfad zum Wandfuß.

Wilgartisplatte
Kleiner Riss 5+
  Ganz rechts am Massiv durch markante brüchige Verschneidung
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Frank Schell
 Hans Laub
 
Datum :  14.6.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Außenseiter 7
  Rechts bei Grenzstein über seichte Verschneidung zu nR. Rechtshaltend zu rundem Riss und diesen, zuletzt über Reibung zu Band (Baum). Bei Rissandeutung zu gr.Lettenloch, von dort nach links zu versteckter Seitgriffschuppe. Schräg rechts hoch zu Felsnase (SU) und über diese zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  18.3.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Das Ding ist ja richtig super! War ohne Topo am Fels und habe daher die mir logisch erscheinende Linie geklettert: nach dem 1. R nach links zum 2. R (ist aber der 1. R von "Da war...", wie ich hinterher gesehen habe). Lohnende Kombi! Leider läuft vom großen Band immer wieder Sand in den unteren Teil. Ist es sicher, dass es original nach dem großen Lettenloch oben nach links geht? Im Topo ist es eher gerade / leicht rechtshaltend eingezeichnet? Der Linksquergang ist auf jeden Fall saugeil!
Für das große Lettenloch am Anfang des 2.Teils sollte man vorbereitet sein: Zurückklettern ist für kleine nur bedingt möglich - weiterklettern noch mal spannend. Als Sicherung sollte man einen Fr.3,5 oder ähnliches bereithalten. Mit viel Liebe lässt sich auch eine größere Hex verbauen. Die Rock Stellen hinter der Schuppe taugen nur bedingt.
War vergangenen Donnerstag nochmal 2 h in der Route - freut mich, dass Ihr gleich davon profitieren konntet. Der "Schmodderriss" war vor meiner Begehung Anfang April gar nicht richtig sichtbar, bildete dann aber den Schlüssel für den "Ausstieg" zur Eiche. Hoffentlich "stabilisiert" sich das Band in dem jetzigen Zustand und es schwemmt nicht alles wieder mit Sand voll.
Die unteren zwei Drittel sind aktuell prima kletterbar, die Schlüsselstelle am 1.R überaus schön zu klettern, der "Schmodderriss" harmlos. Oben fand ich es angebracht, noch ein großes Klemmgerät zur Verfügung zu haben und zum 3. R der Nachbarroute zu steigen. So erhält man einen herausragenden Weg.
... was aber sehr schade ist! Habe mich gestern mal emporgewühlt und war erstaunt über die schönen Stellen und den guten Fels. Eine der lohnendsten Routen an der Platte, unter zwei Voraussetzungen: a) das Band wird geputzt (Cam 4 für den Schmodderriss rechts angenehm) und b) man besitzt etwas Nervenstärke. Denn auch der obere, saubere Teil ist nicht trivial und komplett selbst abzusichern.
Da war doch noch was 7- bis 7+
  Zwischen "Nasenstüber" und "Außenseiter" über Felspfeiler (Hex #6) zu R und weiter auf das sandige Band. Gerade über Platte (R) und Wand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Ralf Schmitt
 
Datum :  8.3.1982
7 Kommentare 7 Kommentare
Nach dem 2. R kann man auch geradeaus (links vom 3. R) hoch. Ist m.E. sogar leichter als die Stelle über den Ring (und genauso schön!).
Bei der Erstbeg. bin ich über den stumpfen Pfeiler, gesichert mit einem 6er Hexentric (lang ist's her) - nicht ungefährlich! Letztlich bin ich am 2.R übrigens mal rechts"piazend" - linker Fuß in Dulle und nicht aufm Kiesel - hoch. Welten_leichter als der Kieselaufrichter - unfassbar!
Die Schwierigkeit am 2.R steigt reziprok zur Körpergröße.
Ich kann natürlich nicht orakeln, welchen Einstieg Du genommen hast, Steff. Direkt über den schwach ausgeprägten Pfeiler zwischen Nasenstüberverschneidung und Aussenseiterverschneidung fand ich ziemlich hart (möglicherweise nur psychisch). Laut alten Kraus-Führer darf man wohl auch weiter oben von links her einqueren ... HJC?
Hab ich den falschen Einstieg genommen oder ist auch hier der Bruchpilot zum Putzteufel geworden? Jedenfalls empfand ich die Stelle am 2. R als die einzig schwere - dafür aber richtig! Der obere Teil ist herausragend schön und aktuell sehr sauber!
Hab`mich schon gefragt, wie eine Tour so vor den Hund kommen konnte. Jetzt bin ich schlauer! Der Weg zum 1. Ring ist nur unwesentlich leichter als die Crux am 2. Ein mittlerer Friend liegt zwar, wird aber locker überstiegen und der Grenzstein am Wandfuß wirkt bedrohlich. Momentan insgesamt gut sauber - man sollte halt konzentriert bleiben.
Die Einstiegsmeter sind nicht leicht (und derzeit noch nicht sehr sauber) - Vorsicht!
Nasenstüber 6
  Links von markantem Grenzstein bildet sich eine angedeutete, linksgeneigte Rinne aus. Ihr folgend (kl. Fr gleich am Einstieg), "Frühlingserwachen" kreuzend (R), zuletzt über Bänder (Fr #0) zu einliegendem Riss. Diesen (Rock #4 in Lettenloch) und Wand ca. 2m rechts einer rechtsgeneigter Verschneidung - direkt in der Verschneidung schwerer und ungesicherter - , zuletzt über kurze Wand (Cam #0.5) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Thomas Nöltner
 
Datum :  10.3.1977
3 Kommentare 3 Kommentare
Schöne lange Tour mit von allem etwas...nicht übersichert...oben mit den Kieseln aufpassen...rechts der Verschneidung passt ein C4/X4 0.2 und/oder 0.3...im Austieg noch einen C4 0.4 oder 0.5 dabei haben, sonst bracht man gute Nerven...
Mittlerweile ist diese schöne und abwechslungsreiche Tour wieder gut kletterbar. In der Abschlusswand, rechts der Verschneidung, hatte sich bei meiner Begehung ein Tier (kein Siebenschläfer) in einem flachen Lettenloch verschanzt und mir herzhaft in den Finger gezwickt. Keine Ahnung, ob das dort dauerhaft wohnt, gegebenenfalls etwas schauen, man kommt auch gut ohne diesen Griff aus.
Nachdem die Wanderdüne hier einen Zwischenstop eingelegt hatte jetzt bedingt wieder kletterbar.
Frühlingserwachen 6+
  3m links vom "Nasenstüber" über Rissspur zu R und weiter (Fr #2) den "Nasenstüber" kreuzend (R) gerade zu Band. Weiter über Platte und links der rechtsgeneigten Verschneidung über Wand (R) und Wulst (Fr #2.5) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Eberts
 (v.u.g.)
 
Datum :  1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Jetzt deutlich sauberer
Zwar schon fast wieder begehbar, aber noch nicht wirklich sauber! Am Ausstieg hilft ein Fr 2.5 ungemein. Am derzeit vernünftigsten ist's wohl sich vorab über die Absicherungsmöglichkeiten im Klaren zu werden.
Wer hätte das gedacht 7-
  Rechts der "Direkten grauen Wand" über runden Handriss auf Platte (R). Gerade zu weiterem R, danach die "Direkte graue Wand" kreuzend und über die Abschlusswand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  33m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Erich Seibel
 Werner Reichert
 Michael Schindler
 
Datum :  25.4.1981
3 Kommentare 3 Kommentare
Wer hätte das gedacht...dass 7- so knifflig sein kann. Den Einstieg hätte ich anders bewertet... Die Sicherung ist mit Cam 2 problemlos, aber die Füße .... Oben ist's wieder gängiger.
aktuell schon fast wieder bekletterbar - am besten aber doch nochmal kurz vorbürsten
Vom Einstiegsriss zum Band ist nicht einfach. Generell sollte die Tour öfter geklettert werden.
Direkte Graue Wand 7-
  Die heute üblich(st)e Kombination mit dir. Ein- und Ausstieg startet vom "tiefsten" Punkt: Gerade über eine griffige Rinne zu R und auf ein Bändchen. Auf dem orig. Wegverlauf zum insg. 3.R, dort gerade und an einer Schuppe vorbei auf ein abschüssiges Band. Der Weiterweg alias "Baumvariante" führt zuerst leicht rechtshaltend z. insg. 4.R, dann gerade (nR) aufs gr.Band (mit nAR; 33m talwärts).
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Helmut Daigger
 Rainer Schmitt
 bzw:
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  1965
7 Kommentare 7 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/direkte-graue-wand/
...schon, wenn da nicht der Ausstiegszug wäre (daher m.E. die "Sieben vor dem Komma") - hängt aber evtl. sehr von der Sauberkeit ab.
Im Vergleich zu anderen Wegen hier fände ich 6/6+ eher angemessen.
Genialer Weg! Derzeit super zu machen. Crux am 3ten Ring, aber auch sonst kein Gehgelände. Trotz der 5 Ringe fand ich ob der Weglänge mobile Sicherungen ziemlich sinnvoll, die ich auch solide in vernünftigen Abständen unterbringen konnte (Cam 0.3 bis 3 + SU). Mehr als 30 m Pfalzkletterei at his best. Hingehen, machen!
Wurde auch nach der Freistellung im Februar grundgereinigt (mit Schrubberhilfe).
aktuelle schon wieder gut im Schuss (kein "Vorbüsten" nötig)
32m gute Kletterei, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht
Graue Wand 6+
  Die initiale Route hier, die gleichwohl wegen der "klassischer Linienführung" so eher seltener wiederholt wird:
Links von "Direkte Graue..." gerade zu breiten Einriss (Fr #4) und auf das schmale Band. Querung nach rechts und bei R gerade hinauf zum 2.R, dann linkshaltend zu kurzem Risseinschnitt (R). Über diesen auf abschüssiges Band und nach links an einer Nische (Fr #3.5) vorbei (Wandbuch) in die obere SW-Wand (ein "tief sitzender" nR aus anderen Routen kann mit benutzt werden) und gerade zum Absatz auf der Westseite (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Ruppert
 
Datum :  28.6.1965
2 Kommentare 2 Kommentare
Leider ist die Prophezeiung von Dr. Kai inzwischen traurige Realität geworden. Wir waren gestern nach ca. 5 Jahren Abstinenz mal wieder da ... es erwartete uns ein Bild des Schreckens. Es ist alles grün. Und oben, wo es früher noch ganz gut war, ist es dreckig. Wildsäue sind offenbar bis zu den Ausstiegen vorgedrungen und haben alles umgegraben. Haben uns den Wulstweg hochgezittert und sind wieder gegangen. Linke Westwand: 1. Ring im Moos verschwunden. Westwand: Moos und Dornen. Modern Chalking: Ginge vielleicht noch (müsste man vorher mal mit dem Besen drüber). Vampir: Okay, war noch nie besonders sauber. Wulstweg: wohl die einzige, halbwegs normal bekletterbare Route. Kombination, Graue Wand, Wer hätte das gedacht, Nasenstüber und Frühlingserwachen: Unterer Teil vollkommen vermoost und feucht; direkter Einstieg kaum noch erkennbar. Und der Rest weiter rechts: War ja leider schon immer verwachsen. Ist wirklich traurig - in meinen ersten Jahren so Ende der Achtziger war hier immer Betrieb.
Der Originaleinstieg ist nicht leicht für den Grad und wird deswegen wohl auch selten geklettert. Auch wächst er - wie übrigens viele andere Touren an der Wilgartisplatte auch - so langsam zu. Besser hier den direkten Einstieg wählen. Mit ein paar Bäumen weniger, einigen Sanierungen und geputzten Platten wäre dieser Fels wirklich ein lohnendes Kletterziel. So wird er eben weiter zuwachsen...Schade!
  V: Marzis Panflöte 5-
  Rechts vom finalen Absatz vom gr.Band aus und 4m rechts vom mittleren AR gerade über Wulste zu Platte (R). Oben linkshaltend zum nAR (gemeinsam mit "V: Klassischen Gipfelausstiegs").
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 
Datum :  2012
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  V: Klassischer Gipfelausstieg 5
  Rechts vom finalen Absatz vom gr.Band aus und knapp rechts vom mittleren AR mit Schuppen über Wand (nR) und Wulste (nR) zu nAR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 (v.u.g.)
 
Datum :  28.4.1983
0 Kommentare 0 Kommentare
  V: Marzi Pan 6-
  Direkt beim mittleren AR und links von "V: Klassischer Gipfelausstieg" gerade über Wand (Micro-Fr) und Wulste z. AR der "Wulstweg-Ausstiegsvariante".
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 
Datum :  2012
0 Kommentare 0 Kommentare
Kombination 7-
  Mit "Graue Wand" beginnen und gerade weiter über Handriss (Hex #8 o. #9, R) zu kurzen Risseinschnitt (s. "Grauen Wand"; R). Wie diese aufs abschüssige Band und erst etwas links, dann gerade hoch zum gr.Absatz (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 9
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  1.11.1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Super Tour mit durchaus sächsischen Qualitäten. Drei anspruchsvolle Risspassagen, die "runde" nach dem ersten Band (bitte in der Beschreibung wieder ergänzen) die schwerste, aber alles gut sicherbar. Reibungsstelle nach dem 1. Ring total elegant.
Der H im Orginaleinstieg ist Geschichte -> Cam#4 einpacken.
interessant für alle die wissen wollen, was ein runder Riss ist :-)
Wulstweg 6-
  Orig. mit "Grauen Wand" beginnen und auf dem schmalen Band 4m nach links zu R (hoch platziert!) - alternativ hierher direkter via "Vampir" (R). Gerade (Fr #2.5) zu einer kurzen Rissspur und über Platten (Cam #0.3, R) hinauf (Fr #3), zuletzt orig. immer linkshaltend - o. auch via "Westwand" - zum gr.Absatz westseitig (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  36m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Dieter Braun
 Hans Riebel
 
Datum :  26.9.1970
8 Kommentare 8 Kommentare
Volle Zustimmung! Ich würde an dieser jetzt 50 Jahre alten Route überhaupt nix ändern. Ausser dem längst fälligen kleinen Bewertungszuschlag.
Würde die Ringe nicht runtersetzten, weil das dann auch für den jewiligen Weiterweg ungünstiger wäre. Fand den ersten R nicht unangenehm überstreckt einhängbar, der Aufrichter zum zweiten R lässt sich mit einem Cam#0.3 gut entschärfen. Haken unten fehlt mittlerweile, aber problemlos (wie schon geschrieben) mit nem Cam#4 dort absicherbar.
der 1.R lässt sich nur unangenehm überstreckt einhängen, und der 2.R dann nur nach wenig solidem Aufrichter ;-(
Wer unbedingt RP klettern möchte sollte (wie schon erwähnt) unten einige Sicherungen gut verlängern. Wer sich auch mit AF zufrieden gibt, der macht sich nach der Querung kurz am Ring fest und zieht das Seil durch (raus aus den vorherigen Sicherungen).
Für klein gewachsene Kletterer mag am zweiten Ring eine steife Exxe ganz hilfreich sein.
Der erste "Ring" (vom Orginaleinsteig der grauen Wand) ist ein ganz übel maroder Ringschlaghaken. Der Ring ist schon an einer Stelle durchgerissen, da würde ich nicht mal dran Ruhen (geschweige denn ihn in die Sicherungskette einbauen). Sollte man einfach entfernen, sanieren nicht nötig, da direkt darunter ein Bomber Cam 4 liegt.
Oi, bins original in einem durchgestiegen und hatte fies Seilzug am Ende. Man sollte entweder am 1 Ring (betoniert) Stand machen, oder die Sicherungen ganz ordentlich verlängern. Technisch unerwartet schwer am zweiten betonierten Ring. Im Vergleich zur direkten grauen Wand fände ich einen Schwierigkeitsaufschlag hier schon angebracht. Ansonsten recht langer Weg (durchs queren), mit Klemmgeräten zu den Ringen sehr gut absicherbar (Cam 0.3 bis 4). Teils noch bissle Patina, aber was man braucht ist sauber genug und der Weg ist durchaus lohnend.
Kombiniert sich gut mit dem Einstieg der Westwand: Westwand einsteigen (Rock, R, Fr.4) und vor dem 2.R rechtshaltend zum 2.R des Wulstweges.
Oben steigt man schöner (und logischer) über den nR der originalen Grauen Wand
  V: Ausstiegsvariante 5+
  Vom gr.Absatz und oberhalb vom "1." nAR über Platte (nR) in kl.Verschneidung (nR) und rechts über Kante (nR) z. AR.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Riebel
 Dieter Braun
 
Datum :  27.9.1970
2 Kommentare 2 Kommentare
Ganz nett (v.a. am/über den 3. R) und kann man mal machen wenn man eh auf dem Band ist. Auf den letzten paar Metern wird es dann aber bissle krümelig/flechtig/moosig, Habe zum AR-anklettern lieber noch nem soliden Cam#0.75 verbaut.
Saniert mit Gerüstösen ! (ob das abgesprochen war?)...
Vampir 7+
  Rechts vom Beginn der "Westwand" von links her zu R und gerade z. "Wulstweg" (und dessen 2.R). Gerade (2R) über die teils Steilreibung zum Ausstieg der "Westwand".
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Die "Gurke" ist saniert
Dem Vampir wurden die Beißer poliert - er kam mir auch nicht schwerer vor als die übrigen Touren hier. Die Gurke (1. H) kann etwas tiefer gut hintersichert werden, die Einzelstellen oben (3. und 4. R) sind ziemlich elegant.
Westwand 6
  Rechts i.d. Westseite über einen kurzen Riss (nR) und Platte (gr. Fr) zu glatter Wand (nR). An einem kurzen breiten Riss (evtl. Fr #2.5) hinauf, dann knapp rechts an runder Rissspur (Cam #0.75) zu abschüssigem Band (Fr #3). Orig. gerade über die Wand o. auch rechts beim letzten nR der "Grauen Wand" zu gr.Absatz westseitig (mit nAR).
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Klaus Jung
 Thomas Wolf
 
Datum :  9.4.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
"schon wieder" zwei nachträglich angebrachte R, die weitaus günstiger platziert sein könnten... (immerhin sind die beiden leicht zu einzuhängen)
Jetzt wirklich wieder in einem Top-Zustand. Im "Schulterriss" klemmt perfekt die Faust, was es ganz angenehm macht.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt im überwinden des Schulterrisses, welcher aber keinesfalls als solcher geklettert werden muss. Die Reibungskletterei ist - im Vergleich zu dem was man in den Nachbarrouten bringen muss - geschenkt. Auch wenn es von unten aktuell noch etwas dreckig ausschaut: stört kaum, man kann getrost einsteigen. Ein großer Friend (Camalot 4 o.ä.) beruhigt die Nerven auf dem dreckigsten Teil zwischen den Ringen.
Schöne und abwechslungreiche Tour. Zwei Ringe relativ weit unten (erster Ring auf kleinem Überhang in ca. 5 Meter Höhe; schlecht vom Boden aus zu sehen), die lange Reibungskletterei über dem Riß ist dann zum selbst absichern (kleine und mittlere Friends).
...für einen "echten" Nöltnerklassiker recht günstig zu haben aber Klettern muß man schon ;-))
Modern Chalking 7
  Mit "Linke Westwand" beginnen und über Kieselwand (R) und Platte (R) immer gerade hinauf zum gr.Absatz westseitig (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 8
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  11.7.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Zustieg zum 1. Ring (gemeinsam mit Linker Westwand) ist recht speziell und zudem mau gesichert, danach wirds besser. Etwas über dem 2. Ring nochmal eine schwere Stelle, die in Erinnerung bleibt ...
...ziemlich hart Bewertet sollte öfter gemacht werden
Linke Westwand 7
 
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach 20 Jahren mal wieder geklettert: mein lieber Herr Gesangsverein! Nach dem äußerst windigen Einstieg glücklich am 1. Ring angelangt (Hex 8 oder Fr. 3,5, aber nicht zu lang machen!), folgt relativ gängige Reigungskletterei bis zur Crux am 2. Ring. Hier delikater einbeiniger Aufrichter, danach noch ein weiterer Reibungszug schon deutlich über der Sicherung. Rest dann wieder einfacher. Die Bewertung ist heftig old school und im Vergleich mit der Grauen Wand wirkt die 7- dort wirklich "geschenkt".
Cronjubiläum 4
  Am Berggrat links oberhalb der Westwand befindet sich noch eine steile Wand, die rechts von einem markanten Riss begrenzt wird. Durch den z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  Juni2013
0 Kommentare 0 Kommentare
little Badami 8-
  Links vom "Cronjubiläum" und rechts eines kurzen Risses über glatte Wand (R) unter Überhang. Kurz linkshaltend, dann gerade (2R, Cam #1) z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  22.8.2017
0 Kommentare 0 Kommentare