Auswahl: Wand im 4. Schwierigkeitsgrad:

Gräfenhausener Sommerfels Rechtes Ostwändel 4-
  Knapp links der "Kleinen Bergkante" z. O-Schulter.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  12.1.1990
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Annweiler Krappenfels Linke Verschneidung 4-
  Links neben der SW-Kante durch kurze, bemooste Verschneidung z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  20.3.1993
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derzeit fast komplett mit Moos belegt
Asselstein Südostseite Normalweg 4-
  Vom Vorblock am "Fritz-Mann-Kamin" auf schmalem Band u. abschüssigem Sims ca. 15m nach links z. Stand-R (am linker Südwandriss). Links über unsolide Wabenwand oder - sicherer - gerade an Riss empor zu Erker unter gr.Dach. An seiner linken Wand [dem so genannten "Z"] (R) über das Dach zu bequemen Absatz in halber Wandhöhe (Stand, nR).
3m im Riss hinauf, dann leicht ansteigende Linksquerung (mittl. Fr) zu einer kl.Höhlung unter einer kurzen Verschneidung. 2m hinauf (R), links um die Kante und über kurze Wand [dem so genannten "Schlemmerwändel"] zur westseitigen Gipfelschulter (Stand-nR).
Nordseitig bis zu tiefem Kaminspalt queren und dort hinauf oder orig. - sportlich - mittels zweier Hörner direkt über den Überhang, laufend einen tiefen Kaminspalt (nR) überqueren und zuletzt über kurze Stufe z. Gipfelfahne.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Emil Ney
 Ernst Schlemmer
 Rudolf Schonger
 
Datum :  21.9.1909
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Im Gegensatz zum Maurerweg ist man auf dieser Route vor fahrlässigerweise zum Absturz gebrachten Weihnachtsbäumen weitgehend geschützt!
www.morchel.org/die-klassiker/asselstein-nw/
Wenn man den 2.R zu sehr verlängert besteht die Gefahr dass sich das Seil beim Weiterklettern oberhalb des 2.Standplatzes im Riss verklemmt.
Gemäß eines SanSi-Beschlusses ist der 2.R (im "Z") jetzt erneuert - an geeigneterer Stelle (mehr rechts wie bisher).
R im "Z" sieht marode aus. Wenn er erneuert wird sollte er ein Stück weit nach rechts gesetzt werden (evtl. auch etwas runter).
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, SU und Cam 0.4 so absichern, das die Wahrscheinlichkeit für einen Pendelsturz mit Bodenberührung für den Nachsteiger sehr minimiert wird. Is aber auch gut zu machen.
Der klassische Normalweg! Der athletische Schlussüberhang kann auf einem breiten Band in der Nordwand zum Ausstieg des "Jung-Hardt-Kamins" (II) umgangen werden.
1993: Im Quergang des Normalweges werden zwei Nachsteiger gleichzeitig gesichert. Der hintere stürzt und reißt den vorderen mit dem Seil mit. Mangels ausreichender Sicherung stürzen beide auf den Boden.
Geierstein Gipfelbereich Geierschnabel-Normalweg 4-
  Aus der Scharte an der SO-Kante zu Bändchen, nach rechts und in Wandmitte z.G.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heinrich Holder
 Emil Kranz
 
Datum :  5.8.1905
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Ist ja alles schön und gut, Doc, aber zum Topropen der Tour muss man trotzdem unglaublich lange hinlaufen ...
Nach heutiger Begehung nochmals dokumentiert : Mit Cam 0.5, 2, 0.4, 0.3 und 3 (in der Reihenfolge) sind die paar Meter astrein gesichert. Das ist dann Klettern wie bei den Nachbarn (alle Baguettelänge eine Sicherung). Hät' wohl auch alles gehalten.
Naja, mit soliden Cams in den Querbändern - und wer will noch eine Zackenschlinge - finde ich das kleine Wändel eigentlich recht gut absicherbar.
Geierstein Linke Südwestseite V: Bessere Variante 4
  Vor dem 1.R nach rechts und direkt empor zum 2.R.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Man kann dem nur zustimmen: tolle Querung in einen schönen, aber irgendwie anstrengenden Ausstieg.
Der erste Ring ist völliger Blödsinn. Halt aus den Zeiten, als das Ding technisch erstbegangen wurde. Hoch ins Loch, Ring klippen, aus dem Loch runter, Kante und zum zweiten Ring? ~0.5 m unter dem Ring gequert (und dann halt nicht eingehängt)ist viel logischer und gängiger (läßt sich mit Cams rechts und links auch sehr gut absichern). Ist das dann schon die Variante? Ansonsten sind die paar Piazzüge an der Nase im Einstieg ganz nett.
Die Variante ist gängiger und schöner als das Original.
Jungturm Südwestseite Normalweg 4+
  Unter der SW-Kante (s. auch "Kirschnerweg") 3m hoch und langer Quergang nach links (kl. Fr) zu einem Riss (Rock #8) und weiter, zuletzt über eine Stufe und absteigend zu auffallender Kiefer (nR, Stand).
Etwas links gerade über Wand (kl. Fr) und rechtshaltend in den Erker unter auffallendem Rissüberhang (nR). Über ihn (Fr #5) - Griffe im Rissinnern - zu breitem Band (nR, Stand). Links oberhalb an kurzem Riss weiter, zuletzt links davon - hierher auch in weitem Linksbogen - z. AR bzw. G.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Friedrich Jung
 Karl Jung
 
Datum :  6.7.1904
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nR im Quergang ist Geschichte
Ich muß da jetzt mal eine Lanze brechen für diesen wunderbar klassischen Weg, da dieser hier nur gelb hinterlegt ist, und nicht rot, wie er es eigentlich verdient hätte. Mit der Einstiegsquerung (die m.E. übrigens auch ohne den nR wesentlich solider absicherbar ist als die Querung des Asselstein-NW) und dem interessanten Breitrißüberhang ein ultraklassischer Wegverlauf und ebensolche Kletterei. Ein Weg mit Klasse und auch die Bewertung hat den ein oder anderen auch schon an seinem Kletterkönnen zweifeln lassen. Wie in etwa die Geschichte von einer hier nicht näher genannten Pfalzberühmtheit die kursiert, welche im Nachstieg dort Seilzug forderte, was angeblich nur mit Schlappseil quittiert wurde. Nein, der NW auf den Jungturm ist Pfalz pur und eine wahre Perle! Wenn es schon eine Wertung für die Güte eines Weges in der DB gibt, dann gehört dieser meiner Meinung nach in die Spitzenklasse für den Grad.
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, 1,2,3 und Tricam 1.5 perfekt absichern und ist dann vor allem für etwas unsichere Nachteiger angstfrei zu bewältigen. Sehr kraftsparend im Vergleich zum Direkteinstieg.
Mit nem 5er Camalot ist der Rißüberhang gewaltig entschärft, wenn man ihn bis hoch schleppt...Das Knie kann man ganz fein im Riß verklemmen und hat dann alle Zeit der Welt, was zu legen.
...schöne Horror Tour. Der Rissüberhang kann Nerven kosten. Am besten man versucht mit allem was man hat zu klemmen. ;-)