maximale Höhe: 40m

Die beeindruckendste Wand "vorne" am "Burghalder". Seit den 60er Jahren kam es hier immer wieder mal zu echten "Highlights".

Routenauflistung von links nach rechts
2 Kommentare
Wenn auf der anderenn Seite die Teilsperrung besteht darf keine der Routen ausgestiegen werden.
Bitte unbedingt an den Umlenkern aufhören!
Die ganze Wand erstrahlt nach der Freistellung in neuem Licht! Also nichts wie hin, die Einstiege trocknen jetzt viel besser ab. Vielen Dank für die Arbeit.

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Wenn dieser Bereich nicht gesperrt ist, sollte man zum Zustieg den Durchschlupf hinter der H'Puppe - von SO kommend - meiden. Stattdessen von der Gräfensteinstraße aus kurz auf dem breiten Wanderweg in Richtung Paddelweiher (Stephanstal) und nach etwa 100m linkerhand auf Steig unter die Nordkante der H'Puppe (ca. 3min).

Burghaldefels Westseite (Nord- u. Vorgipfel)
Neuer Vorturmweg 5-
  Links von "Alter Vorturmweg" bei kl.Trichter mit Birken hinauf und rechts an Riss z. VG.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  3.6.1922
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Alter Vorturmweg 2
  Links des gr.bogenförmigen Ausbruchs durch verschneidungsartige Rissrinne (manip. Griffe) zu Band, nach links und bei Baum aufs nächste Band. An Rissblock z. Grat unterhalb des steilen Aufschwungs der N-Schulter.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
Datum :  
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P: ????
 
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
Datum :  
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68-er-Memorandum 8+
  Beim Start des "Alten Vorturmweges" gerade (2R) zu verblocktem Band und R gerade (R) weiter - "Nördliche Westwand" kreuzend - zu überdachtem Band (R). Linkshaltend den R folgend, zuletzt gemeinsam mit "Nördliche Westwand" z. AR.
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Ringe:  7+ AR
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Erstbegeher:  Andreas Bohn
 
Datum :  
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...Der erste Ring wurde wegen des defekten Leuchtmittels entfernt! Nee, der war klar ein nR in der 2er-Rampe knapp links! Klar, dass alte Ringloch muss noch verschlossen werden, da halte ich es diesmal klar mit dem BTEI ( Bad-Tölzer-Erstbegehungs-Inquisitionstribunal) : Felswart walte deines Amtes! Abtrünniger Erstbegeher, beantworte wahrheitsgemäß die Fragen des GI´s!
Noch als Ergänzung zum (sehr lustigen) Post von Herrn G.: Die Ringe sehen nicht nur schrecklich aus, sie sind m.E. auch sehr mies. Baumarktmaterial, der Ringschaft ist nur gebogen und nicht verschweißt. Sollte ersetzt werden. Den 7. R dabei ein Stück tiefer zum besseren Einhängen. Und: Warum wurde der erste Ring nach rechts versetzt? Das alte Ringloch sollte noch verschlossen werden!
Auch wenn die Linienführung etwas gesucht daherkommt, ist die Tour klasse! Am Einstieg schon mal interessantes Geschiebe, durch die Versetzung des ersten R wird man verleitet, zu weit nach rechts zu gehen, es geht aber auf der Platte hoch. Der zweite Aufschwung ist schön und leicht. Oben am Überhang die Crux, wirkt erst sauschwer, mit der richtigen Fußtechnik löst es sich aber gut auf. Der 7. R steckt etwas hoch, hier noch mal Längenzug. Umlenkbühler oben auf dem Absatz.
Tss,tss,wer hat denn hier gebohrt?Vielleicht war es denn ein Wandersmann,dem die Gipfelbeleuchtung am Burghalde nicht reichte?Ein paar Leuchtpunkte mehr,die man auch vom Wanderparkplatz im Stephanstal sieht!Aber mir waren die Franzosenösen auch schon immer viel zu blass.
Nördliche Westwand 8-/8
  Von den Bändern im "Alten Vorturmweg" rechtshaltend (H) zu überdachtem Band (R) [A.Betz; 29.9.1962 als "Buschweg"]. Orig. erst hier oder bereits unterm Band diagonal nach rechts und bei Birke (s. "Premiere in Blei") schräg links zu R. Über Wand (H) und Schuppe z. nAR (rechts vom Grat).
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Franz Schwarzmüller
 
Datum :  8.6.1968
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Für Klassiker-Freunde durchaus lohnend. Hat man die gehackten Tritte und den Bruch bis zum alten Stand überlebt, folgt interessante Kletterei in schönem, kompaktem Fels. Crux mit Ring sehr gut gesichert, danach noch ein Alt-68er für die Nerven.
Westwanddiagonale 7
  Der diagonalen Rissreihe (s. "Hauensteiner Weg") folgend bis zu ihrem Ende 5m unterhalb einer gr.Schuppe. Über Wand zu H und rechts der Schuppe an Rissspuren (2H) zu tiefer Nische. Hier nach rechts zum Ausstieg der "Dornenverschneidung".
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Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  7.5.1966
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Premiere in Blei 8+/9-
  Bei kurzer Verschneidung unterhalb von verblocktem Ausbruch empor (enge SU), nach rechts hinaus (= "Westwanddiagonale"), bei R hinauf zu Leiste und linkshaltend zu R. Entweder knapp links davon gerade über Wand oder etwas weiter links an ganz seichter Verschneidung - noch ausgesetzter - zu Sims (marode Birke; Cam #0.3 rechts). Gerade über Wulst (R) und Wand (Cam #3, R), zuletzt leicht rechtshaltend zu gr.Kiefer (auf der N-Schulter).
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Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  Fr 1.5, SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Uli Thibaut
 
Datum :  1986
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Ha,da bin ich wieder!Zur Feier meiner Rückkehr erzähle ich Euch jetzt von meinem Vorstieg dieser angeblich gefährlichen Route.Aktuellen Vorstiegsmethoden entsprechend habe ich mich einfach angepasst und bin erstmal über den Normalweg von oben zum Abseilbaum gelaufen(wer hat das Fixseil entfernt,grr?).So konnte ich meine nagelneue 10-Meter-Antenne auch getrost daheim lassen!Ja die letzten Meter zum Ausstieg fand ich schon immer blöd, aber eine 5-Meter-Baumbandschlinge in der Mitte verknotet mit Expressen behangen machte aus dieser Passage im Vorstieg pillepalle!Den 4. Ring hab ich ähnlich drappiert, dann den Dritten genutzt, um den "morschen" Baum nach unten zu verspannen.So konnte eine weiteres,richtig, 5-Meter-Band auch mit der moralischen Crux kurzen Prozess machen!Beim eigentlichen Vorstieg hatte ich dann das Seil wie üblich-natürlich im 2.R vorgehängt!So gesehen war diese Tour im Vorstieg doch eigentlich ein Kinderspiel,vielleicht sollten die Herren der Datenbank anhand dieser Tour noch ein Symbol für "Wandertoprope" einführen!Leider gibt es von meiner Begehung keine Fotos&Filme und den Sicherungsmann/frau hatte ich nur zufällig im Wald getroffen und daher den Namen/Account wieder vergessen, aber ihr glaubt mir doch alle,oder???
Respekt-einflössender Weg. Ich hatte eine lange Schlinge ums Bäumchen bei der PP-Begehung. Hab beim Runterkommen aber mal den Stamm der nicht mehr so vitalen Birke etwas mit dem Fuß belastet, dabei wippte der Wuzelteller schon sehr :-(. Ob das nach einem heissen, trockenen Sommer hält???
Für einen onsight-Versuch sollte man solide im 8ten Grad klettern können und sehr zart mit den Strukturen umgehen! Die klettertechnische Crux im oberen Drittel ist allerdings bestens gesichert.
Hab mir das berüchtigte Ding mal mit Seil von oben angeschaut, u. geklettert. Du gute Güte! Der Fels zwischen dem 1.u.2.R wird wohl immer schlechter! Bei Abbruch wären Stürze hier noch verkraftbar.Aber dann! Die Passage nach dem 2.R die moral.Crux!Hier ist auch keine zuverl. mobile Sicherung möglich.
Ich mach's kurz: Ein Vorstieg kann höchstens nach vorheriger Inspektion empfohlen werden. Gerade deshalb: Hut ab vor der Haltung des Erstbegehers.
Ziemlich gefährlich da man kaum etwas legen kann und auf 35 Meter nur circa alle 10 Meter ein Ring kommt!
Lohn der Angst 7+
  Orig. links von "Eisen in Fleisch" über grüne Wand - sehr ungesichert - oder - viel angenehmer - identisch beginnen und am linken zweier Risse (gr.Hex) auf Pfeilerchen. Bei R nach links zu unsolider Rippe, an ihr zu  und über Wand gerade, dann rechtshaltend (R) zu Sims (Cam #0.5 & #2). Eher gerade über kieselige Wand empor und nach links zu solider SU (u. kl.Rock) - hierher auch diagonal vom Sims aus - aber ausgesetzter. Leicht linkshaltend zu gr.Kiefer (auf der N-Schulter).
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  21.4.1978
7 Kommentare 7 Kommentare
Auch wenn man vom Ring am Anfang der Schuppe bis zum darauffolgenden Ring nichts legen kann (oder sollte) würde ich trotzdem behaupten das die Tour gut absicherbar ist, denn die Stelle zwischen den Ringen ist nicht schwerer als 6+ und läßt sich sehr schön klettern, den Ring am Ende der Schuppe kann man von einem guten Griff aus klippen. Allerdings ist sehr gut absicherbar vielleicht etwas übertrieben...
Möchte hier mal umgehend Widerspruch gegen den vorhergehenden Kommentar einlegen. Die Absicherung im Bereich der langen Schuppe ist mangelhaft bis nicht vorhanden. Wer dort mal angeklopft hat, der/die weiß was passiert, wenn man einen Rock oder gar Friend dahinter legt und in selbigen reinsegelt. Das ergibt einen Satz von bis zu zehn Metern und nach der hoffentlich sanften Landung fliegen einem dann noch die Sicherung und die Überbleibsel der Schuppe auf die Rübe.
Eine sehr tolle abwechslungsreiche lange Linie. Die Crux am 3. Ring ist eindeutig ein Längenzug und für mich (mit 1,64m) als sehr weiter dynamischer Zug gerade eben noch so machbar. Auch die Stelle darunter am 2. Ring ist nicht ganz trivial. Mit zusätzlichen Friends ist die Tour sehr gut absicherbar.
2.Aprilwoche. Vorsteiger stürzt im oberen Teil weit !. Wohl keine schweren Verletzungen aber viel Blut.... keine weiteren Details bekannt
@Bruchpilot:Wieviele cm zählst du bei deiner Körpergröße? Bei 175 hättest du entweder eine gegenteilige Sichtweise oder ein gestörtes Schwierigkeitsempfinden.
Wenn man oben direkt über die Kieselsteine spaziert vielleicht 8-. Aber wer tut schon so was bei dieser Absicherung. Besser nach schräg nach rechts, knapp neben "Eisen in Fleisch" hoch bis unter die Wulst und unter dieser wieder nach links zum Ausstieg. So ist die Tour auch im alten Mühe-Führer eingezeichnet. Schöne Kletterei und vielleicht 7/7+.
Mit der heutigen, abgeänderten Ringeverteilung von R. Scharfenberger 1988 "zweit - erstbegangen"
P: V:????
 
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Eisen in Fleisch 8
  Links von "Hauensteiner Weg" über Platte (R) empor - "Westwanddiagonale" kreuzend - und knapp links von "Hauensteiner Weg" gerade über Wand, zuletzt linkshaltend z. nAR.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Thomas Wolf
 
Datum :  15.6.1992
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Der 4te Ring ist etwas unangenehm anzuklettern!
  V: Lohn ohne Angst 9-
  Vom Pfeilerchen in "Lohn der Angst" über Wand (2R) zum Originalverlauf.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2015
3 Kommentare 3 Kommentare
grenzwertig geringer (jedenfalls m.E.) Abstand der beiden Bohrhaken
Wurde mit Gewissheit auch schon desöfteren vor der "Nacherschließung", allerdings nur toprope-nd beklettert.
Bereichernde, lange Kombi/Variante in gutem Fels. Vielleicht 9-/9. Hoffentlich wird in dieser tollen Wand nun häufiger geklettert. Es käme den tollen Routen hier sicher zu Gute!
Hauensteiner Weg 6+
  Der zentrale Teil der W-Wand rechts des "Alten Vorturmweges" wird im unteren Teil von einer diagonal rechts aufwärts ziehenden Rissreihe durchzogen, die bei einer kurzen Verschneidung unterhalb eines gr.bogenförmigen (und brüchig-verblockten) Ausbruches beginnt. Etwa 8m rechts der Verschneidung über begrünte Stufen (Cam #2 u. #3) zu Einbuchtung (R) und zur diagonalen Rissreihe [Eckhard Seibel; 1982 als "Idealeinstieg" - orig. hierher ganz von rechts über begrünte Bänder und Simse, 1R].
Gerade an Handriss (2R) bis zu dessen Ende (ggfalls Stand-R rechts nutzen) und in Linksbogen (2R) zu gr.Kiefer und nAR (am Ringband; 35m talwärts).
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.5.1964
5 Kommentare 5 Kommentare
nAR oben a.d. Band versenkt - endlich kann die "Stand"-Kiefer in aller Ruhe verdorren und ggfalls runterfallen
Dirki hat's schon 2008 erkannt: Eine wahre PFÄLZER PERLE, der ich mindestens noch ein Sternchen mehr im Richter gönnen würde. Seit Winter 15/16 liegt der Weg in der Sonne, jupidu. Griffige Risse, die gut (zusätzlich zu den ausreichenden Ringen) mobil abzusichern sind. Die schwierigste Stelle ist m.E. der Zug übern 1.R (des Idealanstieges).
...Großer Hasselwanderweg, heute üblicherweise mit dem "Idealeinstieg" gemacht, klar! Dieser hat allerdings seit min. 20 Jahren 2R.! Einen unten auf der grünen Platte, den 2. in der Einbuchtung! Vielleicht könnte man endlich die Weg beschreibung hier mal präzisieren. Auch dahingehend, dass "Eisen in Fleisch" und "Lohn der Angst" heute ebenfalls üblich(bei Trockenheit)über den unteren Teil des "Idealeinstiegs" erreicht werden! Alles andere ist gesuchter,bzw. eingezeichneter(Topo) Kokolores! Naja gut, wer`s braucht...
Noch ein Begehungstip: 2 bis 3 Bandschlingen mitnehmen (>60cm) um die Ringe zu verlängern.
35 Meter Kletterei vom feinsten!
Nowhere Man 7+/8-
  Mit "Hauensteiner Weg" beginnen und gleich gerade - oder weiter oben rechtshaltend - zu R und den R folgend, zuletzt rechtshaltend z. AR. Gr.Cam zum 2.R hin nützlich.
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  6+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2015
8 Kommentare 8 Kommentare
Verglichen mit dem "Pantoffelheld" definitiv gleich schwer (8-) und anhaltender!
Unten - direkt - (Fr.2+Fr.1,5+Fr.3) aktuell gut machbar!
am 2. R verbohrt
Kann inzwischen auch direkt einsteigen werden (10 m zum 1. Ring / zwei mittlere Friends). Die erste Hälfte ist gut geputzt, danach hat "man" offensichtlich die Lust verloren. Am 2. Ring links rum geht mit langen Armen schon, ist aber eher schwerer als 7+.
Okayokay ... da waren meine Finger mal wieder schneller als das Hirn. Gegen "nicht so schlecht" hätte ich auch überhaupt nicht gesagt. Und wahrscheinlich wird die Tour durchs Beklettern ja auch noch einen Tick besser. Aber "wunderbar" ? Alla hopp - Geschmackssache!
Nanana, Bruchpilot, so schlecht ist sie nicht, mir hat sie ganz gut gefallen. Mehr Schein als Sein konnte ich hier nicht erkennen. Der Ring an der Schlüsselstelle (2. R) sitzt m.E. zu weit links und zu tief. Das macht den Zug etwas unangenehm und verleitet dazu, es zu weit links zu versuchen. An manchen Bändern/Leisten oben nicht zu arg ziehen...
Also für meinen Geschmack mal wieder eher eine Wonderbra-Route! Mensch Oli - Du nimmst doch für Deine Kommentare hier nicht etwa Geld, oder?
Wunderbare + anspruchsvolle lange Route (33m!) in 3 Drittel aufgeteilt. Klassischer Einstieg, dann mit Fr1 oder 1/2 zum 1. eigenständigen R, dann technisch komplexe, trickreiche Kletterei im Mittelteil und im letzten Drittel wird die volle Athletik gefordert. Tendenz eher Richtung 8-! Noch besser wäre sie mit einem eigenen Einstieg.
Für das Anklettern des 2.R ist ein größeres Klemmgerät (Fr. 3,5 bzw. Fr.6 !) angenehm. Zum Einhängen des 3.R ggf. einen 1er Fr. mitnehmen.
Pantoffelheld 8-
  Über grüne Bänder (Cam #2 u. #3) zu R (im Originalverlauf "H'steiner Weg") und gerade über Wand (R) zu Riss (Cam #2 u. #0.4 u. gr.Rocks). Weiter über Platte (R) und Wand (R, ggf. Cam #0.4, R, Cam #0.3) unter Überhang. Erst links-, dann rechtshaltend (Cam #3) z. AR.
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Tourenlaenge:  33m
Ringe:  5+ AR
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Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  25.10.2012
4 Kommentare 4 Kommentare
Muß mich korrigieren, der AR sitzt circa 4 Meter direkt über dem letzten Ring!
Die Tour ist mittlerweile richtig klasse! Zum Ring hin und dazwischen kann man noch gut Cams legen. Der AR sitzt leicht links über über dem letzten Ring.
Vielleicht sollte man einen Wegweiser zum AR installieren. War mir trotz Beschreibung nicht klar, wo es hingeht und sieht ziemlich furchteinflößend aus. Den Cam 1 zum 5. R sollte man legen, da der 5. R etwas anstrengend zu klippen ist. Ansonsten aber gut gesichert.
Die Route kommt aktuell und v.a. in den ersten Zwei-Dritteln immer noch etwas "rollend-ungeputzt" daher ;-). Am 4.R ist Länge von Vorteil, danach wird's fast athletisch... Beim Anklettren vom AR ist dann noch etwas Vorsicht geboten.
  V: Nicht besser 6+
  Unterm Riss auf Band (ident. mit "Westwanddiagonale") 3m nach rechts und über Platte (Cam #0.3), am insges. 3.R rechts vorbei in die abdrängende Wand (4.R).
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Peter Weinrich
 
Datum :  15.8.2013
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Dornenverschneidung 4-
  Links unterhalb der Gipfeldächer am HG durch breiten, aber gestuften Riss (geritzte Griffe) und Verschneidung (Cam #3) in die Scharte hinterm NG.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 
Datum :  14.8.1979
7 Kommentare 7 Kommentare
Mittlerweile durch die nR ein recht trivialer 4er (hatte das vor Jahren noch, ohne die nR,gemacht und fands damals schon gängig). Hab oben noch eine SU verbaut, ansonsten mit den 4R dem Schwierigkeitsgrad angemessen gesichert. Trotz der R relativ schmockig im Vergleich zu anderen populären Routen am Fels, aber das ist generell ein recht keimiges Eck im Dauerschatten.
2 der 4 nR sitzen direkt neben idiotensicheren Friendstellen. Der erste nR in Absprunghöhe. Wenn man sich um den zweiten nR umschaut findet man auch da Sicherungsmöglichkeiten. Clean geklettert (was problemlos machbar ist) das schönere Erlebnis für den vierer-Aspiranten...
Sehr schöne Genußtour, die trotz der nR's nicht übersichert ist. Mit genügend mobilen Geräten läßt sie sich zusätzlich bestens absichern. Und dann macht sie richtig Spaß. Danke für die nR'S!
Nicht von grünen und morschen Einstieg abschrecken lassen, nach dem ersten Drittel ist alles fest und sauber. BTW: die Tour aufgrund der nR zur Absicherung der moosigen morschen Stellen als Kindergeburtstag zu bezeichnen finde ich fragwürdig... Wir wollen doch alle Kletterer bleiben und nicht Rollstuhlfahrer werden.
Vermisste letztens die obligatorischen Chalkspuren und Tickmarks. Hab mich so nicht reingetaut.
Ganz hübsche Tour in ner ruhigen Ecke des Burghalde. Wäre noch besser wenn es etwas sauberer wäre (Dornen sind aber keine mehr da). Zu den Ringen: bis auf den Abseiler hätte man die wirklich nicht unbedingt gebraucht - geht auch ganz gut ohne! (wobei sich der durchschnittliche 4er Kletterer sicherlich über den ersten Ring freut)
Schade das hier nR´s gesetzt wurden. Jetzt ists wohl was für den Kindergeburtstag. Gleich 2 nR´s finde ich deutlich überzogen.
NG-Normalweg 2
  Aus der Scharte hinterm NG über horizontale Platte (mittels zweier manip. Griffe) z.G.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
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