maximale Höhe: 54m

Die Routen rechts "ums Eck" vom Lochweg werden insgesamt viel weniger frequentiert, obwohl sich auch hier ein paar durchaus lohnende Klettereien finden lassen.
Spätestens auf dem Einstiegsband zur Lagerwand ist man oft allein.

Routenauflistung von links nach rechts
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Hochstein - Zug - rechte Südseite
Mittelrampe 6+
  Verläuft im Wesentlichen über die markante, schräge Rampe rechts unterhalb des Aussichtspunktes, unterhalb der nach SW ausgerichteten senkrechten Wand. Der Einstieg erfolgt von rechts "unterhalb" vom steilen Hang aus durch eine kurze, nicht ganz moosfreie V-förmige Verschneidung. Aus ihr links hinaus auf Band mit Bäumen (Stand-nR). Die Rampe verfolgt man bis hin zu "Lochweg - V: Rechten Ausstieg".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  13.6.1959
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Calliste 6+
  Mit "Mittelrampe" beginnen und rechtshaltend durch offene Verschneidung zu R. Links raus und über Reibungs- (3R) und Wabenwand (R) zu angedeutetem Verschneidungswinkel (R). Erneut links (R) über Überhang und gerade z. AR (35m talwärts).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  12.10.1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Uwe konnte nicht nur tolle Fotos machen...... eine meiner Lieblingstouren am Hochstein. Ganz kleine Friends in der Einstiegsverschneidung. Cam 1 und cam2 zum 1. Ring. Danach den Ringen folgend zum Umlenker. Ein Wurzelbürste hilft Wunder......
Einen brummenden Block hab ich nicht bemerkt; aber das Abschlussdächlein gehört in jedem Fall zu den schwerereren 6+ern in der Pfalz. Die Flechten stören nicht wirklich.
Der Block brummt wirklich. Solange man ihn nur nach unten belastet sollte nichts passieren. Ansonsten lässt sich die Stelle mit zwei kräftigen Zügen auch ohne Block klettern. Tip: Wegen Seilzug den ersten R nicht zu kurz hängen.
Bis zur Dachhangel unterhaltsame Kletterei im 6. Grad. Dort angekommen war ich dann chancenlos. Bin später über die Route abgeseilt, um mir das mal von oben anzuschauen. Dabei bin ich auf einen großen brummenden Block an der Dachkante gestoßen. Bin mir nicht sicher, ob man den braucht. Vielleicht kanns sich mal jemand anschauen, der über dem geforderten Schwierigkeitsgrad steht.
Schämt euch, pfälzer Kletterer, noch kein Kommentar zu diesen Kleinod. Hier werden viele Klettertechniken abgefragt. Unten klassische Rinnengeschrubbe,Fr.05/0,25 ermöglichen ein entspanntes Hochgeschiebe, darauffolgend schöne Steilwandpassage auf langes Plattengeschleiche zwischen Flechtenmeer, in deren oberen Teil Grobmotoriker Sorgfalt walten sollten. Zuletzt wird der wackere Bergsportler noch mit einem schönen Dachhangelausstieg belohnt. Die Felsqualität ist bis auf eine kleine Passage ohne jeden Makel.
Speicherplatte 8-
  Zwischen "Calliste" und "Roter Pfeiler" über Kieselplatte und Waben (SU) unter Dach. Nach rechts zum "Roten Pfeiler".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 - 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Axel Richert
 
Datum :  30.3.1994
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unterwegs lassen sich 2 Sanduhren fädeln
Roter Pfeiler 6+
  10m rechts der "Mittelrampe" über kurze Reibungsstufe zu einer einliegenden Rippe (fixer Fr). Gerade unter Kante (R) und erst links- (R), dann rechtshaltend (2R) zu Riss. Im folgend (Fr #3) zu R (ehem. Stand) und gerade über Platte (Fr #2) zu weiterem Riss. An ihm (Fr #3.5) zu nAR (35m talwärts) bzw. orig. noch weiter zu Durchschlupf beim Gipfelaufbau.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  13.6.1959
5 Kommentare 5 Kommentare
MarcoF und Co. haben freundlicherweise unlängst den nAR gesetzt
Im Einstieg aktuell ein stationärer Friend.
Rock 8 im Einstieg. Cam 2 nach der Schlüsselstelle und Cam 3 weiter oben.
Tolle Route und kräftig für den Grad aber Klasse.
Sansi-Abstimmung (März '15):
13 J | 4 N | 7 Enthaltungen --> vorbeh. Zustimmung durch H.Laub kann ein nAR rein
Top Tour! Mit 4R bestens gesichert. Den 1. (Kante) und 3. (Seilverlauf) sollte man mit einer langen Exxe einhängen. Zum letzten R hin kann man noch einen Fr schieben.
  V: Luftbump 8
  Vom 1.R gerade (ggf. 2.R mitbenutzen) über Kante (R) zum Riss und 4.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jörg Dommermuth
 Ralf Burkard
 
Datum :  24.8.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch wenn`s nur 5 Meter sind: Sehr schöne (harte) Abkürzung für den Roten Pfeiler, mit dessen 1. und 2. Ring auch sehr gut gesichert. Da man ständig gegen die offene Tür arbeiten muss, kommt`s viel mehr auf die (Fuß-)Technik an als auf rohe Kraft.
Route 98 7
  Mit "Roter Pfeiler" beginnen und vom 1.R rechtshaltend zu R. Abdrängend (2R) zu bröseligen Schuppen und zum 4.R im "Roten Pfeiler".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Erich Steffan
 Mirko Grosche
 Heinz Dengel
 
Datum :  15.5.1998
4 Kommentare 4 Kommentare
Achtung: Aktuell bauen sich grad Hornissen in dem großen Lettenloch auf dem Weg zum 2.Ring ein Nest!
EDI spricht meine Sprache. Im Einstieg liegt ein Rock 8 (quer) sehr gut, den Fixfriend habe ich nicht benutzt. Zum Umlenker geht noch ein Cam 3. Ganz nett aber leicht für den Grad.
Fixfriend im Einstieg (auch für roter Pfeiler)...schöner Boulderzug zum 3R...am 4R min 60er Schlinge...
Schöner Zug zum 3.R. Zum ersten Ring (vom Roten Pfeiler) empfiehlt sich ein Rk#8. Dann über drei weitere Ringe (den insg. 4. etwas verlängern) bestens gesichert zum Stand. Nach dem 4.R wird leider etwas keksig links raus. Obenraus ev. noch Cam#3.
Höhlenweg 5
  Folgt der markanten, oft einliegende Rissverschneidung: Über großzügig manip. Stufen zu höhlenartiger Nische. An Schuppe rechts zu R und gerade zu tiefem Diagonalriss. Kurz empor, nach links auf bewachsenes Band und durch Rissverschneidung zu Geländer-Versicherung.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  8.12.1962
4 Kommentare 4 Kommentare
Schöne Tour abseits der Mainstreamtouren...mit 70er Seil kommt man nur zu den Treppenstufen...
Abseilhöhe über die Soldatenhütte = 35m
Da steckt nur ein Ring (beim Dächel). Den im Topo eingezeichneten gibts nicht, macht aber auch nichts (da steht ein Baum auf dem Band und man kann auch reichlich Klemmmaterial in der Rissverschneidung versenken).
Bis zur namensgebenden Höhle leider gehackte Treppensutfen in der Platte. Wäre sonst wohl interesanter. Ab da die Schuppe aus der Höhle, das Dächel und die Rampenverschneidung oben raus bieten eine 35 m Seillänge wunderbarer Genußklettererei. Mit gängigem Klemmgerät gut absicherbar. Bissle dreckig halt, da der Wandteil wohl nicht so stark frequentiert ist und von oben reichlich Nachschub kommt.
Elefantenbuckel 7-
  Rechts vom "Höhlenweg" über Kante (R ) zur "Quergangsrampe" (R)
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (u. Gef.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Klassische Sportkletterei - leider uncool gesichert! Bis zum Ring nicht so wild wie`s ausschaut! Links der Kante liegen gute Friends in Lettenlöchern (O, 5 bzw. 0), den Einhängegriff erreicht man so ziemlich relaxt. Aber dann: nach dem Aufrichter auf dem kleinen Schüppchen über dem Ring folgt ein ziemlich unangenehmer Rechtsschwenk auf übel verflechtenen Reibungstritten. Zuvor könnte man links der Kante nochmal einen Friend in ein grosses Loch schieben, jedoch blockiert man sich so den besten Griff und fliegen möchte man bei diesem Seilverlauf dann trotzdem nicht ...
Tatort 8
  8m rechts von "Elefantenbuckel" bei seichter Verschneidung 2m hinauf und 3m horizontal nach links (Cam #1) queren. Über Platte (2R) zu markanten Waben und nach rechts abdrängend den R folgend z. letzten R in der "Lagerverschneidung" (evtl. Stand).
Weiter zuerst links (2R), dann rechts (R) der abdrängenden Kante z. AR bei gr.Band.
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  1993
3 Kommentare 3 Kommentare
Einer der schönen Fredschen Griffe an der Schlüsselstelle hat sich wohl vor einiger Zeit verabschiedet. Der Zug auf das Leistenband ist nun einiges härter geworden.
Klasse Tour! Unten auf der Platte typisch pfälzisch, oben typisch Kletterhalle, aber an (großenteils) echtem Fels. Auch wenn den Puristen hier sicher die Haare zu Berge stehen - wäre schade, wenn's die Tour nicht gäbe. Endet heute wohl am Schnittpunkt mit der Lagerverschneidung (7.R).
Der "Tatort" war neben zwei drei anderen Touren Auslöser für die Fragestellung in wie weit künstliche Griffe im Pfaelzer Wald akzeptiert werden. An dem daraufhin durchgeführten Diskussionsabend einigte man sich darauf, dass keine künstlichen Strukturen mehr im Pfaelzer Wald zum Einsatz kommen sollen. Die Tour war zum dem Zeitpunkt noch namenlos, wurde dann aber treffend von den "Tätern" als Tatort bezeichnet.
  V: Adiaphora 8+/9-
  Direkt zum 1.R
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Markus Böspflug
 
Datum :  10.6.2003
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Den Wagen, Harri 9
  Mit "Tatort" beginnen und gerade über 2R zum abdrängenden Mittelteil besagter Route.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ingo Bald
 
Datum :  14.3.2004
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1.Zug ungesichert - es sei denn man verlängert sich den 1.R.
Supermops aka Tollwut (tr) 9-
  Durch die seichte Verschneidung links von "Putzteufel".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
5 Kommentare 5 Kommentare
Bonner a.f hat ja auch der Fietz praktiziert und den hielt man für einen topropenden Boulder-Gott, der Unterschied war wohl der, dass er wohl alle Griffe mal in der Hand hatte :-). Und dann so das Face oder Keine Zeit zum Atmen in x Einzelboulder zerlegt kletterte, bevor Herr Moffat oder Güllich die Durchstiege feierten.
Zumindest scheint es ja seine Idee gewesen zu sein. Powerbär ist übrigens von 1979 und wurde mit 9- bewertet, damit die Erste und als 9- haben wir den auch geklettert, Toprope mein ich, ich glaub, da waren die Ringe schon weg. (Im Jens steht der mit 8+, keine Ahnung warum), also war der 9.grad sagen wir soweit weg wie von der Pfalz ins Saarland. Andere "9er" dieser Zeit waren ja Zehentanz mit geschlossenem Trittloch, später Ameisentrail 9- oder Trifelsdach. Also zu sagen, Sautanz oder Schulterweg/Ith sind die Ersten ist falsch ! Aber wen juckts, in USA hatte man da schon 10- gezwickt.
Nicht alles, wo Diefes draufsteht, wurde auch richtig geklettert - siehe "Bonner a.f.". Und als der Diefes in der Pfalz weilte (zwischen 1977 und 1980), war der IX. Grad von der Pfalz so weit weg wie der Mond von der Erde... Also ist der Erstbegeher nachwie vor unbekannt:-)
Altes Diefes Toprope Problem, wurde damals mit glatt 9 gehandelt.
Schweres Geschiebe. Musste doch länger tüfteln. Bin unten erst in der Wand geklettert, dann nach links in die Verschneidung. Die linke Seite ist leider sandig, aber mit vorher putzen geht's. Große könnten evtl. auch komplett auf der Wand bleiben, ich kam allerdings nicht an den rettenden Kiesel dran. Gut!
Putzteufel 7
 
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Matthias Klopp
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Hab die Tour heute mal gefegt - sie ist jetzt um einiges einladender...
Müsste sauberer sein um wirklich Spaß zu machen...
Sehr schöne Platte. Die Stelle am ersten Ring ist nicht leicht, aber direkt am Ring (einbeinige Kniebeuge...). Oben ist noch mal Länge von Vorteil und das Abschlussband ist runder als man denkt.
White Nugget 6+
  Rechts vom "Putzteufel" über Platte z. "Lager"-Band.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sebastian Koch
 
Datum :  6.9.2014
4 Kommentare 4 Kommentare
Auch wenn es von unten nicht den Anschein macht, hat die Tour gestern einen Frühjahrsputz bekommen.
Hab ich am rolligen Austieg noch einen R gesetzt.
Hab' ich aufgewertet (u. ist so immer noch hart für den Grad - wohl längenabhängig).
M.E. eine sinnvolle Ergänzung der Klettermöglichkeiten hier.
BD #1 unten u. BD #.2 (oder mittl.Rock) oben durchaus von Nutzen
Quergangsrampe 5-
  Die linkeste Route die vom "Lager"-Band startet.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 
Datum :  30.5.1959
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Lagerverschneidung 6
  Am linken Ende des "Lager"-Bandes (nR) gerade über Platte in die offene Verschneidung (R) und ihr folgend unter Dach (R). Links ums Eck zu R (am besten hier Stand machen). Links ansteigend über Platten zum Ausstieg des "Höhlenweges"
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  29.2.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
Hmm, seit wann werden solide Ringe saniert? und dann noch mit angeschliffenem Edelstahlmaterial ?
  V: Rissausstieg 6-
 
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Lutz Scherer
 
Datum :  12.7.1979
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  V: Neue Zeitreise ins Glück 6-
  Vom Stand gerade über 3R z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Kerner
 Stefan Schied
 
Datum :  9.10.2007
1 Kommentare 1 Kommentare
Wenn man am letzten R. nicht aussteigt einen halber Grad leichter. In Kombination mit der neuen Reibungsplatte und der Lagerverschneidung eine nette Alternative zur grauen Wand usw.
  V: Rechter Ausstieg
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Paul Hähnel
 
Datum :  8.2.1975
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Kickdown 7
  Startet am AR von "White Nugget" (2m rechts vom Start der "Lagerverschneidung"): Gerade auf den R folgend zu schwarzen Bauch. Direkt und links der Waben hinauf (R) und leicht rechtshaltend (R) unter Überhang. Gerade weiter, "Tatort" am vorletzten R kreuzend links auf Platte (R) und weiter z. AR (zusammen m. "Tatort"; 37m talwärts!).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sebastian Koch
 
Datum :  13.6.2015
3 Kommentare 3 Kommentare
Hat mit sehr gut gefallen. Der Bruch stört nicht. Wo der Übergang anfängt, ist es fester als man denkt und großgriffig.
Trotz etwas Bruch eine schöne Ergänzung in dem Wandbereich. Da dort jetzt eine Schlinge hängt ist der Ring vom Tatort gut zu erkennen.
Gut mit einer der Einstiegsplatten kombinierbar. Im steilen Teil etwas von rechts kommend ist der R vom Tatort links am Eck schlecht zu sehen. Wenn am Ende der Tour noch Kraft übrig ist, statt links auf die Platte rechts der Kante über den Tatort aussteigen. Abseillänge (ca. 37m) beachten!
Opas letzte Hoffnung 7-
  3m links von "Lagerwand" über Platte (nR) zu Waben und gerade (2R) z. AR der "Lagerwand".
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Jürgen Meyer
 Steffen Leukroth
 Gerhard Beck
 Udo Daigger
 
Datum :  7.10.1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Auf Veranlassung des Erstbegehers, habe ich heute unten einen Ring gesetzt. Jetzt ist es nicht mehr so luftig...
Überaus "luftig" unten! Hängt man den R der Nachbarvariante rechts nicht kann man wenigstens nen gr.Fr. zur Sicherung der "Bodenmannschaft" legen.
Alle Routen hier hinten sind etwas optimistisch bewertet. Bei dieser hier sollte man deutlich über den Dingen stehen, besonders wenn`s heiß ist.
Lagerwand 6
  Erst abdrängend, dann an Fingerriss (Cam #1, SU) zu R und über Wand (2R) zu nAR bzw. zum Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  23.3.1963
3 Kommentare 3 Kommentare
Auch wenn man weiß, wie der Einstiegsübergang geht, ist er für 6 nicht zu haben. Der 2er Cam ist zwingend notwendig. Den Rest dann genießen.
Hauptschwierigkeit ist das Überwinden des Einstiegsüberhanges, was jedoch durch 2er Cam zuverlässig hintersichert werden kann. Dann mobil bis zum R gut absicherbar, vorbei an phantastischen Sandsteinstrukturen in griff- und trittreiche Platte. Empfehlung!
Schöne Tour, sackhart für den Grad.
  V: Hopsala 7
  Knapp links vom Riss über Wand (R) z. 1.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Bartens
 (v.u.g.)
 
Datum :  21.10.1987
1 Kommentare 1 Kommentare
Unnötig zwischenrein gequetschte Variante. Man muss die ganze Zeit aufpassen, nicht versehentlich den Riss mitzubenutzen. 1987 war anscheinend kein Problem, was heute oft kritisiert wird. Deutlich leichter als Lagerkoller.
Schnatterweg 6
  Mit "Lagerwand" beginne und bei der SU nach links - "Opas letzter Hoffnung" kreuzend (R) zu R noch weiter links. In einem Linksbogen über sandige Waben unters Abschlussdach und rechts raus zum nAR der "Lagerwand".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Steffen Leukroth
 Jürgen Meyer
 
Datum :  22.9.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Ring sieht genauso müllig aus wie der Fels!
Lagerriss 3+
  Durch den breiten, sandigen Riss rechts der "Lagerwand"
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Güllich
 Gerhard Manderscheid
 
Datum :  1.4.1978
0 Kommentare 0 Kommentare
Dahn Wall 6
  Knapp 3m rechts vom "Lagerriss" den R folgend unter Dach und abdrängend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sebastian Koch
 Jochen Zwick
 Chris Klan
 
Datum :  16.2.2019
3 Kommentare 3 Kommentare
Gratulation zur Namensgebung: 100 Kreativitätspunkte ;-)) Der Abschluss vielleicht sogar steiler als das El Capsche Original, in jedem Fall aber griffiger.
Eine schöne, gut gesicherte Ergänzung in diesem Bereich. Hat Spaß gemacht!
Den AR überklettern erhöht die Schwierigkeit um einen halben Grad
Lagerkoller 7-
  6m rechts vom "Lagerriss" über offene Rinne (R, SU bzw. Cams) und Wand (2R) in die Ausstiegsverschneidung (Keile) der "Pirouette" nAR
  Detail
Tourenlaenge:  16m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sebastian Koch
 Jochen Zwick
 Chris Klan
 
Datum :  16.2.2019
5 Kommentare 5 Kommentare
Die Plattenstelle oben ist ganz schön garstig, wenn man von der kleinen Schuppe links noch die Füsse hochbringen muss um den nächsten Griff zu erreichen.
Die Stelle zum ersten Ring hin ist nicht absicherbar und auch nicht so fest wie es vielleicht aussieht.
Gute Tour. Ich weiß ja nicht, ob ich etwas falsch gemacht habe, aber die Plattenstelle oben kam mir für 7- schon sehr hart vor. Das Gelände zum 2. R ist dagegen so leicht, dass ich mich wundere, dass pwe das problematisch fand.
Der Abseilring ist 12cm lang, also kein kurzer Bühler.. Da in der Bärenhöhle leider über einen längern Zeitraum kein regulärer Bühler erhältlich war musste ich leider ein Fremdfabrikat verwenden. Kann bei Bedarf ausgetauscht werden
Der Einstiegsboulder und das offenen Gerinne sind mal eine Abwechslung. Danach nicht schwer, aber ungesichert zum 2.R. Ob die SU hält glaube ich nicht. Also besser irgendwelche Friends zwischen die Fladen schieben. Oben raus ist dann wieder alles OK. Warum man eine kleine Öse als Umlenker setzt erschließt sich mir nicht.
HP's letzte Chance auf 6+ 6+
  Zwischen zwei Verschneidungen an stumpfer Kante (SU) zu kl.Dach (R). Gerade über Wand (R) und rechts einer Schuppe (R) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Ziss
 Peter Weber
 
Datum :  2001
2 Kommentare 2 Kommentare
Ein kleiner Friend am Einstieg und vor der SU entschärfen den Weg zum 1.R
Der Umlenkhaken steckt soweit ich es beurteilen kann nach nicht besonders günstig in einer Flade. Die Flechten sprechen dafür dass die Tour allerdings nicht sonderlich häufig begangen wird. Das sollte sich mal jemand bei Gelegenheit anschauen.
Pirouette 6
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  10.8.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
"nicht wirklich" ;-|
Im Kraus'schen Werk ist es unweit rechts (wenige m) vom "Lagerriss" eingezeichnet: zwei Überhängchen, kurz nach links, dann gerade hoch zu weiterem Überhängchen (H) und rechts an "Verschneidung" aussteigen.
Gibt es genaure Infos wo die Tour startet, bzw weiß zufällig jemand ob diese über eine Verschneidung beginnt?
Großer Quergang
  Startet kurz vor dem östl. Ende des Hochsteinzuges, dort wo erstmals bewachsenen Bänder bis fast zum Grat hochgehen. Links überm Einstieg befinden sich zurückliegende Platten unter gr.Dächern: Zwischen diesen Platten und den Dächern auf Band nach links (H), dann an Hangelleiste zu H. Schräg links abseilen zu Löchern und nach links zum "Lager"-Band.
Wandernd zum Einstieg der "Lagerverschneidung" (nR) und die "Quergangsrampe" benutzen (2R) z. "Höhlenweg" (Stand). Nach links, "Roter Pfeiler" kreuzend, und schräg links abwärts zu R (in "Calliste"; über den Dächern). Linkshaltend abseilen z. "Mittelrampe" (Stand-nR).
Über diese Route in den o.T. v. "Lochweg" u. nach links zu kleiner Kiefer, an der wieder schräg links abgeseilt wird zu einem abschüssigen Band, dem man nach links folgt zur Kiefer in der "Grauen Wand" (Stand-nR). Nach links unter den Überhängen zur Terrasse beim "Keilkamin".
Auf dem schmäler werdenden Band oberhalb der Überhänge nach links (H), dann etwas absteigend um die Kante (H) zum Kamin am Ausstieg des "Eichenrisses" (Stand-nR). Etwas unterhalb, am Beginn des "Mittelturmrisses" vorbei zum "Südpfeiler" (R links) und orig. abseilend zum Ausstieg vom "Dornenriss". Von dessen Stand-nR wieder 2m abwärts und Querung zu mächtigem Block der "Blockwand" (3.R). Schräg links abseilen zu R ("Herbstwand") u. nach links z. "Herbstpfeiler" (3.R). Abseilen u. von dessen 1.R aus nach links zu Bändern und zum Einstieg des "Sattelrisses". Hier 3m hoch, dann auf einem Band durch die ganze S-Sand des Hochsteinturmes (Stand an R) zur Scharte hinter der Hochsteinnadel (Stand). Den "Normalweg" hinab zum Absatz mit Blöcken (Stand). Weiter über den "Nasenweg" und die "PK-Kante" z.G. (==> V ; Erich Schunk u. Gef; 27.5.1973. )
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  <= V, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  17.9.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Hab' nochmal in alten Unterlagen nachgeschaut. Erstbegeher des Großen Quergangs waren Hans Laub und Fred Frey 1960 - schön, dass ein alter Sack sich noch so gut erinnern kann ;-) Den Großen Quergang am Pferchfeld allerdings (da hat mich die Erinnerung verlassen) hatte nicht der Hannes, sondern Fritz Mann III und Georg Böhm 1971 (siehe alten Daigger/Cron-Führer) "erledigt - ob den jemals jemand wiederholt hat?? Den Großen Quergang an den Lämmerfelsen (Laub/Frey/Friedrich) kennt wohl auch niemand mehr - noch abenteuerlicher als der Hochstein-Quergang! Hab' ihn irgendwann zwischen 1973 und 1974 mal mit Norbert Kohl gemacht - fuckin' good adventure. Heute sollte man evtl. ein paar Haken mitnehmen, denn die alten Gurken sind sicher kaputt - es sei denn, sie sind durch Ringe ersetzt worden??
Die Erstbegeher stimmen meiner Erinnerung nach nicht. Schaut mal im Archiv vom Hannes nach - der war meiner Meinung nach nämlich der Erstbegeher (genauso wie vom Großen Quergang am Pferchfeld). 1972 oder 1973 haben wir (= zwei Seilschften: Gerd Kohl/Norbert Schneider sowie Wolfgang König/kubick) das Ding mal geklettert - als Training für den Alpensommer, und wir hatten eine Beschreiung vom Hannes dabei... Ich erinnere mich, dass der Erich Schunk das Ding auch geklettert hat, aber es war wohl nicht seine Erstbegehung.
Falls einem mal langweilig ist: hier wartet die wohl längste Kletterei der Pfalz auf ihre Aspiranten. Man sollte damit rechnen dass die Felsqualität nicht immer die beste ist, und die Sicherungssituation (gerade auch für den Nachsteiger) auch nicht. Grundsätzlich lässt sich der Weg aber akzeptabel absichern. Wir haben unsere Begehung in zwei Etappen erledigt, und dabei die ersten zwei Seillängen ausgelassen (wurde von uns aufgrund von üppigem Bewuchs als unkletterbar eingestuft). Hilfreich für eine Begehung ist es, wenn man nicht das erste mal am Hochstein ist, die Wegbeschreibung beim klettern dabei hat, und auch etwas Verpflegung mit nimmt (es sei denn man möchte zwischendurch abseilen und zurück laufen). Wie man das ganze für V+ klettern soll (wo doch der Nasenquergang welchen man aussteigt schon VI+ ist...) weiß wohl nur der Erstbegeher (oder der Führerautor), aber schwerer als VI+ wirds nie (und das auch nur ganz zum Schluss - mal vorausgesetzt man macht den Pendelquergang so mit wie beschrieben).