maximale Höhe: 43m

Ein versteckt gelegener Felsgrat am Höllenberg-NO-Grat gegenüber dem Weidenthaler Fels mit ziemlich baufälligem Gipfeltürmchen.

4 Kommentare
Ab 16.30 liegt der Fels im Schatten und mit ein bißchen Wind kann man hier im Sommer durchaus gute Bedingungen vorfinden.
Keine "Ferkelei", keine"S(Z)auberei" - dafür alles jetzt noch "Sau-bärer"! Aktuell also in recht gutem Zustand mit teils sehr gut gesicherten Routen im mittleren Schwierigkeitsbereich in durchaus "vers(z)auberten" Plätzchen ;-)!
Bin ich "keine Sau"????
Kennt keine Sau, ist aber (noch) richtig gut mit gleich 5 mittelschweren, sehr gut gesicherten Routen. Leider kriechen Moos und Flechten von unten langsam die Wand hinauf. Ein schönes, ruhiges Alternativziel, wenn es längere Zeit trocken war und an der Rindswurscht mal wieder der Bär tobt.

Kommentar hinzufügen

Am bequemsten vom Parkplatz am Spirkelbacher Weiher auf ausgeschildertem Weg (mind. 20min) oder von der Kaisermühle (Straße Sarnstall - Lug, Abzweigung Wernersberg) 100m an der Straße Richtung Sarnstall und links einem Pfad folgend östlich unter den Fels.

Ferkelstein
Urlaubsfreude 6+
  3m rechts von "Beamtenschreck" an Riss (R) und über Wand (R) zu Überhang (R), über ihn und gerade (2R) z. AR (auf Absatz). Cam #1 u. Rock #5 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reinhold Wieser
 Martin Memmer
 
Datum :  6.8.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Top gesicherter, spannungsreicher Gib-alles-Einstieg. Danach bittet der heimische Siebenschläfer lautstark um schnelles Weiterklettern. Übern 3.R klassisches, gleichgewichtsforderndes Aufrichten mit Untergriff.
Unangenehme Stelle über den 3. R.
Hat mittlerweile 5 Ringe - d.h. französische Absicherung ... was der schönen Kletterei keinen Abbruch tut!
Beamtenschreck 6+
  Rechts von "Untere Südwand" über Stufe (R) und durch offene Verschneidung empor und via "Untere Südwand" weiter.
  Detail
Tourenlaenge:  16m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 Reinhold Wieser
 
Datum :  6.8.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Schwierigste Stelle direkt am 1.R,also bestens gesichert, danach max. noch VI- .
Auch hier gilt: Sehr schöne Route mit schwerem Start! Gut zum 1.R, wenn ein Vorsteiger oder eine Vorsteigerin dabei ist, die über 1,75m groß ist. Er sitzt eigentlich perfekt. Für Kleine evtl. Fr.2 im Riß zum Starten! Aktuell in gutem Zustand!
1.R nicht ohne Reichweiten-Adapter einhängbar
Schöne Tour, und momentan gut sauber.
Auch hier: 5 Ringe. Sehr schöne Tour!
Untere Südwand 6
  Am linken zweier Risse zu kl.Überhang (nR,R), links an feinem Riss (R) empor und über Platte (nR) in kurzer Verschneidung (nR). Hier auf Absatz am O-Grat (Stand-nR). Orig. wurde noch ein Überhang nordseitig umgangen - man erreicht so eine höhere Schulter (mit AR).
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Helmut Daigger
 
Datum :  14.9.1974
3 Kommentare 3 Kommentare
Feine Route mit spannendem Start, den ein perfekter Fr.1 im Riß zum 1.R entschärft. Toll mit dem neuen Ausstieg! Aktuell in gutem Zustand!
Am Einstieg konkurriert man mit vielen Ameisen um die besten Tritte und Griffe.
Der Einstiegsriss will "richtig genommen" werden ... oben raus deutlich leichter und genussvoll. Auch durch die verschwenderische Absicherung (war das abgesprochen?)
  V: Rüssel-Variante 6
  Nach dem 4.R linkerhand leicht abdrängend (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Pedro Magin
 Julia Bussen
 Birgit Demmer
 
Datum :  25.2.2021
2 Kommentare 2 Kommentare
Nicht leicht für den Grad. Mir hat der genüßlichere Originalausstieg besser gefallen.
Schöne, in diesem Grad selten so athletische Begradigung in der Pfalz. Hat uns gefallen!
Jammerlappen 7
  2m links von "Untere Südwand" den R folgend über Wand, zuletzt abdrängend zu bröseligem Band (weit unterm Gipfelüberhang).
  Detail
Tourenlaenge:  20m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Alexander Memmer
 Reinhard Götz
 Matthias Zoller
 
Datum :  25.8.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Volle Zustimmung der Vorkommentare! Leisten überm 4.R bitte nicht abtreten - die sind wichtig! Weg zum 5.R runout-bedingt m.E. am moralisch anspruchsvollsten. Im abdrängenden Bereich gute Griffe. Vom 6.R sieht man übrigens das Glitzern des AR, so dass niemand mehr zu weit rechts rauskommen sollte.
Typisch-geniale Pfälzer Multifunktionstour. Alles wird gefordert: Kreativität, Stehvermögen und Bewegungsreichtum mit Athletik in tollem Fels. Aktuell in gutem Zustand ;-)!
Tolle Tour, und momentan gut gesäubert. Ich kam auch leicht rechts vom Umlenker raus.
Auch nach längerer Trockenheit sind die ersten 5 Meter die schwersten. Oben wirklich klasse, aber irgendwie kam ich 1,5 m rechts des AR raus....
Erste Meter "grünlich", aber sehr gut abgesichert. Nach längerer Trockenheit gut machbar. Der Rest ist eine absolut lohnende Kletterei in hervorragendem Fels - in der Mitte technisch ansprechend, oben ein Tick athletisch. Typische Schilling-Route!
Ferkelball 7+
  Mit "Jammerlappen" beginnen und vom 3.R links linkshaltend zu R. Über Platte zu Lettenloch (Cam #4) und abdrängende Wand (2R) zu überdachtem Sims. Nach links z. n(A)R unter einer Rissrinne. Orig. wurde hier ausgestiegen (Cam #3 u. #2), zuletzt rechts z. Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  14.7.2018
1 Kommentare 1 Kommentare
Sehr schöne Kombination. Abwechslungsreich, technisch und athletisch. Zwischen 4.und 5.R liegt (für alle ohne Cam4) etwas rechts Fr.3 in kompatem Lettenloch. Hat uns sehr gut gefallen!
  V: Kieselwiesel 8-
  Direkt zum 4.R.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marlene Richter
 
Datum :  24.3.2022
2 Kommentare 2 Kommentare
In Kombination mit dem Ferkelball eine Top-Tour. Die Kieselplatte sollte wohl nur nach längerer Trockenheit angegangen werden, denn selbst jetzt nach der Dürre waren einzelne Griffe noch leicht feucht und das Moos grünte. Tatsächlich seeeehr kniffelig, falls irgendwann Kiesel fehlen, könnte es schnell unmöglich werden. Obenraus als Kontrastprogramm tolles athletisches Gehenkel.
Interessante knifflige Stelle und der ideale Einstieg zum Ferkelball. Bitte behutsam mit den Kieseln umgehen!
Narkolepsie 7/7+
  Links von "Ferkelball" den R folgend zum orig. AR von "Ferkelball". Der Ausstieg auf den Grat (nAR) ist mittlerweile gereinigt.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dirk Künzel
 
Datum :  24.3.2022
2 Kommentare 2 Kommentare
Leichter als der rechte Nachbar und nicht ganz so schön. Ringverteilung kam mir tlw. etwas komisch vor. Wenn die exotischen Strukturen im Steilen halten, macht das trotzdem Spaß.
Der Cam 0,3 ist jetzt nicht mehr wichtig da es einen nachträglichen Ring gibt.
Südverschneidung 4+
  Ungefähr in Wandmitte unter auffallender, überhängender Verschneidung auf Grasband nach rechts zu kurzer Rinne und Baum (Stand). Die Verschneidung empor, nach links und durch weitere Verschneidung z. Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Josef Rück
 
Datum :  28.5.1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Nicht als Klettertour zu identifizieren: Moos, Farn, Erika, Kiefer, Waldboden ... ganz oben ist felsige Verschneidung zu erkennen.
Westüberhang 4+
  Wo "Normalweg" startet über Rissüberhang (mit Wurzelhilfe) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  5m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Reiner Braun
 
Datum :  20.12.1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Normalweg 1
  Von W süd- oder nordseitig um pilzförmiges Gipfeltürmchen zu kurzem Spalt und hinauf z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Bei der Querung sowohl nord- als auch südseitig muß man schon etwas aufpassen, da es doch ordentlich runtergeht. Zwar leicht, aber sandig und wohl auch nur bedingt absicherbar (ausrutschen sollte man lieber nicht). Der Kamin selbt hat dann nur knapp 2 Meter, aber auch recht bröseliger Fels. "Tolle" Aussicht auf die Papierfabrik vom Gipfel :-(