maximale Höhe: 36m

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Vor ein paar Wochen wollten wir den sonnigen Quacken nutzen, haben aber angesichts der dichten Hecken unter der Südwand die Lust verloren. Seit 2013 und dem Kahlschlag war hier wohl nicht mehr so viel los.
Heute habe ich mal mit der Rebenschere aufgeräumt. Ca. 15m rechts der Mariengrotte bei Steinmann ins Unterholz und dann immer einigermaßen nahe an der Wand halten. Sobald der Farn sprießt, sämtliche erdenklichen Anti-Zecken-Mittel an Bord haben. Das Kraut wächst hier nämlich üppig.
Die Touren in der Platte sehen genauso schäbig aus, wie der Zugang es erwarten lässt. Der Maulwurf-Zustieg ist komplett verranzt. Das Fixseil nebenan hat die morbide Färbung des umliegenden, verflechteten Felses angenommen. Dort, wo die Schnur runter baumelt, gehören ein, oder besser zwei Ringe rein. Wäre auch kein pfalz-ethisches Problem, da Erstbegehung. Oben auf dem Band waren wir nicht.
Beim nordseitigen Zustieg zum Grat war gerade Hochwasser. Ich frage mich, warum man das Fixseil nicht bis ganz runter hängen kann? Würde dadurch irgendeine super wertvolle Route geschändet?
Was würde denn der Herr G. von PK-Seite erwarten? Entfernt man z.B. das Fixseil aus dem NW am kleinen Fischfels, ist ein paar Wochen später wieder eines drin. Sisyphos läßt grüßen...
Die Felsgruppe könnte auch als Kabelfels bezeichnet werden, nicht Kapellenfels!
Die Gesamtverkabelung (Stromkabel, Seilkabel, Gummikabel) wird wohl anscheinend von allen - auch PK und UNB - toleriert!

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Kapellenfels Massiv
Normalweg zum südlichen Massiv 2
  Von Westen kurzen Kamin in die südliche Scharte und über den Grat z. G
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Ringe:  0
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Kleiner Westkamin 2
  Kamin ca. 10 m links des "Normalweges"
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Kleiner Westaufstieg 1
  Westseitig beliebig über Stufen zum Gipfel des mittleren Massivteiles
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Normalweg zum nördlichen Massiv 1
  Nach Übertritt über das kleine Nordwändchen
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Ringe:  0
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wohl fixverseilt
Nördlicher Schartenriss 3
  Im rechten Teil der Ostwand über die oberen, stark bewachsenen Bänder nach links zu Riss. Stand. Im Riss zur nördlichen Massivscharte
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  2.3.1963
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Der Schatz des Priamos 6+
  vom bewachsenen Band des "Maulwurfs" ganz nach rechts zu R. Über diesen und Reibung zu Doppelring und knapp rechts von stumpfer Kante (3 R) z. G
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Ringe:  5+ AR
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sonst. Absicherung:  Ringe
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Erstbegeher:  Stefan Kerner
 Klaus Köhler
 
Datum :  12.7.1999
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Um vom Maulwurf-Stand 8 m nach rechts zu kommen bedarf es aktuell wohl einer Motorsense ... und danach gerade hoch eines Hochdruckreinigers. Wir sind schräg ansteigend direkt zum Doppelring geklettert (E 1 nach Daigger-Cron). Der Rest der Tour ist noch gut machbar und auch recht lohnend.
Nasenstüber 7
  Auf dem Band des "Ostwandkamins" nach rechts zu Stand (nR = 2.R "Maulwurf"). 3 m hoch, 2 m nach rechts, dann schräg links aufwärts zu R. Gerade durch die Wand (R) z. G (AR)
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
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Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Kathrin Leukroth
 Steffen Leukroth
 
Datum :  2.12.1979
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Maulwurf 8-
  Ostseitig ca. 10 m links der Fallinie unter der nördlichen Scharte kurze Wand (R) zu Band. Stand gemeinsam mit "Nasenstüber" (R). Nun über 5 R z. G (AR)
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Ringe:  7+ AR
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Erstbegeher:  Roland Petrovecki
 Bernd Buchmann
 
Datum :  1.3.1985
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Will nicht undankbar erscheinen, aber mir kam es durchaus nicht dankbar vor für den Grad. Genau gesagt, kein Plan, wie das für 8- gehen soll.
Ansonsten natürlich nach den ersten fünf Schrofen- und Moos-Metern allerbester Fels.
Das nach links Verlegen des Einstiegs war ein Irrtum und wäre Ringverschwendung. Endet genauso wie auch der originale Einstieg im dreckigsten Dreck.
Wir haben heute ein neues Fixseil aufgehängt, und zwar vom Standring ausgehend. Der alte Strick war übrigens nur an einem Stämmchen der Eichenhecke festgeknotet und nicht zum Ring weiter gezogen!
Im Dahner Raum scheint man selbst mit Schrottseilen sparsam umzugehen. Rüge!
Einstieg überholen - am ehesten auch mit ordentlichem Haken
Einstieg ist jetzt geputzt - ein etwas "spezieller" 7er. Parallel dazu wurde allerdings auch ein Klettersteig installiert (muß man heutzutage eigentlich nur noch die Schlüsselstelle einer Route klettern?). Der "Rest" der Tour ist eine der schönsten Steilplatten in der Pfalz, toller Fels, super abgesichert und - einmal entschlüsselt - dankbar für den Grad.
Das Band u. damit den 2.R zu erreichen wird bei der aktuellen Botanik sicherlich schwer fallen.
Tigerente 7+
  Vom Stand (R) des "Maulwurfsweges" linkshaltend zu Riss. Diesen (R) und abdrängende Wand (3 R) z. G
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Ringe:  4
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Erstbegeher:  Marc Pollrich
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.5.1992
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Eine ... Aufwertung ... und gleich um einen vollen halben Grad !!! Bin jetzt tatsächlich leicht irritiert, Peter. Nichtsdestotrotz eine ganz tolle Tour (bis auf den breiten Riss ganz unten). Nach der spannenden Schlüsselpassage werden Geschenke verteilt.
Ostwandkamin 4+
  Unter der südlichen Scharte kleine Verschneidung unter Überhang. Rechts zu Band. An Verschneidung vorbei zu breitem Riss. Diesen z. G
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Otmar Klemm
 Robert Breitsch
 
Datum :  12.4.1956
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Einer der klassischen 4+ Routen der Pfalz. Für heutiges Empfinden gar nicht so einfach. Nur gut mit großem bis sehr großem Gerät (4 inch und mehr) abzusichern. Leider etwas brüchig.
Kleine Ostwandverschneidung 3
  Von der Mitte des Bandes vom "Ostwandkamin" linksgeneigte Verschneidung zur südlichen Scharte
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Otmar Klemm
 
Datum :  4.3.1957
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Südlicher Schartenriss 4
  Wie "Ostwandkamin" kleine Verschneidung unter Überhang. Direkt darüber (Ks) im Riss zur südlichen Massivscharte
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  IV-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  2.3.1963
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Hat heute ne freie Begehung von mir bekommen und ich würde mal IV bei mieser Felskonsistenz ausspucken. Warum die Erstbegher das A0 geklettert sind ist mir schleierhaft.
Das Spannenste ist der Zustieg bis zum ersten Felskontakt durch das hüfthohe Steilfarn ohne sich dabei zu viele Zecken einzufangen (ich hatte hinterher drei). Mit Cams vernünftig absicherbar und Bäumchen in der Scharte zum Nachholen/Abseilen. Sicherungen ordentlich verlängern, da etwas eckiger Verlauf. Sehr unabgeklettert und bis auf die Felsqualität sowie den Zustieg eigentlich ganz nett.
Ostwandquergang 5+
  Unter der südlichen Scharte auf Band nach links zu feinem Riss. Diesen zu loser Platte und linkshaltend (HF) zu breitem Band. Stand (nR). Auf ihm links zum Südgrat
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Ringe:  0
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  2.3.1963
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Oberhalb der losen Platten befinden sich solide Lettenlöcher. Dadurch mit (Cam/Friends) absicherbar.
Filigranes Testament 7-
  Vom rechten Ende des breiten Bandes am Ende des "Ostwandquergangs" (Zustieg auch von links vom Grat her) über Block und leicht rechtshaltend zu R und gerade zu weiterem R (von dem man gänzlich willenlos auch noch den Gipfel erreichen kann).
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1989
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Außenstelle 8-
  rechts der "organischen Schmierung" gerade den Ringen folgend zu AR
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marco Küster
 
Datum :  2012
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Organische Schmierung 8+
  Vom nR (Stand) auf dem Band unter der oberen Ostwand (Ende vom "Ostwandquergang"; auch vom Grat aus gut erreichbar) gerade den R folgend durch die Wand zu AR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII+, A0
Erstbegeher:  Arno Dimmler
 u.
 Reinhard Schurian
 
Datum :  4.12.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
Da der fleißige Küster Marco auch in diesem Teil der Kapelle ein kleines Glockenseil in den ersten Ring gehängt hat, lässt sich selbiger anklettern ohne das man vorher sein Testament machen muss. Auch gut, dass es zum clippen der zweiten Öse einen echten Henkel gibt. Ansonsten tolle, anhaltend schwere Kletterei an kleinen Leisten und Löchern mit klaren Vorteilen für Große.
Unangenehm zum 1.R
Wiedergeburt 7+
  Vom Ostwandband 3m links von Stand-R gerade - ACHTUNG: lose Schuppe - zu Lettenlochreihe (Cam #3). Nach rechts zu R - hierher auch über den Einstieg der "organischen Schmierung" - und in Linksbogen zum 2.R. Rechtshaltend (Rock #5) zum 3.R und gerade z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rock 5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  16.7.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
Steigt man aus, fehlt eine sinnvolle Nachholmöglichkeit geschweige denn die Option bei Verweigerung des Nachsteigers das Material wieder aus der Wand zu holen. Somit lenken die meisten am 3.R um. Der ist allerdings gebleit und sichtlich ausgeleiert.
Bis zu einer Größe von 1.70 ist der Einstieg härter - und schlecht gesichert obendrein.
Ungenannte 7+
  Im rechten Teil der Ostwand des unteren Südgrates Reibung rechts hoch zu R. Gerade weiter (R, H), dann rechts Verschneidung zum Grat
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  29.3.1981
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Luna nascente 7
  Vom Einstieg der "Ungenannten" gerade an 3 R vorbei zu deren Ausstieg
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  ?
 Kuhn
 
Datum :  Mai 1988
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Wichserplatte 7-
  2 m links von "Luna nascente" an 2 R vorbei zum Grat
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 Thomas Wolf
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Fels wurde unlängst komplett freigestellt ... jetzt aber ran Männer!!!
Eigentlich ne geile Platte aber leider aufgrund von Dreck und Flechten derzeit in einem desolaten Zustand. Bis zur Schlüsselstelle am 2ten Ring kurz vor dem Ausstieg gehts ja noch halbwegs, aber da dort zwingend auf Reibung angetreten werden muß selbst bei Trockenheit aufgrund der Schmierflechten kaum machbar. Sollte mal jemand mit ner Bürste drüber, da schade um den Weg. Mit Cams zu den R gut absicherbar.
Blockgrat 3
  Aus der Scharte hinter dem Hauptgipfel Kamin zum Südgrat. Am Gipfelaufschwung auf kleinen Pfeiler und kurze Wand z. G
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Otmar Klemm
 Robert Breitsch
 
Datum :  21.4.1956
1 Kommentare 1 Kommentare
Ab dem Gipfelaufschwung kurze nette Kletterei zum Leuchtkreuz. Leider etwas brüchig
Westanstiege max. 2
  Westseitig gibt es mehrere leichte Möglichkeiten, auf den unteren S-Grat zu gelangen.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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