Auswahl: Wand im 7. Schwierigkeitsgrad:

Eselsfels Massiv Talwandweg 7-
  Vom tiefsten Punkt der Talwand an langen Handriss (R) zu gr.Absatz (nR; evtl. Stand). Links über Rampe auf Pfeilerkopf, von dem aus eine zuerst kleingriffige Wand (2R, nR, Fr) zum breitem Band unterm Gipfelkopf führt (mit AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.11.1961
6 Kommentare 6 Kommentare
Für die 1.SL sollte man Risse mögen und/oder Piazen können und sowieso dem Grad gewachsen sein - kann schnell pumpig werden. Wir kletterten vorahnend die 1.SL mit Seil von oben. 2.SL: Allzu klein darf man aber auch nicht sein am 3.R. Fand die Wand richtig knifflig und klasse und top gesichert, ... und schwerer als VII-.
Viele kneifen im oberen Wandteil zum dritten Ring in die Tour links aus. Auch Kleine können diese grifflose Passage direkt mittels Untergriff klettern. Echt spannende Stelle!
www.morchel.org/die-klassiker/talweg-esel/
Wunderschöner Riss unten. Kann man piazen, dann wirds aber ungemütlich mit dem Sicherungen legen. Ich habs durchgeklemmt, damit das auf Hand geht musste ich aber v.a. unten ordentlich den Veterinär machen, was die Fortbewegung nicht ganz einfach macht, geht aber. Kann man mit Cams zukloppen (v.a. Grösse 1,2,3), oben auch toll. Grosse Empfehlung an Rissfreunde.
Schon so lange nicht mehr geklettert und die ist wirklich ein Traum vom Anspruch (Riss, Verschneidung, Wand, 35m) - klasse Tour vom Hans. Das Wändchen oben fand ich gar nicht mal so einfach für 7-. Vom Absatz weg zum ersten Ring in das Wändchen rein passt ein CAM1 in Lette links zum Clip absichern des Rings (der weit steckt).
Der Riss ist vom "Boden" weg gleich fordernd, lässt sich aber durch größere Klemmgeräte (Camalot 4 & 3) super sichern. Nach oben wird dieser bis zum Pfeiler dann immer leichter. In der Gipfelwand gibt es dann insgesamt drei Ringe, wobei besonders kleinere Kletterer am dritten Ring sich sicherlich über eine starre Exxe freuen.
Eselsfels Massiv Eselsplatte 7-
  Von einem abgespaltenen Block vor der Talwand an Lochreihe nach rechts, hoch zu R und über weiteren R auf den Pfeilerkopf im "Talwandweg".
Fr #2.5 u. #1 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 und Gef.
 
Datum :  1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Keine Ahnung was die Stelle am ersten Ring mit 7- zu tun hat, ich denke eher an 7/7+, aber alles in allem eine wirklich tolle Route. Nur getoproped. Für Vorsteiger sollte der 7. Grad schon locker beherrscht sein.
Juni 2013: Erfahrener Kletterer stürzt zwischen erstem und zweiten Ring in einen Friend (in Lettenloch gelegt). Friend hält, Kletterer kommt aber im eigentlich sturzfreundlichen Gelände so unglücklich an der Wand an, das er sich den linken Fuß verröhrt (wohl die Bänder ab).
Auf die Position des Sicherungsmannes achten!
Am besten erst nen Meter hoch und dann (durch ne Camalot 0,5 bestens gesichert) in Richtung Ring queren. Auf dem Weg zum zweiten Ring passt dann nochmal ein Friend der gleichen Größe. Auf dem Weg zum Pfeilerkopf kann man noch einen Teil des Pfeilers mit einer längeren Bandschlinge einfangen, ist aber eigentlich nicht mehr wirklich nötig. Insgesamt ein sehr schöner, gut gesicherter Weg.
...Einer der schönsten Wege in diesem grad und meist ziemlich Sauber im sinne von Magnesiafrei
Gräfenhausener Sommerfels Pflegefall 7-
  Mit "Märzweges" beginnen und vom 1.R links an die SO-Kante (R) und dort zu Band. Über Überhang (R) z. Ostschulter.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Thomas Volz
 Wolfgang Mildner
 
Datum :  2.12.1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Kletterer stürzt infolge Griffausbruch am Ausstieg und prallt auf den Absatz obwohl der letzte Haken bereits eingehängt war. Steissbein gebrochen.
Ich bins oben an der rechten Kante ausgestiegen, denke auch das dies durchaus noch drin ist... Der Zug an der Kante könnte für Kleinere durchaus schwerer sein.
Ich denke, dass VII- schon ok geht, da zunächst die Stelle um die Kante herum nicht ohne ist (gewusst wie!) und dann der Ausstiegsüberhang auch ganz schön schwer ist. Vielleicht etwas leichter wenn man an der rechten Kante oben aussteigt.
Ich finde 7- ist zu hoch gegriffen... Ansonsten schön und gut gesichert. Der Ausstieg ist gar nicht so heftig wie´s von unten ausschaut.
Gräfenhausener Sommerfels Keine Ahnung 7-
  Mit "Frühlingsweg" beginnen und gerade (R) an Rissspur hoch und über Wand (R) zu Band (Wandbuch). Über den Überhang (R) z. Ostschulter.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Mildner
 Thomas Volz
 Peter Tempel
 
Datum :  2.12.1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Wirklich schöne Tour. Sehr abwechslungsreich. Unten bisschen Plattengeschleiche über die Wulste, dann ein schöner gutmütiger Fingerriss und zum Abschluss die Schlüsselstelle über den Überhang. Im Toprope eine Genusstour. Beim Überhang schön das linke Beinchen hoch und den Fuß verkanten und dann volle Kraft in den rechten Arm und hochstützen... Denke 7- geht für den Ausstieg in Ordnung. Der Rest dürfte 6 sein.
Im Riss passt ein ein Rock 7 o. 8. Im zweiten Ring hab ich lieber eine Reepschnur mit Karo reingehängt, weil der Karo sonst auf ner Kante liegt.
Schöne, abwechslungsreiche Tour. Erst den Fingerriss, dann oben den Riesenhenkel im Ausstiegsüberhang wegziehen. Bei guter Sortierung der Füsse durchaus machbar und angenehm. Genau wie der "Pflegefall" rechts daneben äußerst topropefreundliches Gelände.
#Rocks
Asselstein Südostseite Ringfrei 7-
  Startet in Wandmitte vom so genannten "Otto-Band" aus: Von Stand-nR rechts vom bequemen Absatz im "Normalweg" gerade und knapp links vom "Maurerweg" z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3, SU, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Ralf Burkard
 
Datum :  20.4.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Kommentar im Richter-Führer ("Schade ...") hat mich verleitet hier mal einzusteigen. Ich möchte ihn ein wenig relativieren.
Die Route ist über weite Strecken brüchig und dazu nicht wirklich solide abzusichern. Bewertung: 7- mit dem üblichen kleinen Scharfi-Zuschlag.
Bis zum ersten Band geht nichts, dort kann man dann mit ca. 3m-langer Bandschlinge einen "Balkon" umwickeln (kommt bei einem Sturz wahrscheinlich komplett). Oben in der glatten Höhlung mit der "SU" (in die würde ich mich nicht mal reinhängen, geschweige denn -stürzen) ginge ev. ein ~ 5er Friend (wo der 3er liegen soll, hat sich mir nicht erschlossen).
Schafft man es nun, die leicht unübersichtliche, weil grausig verflechtete Schlüsselstelle zu entschlüsseln, erliegt man für kurze Zeit der Vision, sich vielleicht doch in einem ganz guten Kletterweg zu bewegen.
Ein Trugschluss - wie gesagt, denn unmittelbar darauf wird man mit einem 10cm dicken Sedimentstrom aus lupenreiner Falkenkacke konfrontiert (könnte man einpacken für die Tomaten zuhause)! Auch die nächsten Meter sind noch einigermaßen heikel, erst unterm Ausstiegsriss liegt dann zur Abwechslung mal ein richtig guter Keil.
Asselstein Südostseite Neue Südwand 7-
  Felsqualität unten viel schlechter als oben, daher ganz unterschiedlich frequentiert.
4m links von "Normalweg direkt" von links her zu - unsolider Felsnase mit Diagonalriss und gerade (H, mittl. Fr) auf das Band (s. "V: Westgratquergang"; ca. 5m links vom 1.R im "Normalweg").
Gerade (guter mittl. Rock) zu R und gleich nach links hinauf zu Delle im Überhangsgürtel (R) - hierher gelangt man auch rechtsquerend vom AR am W-Grat aus oder via "Critical mass". An Rissspur abdrängend hinauf unter Überhang (R) und leicht linkshaltend (auch in einem Rechtsbogen möglich) zu einem kurzen Fingerriss (Rock #4 o.ä.) - hier kreuzt "V: Vonlohrweg". 1m nach links und über Wand zu R unter der Abschlusswand und gerade empor zur westseitige Gipfelschulter (Stand-R).
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A0
Erstbegeher:  Rudolf Mohr
 Dieter Braun
 Reiner Braun
 
Datum :  30.4.1966
3 Kommentare 3 Kommentare
Eine San. des H unten (1.Sl) lohnt nicht, weil davor nicht sonderlich solides Gestein sowie nahe beim H ein perfektes Friend-Loch.
Mind. 2m weiter unten würde ein Bohr-H schon viel mehr bringen - und höchstwahrsch. dazu führen, dass es öfter auch von unten und damit originaler geklettert würde.
Bin nach wie vor Fan dieser Tour - aber objektiv betrachtet sind nur noch die 5-6 m rund um die Schlüsselstelle gut in Schuss (vermutlich weil`s da überhängt und keine Flechten wachsen). Davor und danach ist es natürlich auch noch kletterbar, hinsichtlich der Wegfindung jedoch kompliziert und von der Gesteinsqualität her deutlich bescheidener.
Meinen tiefen Respekt vor den Erstbegehern! Neben dem Lagerweg am Spirkelbacher ein weiterer Siebener aus der "Vorzeit". Die Schlüsselzüge an Auflegern mussten wohl auch schon damals zwingend freigeklettert werden. Klasse!
Asselstein Südostseite V: Direkteinstieg 7-
  Gerade über Wand in den Erker.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Anders als im Richter vermerkt durchaus absicherbar. Trotzdem etwas unangenehm.
Asselstein Südostseite Südostkante 7-
  Über kurze einliegende Verschneidungsrampe zur anfangs abdrängenden Kante (Fr #1.5, R). An ihr über Waben (R) unter Überhang und direkt hinauf (2R) zu R rechts der Kante. Entweder - orig.- an ihr oder in Rechtsbogen zu R und weiter (H) zum dort abschüssigen Band in der oberen O-Wand. Über kurze Wandstufe (H,R), zuletzt links der Kante (mittl. Fr) z. AR (am Gipfelplateau).
  Detail
Tourenlaenge:  36m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Werner Doll
 Hugo Erhart
 Karl Mühe
 Walter Ehrhardt
 
Datum :  15.10.1951
4 Kommentare 4 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/südostkante/
Nach RS mit einem der Erstbegeher wurde der 2.R jetzt (doch noch) nach unten versetzt.
Nach dem letzten Ring in der Wand kann man links um die Kante und gerade hoch (mittlerer Friend passt unterwegs)auf den Gipfel; dort wartet ein Bühler, der es erlaubt, mit einem 70m Strick abzuseilen, bzw. mit zwei langen Bandschlingen umzulenken.
Ist hier nicht in diesem Jahr ein sehr erfahrener Kletterer vor dem 1.R auf den Boden gestürzt?Griffausbruch?Es liegt in dieser Passage m.E.eine gute Rissklemme.Sollte man vielleicht in der Zukunft bedenken.
Asselstein Nordostseite Neue Ostwand 7-
  Ca. 4m rechts der "Schiffkante" abdrängende Wand (altes Boulder"problem") und kurze Rissverschneidung zu Band. Gerade an stumpfer Kante zu Band und Reibungsstelle hinauf aufs Schiff. Stand (R = "Ostwand").
[bereits am 16.10.1975 von Th. Nöltner v.u.g.] Jetzt links der "Ostwand" an Rissspur durch die Wand zu bequemem Band, auf der "Ostwandvariante" bis zum Rissende und kurze Wand (R) z. AR am G.-Plateau.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  u.T.
 Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  22.10.1975
2 Kommentare 2 Kommentare
Hab` jetzt auch mal den unteren Teil gemacht: Der "Bouldereinstieg" zeigt ein hübsches Zusammenspiel der Farben grün und rot (Buntsandstein eben), klettert sich jedoch ganz gut. In der "kurzen Verschneidung" kann man was solides legen. Zu Beginn der "stumpfen Kante" bröckelt`s ein bisschen, hier auch die schwerste Stelle (Aufrichter) - leider ungenügend gesichert. Die folgenden Aufschwünge müssten zunächst mal geputzt werden, damit man wieder von "Reibung" sprechen kann. Würde sich aber lohnen, denn der Fels ist sehr gut, die Bewegungen interessant und absicherbar ist es auch. Fazit: mit einem nR eine richtig gute Länge. Den oberen Teil fand ich nicht mehr ganz so prickelnd: nur wenige eigenständige Meter, man tangiert mehrfach die Magnesia-Mäander der SO-Kante und die Absicherung ist mäßig. Oben in der Wandvariante wird`s dann auch noch flechtig, zugekackt und brüchig - daher am besten original klettern. Der Ausstieg ist dann aber nochmal richtig klasse!
Steigt man die SüdOstkante ein und hält sich ab dem 3.R rechts in der Wand kommt man recht bequem in den oberen Teil der "Neuen Ostwand". Noch die "Wandvariante" dazu und schon hat man 35m beste Wandkletterei. Im Vorstieg sollte man konzentriert sein.
Jungturm Nordostseite Gäßegichter 7-
  Ca. 5m links der N-Kante gerade zu R und an rechtsausladender Schuppe auf ein Bändchen. Den hier ansetzenden Handriss (Fr #3 u. Fr #2) hinauf bis er sich verliert (R) und darüber nach rechts zum "Fritz-Mann-Weg". Hier 3m empor (R verlängert mitbenutzen) und links über die auffallenden Felsnase (R) hinauf z. Absatz (nAR).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christian Schwartz
 (v.u.g.)
 
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Beim Inspizieren der Ringqualität habe ich das Cam-Relikt vor dem 2.R entfernt - jetzt sollte man für das eher einfache Anklettern dieses R also evtl. wieder einen mittl. Fr oder größeren Rock dabei haben.
Eigentlich ne schöne Tour ! Über ersten Ring lege ich noch nen 0.4 cam in den griff...
Der obere Ring sollte ausgetauscht werden.
Trifels Ost- u. Südseite Ostpfeiler 7-
  (Dir. 8- E1)
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Fritz Mungay
 
Datum :  6.3.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Ruhig mal klettern (zumindest die 1.SL). Der Schlaghaken am Einstieg lässt sich durch einen 00er Friend aufbessern, danach wird es auch gleich deutlich leichter. Die folgende Wand nimmt genügend Klemmgeräte bis zum 1er Camalot auf, so dass man genüsslich zum Standplatz unterm Dach spazieren kann.
Trifels Ost- u. Südseite Neuer Pfeilerweg 1.Teil 7-
  Links vom Einstieg zum "Pfeilerweg" an dünner Schuppe auf Sims. Gerade an kurzer Rißspur (R) auf schmales Band und gerade (R) über glatte Platte zu Absätzchen. Links an Piazriß hinter den Pfeilerkopf und z. Wandbuch (R).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Friedel Scholler
 
Datum :  27.9.1970
7 Kommentare 7 Kommentare
Hallo Steff u.a., siehe Drückeberger. Geht auch knifflig stützend anstatt streckend. Ist halt ne direkte Linie zum WB.
Seit einiger Zeit steckt eine neue Französe an der von Pedro angefragten Stelle. Sehr längenabhängig, keine schöne Kletterei - mehr eine Streckerei.
www.morchel.org/die-klassiker/neuer-pfeilerweg/
Was hält denn die inofffizielle Kletter-Gilde von einem nR überm 2.R der 1.SL? Bisher als "oder direkt über das Wändchen, 7 E1", in Richters Werk beschrieben.
Im Einstieg sollte man bissle konzentriert klettern, bis man den Rock kurz unterm 1. Ring legen kann. Hinter die Schuppe unten könnte man zwar was legen, würde ich aber bleiben lassen (v.a. keine Friends!), da die im Sturzfall zusammen mit der Sicherung wohl nachgeben würde. Ist in der ersten SL aber auch nur direkt an den Ringen schwer.
In der 1. Sl fehlen unterm 2.Ring die guten Tritte, dadurch ein wenig schwerer als zuvor.
...War eine schöne 7-...Jetzt ist es wohl schwerer geworden oder von ner "Leichten" zur schweren 7- geworden.
Geierstein Rechte Südwestseite Luger-Tor-Weg 7-
  6m links und oberhalb der O-Kante durch eine kurze Verschneidung zu markanter Schuppe. An ihr (R) zu Lochreihe, an der nach rechts (2R) bis in eine Wabenwand gequert wird. Empor zum 4.R und abdrängend hinauf (R) zu einer bequemen Nische (R, Stand).
Ab hier nicht mehr ganz so schön wie unten. 2m empor auf ein breites Band und weit nach rechts zur NO-Kante. Rechts bei R empor (R) und linkshaltend durch die O-Wand (R) bis um die SO-Kante (R). Links von ihr z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 Hugo Erhart
 
Datum :  24.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/luger-tor-weg/
1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen
Geierstein Rechte Südwestseite Julius-Schantz-Gedächtnisweg 7-
  An der Einstiegsschuppe des "Luger-Tor-Weges" links den Hand-Faustriss empor in Erker (R). Linkshaltend über Platte (2R) unter Rissüberhang mit Block. Über ihn und dem Riss folgend (R) zu überdachtem Band (Stand-nR; u. ggfalls nach links in die Scharte).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 und
 Winfried Eberhardt
 
Datum :  21.4.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Mittlerweile gar nicht mehr so bröselig wie früher und eine lohnende Alternative zum Südriss oder zum Torweg. Technische Schlüsselstelle liegt unten in der Platte - entspannt gesichert durch 2 Ringe. Der imposante Rissüberhang ist gut abgeklettert, ein mittlerer Friend zu Beginn und ein dicker oben nimmt ihm den Schrecken.
Geierstein Linke Südwestseite Zickzack-Pädl 7-
  Gerade (mittl. Fr, 3R) unter Überhang, der in einer Linksschleife überwunden wird (R). Gerade unter Überhang und - sehr botanisch - (R) zu Band. Gerade (kl. Fr) über Platten (R) z. AR (gemeinsam mit "Oktoberweg direkt").
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 Heinz Müller
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
der unsichere Block nach dem 5.R hat sich erledigt
ToDo: 2.R = H , 5R so lala, Unsicherer Block nach 5.R, 6.R nicht clipbar
eine 5mm Reepschnur für den letzten R mitnehmen. Wobei der obere Teil komplett zugewuchert ist.
Geierstein Linke Südwestseite Pokerface 7-
  Links vom "Plattenweg" über steile Platte (2R) unter Überhang (R) und über diesen (R) z. 5.R (evtl. Stand).
Urspr. schräg rechts hinauf zum Ausstieg des "Plattenweges"
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Hex 10
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 Peter Weinrich
 
Datum :  12.9.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der 5te R sollte durch eine stehende Öse ausgetauscht werden.
Nicht gerade gängig für 7-...zum ersten Ring 3er C4, Sicherer sollte über 1. Ring aufpassen (hab es getestet, kann weit runter gehen)...
Großer Hahnstein Winzling 7-
  Rechts eines breiten kurzen Risses in der NW-Wand abdrängend u. gerade zu R (oberhalb eines Überhangs) und gerade z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  9m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Wer sowas vorsteigen möchte sollte aber schon deutlich mehr klettern können als 7. Schöne Route!
Im Toprope erkämpft. Wahrscheinlich aber nicht 100% in der Linie. Die Crux am Ring mit Minileiste links vom Ring, welche man etwas länger als nur einen Augenblick halten muss und danach mit rechts noch ne winzigere Leiste im abdrängenden Gelände halten muss, um dann noch die deutlich bessere Leiste darüber als Seitgriff zu bekommen ist meines Erachtens deutlich über 7-. Würde glatt 7 oder sogar 7+ schätzen. Für mich und meine schwachen Finger nicht machbar. Ich nahm das Dreifinger Loch unterhalb mit links und mit rechts die Dulle 50-70 cm weiter rechts, welche ich dann als Seitgriff nehmen konnte. Körper zur Wand eingedreht und hoch an die rettenden Henkel. Das war einer 7- würdig und so auch schön zu klettern...
Schöne kurze definierte Geschichte in bombenfestem Gestein! Aber von der Kletterhöhe her (ca. 8m) eben doch nur ein "Winzling".
Rötzensteinpfeiler Südseite Schotterwand 7-
  Mittig durch den unteren Teil der Südwand...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1981
0 Kommentare 0 Kommentare
Rinnthaler Falkenturm Nordwestwand 7-
  Links in der Westwand kurzen überhängenden Riss zu überdachtem Band. Zuerst gerade (R), dann linkshaltend (2H) zu feinem Riss und unter weiteren Überhang. Orig. auf Kriechband nach links - oder "einfach" gerade zu einer Kiefer austeigen.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Günter Christoph
 
Datum :  18.6.1953
1 Kommentare 1 Kommentare
Hat man den Einstieg geschafft eine feine Kletterei. Statt des 2. Reithofer-Gedächtnis-Hakens besser einen 1,5 er Friend in kompakte Lette darüber. Wer nicht auf botanische Kriech-Exkursionen steht, steigt von hier einfach gerade hoch zu solider Kiefer und seilt wieder ab.
Schmalbühler Felsen Großmütterchen 7-
  Von rechts zu R in Wandmitte. Gerade über Wand (R) zu Sims, in einer Rechtsschleife - die "Freundschaft" kreuzend - über R und gerade z. nAR (auf Platte).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Linksschleife ist deutlich schwerer
Von wegen Längensache: Kränkelndes Töchterchen hat die Stelle deutlich entspannter gemeistert als ihr 25 cm größerer Freund.
Bissle Größe schadet hier durchaus nicht. Der 5 cm größere Kollege hat einige Griffe mit wesentlich weniger Mehraufwand erreicht als ich. Die kompakte Wand vorne trockend auch ohne Sonne bei etwas Wind (der da oben wohl oft bläst) nach Regen sehr schnell ab (was man von den Routen rechts und links um die Ecke leider nicht behaupten kann).
Klasse Tour mit einer schweren Stelle zwischen dem ersten und dem zweiten Ring. Oben raus etwas abdrängend, aber höchstens 6er Gelände! Sehr topropefreundlich! Sollte man machen, wenn man schon mal am Schmalbühler weilt!
Dingentalturm SO-Wand Totem 7-
  Rechts und nahe an der SO-Kante (Hex #7) oder direkter (R; Nacherschließung) zu nR (= 1.R in "Rub..."). Linkshaltend zu R an der Kante und gerade zu Einschnitt. Linkshaltend (kl. SU bzw. Fr #3.5) unter Überhang, darüber hinweg (nR) und durch offene Verschneidung (nR) zum 7.R im Originalverlauf des "Petrapfeilers". Gerade weiter zum Einschnitt an der Pfeilerkante (R; s. "Stand Petrapfeiler").
Rechts zuerst mit Handriss empor und kurze Wandstelle hinauf zu breitem Band (Stand-R; s. "V: Ringband").
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  6
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  2.5.1977
9 Kommentare 9 Kommentare
...Ad Josch: Ja, dass ist hier in erster Linie eine Routendatenbank, aber auch ein wenig mehr und ich glaube, dass ist es auch für Dich!
Ad Bruchpilot: Anstatt andere anzugreifen und hier pubertär rumzunörgeln könntest Du doch ein eigenes KOMMENTAR zu dieser Route schreiben. Wie wärs zB mit: "Kühner klassischer Weg. Leider durch die zahlreichen nachträglichen Ringe / Nacherschließungen im Charakter verändert. Plädiere für Rückführung dieser Felspartie in Orginalzustand" oder so ähnlich. Ich dachte das hier ist die Datenbank und nicht das "Sich-gegenseitig-ankotz-Portal" Denk mal drüber nach (zur Weihnachtszeit). :-)
Oh ja, wirklich ein Elend! Für meinen Teil besteht beim Totem das wahre Drama eigentlich darin, dass an "dieser schönen Felspartie" seit zwei, drei Jahren ein Konsortium aus Erschließungsignoranten und Sicherheitsexperten herumfummelt, wodurch der einstmals kühne Charakter dieser Route mittlerweile höchstens noch erahnt werden kann. Unkluge Ringpositionen? Klar, in diesem grandiosen nR-Dschungel wirkt das ungesicherte Stück vom Abzweig Rub bis zum ehemals 1.R natürlich vollkommen schwachsinnig. Denkt man sich die Glanztaten unten, links und rechts aber mal weg, wird wieder ein Schuh draus. Und auch wenn diese Art Routen"absicherung" in der Pfalz vielleicht nicht gerade richtungsweisend gewesen ist: kann man das bei den letzten verbliebenen Routen dieser Art denn nicht einfach mal klaglos akzeptieren (besonders als ausgewiesener Richtig-Schwer-Kletterer) ?
Typischer Fall von an sich sehr schöner Felspartie (potentiell toller Route) die nur leider aufgrund unkluger Ringpositionierung ziemlich verwahrlost ist. Aus meiner Sicht nicht für den Vorstieg / Onsight zu empfehlen!
Zu der Erkenntnis kam es nach einem Telefonat mit ThomasN wg. Rub... S'ist direkt in die seichte Verschneidung nun mal leichter zu machen als rechts rum (da wo heute der 3.R = erster der so genannten Direktvariante steckt). Und ja, die beiden nR oben sind noch nicht "ausdiskutiert"!
Stammt diese letzte Erkenntnis vom Erstbegeher persönlich? Sowohl den 2.(heute 3.) Ring als auch den Ring in der Flechtenplatte gab es doch bereits vor der großen Grosser-Mania in diesem Wandteil. Der logische Weg für mich war daher, erst nach dem 2.(heute 3.) Ring nach links an die Kante auszuweichen und knapp über der Dachkante wieder nach rechts zurück zu queren. Über die beiden nRe oben (aus der Luftsundel) wurde übrigens noch gar nicht diskutiert!
Der Mittelteil war wohl lange Zeit falsch beschrieben in den Kletterführern :-(.
Hier stellt sich die Frage, ob man das aufgrund der Sandigkeit wirklich vorsteigen muss oder will... Klassiker halt. Für 7- auch nicht so leicht (oder wars einfach zu heiß?).
Wie bei vielen Nöltner- (oder Scharfenberger-) Touren ist es auch hier gesünder, noch ein wenig Luft nach oben haben. Das Anklettern des 1. Ringes ist zwar halbwegs in Ordnung (ev. 3er Fr. in Wabentasche zur Selbsttäuschung), das des 2. erfordert ordentlich Strom und beim Klippen sollte man dann wirklich nicht mehr fallen.
Haubenthaler Fels Schleichweg 7-
  Im rechten Teil der Talwand über Platte (nR) und Wabenwand (R) unter Dach. Nach links (nR) um die Kante und erst gerade (nR), dann linkshaltend über einliegende Wand zur S-Schulter (AR).
Fr #1.5 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Fr 4, Rock 4 + 5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 (v.u.g.)
 
Datum :  April1983
3 Kommentare 3 Kommentare
Selbiges hatte ich gegenüber HJC schon mal angemerkt in Bezug auf die ebenfalls nachsanierten Roith-Touren an der Göckelsbergwand …
Vor 2 Jahren, als die schöne neue Richtlinien-Prosa im Entstehen war, in welcher solche Fälle doch glasklar "geregelt" sind. Tja - was tun als Felswart oder Aussenstehender, wenn ein Erstbegeher nach 30 Jahren beschließt, kein Held mehr sein zu wollen. Oder - mal weniger zynisch - wenn er einfach auf dem Standpunkt steht, dass seine Route an sich gut ist, aber im ursprünglichen Zustand nicht mehr geklettert wird. Ist das jetzt verwerflich? Antiethisch? Oder einfach ganz normal und vielleicht sogar vernünftig? Na, in diesem Fall gibt's heute wohl eine ganz klare Tendenz!
Ich wäre wirklich froh, wenn sich in der Welt (und natürlich auch in der Welt des Kletterns!) nochmal freiwillig die Einsicht durchsetzen würde, dass weniger fast immer mehr ist. Aber dann dürften wir alle nicht nur nicht soviel naiv und gedankenlos bohren sondern auch längst nicht mehr so viel Auto fahren, herum fliegen, fressen, in den Primark, den Aldi oder den Mägges gehen. Wenn ich mir nämlich vor Augen führe, was wir ganz allgemein glauben, mit unserer Lebensweise anrichten zu dürfen, kommt mir die Aufregung über Ringe (ob im Schleichweg oder im Reibeisen) zwar symptomatisch, aber beinahe schon wieder lächerlich vor.
Habe mir lange überlegt, ob ich den Mantel des Schweigens über dieser Roithschen "Nachsanierung" liegen lassen sollte, sehe ich aber irgendwie nicht ein!
Der 1.nR steckt an einer eher unschwierigen Plattenstelle, die ursprünglich wohl mit einem mittleren Rock gesichert wurde. Gut, ob der wohl gehalten hätte; von daher ist die Sanierung hier zumindest nachvollziehbar.
Der 2.nR allerdings steckt 40cm unter einer faustbreiten Hangelschublade, die locker und mehrfach große Rissklemmen aufnehmen könnte, hier hat der Erstbegeher mMn sein sog. "Nachsanierungsrecht" eindeutig überschritten!
Über den 3.nR breite ich jetzt doch wieder den Mantel aus, nur noch soviel: Die verwendeten silberglänzenden Gerüstösen könnten das nächste Mal durchaus unter meiner schlechter Laune leiden!
...Drei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich Fr 1.5.
Kostenfels Ost- u. Talseite Sofa 7-
  4m rechts der wenig ausgeprägten Talkante über Reibungsrinne zu R und weiter zum 1.Absatz an der Talkante (Fr #4). Kurz nach links, dann nahe dem "Alten Talweg" gerade über Überhang und rechtshaltend, zuletzt gerade (mittl. Fr) zur Kanzel des "Alten Talweges" (R; Stand).
Gerade über die Kante (= "Neuer Talweg" (nR)) zu abdrängender Wand und links der massakrierten Felsnase (2R) z. nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Peter Kaiser
 Stefan Kaufmann
 
Datum :  8.5.1979
7 Kommentare 7 Kommentare
Sofa ist ein echter Klassiker und für 7- nicht geschenkt. Allerdings empfand ich den Mittelteil (zwischen Reibung und Wandbuch) schon immer gesucht und dabei sehr schlecht gesichert. Jedes Mal frage ich mich hier, warum ich einen Meter rechts der geschlagenen Griffe eigentlich meine Gesundheit riskiere. Die Mehrzahl der Begeher weicht ganz offensichtlich sowieso links aus. Mit einem nR ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Friendstellen würde die Route deutlich aufgewertet und sicherungstechnisch homogener.
Sehe es wie Ingo: Recht knifflige und pumpige Ausstiegswand mit stark begrenzter Griffauswahl. Überm letzten Ring gilts, die Nerven zu behalten.
Schon mal am 1. R eine typische Pfälzer Plattenstelle (zusätzlicher Friend angenehm). Meint ihr wirklich, dass die Ausstiegswand noch für 7- durchgeht? So was wie Westwand an der Großen Weiherwand fand ich leichter.
Platte unten aktuell gut durchgefegt - dem W&H-Team müsst ihr danken!
Hab mich heut mal hochgefürchtet, daher ist die schöne Tour momentan halbwegs sauber. Von Cam 0,4- 3 kann man eigentlich alles unterbringen.
Unten technisch, oben kräftig. Ich fand den Ausstieg (über die SU) am schwersten. Derzeit gute Moosbedingungen. Die Sperrung der B10-Tunnel erbrachte aber leider nicht die erhoffte Ruhe (das WM-Spiel Ghana-Deutschland dafür schon...).
Im unteren Teil ein typischer Fall der Endlosschleife: "wird nicht geklettert weil grün und ist grün weils nicht geklettert wird". Schade, denn in dem Grad eine wirklich gute Tour. Wenn man am letzten Ring nicht zur gebohrten Sanduhr sondern kleingriffig linkshaltend weiterklettert umgeht man die sandigen Ausstiegsgriffe.
Frohndellpfeiler Knackerweg 7-
  6m rechts vom "Eichenriss" (orig. mit Sst. startend) den R folgend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Sepp Braun
 Karl Stretz
 
Datum :  17.4.1982
1 Kommentare 1 Kommentare
Ansich keine schlechte Kletterei - Halt sehr kurz, Ameisenhaufen am Ausstieg und 30 Jahre alte Maschinenringe im Einmeterfünfzig-Abstand.
Rindsbergpfeiler Südostseite Butterfinger 7-
  Mit "V: Kleiner Einstiegsbogen" beginnen und nach rechs heraus oder - etwas ernster - direkt (Fr #0.5) [Hartmann, Dengel, Laub; 30.09.1989] zu R und gerade zu einem eingeklemmten Block. In Linksbogen darüber und gerade durch die Wand (3R) auf den Vorbau (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  27m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1985
2 Kommentare 2 Kommentare
2er Cam überm 1.R in Untergriff am Block wichtig und ringwertig. Nur, ... den aus der Kletterposition zu legen bedarf Reichweite. Ich hab ihn abseilenderweise gelegt. In jedem Fall eine Stelle, die zum Pressatmen anregt.
Mit zwei kleinen Friends zum 1. R absicherbar...
Rindsbergpfeiler Südseite Lange Westwand direkt 7-
  Vom rechten Rand einer ebenen Fläche gerade über die Wand (Fr #1, 3nR) in eine seichte Gufel (nR). Hier gerade empor (2R) zu gestuftem Fels und z. AR (gemeinsam mit "...Eugen").
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.7.1977
15 Kommentare 15 Kommentare
gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.
die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)
Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.
oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum AR
oder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).
Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...
Ich fasse zusammen:
* Der erste Ring wurde versetzt.
* Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
* Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
* Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
* Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!
Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!
Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.
...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?
Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....
...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!
Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......
...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!
Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).
Rindsbergpfeiler Südseite Dying Akku 7-
  Knapp rechts vom "Bergweg" über fast senkrechte Wand (2R) zu seichter Dulle und 3.R. Kurz rechtshaltend zu R und gerade z. AR (gemeinsam mit "Bergweg 1.Sl").
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Matthias Zoller
 Alexander Memmer
 
Datum :  28.8.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Als Alternative zu dem doch schon weit eingeschliffenem AR habe ich schon vor geraumer Zeit 5m oberhalb (über dem nächsten Band) einen Ring gesetzt.
Da soll mir doch nochmal jemand erzählen, das Magnesia im Sandstein nicht die Poren zupappt und schlonzigen Fels hinterläßt. Anyway, als alter Nichtchalker konnte man so heute im Ofen Rindswurst mal wieder ein ordentliches Fußtechniktraining absolvieren. Eigentlich schöne Kletterei und vor dem dritten Ring interessante Züge.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Obere Westwand 7-
  Vom Start von "Bergweg 2.Sl" nach rechts und über Wand (H,R) zu überdachtem blockigen Band (nAR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Ist der Zug über den R gelungen, ohne dass die feinen Strukturen wegplatzten, gilt es, möglichst viel Fels oben zu lassen und jeden Griff vorm Greifen zu überprüfen ...recht heikel.
Stichwort Ringmutter. Eventuell den geschlagenen Haken gleich mitsanieren (oder ein Stück runtersetzen), dann würde es vielleicht mehr geklettert...
Auch wenn es ein bisschen mickrig aussieht: das Plättchen hat es in sich und ist m.M.n. für 6+ nicht zu haben. 7-/7 darf man ihm schon zubilligen. Die ersten Meter sind "unabgeklettert", nach der Hakengurke hübscher Kieselzug zum Ring, dann an sehr feinen Strukturen in einer Linksschleife zum Ausstiegsriss (dicker Fr.). Kann man mal machen - muss aber nicht!
Kleine Weiherwand V: Direkter Ausstieg 7-
  Nicht nach rechts zum Pfeilerkopf sondern nach links zu kurzer Kante (R) und an Rissspur (früher Ks) und über Überhang (R,nR) zu nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Bedenkenswert sind hier alle R. Der erste - ganz nahe der Kante gesetzt - ist wohl noch der solideste (der ist aber wohl nur wenige cm lang...)
...Hier wurde ein neuer R bei der SanSi-Aktion am 25.10.08 über dem letzten Ring installiert. Nun kann bedenkenlos ausgestiegen werden.
Drei Felsen - Mittelmassiv Bogenverschneidung 7-
  Etwa 10m links oberhalb der "Falkenverschneidung" bei kurzer Verschneidung einsteigen und an Riss zum 1.R links in grüner Wand. Gerade zum 2.R und bei Bändchen nach links zur bogenformigen Schuppe. An ihr (2R, SU) empor zum gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Gerade empor zu den letzten Metern der "Falkenverscheidung".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.4.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...
Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.
Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.
Drei Felsen - Mittelmassiv Lineal 7-
  Knapp links von "Noumoos" gerade empor (Fr #1) zu nR und an Rissspur zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #2.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu nR u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
Drei Felsen - Westpfeiler Sommergewitter 7-
  Knapp rechts vom "Westwandkamin" über Wand (R) und Überhang (R) zum Stand vom "Westwandkamin"
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Norbert Hornung
 
Datum :  7.8.1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Göckelsbergmassiv Berge des Wahnsinns 7-
  Vom Absatz vor der Südwand ca. 5m links vom "Südpfeiler" über Wand (R) zu Überhang (R). An Riss über ihn, dann gerade (2nR) zu einen schwach ausgeprägten Kante (R) und gerade z. AR (gemeinsam mit "Maiballweg").
Kl. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  14.3.1983
4 Kommentare 4 Kommentare
Nur getoproped, aber die Tour ist sowas von klasse! Keine Ahnung, warum die im Richter keine Sterne hat. Fand ich noch besser als den Maiballweg. Der Überhang ist in der Tat recht armlastig, aber machbar und wenn man es dann geschafft hat und mit dicken armen über dem Überhang ist, kommt Freude auf und danach ist es dann auch leichter. Der Rest ist dann 6er Gelände und schön zu klettern. Sternetour und absolut zu empfehlen. Für die vorsteigende Fraktion, sollte man es gewöhnt sein, mal in den Armen zu hängen und dahingehend etwas Reserven zu haben.
Der Überhang unten ist ganz schön kräftig für 7-... Leider befindet sich ein Stück danach in dem großen Querband ein Hornissennest. Bin dann schnell wieder runter...
...Zwei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich kleine Friends oder Rocks.
Der o.T würde schon 1982 als "Freie Variante" zum "Maiballweg" von Udo Daigger erstbegangen.
Nedingfels Südseite Sommernachtstraum direkt 7-
  Am besten via "Kleines V-Dächl" beginnen u. gleich rechtshaltend hinauf zu roter Wand (hierher auch direkter von unten) knapp links vom Riss im "Oktoberweg". Gerade (2R) zu abdrängenden Wulst (nR) und gerade z.G. (orig. rechts über den nR im "Oktoberweg" ausgestiegen).
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  Aug.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
... gerade über abdrängenden Gipfelwulst (nR) fand ich wegen Bruchgefahr zu gewagt: Wenn drüber alles fest ist, dann bestimmt okay. Ich bin dann halt doch wieder nach rechts zum Oktober-Ring. Das kurze Wändel find ich klasse - am 1.R leicht rechts halten is's gängiger.
Super schöner Boulder mit Seil. Aber 7- huijuijui. Das die Touren immer schwerer werden, je kürzer sie werden...
Backelstein Vorgipfel Strich 7-
  Mit "Großen Südverschneidung" beginnen und nach ca. 10m nach links (nR; = 2.R von "Tabu") zu bröseliger SU. Gerade empor (2nR) zu horizontalem Einschnitt und wie "Rote Wand" zu deren 5.R.
Orig. rechts an dreckigem Riss empor und...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  24.9.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Ursprünglich ohne Ringe und mit vielen (zweifelhaftesten) Sanduhren begangen - E2/3 damals...
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel) Kleiner Mann, was nun ? 7-
  Von der Terrasse links vom "Schulterriss" bei kurzer Rissspur über Reibung (weit links von nR) unter kleinen Überhang und nach rechts (mittl. Fr) zu einer stumpfen Kante [Mühe, Mailänder; 1978; Einstiegsvar. z. Direkteinstieg des Kanzelweges].
An ihr den R folgend zum kl.Felsköpfchen im "Kanzelweg".
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Feith
 Oliver Scheib
 
Datum :  März1987
4 Kommentare 4 Kommentare
Mit Direkt-Einstieg und Ausstieg vom Kanzelweg (H, R, Fr) zum neuen AR auf Band ein super, gut gesicherter, langer Weg. Wer denkt, der Name kommt vom Einstiegszug, wird oben eines Besseren belehrt. Zum StandR hin legte ich noch n 3er Cam.
Über die Einstiegsplatte gehts erst gerade bis unter den Überhang (dort passt ein Fr. 1 leidlich in einen Querriss). Den R von der "Horror-Variante" ruhig vor der Rechtsquerung mitbenutzen, das beruhigt schon ein wenig. Zum ersten (offiziellen) Ring hin queren und von da an gut gesichert an schönen Leisten, Löchern usw. zum AR. Schlüsselstelle m. E. zwischen dem 3. und 4. Ring.
Den Rock hab ich irgendwie nicht untergebracht. Ein Microfriend würde aber auch gehen - ansonsten schon weit zum ersten R. Zum Glück momentan recht sauber. Oben recht kleingriffig, an einer Stelle eine wacklige Schuppe - vorsichtig dran ziehen. Klasse Felsstrukturen!
Den Weg zum ersten Ring erleichtert ein kleiner Rk rechts hinter der Schuppe. Danach bestens gesichert.
Stephanstürme Unt. Südost- u. Talseite Talwand 7-
  Links oberhalb des Fußes der KS-Talseite vermittelt ein schöner schmaler Riss den Durchstieg bis unter die überhängende Gipfelzone (3R). Rechts queren (R) zur S-Kante (nAR) bzw. orig. nach rechts zu gr.Absatz am Beginn des "GS-Normalweges".
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  16.7.1955
3 Kommentare 3 Kommentare
Geniale Route! Ich kann mich noch erinnern, daß wir vor ca. 30 Jahren sogar von ganz unten eingestiegen sind. Diesmal von der Seite. Am Einstieg ist ein Fr 3,5 im linken Riß super. Danach ein Fr 4 und ein Fr 2 in der Schuppe zum 1.R. Es bleibt anspruchsvoll, aber toll.
Wer bezgl. des Einstiegsrisses nicht sicher ist (in jeglicher Hinsicht), kann den 1. Ring zur Not von links anklettern.
Im Einstiegsriss viele mäßige Klemmobjekte. Der 1. Ring kann erst eingehängt werden, wenn man die Schwierigkeiten bereits überwunden hat. Im Mittelstück total geile Kletterei, aber dann der Quergang ... Ein Testpiece für die Krisenfestigkeit einer jeden Partner- resp. Freundschaft.
Stephanstürme NW-Wand (GS) Glockengeläut 7-
  Vom Einstieg des "Nordkamins" aus linkshaltend zu R u. noch mehr linkshaltend zu kurzem Riss. An ihm hinauf (Hex #7), rechts und gerade zu R in offener, kurzer Verschneidung u. hier abdrängend auf ein Band u. links zu einem AR (Stand v. "Little-Big-Didi").
Fr #1.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Ralf Burkard
 Monika Erhart
 
Datum :  21.7.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Stephanstürme NW-Wand (GS) Über der Stille 7-
  In Falllinie des Ausstiegsrisses der "Alten Nordwand" bei kurzer Verschneidung (Fr #5) zu R. Gerade durch Wand und an Rissüberhang zur "Alten Nordwand".
Fr #1.5 u. #2.5 u. #3 u. kl. Rocks nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  24m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 
Datum :  1988
0 Kommentare 0 Kommentare
Laubendöllwand Rainman 7-
  Knapp links vom "Maiweg" anfangs abdrängend den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Alexander Memmer
 
Datum :  7.5.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Hat spass gemacht m Toprope! Tolle Kletterei mit schönen Zügen... Crux ist wohl zum 1. Ring hin und nochmal am bzw. über dem 2. Im Vorstieg sollte man da schon etwas Reserven in den Unterarmen haben... Danach ist es wirklich Genuss. Löst sich alles super auf. Kurz vorm Ende hat man noch mit beiden Händen ein Querband, muss dann hoch antreten bzw sich stellen und dann mit links den Knubbel oben zu erreichen. Momentan ist da unterhalb ne Markierung mit Magnesia damit man wohl den Griff oben gleich bekommt. Wenn man nicht weiß wo der ist fischt man erstmal im Dunkeln und kann, wie ich, das Runde oben nicht halten. Insgesamt eine klasse Route. 7- ist denk ich angemessen. Lohnend und hat meines Erachtens ein Stern verdient...
Ich scheine nicht so ein heroischer Kletterer zu sein, wie Dirki. Ich finde das Anklettern des erstens Rings und das Überklettern des zweiten Rings unangenehm. Für mich mich ist weit von perfekt gesichert entfernt.
Die Tour ist doch richtig gut, perfekt abgesichert, schöne Züge. Nur wird hier leider viel zu selten geklettert und die ganze laubendöllwand ist schon wieder relativ verdreckt. Wahrscheinlich hätte man bei der Sanierung noch viel mehr Ringe setzen müssen, damit hier regelmäßig geklettert wird und die Wand sauber bleibt!
Hatte ich schöner in Erinnerung. Unten ist es doch recht krümelig geworden.
...Sanierung! Neuen AR für "Rainman" + "Fröschlein streck Dich" gesetzt.
Dimbacher Falkenstein Rettungsring 7-
  Mittig in der NO-Wand von rechts her einliegende Wand zu R. In kl.Rechtsschleife (Bäumchen - oder auch direkter) über Überhang (R) und Wand (rechts R) unter Überhang (H). In einem Linksbogen z.R.
Orig. wurde erst via Linksschleife, dann gerade durch die Wand der Gipfel erreicht.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 (v.u.g.)
 
Datum :  29.8.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Hoher Kopf Nordseite Sommerabend 7-
  Links der "Delikatesse" zu erdigem Riss und diesen z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 (v.u.g.)
 
Datum :  27.07.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Der untere Teil bis zum Dach sehr schön, dann schwer für den Grad bei schlechter Sicherung vom Überhang zum Rissbeginn. Schön, wenn man die Kiefer in der Hand hat. Der erwähnte Riss komplett mit Erde abgefüllt, besser Bäumchen einfangen und rechts davon über die Platte aussteigen.
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Grüner Kräcker 7-
  Am linken Rand eines abschüssigen Bandes gerade zu Riss (R). An ihm (Rock #5, Rock #3) zu R und gerade oder links über seichte Verschneidung zum Stand des "Alten Südwandweg".
  Detail
Tourenlaenge:  20m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 Hans Peter Huppert
 
Datum :  18.9.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Obwohl im Prinzip sehr interessante Kletterei durch massiven Flechtenbefall mittlerweile höchst spannend. Guter Fels. Zwischen den beiden Ringen kann im feinen Riss noch etwas gebastelt werden. Auch der Ausstieg ist hübsch, so man kapiert hat, wie`s geht ...
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Vergessener Weg 7-
  Rechts unterhalb Einstieges von "Neuer Südweg" [and. Sektor] über nicht überaus solide Schuppen (hinter der obersten links geht ein gr. Fr) 5m hinauf und horizontal nach rechts zu R in grüner Wand. Gerade unter schmalen Verschneidungsbogen (kl. Fr), rechtshaltend zu stehendem R und am dort ansetzenden Handriss hinauf auf das bequeme Band in Wandmitte (nR; Stand).
Von dessen linken Ende bei Riss 3m hinauf zu einer Felsnase. Darüber (R) und unter dem Überhang gleich nach rechts zu auffallendem Rissüberhang. Über ihn (mittl. Fr, H rechts außen) und den folgenden Riss, zuletzt durch üppiges Heidekraut zum Grat (Baum).
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1977
4 Kommentare 4 Kommentare
Die 1.Sl war mal hoch frequentiert (vor Jahrzehnten) und ist - sieht man von den wenigen unsoliden Einstiegsmetern ab - immer noch tolle Kletterei, wenn es denn sauberer wäre.
Auch die 2.Sl "hat was", spielt aber im Vergleich dazu in der nächst höheren Liga: zuerst wg. der Absicherung, dann wg. Athletik am Überhang.
letzter H ist m.E. kein Sanierungsfall, dort kann man (und zudem mit dann besserem Seilverlauf) mit mob. Zeug für Sicherung sorgen
Stimme dem Vorkommentator vollständig zu. Den 1.R. hab ich erst entdeckt, als ich auf gleicher Höhe 3m links davon war. Der Haken im Dachausstieg blieb uns auch nicht verborgen.
Ist meines Erachtens für 7 sehr dankbar.
Mittlerweile trägt der Weg leider seinen Namen wieder vollkommen zu Recht. Ruhig mal machen - eine "große Bergfahrt". Die (in der Tat lohnende) 1. Seillänge musste zunächst komplett ausgegraben werden. Der 1.Ring war inmitten der Handteller großen Spinatflechten kaum noch erkennbar. Guter, rauer Fels im Rechtsbogen, gänzlich ohne Maggi-Spuren, dann von der Riesenöse ein super Handriss bis zum großen Band.
Vom Stand bis zum oberen Rissdach etwas filigran, aber durch den Sachsenring gut gesichert. Im Dach passen Friends aller Größen, rechts oben soll es sogar noch einen Haken geben. Der Ausstieg ist jetzt auch bei dieser Tour geräumt und kann gut mobil abgesichert werden.
Rödelstein Linke Südseite Herbstlaub 7-
  Links vom "Westgratriss" bei losen Blöcken hinauf zu einem Bändchen (kl. Fr). Gerade (R) empor zu schmaler Leiste (R), dann nach rechts (R) heraus zu angedeuteter Verschneidung und linkshaltend z. nAR bzw. Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1980
3 Kommentare 3 Kommentare
Danke für die Sanierung, die Tour hat was: schöne Stelle in der Wand, danach ein interessanter Mantel (ein sehr kleiner Friend entschäft diesen BD C3 0) und weiter gut gesichert und etwas steiler rechts raus. Nicht schlecht.
...der geschlagene Haken am Ausstieg wurde Saniert
...Die beiden Schraubösen wurden Ersetzt
Rödelstein Linke Südseite Yersenia 7-
  Ca. 12m rechts der "letzten" SW-Kante mit zwei Löchern hinauf (nR) und gerade (R) zu einer Wandeinbuchtung (R). Knapp rechts davon hinauf zum letzten R und links vorbei z.Grat (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Durch die 4R bestens gesichert. Feine Tour, leider etwas kurz...
Rödelstein Linke Südseite Teufelskralle 7-
  In der Westwand über brüchige Rissfolge zu R. Gerade (H) und schräg rechts (nR, H) z.Westgrat.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  17.4.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Stichwort: Ringmutter
Rödelstein Nordwand Fünf vor Zwölf 7-
  Ca. 12m rechts der "Östlichen Nordwand" über Platte und Wabenwand (2R) vor überdachtes Band (Fr #1.5). Hangel nach links (Fr #3) und hoch (H) zu Stand (R). Orig. wurde über das überdachte Band oberhalb nach links ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 (v.u.g.)
 
Datum :  13.1.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Kann man mal machen: bis zum 1. Ring zwar reichlich dumpf, danach aber recht gute Kletterei, auch ziemlich sauber und fest. Ausstieg durch Torfmoor, deshalb besser schon am Standring umlenken.
Schulerturm Ost- u. Südseite Zeitlos 7-
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ulrich Kuntz
 
Datum :  März1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Stand-R oben macht nicht mehr den besten Eindruck - liegt am Fels drumrum.
Redundanzen gibt es aber auf beiden Seiten.
Ganz klar eine Sternetour. Wirklich klasse! Zwar auch nur im Toprope, aber da ist es ein Genuss. Schwierigkeit ist wohl wie mein Vorredner schon schrieb die Platte vorm Ausstieg. Obwohl ich die ganze Tour sehr homogen fand und für den Grad auch nicht so arg schwer. Verglichen mit der Boulderstelle von Mikado, welche nur einen halben Grad höher bewertet ist, ist diese 7- ein Klax.
Klar Sterne Tour. Geiler Bouldereinstieg! Die Crux ist meines Erachtens die Platte vorm Ausstieg! Lohnend!
Buhlsteingrat Linke Nordseite Wie Luis Trenker, nur ohne Seil 7-
  Links vom "Mittleren Nordriss" über Platte und steile Wand zu AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Dillmann
 Frank Ziegler
 
Datum :  1993
4 Kommentare 4 Kommentare
Klettert sich echt nicht schlecht! Sobald es anfängt leicht überzuhängen, werden die Griffe zu Kellen und die Felsquali nimmt etwas ab, trotzdem lohnend! Und wunderschöne Griffe im Einstieg!
garnicht schlecht und relativ sauber...
wieder im 1a Zustand!
Eine von den schöneren Kreationen im linken Wandteil. Schade und deutlich spürbar, klettern kaum noch Leute am Buhlstein. Das war in den 90-zigern DAS neue Topgebiet von Flori und Stieges. Helge, Oli und Co haben dann den linken Teil eingebohrt, u.a Luis Trenker. Die hatte ich vor 2 Wochen dann mal geputzt (alle wichtigen Griffen, dazwischen was aber nicht stört ist nachwievor alles grün). CAM 1 (rot) zwischen 1. + 2.R in beige Lette.
Rappenwand Hauptgipfel V: Direkter kleiner Bogen 7-
  von links her über stumpfe Kante (R, Fr. 2.5) zur feinen Rißschuppe
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni1989
0 Kommentare 0 Kommentare
Bruchweiler Geierstein Linke Nordseite Plattenschussweg 7-
  Rechts oberhalb v. Einstieg zum "Eulenweg" u. lotrecht unterhalb der kurzen O-Wand des MG gerade zu schmalem Bändchen. Links von nR über Wand zu einer tief eingerissenen Schuppe und ihr folgend (kl. u.mittl. Fr's - evtl. R rechts oben mitbenutzend) linkshaltend aufwärts bis zu einer gr.Schuppe (R,Hf), an der man den überhängenden Abschlußriss erreicht (R). An ihm (R,Hf) zu Band mit nAR (links der Scharte östl. d.MG).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 Inge Schlager
 
Datum :  29.10.1960
6 Kommentare 6 Kommentare
Absolut lohnender Klassiker und zudem top gesichert. Im unteren Teil gehen zusätzlich noch sehr gute kleine Friends. Im Ausstiegsriss, den man wohl am einfachsten mit den Leisten rechts davon klettert kann man noch einen Cam 2 und/oder Cam 3 legen.
Die Anzahl fixer Sicherungspunkte hat sich nach mehr als 20 Jahren (1.nR) somit in Summe um 1 erniedrigt (lässt man d. nAR und den der Direktvariante weg). Die Absicherung ist trotzdem - auch mit mobilem Sicherungsgerät - besser als in der Zeit vor 1980.
Eine technische Begehung der steil Passage ab der großen Schuppe (ehem 1.H) ist nicht schwerer als vorher (orig. A1), wobei dort jetzt aber zwei Sicherungspunkte selbst anzubringen sind!
Im Zuge des gestrigen SanSi-Arbeitstreffens wurde (mit etlichen hilfreichen Händen) umgesetzt, was man in einigen Diskussionen in 2015 (SanSi) abgestimmt hatte:
Die sehr unsicher abzusichernde erste diffizile Stelle unterhalb des seit mehr als 20 Jahre vor Ort befindliche 1.nR sollte durch einen weiteren nR gut abgesichert sein. Und "dafür" kann weit oben einer der beiden nah beisammen sitzenden Bohrhaken (<1m; zudem neben einem gut mobil abzusichernden Riß) entfernt werden. Eine große Mehrheit der Teilnehmer/innen war bei der Abstimmung genau dafür unter dem Vorbehalt, dass der Erstbegeher auch zustimmt).
Zudem: Da am ehem. 1nR und auch danach hin zum nächsten Bohrhaken mobile Sicherungsmittel leicht und zuverlässig anzubringen sind wurde der ehem. 1nR entfernt und so gesetzt, dass der für die Direktvariante jetzt einen höheren Sicherungsnutzen darstellt (u. wohl für eine "orig." Begehung seltener benutzt wird).
So sei es denn - heute früh neuen AR eingeklebt
Der Abseilring gehört versetzt, ehe er mitsamt dem umgebenden Fels herunterfällt.
Super Tour! Zum ersten Ring bisschen aufpassen, man kann einen abgesägten Baum mit ner Schlinge einfangen. Danach bestens abgesichert, oben raus sogar im Meterabstand.
Rotzollwand Überläufer 7-
  8m links vom "Grenzerlebnis" bei filigraner SU über Wand z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 
Datum :  22.7.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Otterfelsen - Westmassive 2.Block Nur keine Hemmungen 7-
  Westseitig, links der Kante über glatte Wand z. G.
  Detail
Tourenlaenge:  12m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 Martin Memmer
 
Datum :  10.5.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Kippkopf - Mittelmassiv ?????? 7-
  rechts von Verschneidung über die Wand unter Dach und dann ... ? .
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  Frühj.1994
0 Kommentare 0 Kommentare
Geierturm Südwestseite Vagabundenweg 7-/7
  Knapp rechts von "überm Verfallsdatum" (nR = deren 1.R; früher windige Ks) zu R und flacherer Wandzone. 4m rechtshaltend zu breitem Riss, über marode Waben und links zu Einbuchtung (R). Orig. gerade oder auch in einem Linksbogen in Erker, den man an einem Riss gerade verlässt um alsbald 2m nach rechts (R) zu einem weiteren, teils geschlossenem Riss zu gelangen. An ihm bis auf die Höhe des untersten O-Gratabsatzes (nAR).
[Orig. wurde von hier über die "Ernawand" ausgestiegen.]
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Georg Böhm
 Norbert Knaupp
 
Datum :  18.4.1970
2 Kommentare 2 Kommentare
Name der Tour genauso aus der Zeit gefallen wie die Absicherung. Die letzten verbliebenen Vagabunden am Geierstein können sich hier beweisen - parallel zu Clipstick-onsight, Großgruppen-Toprope, Frauen-Selbsterfahrungskletterkursen, temporären Hundeübungsplätzen und Waldkinderkrippen.
Der oder die Sanierende hätte die Route der Allgemeinheit insgesamt etwas sauberer übergeben können. Waben sandig, Rest okay.
Dingentalturm SO-Wand Juniwand 7-/7
  Vom steilen Hang von rechts her "windig" zum Fingerriss, der den u.T. der SO-Wand durchzieht. An Überhang (R) in Rechtsbogen empor - je direkter desto "kräftiger" - und dem Riss folgend (Rock #9) zum 2.R. Noch 1m gerade empor, dann diagonal links über abschüssiges Bändchen zu einer Wandeinbuchtung (R). Einen kurzen Faustriss hinauf und nach links zu seichter Rissrinne. Ihr folgend zum Ringband (Stand, nAR; 35m! zum Boden).
Rechts bei Rissspur 2m hoch und nach links zu R. Gerade empor und bei kurzem Riss (gr. Fr) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  2.6.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
...Bisher kein Kommentar zur Juniwand!Hier meine Abhilfe:Ein großer Weg an einem wunderbar hohen Turm!Ist durch die Baumfällungen in einem weniger bewachsenen Zustand als im letzten Jahrtausend!Am Einstieg konzentriert bleiben,den Sicherungsmann/frau am Eichenstumpf oberhalb festmachen,sonst gibt es im Falle eines Falles einen Synchronabgang zur Forststraße!Ansonsten warten 40 klassische Klettermeter auf den keilbewehrten Aspiranten.Natürlich enden Ringbandkneifer am Rinnthaler Dorfpranger,der Ausstieg gehört dazu!
Dingentalturm Südwestseite Westwandverschneidung 7- bis 7+
  Der tief eingeschnittenen Verschneidung in der SW-Seite folgend (R) und linkshaltend (Fr #2) z. 2.R. Hier schwerer "Aufrichter" und Hangel nach rechts zu Rissüberhang (R rechts davon, evtl. Stand). Über ihn (Fr #3) und weiter dem Risssystem folgend (mittl. Hex, Fr #3.5) zu seichter Nische (R, Stand). Rechtshaltend empor (Fr #1.5) und an nR vorbei z. Schulter an der Talkante (s. "V: Ringband"; Stand-R).
  Detail
Tourenlaenge:  38m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  9.5.1964
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/westverschneidung-dingental/
Die 6+-Bewertung ist schon für Riesen eine Lachnummer, Zwerge klettern an dieser Stelle sicher den unteren 8. Grad!
Wer den "Aufrichter" am 2. Ring für 6+ als zu schwer empfindet, kann versuchen eine Schleife über die linke Kante zu klettern (versteckte, tiefe Lettentasche). Damit ist man immer noch ein "Aufrechter".
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Leistenbruch 7- bis 7+
  Gemeinsam mit "Ralf & Joe" einsteigen und rechtshaltend über Platte (R) zu abdrängender Stelle links des Fingerrisses vom "Lagerweg" (R). Erst links, dann (R) rechts auf Bändchen. Gerade (R) z. AR (unterm Dach).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 David Simmons
 Beate Sander
 
Datum :  März1990
8 Kommentare 8 Kommentare
Die "Längenabh. Schwierigkeitsangabe" bezieht sich auf die Platte am 1.R: So manche(r) hat hier gar nichts mehr zum festhalten.
Was soll hieran LÄ sein? Wenn wir so anfangen, können wir für ziemlich jede Tour in der Pfalz eine Bewertungsspanne angeben ...
Nur damit nicht aneinander vorbei geredet wird: In der Regel wird von links (Einstieg "Ralf&Joe") über die Platte nach rechts und dann direkt zum Ring geklettert. Es gibt aber auch einen direkten Einstiegsboulder knapp links des Lagerweges. Vermutlich erfolgen 99% aller Begehungen NICHT über diesen Einstiegsboulder.
Mir ist es doch sowas von egal, was und wie andere was klettern, aber lieber rako, dies ist eine Tourendatenbank und deine beschriebene Linksvariante hat mit diesem Weg mal garnix zu tun, und hätte so auch formuliert werden müssen für Leute, die diesen Weg original gehen wollen und sich informieren möchten. Mehr wollte ich garnicht zum Ausdruck bringen und schon wird man mit dem Ethikhammer erschlagen. Aua.
Leistenbruch braucht keiner!
Vielen Dank für diesen freundlichen Hinweis und ganz herzliche Grüße an die Ethik-Kommission.
Entweder man klettert original den Einstiegsboulder oder man läßt es bleiben. Ansonsten hast du nicht den Leistenbruch gemacht.
Entweder von links reinklettern oder über den netten Einstiegsboulder direkt zum ersten Ring. Die Stelle dort ist für Menschen mit steifer Hüfte eine echte Herausforderung. Am darauffolgenden Wulst wird's auch noch mal schwer. Klare Tendenz zur 7+.
Laubendöllwand Filigrantechnik 7-/7
  Knapp links von "Rainman" leicht linkshaltend (nR) zu R in glatter Wand. Gerade und rechts über R zu Bändchen. Dem hier ansetzenden kurzen Handriss folgend (nR) z. nAR (unterhalb einer Eiche) .
Fr #0.5 u. #1 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  29.8.1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Kletterbar war die R. auch vor der (nicht im Konkreten) abgesprochenen Nachberingung - aber unten damals eben als "Highball". Insofern ist m.E. der 1.nR durchaus vertretbar. Für den nR vorm Umlenker gilt das überhaupt nicht.
Einfach eine klasse Route! Nicht leicht für den Grad. Fr.2,5 nach dem 2.R in Lettenloch rechts. Zwischen 3.R und 4.R liegt noch ein guter Fr. 1,5 in Querlochband.
...Saniert. Mit 2 nR und neuem AR ist die Route nun kletterbar. Ein paar mittlere Friends sollten trotzdem am Gurt sein.
Rappenwand Hauptgipfel Längensache 7- bis 7+
  Rechts vom "Großen Bogen" über kieselige Wand zu Lettenreihe (Fr 1.5 u. 1) und rechts aufwärts (evtl. Fr 2), dann über stumpfe Kante (R) z. 2.R u. 3.AR im "Großen Bogen".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Steffen Leukroth
 
Datum :  7.12.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
2x Cam#0.75 vor dem ersten Ring von Nutzen.
Kuhfels Hauptmassiv Ringkampf 7
  Mit "Große Ostverschneidung direkt" beginnen und 2m überm R nach links (Cam #0.1) um Kante (R) und über steile Wand (R) unter Wulst. Links (Fr #1) vorbei auf Platte und gerade zu R. Über abdrängende Wand z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Arndt Bitsch
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Ab dem 1er Friend sollte man aufpassen, an was man zieht. Sonst wunderbare athletische Kletterei, auch noch mal über den 3. R.
Asselstein Südostseite Melodrama 7
  Vom Erker im "Normalweg" rechts bei nR (hier verläuft auch der "Passionsweg") gerade durchs Dach (R) und bei breitem Rissspalt zum Stand-nR am Beginn des "Maurerweges").
Lotrecht über dem Riss (Fr #3.5 u. #1.5) zu R (in Wandeinbuchtung) und erst gerade, dann rechts über Rissspur (mittl. Rocks) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  9.4.1979
2 Kommentare 2 Kommentare
Der obere Teil für sich genommen ist eine nette Seillänge im oberen 6ten Grad. Neben einige Friends sollte man mittlere Rocks für die Rissspur mitnehmen.
Steigt man vom Normalweg aus ein, läuft das Seil ganz schön schräg, daher besser über den hübschen Passionsweg-Riss zum 1. Ring.
Das grimmig ausschauende V-Dach ist im Richter-Führer treffend charakterisiert: Irgendwie klemmt, klammert, stützt und wurschtelt man sich wenig elegant und unter flächigem Hautverlust hoch aufs Band. Hab die Stelle gut geputzt - sie muss trocken sein. Zur Nervenberuhigung könnten im Faustriss hinten noch ein Fr.~4 oder über der Kante ein Fr.~2 in eine Lette geschoben werden.
Oben dann überraschend ansprechende Kletterei, insbesondere die Passage nach dem Ring. Der Ausstieg ist flechtig, aber mit ein, zwei Friends absicherbar und das Heidekraut ganz oben stört nicht wirklich.
Asselstein Westseite Question 67 7
  Rechts des Einstieges zur "Westwand" über Wand (R) und abdrängende Waben (R) zum 1.R in der "Westwand". Gerade weiter z. Grat
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Jäger
 (v.u.g.)
 
Datum :  Okt.1991
2 Kommentare 2 Kommentare
Zug übern 1.R mit Mini-Leiste rechts oben (oder abschüssiger Leiste links vom R) sprengt 7er-Kategorie, dann flechtig mit kleinstem mobilem Gerät weiter zum R in abdrängender Wabensequenz. Hier muss man dann noch Aufleger-Qualitäten beweisen und hoffen, dass der einzig gute Griff liegen bleibt.
Für schwer kletternde Sandsteinliebhaber mit Reserven eventuell eine ganz nette Tour, ... ich war froh, dass das Seil von oben kam.
Die Ringe sind so ähnlich wie in Renaissance. Steff?
Asselstein Westseite Silberblick 7
  Ca. 6m links der "Westgrat- Nordverschneidung" über Wand (nR, R) zu Fingerriss (nR) und gerade weiter (mittl. Fr o. Hex #7) z. nAR bzw. Grat.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
nAR war bisher in einem unsoliden Block - ist jetzt korrigiert (sitzt jetzt weiter links u. auf dem Grat).
Toller Altklassiker aus Zeiten als ein 7er noch etwas galt. Den zahlreichen Abplatzungen nach hat die Route schon reichlich Federn lassen müssen, ist aber m.M.n. immer noch fair bewertet. Der Einstieg ist fast die schwerste Stelle, daher mein Dank für den nR. Zwischen 1. und 2. R noch einen Fr. 0,5 gelegt, dann klappt`s auch mit den Nerven ...
Asselstein Nordwestseite V: Die Badezeit ist jetzt zu Ende 7
  Wo man im orig. Wegverlauf vom linken zum rechten (Haupt-)Riss wechselt weiter die schmalen Verschneidung (gr. Fr o. Hex #10) hinauf zu R und leicht linkshaltend zu überdachtem Band. Gerade und linkshaltend (R) z. Ausstiegsriss der "Petra-Route" (nR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christophe Daigger
 
Datum :  14.8.1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Der eine "originale" 1.H ist jetzt saniert - und das sogar von dem, der vor ca. 3W dort schon das Loch gebohr hatte ;-)!
Den Haken unten in der Orig.-Variante vom "Pfundstein.." können wir m.E getrost rausfaulen lassen, da geht ja bestens Klemmzeuch...
Gar nicht mal schlechte Ausstiegsvariante zum Riss. Den Riss vom Standring hoch (kurz schwer, dann leichter), am Ende in die Platte und unter Wulst geht gut und lässt sich mit Friends gut sichern. Den weiten Zug über den Wulst an das obere runde und dreckige Band mit Bäumchen fand ich am unangenehmsten. Vom Ring noch mal unübersichtlich nach links. Durchaus empfehlenswert, aber genügend Friends aller Größen mitnehmen. Es gibt 2 (Schrott-)Normalhaken und einen Ring, also insg. 3 H.
Asselstein Nordostseite Schiff ahoi 7
  Fr #2.5 u. #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  15.10.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Weiß auch nicht, was mich in diee Tour getrieben hat. Würde mich jetzt wirklich nicht als Weich-Ei bezeichnen, aber das hier war wiedermal ein Höhepunkt ... der reinste Horror. Warum der 1. Ring so vollkommen sinnfrei mitten in die Schlüsselpassage gepflanzt werden musste, weiß wohl allein der Meister selbst. Bis dorthin nur zweifelhafte Sicherungen (bröselige Taschen für Friends, zwei Zweifingersanduhren) ... m.M.n. alles Selbstbetrug! Den Bruch unterm 2. Ring erträgt man mit Fassung, die Erkenntnis, dass bei Einhängen einer Normexe der Karabiner auf der Felskante aufliegt, schon wieder eher nicht. Insgesamt sehr unerfreulich, besser doch im Toprope!
Ich habe am 06.07.2010 diese Route geklettert und muss ausdrücklich vor dem Bruch warnen unterhalb des 2.R warnen. Ich bin eigentlich ein sehr weichgreifender Kletterer und mir sind da keine brauchbaren Halte- oder Sichererungspunkte aufgefallen welche eine vernünftige Absicherung des kleinen Aufschwunges zum 2.R hin möglich machen. An dieser Stelle ist es extrem "mürbe". Vorschlag: Beim Abseilen vom Schiff den 2.R per Express einhängen und vielleicht sogar verlängern, sonst ist es ein weiter Flug zum 1.R. (klamafel: Klaus Becker)
1999: Vor dem 2. R setzt sich ein Kletterer zum Ausruhen in eine Sanduhr. Die ist dann gebrochen. Er hat einen Pendelsturz gemacht und ist mit dem Kopf an die Verschneidungswand geschlagen. ==> schwere Kopfverletzungen
Schlossbergturm Pälzer-Buwe-Weg 7
  In der Wandmitte den R folgend zu schmalem Kamin (R; evtl.Stand). Orig. noch durch den Kamin z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  14.10.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
Jup, der Einstieg ist definitiv schwerer als 7-
7- war das mal vor langer, langer Zeit, heute dürft ihr das mit 7 oder 7+ bewerten. Immer noch sehr gute Tour.
Has Nordostseite Wally's Garten 7
  Links vom "Ostwandriss" über strukturierten Fels auf Platte und links zu R. Weiter zu gr.Schuppe und an deren Ende rechtshaltend zu R (hierher auch direkt über Schuppe). Gerade zu Überhang (R), zuerst rechts und dann an der Überhangskante nach link zu R und über weiteren R z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hermann Haas
 Peter Haas
 
Datum :  11.08.1983
3 Kommentare 3 Kommentare
Auf dem Weg zum 2.R hangelt man entweder an der großen, hohlen Schuppe oder aber (imo. sicherer) klettert rechts und direkt über die Wabenplatte zum R. Statt eine der 2 zweifelhaften Sanduhren zu fädeln lässt sich unterhalb der großen SU ein Friend legen. Nachdem sich vor 3-4 Jahren ein Stück Fels verabschiedet hat, geht man mittlerweile nach dem 2.R nicht mehr gerade sondern wieder nach links, auf der hohlen Platte stehend. Hier sollte man im SanSi mal über eine Anpassung nachdenken und den 2.R nach links versetzen. Somit ist man nicht mehr gezwungen auf der hohlen Platte herumzustiefeln. Da dann aber die Friendstelle nicht mehr nutzbar sein wird, ist ggf. ein nR notwendig.
Hab` wirklich lange gebraucht, bis ich hier mal eingestiegen bin! Ist eigentlich genauso wie es von unten aussieht, außer, dass zwischen den Bruch-Brummern immer wieder gute Kletterstellen kommen, die dann auch sehr gut gesichert sind. Die Crux am 3. Ring klettert man wahrscheinlich etwas von rechts her (Birke) - die Gründe sind mehr als offensichtlich. Oben dann entweder aussteigen (jetzt geputzt), zurück in den 5. Ring oder lange Schlinge für den Baum.
Schöne abenteuerlich Tour mit teils weiten Ringabständen, brüchigen Passagen und großen brummenden Schuppen. Die Schlüsselstelle direkt vom 4ten zum 5ten Ring ist gut gesichert und realtiv fest aber für einen 7er nicht leicht zu haben. Wundert mich das hier noch nichts vom Bruchpilot stand!
Jungturm Nordostseite Zwergenschreck 7
  Aus der Einschartung (s. "Südwestkante") - hierher am besten von O via "Ostriss z. V.grat" - nach rechts und den R folgend über glatte Wand auf den prominenten Pfeilerkopf (R). An der Kante beginnend und in der schmalen Südseite (2R) zum Gipfelüberhängchen (nAR oder aussteigen).
  Detail
Tourenlaenge:  29m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 und Gef.
 
Datum :  1986
6 Kommentare 6 Kommentare
3er Cam (im 2.Band nach letztem Ring) entspannt das Anklettern des nAR; nach dem letzten Ring blieb ich eher links, konnte dann aber auch recht gut den nAR klippen. Der nAR verlängert m.E. diese tolle Tour - klasse!
...Oh,du meine Güte,was habe ich da bloß angeregt!Aber danke,Herr W.,diese Route war immer schon eine reine Topropetour.Also,mein lieber Alex,der Vorstiegsanspruch hat durch den AR nicht im Geringsten gelitten;für meine Verfehlung im Sinne eines "Traditionsverlustes" werde ich selbstverständlich demnächst Wiedergutmachung leisten!Bin auf deine Reaktion,Alex,gespannt....
@ Alex: mitunter muss man sich aber auch der Realität stellen ! Tatsache ist, dass diese Tour i.d.R. eben nicht ausgestiegen wird sondern am letzten R abgebaut wird. Dieser ist aber dafür nicht gedacht bzw. geeignet. Du darfst natürlich immer noch aussteigen :-)
...Auf dem Gipfel gibt es doch einen Abseilring. Braucht jeder Kletterweg einen eigenen Abseilring oder handelt es sich hier auch um eine nachträgliche "Topropeöse" als Beitrag zum Traditionsverlust?
Zu den "vielen" Ringen ist jetzt noch ein - lang ersehnter - AR hinzugekommen. Von unten ist er unsichtbar, weil die Felsqualität dort oben nicht überall bombig war.
...Hat für Scharfenbergerverhältnisse eine erstaunlich gute Ringverteilung,ist also gutgesichert.Man kann wahlweise über den "Ostriss zum Verbindungsgrat",oder direkt von der Westseite einsteigen.Je nach Körpergröße und Kletterlinie kann die Schwierigkeit zw.VII- und VII+ variieren.Ein schöner Weg!Fänd einen nAR nicht schlecht!
Fensterfels u.Bindersbacher Turm Nordostseite Schlüsselloch 7
  Mittig durch die Kaminwand des Fensterfels z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schlüsselloch/
Umlenker ist gecheckt und wurde saniert.
Tolle und anspruchsvolle Tour im kompakten Fels...mal Waben, mal scharfe Leisten und Eisenplatten...zwischen 3. und 4. R weit (habe nichts gefunden um was zu legen) und nicht einfach, ab dem 4. wird es deutlich leichter...
Der nette "Hausmeister" hatte auch in den sehr frühen 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts freundlicherweise die 3 Ringe gesetzt, die diesen kleinen Klassiker als Route entstehen ließen. Vorher wurden die Strecke als Trainings-Toprope von de´ bindersbacher Buwe: Bernd Fessel, Peter Kaiser, Stefan Bähr u. a. bereits eine Zeit lang genutzt. Aus diesem Grunde gab damals niemand eine Erstbegehung an. Es galt nicht als ehrenhaft, Touren von oben zu "checken" und anschließend auszusichern.
Zum alten 1.Ring konnte man auch gemütlich hochspreizen, diesen Einhängen, wieder abklettern und mit Schnur von oben die ersten Meter überwinden...
Irgendein netter "Hausmeister" hat mehrere ARs auf dem Fensterfels gesetzt. Einer davon erleichtert das Topropen dieser Tour.
Daneben entschärft der zusätzliche nR den Einstieg erheblich.
Schöne, teilweise athletische Wandkletterei an Leisten, Waben und Löchern. Auf jeden Fall ein "kleiner Klassiker", den man auch von oben gesichert genießen kann.
Geierturm Südwestseite Sonnenweg 7
  Fr #3 (nach dem 1.R) nützlich
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.9.1961
4 Kommentare 4 Kommentare
Wer vor dem ersten R fällt und nichts gelegt hat ist selbst schuld. Der R an der früheren Keilstelle ist kein nR, da dort früher ein Schlaghaken steckte. Nötig war er dennoch nicht. Mein Senf: Sicherung suboptimal, da zu viele R. Trotzdem toll.
Hallo Hr G, für die einen optimal für, mich eher suboptimal, da der erste nR tiefer sitzen müsste oder noch besser erst gar nicht benötigt wird (wenn im Riss davor keine Freunde liegen fällt man vorm 1 nR auch auf den Boden!) und am 2. nR braucht man den Keil den wir über 20 Jahre ggf. gelegt haben auch nicht mehr.... schade eigentlich .... Oder? Da gibt's risikoreichere Touren wo der Bearbeitungsschweiss besser investiert gewesen wäre ;-)! Aber egal, nicht länger meckern ... sondern mit Spass weiter klimbimben... Gruß Jürgen S.
...Also was jetzt?Absicherung sehr gut,oder suboptimal,oder doch beides?Wie denn jetzt,oder optimal=nicht so gut?Fakt ist,trotz des ganzen Gemoppers stecken die Ringe bei den alten Schlaghaken!Also,was soll´s!Aber richtig,die Tour ist klasse,abwechslungsreich,technisch anspruchsvoll!
Ein wunderschöner 7er, welcher ein bißchen Kraft und und eine gute Portion Technik verlangt, die Absicherung kann man nach der Sanierung als sehr gut oder auch als suboptimal bezeichnen, denn es gibt bedeutend risikoreichere Touren! Aber seis drumm, ich hänge sie trotzdem ein und genieße.......
Geierstein Nordostseite Geierwally 7
  Links der O-Kante rechtshaltend in einliegende Wand (nR) und gerade (R) an die Kante (R). Rechts herum hinauf (R) bis zu Einschnitt (R). Rechtshaltend (R) über gutgriffige Waben zu R und gerade zu überdachtem Sims (R, evtl. Stand; alternativ auch in der Stand-Nische vom "Luger-Tor-Weg".
Über den "...Tor-Weg" in den o.T. der O-Wand und gerade (R, kl. Fr) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  50m
Ringe:  12+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Niko Mailänder
 Liz Mailänder
 
Datum :  April1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Tolle Tour. Am 3. Ring technisch anspruchsvolle Stelle. Fort eher schwerer als 7.
Liebhaber/innen langer Seillängen (die zudem eingeschränkte Verständigung zur Sicherungsfrau/mann nicht stört) hängen - allerdings mit vielen Verlängerungsschlingen - beide SL zusammen. Vom letzten R des "Luger-Tor-Weges" links der SO-Kante reicht dann eine 70iger Leine gerade so bis auf den Boden´.
An der Stelle des heutigen 1.nR wurde früher eine Schwebesicherung in einem dicht am Fels stehenden Baum gelegt.
...Den gedübelten 1. R ausgewechselt in einen Schaukelring
Geierstein Rechte Südwestseite Geierweg 7
  10m links vom "Herzkammerflimmern" (wo der Wandfuß fast horizontal verläuft) zu Waben (Hex #8) und im Rechtsbogen (mittl. Rock) zu R. Links davon empor und gleich nach rechts zu Handriss (mittl. Fr, Rock #9), dem man bis unter die Überhänge folgt (R, evtl. Stand). Nach rechts zu Rissüberhang und diesen z. nAR (oder weiter z. Grat und "Bärenbrunner-Maiden-Weg").
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  5.5.1976
3 Kommentare 3 Kommentare
Kletterer/innen im Nachstieg empfinden wahrscheinlich auch den Seilverlauf bei diesem Zug als Belastung. Über die Sicherungssituation und die Bewertung des abschließenden Rissdaches wurde ebenfalls noch nichts geschrieben ...
zur "fast noch urzeitlichen" Bewertung gilt es festzuhalten, dass man mit einem eher weiten Zug zum Überwinden des 1.R konfrontiert wird. 1.70m-Kletterer/innen halten hier schnell mal eine abschüssige Leiste unterhalb der "eigentlichen" Griffe - und damit ist VII doch (eher sehr) untertrieben ;-)
Den Zustieg zum R kann man einigermaßen absichern (Fr 1 und Hex 8 in Wabe, danach geht noch ein kleiner Rock). Im Riß nach der Querung geht ein mittl. Fr. sowie ein Rock 9).
Hundsfels Westseite u. - Vorbau V: Die Variante 7
  Nach dem Übertritt 2m nach rechts - s. "V: Obere Südwestkante" - (Fr) und gerade (2R) - zuletzt wohl identisch mit ": Novemberausstieg" - z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Rüdiger
 Christa Aspenleiter
 
Datum :  22.6.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
Danke für's putzen! So wieder ein toller Weg.
Seit gestern geputzt ... Finger- und fußtechnisch anspruchsvolle Kletterei rechts der Oberen Westwand. Der 1. Ring sitzt etwas zu tief, d.h. es braucht ein bissl Mut. Sehr empfehlenswert!
Rötzensteinpfeiler Südseite Bandanstieg 7
  Links der "Maitrauer" über Wand (2R, Fr #2.5) zu "windiger" Kiefer vor einer Schuppe. Rechts davon empor und entweder über Platte (kl. Fr) oder links an einer Rissschuppe zu nR und z. gr. Band i.d. SW-Wand (genau dort, wo der "Dachweg" startet).
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Wenn`s trocken ist wie derzeit: geniale Tour! Am 1. Ring muss man mal das (linke) Auge genau aufmachen, danach einfach nur klasse Platte. Den Ausstieg bis zum Dachweg-Standring konnte ich eigentlich ganz gut mobil bestücken (fand es eher purer Genuss).
plädiere für einen nR oberhalb der Kiefer
...na,der Weg ist ganz schön klasse eigenständig!Die Schwierigkeit lauert am 1.R,wenn ich mich recht erinnere,hier ist Fusstechnik,oder ein anständiger Schuh gefragt.Weiterhin braucht´s noch ein gutes "Mobilnetz",damit man nicht ins Funkloch,äh,runterfällt.
War mal "Variante", heute eigenständige Tour.
Buchholzfels Ostgipfel - Nordseite Via Bollerschuh 7
  Vom Band unter der Scharte zw. OG und HG an Riss zu R an schmaler Verschneidung. Rechts über Wand zu R.
Links über Rissüberhang (H) und durchs Gemüse z. OG.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Manfred Klein
 oder
 Richard Mühe
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1979
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich hab den Ausstieg mal wieder grob gereinigt, so dass nun auch schwächlichere Menschen wieder eine Chance auf diesen Altklassiker haben. Die schöne Kletterei ist allerdings am 2. Ring definitiv vorbei. Die Birke stört doch ziemlich und der Haken im Rissdach ist genauso morsch wie die umliegenden, grossgriffigen Schwarten. Besser mit Fr. 5 absichern. Oben raus ist es nicht mehr schwer
Viel besser, als es aussieht. Am Start kleiner Friend, dann sehr schöne, etwas kurze Kante mit tollen Felsstrukturen, etwas aufpassen zum 2. Ring (es geht noch ein sehr kleiner Friend rechts). Da der Originalausstieg nicht mehr kletterbar ist, optimal mit dem Ausstieg vom Edelzwicker kombinierbar. Das gibt eine schöne gerade Linie und dürfte insg. etwa 8- sein.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Perpendikel 7
  Mit "Trichterweg" beginnen und in der Querung bei Baum gerade hoch (R) in eine Verschneidung. Weiter unter das Dach (R), kurze Rechtsquerung und über das markante Rissdach weiter zum "Dachquergang" (R, Stand).
Erst schräg rechts ansteigend, dann gerade z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  große Fr, Hex 8 - 10, SU
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Helmut Daigger
 
Datum :  25.6.1983
1 Kommentare 1 Kommentare
Obwohl mit 2 Sternen versehen, wohl kaum geklettert. Daher ziemlich staubig-spinnwebig, aber guter Fels. Das Rissdach hat's für 7 in sich, zumal es selbst abgesichert werden muss (Cam 1 und 2). Klemmfreunde können klemmen, geht aber auch mit Griffen (wenn man sie findet...). Sicherungen verlängern, sonst viel Seilzug, v.a., wenn sich das Seil in den Riss zieht.
Rinnthaler Falkenturm Maître de Jenga 7
  Rechts in der Südwand überhängend (R) hoch, in leichtem Rechtsbogen zu R und weiter (Fr #3) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  12m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 Frank Eigner
 Ralph Weber
 
Datum :  27.4.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Rinnthaler Falkenturm Weg der Rekonvaleszenten 7
  Startet südseitig links der Kastanie bei unsolider Schuppe: Über abdrängende Wand (Fr #1.5, R, Fr #2, R) z. AR u. G.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Frank Eigner
 Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 
Datum :  5.6.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Rinnthaler Falkenturm - Massiv Kurz und weit 7
  An der Stirnwand des Massivs hoch (R, Fr #2, R) zu Band (SU). Links ausqueren
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Ralph Weber
 
Datum :  3.4.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Schmalbühler Felsen V: Direkter Einstieg 7
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Manfred Lau
 
Datum :  18.6.1987
1 Kommentare 1 Kommentare
Das ist die Beste am Fels, sowohl von der Qualität, als auch dem, obwohl nur senkrecht, recht athletischen Charakter. Toll. Über dem 3.ten Ring passt wohl CAM 3 top, den ich aber nicht hatte. So wars weit und luftig zum Band oben. Hatte die Tour anders in Erinnerung, jedenfalls die und die daneben rechts, die 7- rechtfertigen den Zustieg.
Haubenthaler Fels Schönheitsfehler 7
  Links von "Formica" über Platte (R) zu überhängender Wand. Diese (R, Fr #2) z. AR (o. orig. - aber unlohnend weiter - z.G.)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
...Ja, die Herren, bis zum 3.R incl.Einhängevorgang ist das nur 7-.Danach wird´s härter... Wenn man den Dreck&Bruch vorher mal beseitigt hat, wird´s ein delikater Aufrichter im harten Siebenerbereich.
3. Ring einhängen von unten: hart 6+ (aber insgesamt toll); einhängen von den runden Griffen: 7- (aber warum sollte man das tun?); überklettern und aussteigen: unbewertbar (weniger ist hier ganz klar mehr!).
Die Crux liegt im Überklettern des 3R. Angesichts des Drecks auf dem Band verzichtet man besser und nutzt den 3R als AR. Wo und wann man in der Tour aufhört ist entscheidend für den Schwierigkeitsgrad. AR nur einhängen oder doch bis zum Band hochziehen oder vielleicht doch auf das Band.... das muss jeder für sich entscheiden. Bis dahin eine nette Tour.
Kostenfels Obere Westseite Pat 7
  Einstieg in direkter Falllinie der markanten Rissschuppe und gerade (2R) zum ihr (Fr #2) und weiter (Fr #4) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
2 Kommentare 2 Kommentare
der "komische" AR wurde von einer guten Seele ausgetauscht
Im Vergleich zu den anderen Touren daneben sehr leicht für 7.
Frohndellpfeiler Greencard 7
  Mit "Eichenriss" beginnen und vom 1.R gerade den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  23.6.2000
2 Kommentare 2 Kommentare
Den Kommentar versteh ich nicht ganz, denn die Absicherung ist seit der 1. Beg. unverändert, und es wäre schön, wenn dies so bliebe. Wieso also 1R mehr, bzw. den 3. orig. R rausmachen?
Man kann natürlich auch über den schönen Hand- und Fingerriss der SO-Kante einsteigen, um dann - nach der SU - nach rechts zum 1.R zu gelangen.
Vom 1.R der SO-Kante dürfte es spannend werden, denn da ist man definitiv zu hoch. Aber das kann ja jeder für sich kombinieren, wie es ihm oder ihr am meisten Spaß macht.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Albatros 7
  Vom Start von "Bergweg 2.Sl" an Rissspur zu kurzem Diagonalriss (R) und gerade den R folgend zum letzten nR im "Bergweg".
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.3.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Name sagts ja schon: Die Flügelspannweite bestimmt wohl die Schwierigkeit...
Kleine Weiherwand V: Direkter Ausstieg 7
  Vermeidet den Abschlussquergang.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1993
3 Kommentare 3 Kommentare
Ein eigener AR direkt oben drüber in dem überdachten Wändchen auf dem Band wäre super. Dies wäre dann auch für die linke Nachbartour "Quasi Modo" klasse. Da ist der Fels gut und ein Nachstieg bliebe perfekt gesichert. Der AR links ist der Tod des Seils. Die Kerben im Fels sprechen Bände.
Über der kleinen Leiste (Schuppe) oberhalb der großen Lochs wackelt ein kleiner Brocken, gg. kommt die Schuppe irgendwann...
... empfiehlt sich wieder abzuklettern, da AR sehr weit links ist
Große Weiherwand Vollendung 7
  Ca. 5m links der Talkante über Platte (2R) und Wand (2R, Fr #2, 2R) unter die abdrängende Wand (nAR).
Es bietet sich an linkshaltend die Austiegswand der "Westverschneidung" anzuhängen.
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Edith Reif
 
Datum :  2001
3 Kommentare 3 Kommentare
Infrastrukturverbesserungsmassnahme: sep. AR unter der Abschlusswand
Geniale Tour !
Friend 1,5 - 2,5 oben zwischen 4. und 5. Ring. Wand in der Zwischenzeit fest und sauber. Nie leicht aber homogene Tour mit kräftigen Ausstieg der gut Abgesichert ist. Ring oben an der Kante gut zu Klippen.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Hohlweg 7
  Vom Einstieg von "Hans-Wenger..." nach links zu R in Platte. Gerade über Überhängchen (Fr #0.5) und Platte (Fr #2.5 o. #3) - der orig. "HW-Ged.weg" kreuzt hier - zu R in offener, nach rechts ziehender Verschneidung. Sie empor zu R und gerade (SU) empor (zuletzt identisch mit "V: Wandvariante"), am besten z. 3.R vom "Hans-Wenger...".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  22.10.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Den Einstieg direkt durch die kleine Verschneidung empfinde ich als logischer, ein kleiner Friend in einer guten Tasche sichert das vorsichtige Tasten in der kurzen Bruchzone. Im weiteren Verlauf mbMn einer der schönsten 7er der Pfalz. Platte, leicht abdrängende Waben, ünersichtliche, aber völlig ausreichende Absicherung (Friend 3/Camalot 2 vor dem 2. Ring angenehm).
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Rote Prinzessin 7
  Zwischen "Rauhbergverschneidung" und rechts von "V: Falscher Einstieg" über Platte (R) zum Band. Wie "Rauhbergverschneidung" zu deren 1.R, dann links heraus (mittl. Fr) zur Kante (R) und gerade (nR) - oben über Platte zur "Rauhbergverschneidung" und deren vorletzten R.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 SU, Fr 1 + 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Frank Eigner
 
Datum :  13.4.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch wenns ein bißchen kreuz und quer geht: sehr gute Tour (auch unten). Am 1. Ring oben an der Kante muß man mal die Hände richtig sortiert bekommen, dann total elegant.
Göckelsbergeck Hammer und Maisel 7
  Links der "Gerdikante" über Reibung (Fr #2.5, R) zu abdrängender Wabenwand (R) und linkshaltend (Fr #2 u. #4) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Klaus Reinhardt
 Frank Eigner
 
Datum :  10.11.1990
2 Kommentare 2 Kommentare
Die schönste der Routen hier: Zu Beginn netter Boulder - von rechts her leichter. Platte macht Spaß, die Waben sind klasse. Halt leider nur knapp 10 m!
Stichwort: Ringmutter
Drei Felsen - Ostpfeiler Wärna beinhaart 7
  Zwischen "Westkamin" und "Augustpfeiler".
Fr #1 o. #2.5 nützlich
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.9.1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Für kleine nicht einfach zum zweiten Ring...nicht überstreckt klippen, kann ggf eng werden zum Boden...oder PANIC mit nehmen, besser Ring anklettern...oben kleine Friends (CAM 0.4 / CAM 0.5) hilfreich...
Anklettern ist schon wacklig ... warum nicht einfach den 2R verlängert vorhängen? Dann uneingeschränkt klasse Tour!Einiges an Friends verbaubar.
Das Anklettern des 2.R ist nicht einfach. Zur Sicherheit kann auf halber Strecke ein "sehr kleines" Klemmgerät gelegt werden.
Drei Felsen - Mittelmassiv V: Zeitgeist 7
  Vom tiefsten Punkt über Wand (3R) zu bemoostem Fels und R. Linkshaltend weiter (mittl. Fr) zur "V: Kleine Variante".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  21.9.1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Zur Zeit macht es sicherlich keinen Spaß, über den 3. Haken hinaus zu klettern. Bis dahin kurz, unübersichtlich und gar nicht so leicht. Der Flechtenbelag stört eigentlich nur das optische Empfinden.
Drei Felsen - Mittelmassiv V: Ideal-ist 7
  Vom 4.R gerade weiter (Fr #0.5) und links zum "Lineal"-Ausstieg.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sebastian Schwertner
 (v.u.g.)
 
Datum :  April1988
0 Kommentare 0 Kommentare
Göckelsbergmassiv Wachholderweg 7
  Vom Absatz vor der Südwand ca. 3m links von "Berge des Wahnsinns" über Wand (R) hinauf und linkshaltend zu Überhang (R). Rechtshaltend (früher Ks) über ihn zu R und gerade durch die Wand (kl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.3.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahler Fels Da Capo 7
  Vom Einstieg der "Katerkante" rechtshaltend zu steilem Aufschwung (R). Schräg rechts zu R und im Zick-Zack über Überhang. Rechts in offene Verschneidung und kurze Linskquerung zum Stand-R des "Kleinen Querganges".
Fr #2.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 und
 Arno Dimmler
 
Datum :  November1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Bin (jümarend) mal direkt ausgestiegen (2.R). Nicht super-fest, aber dann kommt doch noch ein gutes Lettenloch für ne Sicherung
R-Platzierungen nicht so toll. V.a. der 1. wäre 50cm tiefer immer noch hoch genug - aber eben gleich einhängbar.
Der 2.R sitzt irgendwie nicht da wo er hin müsste...
Dörreinfelsen Vorgipfel Osterei 7
  Rechts vom "Glatten Riss" durch die Wand z. gr. Absatz.
Fr #1 u. #3.5 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Feß
 
Datum :  12.04.2009
1 Kommentare 1 Kommentare
S.grad angepasst - durchaus Längenabhängig, nicht nur am 1.R. Ausstieg derzeit "zu" botanisch
Backelstein Vorgipfel Rote Wand 7
  Links der S-Kante zieht eine Finger-Hand-Riss zuerst leicht rechtsgeneigt in die mächtige Wabenwand empor. Von einem Block erreicht man den Riss (direkt von unten etwas schwerer) und gelangt piazend (Rock #9, R) zu einer Rissschuppe (R). An ihr (Hex #9, Fr #1.5) hinauf bis man wieder die S-Kante erreicht. Gleich nach rechts in die Wand (SU) und gerade zu R bei lochartigem Einschnitt [orig. wurde hier nachgeholt].
3m horizontal nach rechts zu R und gerade an griffigen Waben bis zu deren Ende (SU). Abdrängend zu R (hier läßt sich gut Stand machen) und gerade (R) in flacheres Gelände mit nR (abwärts 36m). Linkshaltend über Rampe z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  14S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  21.6.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt Recht geben! Tolle abwechslungsreiche lange Tour und anspruchsvoll im Vorstieg. Mit genug Zeit, Kraft und Muse kann die Tour sogar plaisir-mäßig abgesichert werden (Cam 0,4 - 3 sowie 2 SU).
...Also los,Herr G.:Hier haben wir einen der besten 7ner im Pfalzgebirg.Der Vorstieg ist anspruchsvoll!Wer nicht im Einstiegsriss sicher mit den Drahtkabeldingern umgehen kann:Finger weg!Vom 2.R bis zum Rissende machen sich die Sechskantteile hervorragend!Ansonsten die Sicherungen schön verlängern und in einem Rutsch zum letzten R.!Drei schwere Stellen warten auf den klettertechnisch erfahrenen Aspiranten:Der Spreizeinstieg in den Riss unten,am 2.R,am vorletzten R.
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Einfaltslos 7
  Links des "Zwischenspiel" und unterhalb des Starts von "Venice beach" [and. Sektor] - zuerst bröselig - zu R und über stumpfe Kante zu Sims. Links bei R z. AR.
Fr #0.5 u. #2.5 u. Rocks nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  5.4.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Eine "höhere Ernsthaftigkeit" ist bei Scharfenberger-Routen meistens per se gegeben - zumindest bei vielen seiner Frühwerke. Direkt nach dem 1. Ring liegt noch ein passabler Friend, danach sollte man sich besser auf sein Kletterkönnen als auf die Qualität der Sicherungen verlassen. Wo hier "Rocks" gelegt werden sollen oder sich die "SU" befindet, weiß allein der Wind. Nichtsdestotrotz ist die Kletterei gut und (sofern man oben nicht einfaltslos ist) keineswegs unterbewertet.
Vergleicht man das E1 dieser Route mit anderen E1 Routen am Fels wie Spätlese oder Ruhepause, glaube ich, dass dies nicht in einen Topf geworfen werden kann.... Habe diese hier zwar nur im Toprope gemacht, aber die Absicherungsmöglichkeiten kamen mir hier dürftiger und/oder komplizierter vor als in den Anderen beiden... Also kann es sein, das es sich hier um eine höhere Ernsthaftigkeit handelt als bei den anderen beiden ?
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel) Stumpfe Kante 7
  Links des "Pfeilerweg"-Einstieges linkshaltend zu nR. Abdrängend zu R links der Kante. Erst links der Kante, dann an ihr (2R) zum "Peilerweg" (AR).
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  1.4.1978
4 Kommentare 4 Kommentare
Kennt man die Route nicht, entspannt der alte Schlaghaken knapp unterm 2. Ring ein wenig die Nerven. Entgegen der Beschreibung hier lohnt es sich hin und wieder auch mal rechts der Kante nach Griffen zu suchen. Eine spitzenmäßige Kletterei, trotz der sandigen Kehle unten ... quasi der Magnetfinger für Arme!
der 1.(n)R ist jetzt erneuert - mal sehn, wie lange der "durchhält"
Die Öse unten im Sand wackelt.
Super Tour mit Linie und sehr guter Kletterei! Etwas Vorsicht zum 2. R, es gibt aber große Griffe und der Einhängegriff ist solide (der 1. R unten im Sand wackelt schon etwas). Dann mit ein zwei kleinen Friends (z.B. 0,5) zum 3. R (gut stellen zum Einhängen) und immer anhaltend weiter zum sanierten 4. R (Danke dafür!). An immer positiven Griffen zum Stand. War echt begeistert! Einziger Kritikpunkt: Man hätte oben zur Sanierung einen Ring nehmen sollen.
Stephanstürme NW-Wand (GS) Little-Big-Didi direkt 7
  Unterhalb der mächtigen Verschneidung befindet sich ein angelehnter Pfeiler, der von einem Handriss durchzogen wird. Ihn hinauf (2R) [U. Daigger 20.5.1986] - orig von links vom Beginn der "Alten Norwand" aus - und gerade über Überhang (R). Rechtshaltend weiter zu Bändchen (R, evtl. Stand).
Über Steilreibung und linksgeneigte Verschneidung (H) zum Felsfenster am Ausstieg des "Westgrates". Entweder so oder in Rechtsbogen zum Absatz unterhalb des Gipfels (Stand-nR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Wolfgang Dietrich
 
Datum :  26.7.1975
0 Kommentare 0 Kommentare
Luger Friedrich Ostwand V: Einstiegsvariante 7
  Direkt zum 1.R.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  17.6.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
die Fels-Patin hat den H saniert
Eigentlich eine schöne Variante zur Talwand, allerdings sollte der erste Schlaghaken saniert werden.
Dimbergpfeiler Talseite Popeye 7
  Am tiefsten Punkt der Talseite über kieselige Wand (2R, Rocks, R) zum "Peilerweg" (R). Gerade weiter (R) zu dessen "Ausstiegsvariante" (R) und über sie z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Dieter Ulbrich
 
Datum :  31.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Da die Route sicher noch keine 5 Begehungen aufweist und auch keine Begehungsspuren vorhanden sind, dürften Ruhe und Übersicht durch entsprechende Fingerkraft hilfreich sein (ggf. vorher Spinat-Doping durchführen). Ab der kleinen Linksquerung nach dem 1.Ring wird`s leichter (dafür hat jetzt der Fels einen leicht spinatähnlichen Überzug). Die folgenden Meter über die Platte sind noch recht schön (sofern man den Ring reinbekommt).
Am Ring der Ausstiegsvariante dann aber besser Schluss machen (Steinschlaggefahr).
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Toleranzgrenze 7
  Rechts vom "Sperberweg" über Platte an ausgeprägter Felszacke (S möglich) zu einer kurzen Wabenwand. Erst gerade, dann bei R die Wand nach links verlassen und gerade unter abdrängende Wand. Zwischen "Sperberweg" (R mitverwenden) und "Traumkante" empor zu Handriss und und weiter zum Absatz im "Kanzelweg" (AR).
Fr #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  23.3.1990
3 Kommentare 3 Kommentare
Peter hat Recht. Die Tour ist richtig gut und eigentlich auch ordentlich absicherbar. Es gibt immer wieder Lettenlöcher für mittlere und kleine Friends - nur im Stück vor dem Handriss nicht. Hier lässt sich allerdings (wie beschrieben) der Sperberweg-Ring "einfangen".
Interessanter, blau-schwarzer Fels, an einer Stelle fast ölig mit Regenbogenfarben ...
Säße an (oder vor) der steilen Stelle (Höhe 2.R Sperber) noch ein Ring, würde die Route sicher nicht so verkümmern.
Eigentlich verwunderlich dass die Tour so selten geklettert wird.
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Reinhardweg 7
  Mit "Sperberweg" beginnen und von dessen 2.R erst gerade (R), dann linkshaltend (R) und wieder gerade (Fr #2.5) zu einer schmalen kurzen Verschneidung rechts vom "Champagnerweg"-Ausstieg (R). An ihr (R) z. (A)R o. weiter und links zum "Champagnerweg".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 und Gef.
 
Datum :  1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Diese tolle und ausgesetzte Tour geht auch in einem Stück, wenn der Sperberstand ausreichend (1,5-2m) verlängert oder wieder ausgehängt wird! 70m Strick obligatorisch!! D.h. am letzten Ring in der Wand abseilen, NICHT aussteigen!!
Am Bühler in der Verschneidung ist ziemlich viel Zement weggeplatzt, steht auch weit raus.
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Pygmalion 7
  In Falllinie des Risses in der 1.SL von "Vergessener Weg" über stark begrünte Wand (2R) zum 2.R dieser Route und so zum Bnad in Wandmitte (AR).
  Detail
Tourenlaenge:  24m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Christof Stiegler
 
Datum :  Frühjahr1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Kommt aktuell - u.wg. der Programmtour - aufgeräumter und sauberer daher als die letzten Jahre.
Bis auf den maroden Einsteig keine schlechte Kletterei (v.a. wenn es noch sauberer würde).
Rödelstein Mittlere Südseite V: Ausgangssperre 7
  Vom nAR gerade zu einer mit Vogelkot vers. Felsnase (ident. mit der2.Sl vom "Vergessenen Weg". Darüber (Fr #1 - letzten R des "Vergessenen Weges" evtl. mitbenutzen) linkshaltend über den mächtigen Überhang (2R) und gerade durch Wand z. nAR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Frank Eigner
 
Datum :  18.6.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Ein 70er Seil reicht locker, d.h. die Umlenkhöhe liegt bei ca. 32m
Mit freundlicher Unterstützung (nachträglichen) AR ganz oben vorm Gemüse gesetzt (ca. 40 Meter bodenwärts von dort oben!). Sauber ist die Ausstiegsplatte deswegen aber noch nicht :-(
Die 2 Ringmuttern wurden heute saniert - leider ist noch eine davon dringeblieben. Die muss wg. der ähe zum neuen R rausgeflext werden.
Rödelstein Linke Südseite Knallkopp 7
  Vom bewachsenen Vorbau linkshaltend zu Rissspur und an dieser, zuletzt rechtshaltend z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Michael Spies
 Jochen Spies
 
Datum :  19.5.1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Einstieg (von rechts unten) sehr moosig ... Schwebesicherung über die Kiefer, dann gute Friendtaschen! Die Rissspur ist mit zwei Ringen gut gesichert, aber ein ziemliches Brett. Ausstieg wurde geputzt und ist jetzt wieder ohne Moos- und Holzkontakte kletterbar.
...auf höhe des Hakens ist jetzt ne Öse,der Haken wird gezogen
Ruine Lindelbrunn Wake up, shape up 7
  In der mitte der SO-Wand über Platte und anschließend abdrängendes Gelände z. G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 
Datum :  August1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Lauterschwaner Rappenfels Westschulter Sächsische Manier 7
  Mit "Alte Westwand" beginnen und vom 1.R den R folgend gerade z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Rüdiger
 Uwe Schumacher
 
Datum :  19.9.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
Fand ich schwerer wie VII, bin aber auch nicht der Größte, dachte dass VII+ für weniger lange Kletterer auch hinkommt.
Super Tour mit eher weiten Zügen.
Schulerturm Ost- u. Südseite Dornröschen 7
  Nach den ersten 3m im "Normalweg" links zu Band. Jetzt an filigranen Strukturen (R) leicht linkshaltend unter Aufschwung (Fr #3.5) und nach links zu R. Gerade über R zum Treppenende.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  März1990
2 Kommentare 2 Kommentare
ca 2,5 m über dem ersten R befindet sich rechts (etwas außerhalb der Linie) ein gutes Lettenloch für einen Fr.0 o.ä.
Vom 2.R weg ein kleiner Runout mit Flechten. Man sollte konzentriert bleiben denn legen lässt sich nichts.
Eichelbergfelsen Drei Steine - Ostgipfel Servus Heinz 7
  3m rechts des direkten Schartenzustiegs über Platte den R folgend z. AR (nahe der Scharte zw.OG und MG)
  Detail
Tourenlaenge:  24m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Willi Stilb
 
Datum :  2.7.2007
2 Kommentare 2 Kommentare
Wenn man die Griffe gleich findet, ist es eine schöne technische Tour.
Unten recht kräftig und insgesamt etwas besser als der Nachbar.
Eichelbergfelsen Kreuzfels Hauptgipfel Erzähler der Nacht 7
  10m links der Madonnenstatur befindet sich ein überdachtes Felsband. Von dessen rechten Rand bei Schuppe (R) hinauf und über Wand (2R) und Rissspur (R) unter Überhang (R). Entweder nach rechts zur "Zauberei.." oder links z. AR von "Mr. Big".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Hannes Humburger
 Helge Grey
 Thomas Simon
 
Datum :  23.4.1994
2 Kommentare 2 Kommentare
Interessante kniffelige Züge, die für Kleine unter 1,65m nicht für den angegebenen Schwierigkeitsgrad zu haben sind. Panikexpresse für 3. Ring für Kleine notwendig. Mittlerer Cam nach 3. Ring möglich.
auch hier gilt: viel besser als auf den ersten Blick scheint - fand es im oberen Teil für glatt sieben recht kräftig wenn die Füsse an der glatten Wand stehen. Prima Tour und schade, dass die Ecke immer wieder so zuwuchert.
Eilöchelfelsen Südseite Dekadenz 89 7
  Rechts der Kante des gr.Wandausbruches linkshaltend (2R) hoch, dann gerade weiter (3R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Meigel
 Heiner Eckelmann
 
Datum :  14.7.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Wäre dieser Weg nicht am Eilöchel, wäre er überaus beliebt. Bestens gesicherte, fingerlastige Sportkletterei, erstaunlich guter Fels, Schlüsselstellen zum 2.R sowie zum Umlenker. Und der Einstieg ist für Eilöchelverhältnisse fast ameisenfrei....
Honigfelsmassiv Biene Maja 7
  Vom Einstieg der "Blitzkante" rechts über abdrängende Wand
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dr. scl Karli Widder
 Ariane Beau
 
Datum :  16.5.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Nonnenfels Süd- u. Westseite Hofschranzen 7
  Start wie "V: linker Einstieg" zur Westwand. Dann aber rechts (R) über den Pfeiler zwischen "V: linker Einstieg" und "V: direkter Einstieg" gerade den R folgend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 Reinhold Menzel
 Udo Daigger
 
Datum :  18.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Zu der ansonsten tollen Route wären mein Wünsche
1) über eine Sanierung der nicht wirklich vertrauenserweckenden Ringe zu diskutieren (Marke Eigenbau?),
2) nR zum jetzigen 1. hin!? Klar die Stelle lässt sich absichern, aber ich will in die Sachen wirklich nicht reinfliegen, der untere 0.75 liegt doch recht offen, der obere 0.3 besser, dafür die Schuppe recht fein - inzwischen "sandeln" diese Stellen auch. Gerne zur Diskussion, ich fänds vernünftig.
Kuckucksfels Mittelgipfel - rechte Ostwand Wintermärchen 7
  6m links der SO-Kante Kieselwand (Fr #2.5) zu R. Gerade (evtl. Fr #3, R) zu Überhang. Über ihn, Wand und Waben, oben rechtshaltend z.AR
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2.5, 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 Winfried Eberhardt
 
Datum :  28.1.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Für mich mit der schönste 7er der Pfalz..... 25m die mit allen Pfalzattributen gesegnet sind, zuerst ist Reibungsklettern gefragt, danach muss ein kleiner Überhang bewältigt werden und zum Abschluss dann Wand -und Wabenkletterei.
Rappenwand Fensterturm Hut ab 7
  Aus dem "Ostwandriss" rechts über Platten zu Wand (R). Jetzt links zu Kante und gerade (R) zu Absatz mit AR (nahe des Beginns des "HG-Normalweges")
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Norbert Hornung
 
Datum :  21.8.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Zum 1.R eher ungesichert. Zwischen 1. und 2. R lohnt ein Blick auf die andere Kaminseite !
Schützenwand Dahner Barock 7
  4m links der "Nordwandverschneidung" zuerst an Kante, dann Wand z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  6.8.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Quasi das Parallel-Universum zum Goldenen Mittelweg links um die Ecke! Am Besten mal beide kurz hintereinander machen. Schlüsselstelle am 1. Ring, am 2. interessante Kieselgebilde, die barocken Formen kommen danach und sind Abenteuer pur.
Schützenwand Goldener Mittelweg 7
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 und Gef.
 
Datum :  1978
4 Kommentare 4 Kommentare
Bis zum ersten Ring konzentriert klettern, erst danach gut absicherbar. Spannend, wenn man direkt über das Loch klettert, der kl. Friend im Loch hält!
Fand das Einhängen des ersten Rings relativ wacklig, und man sollte sich dabei gut drauf konzentrieren, daß einem die Hufe nicht abrutschen. Hab den weiteren Weg als ziemlich pressig in Erinnerung. Saubere Rotpunktbegehung steht noch aus...
Lässt sich mit kleineren Cams gut absichern und der Fels ist bombenfest.
Kann man noch gut im Toprope mitnehmen und genießen, wenn man vorher die Südverschneidung geklettert hat. Sehr lohnende Gleichgewichtsübung an kleinen Leisten, die im Vorstieg aber wohl eher das Prädikat "spannend" hat.
Hochstein - Zug - rechte Südseite Route 98 7
  Mit "Roter Pfeiler" beginnen und vom 1.R rechtshaltend zu R. Abdrängend (2R) zu bröseligen Schuppen und zum 4.R im "Roten Pfeiler".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Erich Steffan
 Mirko Grosche
 Heinz Dengel
 
Datum :  15.5.1998
4 Kommentare 4 Kommentare
Achtung: Aktuell bauen sich grad Hornissen in dem großen Lettenloch auf dem Weg zum 2.Ring ein Nest!
EDI spricht meine Sprache. Im Einstieg liegt ein Rock 8 (quer) sehr gut, den Fixfriend habe ich nicht benutzt. Zum Umlenker geht noch ein Cam 3. Ganz nett aber leicht für den Grad.
Fixfriend im Einstieg (auch für roter Pfeiler)...schöner Boulderzug zum 3R...am 4R min 60er Schlinge...
Schöner Zug zum 3.R. Zum ersten Ring (vom Roten Pfeiler) empfiehlt sich ein Rk#8. Dann über drei weitere Ringe (den insg. 4. etwas verlängern) bestens gesichert zum Stand. Nach dem 4.R wird leider etwas keksig links raus. Obenraus ev. noch Cam#3.
Haseneckfels Spürhund 7
  3m rechts vom "Marderriss" über Platten (Cam #0.3) und abdrängend (4R) z.G. (AR)
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Hermann Folz
 Heinz Dengel
 
Datum :  1.12.1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Büttelfels Rechte Südseite Planet der Affen 7
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Thiel
 Jens Steinmeyer
 Dirk Paschke
 
Datum :  29.11.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Bis zum 2.R voll konzentriert (oder 2.R verlängert vorhängen), dann gut gesicherte Kletterei an super Griffen: Genießen! Mittlerer Friend über’m letzten R sorgte für Entspannung. Wär gut, wenn die ChalkerInnen nach Vollzug mit der Bürste drüber gingen.
Zur Absicherung des ersten R ggf. noch rechts einen Keil legen. Auf dem Weg zum 2.R konzentriert bleiben.
Lämmerfelsen Theoturm Abseilwand 7
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  25.5.1968
2 Kommentare 2 Kommentare
3er Cam ins erste Band (oder kleinerer ins Lettenloch daneben;s.u.) und dann in Linksbogen und gutem Griff über markantem Loch zum 1.R. Oder direkt mit runden, bzw. kleinen Waben dahin (mind. E1 klettert mit). Oder einen Clipstick nutzen - ein kieferner liegt bereit ;-). Danach isses noch schwer genug.
Vorsicht bis zum ersten R. Wenn vom Band weg gesichert wird entweder den Vorsteiger nicht in die Sicherung nehmen(um den Gemeinschaftsflug zu vermeiden) oder aber einen Friend im sandigen Lettenloch legen. Hilfreich ist auch der (nicht offensichtliche) geschlagene Griff links unterhalb des ersten Ringes ,-)
Bundenthaler Turm Südwand Hans guck in die Luft 7
  Links der "Götterverschneidung" über Wandstelle (nR - nachträglich als dir. Einstieg konzipiert) zu steiler Wabenwand. Den R folgend, oben sehr abdrängend, aber kellig zu AR (unter dem Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 Thomas Wolf
 
Datum :  14.12.1986
7 Kommentare 7 Kommentare
Ring ist jetzt gut zu klippen, geht nun entspannter...Finde aber die Tour leichter als die Götterverschneidung...7 passt denke ich, bin auch eher kleiner...Strom hilft halt...
Kauft euch mal eine Akku-Flex . Das mit einem Riesenkiesel zugeklebte Loch des alten Ringes sieht wirklich beschissen aus..
Der 2.R sitzt jetzt so, dass er gut vom Bändchen aus geklippt werden kann (Beschluss des SanSi-Treffens letzten Herbst).
Beim Klippen des 2.R darf nichts schief gehen. Wenn da etwas wegbricht endet das Ganze auf dem Boden. Die von Alex angesprochene seitliche Sicherung (das ist ja keine Schwebe) wird idR nicht gesehen/genutzt. Man sollte im SanSi mal über einen zusätzlichen R nachdenken
7+ ist es aber nur für Kleine.
heute 7+, klare blumentour. oft geklettert, ich kenn sie schon nach der erstbegehung durch peter und sie hat sich im lauf der zeit immer bisschen verändert. über den direkteinstieg kann man auf höhe des bands links schwebe bauen mit cam 1 und langer schlinge. dadurch wirds nicht mehr so windig zum 2.ten ring
original wurde von links übers Band eingequert.Der jetzige 1.R stammt aus einer "Direkteinstiegsvariante"
Bruchweiler Geierstein Linke Nordseite Casablanca - Mach's noch mal Sam 7
  Von schmalem Band (R) im linken Teil der Nordwand des Mittelgipfels an 2R vorbei zum 2.R vom Dächerweg. Ihm folgend (2R) unter Wabenüberhang. Gerade (R) und Wand (R) auf Band (AR).
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Wolfgang Jung
 A. Baudry
 
Datum :  8.9.1994
1 Kommentare 1 Kommentare
Hier sind derzeit noch Turmfalken am "siedeln". Bitte die Route - und am besten auch den "Dächerweg" links - noch für drei Wochen nicht begehen!
Rotenrumer Eck - Östliches Massiv Niemandslandstreicher 7
  zwischen "Wildsauweg" und "Quicki" über Wand, Dach, Wand
  Detail
Tourenlaenge:  8m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  28.12.1998
0 Kommentare 0 Kommentare
Rotzollwand Grenzerlebnis 7
  8m links vom "Eulenweg" gerade über Wand, zuletzt rechtshaltend zu kl.Verschneidung und z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  11m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Bruno Vogel
 
Datum :  14.9.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Steinbruch Lindenberg Linke Wand Eichenwand 7
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  juni2000
1 Kommentare 1 Kommentare
Sehr schön. Längezug-Uumpf, dann rechts und links jeweils eienn Riss packen und wie ein Affe auf eine Palme hoch. M.E. lohnender als der Eicehnriss. R als Sicherung ausreichend.
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Viel Zeit, viel Lust 7/7+
  Knapp oberhalb des Einstieg der "Ostwandverschneidung" auf Band nach links zu R (hierher auch direkt, nR). Gerade weiter (3R), am Ausstieg linkshaltend - oder auch direkt - z. nAR (auf der Schulter).
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Rüdiger
 Werner Aldorf
 
Datum :  6.6.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Für mich eine klasse pfälzische Referenztour in diesem Grad. 1.R kann man gut von links einhängen (ohne Brummgriff, der gar nimmer brummt). Dann folgen senkrechte Meter, wo man immer auf der Hut sein muss: Leisten, Kiesel, Lettenlöcher. Mit größerer Spannweite ist's angenehmer. Die mobilen Sicherungsmöglichkeiten sind solide und können sicher gelegt werden.
Asselstein Nordwestseite Petra-Route 7/7+
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und am 2.R (evtl. Stand) nach links zu R. 2m gerade, dann schräg links aufwärts (R) und nach rechts zurück zu R unter abdrängender Stelle. Gerade (R) zu Nische. Entweder - orig. - gerade an einem Riss oder rechtshaltend über die Wand (Fr #1) zu Rissüberhang (darunter ein nAR). Über ihn zu Band und gerade an Riss, zuletzt Wandstelle (R) z. Gipfelaufbau. Westseitig wie "Normalweg" zur Wetterfahne.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Roman Koch
 
Datum :  8.10.1971
3 Kommentare 3 Kommentare
@Steff: Die Reepschnur ist nicht mehr notwendig da die Gurke durch einen R ersetzt wurde
Recht unübersichtlich... Stand haben wir am Ende der Querung gemacht (vorsichtig mit dem abgespaltenen Block umgehen!), der Ring darüber war doof einzuhängen (angerostet, außerdem unvorteilhaft platziert). Dann wird man von den Griffen unweigerlich in den Nordstern geleitet, nur um sich zu fragen, wie man nach rechts zum R kommt. Es geht schon, aber das hat der Winne mit 6-/A1 bewertet? Respekt. Die auf den Ring folgende Gurke habe ich nicht einhängen können. Wer dies will, sollte eine Reepschnur parat haben.
Wie beschrieben in zwei Seillängen eine der besten und eindrucksvollsten Asselstein-Routen in diesem Schwierigkeitsbereich. Lang, luftig, fester Fels, interessante Züge, wenig Magnesia-Hilfen. Nach der Schlüsselstelle am Scharfi-Ring kann links ein guter 1,5er Friend geschoben werden, bevor es wieder zurück nach rechts geht (an ausreichende Verlängerung denken). Tour endet genau an der Wetterfahne - bei Teilsperrung kann 4 m unterm Gipfel an R abgebaut werden.
Asselstein Nordwestseite Sahara 7/7+
  Vom Doppelklemmblock im "Rolfkamin" rechtshaltend über abdrängende Wand (R) zu Bändchen (nR) und gerade weiter z. (A)R (unterm Abschlussüberhang) oder links den "Rolfkamin" aussteigen.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Sommer1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Der erst ring hat sich verklemmt und steht ... Hab ihn nicht wieder runterbekommen. Denke aber bei Sturz -> Problem (Hebelwirkung und so ) ...
Vom letzten R ist es auch möglich gerade weiter, bzw. leicht rechtshaltend zu klettern und zum (damals so angedacht - gemeinsamer AR - jetzt auch wieder freigelegt) AR von Feuersalamander zu gelangen. Von hier 35m Retour zum Einstieg! Seilende beachten!!!
Wenig selbständige Tour mit starker Tendenz zur 7+. Wie so einige Scharfenberger-Werke wenig onsight-freundlich. Das Anklettern des 1. Ringes ist anstrengend und die Blockschlinge im Rolfkamin schon weit weg, daher besser noch einen Fr. ~2 in die große Tasche unterm Ring schieben. Danach relativ weite Rechtsschleife (man ist fast im Feuersalamander), oben raus dann etwas leichter und unter den hängenden Gärten nach links zurückhangeln (Fr. 3,5) in den Rolfkamin. Kein unbedingtes Muss!
Trifels Untere Süd- u. Westseite Kimme und Korn 7/7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Matthias Klopp
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
1.R optimiert - jetzt recht stabil, notfalls mit Panikexe, einzuhängen.
...Na das ist doch mal was ;-))
Wolfi, da sind wir einer Meinung!Der Mikrofriend zum Einhängen ist ja auch nicht sooo bombig.
Der 1.R sollte der Klettersituation angepasst werden
Geierturm Südwestseite Lustmolch 7 bis 8
  Knapp rechts von "Direkter Zinken..." den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  31.3.1998
4 Kommentare 4 Kommentare
Abheben am 3.R gestaltet sich ungemein zäh bei zu wenig Reichweite.
Im Gegensatz zur Ratzeputz kein Längenzug, trotzdem nicht wirklich leicht, 7+ bis 8- passt..., hart 7+, ok für 8-
..im Original moralisch doppelt nochmal anspruchsvoller als die übersicherte Komatour nebenan!Oli hat später am Lustbeginn nochmal zur nR-Viagra gegriffen!
Knifflige Schlüsselstelle mit Reibungstritten vom 4.R weg, die sich aber sehr gut auflöst, wenn man denn cool bleibt und nicht nach links will. Moralisch anspruchsvoller als Ratzeputz.
Steiner Nadel Ausflug ins Grüne 7 bis 8
  Die O-Wand bildet zum Felsfuss hin einen schmalen Pfeiler aus. Von rechts oder links auf diesen, gerade (Fr #1, R, Fr #0) auf Platte und weiter (R) z. Abschlussquerung der "Pfeilerwand".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Juli1991
4 Kommentare 4 Kommentare
AR, AR ... immer dieselbe Leier!
Ich finde im Verlorenen Land ist es Zeit für unorthodoxe Maßnahmen: Der Verein gibt Kärtchen raus und Scharfi hängt in seine alten Routen Stempelkästchen. Bei Nachweis von 10 E1-Routen (bzw. 5 E2-Routen) gibt's ein Six-Pack Karlskrone. ARe wären dann wegen der Betrugsgefahr durch alkoholabhängige Kletterer eher kontraproduktiv.
Schade um die Tour - auch hier könnte ein AR das "verlorene Land" zurückgewinnen.
Kommt jetzt etwas geputzter daher; R teils unangenehm hoch gebohrt.
S.Grad hochgesetzt (Längenzug am 2.R).
Bin es - jümarend - direkt zu den beiden Bäumchen ausgesteigen: geht, aber ist nicht die beste Felsqualität.
Im aktuellen Zustand für den Schwierigkeitsgrad nicht zu haben. Dabei ist die Felsqualität, selbst im unteren Teil, gut und die Kletterei interessant. Letztendlich "verlorenes Land"!
Schmalbühler Felsen - Ostgipfel Deplaziert 7/7+
  In S-Wandmitte an R vorbei auf Band und abdrängend über Löcherwand (2R) z. AR u. G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 Martin Wieser
 
Datum :  14.7.1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Neulich mal wieder geklettert: Muss 2011 irgendwas nicht gecheckt haben: fiel mir jetzt deutlich leichter: nix 7+ … sogar mit der ursprünglichen Bewertung 7- könnte ich mich wieder anfreunden. Vielleicht die bisherigen Kommentare diesbezüglich etwas re-designen.
Direkt zum 1.R ist, wie der Bruchpilot schon bemerkt hat, nicht ohne. Angesichts des Landeplatzes sogar gefährlich. Sicherer ist vom Riss horizontal nach rechts zum R queren.
Bewertung VII- ist großer Unsinn: Keksiger Einstieg, filigraner Einhängegriff am 1. Ring, athletisches Gewurschtel aufs Band, abdrängende Löcherwand, wo man die zu erreichenden Zielgriffe schon gut kennen muss und pumpiger Abschluss. Auch im Vergleich mit den übrigen Schmalbühler-Touren darf man so was ruhig VII+ nennen.
Rödelstein Mittlere Südseite Dezemberweg 7/7+
  Unter dem mächtigen Wandausbruch von gr.Block aus an Piazschuppe hinauf (R) und linkshaltend zu abschüssigem Band (Fr #2 - o.ä. o. 1.R vom "Sandsturm" mitbenutzen) und in die prominente Verschneidung (früher Stand). Gerade (R) zu Lettenlöchern (H, drüber Fr #2.5) und links herum in eine weitere Verschneidung (R). Durch sie direkt oder rechts "drüben" zu R von dem aus man nach links hinaus zu luftiger Wabenkante quert, über die man (R) auf einen überdachten Sims gelangt (Stand an nR, früher SU).
4m nach links und bei abdrängender Rissverschneidung (2R) zum finalen Quergang im "Normalweg" (Stand-R).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.12.1954
12 Kommentare 12 Kommentare
Vom ehem. Stand aus wurde ganz früher mit Sst. und 2H Höhe gemacht, in der Schlüsselpassage steckten orig. 3H
Kennt wirklich einer jemanden der schon mal gesehen hat dass in den letzten 20 Jahren eine Seilschaft zu Beginn der Verschneidung noch Stand machte ;-)…
Der 2.R sitzt jetzt endlich so, dass der Einstieg in die Verschneidung und der Weiterweg sehr gut abgesichert sind.
Den H danach kann man m.E. ruhigen Gewissens rausfaulen lassen - ein Fr 2 darüber liegt bombig und versichert so den Weiterweg zum R an der Schlüsselstelle.
www.morchel.org/die-klassiker/dezemberweg/
Die Verschneidungsvarianten-Schlüsselstelle ist ja seit dem PK-Jahrbuch 2016 vortrefflich fotografisch vom Pressewart Thomas Schaub und klettertechnisch vom Umweltschutz-Referenten Günter Reinhardt dokumentiert: Top!!!
Am "ersten Stand" wird heutzutage kaum jemand tatsächlich Stand machen und als Sicherung sitzt der R sehr ungünstig, auch seilzugtechnisch. 1-1,5m weiter oben wäre alles paletti und niemand würde die fehlenden H vermissen. Die aktuelle Reepschnurschlinge im Schlaghaken ist marode. Die Schlüsselstelle ist im Übrigen in Reinhards "Zeit zum Atmen" verewigt.
Ja, das ist richtig! Aber die späten 1970er waren eine andere Zeit - gedanklich, politisch, gesellschaftlich... Vielleicht sollte bedacht werden, dass der Dezemberweg (ebenso wie der Oliverweg) exakt 38 Jahre zurückliegt. Und auch verstehen, dass die damaligen "Akteure" (zwei leben schon länger nicht mehr...)auch um ebendiese 38 Jahre älter, nicht unbedingt klüger, aber dennoch einsichtiger in Notwendigkeiten geworden sind. Wobei immer noch gelten sollte: Weniger H ist besser als mehr H. Die "Übeltäter hatten später mit dem Erstbegeher gesprochen und ihre Beweggründe erklärt. Man kam damals zusammen zur Übereinkunft, diese beiden Routen als "Denkmäler" für jugendlichen Überschwang zu belassen und nicht zurückzubauen - und das sind sie heute noch... Dies nur als sachliche, kletterhistorische Ergänzung zum etwas "angriffig-bissigen" letzten Kommentar.
...Hmm, ich glaube, hier wurden vor wohl 40 Jahren ohne jede Rücksprache mit dem Erstbegeher eigenmächtig, ohne Protokoll, ohne Beschluss, ohne Antrag Haken entfernt, der Routencharakter verändert! Hohoho! Ja kann es denn wirklich sein, dass der damals neuen Freikletterdenke bei einigen Protagonisten der etwas schale Beigeschmack der Überheblichkeit, der Arroganz und des Verächtlichen beigemischt war? Umso erstaunlicher dann jetzt die verspätet-verkrampften Schulterschlussversuche! Aber wahrscheinlich war alles ja ganzganz anders,ähh.....gemeint!
...Sorry,unter der Überschrift"Extremes Freiklettern im Wasgau" steht in den Vereinsmitteilungen der PK (1978)in einem Artikel von Hans Laub die Bewertung 7+!
Sorry, muss Herrn G. korrigieren - die "old school"-Bewertung war immer schon (seit der ersten freien Beg. irgendwann 1976) VII; wobei dahingestellt bleiben soll, ob das nun hart oder sehr hart bewertet ist...
...Die original "old-school"-Bewertung war übrigens 7+! Beide Varianten haben folgerichtig mit glatt 7 nichts zu tun!
Hab gestern mal die Piazvariante ausprobiert und bin auch der Meinung, dass sich das schwierigkeitsmäßig nicht viel gibt. Fragt sich allerdings auf welchem Niveau!? Links fand ich es allerdings deutlich wackeliger - der Fels klettert sich wie gespeckter Kalk. Die Bewertung 7 ist heftig old-school und Größe bei beiden Varianten nicht von Nachteil.
Finde nicht, dass es schwierigkeitsmäßig einen Unterschied macht, ob man in der Verschneidung piazt oder nicht. In beiden Fällen muss man auf dem seltsam glatten Fels auf die Füße vertrauen.
Schulerturm Ost- u. Südseite Mikado 7 bis 8-
  Vom Einstieg des "Rainbow Worrior" rechtshaltend zu R. Gerade (2R) unter Überhang (R) und über dieses z. AR (am G.)
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Günter Burghard
 (v.u.g.)
 
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Dieser Einstiegsboulder hat meines Erachtens nix mit 7 zu tun. Das ist nicht nur ein Längenproblem (wie vom Richter angedeutet), sondern da brauchts auch ordentlich Dampf in den Fingern. Würde da zu 8-/8 tendieren.
Danach ist es ne schöne homogene Kletterei im Bereich 6+/7-.
Pressiger Einstiegsboulder der einiges an Tüfftelei erfordert. Die Schwierigkeit variiert zudem je nach Körpergröße.
Als warm-up damit nicht unbedingt geeignet.
Haseneckfels Wunderbare Welt der Schwerkraft 7/7+
  Durch stark abdrängende Wand gerade hoch (Cam #0.3, 3R) zu AR
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Volker Nickel
 Hans Hammel
 
Datum :  8.5.1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Der 1.R sitzt hohl, beim 2. ist nicht sicher ob er ggf. nur gedübelt ist. Beim Einhängen des 2. darf nichts schief gehen, angesichts der knusprigen Leisten sehr unangenehm. Ach ja: Der Umlenker ist unter der Gipfelplatte.
Obwohl hier offensichtlich seit Jahren niemand war läßt sich die Tour gut klettern. Umlenker habe ich nicht gefunden man kann aber an einer Kiefer Stand machen.
Kann man auch gut topropen. Im Mittelteil scheint ein Griff ausgebrochen zu sein, ist aber noch gut kletterbar.
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Peterchens Mondfahrt direkt 7/7+
  Rechts vom Einstieg z. "Schräger Kamin" über die Wand (R) zum Band. Links vom "Kerwedach"-Fingerriss bei R gerade über die glatte Wand zu einer abdrängenden und rechts aufwärts ziehenden Kante (R). An ihr hinauf, zuletzt identisch m. "V: Wiskey-Diagonale" z. AR vom "Kerwedach".
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 Klaus Schehl
 
Datum :  24.4.1988
6 Kommentare 6 Kommentare
Da sind wohl leider beim "Ausradieren" der "Zweit"Erstbegehung des Dir. Einstiegs zum Dir. Einstieg vom Peter L. zu seiner "Mondfahrt" die Ringe "verschwunden"? Wenn sich der Felswart des R unterm Band annehmen würde, sollte es unter "Details" heißen: 4R + AR
Danke für den Hinweis: nicht CAM 0.2 (gibt es nicht) sondern X4 0.2 oder C3 0, ein C4 0.75 an gleicher Stelle würde wohl ausbrechen im Falle eines Sturzes hin zum Ring! Zur Ergänzung: es geht eine weitere mobile Sicherung weit links, aber diese ist nicht Sichtbar (und) aus der Kletterlinie heraus, darum der R zum Aufschwung auf das Band
zum Ring CAM 1 und CAM 0.2
am 5.5.2016 kam der dir.Zugang zum Band dazu: B.Küntzler zuerst clean, dann gleich noch m. einem nR versehen.
im Feb.1990 vom Band weg v. Erstbeg. begradigt
Genial! Wenn der erste überhängende Ring eingehangen ist, Gas geben und weg von der Bremse! Pumpt ein wenig, nachdem man im "Direkter Einstieg" etwas Federn gelassen hat, aber es kommen immer große Kellen und der obere Ring läßt sich kraftsparend und stabil einhängen. Der Ausstieg ist dann angenehm leicht.
Mittlere Deichenwand Plattenwand Im Land der Hosenscheißer 7+
  Rechts vom "Gemeinschaftsweg" gerade durch die Wand (2R) zum Ausstieg des "Gemeinschaftsweges"
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  10.12.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Mussdubutze ... aber mal ehrlich: so schlimm ist es doch gar nicht?!
Tolle Kletterzüge in hervorrangendem flechtenüberzogenen Fels wäre hier treffender...
Nicht vom Routennamen abschrecken lassen. Zwar moralisch nicht anspruchslos, aber keine Groundergefahr. Tolle Kletterzüge in hervorragendem Fels.
Asselstein Südostseite Katerweg direkt 7+
  Gewöhnlich nutzt man die Einstiegsvariante mit: Rechts vom Beginn des "Normalweges" und in Falllinie eines Rissüberhang 4m links der SO-Kante über Wand (mittl. Fr) und Waben (R) zu überdachtem Band (nR) [Schindler, Cron am 21.6.1980; hierher orig. über die "Südostkante"].
Dem Riss folgend (früher Ks) zu Band (evtl. Stand am 2.R im "Fritz-Mann-Kamin"). Abdrängend zu R und leicht rechtshaltend (H) zu einer Nische. Dem hier ansetzend Riss folgend z. Gipfelplateau.
  Detail
Tourenlaenge:  36m
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Roman Koch
 
Datum :  9.10.1972
2 Kommentare 2 Kommentare
Eine Sanierung des letzten H lohnt m.E. nicht (ist zu nah am R, Abstand würde durch sinnige San. noch kürzer).
Wenn dann sollte der H mind. 1m weiter oben durch nen R "ersetzt" werden - aber das ist dann Sache a) einer Abstimmung im SanSi und b) des Erstbegehers.
Also: vielleicht gibt es da ja einen Trick, aber wenn man es über die "offensichtlich" benutzten Löcher klettert, ist die Stelle am 1. Ring kaum leichter als die Crux oben.
Asselstein Nordwestseite V: Letztes Geleit 7+
  Nach dem markantem Doppel-Lettenloch (Fr #3 u. #4) gerade unter Überhang und nach rechts z. letzten R von "Im hohen Norden".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  Juli2001
0 Kommentare 0 Kommentare
Asselstein Nordwestseite Feuersalamander 7+
  Unterm Doppelklemmblock im "Rolfkamin" an Hangelleiste (nR) 7m nach rechts zu R und abdrängend an gutgriffigen Waben in eine Wandeinbuchtung (R). Gerade zu R und in leichtem Linksbogen darüber, zuletzt gerade weiter z. nAR (überm Abschlussüberhang) oder orig. weiter z.G.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  5.9.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
Arbeitstreffen Sommer 2017: nR im Quergang in Abstimmung mit den Erstbegehern gesetzt (von Oli erledigt)
...wahrscheinlich am sinnvollsten den selben Klemmkeil legen wie zum raus queren in die Sahara statt gaaanz lang oben den Rolf-Kamin-Standring. Sonst jetzt mit nR im Hangel-Quergang wohl solide gesichert. Wem´s immer noch "luftig" scheint: in einem antiquarischen Daigger-Cron wusste man mal was von einem Friend 2,5 + Rock 3 :-)
Viel besser als erwartet. Beste Taktik ist, mit 2 Seilen zu klettern: Mit Seil 1 bis zum Quergangsende, dieses dann abwerfen und mit Seil 2 weiter. Keinerlei Seilzug! Hat m.E. oben am 3. Ring die eindeutige Schlüsselstelle, die schon eher gegen 8- geht.
Bin nicht ganz so begeistert wie Steff, fand die Tour aber immer noch besser als die "Sahara". Eigentlich an jedem Ring schwer, vom 1. weg durch die zwingend erforderliche Verlängerung sehr luftig. Kann man m.M.n. nur wegen der guten Ruhepositionen nach/vor den insgesamt vier Bäuche noch als 7+ durchgehen lassen. Je höher man steigt, desto unangenehmer macht sich der Seilzug bemerkbar ... ich jedenfalls froh den Umlenker (vom Nordstern) erreicht zu haben.
Das Ding ist wirklich lohnend! Man sollte genügend Bandschlingen für die Verlängerung der Sicherungen im Rolfkamin, des 1. R des Feuersalamanders sowie der Sanduhr darüber mitnehmen. Der Quergang ist - zumindest mit etwas längeren Haxen - gutmütig, wenn man das Band erst mal hat. Für den Nachsteiger ist der Quergangsbeginn die psychische Schlüsselstelle. Da meine Seilgefährtin scheute, durfte ich noch mal ran.
Kiefernfels Sir Abbott's Fall 7+
  Links von "Evanna" auf Band. Über kurze Piazschuppe und zwei Überhänge z.G.
Fr #2 u. #4 nützlich
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Bastian Hasselwander
 
Datum :  28.8.1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Trifels Untere Süd- u. Westseite Hexentanz 7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
5 Kommentare 5 Kommentare
Wer tanzen mag, möge sich dehnen.
Den Weg zum 3.R kann man mit einem Fr.3 absichern. Das dazugehörige Lettenloch befindet sich ca. 1.32m rechts der Falllinie
Zum und am 3. Ring durch sich in den letzten Jahren verändernden Fels etwas unangenehm. Der R sollte nach unten versetzt werden. Die Bewertung empfinde ich weiterhin als korrekt.
ok, trittdulle ist besser als vor 20 jahren, dafür ist der zug zum band und auf das band schwerer. ich würde eher wieder für min 8- tendieren.
...Hab heute den 3.R etwas tiefer gesetzt,den alten mach ich bei Gelegenheit raus.Mein Dank an Steff fürs helfen und Vorsteigen der Route das einhängen des 3. Ringes sah sehr spannend aus.... mfg wolfi
Trifels Obere Westwand V: Obere Direkte 7+
  Zu Beginn der oberen Linksquerung gerade über R z. nAR.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Man sollte vielleicht noch ergänzen, dass besagte Schlüsselzüge für 7+ sehr! hart sind (v.a. wenn's an den sloprigen Griffen warm ist). Dagegen ist alles, was man bis dahin in der Mittl. Westwand geklettert hat, Kindergarten.
...ja,ja,dass Anklettern des Ringes ist auch für die Größeren unangenehm!Einfacher Grund:Das sind die Schlüsselzüge!Kommt einem jedenfalls im Vorstieg so vor;würde der Ring einen halben Meter tiefer stecken....Aber so ist es in vielen Scharfenbergerrouten,ein bloßes Umsetzen eines Ringes würde die Sicherungslage deutlich verbessern!Wobei ich hier sagen muss:Das Flugfeld ist im Sturzfall unbedenklich.
Der übliche Ausstieg zur "mittleren Westwand". Für kleingewachsene ist das Anklettern des Ringes unangenehm.
Trifels Obere Westwand Hintere Westwand 7+
  Vom linken Ende des oberen Westwandbandes in Verschneidung 4m hoch und auf Band nach rechts um Kante queren. Gerade über Platte (Cam #1) zu offener Verschneidung (S um Zacke) und rechtshaltend (hf) zu Riss (R). Hier entweder direkt o. mit Rechtsschleife zu R und weiter (H) zu überdachtem Band (nAR).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 Philipp Erhart
 
Datum :  22.3.1960
1 Kommentare 1 Kommentare
Tja,die Einstiegspassage(heikler Aufrichter),habe ich früher einfach so gemacht.Inneres Gleichgewicht,Verblendung?Bei einer Wiederholung vor 2 Jahren war ich froh,dass ich die Kniehebeldinger dabei hatte.Also aufpassen!Oben am überhängend einsetzenden Fingerriss dann die Schlüsselpassage:Wer nicht Fingerklemmen kann,der muss untenbleiben dann,oder rechts auskneifen.Das führt aber zur sofortigen Zurschaustellung am Wernersberger Pranger!(Auch wenn man zur PK-Führungsriege gehört)O.K.,es bleibt auch so ein anspruchsvolles Unternehmen,derart schwere Risszüge sind allerdings selten in der Pfalz.Guter Fels!
Trifels Obere Westwand Mittlere Westwand 7+
  Vom oberen Westwandband oder vom nAR darunter (am Ende der Westwandplatte) an Schuppe hoch (links kann ein Stan-R mitbenutzt werden), und nach rechts zu R. Der Rissspur folgen (R) und aus schmaler Verschneidung (R) nach rechts über Wand zu Band (R; evtl. Stand). 2m an Rissspur (orig. zus. Ks) hinauf und lange Linksquerung (2R, H) bis zu seichter Gufel (R). Gerade am Riss hinauf zu Band (nAR).
  Detail
Ringe:  11+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Karl-Heinz Dahler
 H. Gehrlein
 
Datum :  19.11.1961
8 Kommentare 8 Kommentare
DANKE, du Macher!!!
Der rote Standring (1.SL) ist jetzt saniert, als auch der einzige noch unsanierte Geschlagene (in der Mitte der 1.SL).
Der Ring unten auf dem Band wurde "verlegt".
Anm.: Beides Aktionen gemäß der Abstimmung im SanSi von kürzlich
Standring höher ist sinnvoll, man sollte dann nur bei evtl. Ablassen noch mehr aufpassen. Ansonsten: Schlaghaken vor Stand sanieren - oder diesen Haken + Ring davor durch einen R zwischen den beiden ersetzen? Sonstige Schlaghaken können m. E. belassen werden, da sicherungstechnich nicht wichtig bzw. durch gute Keile ersetzbar. Hänge dem Wolfi gerne das Sei rein und assistiere.
...Ja Wolfi, was wären wir ohne dein Engagement, ehrlich! Habe mit dem Felswart den Sanierungsbedarf hier auch schon mal erörtert. Wir würden den 3. R (sinnloser roter Standring) einfach höher Richtung Rissspur setzen, der Keil dort ist mehr Zierde statt Sicherung, früher steckte am Rissspurende übrigens noch ein Schlaghaken! Na, was meinst Du?
...Hatte heute das vergnügen,ich denke da besteht verstärkter Sanierungsbedarf den ich im lauf der nächsten Zeit mal in Angriff nehme. Ich geh davon aus das sich da Pfalzringe besser machen als Ösen HJ ich brauch Ringe......;-))
Wenn's mal wieder etwas schneller gehen muss: Vom Stand (3.R) reicht es mit dem 70-Meter-Strick genau bis runter zum Einstieg der Klamotte.
In der oberen Linksquerung wird mittlerweile am 2. Quergangsring auf das obere Band gewechselt (= "Liebe in Schwarz"). Im Original erfolgte die Querung 2m weiter (h,h). Frei geklettert ist das ziemlich verflechtet und als Einzelstelle ca. 7+/8-
R an der Einstiegsschuppe wurde im SANSI-Treffen im Nov.2011 abgelehnt
Geierturm Südwestseite überm Verfallsdatum 7+
  Rechts vom "Sonnenweg" gerade über abdrängende Wand (R) zu flacherer Wandzone - 1.R v. "Vagabundenweg" - und gerade den R folgend z. AR (unterm Gipfelüberhang).
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Route wurde saniert. Alle kleinen Ösen mit Schraubglied wurden in gute Ösen umgewandelt und Altmetall entsorgt!
In der letzten Öse vorm AR ist jetzt ein Schraubglied (mallion rapid). Damit entfällt jetzt an dieser Stelle die vom Bruchpiloten beschriebene Gefühlsregung.
Am ersten R ist allerdings immer noch ein dünner Karabiner notwendig.
Aufgrund der etwas speziellen "Heinl-Ösen" nicht für traditionelles Karabinermaterial geeignet. Ist echt ein Scheiß-Gefühl, 4 m überm Ring zu stehen und nicht einhängen zu können. Insgesamt aber ganz nette Kletterei.
Viele nehmen des Ring des "Vagabundenweges" als zweite Sicherung mit oder steigen gleich über die griffige Kante des "Vagabundenweges" ein
Geierstein Rechte Südwestseite Mauersegler 7+
  Rechts vom "Herzkammerflimmern" den R folgend mit leichtem Rechtsdrall am 4.R zu Überhang und über diesen z. AR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  17.5.1998
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Leisten am 4.R waren ursprünglich wohl kantiger ...: Aus einer recht stabilen Position mit großem Untergriff und Panikschlinge lässt sich der 4.R gut klippen. Außerdem kann hier noch gut ein größerer Friend gelegt werden.
Schöne Kletterei.Gefällt mir sehr gut. Diese wird immer leichter, je höher man kommt. War die Route schon immer so gesichert? Oder wurde sie nachsaniert ?
Geierstein Rechte Südwestseite Herzkammerflimmern 7+
  Ca. 10m links vom "Südwandriss" über Platte zu R und links zu Einschnitt (Fr #5 o. Hex #11). Kurz nach rechts und gerade zu einem Loch und 2.R. Gerade über die Wand (R) und abdrängende Stelle (R), zuletzt an Riss z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 
Datum :  April1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr spannende Tour (vor allem für Kleine) zwischen dem 1. und 2. Ring. In dem Loch ca. 1m unter dem 2. Ring geht noch ein 1er Cam. Danach geht es kratzig an schwer sichtbaren kleinen Leisten weiter. Wer will kann darüber in der Platte noch einen weiteren 1er Cam legen. Die nächsten Meter sind leicht um sich für den Abschlussüberhang zu erholen.
Super schöne Scharfi-Tour, die an der Schlüsselstelle, wenn notwendig, mit ca. 1-10 Friends oder grossen Hexen top absicherbar ist!! Danach optimal abgesichert... Wird viel zu selten gemacht und deshalb ist sie auch nicht mit Maggi kontaminiert!
Geierstein Linke Südwestseite Für Exkumpel Robert 7+
  Mit "Grad nuff" beginnen und vom 1.R gerade weiter zu R unter bröseligem Überhang. Gerade über abdrängende Wand (R) zu Querband, kurz rechts, dann links zu Riss und hier z. AR (gemeinsam mit "Grad nuff").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 
Datum :  1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Zum Gedenken an Robert Welsch, der 1988 in der Watzmann-Ostwand verunglückte
Geierstein Linke Südwestseite Auf ein Neues 7+
  Knapp links der "Rampenverschneidung" von links her zu Hangelband. Rechts an (R) vorbei und linkshaltend zu Verschneidung (R). Gerade über kl. Überhang (R) und Wand (nR) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 und
 Christian Schwartz
 
Datum :  21.3.1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Interessante Tour, die zu Unrecht selten gemacht wird. Am weichen Einstieg sind die notwendigen Griffe fest. Crux ist wie so oft - gewusst wie. Die Flechten oben stören nicht.
Nicht vom Einstieg abschrecken lassen (weich greifen)...Gute Bewegungen...Tickmark am Schlüsselgriff entpuppte sich als Vogelausscheidung...kleine Friends (CAM 0.3 und CAM 0.75) zwischen den Ringen hilfreich, oben sauber, was man zum stehen braucht...
Crux am 1. Ring - der zu erhaschende Abschnitt der fragilen Schlüsselleiste wurde jedoch mit zwei ja 10 cm langen Tickmarks hinreichend eingegrenzt. Herzlichen Dank! Da man sich allerdings auch unmittelbar danach noch herzlich verkaspern kann, sollte vielleicht die Abfolge unauffällig mit Filzstift neben die Griffe geschrieben werden. Die entscheidenden Stellen des Ausstiegs hab ich geputzt und sind - zumindest bei trockenen Bedingungen - auch noch lohnend. Kein Umlenker! Pfalzring ca. 3 m rechts auf dem breiten Band im Heidekraut.
Geierstein Linke Südwestseite Langweiler aka Lyandra 7+
  ...
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1983
2 Kommentare 2 Kommentare
R-Position am Dach und "Umlenker" überdenken
Eingerichtet 1983 von H.-J. Cron (der dann zu spät kam...)
Hundsfels Südost- u. Südseite Direkte Südwand 7+
  Mit "Seitensprung" beginnen und vom 1.R (gemeinsam mit "Neue Südwand") nach rechts und über kleingriffige Wand (R) zum schmalen Band (R der "Neuen Südwand"). Direkt hinauf z. Ausstieg von "Seitensprung".
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Hundsfels Westseite u. - Vorbau Nordwestkante 7+
  Vom 1.Stand im "Normalweg" [and. Sektor] direkt und gerade durch die teils glatte Wand hinauf, zuletzt über den orig. Ausstieg der "Oberen Westwand" z.G.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  4.11.1979
3 Kommentare 3 Kommentare
o.T. also schon ein Jahr früher
GB-Eintrag vom Erstb. (vom 18.11.78): "1.Beg. Obere Nordwestkante. Vom Westschiff zum 1. Haken der Westwand wieder abgestiegen bis gut greifbares Querband nach links bis Kante - hier Haken - und an ihr empor.
V; 1 Haken"
Fand es hart für 7+, zumal eine dünne Moosauflage die Platte überzieht.
Buchholzfels Ostgipfel - Nordseite Joe Acid 7+
  Rechts vom "Linken Schartenaufstieg" zu Kieselplatte (R) und nach rechts zu Band (R). In einer Rechts- Linksschleife durch abdrängende Wand (2R) auf Platte (R) und gerade zur Scharte westl. des OG (AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 
Datum :  10.2.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Buchholzfels Massiv - Südseite Südfrucht 7+
  Über Reibung zum nR im "Südwandquergang" und rechts davon erst gerade (R), dann rechtshaltend (R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Rinnthaler Falkenturm Schulterklopfer 7+
  Mit "Rock gegen rechts" beginnen und gerade zu Überhang (R). Rechtshaltend (R) zu einer Kante und an ihr (nR) in flacheres Gelände (Fr #2). Rechts bei Kiefer in den Gipfelbereich.
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 und
 Jürgen Wesely
 und
 Frank Eigner
 
Datum :  5.6.1993
2 Kommentare 2 Kommentare
ob der nötigen Athletik eher unterbewertet
Im Ausstieg ist man mit viel Heidekraut und Flechten konfrontiert, und ohne die Jungkiefer rechterhand wäre es nahezu "unmöglich"...
Mühlfelsen Lukas 3.88 7+
  Rechts vom "Talwandriss" über Platten, den Riss kreuzen und linkshaltend (2R) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Martin Memmer
 
Datum :  25.5.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Super Aufwärmtour. Wenn es so grippt wie heute, kann man die Dulle am Ende auch gemütlich festhalten
Dingentalturm Südwestseite Petrapfeiler 7+
  Aus dem tief eingeschnittenen westseitigen Verschneidungseck noch unterhalb des 1.R nach rechts und an kurzer Kante (R) zu der prominenten Rissschuppe im unteren Teil der Südwand (R). Ihr folgend (R) zu offener Verschneidung (R, evtl. Stand). Sie empor zum 6.R und üblicherweise [U.Daigger, G.Christoph, 21.11.1961] gerade, dann leicht rechtshaltend zu einem Einschnitt direkt an der Pfeilerkante (R; Stand) - orig. geklettert erreicht man diesen Standplatz durch eine Rechtshangel vom 6.R aus zur Pfeilerkante (7.R) u. über die rechte Kantenseite.
Orig. gerade empor o. rechtsherum s. "Totem" zu breitem Band (= "Ringband"; nR) und via "V: Ringband" z.G.
  Detail
Ringe:  9
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.8.1958
4 Kommentare 4 Kommentare
Die "8" stammte noch aus (und galt zu) der Zeit, als es mit drei Hakenkrücken, die allesamt links der heutigen R's steckten, nicht wirklich gut abzusichern war (auch schwere Clips). Wer die Sanierung vorgenommen hat - ich weiß es nicht. Ich würd' heutzutage wahrscheinlich nur einen Bohrhaken setzen (statt der ersten 3) ;-)
Also glatt 8 ist natürlich Humbug. Das wird es vielleicht, wenn man unter Scheuklappeneinsatz versucht direkt an der Kante und ohne Verwendung der beiden fetten Kiesel zum 3. Ring zu gelangen. Halte ich bei so einem Klassiker aber für reichlich gekünstelt. Unten die Querung nach rechts zur Kante ist mit entsprechender Fußtechnik gut machbar - insgesamt geht das als "pfälzisch 7+" schon noch durch. Erhebt sich höchstens die Frage inwieweit der Anal-Lysator nach dem Ring dann noch selbstständig ist!
vor 25 Jahren war der Einstieg 7+, bin das gestern seit ´88 das erste mal wieder geklettert, ich denke 8- so wie im Jens Führer, passt gut. Früher war inbesondere die abgebrochene Lette zwischen 1. + 2.Ring rechts besser, someit meine Erinnerungen reichen. Nach dem 3.Ring passt CAM 2, nach dem 4.Ring, CAM 3 und nach dem 5.ten wieder CAM 2 + CAM 1.
...Nachtrag: im gelben Kuddelmuddelbüchlein mit 8 bewertet!
Dingentalturm Südwestseite V: Hangeleinstieg 7+
  aus der "Westwandverschneidung" rechts heraus zum 3.R.
Fr #3.5 nützlich
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  31.3.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Dingentalturm Nordseite u. Massiv Hohn 7+
  Links von "Kleiner Nordostriss" über Wand (2R) zum überdachten Band im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Frank Eigner
 
Datum :  21.9.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Wenn trocken, dann richtig gut und schwer für den Grad.
Haubenthaler Fels Hund und Sau 7+
  Mit "Ostwandriss" beginnen und vor der Schlüsselstelle nach links zur Kante und hier zur S-Schulter (Stand-R).
Nach rechts zu Wabenkante und an ihr z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  29.4.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Haubenthaler Fels V: Direktes Messer 7+
  Rechts vom "Schleichweg" über Platten zu R in abdrängender Wand und gerade zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Ralf Burkard
 
Datum :  23.6.1990
4 Kommentare 4 Kommentare
R überprüfen
Ob jetzt E2 oder E3 - die Stelle hat es in sich! Wer einfach nur die Züge genießen will (lohnt sich!!), aber auf das Vorsteigen nicht verzichten möchte, kann sich mit mehreren Schlingen und Exen vom 2. R aus (vorher einfach "Auf Messers Schneide" klettern) seine eigenen Sicherungspunkte basteln ;)
Die Griffe sind alle scharf und fest - aber Abschmieren beim Einhängen oben kommt sicher nicht gut. Eine große Portion Ausdauer und einen erfahrenen Sicherer mitnehmen.
E2!
Vor dem 2.R sollte man nicht fallen!
Kostenfels Obere Westseite Patachon 7+
  Mit "Schräge Rampe" beginnen und nach rechts (R) um die Kante auf Platte und gerade (SU, mittl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
0 Kommentare 0 Kommentare
Kostenfels Obere Westseite Einauge 7+
  Mit "Patachon" beginnen und am 1.R gerade den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 August Jürgen Müller
 Björn Buchner
 
Datum :  13.7.1997
2 Kommentare 2 Kommentare
Es wäre interessant zu wissen wer sich hier die Mühe macht die 2 letzten R zu doppeln.. und vor allem warum ???
Kurz aber schwer, leider tlw. etwas scharfe Griffe.
Frohndellpfeiler Bohr do 7+
  Links der SO-Kante den R folgend z. AR (in der "Südostkante").
Fr #1 u. #2 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heike Werle
 Martin Reddel
 Adam Kornberger
 Dominik Legner
 
Datum :  August1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Ja wirklich super ... und hart. Vom ersten Meter an bis hoch übers Dach ist volle Konzentration angesagt. Ganz unten hat jemand auch noch einen Kiesel rausgetreten - es geht aber noch ganz gut. Bisschen mehr Feingefühl, Leute!
Der kann man im nächsten Führer 8- geben, die Platte direkt hoch zum 1.Ring, ohne Riss. Wenn man am 1.Haken links vom Haken mit der kleinen Zange hochklettert ist das eher sogar glatt 8.
Unten super, oben sehr dicht und definiert an die Kante gequetscht.
Frohndellpfeiler Spidermove 7+
  Mit "V: Alter Platteneinstieg" beginnen (Hf) und gerade durch die rote Wand (5R, evtl. Fr #4) zu Überhang (R). Über ihn und zwei Wulste (je 1R) z. AR (am Gipfelplateau).
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  3.7.1987
8 Kommentare 8 Kommentare
Auch der AR ganz oben -anlaufbar - muss unbedingt überprüft werden!
Aus den vorherigen Kommentaren erkennt man, dass wohl durchaus Sicherungsmögl. bestehen. Evtl. isses ja auch mit einer optim. Position des 1.R getan.
Doch Obacht: Der Erstbegeher zeigt bisweilen eine destruktive Grundhaltung...
Der Haken wurde von Hand und ohne Kraftaufwand entfernt (nicht von mir). Dachte immer dies sei eine alte Rostgurke, die ohnehin niemand benutzt. Werde mich darum kümmern.
Achtung-Achtung: Der gesteckte H vorm 1.R hinter der fetten Schuppe fehlt; also klein(st)e Friends mitnehmen.
Der Demonteur/ die Demonteuse hätte die Aktion hier in der DB erwähnen können - ist schon blöd beim Klettern, wenn eine erwartete Sicherung einfach so fehlt.
Der letzte Wand-R - an dem auch oft umgelenkt wird - scheint in nicht (mehr ganz) solidem Fels zu stecken - mind. überprüfen.
Bis dahin die Abbau-Strategie überdenken und am besten ÄNDERN!
Bis zum 1.Ring ein paar Tipps zum Absichern:
CAM lila unten, danach CAM 1 in kleinere Schuppe rechts am Beginn der gr. Schuppe, 1m drüber CAM 0 (c3), 1m darüber in Lette CAM 1.
Am 2.Ring wohl zwei Varianten: eher rechts rum nach dem 2F-Loch, rechts in seichtes Loch, am nächsten Loch mit links als Untergriff wechseln und hoch: 8-. Oder eben - wie das heute wahrscheinlich alle klettern - mit den zwei Leisten links und nem Kiesel: 7+.
Am 2.R gibt es eine Variation eher rechts rum: nach dem 2F-Loch R seichtes Loch, das nächsten Loch mit L als Untergriff wechseln und hoch: 8-.
Oder eben - wie das heute wahrscheinlich alle klettern - etwas leichter mit den zwei Leisten links und nem Kiesel.
Zum 1.Ring hin kann man links auch einen Side-Runner platzieren (und danach wieder aushängen) - dieser entspannt das anklettern.
Die Schlüsselstelle lauert über dem 2.R.
Ein Fr 4 passt wohl vor dem 4.R und macht das ganze für kleine Menschen angenehmer.
Frohndellpfeiler Vorwerk III 7+
  Links vom "Bauernriss" an bröseliger Schuppe zu R in roter Wand. Gerade zu einer Rippe und über Wand (2R) zu abschüssigem Band (rechts ist die SU i. "Bauernriss"). Einem Fingerriss folgend, zuletzt über Wand (2nR) z. nAR
Fr #0 bis #2.5 u. Rock #5 u. #9 nützlich
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christoph Hengen
 Erich Seibel
 
Datum :  18.3.1990
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr schöne technische Tour. Zum 1. Ring geht unter die Schuppe noch ein 1er Cam. An der Rippe richtig einsortieren und dann den Rest hochschleichen und genießen.
Wie kein Kommentar zu dieser Tour! Diese ist nämlich zusammen mit "Bohr Do" und dem "Spidermove", der Grund weshalb ich immer gern an diesen Fels gehe... Zum Klettern von drei langen schönen 7+er. Obwohl ich diese einen Ticken leichter finde als die anderen beiden... Ich lege noch einen Friend zwischen dem zweiten und dem Dritten Ring. Oben der Riss nimmt auf, was der Gurt an kleinerem Zeug hergibt.
Frohndellpfeiler Westlicher Sockelweg 7+
  Von der linken, runden Begrenzungskante schräg rechts an R vorbei zu R bei verwachsener Rissspur und gerade zu bequemem Band.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Ausstieg momentan wohl nicht kletterbar.
Frohndellpfeiler NN 7+
  Rechts vom "Bauernriss" über Verschneidung (Hex #6) zu R und auf Band. An Riss (Fr #3.5, Cam #0.4) zu R und gerade, zuletzt abdrängend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  20m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  9.2019
2 Kommentare 2 Kommentare
V.a. ab dem Band eine schöne Tour, klettert sich zwar kurzzeitig eng aber logisch zwischen den bestehenden Linien. Vom letzten Ring zum Umlenker aufpassen das man nicht im Bruch rum klettert.
Je nachdem wie schnell sich die aktuell noch griffigen Käntchen runden, dürfte der hier angegebene (m.E. recht harte) Bewertungsvorschlag noch etwas anzupassen sein. Wenn auch recht weich und oben ziemlich nah am Bauernriss eine nette Bereicherung.
Weidenthaler Fels Das unsichtbare Vierte 7+
  Links der Zahl 1777 über überhängende Wand (3R), bewachsene Stufen und durch Rinne (s. "Rechter Pfeiler 1.Sl") zu gr. Band (Stand-R rechts).
Gerade (R vom "Linken Pfeiler") zu Überhang (R), über ihn, Wand (R vom "Linken Pfeiler") und Dach (2R) zu Band (R; Stand). Orig. 5m nach rechts und gerade z.G.
  Detail
Ringe:  10
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 Udo Daigger
 
Datum :  20.5.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Der Himmel über Berlin direkt 7+
  Rechts von "Neuer Dachweg" an Fingerriss zu Dach. Gerade (R) auf Platte (R) - orig. hierher aus dem Einstiegsriss vom "Alten Dachweg" nach links - und die "Neuen Dachweg" kreuzend zu R in abdrängender Wabenwand. Links an Rissen und über Wand gerade (Fr #1.5 mind.) z. AR.
Rocks nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 und
 Rainer Scharfenberger
 
Datum :  1.2.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Der in mäßigem Fels gebleite Schaukelring mit dem Kettenglied ist NICHT der AR - der sitzt ca. 75cm weiter oben!
Großes Abenteuer! Für Freunde der Henkelkletterei durchaus lohnend, man sollte allerdings deutlich (!) über den Dingen stehen.
Kann man auch über den Neuen Dachweg starten. Das Klippen des Ringes vor dem Steilen ist nicht schwer und lässt sich mittels eines Rocks im Verschneidungsgrund absichern. Bis zur nächsten Sicherungsmöglichkeit (Lettentasche 4 m höher, Fr. 1) ist es zwar großgriffig aber auch anstrengend und sehr exponiert. Hier sollte man wirklich nicht loslassen (müssen).
Die Knarzschuppe existiert übrigens nicht mehr (ich war es nicht) - und das ist auch gut so.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand V: Noch direkter 7+
  Knapp rechts von "Hans-Wenger..." gerade über steile Wand (R,R) zum Sims (Fr #3) und über Platte (R) z. 3.R im "Hohlweg".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 ?
 
Datum :  April1994
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Neue Südwand 7+
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 und
 Richard Mühe
 
Datum :  Mai1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Bis zum 5. Ring passt das beliebte Richter-Zitat: "Gute Züge in schlechtem Fels". Nach Regen macht man an besagtem Ring empfohlenerweise Schluss. Bis dahin dann auch top gesichert, was die teilweise arg sandelnden Griffe erträglicher macht.
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Alter Pfeilerweg 7+
  Einstieg mittlerweile am besten wie "Höckerkante" oder noch weiter links über Reibung empor zu einer offenen Rissverschneidung. Den Handriss (R) bis zu kleinem Absatz (R) und rechts heraus (R) auf kurzzeitig bröselige Wand. Rechtshaltend (z.B. Fr #1) zu der von untern gut erkennbaren glatten, roten Wand (R). Gerade über R (oder leichter aber nicht so schön: nach rechts zur Kante (nR) und hoch zu überdachtem Bändchen - hier mündet von rechts her der "Lange Amenweg") zu einem abdrängenden, unsoliden Riss (R) und an ihm zu Band unterhalb der Gipfelüberhänge (Stand, R).
3m rechts bei nicht ganz solidem Block (R) zu überdachtem Bändchen. Kurz nach rechts und gerade (R,H) z.G.
  Detail
Ringe:  12
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Hugo Erhart
 
Datum :  14.9.1952
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Routenbeschreibung kann man den Zustand nach der aktuellen Sanierung (letzte SL) entnehmen. Ich bin dort auch deswegen aktiv geworden, weil der heutzutage genutzte (nachträglich gesetzte, aber sehr sinnvoll platzierte) Standring direkt an der Kante den alten Standring rechts auf Kniehöhe doch irgendwie nutzlos machte. Für den Weiterweg (letzte SL) habe ich dort nun den R versetzt - und am Ausstieg oben gibt's jetzt nen Bühler (zweitletzter H, weil dort die Felsquali sehr gut war).
letzte SL durch Hans Laub, Fred Frey am 30.5.1953
Wg. luxuriös: ganz oben sollte ich m.E. schon nochmal die Bohrmaschine hinhalten...
Im kurzen Rechtsquergang nach der Einstiegsverschneidung (mit "Handriss") klebt in der Wand ein pittoreskes "Blöckchen", bei dem es sicher gesundheitsförderlich ist ein gewisses Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Die Schlüsselstelle in der orangenen Wand oben ist ein übles Längenproblem (nicht für mich!) oder deutlich jenseits des 7. Grades. Toller, luxuriös gesicherter Weg!
Der Block nach dem Stand läßt sich ganz gut überspreizen - aber trotzdem: Vorsicht!
Bis zum Stand (30 m) durchaus empfehlenwerter Klassiker.
Drei Felsen - Ostpfeiler Morbus Crohn 7+
  Rechts vom "Westkamin" diagonal (Fr #1) zu R und direkt empor (R, Fr #1.5, R) zu Band (AR).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Norbert Hornung
 
Datum :  3.5.1991
2 Kommentare 2 Kommentare
4er Cam vorm 1.R fand ich auch beruhigend; das Anklettern des 1.R ist in jedem Fall NICHT DAS Problem; 60er Schlinge als Tritt ermöglichte mir die A0-Option, dann immer noch schwerer als VI : Lohnend!
...schöner weg, zum ersten Ring friend eins u zweieinhalb, sieben passt, ar vorhanden und vorallem fast magnesiafrei
Drei Felsen - Mittelmassiv Längensache 7+
  In der Mitte der unteren Westwand von diagonalem Einschnitt aus über Nische (nR) gerade zu Einschnitt (SU - v.a. für Nachsteiger). Rechtshaltend (nR) zur SW-Kante (nR) und knapp links von ihr zur "Freundschaft" (R). Gerade weiter zu nR und rechtshaltend über Wulste zur gr. W-Schulter.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 Richard Mühe
 
Datum :  1.7.1977
2 Kommentare 2 Kommentare
Tour feiert demnäxxt ihren 40 ! Während rechts um die Ecke alles weiß leuchtet, ist hier trotz 4 n Ringe nie jemand anzutreffen. Im onsight wird es sicher auch für Langärmige hart (zumindest für 7+), denn bereits das Anklettern des 1. Rings und das Aufrichten in der grifflosen Badewanne ist nicht gerade gängige Kletterei. Die Passage hoch zur Sanduhr und nach rechts zur Kante fordert dann neben möglichst viel Spannweite auch eine saubere Fußtechnik und viel Kraft. Danach deutlich entspannter hoch bis zum Abschlussüberhang, wo es nochmal richtig zur Sache geht. Bin schon 8er geklettert, die deutlich besser reinliefen.
nomen est omen (am 1. und 2.nR - wird auch schnell mal 8). Der Ausstieg nach dem letzten nR ist mittlerweile wieder botanisch sehr spannend bis "unkletterbar". Wäre gut, wenn's öfter gemacht würde.
Göckelsbergmassiv Sternthaler 7+
  Links vom "Wacholderweg" an schmaler Verschneidung (2R) zu Überhang. Über ihn (R) und Wand (nR), dann weiteren Überhang (R) und Wand (nR) z.AR.
Fr #1 bis #3 nützlich
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  22.5.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
In dem Schwierigkeitsgrad eine der besseren Touren in der Pfalz.
...Zwei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt und das zweite Eisen (einen betonierten Normalhaken) ausgetauscht. Zusätzlich Fr 1-3.
Nedingfels Südseite Sternentor 7+
  Von einem Block am Wandfuß (s. "Oktoberweg") gerade hinauf zu Aufschwung (R) und den R folgend weiter zu tiefer Nische (SU; links R). Über das Dach (nR, R) z. nAR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Wolfgang Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Route saniert und über dem "Mammut-Ringli" eine Öse gesetzt. Dieses muß allerdings noch raus.
Ist das nicht ein 8mm-Mammut-Stift im Ausstiegsüberhang? Jedenfalls eine Rarität in Pfälzer Gewänd.
Der untere Teil ist eine gute u.leichte Alternative um aufs "Buchband" zu gelangen. Der Ausstiegsüberhang ist für den angegebenen Grad m.E. "nicht leicht" (u. wird mit Benutzung der Rissspur links eher noch schwerer ;-()
Nedingfels Südseite Walkürenritt 7+
  Links von "Nebenan" an Schuppe rechtshaltend zu senkrechter Wand (R). Gerade zu Riss und Wand (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  6.3.1993
2 Kommentare 2 Kommentare
Neuen, langen AR vor der Bruchzone gesetzt. So muß niemand mehr durch den Bruch aufs Gipfelplateau.
Schöne und tüftelige Wand- und Rißkletterei. Keine leichte 7+. Für Kleinere kanns durchaus 8- sein. Zum 1.R paßt ein Fr.3 und zwischen 1.R und 2.R paßt ein Fr.1,5 in die Rißspur. Leider kann man aufgrund von Flechten nicht mehr zum AR hochklettern. Besser z.Zt. am 2.R abseilen.
Nedingfels Südseite Sauftour 7+
  Vom Band aus, das leicht auf die W-Schulter führt, und links von "Walkürenritt" über die Wand und an Rissspur z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Patric Feith
 (v.u.g.)
 
Datum :  1991
4 Kommentare 4 Kommentare
Hab den 3.R ausgetauscht (ziemlich marode) und den AR (war eine 18cm Öse)überprüft, ihn gezogen und neu gesetzt.
"7+ ist wohl nicht zu hoch gegriffen" ... nein, ganz gewiss nicht - aber schön formuliert! Ich würde eher auf 8-/8 plädieren und Kleine haben`s nochmal deutlich schwerer beim Zug zur Schale unterm 2.Ring.
Der Clip von dort ist nicht ohne Risiko. Die schwere Risspassage danach und der Abschluss an Kleinzeugs runden das Bild ab.
Schöne kurze Route, die wegen der immer flacher werdenden Leisten kontinuierlich schwerer wird.
Den AR sollte man sich mal genauer anschauen. Die Schweißnaht der Öse ist ordentlich verrostet.
Zwischen 1. und 2.R mit einem 2-Fingerloch rechts in einer leicht überhängenden Wand hochdrücken, links auf Gegenzug und dann rechts loslassen um an ein Schüppchen nach oben zu kommen... - na dann!
Backelstein Vorgipfel Traumkante 1.Sl 7+
  3m links von "Herbstroute direkt" an seichter Rissspur (R, Rock o. mittl. Fr ) - unangenehm weit - empor z. 2.R. Hier setzt ein nicht offensichtlicher Riss an, den man (mittl. Fr) bis zum 3.R verfolgt. Eine Reibungsstelle führt ans Ende der Linksquergang von "Herbstroute direkt".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  4.4.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
Es ist von der Linienführung fast besser, den unteren Reibungsteil (7+/8-)mit dem oberern Teil der Herbstroute zu kombinieren.Umgekehrt habe ich immer gern den Herbsteinstieg mit der Schlüsselstelle oben gepaart. Dort dann lieber über das Traumende weiter!
Bis zum 2. Ring durchgehend anspruchsvoll - und das nicht nur wegen der Absicherung! Gute Rockstellen konnte ich keine entdecken, dafür ca. 2 m über dem 1.Ring passable Lette für Fr. 0. Der Sichernde sollte dennoch in den Startlöchern stehen. In Kombination mit dem "Schaulaufen" recht homogen. Ca. 7+/8-.
Backelstein Vorgipfel Kür 7+
  Wo "Platteneinstieg" startet gleich nach rechts über Sims zu Schuppen (nR). An den Rissspuren gerade zu nR, hier 1m nach rechts und gerade (R) über die Wand zur Querung im "Platteneinstieg" (3.R).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Kraus
 
Datum :  7.4.1979
2 Kommentare 2 Kommentare
Hm, ganz schön verwirrend die Routenfindung... Wir haben dann wohl doch die Kombi ausm Richterführer Kurzprogramm + Kür 7+ im Toprope gemacht... Diese Kombi war aber sehr schön... Diese dann noch mit der Herbsroute oben verbinden, ist sicher eine schöne 3er Kombo…
Im Toprope mitgenommen. 7+ ist doch ganz schön schwer... War aber, zumindest im Toprope, sehr schön zu klettern und hat ein paar schöne Züge und Bewegungen zu bieten. Im Vorstieg sollte man 7+ aber locker ausm Ärmel schütteln können...
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Sprintzeldach 7+
  Im rechten Wandteil von Band aus nach links und bei runder Nase - durchaus ausgesetzt - empor zu Band (R). Leicht rechtshaltend unter das Dach und bei R und H unter dieses. Entweder direkt am R oder rechterhand darüber hinweg und an Faustriss zu tiefer Nische mit nAR oder orig. links bei Bäumchen z. Grat.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  18.5.1974
1 Kommentare 1 Kommentare
gestern "nacht" wurde der ziemlich marode nAR erneuert
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zwischenspiel 7+
  Links von "Zangengeburt" abdrängend und bröselig zu R und gerade den R folgend zum Fingerriss im "Zentralweg". Links über Wand (2R) und weiter an Waben links vom "Zentralweg" empor und diesen kreuzend gerade unters Dach. Waagrecht nach links z. nAR im "... Zentralweg".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Alias "Festival der Kieselschlächter" da kurz nach der Erstbegehung die unterbetonierten Kiesel abgeschlagen wurden.
Luger Friedrich Ostwand Cafe Größenwahn 7+
  An der O-Kante durch seichte Verschneidung (R) zu Wand links der Kante und den R folgend, oben mit Bäumchenhilfe (Rf) z. AR (in flacher Wandzone).
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 
Datum :  14.4.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
...Auch hier werde ich das Wernersberger Schweigen mit einem Kommentar zu dieser(wiederrum) guten Schilling-Tour durchbrechen!So jetzt aber:Wirklich schöne,technisch anspruchsvolle Plattenkletterei,die mMn im Laufe der Jahre reichweitenlastig schwerer geworden ist (Kieselschwund).Die Absicherung ist klassisches Pfalzsportklettern,eine Rissklemme vor dem 1.R bringt zusätzliche Entlastung!
Hoher Kopf Nordseite V: Freier Einstieg 7+
  Einstieg wie "Juwel" und nach rechts (Fr #1) zur Verschneidung.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 
Datum :  9.8.1998
1 Kommentare 1 Kommentare
Mittlerweile der gewöhnliche Zustieg.
Hoher Kopf Nordseite Juwel 7+
  Links der "Direkten Ostwand" über kl.Verschneidung zu R und gerade über Wand (Fr #2, 3R) zu Band m. AR (unter der kompakten Schlusswand).
Fr #2.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 
Datum :  10.7.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Lohnend, v.a. in Verb. mit dem Idealausstieg
Schulerturm Ost- u. Südseite Richards Weg 7+
  Nach dem 1.R des "Jungmannschaftsweges" linkshaltend zu schwach ausgeprägter Rampe. Gerade (R) und rechtshaltend z.Band unterm G.
  Detail
Tourenlaenge:  16m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Karl Geistlich
 
Datum :  Frühjahr1987
0 Kommentare 0 Kommentare
Schulerturm Ost- u. Südseite V: Direkter Südpfeiler 7+
  rechts vom Einstiegsriss gerade hoch zur Ausstiegsverschneidung
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  1997
1 Kommentare 1 Kommentare
Sieht durch das schwarze Gestein und den rostigen Ring ziemlich "gfürchtig" aus, lohnt sich aber durchaus. In der kleingriffigen, wenig offensichtlichen Passage sind aufgrund fehlender Magnesiaspuren häufig echte Onsightbegehungen möglich (manchmal auch erst im zweiten Anlauf).
Schulerturm Ost- u. Südseite Monofinger 7+
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 (v.u.g.)
 
Datum :  1988
1 Kommentare 1 Kommentare
wohl eher 8-
Heidenkammern Heidenarbeit 7+
  Links oberhalb eines ebenen Plätzchens in der SW-Seite (etwa auf halber Pfeilerhöhe) befindet sich ein Stand-R.
Von ihm 3m nach links (nR; gemeinsam mit "Fred-Frey-Gedächtnisweg" und gerade über Waben (R) hinauf zu R knapp rechts vom "Weg der Arbeit". Nun tendenziell rechthaltend den R folgend und über abschließendes Dach (R) zu AR auf Band.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Erich Steffan
 Heinz Dengel
 
Datum :  1.7.1995
1 Kommentare 1 Kommentare
Jede Menge Ringe, jede Menge Spaß. Das Dach ist nicht die Schlüsselstelle - die lauert darunter.
Eichelbergfelsen Kreuzfels Hauptgipfel Zauberei im Hinterhof 7+
  Über den runden Pfeiler links von "Walking Desaster" z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Hannes Humburger
 Helge Grey
 Thomas Simon
 
Datum :  23.4.1994
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Tour ist echt besser als sie von unten aussieht. Die momentane Patina stört eigentlich nur auf dem Weg zum letzten Ring. Zu diesem sollte man noch was mobiles dabei haben. Für denne Grad muss ma schun mol die Händ(und Fieß) ausem Sack hole.
besser als es auf den ersten Blick scheint
Eckturm Weg zum Licht 7+
  ca. 1 m rechts der "Nordwestkante" über 4 R zu Band. Dieses nach rechts zum 4. R der "Westwand"
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marc Stratmann
 Alex Schmalz-Friedberger
 Klaus Gerlach
 Kilian Deubler
 
Datum :  25.6.2000
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr schöner Kommentar, Pfalzbastl. Dem kann ich in ganzer Breite zustimmen :-)
Ich finde die Tour schwerer als 7+.
Pferchfeldmassiv Südwand (mittlerer Teil) Hexenstunde 7+
  Links von "Großes Dach" über Wand (2R) bis unter Überhang (AR)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  6.7.1997
0 Kommentare 0 Kommentare
Kapellenfels Massiv Tigerente 7+
  Vom Stand (R) des "Maulwurfsweges" linkshaltend zu Riss. Diesen (R) und abdrängende Wand (3 R) z. G
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marc Pollrich
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.5.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine ... Aufwertung ... und gleich um einen vollen halben Grad !!! Bin jetzt tatsächlich leicht irritiert, Peter. Nichtsdestotrotz eine ganz tolle Tour (bis auf den breiten Riss ganz unten). Nach der spannenden Schlüsselpassage werden Geschenke verteilt.
Rappenwand Hauptgipfel Saecula saeculorum 7+
  links von "Errorem ostendere finis"
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Elke Hamm
 Kristiane Kunstek
 
Datum :  24.09.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Leider 2m sehr brüchig, man muss aufpassen, seinen Sicherungspartner nicht zu erschlagen. Ansonsten super, ziemlich athletisch! Fr. 2, 2.5, 3.5 hilfreich.
Lämmerfelsen Himmelsleiter Im Wendekreis des Kupferbolzens 7+
  4m rechts der "Landauer Kante" durch Wabenwand an 2R vorbei z.AR
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Hans Ziss
 
Datum :  1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Kurze, steile und technisch anspruchsvolle Kletterei...am 2. Ring direkt => Zwergentod...lässt sich in leichter Rechtsschleife umgehen...
zu den drei Ringen kann man kaum noch was unterbringen...geht aber so...aktuell über Umlenker ein Ring mit Projektschlinge...
Kippkopf - Mittelmassiv Ohne Kiefer 7+
  2.5 m rechts der "Kiefernkante" über Rissverschneidung (kleiner Rock) zu (R) und gerade (R,R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  Frühjahr1994
4 Kommentare 4 Kommentare
Die Crux lauert nach dem 2.R, denn da wird's vergleichsweise richtig kleingriffig. Dank Docs tiefergelegtem Bühler (wohl AR, da es obendrüber ziemlich brüchig und dreckig aussieht), ist dieser jetzt gut mit der Panikschlinge einzuhängen. So ist die schwierigste Passage demnach auch technisch machbar, was ich nicht als Nachteil empfand, hihihi. Und noch etwas: Auch bei Regen ist's hier trocken.
Tolles Stück Fels, bombenfest und klasse gefärbt, auch interessante Züge. Für meinen Geschmack müsste man allerdings den Ausstieg putzen und der Route mal zu einer richtigen Linie verhelfen. Seit der tiefere Umlenkbühler sitzt, finde ich es noch krasser. Nix Halbes und nix Ganzes ...
Saniert, hab heute da einen Bühler gesetzt (der Fels in dem der Ring steckt ist auch gerissen!). An gleicher Stelle ob Felsqualität nicht möglich, da das ganze Band brummt. Weiter oben nicht besser da auch Bruch und v.a. Dreck, so sitzt er jetzt ~40 cm tiefer im soliden Gemäuer. Sollte gut zu clippen sein und die zwei Züge danach sind damit auch noch gut gesichert, im Zweifel halt abspringen. Muß den Alten dann bei nächster Möglichkeit noch Abflexen.
Der 3. Ring klingt hohl. Da hier i.d.R. umgelenkt wird sollte man ihn ggf. austauschen.
Clausener Platte Murielle 7+
  Ganz links durch die Wand (R, Rock #9, R) zu überdachtem Band. Nach links heraus, dann rechts an Kante (Fr #0.5 u. #1) zu gr. Band. (Stand-R). Gerade z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 
Datum :  16.5.1992
0 Kommentare 0 Kommentare