maximale Höhe: 39m

Der vom Ort sichtbare steile Pfeiler auf dem Südgrat des Kleinen Rauhberg unmittelbar östlich vom Sprik. Rauhfels mit schöner Aussicht. Die anspruchsvollen Routen in teils bestem, teils miesem Gestein sind für alle mit Südpfalz-Erfahrung zu empfehlen.

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Eine vom Felspaten organisierte Ausholzung sollte zu gravierend besseren Bedingungen an den Einstiegen beitragen und m.E. - hoffentlich - zu mehr Begehungen dieser oft großartigen Routen.
Groß und mächtig - schicksalsträchtig - um seine Gipfel jagen ... naja usw.
Dieses imposante Massivs befindet sich 200 m südöstlich des Großen Rauhfelsen (in Sichtweite sogar), ist aber deutlich weniger besucht als dieser. Sehr zu Unrecht, denn hier werden dem fortgeschrittenen Pfalzliebhaber mindestens 5 Touren zwischen 5+ und 7+ geboten, welche allesamt lohnend sind.
Der obere Standplatz im Alten Pfeilerweg gehört m.M.n. zu den exklusivsten Plätzchen des gesamten Klettergebietes. Traumhaft schön!

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Am Ende der Hohlstraße in Spirkelbach (ehem. Bierkeller) nach W, zuerst noch auf betoniertem Wirtschaftsweg, dann gerade durch Hohlweg bis zu eben verlaufendem Waldweg (hierher auch vom südlich verlaufenden Wirtschaftsweg). Kurz rechts, dann links unter den Pfeiler und auf Trampelpfad zum Wandfuß. Man kann auch von der Südseite des Spirk. Rauhfels leicht absteigend auf Trampelpfad hierher gelangen.

Spirkelbacher Rauhbergpfeiler
Scherbengericht 7-
  Mit "Rauhbergverschneidung - original" beginnen und vom Band gerade den R folgend z. nAR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  3.7.2014
6 Kommentare 6 Kommentare
Ich bin über den ersten Ring der "Roten Prinzesin" eingestiegen, ist dann zwar relativ weit zum ersten Ring vom Scherbengericht aber nicht schwer. Die Tour hat mir gefallen aber wie die Vorkommmentatoren schon schrieben sollte man gut mit etwas fragilem Sandstein klarkommen.
Wer mit Sandstein umgehen kann, wird hier durchaus eine nette Ergänzung vorfinden. Bin nur mal gespannt, wie lange manch "Scherbchen" noch halten wird. Ein eigener AR rechts der Kiefer wäre super und eine runde Sache für die Tour. Im Moment seilen Kletterer am letzten R ab.
Um wieder zur sachlichen Ebene zurück zu kommen: Ab und zu sind einige Felsstrukturen recht filigran. Insofern sollte man "wissen was man sich, bzw. dem Fels, zumutet" und der Sicherungsmann/frau sollten auf evtl. herabfallende "Scherben" gefasst sein. @Bruchpilot: Wer spricht denn vom Vorsteiger ... ;-)
... zu diesem Zweck hättest Du aber nicht soviele Ringe reinmachen dürfen.
Wikipedia sagt zu "Scherbengericht": "...Vorgehen mit dem unliebsame oder unbequeme Personen ausgeschaltet werden sollen" ;-)
Irgendwo in den Tiefen dieser Datenbank bekam ich mal die schöne Replik: "Muss jeder selbst wissen, was er sich zumutet". Sehr treffend - und viel mehr ist zu dieser Kreation auch nicht zu sagen. Peter, Peter ...
Rauhbergverschneidung 6+
  Ostseitig gut 10m oberhalb (rechts) des Pfeilerfußes an Rissspur hinauf (Fr #2.5 u. #1.5) auf Band, nach links unter markante Verschneidung - altern.hierher besser entweder via "Langer Amenweg" o. "Rote Prinzessin" - und durch sie (R, Fr #1.5, R) unter Überhang. Links darüber (R) und gerade (Cam #0.5, Cam #0.75) zu seichter Nische (R; früher Stand). An hier ansetzendem Riss empor und rechts haltend (Cam #2) z. nAR (oder auch z.G.).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S, Rock 8 + 9, Fr 1
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  24.3.1967
5 Kommentare 5 Kommentare
Grandiose über 30m lange Tour mit schönen Zügen, tollen Wabenstrukturen und oben konglomeratartiges Gestein. Am schönsten mit Einstieg über den langen Amenweg.
Das Alteisen ist, bis auf eine Ausnahme, entsorgt.
Die alten Ringe und natürlich auch der 1.H (i.d.Verschneidung) sind - SteffenH nahm sich die Zeit - jetzt neu. Die Gerüstöse am Überhang (3.R) ist noch die alte - ist jetzt aber wg. der beiden R davor unkritisch (zudem gehen dort mob.Sicherungen). Im Ausstieg habe ich kürzlich noch einen Bühler versenkt. Jetzt muss nur noch das Alteisen abgeflext werden.
Ich fand keinen der Ringe mehr sonderlich vertrauenserweckend. Der 1. Haken sollte auf jeden Fall ersetzt werden.
Die Ringöse im Überhang steckt in einem Block der horizontal gerissen ist! .. .und sollte bei nächster Gelegenheit ausgetauscht werden.
  V: Falscher Einstieg 7-
  Von rechts (R) über steile kieselige Wand zu Schuppe (Cam #0.75) - original gerade von unten (ungesichert) - und gerade zum Verschneidungsbeginn.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 u.
 Rolf Hausmann
 
Datum :  9.7.1975
5 Kommentare 5 Kommentare
Von rechts kommend gibt es eine Variante zu dieser Variante. (hier in der DB dem "falschen Einstieg" zugeordnet).
Steigt man über diese Variante zur Variante ein umgeht man nicht nur das E1 sondern auch den Bruch. Damit ergibt sich ein logischer, lohnender Routenverlauf zur Rauhbergverschneidung
...Also,die Französe ist weg und es gibt auch nichts "nah daneben" ; die Felsqualität ist allerdings "total daneben". In diesem Zustand nur mit Seil v.o. zu empfehlen!
Holla - ich hatte die versehentlich von SteffenH angebrachten Französenöse aber ziemlich bald wieder entsorgt (nach RR mit und Wunsch von ThomasN). Hat da jetzt dann schon wieder jemand "nah daneben" etwas Neues erschlossen? Zum Glück hab' ich's dahin ja nicht weit ;-(
Hat offensichtlich anlässlich der Sanierung eine zusätzliche Öse spendiert bekommen. Weiß zwar nicht 100 %ig, wie es original geklettert wurde - aber jetzt nähert man sich der Schuppe von rechts über zwei fette Kiesel (dort steckt der R). Alles in allem ist die Gesamtlinie so ganz gut und nun auch für Normalos kletterbar.
Die Schuppe ist locker (zu klettern). Schwierigkeit ist unten in der Kieselplatte vor der Schuppe. erst danach liegt ein halbwegs brauchbarer Friend.
Rote Prinzessin 7
  Knapp links von "Rauhbergverschneidung" über Platte (R) zum Band auf dieser zu deren 1.R. Nach links (Cam #0.5) zu Kante (R) und gerade (nR), zuletzt über Platte zur seichten Nische in der "Rauhbergverschneidung".
kl.Cams nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 SU, Fr 1 + 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Frank Eigner
 
Datum :  13.4.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch wenns ein bißchen kreuz und quer geht: sehr gute Tour (auch unten). Am 1. Ring oben an der Kante muß man mal die Hände richtig sortiert bekommen, dann total elegant.
Langer Amenweg 7+
  Rechts oberhalb des Pfeilerfußes an Schuppen (nR) zu kurzer Verschneidung (R). Ca. 5m gerade, dann (R) links über Miniverschneidung hinweg zu kurzem Verschneidungsbogen und bei R gerade, zuletzt links haltend (Fr #2; auch f. Nachsteiger) über Platte bis kurz vor die S-Kante (R; evtl. Stand o. als AR nutzbar).
Orig. ging es links via "Alter Pfeilerweg" weiter. Die Wandstelle lässt sich aber auch gut direkt überwinden, wenn man über den o.T des "Alten Pfeilerweges" aussteigen will.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  3 S, mittl. Fr, Rocks
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  24.6.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
Kann dem Herrn G. nur zustimmen: geniale Tour. Und der Aufrichter verspricht großes Kino. Von einfach katholisch, bis doppelt katholisch oder atheistisch - alles wurde schon beobachtet...
Für jeden Durchschnittsweg am Pfeiler Kommentare,aber hier: Die beinahe übliche Pfälzer Unbekümmertheit!Herr G.,so sei es: Klar der beste Weg am RB-Pfeiler.Von mehreren Begehungen blieb mir der gute Fels in Erinnerung,der delikate Aufrichter in den Verschneidungsausbruch am 2.R die fingrige Schlüsselstelle am 3.R und der Gebrauch von einigen Mobilsicherungen zwischendrin.Unbedingt machen!
Bruchgewitter 9-
  Rechts vom tiefsten Punkt den R folgend, zuletzt rechts haltend z. "Langer Amenweg".
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1993
4 Kommentare 4 Kommentare
... und in der Neuauflage (aktuell noch Projekt) sieht`s nicht mehr ganz so gewittrig aus.
Ist (erstmal) abgebaut.
Kennwort "Ringmutter"
... also ich bin ja wegen mangelndem Klettervermögen für so manchen überhaupt nicht berufen zu so einem "Highlight" Kommentare abzugeben. AAber diese Tour gehört für mich entweder komplett saniert oder am besten gleich komplett abgebaut. Uralte, verrostete Dübelscheiße mit aufgeschraubten Ösen, z. T. in sandigem , z. T. in beim Eindreschen der Dübel aufgeplatztem Fels. Klettert auch sonst keiner ... und das hat seinen Grund.
Schnappatmung 7
  Vom tiefsten Punkt links haltend (2Rf) zur Querung der "Höckerkante" und linkerhand über Wand (2R) zu "Alter Pfeilerweg" (R). Vom nächsten R gerade an Kante und schottrigem Riss (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  3.6.2017
4 Kommentare 4 Kommentare
Im aktuellen Zustand steigt man über die Höckerkante ein und lässt den Abschlussriss aus Rücksicht auf den/die Sicherungsmann**frau aus. Dann eine kletterbare Route. Die Schwierigkeit ergibt sich allerdings nur, wenn man mit Scheuklappen am ersten und letzten R direkt klettert. Weniger schön, aber leichter lassen sich beide Stellen jeweils links umgehen. Warum der vermeintliche AR eine einfache Franzosenöse ist, erschließt sich mir nicht.
Man kann hier sicherlich unterschiedlicher Meinung sein (ich finds eine klasse Linie + prima Kletterei vom Einstieg bis zum AR unterm Überhang) und dies ist auch nicht schlimm.
Daß aber ohne Absprache (Felswart, Erstbegeher, oder...) Ringe abgesägt werden (z.B. 1.+2.R; Ausstiegsvariante "Pfeilerweg"), ist schlichtweg nicht korrekt und verantwortungslos :-(.
Weiß jemand etwas dazu?
Die letze Öse vor dem Bruchüberhang ist doch wohl der Umlenker, ich kann mir auch nicht vorstellen das dort schon mal jemand drübergeklettert ist bei dem Schotter und Dreck der dort auf den Griffen liegt.
Alias "Bohrhakenchaos reloaded". Bin ja längst nicht mehr objektiv, aber wir fanden es doch seeehr gesucht! Kreuzt die Höckerkante, benutzt ein Stück den Pfeilerweg und verlässt ihn dann wieder, um oben nach dem Bruchüberhang doch noch zu seinem Stand zu führen. Natürlich immer mal wieder 2-3 Meter "Fels" mit ein paar "Zügen" - sieht aber trotzdem aus wie im Kinderzimmer eines Vierzehnjährigen.
Höckerkante 6+
  Ca. 5m links vom tiefsten Punkt über Platte (nR) zu Verschneidung, an horizontaler Hangelleiste 3m nach rechts (Cam #1) und an stumpfer Kante unter Überhang (Cam #1) mit kurzem Doppelriss (Cam #0.3 u. #0.5). 4m darüber (Rock #5), nach rechts zu seichter Rissspur (Rock #3) und Kante und zuerst links, dann rechts (Cam #0.4) von ihr z. nAR (gemeinsam mit "Langer Amenweg").
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 Erich Schunk
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  6.8.1976
4 Kommentare 4 Kommentare
Trotz einiger kosmetisch gelungener Ansätze wurde hier immer noch nicht richtig aufgeräumt. Außer der Öse direkt neben einem 1a Friend-Riss hängen im oberen Bereich noch diverse Bohrhaken in und unmittelbar neben der Linie herum.
Aktuell Hornissen an der namensgebenden Kante. Ich bin dann nach links in den Alten Pfeilerweg ausgebüchst. Waghälse können sich vielleicht auch rechts vorbeidrücken.
Freut mich sehr, dass Dir die Route gefallen hat und dass es noch Kletterer gibt, die in Routen ohne zig Ringe einsteigen. Die Tour ist prima mobil abzusichern. Wie ist jetzt bestens beschrieben. Wo heute Friends liegen, lagen auch damals schon herkömmliche solide Klemmkeile.
Hier schleiche ich schon seit 20 Jahren drunter durch - heute wollt` ich es wissen (bevor wieder mal jemand was "Neues" erschließt !!!). Überraschenderweise fand ich meine zugegebenermaßen schlimmen Erwartungen nicht bestätigt. Die großartige, cleane Linie verliert lediglich ein bisschen dadurch, dass man sich doch häufig deutlich links neben der Kante bewegt. Dennoch sehr eindrückliche, schöne Kletterstellen, besonders die Hangel, das untere Kantenstück und der Ausstieg ganz oben, wo man die Kantenseite auch mal wechseln darf. Hier eine Wahnsinnsexposition und ein Feeling fast wie im Elbsandstein! Insgesamt ist die Route fair bewertet und hat passable Felsqualitität (außer vielleicht oben vor den "Höckern"). Zur Absicherung: Fr.2,5 ins markante Querband am Beginn der Hangel, dann der einzige, etwas heikle Runout bis in die Mulde unter dem Rissüberhang (klettertechnisch aber nicht bösartig). Dort ringwertiger 2er Friend in kompakte Lette. Im Riss beliebiger kleiner Friend (0,5 - 1,5), dann 4 m höher Rock 5 zu Fledermaus in kompaktem Risschen. Diesen weit verlängern, dann rüber in die Mulde unter den Höckern, dort besagter Rock 3 in seichte Rissspur (nicht so der Brüller). Vor dem Reibungsausstieg geht noch ein recht guter Fr. 1 in eine Lette. Aufi geht`s, Buam ...
Alter Pfeilerweg 7+
  Bei nicht trockenen Bedingungen am besten mit "Höckerkante" beginnen oder orig. von links über Reibung zu offener Rissverschneidung. An Handriss (R, SU) zu kl.Absatz (R), rechts (R) auf teils bröselige Wand und rechts haltend (Fr #1) zu auffällig glatter Wand (R). Gerade (R) zu überdachtem Sims (altern. hierher - leichter aber nicht so schön - rechts an Kante mit nR). Linkerhand an abdrängendem, unsolidem Riss (R) auf Band unterhalb der Gipfelüberhänge (Stand-nR).
3m rechts entweder bei unsolidem Block (R) oder rechts davon (R) zu überdachtem Sims, kurz nach rechts und gerade (R,H) z.G.
  Detail
Ringe:  12
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Hugo Erhart
 
Datum :  14.9.1952
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Routenbeschreibung kann man den Zustand nach der aktuellen Sanierung (letzte SL) entnehmen. Ich bin dort auch deswegen aktiv geworden, weil der heutzutage genutzte (nachträglich gesetzte, aber sehr sinnvoll platzierte) Standring direkt an der Kante den alten Standring rechts auf Kniehöhe doch irgendwie nutzlos machte. Für den Weiterweg (letzte SL) habe ich dort nun den R versetzt - und am Ausstieg oben gibt's jetzt nen Bühler (zweitletzter H, weil dort die Felsquali sehr gut war).
letzte SL durch Hans Laub, Fred Frey am 30.5.1953
Wg. luxuriös: ganz oben sollte ich m.E. schon nochmal die Bohrmaschine hinhalten...
Im kurzen Rechtsquergang nach der Einstiegsverschneidung (mit "Handriss") klebt in der Wand ein pittoreskes "Blöckchen", bei dem es sicher gesundheitsförderlich ist ein gewisses Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Die Schlüsselstelle in der orangenen Wand oben ist ein übles Längenproblem (nicht für mich!) oder deutlich jenseits des 7. Grades. Toller, luxuriös gesicherter Weg!
Der Block nach dem Stand läßt sich ganz gut überspreizen - aber trotzdem: Vorsicht!
Bis zum Stand (30 m) durchaus empfehlenwerter Klassiker.
  V: Direkter Ausstieg 7-
  Vom R oberhalb des unsoliden Blockes (vor der letzten Rechtsquerung) gerade (R) z.G.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
... Standring wurde inzwischen installiert. Zum bequemen Sitzen leider etwaszu nah an der Kante.
Luftige Angelegenheit, die zusammen mit dem "Originalzustieg" eine höchst eindrucksvolle 45 m-Länge ergibt (allerdings mit fehlendem Standring am Ende - Stand Herbst 2007).
Südwandverschneidung 5+
  Mit "Alter Pfeilerweg" beginnen - orig. links haltend zu Schuppe (nR) und nach rechts (nR) zurück - und bei der SU gerade an Handriss durch offene Verschneidung zu überdachtem Band (R). Im rechten (oder linken) Fingerriss zu Überhang, im linken Riss hinauf und links haltend z. nAR (unterm Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  28.3.1971
5 Kommentare 5 Kommentare
Weit rechts aus der Linie am letzten Rissüberhang ist noch ein (n?)R, der ggfalls mitverwendet werden kann.
Jetzt mit nAR am Ausstieg. Mit Absicherung an einer Kiefer auch erlaufbar, d.h. toprope-geeignet.
Um das Chaos hier perfekt zu machen kann man den Einstieg statt über den "Pfeilerweg" links über die logische Linie zwischen "Hoppla" und "Bohrhaken.." klettern und deren ersten 3R mitbenutzen. Die ersten 4m sind unangenehm und ggf. besser von rechts einzusteigen. Der Rest bewegt sich im oberen 5 Grad. Wenn man oben raus, wie vom Pirol beschrieben, klettert (lange Schlinge in den nR) dann ergibt sich eine nette 35m Seillänge (Stand an großer Kiefer).
Lohnende Tour. Kai Schürholt empfiehlt im ersten Kommentar, am "AR" abzuseilen statt nach links auszusteigen. Ich empfehle, die Tour, wie im Topo des gelben Führers beschrieben, vom "AR" nach oben fortzusetzen. Vom "AR" zielt die Tour gerade nach oben, aber zunächst geht man etwas nach rechts, dann hoch, dann kann man den Ring einer anderen Tour mitnehmen, dann wieder nach links und über griffigen Überhang aussteigen.
Schöne Verschneidung in leider nicht immer festem Fels. Den Reibungseinstieg sollte man sich nach Regenphasen schenken und etwas weiter rechts direkt einsteigen. Vorsicht: gleich zu Beginn der Verschneidung wackeln die Blöcke. Besser gleich mit einem kleinen Friend die Nerven beruhigen. Zum ersten und einzigen Ring hin ruhig noch was in die Verschneidung legen (Keil, Fr.). Nach dem Ring stört eigentlich nur noch das Bäumchen, an dem es am besten links vorbei geht. Der Rest ist leichtes Gelände und lässt sich mit großen und mittleren Friends vernünftig absichern. Am AR ist dann Schluss, obwohl die Tour original nach links unter den Überhängen vorbei nach oben zieht! Aber daran sollte man gar nicht denken! Es ist die leichteste Tour am Fels und für Piazfreunde und Anfänger sicherlich interessant.
Bohrhakenchaos 7-
  Wo "Alter Pfeilerweg" startet über steile Reibung (Fr #1, R) zu Schuppe, nach rechts und gerade, immer knapp links der "Südverschneidung" den R folgend z. AR (bei überdachtem Band).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reinhold Wieser
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Reibungs- Touren sind leider mittlerweile total verdreckt. Wir haben mal angefangen zu putzen aber sauber ist es noch lange nicht...
Der Name sagst schon. Man weiss nie so richtig in welcher Tour man gerade klettert, da die Route "Hoppla" dieses Chaos scheinbar ausgelöst hat! Es ist die rechte der beiden Plattentouren neben der Südverschneidung, die aber nach dem 2.Ring nach links raus geht um dann gerade zum Abseiler zu führen. Außer der dubiosen Routenführung ist anzumerken, dass es sich um eine richtig knackige Reibungsgeschichte handelt, die nur nach langen Trockenzeiten Sinn macht, da einem regelrecht die Griffe ausgehen. Die Tour ist keine Schönheit, aber ruhig mal im Toprope reinhängen und merken wie schwer VII- sein kann!
Hoppla 7+
  Wo "Bohrhakenchaos" startet direkt (2R) empor, dann links davon den R folgend z. AR (bei überdachtem Band).
Kl. Rocks nützlich
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni 1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Das Problem ist letztendlich, dass 2+3R im oberen Teil zu weit rechts sitzen. Man klettern den Riss auf der linken Seite. So wie die R sitzen und vom Fels her wird man verleitet den Riss von rechts anzugehen. Dann allerdings hat man die Hände entweder in der Paralleltour oder definiert sich selbst eine 8er Platte. Klettert man links ist die Route imo OK. Vllt. sollte man die R umsetzen!?
M.E. keine eigenständige Tour. Zumindest im oberen Teil klettert man immer zwischen den beiden Bohrhakenlinien herum. Ich weiß ja nicht, ob da mittlerweile Kiesel fehlen, aber im oberen Teil direkt über die linke Linie kann ich mir nicht vorstellen - wer weiß, ob es jemals eine eigenständige Linie gegeben hat. Dann auch noch der größte Runout an der schwersten Stelle. Und dann heißt es immer, heute würden Routen reingequetscht ... Erstbegehung 1987 ...