maximale Höhe: 26m Gipfelbuch vorhanden

Nordwestl. von Dahn auf dem NW-Ausläufer des Gerstberger Kopfes; es handelt sich um den westlichsten der Türme

2 Kommentare
Mit etwas Phantasie erkennt man auf dem Bild die Silhouette eines Vogels. Deshalb das düstere Bild.
Ganz so düster wie auf dem Bild sieht es am Taubenstein natürlich nicht aus! Vielmehr handelt es sich um eine wirklich schöne, hohe Turmgestalt aus teilweise leider sehr mürbem Sandstein (Rehbergschichten / siehe auch Rumbergfelsen, Krähenstein und Teufelstische). Ruhe und Natur pur; Normalweg, Pfeilerriss und Katapult auf alle Fälle empfehlenswert

Kommentar hinzufügen

Von der Zufahrtsstraße des Gewerbegebietes 'DAHN 1' (etwas mehr als 1km vom Ortsschild "Dahn") gleich bei der Einfahrt einem ansteigenden (allerdings zugewachsenen) breiteren Weg am Westhang des Bergrückens ca. 200m folgen bis rechts eine Pfad zur Aussichtsmöglichkeit "Burgenblick" abzweigt. Dorthin und auf dem Kamm angekommen nach NO - einen Fahrweg kreuzend - in ca. 5min auf schmalem Pfad (MB-Trail) zum Taub (insg. etwa 15min.).

Taub
Normalweg 5
  Ostseitig auf Band und durch die S-Wand zu breitem Riss im linken Wandteil (Stand-nR) und ihn zu gr.Absatz in der W-Wand (nR; Stand). Über abdrängende Wandstufe z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  26.9.1911
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Querung ist leichtes Gelände, aber viel mit zuverlässigen Sicherungen ist nicht (ausse kurz vor dem Ende) der Nachsteiger sollte es auch bringen. Vom zweiten Ring weg muss man ohne Bauen den Schwierigkeitsgrad bringen. Es kommen grosse Griffe wenn man sich streckt, auf den ersten paar steilen Metern sollte man aber nicht lang nach Sicherungsmöglichkeiten suchen, sondern es einfach machen. Geht gut ohne bauen, aber kräftig für den Grad. Wenn man halbwegs steht geht ein guter kleine Cam. Insgesamt bis zum 2R nicht des beste Fels, bissle aufpassen, an was man zerrt. Durchaus anspruchsvoller NW.
Toller "Normal"aufstieg, bei dem die beiden "strategischen" Ringe einem viel helfen. Für meinen Geschmack ist der Beginn des Quergangs unten ziemlich ungesichert, da sollte der Nachsteiger keinen Wackler haben....Vorm ersten R geht dann aber ein bombiger Rock(#6-8). Oben raus muss man sich - daher der S.Grad - dann mal ganz schön festhalten (oder man entschärft die Stelle etwas mittels Schulterstand).
Etwas brüchig aber trotzdem sehr schön !
  V: Alte Anstiegsvariante 6-
  Links der SO-Kante linkshaltend zu seichtem Riss. Über diesen und kl.Überhang zum Quergang.
  Detail
Tourenlaenge:  8m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  18.6.1948
0 Kommentare 0 Kommentare
  V: Pilzfieber 6
  Links der SO-Kante kurze Rissreihe und Überhang (R) z. Band.
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Mirko Grosche
 
Datum :  6.10.2008
0 Kommentare 0 Kommentare
  V: Neue Anstiegsvariante 6+
  An Handriss zu R unter schottrigem Überhang und rechtshaltend (R) zum Quergang (nahe dem 1.nR).
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Sepp Schmaus
 
Datum :  27.5.1967
2 Kommentare 2 Kommentare
Durch den oberen Ring der Lavendelblüte ist es jetzt besser, fester und logischer, oben nach links und nicht nach rechts zu queren wie im "Pfalz plus" empfohlen.
Der Riss ist bis zum Ende recht genüsslich. Die Querung an gelben, wackeligen Leisten macht gar kein Spass, da kann jeder Griff mit einem runterfallen...
  V: Nordausstieg
  Vom 2.Stand nach links zu Doppelhaken u. abdrängenden Riss (Hf) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  18.6.1941
0 Kommentare 0 Kommentare
Südwanddach 7-
  Vom Einstiegsquergang des "Normalweges" in S-Wandmitte (orig. mit Sst.) an Riss (früher 2 Ks) empor zu gr.Band. Gerade über Rissdach (2H) z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Fritz Mann
 
Datum :  3.4.1966
0 Kommentare 0 Kommentare
Lavendelblüte 7-
  Rechts vom "Lustplättle" über Kante (R), Wand (R) und Überhang (R) zum 1.nR im "Normalweg".
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Karl Heinz Linn
 Stefan Bergheim
 Bernd Buchmann
 
Datum :  17.3.2012
0 Kommentare 0 Kommentare
Lustplättle 7
  4m rechts der SW-Kante über Platte (nR) unters Dach (R) und rechts heraus (R) zum 1.nR im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  5.5.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Beschreibung irreführend. Besser: 4 m rechts der SW-Kante über Platte (nR) unter Dach (R). Gerade über es (R) und rechts brüchiges Wändchen zum ersten Stand. Schöne schwere Züge unten, ab dem 2. Ring wird die Felsqualität furchtbar - wegen der Ringe aber machbar. Ab Standring dann wieder besser.
Katapult 8
  An der SW-Kante bis zum 3.R - und evtl. weiter zum "Erstersteigerweg".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Arno Dimmler
 
Datum :  15.10.1988
4 Kommentare 4 Kommentare
Schlüsselstelle vor dem 1. Ring. Ansonsten knackige Züge in stabilem Fels. Stabil und unsandig ist ja an Taub und Falk eine Rarität. Dafür ist man selbst am WE nach der Maifeier ganz alleine...
Einem ausgeprägten Kleinwuchs geschuldet könnte der Einstieg wirklich härter bewertet werden. Ab 175er-Reichweite wird's dann aber fast schon dankbar für den Grad ;-). Anyway: Der "neue" Achter um die Ecke fiel mir irgendwie leichter...
3.R erneuert (der alte kann bei Gelegenheit noch abgesägt werden)
Kommt mir für 8 extrem hart vor wenn man direkt an der Kante startet !?
Pfeilerweg 7-
  Den markanten Riss in der schmalen Westwand (früher Ks, 2R) zu überdachtem Bändchen (R vom "Ersterstiegerweg"). In einem Rechtsbogen über den Überhang (2R) und Wand (R) zum 2.Stand des "Normalweges".
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 
Datum :  27.4.1946
1 Kommentare 1 Kommentare
Bis zum 3. Ring gute Finger- und Handrisskletterei. Den folgenden brüchigen Überhang und Wand wollte ich mir nicht geben und bin rechts den Erstersteigerweg weiter. Gut abzusichern, die erste Sicherung (Cam#0.5) ist etwas fuddelig. Mit Cam#2 und 2 Ringen erreicht man sicher das Ende des Risses.
E-Werk 9
  Vom Einstieg des "Pfeilerweges" linkshaltend zu R und gerade weiter unter Überhang. Ab hier nicht mehr solide!: Über ihn (schlecht gesichert) und immer der Kante folgend z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  2006
2 Kommentare 2 Kommentare
...Ingo, gut beschrieben:-) Heißt deshalb ja auch E-Werk.
Bin am Ring ganz leicht rechtshaltend mit einem Reibungstritt hoch.
Mir persönlich hat es aber gefallen :-))
Klarer Kandidat für das Prädikat "schlechtester und gefährlichster 9er der Pfalz".
Das "ab hier nicht mehr solide" bezieht sich besser auf die ganze Tour ab dem Abzweig aus dem Riss. Dieter, wie hast Du es geschafft, nicht aus der Wand zu bröseln? Jede Leiste hat sich mehr oder weniger unter meinen Fingern aufgelöst, selbst mit einer weichen Bürste kann man die Griffe und Tritte "tieferlegen".
Bist Du am Ring eher links oder eher rechts? Selbst, wenn der Fels fest wäre, hat sich mir da keine Lösung aufgetan, die machbar erschien - von der fehlenden Absicherung ganz zu schweigen. Glaube kaum, dass das schon ne 2. Begehung hat bzw. jemals bekommen wird ...
Zeit für kein Abenteuer 8
  Vom Block rechts einer ausgebrochenen Verschneidung rechtshaltend (2R), dann gerade (R) und zuletzt in kl.Rechtsschleife (R) zur Querung des "Erstersteigerweges". Links bei seichter Verschneidung weiter gerade hinauf (2R) in eine flachere Wandzone. Gerade (2R) z. AR unterm Abschlussüberhang - o. an Riss z.G.
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Padlo Madl
 
Datum :  2014
2 Kommentare 2 Kommentare
Richtige Felsfahrt...Einstieg kernig (2. Ring besser vorklippen), aber wenigstens stabil. Dann bröselt schon oft was weg, aber wer vorsichtig greift lässt sich davon nicht abschütteln. Vorsicht: Nach dem 4. Ring rechts die Sanduhr inkl. Umgebung nicht anfassen. Da kann viel Schotter runterkommen. Oben raus wirds dann stabiler. Am 6. Ring fand ich es noch mal schwer.
Eine Tour bei der ggf. 2mal rein muss: Der erste Durchgang geht zum Entfernen des Sandes in der Crux und zum Orientieren drauf. Ist die Crux sauber gebürstet, dann eine nette Boulderstelle. Mit Sandauflage allerdings sehr nervig (Besser den 2.R vorclippen). Hat man den 2.R hinter sich wird es deutlich leichter, allerdings stellenweise auch zum Fürchten. Ist man oben angekommen stellt man fest, dass die Tour in der Summe dann doch besser ist zunächst gefühlt. Trotz stellenweise weichem Fels finden sich (fast)immer solide Griffe & Tritte. Zur zusätzlichen Absicherung lässt sich zwischen 6. und 7.R ein mäßiger 0er Friend bzw. eine Zackenschlinge legen.
Erstersteigerweg 5-
  Von Einstieg des "Normalweges" nach rechts und über Stufe zu schmalem Band. Dieses durch die Nordwand an Bäumchen vorbei in die Westwand. Stand (R). Noch 3m nach rechts, über Rissüberhang und Wand (R) zum gr.Absatz in der W-Wand (Stand-nR). Wie "Normalweges" z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  16.7.1911
1 Kommentare 1 Kommentare
Erste Seillänge einfach nur schrecklich und extrem brüchig.Die zweite ist zwar ganz nett,aber nicht so gut,dass es sich lohnen würde trotzdem einzusteigen.
  V: Alte Nordwand 5
  Beim Bäumchen (nR - vor dem Felssturz war hier kein H notwendig) rechtshaltend über Wand zu schmalem Band. Entweder via "V: Nordausstieg" o. "Normalweges" z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Otto Matheis
 
Datum :  12.3.1922
0 Kommentare 0 Kommentare
Nordostwand 5+
  Nach der Stufe im "Erstersteigerweg" abdrängend gerade hoch zu Riss (2H) und an ihm unter den Gipfelüberhang. Nach links zur "Ostwand" und auf ihr z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Walter Wolf
 Werner Jakobi
 
Datum :  3.8.1947
0 Kommentare 0 Kommentare
Ostwand 6
  Vom "Normalweg" aus 2m die sandige SO-Seite hinauf in eine Nische. Aus ihr rechts heraus und nahe der SO-Kante (Hf) zum Gipfelkopf (schlechte SU). Etwas linkshaltend, zuletzt gerade zur Abseilstelle u.G.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Karl Härig
 Pauline Gessner
 
Datum :  7.9.1933
2 Kommentare 2 Kommentare
Ein echter alter Psycho-Klassiker der trotz oder dank des schlechten Felses eine der schwersten alten 6er ist. Ab der Nische kann man entweder nahe der SO-Kante oder schöner und gleich schwer gerade durch die Ostwand klettern. Bei meiner gestrigen Begehung hab ich unterm Gipfelkopf zwischen den beiden Sanduhren ein neues Bohrloch entdeckt. Ich hoffe hier macht nicht wieder einer eine Zweiterstbegehung
An sich keine soo schlechte Route, allerdings mit durchaus bescheidenen Sicherungsmöglichkeiten. Eine San. des einen fehlenden H bringt da rein gar nichts.
Aber da man sich ziemlich genau entlang der Abseile bewegt kann man das Gewänd lohnenderweise schon mal von oben gesichert durchsteigen.