maximale Höhe: 23m Gipfelbuch vorhanden

der südliche der beiden Felsen westl. über dem Sportplatz von Erfweiler

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Edi und ich haben heute einen neuen AR gesetzt. Alteisen ist raus und für das war es auch Zeit.
Interessant im Vorwort des Gipfelbuches von 1953: "Die Zimmerfelsen zwischen Erfweiler und Dahn gelegen zählen zu den meistbesuchten Felstürmen in unserem Klettergebiet. Bieten sie doch einen herrlichen Blick in das Dahner- u. Erfweilertal sowie auf die Dahner Schlösser". Heutzutage verirrt sich rund eine Seilschaft pro Jahr auf den Gipfel...
Sehr alter AR, Fels um ihn ist schon teils wegerodiert. Sanierungsfall. Hab lieber an einer Kiefer abgeseilt.

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vom Sportplatz aus

Großer Zimmerfels
Normalweg direkt 3+
  In der schmalen Südwand, oben leicht abdrängend z.G.
[Orig. steigt man links der SW-Kante über sehr bewachsenes Gelände aus].
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jakob Otto
 Wilhelm Dörner
 
Datum :  21.3.1909
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Ich habs genossen. Bröselig, aber mit genügend Umsicht gut machbar. Nur was für Pfalzkenner und nur bei guten Bedingungen.
Es sei noch gesagt: viele Schlingen mitnehmen, auch was dünneres (Kevlar) - Sanduhren kommen einige auf dem Weg (wenn auch stark zu bezweifeln ist dass diese alle halten würden). In der Mitte der Tour erleichtert ein kleiner links-rechts Schlenker den Anstieg und vermeidet den übelsten Bruch. Oben unbedingt über den "Direktausstieg" aussteigen - links der Kante erwartet einen nur Wald.
Etwas brüchig ist der Normalweg im oberen Bereich, also besser einen Keil bzw. Freind mehr legen. Für nen 3er auch gar nicht mal so anspruchslos. Die anderen Touren an diesem Fels sahen noch weniger einladend aus.
Alte Westwand 4
  3m links der SW-Kante verwachsene Rissfolge z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Neue Westwand
  Senkrecht unter gr.Baum und kurzen Riss unter Überhang. 3m nach links, dann über Überhang und Riss z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Heinz Lelle
 Eva Pfersdorf
 
Datum :  24.7.1954
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  V: Direkter Einstieg
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  Peter Zipf
 Peter Herz
 
Datum :  14.8.1965
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Große Westwand
 
  Detail
Ringe:  9
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Ulrich Pfersdorf
 Walter Meffert
 
Datum :  19.4.1958
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Nordwand 6-
  Über zwei Wandstufen zu Band (Bäumchen). Nach links auf Kanzel und links der NO-Kante (R) z. G (nAR)
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  13.9.1912
5 Kommentare 5 Kommentare
Klettere es und gib dann einen Bewertungsvorschlag ab. Ist das Auswahlfeld ganz unten bei den Kommentaren.
Muss dadurch die Schwierigkeit nach unten angepasst werden? Sprich, bei soviel Betonung auf das nachträglich Bessere/Sichere..?!?
Tour heute von Edi und mir saniert. Der alte Ringhaken war mittlerweile rausgefault, jetzt sitzt oben ein fetter Pfalzring, da wo er nach unsere Einschätzung am meisten bringt. Wir haben noch einen AR am Ausstieg gesetzt. Ausstieg aktuell brauchbar sauber, so dass man die Tour gut aussteigen kann. An sich schöne Kletterei dieser alte Mann-Weg.
In dieser Tour habe ich mal einen Kletterpartner verschlissen (irgend so ein Weich-Ei, Anfang der 1990er, seitdem kein Kontakt mehr). Hatte auch einen Ring erwartet, gekommen ist dann ein Ringhaken (wahrscheinlich noch vom Mann persönlich). Der Ausstieg ist wirklich die Schlüsselstelle, in Zahlen allerdings schwer bewertbar. Ihr seid doch vielseitig ... versucht es halt mal mit einem Eisbeil. Fels kommt hier ja nicht zu Schaden.
Bin heute aus versehen (Habs mit dem Normalweg verwechselt...) in diese Tour rein. Hab mich schon gewundert wie schwer so ein dreier sein kann... Im gelben KleFü steht ein Ring, hier in der DB ein Schlaghaken. Ich konnte aber nach der Birke weder einen Ring noch einen Schlaghaken erblicken (rausgefallen?). Die schwierige Stelle auf die Nase hoch kann man mit modernem Sicherungsgerät absichern, der Weg links um die Kante sah weniger absicherungsfreundlich aus(bin umgekehrt: Schnee, Bollerschuhe, keine Sicherung...). Wer weis mehr darüber bescheid? - Wer ist die Tour mal geklettert?
Nördliche Ostwand 5+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Robert Breitsch
 
Datum :  29.6.1960
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Mittlere Ostwand
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Robert Breitsch
 
Datum :  29.6.1960
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Alte Ostwand 5
  Ca. 10m rechts der SO-Kante sandigen Riss zu Band in Wandmitte. Von dessen linkem Ende linkshaltend (nH) z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 Jakob Otto
 August Prehl
 
Datum :  27.8.1911
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  V: Direkter Einstieg 7-
  An Riss (Hf) gerade zum Ende des Bandes
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 Wolfgang Gräder
 
Datum :  6.3.1977
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Südliche Ostwand 7-
  Ca. 3m rechts der SO-Kante gerade (3R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Sepp Schmaus
 Max Schmaus
 
Datum :  17.6.1968
2 Kommentare 2 Kommentare
Dritter R steckt in einem gerissenen Block. Sanierungsfall.
Bis zum dritten R wohl das beste Stück Fels an dem wenig begangenem Gipfel. Bleibt bis dahin auch eher trocken. Ausstieg fand ich bei Feuchte eher unangenehm, es gingen aber noch gute Keile. Die zarte Ausstiegswurzel bitte sanft behandeln.