maximale Höhe: 18m Gipfelbuch vorhanden

der nördliche der beiden Felsen westl. über dem Sportplatz von Erfweiler

9 Kommentare
Edi und ich haben heute eine neue, ganz lange Abseilbirne gesetzt. Die sitzt etwa 3 m unterhalb des Buchs über der Südkante/Ausstieg NW in festem Fels. Anbringen eines neuen AR auf den Gipfelplatten wg. schlechtem Fels nicht zielführend. Neben dem Buch habe ich eine Französe zum Nachholen/Runtersichern zum AR gesetzt. Diese eignet sich nicht zum Abseilen (haben wir im GB vermerkt). Rottiges Alteisen ist noch drin (haben wir noch gebraucht um runterzukommen) aber bitte nicht mehr verwenden.
Sehr alter AR, hinten offen, Fels um ihn teils wegerodiert. Sanierungsfall. Aktuell ist er mit einem rottigen Kletterseil an der Gipfelbuchkassette hintersichert (war nicht ich).
kurios ein Zitat aus dem alten "Otto-Führer" (ca. 1930): "Abstieg durch Sprung auf den kleineren Westfels"
Also das mit der "Rasterung" ist schon ziemlich dramatisiert. Hier mal die nüchternen Fakten, nachdem ich mir das heute angeschaut habe:
Zwischen "Abseilwand" und "Neue Westwand" ist eine Route (noch Projekt) mit 3R dazugekommen. Die 3R in der Abseilwand stecken schon seit min. 7 Jahren, die Gurken in der "Neuen Westwand" sind deutlich älter.
Die Neutour ist doch recht nah an den anderen beiden, allerdings sicher ganz anders zu klettern als die "Abseilwand", da man die bis über den 2.R wegspreizen kann, das geht bei der Neuen nicht, da die Rückwand fehlt. Also schon noch eigenständige Kletterei.
Im Prinzip könnte man die ersten beiden R auch als Sanierung der beiden echt mies gesetzten Ringmuttern der "Neuen Westwand" sehen, Kletterei ist unten eigentlich eh gleich. Die beiden alten Ringmuttern der "Neuen Westwand" raus, dann wäre es am Ende ein zusätzlicher R in dem Wandbereich und eine Ausstiegsvariante.
An den anderen drei Wänden des Türmchens ist nix neues dazugekommen, nicht mal die alte geschlagene Gurke der "Südkante" ist saniert.
...Normalweg ist geputzt. April 2015. Packt mal wieder die Friends und Cams ein und geht mal aus den Hallen raus. In Wald, Fels und Moos ist erst richtig schön, kurz nach Sonnenuntergang kommen dann drei Rehe, Richtung Sportplatz vorbei. Hier ist Natur und das ware Leben. Los raus jetzt, Winter ist vorbei.
...Habe mich irgendwie hochgearbeitet.Kurz vor dem Gipfel war ein alter geschlagen Hagen. Der hat sich leider verabschiedet. war durchgerostet. Würde aber nur die Sauberen Touren in der Scharte empfehlen. Die Touren auf der anderen Seite sind nicht nur auf den Bänder Vormost sondern auch auf dem Gipfel.
Hab den NW 2010 versucht (nachdem ich schon über die Abseilwand auf dem Gipfel war), aber war mir zu müßig den Schrott zu putzen und ich mußte ja nimmer hoch. Ich bin Kletterer und kein Straßenkehrer. @Bruchpilot: Bei mir zu Hause ist es sauber (siehe Kommentar Hebelfels)!
Der Normalweg wurde 2011 ganz offensichtlich geputzt (Quackenfront?) und ist bei trockenen Verhältnissen durchaus wieder machbar. Herzlichen Dank hierfür! Sehr exklusiver Turm ... Buch von 1969, durchschnittlich 3 Begehungen pro Jahr.
Sehr schwach frequentierte Sandburg. Vom Normalweg ist abzuraten und die "Abseilwand" stellt den sichersten Weg zum Gipfel dar.

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vom Sportplatz aus

Kleiner Zimmerfels
Normalweg 4+
  An der NW-Kante zu Band, dieses nach links über eine Unterbrechungsstelle hinweg und diagonal durch die ganze Ostwand z. AR und G.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  6.8.1911
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...April 2015...Ostwand und Südwand wieder kletterbarer Normalweg. 4+ Wenn mann unterhalb des großen Bandes (Ostwand) quert und die wunderschöne Wurzel an der Südostkante nutzt. DieTour ist mit F00 bis Cam5 abzusichern. Ganz klar nichts für Anfänger im Friend legen. Wer Abenteuerklettern dem Hallenturnen vorzieht ist hier absolut richtig!
Beschreibung des Weges im GB (liegt seit 1969 auf dem Fels!!! Wird wohl bei der Begehungsfrequenz noch einige Dekaden brauchen, bis es voll ist): Der Anstieg erfolgt an der NO-Kante bis auf einen Felswulst, hier nach links die Ostwand queren und um die Kante in die Südwand. In ihr immer nach links haltend leicht zum Gipfel. Die Bewertung damals: 3+
  V: Direkter Einstieg 3+
  durch die Mitte der Ostwand
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 (u. Gef.)
 
Datum :  
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Gemäß dem alten aufliegenden Gipfelbuch wird der Weg Fred Frey u. Gef. zugeschrieben.
Bröselbruch der finsteren Sorte und dazu noch sehr sandig, moosig und dreckig. Nach abgebrochenem Vorstiegsversuch da sich dabei einige Felsstrukturen verabschiedet hatten wurde der Weg später noch zum Test der Kletterbarkeit im Toprope gemacht. Man kann sich zwar irgendwie hochwackeln, aber Sicherungen können, bis man auf den ebenfalls schaurigen Normalweg (Moos und Bruch) trifft, keine untergebracht werden Trotz des niedrigen Schwierigkeitsgrades ist von einer Begehung dringend abzuraten. Wundert mich nicht, das der Erstbegeher von sowas unbekannt ist.
  V: Ostkante
  nach der Unterbrechungsstelle schräg rechts empor (H) z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.3.1957
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...Am Schlaghaken von 1957 ist rechts davon ein Fingerbreites Lettenloch (zurzeit recht nass) von dort hatte ich mich dann nicht gerade sondern nach rechts zu dem geputzten Bändchen gefürchtet. Werde den Engelmacher beim nächsten Besuch austauschen. Gruß an Hannes! Warst ganz schön leichtsinnig mit dem dünnen Häkelchen so weit überm Boden, würdes gern nochmal mit dir klettern!
Nordwestkante
  vom "Normalweg" aus der Kante gerade folgen (H) z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  2.3.1957
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...Hakentausch wäre dringend angesagt, Hannes wie siehts aus? Geh'n wir nochmal hin!
Südkante 7-
  rechts an der Kante über Waben zu H und schräg rechts empor z. "Normalweg-Ausstieg
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Ulrich Pfersdorf
 
Datum :  5.7.1957
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...habe viel Bruch und auch sandige Wände geklettert - die ist so nicht machbar! Vermutlich hat der Erstbegeher mit Baumstamm bis zum geschlagenen Haken geklettert. Oder in der Südwand begonnen. Möglichkeit 3, er hat alle Griffe gleich mitgenommen.
Der Schlaghaken macht noch einen recht soliden Eindruck, allerdings ist es bis dort hin nicht leicht und auch danach gibt es erst einmal keine weitere Sicherungsmöglichkeit. Potenzielle Vorsteiger sollten zuvor auch evtl. von oben mal die nötigen Griffe entsanden (bins selbst nur im Toprope geklettert...)
Rechte Westwand 6+
  Rechts der Abseilwand erst spreizen (R,R), dann über die Kante(R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Timm Gutensohn
 
Datum :  2004
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Die Felsqualität ist eher bescheiden. Das Hauptproblem (vorausgesetzt man hat selbiges nicht mit dem Spreizen an sich) ist den richtigen Zeitpunkt zum Wechsel an die Kante zu erwischen.
Abseilwand 6
  Aus der Scharte zwischen Vorbau und Turm hochspreizen, (nR) dann an Rissspur (R) , linksgeneigte Verschneiung (nR) und über brüchige Wulste (nR) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  3.6.1951
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ohne Spreizung ca. 7 und so geklettert besser als man denkt
Gemäß dem alten aufliegenden Gipfelbuch als "Nordwand" bezeichnet und am 24.04.1954 erstbegangen.
Wer am Hochsteinnadel Normalweg schon an seine Spreizgrenze kommt der sollte - bevor er in diesen Weg einsteigt - daran arbeiten diese etwas zu erweitern.
Wohl der gängiste Weg auf den Gipfel und mit den 3 Ringen sehr gut abgesichert. Bis zum 2ten Ring kann man hochspreizen, braucht aber eine gewisse Spannweite und ist gutes Spagatraining. Am dritten Ring hat man dann die Wahl zwischen dem Überhang, wobei dort die Gefahr groß ist da man mit den Bröselgriffen in der Hand runterkracht, die sandige Verschneidung in der Mitte, wobei man recht zarte Finger braucht um in den Riss zu kommen (meine waren nicht zart genug) oder nach links auf dem Bändchen an die Kante tänzeln und hurtig hoch. Für V darf hier mal zugepackt werden.
Hochspreizen ist hier ein absolutes Muss. Wer es ohne probiert, landet sicherlich schnell im oberen 7.Grad und das bei einem nicht gerade stabilen Fels. Weiter oben wirds dann zwar leichter, aber für eine 5 ist das auch nicht ohne! Am besten nicht direkt über die überhängende Stelle aussteigen, sondern links haltend ums Eck herum, da das alles sehr brüchig aussieht!
Neue Westwand 7-
  orig. mit Sst. u. 2R gerade zur kurzen Verschneidung und hier z.G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1 & Sst
Erstbegeher:  Ulrich Pfersdorf
 Walter Meffert
 
Datum :  24.7.1956
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Gemäß dem alten aufliegenden Gipfelbuch auch als "Nordwand direkt" bezeichnet.
R = schlecht betonierte und verrostete Schraubgerüstösen
Sprung zum Westfels II / III
  Weiterer Abstieg über S-Kante (mittels manip. Griffe).
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  6.8.1911
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...Am Westfels, Qasi abgetrennter Vorbau vom kl Zimmerfels, hat es auf der Nordwand mit teils geschlagenen Griffen einen pasablen Aufstieg ohne Ring und Schling. Für ängstliche mit 2 cams abzusichern. Eisen habe ich keine gefunden, wie ein Kommentator berichtet. Seilüberwurf klappt gut. Macht spass wie die Alten zu sichern.
Dafür ein sehr bequemer Weg in die andere Richtung: auf den Gipfel ;) Mittels Seilüberwurf lässt sich ein Baum einfangen und eine Seilbrücke bauen. Sicherlich der leichteste Weg auf den Gipfel...