maximale Höhe: 12m

Einsame Felswand am Südhang des "Hahnenberg" nördlich von Leimen

Routenauflistung von links nach rechts
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Im Moment sind alle Touren in sehr gutem geputzen Zustand. wirklich ein mega idyllischer Ort. Der Zustieg ist recht lang, mit dem MTB kann man aber bis zum Fels fahren (Nach der Kirrung auf linkem, oberem Trail bleiben, dieser führt von oben an den Fels)
Lohnender Fels, leidet unter der Abgelegenheit. Infrastruktur am Fels ist perfekt, alles sportklettermäßig eingerichtet.
Da haben Hartmann und Konsorten wirklich eine Perle für die Fraktion der ruhesuchenden Misanthropen späterschlossen. Im tiefsten Pfälzer Outback an den Hängen des hintern Schwarzbachtals gelegen (quasi der Pfälzer Zschand), ist alleine schon die relativ lange Wanderung von Leimen aus, zumindest in Relation zu den gebotenen Klettermetern, wirklich sehr reizvoll, aber man kann sich aktuell munter Zecken dabei einsammeln. Der Fels selbst und das Nachbarmassiv sind zwar nicht sonderlich hoch und die Routenauswahl ist begrenzt, dafür sind die Felsqualität und Strukturen wirklich erlesen. Sehr fester, grobkörniger Sandstein und dazu noch mit den bei uns sehr seltenen Eisenplatten gespickt. Herrlich zu klettern, aber halt eher ein Ziel für die Hike&Climb Fraktion. Die hier angegebenen Schwierigkeitsgrad sollte man allerdings mit etwas Vorsicht genießen.

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Variante 1: Von Leimen auf dem Fernwanderweg "Roter Balken" in das Schwarzbachtal absteigen und auf der Gegenseite aufsteigen bis sich ein Felshorizont abzeichnet. Jetzt 200m nach O zum Fels.
Variante 2 - Fahrrad hilfreich, um die gut 2km schneller zurückzulegen: Von "Johannes Kreuz" auf der L499 in Richtung "Heltersberg". In einer langgezogenen Rechtskurve links parken und auf dem Fernwanderweg "Roter Balken" nach S. Kurz bevor sich das Gelände absenkt auf Forstweg nach O bis sich unterhalb die Felsen abzeichnen.

Hahnenbergmassiv
Sepps Handriss 6+
  Durch den markanten Riss im linken Wandteil zu AR
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Norbert Hornung
 
Datum :  2007
2 Kommentare 2 Kommentare
Tolle Felsstrukturen! Wenn man die richtige Griffabfolge erwischt, ist der Start recht elegant zu klettern.
Wunderbarer Eisenplattenriss, sowas ist sehr selten im Revier. Geniale Felsstrukturen, wäre das doch nur länger! Außer am Einstieg muss man nicht klemmen, vom Boden abzuheben ist allerdings recht rustikal-ruppig und nicht leicht für den Grad. Zusätzlich zum Ring lassen sich sehr solide Cams unterbringen (oder auch Keile; habe beides verbaut), die die Route sehr gut abgesichert machen. Der Zug vom Band oben zum AR ist auch nochmal richtig schön (hoch das Bein...).
  V: Einstiegsvariante 6-
  Von links über Wand (R) zum Riss.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  2007
2 Kommentare 2 Kommentare
Schöne Tour, sehr gängig für den Grad. Vor dem insg. 3. brauch man hier mal Mobile im Gegensatz zu den sonstigen Touren hier(Cam 0,75 / grün)
Der wesentlich elegantere (und m.E. schönerer) Einstieg startet rund 2 m links und erspart einem das Gekeule des Originaleinstieges. Auch hier sehr schön strukturierter Fels.
Über den Schwarzbach 7
  Rechts vom Riss über Dach und Wand z. AR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Norbert Hornung
 
Datum :  14.7.2007
3 Kommentare 3 Kommentare
Für 7 recht gängig und sehr schön.
Denke, der Einstieg ist gängig für 7, wenn man nach dem Band die richtigen Waben erwischt. Da ist mir derjenige von Sepps Handriss schwerer gefallen. Liegt vielleicht an mangelnder Schmerztoleranz meinerseits.
Sehr heterogen. Oben lockt zwar die sehr schön (und moderate) Eisenplattenwand, der Einstiegsüberhang ist aber eine ziemliche Nummer. Hatte sich mir nicht erschlossen, wie das für 7 geht.
Waldschrat 8
  Rechts von "Über dem Schwarzbach" über Waben auf Band, dann schöne Boulderstelle am 2.R.
Die fragilen Schuppen am 1. R besser nicht benutzen.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marius Obentheuer
 
Datum :  2020
1 Kommentare 1 Kommentare
Sehr schöne Tour, gut abgesichert und wie die anderen am Fels sehr zu empfehlen. Die beiden waagerechten Scheiben am ersten Ring sind tabu, wäre schade wenn die beim Drauftreten runterkämen (für den Fels und den Sicherer). Kein schwerer Achter, aber im direkten Vergleich mit Heinz geht der Grad in Ordnung.
Mein Freund Heinz 8
  von rechts zu runder Kante und gerade (Längenzug) über 4R zu AR
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  4.8.2007
4 Kommentare 4 Kommentare
Was bedeutet denn weniger lang? Mit 1,64m hatte ich keine möglich auch nur irgendeinen Griff oberhalb der Eisenplatte zu erreichen.
Für Große wirklich dankbar, aber auch die 2 weniger langen konnten es gut für den Grad Klettern..
Je nach Größe und Spannweite irgendwas zwischen 6+ und nicht mehr kletterbar.
Ziemliche Einzelstelle und sehr Lä. Hab so ne Art Mantle auf einer Eisenplatte gemacht. Der Rest dann deutlich leichter (und schöner).
Rucksackträger 7+
  knapp rechts der stunpfen Kante den R folgend
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  16.2.2007
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich denke, 7+ kommt hin, wenn man links der Ringe klettert, aber die Eisenplatten nicht benutzt. Die gehören (für mich eindeutig) bereits zur Nachbartour. Drei schöne Eindreher und bis auf die filigrante Frisbee-Scheibe unterm Ausstiegsüberhang guter Fels. Lääää! Über die (wenigen) Kiesel direkt hoch: na, das würde ich gern mal sehen!
Die Tour ist richtig klasse. Wie bei allen Touren hier noch ein leichter Krümelbelag, aber nach etwas bürsten geht es. Wenn man direkt über die Ringe klettert, fand ich es sehr hart für 7+ und auch wieder Lä. Je weiter man nach links zur Kante ausweicht, desto leichter wird es.
Ein bisschen mehr als nichts 9
  Mitten durch die glatte Wand.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  14.4.2007
3 Kommentare 3 Kommentare
...richtig Gute Kletterei an Kieseln und Leisten. Denke ein 9er ist es allemal
... die Kiesel besser nicht als Tritte nutzen..
Sehr geile technische Wandkletterei an kleinen Leisten und Kieseln. Super Felsqualität, und auch gut gebohrt. Würde schätzen glatt 9. Könnte sich meiner Meinung nach ohne Probleme als 3 Sterne Tour neben Diabolo und Täufelskralle am Kippkopf einreihen.
Füße wie Blei 8+
  Einstieg wie "Ein bischen mehr... " und rechts davon über 3R z.AR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  10.4.2007
2 Kommentare 2 Kommentare
Dem kann ich mich nur anschließen, gute Tour!
Auch top. Unten tricky Passage mit Kratzerleiste, oben dann tiefe Löcher und Riesenkiesel. Sehr zu empfehlen!
Frechdachs 7
  Erst links, dann rechts der östlichen Massivkante
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  10.4.2007
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Tour ist wirklich klasse!
Felsräuber 4-
  Rechts der östlichen Massivkante über breiten Riss z.G.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 
Datum :  23.2.2007
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Es gibt noch einen Standring am Boden für das Sicherungspersonal. Gar nicht so sinnfrei an dem Hang.