maximale Höhe: 17m Gipfelbuch vorhanden

westlich von Bobenthal im Eulenbachtal

5 Kommentare
Keine Hornissen bzw. Nest dieser Spezies entdeckt ...Vorkommentar und diesen hier dürft ihr streichen.
Fremdmeldung: 1m links vom Wandbuch am Beginn des Ausstiegsrisses von Der Lenz... ist ein recht großes Hornissennest. Betroffen sind somit auch die Abseilpiste und die Rumberg-Traverse.
Da die Routen offensichtlich gerne im Toprope gemacht werden, muß man tierisch aufpassen, wenn man von oben kommt!
Wirklich ein Geheimtipp! Wir waren sehr positiv überrascht.
Ja, wirklich schönes Ziel, paar gute Wandklettereien, man kann direkt unter dem Fels parken und auch kein Betreib an sehr schönen Sonntagen. Verirren sich trotzdem nur ein paar Seilschaften im Jahr an den Fels, aber ist gut, dass es auch solche Felsen gibt.
Topropefreundlich, meist festes Gestein, moderate Schwierigkeiten, relativ gute Absicherung der Wege durch Ringe - Wieso ist hier nix los?

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Vom westl. Ortsende kleines Sträßchen in Richtung Sportplatz. Nach ca. 500m steht rechts oberhalb am Hang der Fels

Bobenthaler Rappenfels
Normalweg 1
  (Falls der Wurzelstumpen gestohlen wurde:) Bergseitig rechts ums Eck und Stufe z. G
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Tourenlaenge:  3m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Das sollte man als Kletterweg aberkennen. Etwa einen Meter an gehackten Stufen, runterfallen kann man da auch nicht wirklich. Da gibt es anspruchsvoller Steiganlagen im Walde. Im Abstieg einfach runterhopsen.
Hartes Brot 6-
  Vom Fuß der oberen rechten Talkante nach rechts in die O-Wand und über Stufen zu gr.Kiefer (Stand). Erst rechts (Cam #2) dann links und gerade hoch (3R) z.G.
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Manfred Pede
 
Datum :  19.3.1993
3 Kommentare 3 Kommentare
Dritter Ring steckt in gerissenen Fels. An sich nicht problematisch, falls er bei nem Vorstiegssturz kommen würde, es sitzt ja eh gleich drunter wieder einer und Grounder wäre nicht drin. Man sollte halt u.U. den als Umlenker meiden (Ausstieg bietet sich eh an).
Naja, wenn mit hartem Brot trockenes Brot und ebenso fester Fels gemeint ist paßt es. Wie der DKS schon schreib, Obacht zum ersten Ring, v.a. bei dem gelben Keksband. (K und 2 SU sichern es ab). Ab dem Ring Kellengeziehe bis oben, aber auch hier ist v.a. am ersten Ring nicht alles sonderlich vertrauenswürdig wo man sich draufstellt, dafür aber gut gesichert. Kann man machen, muß man aber nicht. Die Wege in der Talwand sind besser.
"Hartes Brot" scheint bei der Gesteinsquaität in der Ostwand eher ironisch gemeint zu sein. Der Einstieg erfolgt am Fuße der rechten Talkante erst ein wenig nach rechts querend (kleines Band) und führt dann über moosbewachsene Stufen (Fr. 1,75 in Lette) recht rutschig zu einer großen Kiefer. Hier sollte nachgeholt werden. Nun geht die Tour eigentlich erst los. Die nächsten 5 Meter sind zwar leichtes Gelände, aber leider auch sehr mürbe und bröselig. Aufpassen beim Draufstellen und Festhalten. Fr. 0 beruhigt die Nerven zum 1.R hin. Die nächsten beiden R stecken in für die Pfalz untypischen, kurzen Abständen. Der Ausstieg ist dann nicht mehr wild. Wird halt selten geklettert das Ding. Schade, denn ein richtig "hartes Brot" ist es auch im Vorstieg nicht!
  V: Ausstiegsvariante 5
  Vom 2. Ring linkshaltend (SU) z.G.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Udo Daigger
 
Datum :  18.9.1993
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Rumberg-Traverse 4
  Wie "Hartes Brot" in die O-Wand und über Stufen und Schuppe zu Band. Links zu R, um die Kante und das obere Band nach links zur linken Talkante (R). Hier z. G
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Manfred Pede
 
Datum :  26.3.1993
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Via Ute 6-
  Immer 1m rechts der Kante (Cam #0.5) zum Quergangsring der "Rumberg-Traverse" und gerade (SU, SU) z.G.
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  26.4.2020
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toprope: Gute Lettenlöcher zum Sichern; Überhängel zum R ist spannend, an Kante kommen aber gute Griffe. Nach R lockt eher die Kante als die Zone 1m rechts davon. Schön, man muss halt etwas bedächtiger als bei den Touren links davon klettern.
Der Lenz ist da 5+
  Von der Mitte der oberen Talseite nach rechts zur Kante (R) und auf der linken Seite (R, Wandbuch) zum Schluss über Riss z. G (AR)
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Manfred Pede
 
Datum :  19.3.1993
6 Kommentare 6 Kommentare
Kein Baum, keine Schlinge. Stattdessen 3er Cam und ggf. links vom Riss 3/4er Fr zum WB. Sehr schön!
Hornissen-bedingt aktuell besser rechts vorbei und an der rechten Kante aufs Gipfelplateau
Ganz nette Kraxelei. Absicherung problemlos... Einzig die vielen Flechten stören etwas und obenrum wird das Gestein am Felsen schon recht weich und brüchig. Etwas mehr Kletterbetrieb würde da nicht schaden, um das zugeflechtete Gestein etwas zu befreien.
Schöne Kletterei, mit Klemmgeräten + 2 S zu den Ringen sehr gut absicherbar. Wirkt bissle verflechtet, stört aber nicht wirklich und alles was man braucht ist unverkrautet. Lohnend.
Habs mit kleinen und mittleren Friends sowie 2 Schlingen (Baum und Wandbuch) ganz gut abgesichert bekommen. Unten im Riss empfiehlt sich Fr. 3, nach dem 2.R vielleicht noch was kleines (Fr.0 oder Fr. 0,5)legen, da der Fels doch sehr "keimig" anmutet. Nehmt ne Bürste mit für die ersten paar Meter.
Cam 0.75 und Cam 0.5 zum 1.R , Sl und Cam 4 zum AR.
Via Ursula 6
  Durch die Mitte der oberen Talseite (Cam #0.75, 4 R) empor z. G
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Manfred Pede
 
Datum :  19.3.1993
4 Kommentare 4 Kommentare
1er-Cam in Band vorm 1.R ... Lettenlöcher sind klasse und gut zu erreichen. Toller Weg!
Auch hier zu viele Flechten, dennoch schöne Kletterei. Insgesamt fand ich diese aber leichter als die linke Nachbarin. Obenraus wird es auch hier etwas weich und brüchig, was die Felsqualität angeht.
Da geb ich EDI voll recht. Wirklich ne schöne Tour mit ein paar abwechslungsreichen Kletterzügen. Zum ersten Ring hin ist es nicht leicht und sollte mit Fr. 1,25 bzw. 1,5 in Querriss und Fr. 2 (Lette) selbst abgesichert werden. Einen Mini-Friend (Fr. 00) könnte man sogar dazwischen noch platzieren. Danach braucht man nur nur Express-Schlingen. Insgesamt sind es 4 Ringe. Die letzten 3 genau da, wo man sie braucht. Das Gestein ist in dieser Tour fester, als in den doch eher bröckeligem Rest des Bobenthalers. Wenn der mal freigestellt wäre....
Gute Tour, als Schlüsselstelle empfand ich den Weg zum 1.Ring. Danach gut gesichertes angenehmes steigen. Wie so viele Felsen in der Pfalz, findet der Bobenthaler viel zu wenig Beachtung! Dabei bietet der Fels alles was der moderne Kletterer benötigt: Parkmöglichkeit direkt unterm Fels (Zustieg keine 5 Minuten), gut gesicherte Touren (ein paar Friends gehören aber trotzdem an den Gurt), festes Gestein, gemäßigtes Schwierigkeitsniveau. Also: Hingehen, Klettern!
Giselas Route 6+
  Auf der rechten Seite der linken Talkante (Cam #1, R, Zackenschlinge, 2R) z. G
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
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Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Norbert Hornung
 Mirko Grosche
 Jürgen Schmidt
 
Datum :  21.5.1993
4 Kommentare 4 Kommentare
Einstieg von ganz unten verlängert diese klasse Tour. Am schwierigsten m.E. Stelle am 1.R, danach mittlerer Fr und elegantes Überhängel.
Der Überhang ging mit Einstieg mit der Henkelschuppe links und Ausstützen nach rechts überraschend leicht und elegant und kann nicht schwerer als 6 sein. Den letzten 7er-Pfalzüberhang habe ich 2003 geschafft, danach nicht mehr. Vorsicht mit der Aufwertung von kniffligen Stellen.
Bis zum Überhang würd ich die 6 ja unterschreiben. Der Überhang, zwar gut mit dem Ring gesichert, ist aber schon recht heftig. Entweder ist da mal was an Tritt für die Füße weggebrochen, oder die Bewertung passt einfach nicht. 6+ bis 7- würd ich da schon sagen. Insgesamt aber einige schöne Züge, wären da nicht die vielen Flechten.
crux ist der Überhang vom Band weg, ca. 7
Völlig verschwitzt 7
  An der linken Talkante zu Überhang (R). Rechts, oder schwerer direkt an der Kante, über Wand (R) und nach links (Zackenschlinge) zum Ausstieg von "Nach uns ...".
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Bruno Vogel
 
Datum :  2006
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toprope: Zum 1. und dann zum 2.R empfand ichs deutlich schwerer: Reserven sollten vorhanden sein, zumal das Gewänd irgendwie unübersichtlich ist. E1 würde glaub auch passen.
Nach uns die Sandflut 7-
  Rechts der "Westverschneidung" über Wand (Cam #2, Cam #0.3) zu R und gerade (2R) oben rechts (R) z.G.
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Tourenlaenge:  14m
Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Bruno Vogel
 
Datum :  1.6.1998
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toprope: An Band von links einqueren erleichtert etwas den Weg zum 1.R; dann starker Zug zu immer besser werdenden Griffen. ...lohnt!
Schaut zwar etwas abweisend aus, kann man aber durchaus mal machen. Friend 0 und 2 zum 1. Ring tragen zur Entspannung bei, Rest gut gesichert. Unten filigrane Kieselsteherei, oben am düsteren Ausstieg eine tolle Eisenplatte. Schwierigkeitsvorschlag: 7-/7.
Westverschneidung 4-
  Durch die auffallende gestufte Verschneidung in der Westwand z. G
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Norbert Hornung
 
Datum :  11.9.1993
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Wolkenbruchquergang 5
  Aus der "Westverschneidung" über das große Band nach rechts, durch die Talwand, die "Rumberg-Traverse" absteigend und horizonal nach rechts ins Gelände.
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Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Norbert Hornung
 
Datum :  11.9.1993
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  V: Schönwetterquergang 5
  Start wie "Wolkenbruchquergang" . Dann an der linken Talkante am unteren Band zum jeweils 2.R von "Via Ursula" bzw. "Der Lenz" und zum 1.R der "Rumberg-Traverse"
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Norbert Hornung
 
Datum :  17.9.1993
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