maximale Höhe: 26m

Ca. 250m östl. der Erfweiler Sattelfelsen

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Ein herrliches Fleckchen im Bärenbrunner Tal, das es lohnt entdeckt zu werden. Himmlische Ruhe, tolle Aussicht, Kuckuck und Pferchfeld mal aus einer ganz anderen Perspektive. Am Fels selbst je nach Geschmack 4 bis 6 Routen im 6. und 7. Grad, gut abgesichert, ohne Magnesiaspuren und sogar leidlich sauber.

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Von der Bärenbrunner Mühle oder vom östlichen Ortsausgang von Schindhard auf bequemem Wegen nach Norden

Bärenbrunner Kesselfels
Normalweg 1
  Vor der Bergseite Band durch die NW-Wand zum W-Grat und z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Der Fels ist in der Übersichtsskizze im Daigger/Cron falsch eingezeichnet. Er befindet sich tatsächlich wie im Text beschrieben 250 m östlich der Erweiler Sattelfelsen und nicht westlich davon wie in der Skizze. Dort steht ein unbeklettertes Massiv, wo sich wohl mal ein größerer Felssturz ereignet hat.
Ein leichter Zug an einer Wurzel, Rest ist Gehgelände.
Übertritt 2
  bergseitig Übertritt und kurzes Wändchen z.G
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Thürwächter
 
Datum :  1999
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Südostriss 7-
  Rechts in der Ostwand an breiten Riss (Sst., 2 S) zum Grat
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Waldemar Hoffarth
 
Datum :  15.9.1985
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Südostwand 5+
  Ganz rechts in der SO-Wand befindet sich ein breiter Riss, links davon zwei Verschneidungen. Von rechts nach links die linke, abdrängende Verschneidung überqueren zu Band (Stand; R). Darüber schmales Band 3m nach rechts und gerade (R) z. AR (a. d. W-Gratschulter).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  11.4.1964
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  V: Eckanstieg 6-
  durch die rechte Verschneidung unter Dach und nach links (R) heraus zum Band
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Hermann Fleckenstein
 Heinz Krüger
 
Datum :  Dez.1975
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Südwandquergang 5+
  Vom Stand-R der "Südostwand" weit nach links (R) z. Stand-nR (am SW-Grat).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  11.4.1964
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Old Henry 7
  In der Mitte der Stirnseite senkrechte (3R), dann geneigte Wand empor und abdrängend (R, Fr, R, SU) z. AR (auf der W-Gratschulter).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  12.3.1993
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Sehr schöne Route und aktuell in gutem Zustand. Konzentriert zum 1.R und nach dem 3.R liegt ein guter Fr.2,5 links in Lette. Vom 5.R zur SU und der runde Ausstieg zum AR haben es nochmal in sich. Tolle Route!
In der Beschreibung im Daigger/Cron ist ein R zuviel erwähnt - nicht dass jemand (wie ich) nach dem 3. R der Rampe zum R rechts folgt. Nach den heutigen Begehungen gibt es im unteren Teil wieder ein paar Käntchen weniger. Es sind aber noch genug da...
Aktuell die schwerste Tour am Fels; sieht recht beeindruckend aus. Bis zum 1. Ring leider sehr mürber Fels. 1. Schlüsselstelle hin zum 2. Ring, danach geneigter, leider auch etwas grün. Im Mittelteil interessante Platte und guter Fels, dann wiederum sehr steile Kletterei an teilweise recht filigranen Strukturen (2. Schlüsselstelle). Vor dem kräftigen Ausstiegszug kann man noch eine ordentliche Sanduhr fädeln. Insgesamt eher positives Urteil. Die Tour hat sicher noch keine 5 Begehungen und darf selbstredend noch komplett selbst entschlüsselt werden.
Kesselwand 6+
  Links von "Old Henry" an kl.Pfeiler zu R, über Wulste (2R) und Reibung zum "Südwandquergang".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Jürgen Schmidt
 Heinz Dengel
 
Datum :  24.4.1997
3 Kommentare 3 Kommentare
Ein eigener AR würde die Route aufwerten und Seil, inkl. Nerven des Nachsteigers, massiv schonen!
Sternchenweg vom Feinsten + aktuell in gutem Zustand! Vom 3. zum 4.R Fr.3 angenehm und vom 4.R gerade (Fr.2) bevor der Schönheitsfehler kommt: 4m Hangel an Mürbkeks nach links zum AR! Die Meisten lenken am 4.R um. Schade um die Meter zum Querband. Ein eigener AR würde die schöne Route abrunden!
Zwischen Pan de acho und Old Henry zieht das Hartmannsches Spätwerk empor zum Ringband. Charakter ähnelt dem Pan de acho: Unten steil und kräftig, oben Plattengeschleiche. Mit Ringen gut gesichert, lediglich der 3-m-Quergang nach links zum Umlenker (von Pan de acho) ist etwas nachsteigerunfreundlich. Nicht gerade abgeklettert ...
Pan de Acho 6+
  Wo "Aprilwändel" startet gerade über Wand (3R) z. AR (auf Band).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Hermann Folz
 Erich Steffan
 Heinz Dengel
 
Datum :  12.3.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
Die beste Tour am Fels; ein schön homogener Sechser, in überwiegend gutem Gestein, unten senkrecht mit großen Griffen oben geneigt mit kleinen. Wegen der Toprope-Tauglichkeit ziemlich sauber geklettert. Vor dem 1. Ring fand ich einen 5er Friend angenehm.
Aprilwändel 6-
  Rechts der SW-Kante über Stufen zu roter Wandeinbuchtung. Links empor zu Wulsten (R) und linkshaltend zum oberen SW-Grat.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  11.4.1964
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Zustieg zum 1.R direkt: Einstieg von links ("Maiwändel") in Falllinie der Kante zu Wändchen (Fr.2) und gerade zu markanter Kante (Fr.3 oder 3,5 links) und gerade zum 1.R und weiter wie bekannt....! Hübsche Kombi, jetzt etwas grundgereinigt!
Aprilwändel, Südostwand und Südwandquergang wurden am gleichen Tag erstbegangen und waren die ersten Touren am Kesselfelsen. Augenscheinlich sehr selten wiederholt. Auf dem Weg zum 1. und einzigen Ring schont ein 5er Friend die Nerven aller Beteiligten. Die Reibung oben raus ist absicherbar ... aber diese Flechten ...
Maiwändel 5
  Links von "Aprilwändel" über Wand und Stufen z. AR (auf Absatz).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Sepp Braun
 
Datum :  19.5.1979
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Ich glaub, daß als 3.R der an Kante links ums Eck gemeint sein soll. Ich bin "damals" auch rechts davon in den Platten geblieben. Hatten ihn erst entdeckt, als ich meine Nachsteigerin gebeten hatte, dort mal um die Ecke zu schauen ;-)!
Wo darf denn der dritte Ring sein? Da alles gleichmäßig verflechtet ist, sind wir gerade hoch und auf diese Weise stößt man nur auf zwei Eisen. Sollte jemand in den ersten Ring rumpeln, könnte es sein, das anschließend nur noch einer steckt. Das Ding klingt nämlich völlig hohl.
Vom 2.R auch gerade über Platten zur Schulter und zum AR! Zwischen 1. und 2.R Fr.3,5 danach Fr.3 + Fr.2,5 + Fr.0,5 aufs Band und rechts zum AR! Etwas grünlich! Zum 1.R Fr.3 in Rißspur und konzentriert bleiben, um das gute Loch links unter ihm zu erreichen!
Man hat selten Fels unter den Sohlen....
Im Führer mit 5 bewertet ... aber: probierts mal selbst aus. Trotz Sanierung sehr moosig und flechtig, sichtbares Gestein dafür meist bröselig. Am 1. Ring muss man sich ganz schön anstrengen - als ich ihn auf Bauchhöhe hatte, konnte ich ihn endlich klippen. Rest ist Gehgelände.
Bergweg 4
  In der NW-Wand auffallende Verschneidung ganz empor. Vor Rissspur unter den Dächern nach links zum Waldhang.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 
Datum :  11.4.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
Etwas bröseliger, recht unabgekletterter Fels wobei irgendein Vieh mit einer gesunden Verdauung in dem Weg seinen Scheißplatz hat. Kann man machen, muß man aber nicht. Mit Cam 0.4, Hex 7 und Cam 0.5 absicherbar und bleibt aufgrund der überhänge lange trocken. Nachsicher bzw. Abseilen über die Tour aufgrund Baummangels in Ausstiegsnähe schwer (habs abkletternd abgebaut).
  V: Rechter Ausstieg 3+
  Vor der Rissspur 3m nach rechts und über Risswulst zum SW-Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Erich Steffan
 
Datum :  20.2.1993
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  V: Direkter Ausstieg 4-
  Der Rissspur (Ks) folgend zu Bäumchen und nach rechts zum SW-Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Hans Laub
 
Datum :  13.3.1993
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Unterhalb Bäumchen kleiner Querriß - Abbruch der Griffkante (2.4.2011) Absturz wurde durch vorheriges Setzen von Friend Gr.6 im Querriß verhindert. Schwierigkeitsgrad m.E. auf 4+ gestiegen.
Nordwestriss 6+
  Ganz links an breitem Riss (Sst.) zum Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V- & Sst
Erstbegeher:  Gerhard Trapp
 
Datum :  28.8.1985
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