maximale Höhe: 26m Gipfelbuch vorhanden

dreigipfligen Fels südl. vom Beginn des Rohrwoogtales bei Hinterweidenthal

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Da hier jetzt einiges aufgeräumt/saniert wurde, lohnt hier der Stop nicht nur um mal den Gipfel über den NW abzuhaken. In der Südwand hat man, auch das Sicherungspersonal, im Spätjahr prall Sonne. Für einen ganzen Klettertag ist das Routenangebot zugegebenermaßen etwas dürftig, aber der Zustieg ist ja sehr kurz. Das Highlight ist der "Breite Südriss", alleine für den lohnt ein Abstecher an die Drei Könige.
Gute Sache - diese Rundum-Freistellung.
Vielleicht ist auf dem sehr leicht erreichbaren aber m.E. durchaus lohnenden Anfängergipfel dann auch mal mehr los (war gestern erst der Vierte in dem Jahr auf dem Gipfel...).
Interessant auch die neu angebrachten Hinweisschilder vom Forst, dass die Freistellung auch den Zweck verfolgt, die Felsen für Kletterer attraktiver zu machen.
Wurde im Herbst 2018 vom Forst freigestellt.

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Vom Parkplatz neben der Straße nach Dahn über kurzen Weg

Dreikönigsfels
Normalweg 2
  Nordseitig an Riss in die östliche Scharte (nR; evtl. Stand) und über Band nach rechts zu Kamin. Durch ihn in die westliche Scharte (Stand-nR) und über Band nordseitig z. MG.
Der West- als auch Ostgipfel lassen sich ebenso leicht durch "Kurzsprung" erreichen. Den OG erreicht man sprunglos indem man etwas absteigt und dann schräg durch die Nordwand aufsteigt.
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Ringe:  2
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Schwerer als I (="Gehen unter Zuhilfenahme der Hände). Kompromissvorschlag: I+ ?
Durch die beiden R und den Wegverlauf ideal für Anfänger um klassische Mehrseillängen zu üben (Verschneidung, Quergang, Kamin). Aber auch sehr gut für den seilfreien Auf- und Abstieg geeignet, wer sich mal noch schnell einen Gipfel mit Buch "holen" will und zudem minimaler Zustieg.
Im Kamingrund des Westkamins ist jetzt ein Standring. Ebenso ist jetzt ein Abseiler am Ausstieg des Mittelgipfels. Beides wurde nach einem Sansi Beschluß eingebohrt.
  V: Direkter Aufstieg 4
  Aus der östlichen Scharte direkt (R) z.G.
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Nee, nix 5 oder 6. Links neben dem zweiten Ring ( man muss sich bisschen strecken ) ist ein schöner Henkel, der den Weiterweg leicht macht. 4 passt, 4- wäre auch ok.
Linie ist logisch, aber leider ziemlich bröselig und eher so Richtung 5er/6er (halt am Ring schwer). Ring sitzt gut, aber von ganz unten gesichert liegt man bei Abflug in der Scharte aufgrund Seildehnung.
Saniert
  V: Direkt zum Band nn
  Vom Start rechtshaltend über Wand (früher mit Wurzelhilfe).
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Für II nimmer zu haben, da die Holzgriffe jetzt am Boden sind.
Das waren wohl auch die einzige Sicherungsmöglichkeit. Ich habe nach halber Weglänge die Finger von gelassen.
Der Großteil der Wurzeln, samt dazugehörigen Baum liegen am Wandfuß. Keine Ahnung wie das die Schwierigkeit verändert.
  V: Nordriss zum MG 4+
 
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  V: Westgipfelüberhang 3
  Aus der westlichen Scharte nach links um den Überhang
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  V: Südbandausstieg => 1
 
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OG: Rundquergang => 1
 
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Ringe:  1
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Nordwand 5+
  2m rechts der NO-Kante Riss (Hf) zu bewachsenem Band (hier evtl. Stand) und über Stufen gerade hoch, dann Überhang und kurze Rinne z. OG.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  -1
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technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Michel de Gouberville
 
Datum :  10.3.1968
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Ungängig aber trotzdem gutmütig. Unten im Überhang große Griffe bis man endlich im Riß steckt. Cam 4 sollte mindestens einmal am Gurt sein.
Ich fands ebenfalls ungängig. Riss bleibt innen auch länger feucht, oben wirds dann botanisch...aber da ist die gute Kiefer eingebunden.
Der Riss unten ist zwar nicht arg lang und sieht einladend aus, dann aber doch ungängiger als gedacht. Aus der Gufel unten raus ob paar Griffen noch ganz gängig, danach aber seltsame Breite. Für Faust zu breit, Arm klemmt auch nicht gescheit und Griffe im Riss fehlen. Cam#4 sicher ganz angenehm für die Absicherung, hatte ich aber nicht dabei. Da das Buch auf dem Mittelgipfel liegt, bin ich nach dem Riss zum NW gequert (man kommt dann über dessen ersten R raus).
  V: Rechte Einstiegswand
  Über glatte Wand rechts des Einstiegsrisses (orig. mit Sst., Hf) beginnen.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  -1
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technische Bewertung:  IV-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Michel de Gouberville
 
Datum :  10.3.1968
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  V: Ausstiegsvariante
 
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Ringe:  1
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technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  6.5.1978
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Kleiner Prinz 7
  Über die kurze NO-Kante...
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Tourenlaenge:  10m
Ringe:  3
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Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  14.4.1992
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Fands im Nachstieg sehr hart für 7. Schöne Züge, aber schon sehr kräftig. War mehr ausgebouldert, als sauber nachgestiegen.
Einbetonierter Schlaghaken sollte durch Ring ersetzt werden.
Breiter Südriss 6-
  Ganz rechts über Rissüberhang (R) und Riss (früher mit 2Ks) zur O-Schulter.
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Tourenlaenge:  12m
Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Hans Laub
 
Datum :  1.6.1969
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Nicht von Optik und Kommentaren täuschen lassen. Bin normalerweise ein Rissfreund, aber das ist was Felsqualität, Bewegungen und Länge angeht echt nix Herausragendes, Kletterspaß kam nicht wirklich auf.
Sehr schöne Tour, leider doch etwas kurz. Bewertung kommt halbwegs hin. Hart 6-. 6 könnte man durchaus vertreten, aber ließ sich dennoch gut klettern. Zumindest im Nachstieg. Im Vorstieg sollte man schon etwas mehr als grad so 6- draufhaben und große Friends. 3 sollten reichen. Mit die lohnendste Tour am Felsen. Sollte, wie alles hier, mal öfter gemacht werden.
Klettert sich dann doch anstrengender als es aussieht, Klemmtechniken sind jedoch aufgrund genügend vorhandener Griffe eher nicht gefragt (ohne die Griffe wäre es sicherlich deutlich schwerer).
Zur Absicherung: beliebig viele Cams > 4.
Steht im "Blauen" noch mit VII- drin, hier jetzt mit VI-. Obs VII- ist kann man sich sicher drüber streiten, aber VI- ist das nicht mehr.
Fehlender H am Überhang haben wir heute mit einem Pfalzring saniert (lässt sich noch bequem aus stabiler Position clippen, gut gesichert durch Cam#3 darunter). Min. einen Cam#4 sollte man für die Sicherung des Weiterweges trotzdem noch dabei haben.
Fremdmeldung: Hornissennest
Der fehlende Haken am Einstieg kann über den 1.R (lange Schlinge) der Nachbartour kompensiert werden. Der Rest ist mit großen Friends, so man den mehr als einen hat, problemlos abzusichern.
Südquergang 3+
  Vom Einstieg des "Breiten Südrisses" Quergang nach links zum Überhang des "Direkten Südweges"
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Ringe:  0
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Karl-Heinz Nagel
 Hans Laub
 Gerd Heidenreich
 
Datum :  6.4.1982
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Technoparty 7
  Knapp links des "Breiten Südrisses" (R) über Wand unter kl.Dach (R) und gerade (3R) z. AR (auf Band).
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Kerner
 Sigi Wolsisser
 
Datum :  24.3.1995
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Würde sogar sagen, klasse Tour! Gut gesichert, schöne Züge und schöne Schlüsselstelle am Dächlein. Empfand ich als die beste Tour am Fels! Dank an meinen Vorsteiger.
Besser als es den Anschein hat.
Kleiner Überhang 6+
  In der Südwand leicht im Riss zwischen Mittel- und Ostgipfel unter Überhang (SU, evtl. Stand). Orig. mit Sst. (Hf) hinauf und am Riss weiter zur östlichen Scharte (Stand-nR).
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 
Datum :  15.2.1964
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Habe heute den alten Normalhaken abgerissen Materialstärke war noch max. 2mm... Von einer Sanierung haben wir erst einmal abgesehen, weil der ganze Überhang unten brummt, an den man sich aber voll dran hängen muss. Der kommt früher oder später, dann sollte kein Sicherungspersonal unten stehen. Wäre besser den erst einmal gezielt zu Boden zu befördern.
ziemlich viele Dornen ;-(
Direkter Südweg 5+
  Durch Riss in Falllinie der westl. Scharte empor auf Band (nR). Im linken Riss über gr.Überhang (H) und zuerst an Riss, dann durch Kamin zum "Normalweg"-Ausstieg.
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Tourenlaenge:  27m
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 
Datum :  15.2.1964
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Zustieg über den linken Einstieg angenehm (zwei R), der neue R (verlängern) hilft über den ersten Brösel-Überhang. Über den zweiten kann man sich in einer Mischung aus Kamin und Riss irgendwie drüber mogeln, den alten Schlaghaken kann man dabei auch noch einfangen - verbessert durch gute Cams hinten im Riss. Oben raus dann gängiger, man sollte nur nicht auf dem Moos und Co. ausrutschen. Ach ja: paar größere Klemmgeräte machen den Ausstieg angenehmer.
Man könnte über einen Schwierigkeitsaufschlag nachdenken. Mit 6 wäre das auch noch vertretbar bewertet. Da die DB-Macher das aber beide schon geklettert haben, bleibts wohl eher bei einer schweren 5+. Ich sag mal so: Backelstein Süd finde ich gängiger...
Nicht gut, man sollte Reserven haben. Der von Edi nach unten versetzte R enstpannt das Schotterüberhängel, der danach ist aber auch nicht ohne. Fand es etwas dreidimensional in knusprigem Fels. Danach habe ich mich den Riss raufgewühlt, die Felsstrukturen links und rechts dsvon fand ich wenig überzeugend (dazu noch mit Sand und Moos belegt). Mit der V: Linker Einstieg fand ich noch Cam#1,2,3 im Riss nützlich.
Ein frisches Eisen sichert nun den brüchigen Überhang.
Man muss direkt am Einstieg eine gültige Eintrittskarte vorweisen können. Aber auch danach kann immer ein Kontrolleur kommen...
wegen der Route "muss" man akt. nicht wirklich an diese Wand - na jedenfalls fiel man das heute auch nicht gerade leicht ;_(
Neben dem alten Haken liegt ein sehr guter Cam1. Bei einer Sanierung sollte man den Haken 2m nach unten, neben den brüchigen Überhang setzen da hier keine verlässliche Sicherung möglich ist.
  V: Rechter Einstieg
  3m rechts vom orig. Einstieg über grüne Wand (R) und Rissspur (Cam #0.4) zum Band.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  V, A1
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Bohrhaken sehen schlimm aus - muessten ersetzt werden
  V: Linker Einstieg 6-
  5m links vom orig. Einstieg über Wand (R) und Rissfolge (R) empor und nach rechts zum Band.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
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Datum :  
5 Kommentare 5 Kommentare
An sich schon ne gute Tour, allerdings unten und mittig sehr sandig und im Vorstieg nicht ungefährlich. Sollte man schon vorsichtig sein. Auf Grund dessen auch nicht einfach für den Grad. Die Querung dann weiter sandige Tritte und loses Material für die Hände, also weiter aufpassen. Obenraus dann leichter, aber auch da aufpassen was man so anfasst. Wenn das nicht abschreckt, kann man da durchaus mal einsteigen. Im Nachstieg noch ganz gut, im Vorstieg hätte ich wahrscheinlich gestreikt. Die Züge waren aber durchaus schön.
Sandig. Wird wohl auch durch mehr Begehungen nicht besser, da grundsätzlich bindemittelarmer Fels. Nach dem 2R ist etwas versteckt ein Fingerloch, das ziemlich hilft sich nach rechts zu schieben um dann auf Schotterband zu kommen. Von HJC besagte SU sieht man erst, wenn man davor ist, entspannt es aber ziemlich zum R über dem Schotterüberhang zu kommen. Auch wenn formell etwas schwerer, diese Variante ist trotzdem der wesentlich angnehmere Einstieg in den Südweg als der Originaleinstieg.
Gibt jetzt frische Französen neben den alten Gurken. Alteisen muss noch raus.
Wenn man diesen Zustieg benutzt hat man mittels einer SU (am besten Kevlar) und einem Fr 1.5 direkt links daneben eine halbwegs verlässliche Sicherung für den Schotter kurz danach im Originalweg
Bohrhaken sehen schlimm aus - muessten ersetzt werden
Poröser Erlöser 8
  Mit "V: Linker Einstieg" beginnen und linkshaltend (SU) zu R. An abdrängender Kante (3R) zum 4.R von "..Zwerge".
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Florian Schilling
 Daniel Meyerer
 
Datum :   Mai 2021
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König der Zwerge 9-
  Westseitig über Platten unter gr.Überhang (SU) und abdrängend (3R) zu Absatz (R). Gerade (brüchig) z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  9.3.1992
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P: ?Morbus Schilling?
  Von links zu R und knapp rechts der Kante (3R) zum 4.R von "..Zwerge".
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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