maximale Höhe: 42m

Die oft nicht in die Sperrung einbezogene Steilwand besticht durch etliche lohnende Klettereien. Im Hochsommer wird es ab ca. 15 Uhr sonnig.

1 Kommentare
Wenn die Teilsperrung besteht darf keine der Routen ausgestiegen werden.
Bitte unbedingt an den Umlenkern aufhören!

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Wenn eine Teilsperrung besteht darf keine der dann noch bekletterbaren Routen auf den Gipfel ausgestiegen werden. Also unbedingt an den Umlenkern aufhören!
Mitunter ist hier gerade im Sommer und vormittags richtig Betrieb und frühere "Liebhaber"-Routen werden jetzt viel öfter begangen.

Asselstein Nordwestseite
Westgrat- Norddach 6+
  Durch schmale Rissverschneidung unter kl.Überhang (R) und dem sich aufweitenden Riss, zuletzt durch kurzen Kamin z. W-Grat (Stand-R).
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  12.11.1955
3 Kommentare 3 Kommentare
dito! Klassisches, vermaledeites 1.R-Anklettern: Meine Variante: Zuerst direkt hoch und 1er Friend legen, dann wieder etwas abklettern und im Rechtsbogen mit gutem Seitgriff für Rechts (überkreuzen)aufrichten und mit Links dann in den Riss, der nach oben hin immer besser wird. Perfekten Friend legen und klassisch piazend R einhängen.
Wie Alex schon schrieb, nicht leicht für den Grad, habe es mir da recht schwer getan. Sieht von unten leichter aus als es ist und ist nicht die Risskletterei, die man erwartet. Immerhin zusätzlich zum R mit K und Cams (bis 3) sehr gut absicherbar. Wer nicht die Westwand weitergeht kann gut am neuen ersten R (Bühler) von "über den Wolken" umlenken.
Plan war, dass wir uns hier etwas aufwärmen, bevor wir weiter links zu den Classics laufen. Der Plan ging auf, aufgewärmt waren wir, aber vor allem deswegen, da man hier trotz der lieblichen Optik ganz schön hinlangen muss für eine 6+. Respekt denen gegenüber, die meinen 6+ ist die richtige Bewertung.
  V: Über den Wolken 7+
  Aus dem Kamin (Cam #0.5) links hinaus (nR) und gerade unter abdrängende Wand (R), die man am nächsten R nach rechts verlässt und via "Oberen Nordwestkante" (2R) bis zum letzten (dann A)R steigt.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Silka Pierson
 
Datum :  Juli 2004
4 Kommentare 4 Kommentare
Macht man in der abdrängenden Wand zuerst einen Rechtsbogen (und hängt dann erst den R) wird es um einiges einfacher.
Die "Direkte NW-Kante" ist dann etwa 7- und durchaus lohnend!
Arbeitstreffen Sommer 2017: nR zu Beginn in Abstimmung mit dem Erstbegeher gesetzt
Die gute und daher wichtige Leiste überm ehemals 1.R verabschiedet sich zusehends: rechte Hälfte schon weggebrochen; was blieb, reicht nur noch für drei Finger und gibt beim Greifen nach ... m.M.n. wäre Erhaltungskleben notwendig.
Hatte ich eigentlich gut in Erinnerung, fand ich jetzt aber ziemlich schrottig. Es brummt fast alles und eine richtige Linie hat's auch nicht. Am 2., (umgesetzten? und blöd sitzenden, weil Karabiner auf Kante aufdrückenden) Ring linksrum harte Einzelstelle oder deutlich leichter am Sloperband nach rechts queren.
  V: Stratosphäre 8
  Am R nach dem Schlüsselzug erst gerade, dann in Linksbogen zu weiterem R und anfangs noch direkt an der Kante in den Ausstieg der "Oberen Nordwestkante".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  15.11.2020
2 Kommentare 2 Kommentare
wie so oft: wem die Reichweite fehlt der / die muss mal kurz Gas geben :-/
Was Ingo schon vor Jahren anmerkte ist jetzt mal zu einer "echten" Variante-der-Variante geworden.
Lässt sich auch Richtung AR der Nordwestpassage aussteigen.
Obere Nordwestkante 6+
  Vom abschüssigen Sims unter der glatten Abschlusswand der "Westwand" [and. Sektor] links zu R und nahe der Kante (2R) zu einer Stelle, wo man auch leicht nach links in die N-Seite queren kann. Kurz gerade, dann rechts bei Spalt (mittl.Cam) über Überhang, zuletzt über leicht zu überwindende Felsnase zur westseitigen Gipfelschulter.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  12.11.1955
2 Kommentare 2 Kommentare
durch die Sanierung jetzt auch eher "aussteigbar(er)" - m.E. eine lohnende Steilausstiegsalternative für die "Westwand"
letzter H jetzt auch noch saniert
North-West-Passage 8+
  Aus dem Einstieg der "Utopia" rechtshaltend über Löcher (2R) zu grünlicher Wand (R). Gerade hinauf (Cam #0.4 o. #0.5) zu Sims (R) und ebenso weiter (R) unter den Abschlussüberhang (AR; o. orig. zur Nische darüber).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Ralf Burkard
 Karin Spengler
 Peter Weinrich
 
Datum :  1992
2 Kommentare 2 Kommentare
5.R nach unten versetzt - Alteisen muss dann halt noch raus...
Wäre schön wenn man den zweiten und den fünften Ring mal nen halben Meter tiefer setzten könnte...
Utopia 8
  5m links von "Westgrat- Norddach" und etwa 10m rechts vom "Pfundstein-Schmidt-Riss" an linksgeneigter Rippe (Cam #2) zu R und über Lettenlöcher rechts haltend zu steiler Wand (Cam #0.4 o.ä). Gerade (R) und leicht links haltend (R) auf Band (R, evtl. Stand). Rechts davon und mit Linksquerung oder direkt zum 5.R und über steile Wand, zuletzt an schmaler Verschneidung (Rock #7 o. #5, Cam #1) mit abschl. Überhang auf bequemes Band (nAR). Urspr. wurde gerade weiter auf die westseitige Gipfelschulter ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 Hans Nathan
 Richard Fiala
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1979
3 Kommentare 3 Kommentare
1.R ist jetzt wieder i.O.
...Gehören die ovalen orginal Güllichring nicht ins Museum? Aber bitte vorher mit Rostschutz konservieren.
Man sollte den 0,5er Friend (oder entsprechenden Camalot) nicht vergessen. Macht das Anklettern des 2. Ringes bedeutend angenehmer. Außerdem passt vor dem ersten Ring ein solider 3er Camalot
  V: Patience 9-
  Vom 1.R gerade weiter, links haltend (R) über abdrängende Stelle und gerade zum orig. 4.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0, 0.5, 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  28.9.1998
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Westlicher Nordwandweg 7+
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und unterm Überhang (R) - hierher oft auch direkter via "Gegen jede Vernunft", S.-Grad längenabh.: 7 bis 8 - weit nach rechts zu kurzem Riss (R, evtl. Stand). Hier hinauf (mittl.Hex in Loch) bis 3m unter Felsnase (R), die aber nicht erreicht wird, weil man an Lochreihe (R) nach links zu Schuppe quert. Durch kurze Verschneidung (H; besser Cam #1 rechts außen), rechts hinaus (R) und gerade (H) auf Sims und z. nAR. Orig. wurde gemütlich zur "Nordwestkante" gequert (dabei am nAR der "Utopia" vorbei, H) und so ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Dieter Haenle
 Philipp Erhart
 
Datum :  25.9.1963
4 Kommentare 4 Kommentare
Leider hat es Griff vor der Klimmzugstange gekostet... Lässt sich aber immer noch für den selben Schwierigkeitsgrad klettern. Aber komplett anders .... Auch das aufrichten ist, durch den nun fehlenden Tritt anspruchsvoller geworden
Egal wie eingestiegen wird eine tolle Tour und gut abzusichern! Nur bisschen auf einen guten Seilverlauf mittels entsprechender Exemverlängerungen achten, gerade beim Einstieg über gegen jede Vernunft und ohne Zwischenstand!!
Von wegen üblicherweise über Gegen jede Vernunft ... ignorante Bande! Auch mit Originaleinstieg, Quergang und Stand unterm Riß (sehr zu empfehlen wegen Seilzug) eine tolle Route in exzellentem Fels, die mit glatt 7 ausreichend bewertet ist.
Wird üblicherweise über "Gegen jede Vernunft" eingestiegen
  V: Debüt 9+
  In gerade Linie (Cam #0.3 o. angenehmer Hex #7, R) zum R am Quergangsende.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ludwig Korb
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.7.1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Help, ist das hässlich mittlerweile. Als 9- war das ja schon keine ausgesprochene Schönheit, aber "kletterbar" der Vollständikeit halber und so hatten wir das auch gemacht. Jetzt wohl nur noch für absolute Freunde des griff- und trittlosen Schleichens mit ausserordentlich großer Motivation mit Krätzpower eine Empfehlung. Bei den umliegenden beeindruckenden und hohen Klassikern fühlte ich mich in den 2 Zügen zum Band auch irgendwie fehl platziert. :-)
Extrem "lää"... Ich kann mich zwar nur schwer in kleine Kletterer reinversetzen, aber 9/9+ ist die Bewertung wohl nur noch für sehr große Kletterer.
überaus Reichweite-abhängig
  V: Pollenflug 8
  Direktvariante über besagte Felsnase und gerade über Wand (R, Cam #3 u #0.5) z. Band u. nAR (gemeinsam mit "Utopia").
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Matthias Pfleger
 (v.u.g.)
 
Datum :  17.5.1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Ganz gut find ich ... die Schlüsselstelle sind 3 heftige Züge an kleinen Leisten. Nach dem Ring habe ich noch einen eher Schlecke 3 CAM gelegt und bin dann zum geschlagenen des Orginalwegs geflüchtet. Diesen mit 120cm Schlinge verlängert... dann lässt sich der Seilzug etwas minimieren...
Gegen jede Vernunft 8+
  5m rechts vom "Pfundstein-Schmidt-Riss" über Platte und einliegende Wand (R) zu. 1.R in "Westlicher Nordwandweg" und direkt zu R an Wulst. Orig. in Rechtsbogen - oder auch direkt - in die liegende Wand (R) darüber. Leicht links haltend (R) und gerade weiter (knapp links der kurzen Verschneidung der "Westlichen Nordwand") zu R. Über Wulst und weiter (R) zum letzten (A)R (an dem mittlerweile so gut wie immer umgelenkt wird; 33m talwärts; urspr. wurde noch aufs Band ausgestiegen).
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  24.5.1986
4 Kommentare 4 Kommentare
Für die Toprope-Fraktion: Wer die Westliche Nordwand drauf hat, erreicht über selbige recht preisgünstig den Umlenker dieser Tour. Die hellgraue Farbgebung bezieht sich auf die Vorstiegstauglichkeit der Route. Mit Seil von oben steht man/frau über diesen Kleinigkeiten. Bei der Platte am ersten Haken kommt die Schnur direkt von oben. Am Überhang dann ein wenig Gewurstel, falls es mit der 9- nicht wirklich hinhaut. Der Rest ist sehr schöne 7+-Kletterei der unübersichtlichen Sorte, die in Erinnerung bleibt.
...für mich war da keine Rechtsvariante erkennbar. Direkt über den Wulst muss man mal kurz die Krallen ausfahren und bei den nachfolgenden 25m kommt auch keine Langeweile auf. CAM 0,4 zum 1. Ring. (Ziemlich Läe 9-)
...In der Umlenköse hängt zum einfacheren Abbauen nun ein Maillon Rapid. Bis runter sind es genau 28 Meter. Ein 60er Seil reicht locker zum Umlenken...
Am Wulst unten direkt: sehr Reichweite-abhängig und mind. einen halben Grad schwerer.
Pfundstein-Schmidt-Riss 6+
  Der rechte (westliche) Risskamin: An Handriss zu Körperrissüberhang, den man - nach W schauend - überwindet (R). Dem Schulterriss - der ohne größere Schwierigkeit außen geklettert werden kann - folgend bis zu einer Leiste linkerhand (R; orig. 3m den hier ansetzenden Handriss hinauf (H) und nach rechts). Dem Riss folgend (z.B. Hex #10 u. Cam #3, Hex #9, R) und abdrängend zu tiefem Loch (SU). Durch immer breiter werdenden, aber engen Kamin zu breitem Band (nR; 34m talwärts) und via "Normalweg" z.G.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Philipp Pfundstein
 Karl Schmidt
 
Datum :  3.5.1923
6 Kommentare 6 Kommentare
Klassich 6+ würde ich mal sagen, evtl. noch mit dem Zusatz "anstrengend" versehen, da anhaltend schwer und steil. Bissle Stehtechnik im Riss schadet nicht, wobei es den ein oder anderen hilfreichen Griff an den Risskanten oder sogar im Riss hat (z.B. am Überhang über dem zweiten R um rauszustehen). Fand die Füße am ersten R hochzubekommen komisch, Rest ist Arbeit. Zur Absicherung: Hat man einen Cam#5 und dann #3 sowie #4 doppelt dabei, dann recht gut (gehn auch noch paar kleinere Cams). Eher was für kalte Tage, ich habe da heute gut Schweiß gelassen, trotzdem ein Muss für Freunde klassisch schwerer Linien. Der Fritz-Mann-Kamin im Anschluß fühlte sich an wie eine Plaisirtour...
Gipfelbucheintrag von Rolf Christmann vom 10.09.1920: "Nach erfolglosem Versuch der Erstersteigung des westlichen Risses der Nordwand seilte ich heute über genannten Riss ab um mir die hauptsächlichen Schwierigkeiten desselben zu betrachten. Nach gewonnenem Einblick halte ich es nicht für redlich, dass jemand sein Leben daran wagt, diesen Riss zu bezwingen."
Zur Bewertung: Wer sich mal in Sachsen an einem 7c-Riss versucht hat wird auch hier "locker 6+" sagen.
Zur Linie:Am 2.R im Hauptriss bleiben(schöner als das Original).
Zur Technik: Mischtechnik (Griffe & Klemmer). Habe allerdings in den 90ern mal einen der Überhangschwerkletterhelden gesehen, wie er wimmernd jede Unebenheit entlang des Risses mit Mg vollschmierte.
Zur Absicherung: Mit den heutigen Produkten eines weltumspannenden Bergsportkommerzes eigentlich null Problemo!
Zur Einstellung: Auch hier kann ein Verzicht auf die heutigen Fortbewegungskrücken mehr Sportsgeist bedeuten!
So lange man immer mit einem Bein im Riss bleibt ist die Route eigentlich recht gängig (vorausgesetzt man mag solche Kletterei). Auch die Absicherung ist durchaus sehr gut - sofern man größere Klemmgeräte dabei hat (Camalots 3 - 5 sind besonders hilfreich). Da ist der Originaleinstieg zur Ostwand (also von Süden) durchaus anstrengender...
Ohne die Leistung der Erstbegeher schmälern zu wollen, erfolgte die Erstbegehung angeblich am langen Seil, d.h. mit einer "Hintersicherung von oben".
Ein Meisterwerk der Erstbegeher! Selbst mit dem heutzutage gängigen Sicherungsgeräten ein ziemliches Brett. Wer mit Rissen aller Art nicht klar kommt hat da schlechte Karten,es gibt zwar öfter die Möglichkeit auf die Wand auszuweichen, aber der Riss ist immer wieder angesagt.
Wir haben es in gerader Linie geklettert und ich finde daß das mit 6+ nicht all zuviel zu tun hat. Heute wäre das ne 7 oder so ;-))
Die Badezeit ist jetzt zu Ende 7
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und am 2.R (evtl. Stand) gerade durch schmale Verschneidung (gr.Cam o. Hex #10) zu R und leicht links haltend zu überdachtem Band. Gerade und links haltend (R) zum letzten nR und Ausstiegsriss der "Petra-Route".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christophe Daigger
 
Datum :  14.8.1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Der eine "originale" 1.H ist jetzt saniert - und das sogar von dem, der vor ca. 3W dort schon das Loch gebohr hatte ;-)!
Den Haken unten in der Orig.-Variante vom "Pfundstein.." können wir m.E getrost rausfaulen lassen, da geht ja bestens Klemmzeuch...
Gar nicht mal schlechte Ausstiegsvariante zum Riss. Den Riss vom Standring hoch (kurz schwer, dann leichter), am Ende in die Platte und unter Wulst geht gut und lässt sich mit Friends gut sichern. Den weiten Zug über den Wulst an das obere runde und dreckige Band mit Bäumchen fand ich am unangenehmsten. Vom Ring noch mal unübersichtlich nach links. Durchaus empfehlenswert, aber genügend Friends aller Größen mitnehmen. Es gibt 2 (Schrott-)Normalhaken und einen Ring, also insg. 3 H.
Petra-Route 7/7+
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und am 2.R (evtl. Stand) ausgesetzt nach links zu R. 2m gerade, dann schräg links aufwärts (R), nach rechts zu R unter abdrängender Stelle und gerade (R) zu Nische. Entweder - orig. - an abrängendem Rissspalt oder rechts haltend über Wand (Cam #0.4, nR) zu Rissüberhang. Über ihn auf Band und gerade an Riss, zuletzt über begrünte Wand (R) zum Gipfelaufbau. Westseitig wie "Normalweg" zur Wetterfahne.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Roman Koch
 
Datum :  8.10.1971
3 Kommentare 3 Kommentare
@Steff: Die Reepschnur ist nicht mehr notwendig da die Gurke durch einen R ersetzt wurde
Recht unübersichtlich... Stand haben wir am Ende der Querung gemacht (vorsichtig mit dem abgespaltenen Block umgehen!), der Ring darüber war doof einzuhängen (angerostet, außerdem unvorteilhaft platziert). Dann wird man von den Griffen unweigerlich in den Nordstern geleitet, nur um sich zu fragen, wie man nach rechts zum R kommt. Es geht schon, aber das hat der Winne mit 6-/A1 bewertet? Respekt. Die auf den Ring folgende Gurke habe ich nicht einhängen können. Wer dies will, sollte eine Reepschnur parat haben.
Wie beschrieben in zwei Seillängen eine der besten und eindrucksvollsten Asselstein-Routen in diesem Schwierigkeitsbereich. Lang, luftig, fester Fels, interessante Züge, wenig Magnesia-Hilfen. Nach der Schlüsselstelle am Scharfi-Ring kann links ein guter 1,5er Friend geschoben werden, bevor es wieder zurück nach rechts geht (an ausreichende Verlängerung denken). Tour endet genau an der Wetterfahne - bei Teilsperrung kann 4 m unterm Gipfel an R abgebaut werden.
  V: A hard day on the planet 8+
  In N-Wandmitte an Rissspur (Cam) über Platte (nR), kurz nach rechts und über steile Wabenwand (2R) zum Ende der Querung.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  11.6.1988
6 Kommentare 6 Kommentare
erledigt (nach so vielen "Monden")
die pfalz verkommt ganz langsam zu plaisir gebiet, mit der anzahl an nachträglichen ringen, die der ak von tagung zu tagung beschliesst :-) hard day ist doch ne relativ dankbare 8+ oder 8 in de palz. demnach waren wir einfach zu mutig damals oder zu dumm, um zu erkennen das hjc´s classic am assel gefährlich sein könnte. ich denke, wir waren zu dumm :-)
Ein nR am Einstieg wurde auf dem letzten Sansi-Treffen besprochen und ich mach's dann auch demnächst.
Der Rock? Ingo, legst du da nur einen? Ich hatte einen F1 im Loch am Anfang des Risses und drei Rocks bis zum Rissende, mit der Hoffnung, dass hier Quantität die Qualität aufwiegen kann. Bis zum R gehen dann sogar noch Friends der Größe 0 bis 1. Ein nR wäre hier echt ein Segen. Finde auch, dass es oben, vom 2.R. zum Umlenker schon sportlich genug ist und die Tour auch mit dem nachträglichen Ring weit entfernt von französischem Standard bliebe.
Eigentlich klasse Züge, wenn's nicht gerade schlonzt und der schwarze Fels seifig wird. Den Weg zum ersten Ring find ich aber sehr gefährlich - der kleine Rock im Riss hält m.E. nicht (ich möchte es nicht testen...).
wie wär's mit nem nR am Einstieg!?
  V: Goodbye Schorsch 8
  Aus der Querung über Wulst (nR) und gerade (2R, Cam #1 u. #0.4) z. nAR (im Originalverlauf).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2x Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Silka Pierson
 
Datum :  20.8.2002
1 Kommentare 1 Kommentare
Weder einen 2er noch den 2.5er Friend habe ich letztlich untergebracht (oder ich war doch ganz falsch). Als (schwere) Abkürzung für die "Petraroute" auch ohne Furcht machbar....
  V: Nordstern 8-
  Nach dem insges. 4.R, bevor man nach rechts quert, gerade zu Rissspur (Cam #0.75). An ihr (ca. 2m rechts vom "Feuersalamander", Cam #1 o. #0.4) zu Überhang (R) und gerade (Cam #0.3) z. AR.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Silka Pierson
 
Datum :  Aug.2004
2 Kommentare 2 Kommentare
Der AR sitzt genau in Falllinie über dem R der Crux.
Wegfindung ist tatsächlich nicht so einfach, da man die Ringe nicht sieht - es passen aber viele gute Friends (1 bis 2,5). Die Crux am Ring hat sich mir erst auf den zweiten Blick ergeben, der Umlenker war dann viel weiter rechts als erwartet (deutlich rechts der oberen Birke, im Topoführer als gemeinsam mit Feuersalamander eingezeichnet - oder war ich am falschen?). Wird wohl aufgrund des komplizierten (oder schweren) Zustiegs keinen Massenansturm erleben.
Feuersalamander 7+
  Vom "Rolfkamin" aus unterm Doppelklemmblock an Hangelleiste (nR) 7m nach rechts zu R und abdrängend an gutgriffigen Waben in eine Wandeinbuchtung (R). Gerade zu R, in leichtem Linksbogen darüber und gerade z. nAR (überm Abschlussüberhang o. orig. weiter z.G).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  5.9.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
Arbeitstreffen Sommer 2017: nR im Quergang in Abstimmung mit den Erstbegehern gesetzt (von Oli erledigt)
...wahrscheinlich am sinnvollsten den selben Klemmkeil legen wie zum raus queren in die Sahara statt gaaanz lang oben den Rolf-Kamin-Standring. Sonst jetzt mit nR im Hangel-Quergang wohl solide gesichert. Wem´s immer noch "luftig" scheint: in einem antiquarischen Daigger-Cron wusste man mal was von einem Friend 2,5 + Rock 3 :-)
Viel besser als erwartet. Beste Taktik ist, mit 2 Seilen zu klettern: Mit Seil 1 bis zum Quergangsende, dieses dann abwerfen und mit Seil 2 weiter. Keinerlei Seilzug! Hat m.E. oben am 3. Ring die eindeutige Schlüsselstelle, die schon eher gegen 8- geht.
Bin nicht ganz so begeistert wie Steff, fand die Tour aber immer noch besser als die "Sahara". Eigentlich an jedem Ring schwer, vom 1. weg durch die zwingend erforderliche Verlängerung sehr luftig. Kann man m.M.n. nur wegen der guten Ruhepositionen nach/vor den insgesamt vier Bäuche noch als 7+ durchgehen lassen. Je höher man steigt, desto unangenehmer macht sich der Seilzug bemerkbar ... ich jedenfalls froh den Umlenker (vom Nordstern) erreicht zu haben.
Das Ding ist wirklich lohnend! Man sollte genügend Bandschlingen für die Verlängerung der Sicherungen im Rolfkamin, des 1. R des Feuersalamanders sowie der Sanduhr darüber mitnehmen. Der Quergang ist - zumindest mit etwas längeren Haxen - gutmütig, wenn man das Band erst mal hat. Für den Nachsteiger ist der Quergangsbeginn die psychische Schlüsselstelle. Da meine Seilgefährtin scheute, durfte ich noch mal ran.
  V: Lustgarten 9+
  Direkteinstieg über Wand direkt zum Quergangsende.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Helge Grey
 
Datum :  16.6.2000
0 Kommentare 0 Kommentare
Sahara 7/7+
  Vom "Rolfkamin" aus unterm Doppelklemmblock rechts haltend über abdrängende Wand (R) und gerade zu nR. In Linksbogen zu Schuppe (Cam #0.4) und gerade weiter z. R (unterm Abschlussüberhang). Leicht rechts haltend z. nAR (gemeinsam mit "Feuersalamander") o. links zum "Rolfkamin" und dort aussteigen z. 4.R.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Sommer 1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Der erst ring hat sich verklemmt und steht ... Hab ihn nicht wieder runterbekommen. Denke aber bei Sturz -> Problem (Hebelwirkung und so ) ...
Vom letzten R ist es auch möglich gerade weiter, bzw. leicht rechtshaltend zu klettern und zum (damals so angedacht - gemeinsamer AR - jetzt auch wieder freigelegt) AR von Feuersalamander zu gelangen. Von hier 35m Retour zum Einstieg! Seilende beachten!!!
Wenig selbständige Tour mit starker Tendenz zur 7+. Wie so einige Scharfenberger-Werke wenig onsight-freundlich. Das Anklettern des 1. Ringes ist anstrengend und die Blockschlinge im Rolfkamin schon weit weg, daher besser noch einen Fr. ~2 in die große Tasche unterm Ring schieben. Danach relativ weite Rechtsschleife (man ist fast im Feuersalamander), oben raus dann etwas leichter und unter den hängenden Gärten nach links zurückhangeln (Fr. 3,5) in den Rolfkamin. Kein unbedingtes Muss!
Rolfkamin 6-
  Der linke (östliche) Risskamin: An Hand-Faust-Riss (Hex #8) zu auffälliger Verschneidung und durch sie (Rock #9, R) unter Doppelklemmblock (Hf; S zwischen beiden Blöcken oder Cam #3 weit verlängert). Am einfachsten über den linken Block auf diese windige Konstruktion (nR, evtl. Stand). Durch Kamin zu R, von dem man am besten noch 2m außen emporsteigt und wahlweise im Rissinnern oder weit außen (luftig aber unbeengt) z. nR (unterhalb von Felsfenster; öfters auch hier umgelenkt). Südseitig via "Fritz-Mann-Kamin" z. G.Plateau (Stand-R).
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Rudolf Christmann
 Philipp Pfundstein
 
Datum :  30.8.1920
7 Kommentare 7 Kommentare
Ursprünglich, laut Erstbegehungseintrag, zwei Haken bis zum Klemmblock (heutiger Zustand dort 1 R). Ergo müsste es lauten: 4 R, 3 nachträglich, 1 Hf.
Bei der technischen Schwierigkeit Ausstiegsüberhang wohl mit SSt (sonst hätten die Erstbegeher diesen sicher nicht als einfach bezeichnet).
Lt. GB-Eintrag der Erstbegeher wird der erste Überhang außen genommen, der zweite im Fels geklettert und der letzte (die eigentlich Crux) sei leicht - SSt.?
"Nordwand, 30. Aug. 20. Heute am 30. Aug. 1920 wurde bei eintretender Dunkelheit von Unterzeichneten die Nordwand des Asselsteins bezwungen. Wir schreiben bei völliger Dunkelheit, 9 Uhr Abends.
...Wegbeschreibung: Man steigt an der Nordwand über die Bank an schwach ausgeprägtem Riß in griffiger Kletterei hoch und gelangt unter Anwendung von Klemmgriffen an Stand auf einem breiten Podeste. Nun fasst man mit beiden Händen die scharfkantige Verschneidung, geht mit beiden Füssen an die glatte Wand und arbeitet sich so empor, bis man den Haken rechts fassen kann. Nun drückt man sich durch, setzt den rechten Fuß auf den Haken und geht gleich in die Wand nach links unter Benutzung des zweiten Hakens. Jetzt wird die rechte Hand zwischen Block und Fels verklammert, mit der Linken hoch angegriffen und an einem eingeklemmten Felsstück unter Druck durchgezogen. Die nächsten 10 Meter sind leichte Stemmarbeit im Kamin. Der Überhang aber wird genommen unter Drehung des Körpers gegen den Ebersberg, mit guten Handgriffen durch das Innere des Felsens im engen Kamin über einen zweiten leichten Überhang gelangt man zum Gipfel. Rudolf Christmann, Vereinigung der Pfälzer Kletterer, Sektion Landau; Philipp Pfundstein, Annweiler"
Arbeitstreffen Sommer 2017: von Oli wurde der 1.R ausgetauscht
Man sollte auch bei Christbaumstellaktionen nicht auf die Idee kommen über den Doppelklemmblock technisch zu klettern. Frei geklettert (links rum) westentlich weniger antrengend. Auch den Überhnag nach dem Kamin technisch zu meistern ist nix (die Freikletterariante ist wesentlich entspannter).
Ok, etwas kräfitiger gebaute Kletterer sollten nach dem 3ten Ring wohl eher den Weg außen über die Überhänge wählen, anstatt sich durch das Rissinnere zu queteschen. Hatte heute starke Befürchtungen, das der Nachsteiger bergmännisch aus dem Loch abgebaut werden muß (kam dann glücklicherweise irgendwann und irgendwie doch durch).
Herrliche Linie, die sich mit Friends (bis 4 wenn man südseitig aussteigt) perfekt absichern läßt. Bei Schnee nach dem dritten Ring oben besser durch das Loch quetschen und möglicht viel Material vorher verbauen.
Unter dem Abschlussüberhang gibts nun einen nR(nAR), andem man während der Falkenbrut abseilen kann.
  V: Rissdach 6/6+
  Durch Schulterrissspalt - wahrsch. orig. mittels Sst. - aussteigen.
Cam #0.3 o. #5 nützlich
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudolf Christmann
 Philipp Pfundstein
 
Datum :  30.08.1920
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C4 0.3 im direkten Ausstieg beruhigt die Nerven (oder C4 5 ganz tief)...
Black Pearl 8-/8
  Startet vom 2.R im "Rolfkamin": Nach links auf stumpfe Kante und gerade zwischen "Rolfkamin" und "Lolaroute" z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  Juli 2014
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Lolaroute 8/8+
  Am besten mit "Clauderoute" beginnen und am 1.nR rechts haltend (Cam #0.5) zu sandiger Felsnase (Cam #2). Den R folgend z. AR o. orig. gerade durch Rinne z. G.Plateau.
  Detail
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  2013
4 Kommentare 4 Kommentare
Tatsächlich eine richtig gute Tour. Von der ersten Öse der Clauderoute zum dann insgesamt 2. Haken gehen noch ein Cam 0.5 und ein Cam 1. Dort ist der Fels wirklich sehr weich und sandig, die Kletterei aber einfach. Die Schuppe am 2. Ring machte einen recht guten und stabilen Eindruck. Natürlich darf man da nicht zu fest dran ziehen. Dort ist aber eher Schieben und Drücken angesagt. Mehr Sorge hätte ich da um den genialen Griffkiesel... Anschließend bleibt die Kletterei immer anspruchsvoll und interessant. Wenn man genau schaut muss man nichts wirklich keksiges greifen oder treten. Den letzten Wulst zum Umlenker fand ich noch mal speziell und fordernd. Alles in allem eine Bereicherung an der sonnigen Asselstein-"Nordwand".
Hab die Tour heute geklettert. Die Leisten bewegen sich nicht und sind sogar größer als früher. Zudem ist die Leistenstelle direkt am 2. Ring und wie die gesamte Route gut gesichert. Ist halt echter Fels und keine Kletterhallentour. Auch dass die Tour nur eine Handvoll Begehungen hat kann ich mir aufgrund der vielen Tickmarks und Begehungsspuren nicht vorstellen
Frage mich, wie die Route mit "HJC-Länge" (also ca. wie ich) als 8/8+ zu haben ist.
Noch spannender ist allerdings die Frage wie schwer das Ding wohl ist, wenn erstmal die äusserst fragilen Leisten beim 2.R weg sind. Die sanden und brummen nicht nur wie die Sau, sondern biegen sich auch bei leichter Belastung mäandraartig ca. 3mm in Richtung Handteller :-(.
Die Züge selbst sind durchaus gut. Eine ERSCHLIESSUNG (also auch für kommende Klettergenerationen anstatt für nur eine Hand voll Begehungen) stelle ich mir anders vor.
Die recht trockenen Bedingungen genutzt und dann endlich mal eingestiegen. Sieht bez. Felsqualität schlimmer aus als es dann ist, aber Vorsicht ist mitunter doch geboten. Der Weg zum 1.R (der 2. wenn man vom Claude-Einstieg kommt) lässt sich mit Friend(s) - z.B. 0.5 u. 2.5 - gut absichern, zum Clip habe ich aber einen "Überstecker" genommen. Für den Sandstein-Insider m.E. eine lohndende Ergänzung des Routenangebots. Hab's mal aufgewertet weil m.E. "aufwendiger" als die "Utopia".
Clauderoute 8
  Links vom "Rolfkamin" links haltend (nR) zu Rissspur (Rock #9). Ihr folgend (2H) und nach links auf Felsnase. Den R folgend - am 4.R am einfachsten Linksschleife, direkt 9- - zu Lochreihe (R). 2m nach rechts hangeln und gerade zu überdachtem Bändchen (nR; sehr oft als AR genutzt). Orig. gerade über den Überhang und flechtige Platte z. G.plateau.
  Detail
Ringe:  11
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Roman Koch
 
Datum :  12.4.1971
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Mit den S.Graden hier ist das so eine Sache (und ich wurde darauf letztlich auch angesprochen): Claude fällt mir von den 8ern am einfachsten (trotz garstig langer Züge im Mittelteil - der Aufrichter z. Schluss liegt mir); Utopia find ich mittlerweile "kräftiger" (liegt aber auch meiner Reichweite); die anderen drei "8+"en (von mir aus den 80igern) sind dagegen eher streng bewertet!
Es gibt seit heute oben umterm letzten Überhang einen sozusagen "TÜV-geprüften" Umlenker (Fitzrock-gesponsert, so wie man es vom indoor-plastizieren halt gewohnt ist)
Ist schon mal jemand direkt über den letzten Ring geklettert? War eine richtig interessante Stelle, eine Art "Mantle" über einen großen Kiesel. Hätte das insg. auf 9- geschätzt. Leider hat sich der Kiesel kurze Zeit später verabschiedet, mit dem übriggebliebenen Kratzer habe ich es dann nicht mehr probiert...
...eigentlich ein grandioser Weg in einer ebensolchen Wand.Der Fels ist bis zum 2.R leider etwas weich,aber meist kann man ihn durchgehend in seiner natürlichen Rauigkeit genießen (wenig Vollschmierbegehungen).Die Schlüsselstellen sind wunderbare Bewegungsprobleme.Die Absicherung ist gut,Dank den Sanierern(Oli&Rainer).
  V: Claudinchen 8
  Direkt über steile Wand zur Felsnase.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Tibor Stanzel
 
Datum :  17.9.2006
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Im hohen Norden 9/9+
  Vom tiefsten Punkt unterhalb der N-Kante zu Überhang (nR,R) und links haltend (R) zu kurzem Fingerriss und auf Platte. An stumpfer Kante (2R) und über Wand (2R) - zuletzt ident. mit "Nordpfeiler" - z. AR (am Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 0 - 1, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  Okt.1995
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Nordpfeiler
  Mit "Ostgrat- Nordverschneidung" [and. Sektor] beginnen und unterhalb vom Durchschlupf nach rechts um die N-Kante auf Platte. Bei R (A0; orig. mit Sst.) über steile Wand zu doppeltem Lettenloch (Cam #3 u. #4), über stumpfe Kante und abdrängende Wand zum Abschlussüberhang (nR) und gerade z. G.plateau.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  24.10.1977
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Als S.-Grad mit der einen A0-Stelle sollte 8 zutreffend sein.
Der z.T. ausgemeiselte einzige! Ring ist nun durch eine vernünftigen Bühler ersetzt worden (nach Rücksprache m.d. Erstbegeher).
  V: Letztes Geleit 8
  Vom markanten Doppel-Lettenloch direkter empor und zuletzt nach rechts zum Originalverlauf.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Edi Lowrie
 
Datum :  Juli 2001
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