maximale Höhe: 22m

Das Massiv nördlich der Rinnthaler Ortsmitte bietet eine ganzen Reihe toller Klettereien in oft erstklassigem Gestein.

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Nachdem das Massiv die letzten Jahre ziemlich in Vergessenheit geraten war, hat mittlerweile eine Grundreinigung stattgefunden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - herzlichen Dank an die Akteure. Selbst die Waldameisen-Taliban wurden zurückgedrängt.
Bleibt lediglich der Verkehrslärm ...

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Bei der Kirche zw. den Häusern 32 und 30 hindurch und eine sandige Rinne hinauf (verfallener Wanderweg) bis zu einem Tunnel (B10). Dahinter in einer Kehre nach Westen zu horizontal verlaufendem Wirtschaftsweg (alternativ hierher auch von Westen - siehe Kostenfels). 300m nach Osten bis zu einem Pfad ("Jungpfalz-Hütte") und nahezu direkt über den Waldhang hinauf zum Fels.

Haubenthaler Fels
Formica 6+
  Rechts in der SO-Wand über Platte zu R. Gerade unter Aufschwung (Cam #1) und über diesen, zum Schluss rechtshaltend z. AR.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Frank Eigner
 
Datum :  29.6.1997
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Schönheitsfehler 6+
  Links von "Formica" über Platte (R) zu überhängender Wand. Diese (R, Cam #1) z. AR - opt. überklettert (und dann etwas schwerer).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
...Ja, die Herren, bis zum 3.R incl.Einhängevorgang ist das nur 7-.Danach wird´s härter... Wenn man den Dreck&Bruch vorher mal beseitigt hat, wird´s ein delikater Aufrichter im harten Siebenerbereich.
3. Ring einhängen von unten: hart 6+ (aber insgesamt toll); einhängen von den runden Griffen: 7- (aber warum sollte man das tun?); überklettern und aussteigen: unbewertbar (weniger ist hier ganz klar mehr!).
Die Crux liegt im Überklettern des 3R. Angesichts des Drecks auf dem Band verzichtet man besser und nutzt den 3R als AR. Wo und wann man in der Tour aufhört ist entscheidend für den Schwierigkeitsgrad. AR nur einhängen oder doch bis zum Band hochziehen oder vielleicht doch auf das Band.... das muss jeder für sich entscheiden. Bis dahin eine nette Tour.
Haubentaucher 8
  Links von "Schönheitsfehler" über Platte (R, Cam #0.x) zu abdrängender Verschneidung (R) und abdrängend (R,H,2R) z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Philipp Gerner
 Ingo Bald
 
Datum :  20.10.2012
6 Kommentare 6 Kommentare
Meiner Meinung nach einer der besten Pfalzachter. Tolle Kletterei in guter Felsqualität. Obwohl nicht schwer, entspannt ein Friend 0 zwischen 1. und 2. Ring die Plattenstelle.
Aha, d.h., irgendjemand anderes hat den Haken saniert und Du hast es nur berichtet? Dass da jemand ohne zu fragen in unserer Tour rumbohrt, finde ich nicht ok. Die Erstbegeher sind ja noch erreichbar...
...Also ich hab das Schlag-Ding nicht saniert! Ja, die Ringe stecken dort jetzt wirklich ganz schön eng beieinander, aber es ist deine Erstbegehung, über eine evtl. Entfernung/ Versetzung solltest Du entscheiden!
Hi Helge, den geschlagenen Haken haben wir bereits in der Wand vorgefunden und wollten ihn eigentlich noch entfernen, da uns bei einer Sanierung der Ringabstand zu gering vorkam. Meinst Du nicht, dass er verzichtbar wäre?"
...Also Herr W., der Schlaghaken unter der Schlüsselstelle ist jetzt auch saniert.
Sehr lohnende und abwechselungsreiche Neuerschließung! Durchweg schöne Kletterei. Nach dem großen Band, wo man sich noch einmal gut sammeln kann, gehts in die crux-Passage. Der letzte Zug ist dann der entscheidende!
Ostwandriss 9-
  Durch offene Verschneidung zu überhängendem Rissund an ihm (2R, orig. zus. 2Ks) zur S-Schulter.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Franz Schwarzmüller
 
Datum :  5.10.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Gibt es Erfahrungswerte zu der Tour?
R überprüfen
Hund und Sau 7+
  Mit "Ostwandriss" beginnen, dessen Schlüsselpassage in Linksbogen (R) über Kante umgehen und auf Höhe der S-Schulter rechts über Wabenkante z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  29.4.1990
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Auf des Messers Schneide 7
  Mit "Ostwandriss" beginnen, nach 2m links zu Kante (2R) und an ihr (Cam #1) zur S-Schulter (AR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Definitiv lohnende Route! Der Quergang macht Spaß und die Stelle an der Kante ist richtig gut! Das E1 finde ich schon gerechtfertigt. Wer beim Zug in den Slot (Sloper!) abgeht, hat sicherlich keinen Spaß und hoffentlich einen guten Sicherer ...
Tolle, abwechslungsreiche Kletterei in gutem Gestein mit sehr eleganter Schlüsselstelle nach dem 2. Ring. Der Zug zum großen Loch ist für Kleinere etwas weit - E1-Bewertung fand ich jedoch leicht übertrieben.
  V: Direktes Messer 7+
  Rechts vom "Schleichweg" über Platte zu R in abdrängender Wand und gerade zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Ralf Burkard
 
Datum :  23.6.1990
4 Kommentare 4 Kommentare
R überprüfen
Ob jetzt E2 oder E3 - die Stelle hat es in sich! Wer einfach nur die Züge genießen will (lohnt sich!!), aber auf das Vorsteigen nicht verzichten möchte, kann sich mit mehreren Schlingen und Exen vom 2. R aus (vorher einfach "Auf Messers Schneide" klettern) seine eigenen Sicherungspunkte basteln ;)
Die Griffe sind alle scharf und fest - aber Abschmieren beim Einhängen oben kommt sicher nicht gut. Eine große Portion Ausdauer und einen erfahrenen Sicherer mitnehmen.
E2!
Vor dem 2.R sollte man nicht fallen!
Fear the transit 9-
  Mit "Schleichweg" beginnen und am 2.R gerade (R) und rechtshaltend (R) zum 2.R von "Auf des Messers Schneide" und hier zur S-Schulter.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Daniel Meyerer
 
Datum :  18.9.2019
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Schleichweg 7-
  Im rechten Teil der Talwand über Platte (nR) und Wabenwand (R) unter Dach. Nach links (nR) um Kante und erst gerade (nR), dann linkshaltend über einliegende Wand zur S-Schulter. Cam #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 (v.u.g.)
 
Datum :  April 1983
3 Kommentare 3 Kommentare
Selbiges hatte ich gegenüber HJC schon mal angemerkt in Bezug auf die ebenfalls nachsanierten Roith-Touren an der Göckelsbergwand …
Vor 2 Jahren, als die schöne neue Richtlinien-Prosa im Entstehen war, in welcher solche Fälle doch glasklar "geregelt" sind. Tja - was tun als Felswart oder Aussenstehender, wenn ein Erstbegeher nach 30 Jahren beschließt, kein Held mehr sein zu wollen. Oder - mal weniger zynisch - wenn er einfach auf dem Standpunkt steht, dass seine Route an sich gut ist, aber im ursprünglichen Zustand nicht mehr geklettert wird. Ist das jetzt verwerflich? Antiethisch? Oder einfach ganz normal und vielleicht sogar vernünftig? Na, in diesem Fall gibt's heute wohl eine ganz klare Tendenz!
Ich wäre wirklich froh, wenn sich in der Welt (und natürlich auch in der Welt des Kletterns!) nochmal freiwillig die Einsicht durchsetzen würde, dass weniger fast immer mehr ist. Aber dann dürften wir alle nicht nur nicht soviel naiv und gedankenlos bohren sondern auch längst nicht mehr so viel Auto fahren, herum fliegen, fressen, in den Primark, den Aldi oder den Mägges gehen. Wenn ich mir nämlich vor Augen führe, was wir ganz allgemein glauben, mit unserer Lebensweise anrichten zu dürfen, kommt mir die Aufregung über Ringe (ob im Schleichweg oder im Reibeisen) zwar symptomatisch, aber beinahe schon wieder lächerlich vor.
Habe mir lange überlegt, ob ich den Mantel des Schweigens über dieser Roithschen "Nachsanierung" liegen lassen sollte, sehe ich aber irgendwie nicht ein!
Der 1.nR steckt an einer eher unschwierigen Plattenstelle, die ursprünglich wohl mit einem mittleren Rock gesichert wurde. Gut, ob der wohl gehalten hätte; von daher ist die Sanierung hier zumindest nachvollziehbar.
Der 2.nR allerdings steckt 40cm unter einer faustbreiten Hangelschublade, die locker und mehrfach große Rissklemmen aufnehmen könnte, hier hat der Erstbegeher mMn sein sog. "Nachsanierungsrecht" eindeutig überschritten!
Über den 3.nR breite ich jetzt doch wieder den Mantel aus, nur noch soviel: Die verwendeten silberglänzenden Gerüstösen könnten das nächste Mal durchaus unter meiner schlechter Laune leiden!
...Drei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich Fr 1.5.
  V: Undercut 8-
  Unterm 2.R an Dachkante links (Cam #0.75) zur Kante und gerade zum 3.R.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 
Datum :  15.1.2020
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Goldener Oktober 8-
  Talseitig über Wand (Cam #2) oder direkt (Cam #0.4) zu R an kurzer Kante und gerade unters Dach (R). Über es (R), dann leicht linkshaltend hinauf (R) und über kurze Wand z. nAR (kurz unterhalb der S-Schulter).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 (u. Gef.)
 
Datum :  16.10.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Witzige Tour! Die Platte zu Beginn ist richtig gut, das Dach eher interessant, und die Hangelei um die Dachkante recht witzig (zumindest wenn die Exe schon hängt). Entweder baut jeder am 4. Ring ab oder das hier ist schon ewig keiner mehr geklettert...die Platte oben raus ist komplett voll mit Flechten, aber auch so durchaus genieß- und absicherbar. Oben an Bäumchen abseilen/nachholen.
Unter der Haube 10-
  Links von "Goldener Oktober" über Platte (R) unters Dach (R), direkt darüber und über Wand (R) zur "Rampenführe" (R) und z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  1.7.2018
3 Kommentare 3 Kommentare
Ohne den besagten Untergriff ist es recht längenabhänig und ich würde irgendwas um die 9+ vorschlagen.
...in einem solchen Lebensabschnitt fällt etliches halt' nunmal schwerer (als gedacht); Interessenten sollten sich auf "schwerer als 9+" einstellen ;-)
die "erste" Bewertung ist Geschichte, weil schon recht bald nach der Begehung die wichtig(st)e Schuppe an der Dachkante weggeflogen ist ;-(
Rampenführe 6+
  Unterhalb von "Schöner kann.." nach rechts - Füße an der Dachkante oder in der Luft - und an Kante (nR) hinauf z. nAR.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Frank Eigner
 Jürgen Wesely
 
Datum :  29.6.1997
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Schöner kann ein Tag nicht enden 6+
  Mit "Südwestwand" beginnen und vom Handriss nach rechts in die Überhänge. Bei R kurz empor, dann rechtshaltend z. S-Schulter (Stand-R).
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Auch hier: klasse Fels, luftig, großgriffig. Man kann vor und nach dem Ring jede Menge Zeug verbauen, daher höchstens eine Einsteiger-E1.
Schöne Tour. Da allerdings viel im Überhängenden gequert, und die Kommunikations durch die nahe B10 erschwert wird, sollte der Nachsteiger den Schwierigkeitsgrad beherrschen.
Südwestwand 6-
  Im u.T. der W-Wand an kurzem Handriss über zwei Überhänge (früher je 1Ks) zur S-Schulter (Stand-nR) und orig. leicht z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  28.9.1969
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  V: Platteneinstieg 4-
  Von rechts über rote Platte zum Handriss.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  15.10.1969
1 Kommentare 1 Kommentare
Ganz nette Platte. Wenn der Riss oben noch nass ist kann man einfach in den Waldhang queren, dann hat man nen IVer, der trocken bleibt. Dafür lohnt sich der Weg hoch allerdings nicht wirklich.
Westwändel 4
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  1976
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