Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 28m Gipfelbuch vorhanden

Nordwestl. von Dahn auf dem NW-Ausläufer des Gerstberger Kopfes; es handelt sich um den "2." der Türme

2 Kommentare
Mittels ausgiebiger Baumhilfe erstbestiegen - aus dem alten GB:
"Die Erstbesteigung wurde von mehreren Dahner Turnern am 19. September 1909 unternommen. Von einer weitästigen Kiefer an der Westseite rutschten dieselben auf einem Baumstamm hinüber auf das kurze Band, wo eine Kiefer stand. Hier meißelten sie sich ein Loch in den Felsen, stellten darin einen Baumstamm fest und kletterten an diesem hinauf zum Gipfel. Deren übrigen Kameraden begnügten sich damit, ihre Namen auf dem Band einzumeißeln. Jakob Lang, Georg Burkhart und Jakob Blank betraten auf diese Art als Erste den Gipfel."
Der Nachbar des Taubensteins ist ein "schwerer Junge", und für den romantisch veranlagten Pfalz-Amateur natürlich ein begehrenswerter Gipfel. Noch etwas exklusiver als die Taub, im Gipfelbuch findet man immer dieselben. Aufgrund der Absicherbarkeit hat sich der AK-weg mittlerweile als Normalweg durchgesetzt.

Kommentar hinzufügen

Von der Zufahrtsstraße des Gewerbegebietes 'DAHN 1' (etwas mehr als 1km vom Ortsschild "Dahn") gleich bei der Einfahrt einem ansteigenden (allerdings zugewachsenen) breiteren Weg am Westhang des Bergrückens ca. 200m folgen bis rechts eine Pfad zur Aussichtsmöglichkeit "Burgenblick" abzweigt. Dorthin und auf dem Kamm angekommen nach NO - einen Fahrweg kreuzend - in ca. 5min auf schmalem Pfad (MB-Trail) zum Taub (insg. etwa 15min.).

Falk
Normalweg 6
  Westseitig an Riss zu Überhang (SU, Fr #4), direkt - orig. mittels Sst. - oder in Rechtsschleife [H. Fleckenstein, A.J. Müller; 1988] hinauf und gerade über Wand (Rock #8, Fr #2) zu abschüssigem Band. Stand (R). Nach rechts durch die Südwand bis zu nR. Abdrängend zu Rissüberhang und z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V & Sst
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  15.5.1921
2 Kommentare 2 Kommentare
Der erste Überhang ist wie schon gesagt wurde nicht wirklich verläßlich abzusichern, danach kann man wenn man die Augen offen hält alle paar Meter was halbwegs gescheites legen. Ansonsten brüchig, sandig und rund.
Wird selbst von eingefleischteren Pfalzspezialisten nicht mehr geklettert. Der 1. Überhang ist mit etwas Engagement zwar absicherbar (Fr. 1,5 und 3 links der großen Griffe), aber unbedingt testen möchte ich die nicht. Man sollte noch ein wenig Notstrom im Akku haben.
  V: Falkenwändel 5+
  vom 1.R knapp links bei eine Riss gerade z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  5m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  15.5.1921
2 Kommentare 2 Kommentare
Zur Nachhol-Sicherung sei gesagt: Mit etwas Umsicht, d.h. Buchkassette und Bäumchen und dann hinterm Steinmann rum "aufbaubar".
Der logische Ausstieg, mit 2er Camalot gut abzusichern.
  V: Rundquergang 5
  Unterm Gipfelüberhang um den ganzen Fels
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Otto Matheis
 
Datum :  12.3.1921
0 Kommentare 0 Kommentare
Die sieben Raben 9+
  Nordseitig über Wand (R) zu R und 3m nach rechts queren, dann gerade den R folgend über Wülste, Wand und abschließendes Dach z. AR u.G.
  Detail
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  25.4.2020
0 Kommentare 0 Kommentare
P: ????
  ...
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arno Dimmler
 
Datum :  1994
0 Kommentare 0 Kommentare
P: ????
  ...
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arno Dimmler
 
Datum :  1994
0 Kommentare 0 Kommentare
Abrakadabra 9-
  Erst an, dann rechts der NO-Kante z. AR (im "Rundquerganges").
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jörg Dommermuth
 Peter Weinrich
 
Datum :  24.5.2001
0 Kommentare 0 Kommentare
Avec Plaisir 7
  An der linken Kante der schmalen Ostwand (2R) zu Einschnitt an der SO-Kante (s. "AK-Weg"). Hier an, bzw. links der Kante (auch wenn die R rechts sind) über Waben (2R) zu R. Jetzt horizontal nach rechts (R) und gerade z. AR (zus. mit "Abrakadabra").
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Karl Heinz Linn
 Dennis Bäsel
 
Datum :  5.8.2012
5 Kommentare 5 Kommentare
Man kommt aus der (schlecht gesicherten) Einstiegskante des AK-Weg durchaus an den 2R ran.
Die Frage ist doch warum Du überhaupt Haken (bzw. eine Tour) in einen solchen Sandhaufen setzt? Panik-Exe: Es gibt da dieses Internet und wenn Du da drin bei www.google.de Begriffe eingibst wird Dir geholfen. :)
...Wie sich Kommentare doch köstlich ergänzen. Sonntagsspaziergänge sind an Taub und Falk eher nicht die Regel. Ansonsten entschuldige ich mich bei sämtlich zukünftigen Begehern (falls es welche gibt),über meine Dreistigkeit, in dieser sandigen Wand sooooviele HAKEN gesetzt zu haben.Zu meiner persönlichen Weiterbildung - Was ist denn eine Panik-Exe. Ist dies etwa die sagenumwobene Gerätschäft, um den Kupferbolzen reinzuschieben ? Bernd.
Ich habe mich am WE mal im Plaisir Klettern versucht...wenn man über die mosig, sandigen Griffe und Tritte am Einstieg kommt, kann man 3m an der Kante "genießen". Dann geht es über 2 Ringe durch unendlich sandige und brüchigste Waben. Da ich dort nicht abbauen wollte, bin ich die 2m zum Ring auf Wandmitte geklettert und habe auf dem Weg dorthin noch ein bisschen was abgeräumt... Fazit: Sieht von unten zwar ok aus, aber wohl die schlechteste Route die ich je in der Pfalz geklettert bin. Habe dort mehr Griffe und Tritte rausgebrochen als in den letzten 2 Jahren zusammen... Ach ja, den dritten Ring kann man vom Band nur mit sehr langer "Panik-Exe" klippen, sonst durch den Bruch anzuklettern...
Der Falk war bisher einer der am schwersten zu besteigenden Türme . Meiner Meinung nach verändert eine gut gesicherte 7er Plasir Route den Charakter des ganzen Felsens. Da eine 7er Plaisir Route für die meisten Kletterer leichter ist als der moralisch anspruchsvolle 5er Normalweg . Auch der öfter begangene AK Weg ist wegen seiner schlechten Felsqualität und Absicherung anspruchsvoll. Hab die neue Plaisir-Tour wegen der Vogelsperrung zwar noch nicht geklettert, finde aber das der Falk keine Plaisir Route braucht
AK-Weg 6
  An der SO-Kante (Fr #0) zu überdachtem Einschnitt (R). Nach links (R) und ansteigend (R) in flacheres Gelände und nach links zu Riss (Cam #2). Gerade (Cam #3) zum 2.R des "Normalweges" und wie dieser (Cam #0.75) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  4
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  August Reinbold
 Heinrich Pfersdorf
 
Datum :  21.2.1932
5 Kommentare 5 Kommentare
Die Bäume auf dem Gipfel sind umgefallen.Ein Ring zum Nachholen am Austieg wäre wohl sinnvoll,da die toten Bäume mit der Zeit nicht stabiler werden.
Wer "gut" gesichert den Gipfel erreichen möchte wählt am besten diesen Weg.
Wunderschöne, abenteuerliche Tour!
Auf dem Weg zum ersten Ring konzentriert klettern. Es geht zwar unten ein Rk#4, aber dieser ist schnell überklettert. Die folgende Querung ist durch 3(n)R und Cam#3 bestens abgesichert. Der brüchige Riss ist auch eher harmlos und mit Rk gut zu sichern. Die Felsqualität ist generell nicht so gut dort...
Von den Erstbegehern wurde am Einstieg ein Baum zu Hilfe genommen. Die Haken stammen von Fred Frey und Rudi Scheiber, 13.4.1938
  V: Variante
  vom 3.R gerade zum Band
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  2005
0 Kommentare 0 Kommentare
Südriss
  Dicht rechts der SW-Kante Riss mit Überhang (2H) zum "Normalweg" (evtl. links Stand). Gerade weiter über Überhang (2H) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Karl Briesach
 Ludwig Baas
 
Datum :  3.8.1950
0 Kommentare 0 Kommentare