maximale Höhe: 23m Gipfelbuch vorhanden

Südl. über dem Reinigshof

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Der AR ist seit gestern erneuert
- das unermüdliche W&H-Team hat trotz Widrigkeiten bei Materialübergabe und vorort wiedereinmal höchste Motivation bewiesen :-)
holla: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1573599842672416&set=a.710674045631671.1073741827.100000672459607&type=3&theater
Der Gipfel ist eine der besten Aussichtswarten der Pfalz.

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Am Sträßchen von Bruchweiler zum Reinigshof bei einer auffallenden Rechtskurve parken. In der südlichen Bergflanke ansteigenden Weg zum Fels

Napoleon
Normalweg 4+
  Westseitig vom kl.Felspilz über Rissüberhang (orig. mit Sst.) zu gr.Band (nR) und auf ihm in die O-Wand (Stand-nR). Über kurze Wand unter Überhang und auf breitem Band durch die S-Wand. Westseitig z.G.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  III+ & Sst.
Erstbegeher:  
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Kletterer stürzt am 03.05.2020 durch Griffausbruch am ostseitgen Wändel nach dem 2R etwa 2m tief mit den Beinen voran auf Absatz. Gelegter Friend hält und verhindert weiteren Sturz in den Stand. Wadenbein und Knochen im Sprunggelenk gebrochen.
www.morchel.org/die-klassiker/napoleon-nw/
Lange keinen so schweren 4er mehr geklettert... Man sollte den 3er Cam auf jeden Fall für den Zug vom Pilz weg parat haben.
Sehr schöne und ganz klassische Kletterei. Für IV+ darf man da schon mal klettern. Die beiden kurzen Risse unten sind richtig klasse und mit Cam 2 u. 3 hervorragend gesichert. Die Querung ist Gehgelände und im Ostwändel sorgt eine Knotenschlinge (Kevlar 6 mm) für eine gute Sicherungssituation (liegt besser als ein Keil und etwas mürber Fels). Außer noch ein paar Schlingen für SU braucht es ansonsten kein Sicherungsmaterial für den Weg. Am Ausstieg nochmal sehr pfalztypisch auf diese geniale Aussichtswarte auf dem Haupt des kleinen Kaisers. Man sollte ein paarmal Stand machen, sonst droht derber Seilzug. Äußerst topropeunfreundlicher Wegverlauf, allen Klassikerfreunden sei er empfohlen.
Ich hab auf dem Weg zum Gipfel zwei (Stand-?) Ringe gezählt. Einer nach dem Rissaufschwung und der beschriebene Standring auf der Ostseite.
Im Riss nach dem Pilz muss man (oder Frau) durchaus mal die Hände aus den Hosentaschen nehmen. Die Suche nach geschlagenen Griffen ist vergeblich...
  V: Unteres Südwandband 2
  Vom "Blockweg" unter den Dächern nach links zum "Normalweg"
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
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  V: Nordvariante 4
  Vom Stand schräg rechts empor um die Kante zu Absatz in der Nordwand. Gerade z. G
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  
Datum :  
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Nicht gut und ziemlicher Zwergentot. Ausstieg keimig (geht noch ein guter Cam 3 vom nordseitigen Absatz weg gelegt; hab das Placement mal geputzt) und in Anbetracht der deutlich kleineren Nachsteigerin bin ich wieder zum Stand abbauend abgeklettert. Entgegen dem Vorkommentar ging das ganz gut.
Durchaus ernste IV - diesem Schwierigkeitsgrad sollte man hier in jeder Hinsicht gewachsen sein. Kleine Leute tun sich hier schwer. Einmal auf dem Absatz in der Nordwand gibt's kaum ein Zurück und der Ausstieg zum Gipfel ist für den IV. Grad recht knifflig. Cams 0,4 bis 2 hilfreich.
Rundquergang 4+
 
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  8.7.1964
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Abseilwand 6
  Vom Pilz des "Normalweges" nach links auf breites Band. In der Mitte der glatten Wand empor zum gr.Band des "Normalweges". Nun links an Rissspur hoch, dann an der rechten Kante zu R und gerade hoch zum "Normalweg"-Ausstieg und z.G.
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Ringe:  1
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Artur Fieger
 
Datum :  2.6.1950
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Schlüsseltelle ist da Anklettern des Ringes. Einiges darunter liegt zwar ein Cam 0.4 und K gut in der Rißspur, aber dann hat man an der Kante nur die Auswahl von ein paar mauen SU (kommt da im Falle eines Abganges eine, haut einen in die Platte). Viele wackelnde Griffe und sandender Fels machen das Ganze recht interessant. Hat man den R geklippt, ist es gegessen. Kann man mal machen, muß man aber nicht.
Nordwandriss 6-
  Durch den breiten Nordriss über 2 Überhänge, den dritten links umgehend in Nische. Stand (nR). Nun waagrecht nach links zum "Normalweg"
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  7.7.1940
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Wohl die beste Kletterei am Fels. Sehr schöner Bouldereinstieg (Crux wie PWe schrieb, für Kleine sicher undankbar), zweiter Überhang kann man an großen Kellen rechts und links wegziehen, dann gute, rustikale Kletterei zum Stand. Für den zweiten Übergang sollte man nen Cam 0.3 noch am Gurt haben (der würde weiter unten schon gut gehen). Absicherung mit mobilem Sicherungsmaterial sehr gut möglich. Bei den damals zur Verfügung stehenden Mitteln vom Erstbegeher wohl eher im Solo gemacht, Hut ab! Absolute Empfehlung, die Varianten kann man ignorieren.
Schlüsselstelle ist der Einstieg. Danach nette Risskletterei die sich auch gut absichern lässt. Den abschließenden Quergang kann man sich schenken.
  V: Rechter Einstieg 7-
  2 m rechts vom Einstieg Riss (2 Ks) zu Band u. links z. Riss
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  8.7.1964
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  V: Linker Einstieg 6-
 
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  18.3.1995
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  V: Gerade weiter 6
  Direkt über den 3. Überhang zum Stand
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  18.3.1995
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gängiger als es aussieht
  V: Direkter Ausstieg 7-
  Von der Nische rechtshaltend über Überhang (R) zum "Normalweg"-Ausstieg
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Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Herbert Buchmann
 
Datum :  12.5.1946
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Entweder links abdrängend über den Bruch oder rechts über die Flechten rausschrubben. Es lohnt weder das eine, noch das Andere.
Nordostwand 7+
  Links in der Nordwand (Sst.) über Wand in auffallende Verschneidung. Diese (R) unter Überhang, erst links- dann rechtshaltend den R folgend zum Stand des "Normalweges"
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1 & Sst
Erstbegeher:  Wilhelm Friedrich Nickel
 Lothar Fuchs
 Peter Mootz
 
Datum :  5.9.1958
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Der Ausstieg zum NW-Stand vollzieht sich an einem (eher) losen Block. Das Teil sollte abgeräumt werden!
Blockweg 4+
  Vom Block vor der Ostwand an der linken Kante (SU) zum Stand des "Normalweges". In der schmalen Ostwand gerade z. G
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Christbaumvariante 5+
  Vom Block 1 m rechts der Kante (H) zum Band des "Normalweges"
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Lothar Theobald
 Heinz Illner
 Ralf Schmitt
 Christian Lacroix
 
Datum :  9.12.1989
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Wenn man rechts den Block hochsteigt, bekommt man noch ein paar schöne, breite Rissmeter... Bin dann vom Sandpoller auf dem Block (unangenehm darauf zu stehen), erst an die SU an der Kante (Cam 4 in Loch macht das angenehmer) und dann rechts zum R rüber. Ist das so gedacht? Direkt von der rechten Seite des Block weg an den Ring, naja, nicht so tolle Sicherungsssituation. Ausstieg wieder eher verkeimt.
Der Haken ist bereits seit langer Zeit ein Ring und die Variante aktuell geputzt. Recht gute, feste Kletterei für alle, die es mit breiten Rissen nicht so haben.
Südwand 7-
  Auffallenden Riss über Überhang (Sst.) zum Band des "Normalweges"
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+ & Sst
Erstbegeher:  Heinz Lelle
 Eva Lelle
 
Datum :  3.8.1958
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