maximale Höhe: 23m

Überwiegend von "Hardmovern" aufgesucht gibt es rechterhand - allerdings wenige - auch für den Breitensportler geeignete Routen.

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Man gelangt an den linken Rand des Sektors und den Bergsattel recht bequem über den anfangs benutzen Pfad.

Rödelstein Linke Südseite
Kontraste 7
  Wo "Westgratriss" startet auf vorgelagerten Block und über Überhang (R) zu begrüntem Absatz. Gerade über Wand den R folgend z. obersten W-Grat.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:   1S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Roderich Warmbold
 
Datum :  2.7.1982
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z.T Daigger Ösen, kann man ggf. mal austauschen.
Im Gegensatz zu Routennamen wie Pantoffelheld, Vergangenheitsbewältigungsversuche oder Trennungsjahr, deren Hintergründe durchaus interessant zu erfahren wären, liegt der Fall hier relativ eindeutig. Der optische Kontrast zu so abgenudelten Touren wie Oliver- oder Dezemberweg ist offensichtlich und auch innerhalb der Route wird Abwechslung geboten zwischen anstrengendem Überhanggezerre unten und (teilweise) kleingriffiger Wand oben. Zum 1. Ring hin unangenehm, da recht filigran und keksig, im Überhang weiter Zug. Hat man sich glücklich auf den grünen Absatz gewühlt, folgt deutlich bessere, fast homogene Kletterei an Leisten und Löchern. Haben aus Zeitgründen nur einen Vorstiegsputz durchführen - grundgereinigt könnte es aber locker mithalten mit den Werken einiger zeitgenössischer Massenerschließer (für die übrigens links und rechts noch Platz für mindestens 5 bis 6 Routen wäre). Hat sicher noch keine 10 Begehungen!
Westgratriss 4-
  Durch offensichtlichen Risskamin z. W-Grat (AR von "..Schlingerkurs" nutzbar). Cam #4, #3, #2 nützlich
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  29.11.1958
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Eine Perle von einem Riß. Mit Cam 0.3 und S (Birkenstumpf) eigentlich gut gesichert, da man wohl eher nicht fliegt, wenn man im Riß bleibt.
  V: Westgratwand 4+
  Über die Westseite des Grataufschwunges am HG.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Rot-Grüner Schlingerkurs 8-
  Knapp links von "Westgratriss" über Platte (nR) zu steiler Wand und den R folgend z. AR (neben "Westgratriss").
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Mathias Vierling
 
Datum :  30.6.2003
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Herbstlaub 7-/7
  Links vom "Westgratriss" bei losen Blöcken (Cam #2) hinauf zu Bändchen (Rock #5 u. Cam #0.5), gerade (R) empor zu schmaler Leiste (R), dann nach rechts (R) hinauf und linkshaltend z. nAR (vom Grat erwanderbar).
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1980
4 Kommentare 4 Kommentare
Kann man sich am 3.R (gerade) auch schwerer machen.
Danke für die Sanierung, die Tour hat was: schöne Stelle in der Wand, danach ein interessanter Mantel (ein sehr kleiner Friend entschäft diesen BD C3 0) und weiter gut gesichert und etwas steiler rechts raus. Nicht schlecht.
...der geschlagene Haken am Ausstieg wurde Saniert
...Die beiden Schraubösen wurden Ersetzt
  V: Alternative 6
  Links vom Originalverlauf über gestuftes Gelände (Cam #0.75) zur schmalen Leiste.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Babypisse 8
  Rechts unterhalb von bewachsenem Vorbau über grüne Platten zu R und rechts von stumpfer Kante z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
...auch hier Die beiden Schraubösen wurden Ersetzt
Solowändel 6/6+
  Von bewachsenem Vorbau gerade (Cam #0.75, nR) zu dicker Kiefer.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 
Datum :  14.9.1978
4 Kommentare 4 Kommentare
Bin ja normal nicht der Freund von nR´s, aber der hier ist durchaus sinnvoll, wobei zu dem muß man auch erst mal kommen.
Hab heute mal versucht so gut es geht alles nötige in der unteren Hälfte auszugraben bzw. vom Moos zu befreien. Momentan gehts grad, die Rücken Kiefer sollte in die Sicherungskette mit eingebunden werden. Dann noch Cam 0.75/0.5 und 1 zum Ring.
Wie groß man sein muß um das für noch V zu klettern ist mir schleierhaft. Die VI+ geht m.E. voll in Ordnung.
Der Zug vom Ring weg ist toll und auch unten der Mantle.
Machts mal und wenn´s auch nur im Toprope ist, damit sich das Moos nicht wieder gleich alles zurückholt.
...mit Genehmigung des Erstbegehers,jetzt ein R
...mit Genehmigung des Erstbegehers,jetzt ein R
Reichweite-abhängig
Knallkopp 7
  Mit "Westgratwand" beginnen und am nR rechtshaltend oder - orig. - von bewachsenem Vorbau kommend linkshaltend zu Rissspur (R). An dieser zu R und rechtshaltend z. Grat.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Michael Spies
 Jochen Spies
 
Datum :  19.5.1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Einstieg (von rechts unten) sehr moosig ... Schwebesicherung über die Kiefer, dann gute Friendtaschen! Die Rissspur ist mit zwei Ringen gut gesichert, aber ein ziemliches Brett. Ausstieg wurde geputzt und ist jetzt wieder ohne Moos- und Holzkontakte kletterbar.
...auf höhe des Hakens ist jetzt ne Öse,der Haken wird gezogen
Leidig oder geschmeidig 8-
  Mit "Westgratwand" beginnen und am urspr. 1.R gerade (R) z. AR. Cam #0.3 bis #1 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.8.1997
3 Kommentare 3 Kommentare
Wenn es 8- wäre, hätte ich das wahrscheinlich auch frei geschafft. Oder es ist die "Bumerang-Skala": Das ist die andere Tour in der Preisklasse, die sich mir leider nie ergeben hat.
Hatte das damals nach der technischen Erstbegehung mal frei geklettert und mit 8+ bewertet. Hat aber niemand interessiert.
VII, A0 (leidig) oder: ich hätte gedacht, mindestens acht (geschmeidig).
Westgratwand 6+
  Rechts von "Yersenia" in Rechtsbogen (nR) zu R und bei stumpfer Kante (ziemlich nahe an "Yersenia") z. Grat.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Fred Frey
 
Datum :  20.7.1971
8 Kommentare 8 Kommentare
Früher wurde der 1. H über eine heute abgehackte Birke erreicht! Deshalb der nR.
Also das Moos und die Flechten waren weg. War damals teils nur noch etwas sandig. Hat sich die Botanik das alles wieder zurückgeholt? Sehr schade.
Sofern das Ende 2013 wirklich sauber gewesen sein sollte, liegt die Verfallsdauer einer solchen "Grundreinigung" bei unter drei Jahren! Da kann man putzen oder sanieren wie man will - die nötige Anzahl "Freiwilliger" gibts einfach nicht und wird es ohne "Raster" in diesem Schwierigkeitsbereich wohl auch nie mehr geben. Zu deutsch: alles für die Katz! Eine Entwicklung, die man übrigens auch am restlichen Rödelstein-Massiv sehr schön beobachten kann ...
Musss Doc zustimmen, keine leichte Tour, vll lag es auch an den Flechten, viel mir schwerer als Yersenia...öfters mal machen, gerade in der zweiten Hälfte technisch nicht ohne...
Hm, Rako´s Hoffnung wurde nicht erfüllt, deshalb hab ich die Route heute mal komplett grundgereinigt (unter Moos und Flechten ausgegraben). Nachdem mal der gröbste Schmodder weg war (ich sollte mal noch mit einem Besen drüber), eine richtig gute, technisch für den Grad schon etwas fordernde Tour. Sehr schöne Züge und lohnt auf jeden Fall. Zu den Ringen sind kleine Cams u.U. angenehm, aber in Summe ist die Absicherung dann wirklich gut. Auch hier gilt: Das muß mehr geklettert werden, sonst ist das schnell wieder in einem wenig ansprechenden Zustand.
Danke fürs Sanieren. Wenn da noch ein paar Freiwillige drüberklettern wird's vielleicht irgendwann auch mal erträglich. Heute traf Jens' Beschreibung "absurd verflechtet" mehr als zu. Alle Griffe mussten erst mal entstaubt werden. Zwischen 2. und 3. Haken kann man noch ein oder zwei kleinere bis mittlere Friends legen.
...Die beiden Haken sind Saniert
...Die beiden Haken sind Saniert
Yersenia 7-
  Ca. 12m rechts der SW-Kante des Westgrates bei zwei Löchern gerade (nR,R) zu Wandeinbuchtung (R) und knapp rechts davon zu R. Linkshaltend z. nAR.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Schöne technische Tour. Panikexe zum 1.R hilfreich.
Durch die 4R bestens gesichert. Feine Tour, leider etwas kurz...
Im Fegefeuer 8-
  Mit "Yersenia" beginnen (R) und gerade - also rechts vom 2.R im "Teamwork" - an stumpfer Kante z. nAR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Wolf
 (v.u.g.)
 
Datum :  Mai 1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine echte Klassetour aus der Frühgeschichte des Sportkletterns. Nach begeisternd schöner, unübersichtlicher Lettenloch-Kletterei in steiler Wand folgt ein ungewöhnlicher, schwerer Aufrichter oben an der runden Kante. Man benutzt die ersten beiden Ringe der Yersenia mit - dann (zusammen mit dem sehr guten 2er Friend nach dem 3. Ring) perfekt gesichert.
Teamwork 8-
  Mit "Yersenia" beginnen (nR), gleich nach links (R) in Miniverschneidung und ihr folgend (2R), zuletzt links über Platte z. nAR (am Grat).
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 Andreas Kubin
 Gerd Uhner
 
Datum :  4.5.1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Granatenstarke Tour, nahezu "modernes" klettern. Wer in der Schlüsselstelle mal in ruhe Bouldern will, ohne gleich massive Abgänge zu machen, kann sich die Tour gut von oben einhängen und einrichten. Schön ist, dass man immer wieder mit der Kante arbeiten kann / muss.
Vor der Erstbegehung wurden 3 Ringe gesetzt, jeweils einer vom Richard M., einer von Thomas N. und einer von meiner Wenigkeit - statt des 1. Rings lag ein 6er-Hex in einem Lettenloch (später von Richard durch Ring ersetzt). Das war das Teamwork".
Anschließend hat jeder von uns das Türle vorgestiegen und da zufällig der Gerd Uhner auch am Fels war, haben wir ihn eingeladen, doch auch mitzuspielen - und er tat's.
P: V: Direkter Einstieg
  Seit 1994 gebohrt, aber... Direkt zum 2.R.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  --.--.0
3 Kommentare 3 Kommentare
servus alex, zumindest zeitweilig war ich schon fit zu der Zeit. Schön daß heute immer noch versucht wird, den dir. Einstieg zu machen, oder Julius hat es schon hingekriegt?! Wenn ja, mein Applaus. Leider ist der Kiesel größer gekratzt... Daß das trotzdem noch bei einer auch heute noch respektablen Schwierigkeit liegt, finde ich gut. Ich konnte damals nicht die Griffe des zweiten Zuges halten, sonst ging alles, der Sprung auch. leider fand ich nie Zeit, dort mal ein paar Tage zu probieren. Gruß richard
richard servus,da warste aber schon ganz schön fit zu der zeit. das liegt heute im bereich Fb.7c+ bzw. Fb.8a, wenn man es als Boulder angehen könnte (Band darunter), den Bolt kann man sich getrost schenken, denn der Sprung zum Band von Teamwork ist die Crux, dh selbst mit Kabel wäre das z.Z ein astreines Solo. Ein weiterer Ring würde das auch nicht entschärfen, denn man könnte in der Crux aus keiner Position klippen. Dh das ist und bleibt es ein Toprope Boulderproblem, wir haben die Züge mal gemacht, bin mir jetzt nicht sicher, ob´s der Julius mal komplett gemacht hat und 10+ dafür ausgespuckt hatte, ich frag ihn mal.
Ich habe den direkten Einstieg schon bei der Erstbegehung des Teamwork im Auge gehabt, bin aber gescheitert, trotz einiger durchaus erfolgversprechender Ansätze im Einstiegsbereich. Als ich dann nach Kiel ging, empfahl ich die Tour Christof Stiegler. Daß dann ausgerechnet ein Tourenmodellierer (in meinen Augen eigentlich einer der sich damit als Nichtkletterer outet) wie Florian rangeht und versucht die Kiesel zu vergrößern ist tragisch. Das ist einigemal passiert, daß solche Leute an meine Touren zum Verändern ran gingen. Übrigens hat der Bursche aufgrund seiner Körpermaße beim Ziehen des Originalkiesels mindestens 35 - 50% Vorteil gegenüber mir gehabt - also könnte man sagen, trainiere noch ein bißchen, dann geht´s korrekt... Aber erzähl das mal Leuten mit solchen Gehirnfehlschaltungen...
Turandot 9-
  Unter der SW-Kante von Block aus rechtshaltend (2R) zu Lettenloch-Reihe (R). Weit nach rechts hangeln (Cam #1) zu brummender Schuppe und gerade über glatte Wand (2R) z. AR (gemeinsam mit "Gerüchteküche").
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Für mich ist der "8er Quergang" mit Friend legen schon die Hauptcrux der Tour. Der Rastpunkt danach ist ziemlich gut und man kann sich für den dynamischen Zug und das anschliessende rausbalancieren gut erholen. Super Tour!
Wurde wohl schon ohne den geschlagenen Griff geklettert und dann mit 10- gehandelt.
Für meinen Geschmack ein richtiges Brett für 9-, auch wenn der Grad genauso fest in Sandstein gemeißelt sein dürfte wie der willkommene Griff im Ausstieg. Den 8er-Quergang bis zum Schüttelpunkt muss man spielen können, sonst wird es eng mit Fingerkraft, Körperspannung und Koordination für den Schlüsselzug. (oder man ist halt einfach stark genug!)
  K: Maginot-Linie 9
  Lotrecht unter der "Teamwork"-Kante beginnen und nach links bouldern - Füße weg vom Boden! zum eigentlichen Start.
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schlotter
 
Datum :  
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  K: Drill to Kill 9-
  Die weniger athletische Variante, weil man die Schlüsselstelle von rechts kommend erreicht: Via "Teamwork" zum 2.R und in leicht fallender Linksquerung zum vorletzten R.
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christian Burkhart
 
Datum :  Okt.2018
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Gerüchteküche 9+
  Mit "Turandot" beginnen, kurz vorm 3.R gerade empor - bis hierher ident. mit "Kompletition"- und nach rechts zu R. Gerade (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Widder
 Klaus Büchele
 
Datum :  Okt.1988
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Die Bewertung 9 fällt wohl auch eher unter die Rubrik "Pfälzer-Spezialbewertung". Wer den Zug schon hunderte Male gemacht hat, für den fühlt sich die Tour mit Sicherheit nach der "xten" Begehung leichter an als Kompletition. Das liegt meiner Meinung nach daran, das Kompletition nicht leicht für den 9. Grad ist und man zwingend die Griffe "beihalten" muss, während sich ein dynamischer Zug, wie in der Gerüchteküche, besser "einschleifen" lässt und sich, sofern er dann gelingt, nicht mehr so schwer anfühlt. Ob dies eine Abwertung der Route rechtfertigt, mag mal dahin gestellt sein.
Anfangs mit dem Boulderquergang (s. "K: Maginot-Linie) geklettert etwa 10-; bekannt als "Keller line" [O.Keller; Okt.1995].
Die Kombination Keller-Line existiert nicht, sie müsste eher Kiefer Line heissen. Wurde schon vorher von Georg Kiefer geklettert und galt immer als 10-, 9+ wäre mit Boulderquergang sehr hart
Reichweite-abhängig (Sprung am vorletzten R)
  V: Direkt zum Dynamo 10
  Über abdrängende Wand (2R) zum 3.R von "Turandot" und rechts daran vorbei zum Originalverlauf.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Daniel Meyerer
 
Datum :  
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Kompletition 9
  Mit "Turandot" beginnen, kurz vorm 3.R gerade (Cam #1) und nach links (R) zu Kante. An ihr (R) z. AR (in "Teufelskralle").
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 Burkhard Hornauer
 
Datum :  1.7.1989
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Ingo, ist sich der Burkhard das sicher ? Das galt damals eigentlich als Projekt, ohne Kante und ich war mir sicher, dass der Michl Schlotter als erster Komplet ohne Kante kletterte und nicht mit 9+ sondern mit 10- bewertete, als unsere Gruppe die normale wiederholte. Wir liefen daraufhin nochmal hin und kletterten auch die Direkte, mit 9+ ist das sehr hart bewertet.
Nach einer ersten Schlüsselpassage wird üblicherweise an die Kante geruht und hier weitergeklettert. Wie direkt man das tun sollte, darüber scheiden sich die Geister also reine Definitionssache. M.E. dürfte die einzig sinnvolle Unterscheidung die sein, ob man überhaupt die Kante mitbenutzt oder nicht.
Die Variation ohne Kante ist auch als "Kompletition direkt" bekannt und ist härter: Man zieht von dem Lettenloch rechts der Kante direkt hoch an die Untergriffe rechts vom Bühler. Interessant dazu die Aussage von Burkhard Hornauer bei escalade-alsace: Er hat 1989 die Erstbegehung gemacht (Wolfgang Kraus die 2.), ohne Kante(!), und das mit 9 bewertet.
Ich finde, dass 9 mit Kante und 9+ ohne Kante besser passt.
Anfangs mit dem Boulderquergang (s. "K: Maginot-Linie) geklettert etwa 9+; bekannt als "Gerüchte line".
Die Anzahl der Ringe stimmt nicht mehr. Insgesamt sind es 5R + 1 geschlagener Haken + AR. Der 2,5er Friend wird nicht benötigt, wenn man den dritten Ring von Turandot mitnimmt, was wohl allgemein üblich ist. Nach dem mit der Gerüchteküche gemeinsamen Spanner an das gute Lettenloch zweigt die Kompletition waagerecht nach links in die athletische und kleingriffige crux ab. An der Kante kann man dann schütteln und in verschiedenen "Varianten" aussteigen. Auch diese Passage ist nochmal schwer und sollte nicht unterschätzt werden. Zwar mag die Linie mäßig sein, die Züge allerdings sind genial.
  K: Bierhenkeldiplom 9+
  Mit "K: Drill to Kill" beginnen, "Turandot"-Querung retour und "Kompletition" raus.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christian Burkhart
 
Datum :  Okt.2018
1 Kommentare 1 Kommentare
Sehr gute Ausdauerkombi mit 3 knackigen Boulderstellen. Fand sie allerdings deutlich schwerer als die Kompletition, daher m.M.n. eher 9+/10- (8a) :-)
Sunset Boulevard 7+
  Mit "Turandot" beginnen und am 2.R gerade, dann rechts der Kante (Cam #0. x) zum 5.R von "Kompletition". Links der Kante zum letzten H von "Teufelskralle" und gerade weiter auf Band. Linksrum z. Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  28.9.2014
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B: Backer Cracker 8
  Rissdach
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
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Datum :  
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Teufelskralle 7-
  Westseitig über brüchige Rissfolge zu R. Gerade (H) und schräg rechts (nR,H) z. Grat.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  17.4.1980
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Stichwort: Ringmutter
Normalweg 2
  Am links niedrigen westseitigen Sockel von links in tiefen Riss und unter Risswulst nach links auf Terrasse - hierher auch direkt über ein glattes Wändchen (mit Loch und manip. Griff; leichter Boulder. Nordseitig am Gratturm herum und - wandernd - zu hohem Grataufschwung (hier endet "Westgratriss" - und ab hier ist man auf dem "Weg der Erstersteiger" unterwegs). An der linken runden Kante 3m hinauf zu Band (SU) und nach links (mittl.Cam) zum westlichen Gipfelüberhang (gr.SU).
Südseitig an nR (evtl. Stand) vorbei nach rechts, anfangs leicht absteigend (Cam #1 o. kleiner) zum O-Grat (Stand-nR). Ostseitig z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
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8 Kommentare 8 Kommentare
Doc hat es richtig beschrieben: Eine maßgebliche Veränderung ist der nR sicher nicht: Der Normalweg ist dadurch weder leichter noch sicherer geworden. Nur etwas bequemer. Solche Abseiloptionen können hilfreich sein und wer es nicht gut findet, kann es ja ignorieren.
Auch wenn ich den Bühler dort unnötig finde und der auch für mich einen nR im NW darstellt muß man wegen der "maßgeblichen Veränderung" des NW doch die Kirche im Dorf lassen.
Wo der sitzt steht man wie auf dem Bahnhof und könnte auf dem Absatz auch übernachten. Wer bislang dort Stand gemacht und nachholte hat an gleicher Stelle einfach aus eine Schlinge um den Block gelegt, was wirklich keine besonderen Fähigkeiten im Umgang mit mobilen Sicherungen vorraussetzt. Sicherungstechnisch wurde der Charakter des NW also nicht wirklich verändert. Der einzige Unterschied ist, dass es sich an dem Block schlecht abseilen läßt.
Wer bei dem bemängelten Bühler ist wird wohl keine Probleme haben, die paar Meter auf den Gipfelaufbau noch zu machen. Mit dem nR gibt es so halt' eine Abseilmöglichkeit zum südseitigen Wandfuss - was einem ein paar Meter Gelatsche um den Fels erspart. Ist halt' eine Komfortsache.
Welchen Grund gibt es tatsächlich für diesen nR? Und welches Gremium hat ihn sanktioniert?
Zitat Richtlinien:"Zusätzliche, also nachträgliche Bohrhaken werden nur nach Erörterung auf einem offiziellen Treffen der Arbeitsgruppe gesetzt."
Wann und wo wurde dies beschlossen? Und warum "wird das beim nächsten SanSi Treffen dann 'halt' mit angesprochen"?
Erst Tatsachen schaffen, dann die dazugehörigen Beschlüsse einholen? Anarchiesanierung?? Den Begriff fand ich im Forum, gepostet von ebne dem Felswart...
Den schon als erledigt gekennzeichneten Komm. v.2013 habe ich jetzt nochmal reaktiviert (s. Felskommentare z.Rödelstein; dort steht auch der damit verfolgte Zweck).
Zur Versachlichung: Den Bühler erreicht man "nur", wenn man den letzten Quergang vom Normalweg "unnötigerweise" bis hin zum Ostgrat klettert. Ich mache die Route ja selten, aber wenn dann hab' ich das Ende immer so geklettert wie beschrieben (also ohne weiteren Stand dort am Grat).
Auf dem SanSi-Treffen im Nov. wird das dann halt mit angesprochen...
Der vom PK-Felswart gesetzte Stand-R am Ostgrat vom Gipfelkopf stellt m.E einen nR dar!
Ich bitte darum diesen zu entfernen oder zu versetzen da er die eigentlich gut sicherbare heute übliche Ausstiegsvariante verfälscht.
Mit einem 60m-Seil reichts vom AR am Gipfel nach Norden einmalig abseilend exakt bis zum Boden.
Klassische lange Bergfahrt die man auch gut im "Gruppensolo" im Auf- und Abstieg begehen kann (mit Seil und konsequent durchsichern ist man wohl eine Weile unterwegs).
Herrliche Aussichtswarte!
  V: Westwandriss 3
  Vom tiefen Riss direkt über Überhang z. Gratturm.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Südwestausstieg 4+
  Westseitig über den Gipfelüberhang.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Otterbacher Weg 4+
  Vom nR durch Verschneidung z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Thürwächter
 Peter Straßer
 
Datum :  Juli 1998
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Guter Fels und absicherbar. Taugt durchaus als Ausstieg wenn es mal schnell gehen soll.