maximale Höhe: 35m

Das Massiv ca. 250m westlich vom Östlichen Bergerfels.

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Gratartiges Massiv, verwachsen und absolut einsam. Die einzige halbwegs ansprechende Linie ist leider etwas sandig.

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Wie zum Östlichen Bergerfels, jedoch auf dem Pfad noch 250m weiter, bis man rechts oberhalb den Fels sieht. Alternativ erreicht man den Fels auch von Westen: Von einem forstwirtschaftlichen Platz aus, hierher entweder vom Weidenthaler Fels auf breitem Forstweg abfallend oder von der K65 von unten kommend. Nach Osten über Pfad nahe einer Schonung 150m ansteigend und nach links zum gut sichtbaren Wandfuß.

Westlicher Bergerfels
Große Verschneidung 6
  Südostseitig an anfangs feinem Riss (nR; Cam #2 u. kleinere - früher 3Ks) hinauf und nach links in rechtsgeneigte Verschneidung. Diese empor (Cam #3) und abdrängend nach links auf kl.Absatz (R). Über weitere kl.Verschneidung (Cam #2; Hf) immer rechtshaltend zu breitem Riss (Cam #3) und nAR darüber.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  23.4.1966
10 Kommentare 10 Kommentare
Ganz großes, klassisches "Pfälzer Kletterkino"! 32m Abwechslung pur in gutem Fels! Gut absicherbar mit Rocks + Friends aller Größen! Jetzt nochmal nachgefegt! Hat uns ausgesprochen gut gefallen.
Danke für die Sanierung der Route. Die Linie sieht beeindruckend und abschreckend zu gleich aus. Das Moos in der Wand stört aber nicht, der Riss ist sauber. Die Crux am ersten Ring ist sehr deftig und unübersichtlich. Die kleinen Schüppchen sind aber fester als man denkt. Mir hat die Tour gut gefallen, aber auch mit dem versetzten Ring halte ich die Route für anspruchsvoll!!
Der Putzzustand hat sich im Vergleich zum letzten Jahr noch nicht wesentlich gebessert. Halbwegs sauber bei teilweise noch leicht interaktivem Fels. Mit einem kompletten Cam-Satz, mittlere Größen doppelt, gut gesichert. Die Sicherungen verlängern, da es ein wenig schlingert und auch eine Überhangskante im Weg ist. Hat man/frau sich Seilreibung zusammengebastelt oder alle Cams bereits unten verbraten, kann am zweiten Ring bequem Zwischenstand gemacht werden.
Habe den nR - wie in der letzten SanSi beschlossen (12 J bei keiner Nein-Stimme) - gesetzt.
In dem Zuge wurde die Route durchsaniert (wie aus der Beschreibung zu entnehmen).
Mag ja sein, dass für einen 8er Kletterer, die Welt in so einer Tour anders aussieht. Mangels weiterer Fähigkeiten bin ich regelmäßig in dem in der Tour ausgerufenen Schwierigkeitsgrad in der Pfalz unterwegs und kann mich noch heute gut an den empfundenen Horror erinnern. Vielleicht wars auch nur ein schlechter Tag, ich werds nicht nocheinmal vor Ort überprüfen... "Klasse Route" ist dann aber doch herzallerliebst.
Finde, Gulp übertreibt ein bisschen. Der Einstieg ist zwar unabgeklettert und nicht absicherbar, es wird aber zum Riss hin immer leichter und das Gestein ist fest (besonders der irre "Eisengriff"). Danach mobil sehr gut zu bestücken und wenn man genug Material mitnimmt, reicht`s auch bis oben :-). Durchgeputzt und saniert wär`s eine klasse Route - nicht nur für die Morchelfraktion.
Fand ich unlohnend, den Einstieg geradezu "kriminell". Bin mir nicht sicher, ob das durch einen Ring viel besser würde. Vielleicht klettert man es besser etwas von rechts und nicht in gerader Linie. Den Bewuchs im weiteren fand ich gar nicht so störend. Vielmehr war es die schlechte Felsqualität, die mir den Spaß genommen hat. Und die Ausstiegsrampe macht den Kohl auch nicht mehr fett.
1.H steckt direkt neben dem absicherbaren Riss. Bei einer Sanierung wäre ggf. zu überlegen den R statt dessen an die Schlüsselstelle am Einstieg zu setzen.
War im blauen Führer noch als Qualitätstour geführt - und das zu recht: Ansprechende lange Linie (mit Ausstiegsrampe ca 50m) und überraschend gute Felsqualität. Leider versteckt sich der schön zu kletterende Handriss im Moos, und die letzten Meter der Verschneidung im Heidekraut. Die Schlüsselstelle am Einstieg lässt sich nicht absichern und die Haken sind nur noch deko. Ein Leckerbissen für die Morchelfraktion..
Urspr. links über die gr.Schulter und eine westseitig ansetzenden Rampe ausgestiegen.
  V: Kombipack 6+
  Vom Überhang in "Imperium..." rechtshaltend durch Verschneidung zum Orignalweg. (Cam #2, Cam #3 nützlich)
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  Juni 2022
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Das Imperium schlägt zurück 8-
  Von vorgelagertem Block (R) an abdrängender Wabenkante (nR) und teils unsoliden Waben unter Überhang (nR), nach links und gerade (3R), dann rechts R und gerade (R) an Rissspur (Cam #0.5) z. nAR.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  12.11.1983
8 Kommentare 8 Kommentare
Mittlerweile recht gut abgeklettert und feine Kletterei in allen Lagen: Athlethisch, technisch, Balance und der Blick für den Weg. Vom 8.R zum AR Fr.1,5 angenehm! Danke - super gute Sanierung!
Nach dem Dächlein, weite Züge. Am Schluß dann nochma eine schwere technische Passage, fand es schwerer als 8-. Müßte öfter geklettert werden. Danke nochmal fürs Sanieren.
Heute Bauabnahme gemacht. Bis zum Dach zwei nR, zwischen denen noch ein Cam3 geht. Vorsicht, Fels ist etwas keksig! Der Ring vor der Schlüsselpassage hat einen französischen Kollegen bekommen. Fünf Meter über dem letzten Ring gibt es einen neuen Umlenker. Bis dort hin in der Rissspur ein komplizierter zu legender, aber stabiler Cam 0.5 und eventuell wenig darunter ein Cam0.75. Wenn man es öfter klettert, fängt es sogar an zu gefallen. Die Griffe sind fest und die meisten mürben Tritte haben sich inzwischen verabschiedet. Der Schwierigkeitsmesser ist allerdings bei glatt 8 stehen geblieben, wobei das bei mir eher auf Schätzung beruht.
Danke für die Info, und schon mal danke im Vorfeld für die bevorstehende Sanierung, werde auch dazu beitragen das die Route geklettert wird!
Kann er erklären. Wie unten angemerkt sehen einige der Ringe inzwischen fragwürdig aus. Die Route wird im Frühjahr/Sommer überarbeitet. Sobald das Richtfest stattgefunden hat, wird das an dieser Stelle vermeldet. Wer trotzdem in diesem Zustand sein Glück versuchen will, sollte besser die unten angegebenen Cams am Gurt haben. Im übrigen ist es entgegen der Optik wirklich nicht die King-Line und auf weite Strecken sandig.
Im ersten Ring hängt ein Zettel mit der Aufschrift: "Finger Weg!". Falls der Anbringer des Zettels hier mitliest, kann er das vielleicht mal erklären?!
...Hier habe ich mich im letzten Jahrtausend mal bis zum 3.R gefürchtet,dann ob des Schotters abgeseilt.Hier haben wir sie:die wahrscheinlich letzte Roith-Tour im Originalzustand!Naja,bei der Felsqualität bleibt sie wohl für immer von einer nR-Orgie verschont....
Habe es nur mal inspiziert: Ein recht imposanter, steiler Pfeiler, insgesamt leider ziemlich sandig und knusprig. Die fixen SU-Schlingen möchte ich nicht unbedingt testen und einige der Ringe sehen auch etwas gruselig aus.
  V: Direkter Ausstieg 8/8+
  Vom 6.R an abdrängender Kante z. AR.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Daniel Meyerer
 
Datum :  Aug.2021
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Auch sehr lohnend!
Millenium-Falke 9-
  In direkter Linie den R folgend und via "V: Direkter Ausstieg" z. AR.
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Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  Mai2022
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Geniale Kletterei und m.E. nicht leicht für den Grad! Der Schlüssel liegt in der Passage vom 3. zum 4.R!
P: ????
 
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Hyper Mediocrity 7+
  Links von Rinne über kurze Kante (R) auf Band (SU). Kurz gerade (R), dann linkshaltend über Steilplatte (3R, Cam #0.x) zu Riss (Cam #1 u. #2) und in offene Verschneidung. Bei R in Rechtsbogen z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sven Kercher
 Michael Roith
 
Datum :  1.5.2021
5 Kommentare 5 Kommentare
Klasse + trickreiche Steilplatte mit furiosem "Abschluß-Schlenker".
Der Fr.0,5 nach dem 5.R ist elementar, aber "verbaut" den einzigen guten Griff hier. Hoffentlich hält das Loch noch lange!
Kam mir eher wie 7+/8- vor, aber hat uns sehr gut gefallen.
Schöne Route, bei der man sich unten an - jetzt schon viel weniger - Käntchen emporarbeitet.
Mitsamt dem Einhängegriff am Umlenker aus der Wand zu fliegen ist nicht jedermanns Ding (war aber schon geklippt ;-)). Dort oben also ein wenig Vorsicht...
Auch diese technisch anspruchsvolle Linie hat mir gut gefallen. Schlüsselstelle kleingriffig und -trittig. Muss sich wie jede neue Route noch etwas abklettern, aber lohnt sich.
In das Lettenloch über dem 5. Ring passt der Cam0.3, der Riss will den Cam2 und danach hat es noch ein Loch für den Cam0.5. Und Finger weg vom Vater aller Kiesel links vom Riss!
Telefonmann 7-
  Von Band ca. 5m links von "Hyper Mediocrity" gerade (R) unter Überhang und rechts (R) dann gerade den R folgend z. AR (bzw. z.G.).
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Markus Kammann
 Johannes Schnebele
 
Datum :  Mai2022
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Auf dem Weg zum 2.R konzentriert bleiben. Wenn der 3. hängt, den 2. besser wieder aushängen. Der Clip des 5.R ist spannend ... Nerven behalten und den Griff nicht voll belasten! Auch an der großen Schuppe nach dem 6.R sollte man nicht zu viel Gewalt anwenden. Der obere Teil löst sich besser als vermutet.
Westwandverschneidung 6
  Links oben durch Verschneidung empor bis sie abdrängt, nach rechts (H) und gerade hinauf zu breitem Band (Stand). Ca. 6m nach rechts, 2m hinauf und hangelnd nach rechts auf Band und z. gr.Schulter.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Karl-Heinz Göttel
 
Datum :  9.10.1976
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Wir sind das vor langer Zeit mal frei geklettert und hatten es mit 6 bewertet.
Orangutan Klaus 7-
  Startet vom Band links oberhalb bei kl.Verschneidung: Über Platte rechtshaltend (2R) unter Dach, horizontaler nach rechts hangeln (R) und über flaches Gelände z. AR. Cam #2 u. #0.4 nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Markus Kammann
 Johannes Schnebele
 
Datum :  Mai2022
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Sandmann 7+/8-
  Westseitig von Band aus von links (Cam #0.4) zu Rissdach und daran (nR, Cam) zu Kiefer (am nächsten Band).
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Markus Kammann
 Johannes Schnebele
 
Datum :  4.4.2021
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