| Oli (2018-05-03 13:33:11) |
 | Windbruch Kiefer am Ausstieg der Route beseitigt und "zu Tal" befördert. |
| Doc (2016-10-11 18:06:18) |
 | Ironischerweise wurde vor 38 Jahren per Anwalt unter Androhung rechtlicher Schritte auch folgendes in Poesiealbum des PK-Vorstandes geschrieben: "Es gibt weder ausdrückliche gesetzliche noch gewohnheitsrechtliche Bestimmungen, welche Ihren Kletterwart dazu berechtigten könnten, die Haken aus Neutouren von Nichtmitgliedern zu entfernen. Im übrigen kann das Verhalten der Felswartes zu einer erheblichen Gefährdung von Kletterern führen, die die Neutouren wiederholen möchten und sich darauf verlassen, daß die notwendigen Sicherungshaken auch noch vorhanden sind. Im Falle eines Unglücks könnte deshalb sowohl der Felswart als auch der Verein schadensersatzpflichtig werden." Mittlerweile entscheidet über das Entfernen von Haken nicht mehr der PK-Vorstand, sondern der offene AK-SanSi, und da wären wir beim Beitrag vom Hessie. Eine Sandsteinroute nach 40 Jahren intensiver Bekletterung und mehr als 30 Jahren mit der jetzigen Ringanzahl zu "renaturieren": ich würde mal sagen das Kind ist in den Brunnen gefallen. |
| Hessie (2016-10-09 21:27:01) |
 | Ich weiß, dass der Kommentar hier eigentlich nicht hingehört und wahrscheinlich ist die ganze Mühe auch vergebens, aber ich muss es trotzdem los werden.
Sehr geehrte Herr "Kubick" was ist ihr Problem? Wollen sie die ganze Pfalz sicherungstechnisch wieder in die 80er katapultieren? Warum so verbittert? Warum so ewig gestrig? Jeder Sport und so auch das Klettern befindet sich im Wandel und die Jungen stehen auf den Schultern der Alten. So auch in der Pfalz, man kann die Zeit nicht anhalten und man kann sie auch nicht zurück drehen. Ich glaube nicht, dass sich die Pfalz in ein mit Haken zugestopftes Klettergebiet südfranzösischer Prägung entwickeln wird. Was sind also ihre Ängste? Oder fühlen sie sich und die Leistung der damaligen Heroen zu wenig gewürdigt? Ich finde es interessant und beachtlich, wie so manche Route früher geklettert wurde, aber muss das denn auch für alle Ewigkeit so bleiben? Wir klettern ja heute auch nicht mehr mit Hanfseil und genagelten Schuhen und ihr habt das ja auch nicht mehr gemacht und habt euch über die damaligen Neuerungen sicher auch gefreut. Mit den neuesten Kletterschuhen kann man sich mittlerweile im Fels verspannen (toehooken), eine Klettertechnik die in ihrem Ausmaß, vor Jahren so auch nicht möglich gewesen wäre. Für das Elbsandstein gibt es neue Sicherungsgeräte... Ich könnte hier noch viele Beispiele auflisten, ich denke aber das meine Sichtweise deutlich wurde!
Heute möchte kaum noch einer Klettern gehen und dabei sein Leben riskieren, vor allem wenn es nicht einmal die eigenen Fähigkeiten sind die das Entscheiden, sondern die Felsqualität und da klettern wir eben in einem Gebiet, das immer wieder für die ein oder andere Überraschung gut ist. Es ist also bewundernswert unter welcher Todesverachtung angeblich so manche Erstbegehung stattgefunden hat. Doch ich akzeptiere nicht, dass der Erstbegeher der Allgemeinheit, vertreten durch den Arbeitskreis S. und S. bis an sein Lebensende vorschreibt, wie die Route gesichert oder sonst wie zu verbleiben hat. Der Erstbegeher hat meiner Ansicht nach kein Besitzrecht auf seine Route, sondern nur ein Vorzugsrecht. Mit der Erstbegehung gibt er seine Route der Allgemeinheit und diese entscheidet, wie mit ihr verfahren wird: alle Ringe raus, noch ein Ring dazu, alles ok... Der Erstbegeher darf sich gerne äußern aber entscheiden sollte die Allgemeinheit. Das wäre demokratisch. Aber das ist nur meine Sicht auf diese Dinge.
Ich frage mich jedoch, was ihnen Herr "Kubick" das alles überhaupt bringt? Nehmen wir mal an wir versetzen das Reibeisen wieder in seinen Urzustand: Ohne Ringe oder mit dreien bestückt, wie sie es sich ja damals schon gewünscht haben! Warum nur?! Was würde passieren? Das Reibeisen würde im besten Fall maximal eine Handvoll Vorstiegsbegehungen im Jahr bekommen und ansonsten halt überwiegend "getopropet". Im deutlich schlechteren Fall geht diese tolle Route verloren, weil sie kein Mensch mehr klettert und sie langsam zudreckt. Geht es euch dann besser, ist dann euer Ego befriedigt. Eine solche egoistische Einstellung finde ich einfach nur peinlich, kindisch und absolut daneben.
Bedenken Sie doch mal, wäre es nicht ruhmbringender Routen der Pfalz gegeben zu haben, die wiederholt werden und an denen man sich beim klettern über den tollen Fels und die schönen Bewegungen freut, auch wenn die ganzen "Pussis" von heute fünf Ringe mehr brauchen als ihr damals. Gerne könnt ihr das bei jeder Route genauestens beschreiben und wer möchte kann, ja dann ggf. die Ringe einfach weglassen. Auch ich möchte keine Ringe im "Einmeterabstand" und möchte, dass der traditionelle Charakter der Pfalz erhalten bleibt. Aber alles mit Maß und Ziel und das scheinen sie, wenn ich ihre diversen Kommentare verfolge, verloren zu haben.
Florian Groß |
| kubick (2016-10-07 19:36:00) |
 | 40 Jahre „Reibeisen“ —
in diesem Kontext sei dem Vorstand der PK ins Poesiealbum geschrieben: Wer damals nicht in der Lage war, den Anfängen zu wehren, der braucht sich über die aktuellen Zustände im Pfälzer Sandstein nicht zu wundern! Wann renaturiert Ihr endlich das „Reibeisen“ in Absprache mit Thomas Nöltner – und manche weitere Route ebenfalls? |
| kubick (2016-10-07 19:35:00) |
 | 40 Jahre „Reibeisen“ — ein EHEMALIGES Monument des Pfalzkletterns, Freiklettern im Wortsinn, feiert heute Geburtstag!
Zeit für einen kritischen Rückblick: Ehemaliges Monument? In der Tat, denn bei der Erstbegehung hatte Thomas Nöltner als einzige Sicherung eine zweifelhafte Sanduhr in etwa zwei Drittel Wandhöhe… . In diesem Zustand erhielt das „Reibeisen“ wenige Wiederholungen von den damals Besten – die erste vom jungen Wolfgang Güllich on sight. Einige Jahre später wollte der Erstbegeher – auf unser Drängen hin – seiner Route drei Ringe spendieren, aber ein ignoranter Anarchist (der Name ist bekannt!) knallte gleich sechs nR in diese wunderbare Wand – notabene: Damals war das „Reibeisen“ die einzige Route in jenem Wandteil; der Rest ist bekannt…
Jedem heutigen „Reibeisen“-Wiederholer sei ins Tourenbuch geschrieben: Das ist nicht das „Reibeisen“, welches Ihr geklettert seid, sondern irgendeine Sportklettertour im Grad 6c+, die trotz guter Absicherung ihre meisten Begehungen heutzutage im Toprope bekommt…
Und die Moral von der Geschicht’? Die Zeiten ändern sich – aber man sollte nicht vergessen, was das „Reibeisen“ einmal war: Ein Monument des Pfalzkletterns aus einer Zeit, als Klettern noch mehr war als pure physische Performance, nämlich auch noch eine „mentale Komponente“ beinhaltete…
|
| Herr G. (2012-10-07 12:24:10) |
 | ...Gut,dass der Herr W.mir auch mal einen Eingangskommentar abnimmt,Danke!Für mich auch mit die beste Route am Büttel,guter Fels,die Absicherung ist mit den 6nR gut;wie schon gesagt,eine Rissklemme zw.dem 2. und 3.R schadet nicht.Zur Bewertung:Kann mich erinnern,im 2.Daigger-Cron-Führer war der gerade Weg nach dem 2.R mit VIII- bewertet(Heute üblich,Originalweg links).Wahrscheinlich liegt die Bewertungs-Wahrheit irgendwo dazwischen(wenn es sie denn gibt).Im F-Jura wäre das allerdings mal locker VIII-,aber wo liegt eigentlich dieses Gebiet?Genau:zwischen den beiden bestbedeutensten(Sandstein)-Klettergebieten Deutschlands! |
| AlexW (2012-10-05 11:49:07) |
 | Noch kein Kommentar zum diesem Super Klassiker. Auch wenn es das Testpiece in dem Grad ist, ist Reibeisen vom Thomas unter heutigen Maßstäben was Grade betrifft, um einen halben Grad daneben bewertet. 8- trifft´s besser und kann man locker etwas aufwerten. Ansonsten CAM 0.5 zwischen Ring 2 und 3. Die Tour endet übrigens ganz oben an "Bühler", nicht in der Wand, wo die meisten aufhören. Die Stelle nach dem letzten Wandring ist nochmal interessant. |