Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 44m Gipfelbuch vorhanden

Das mächtige, weithin sichtbare Riff im SW über Wilgartswiesen am Ostkamm des Großen Rauhberges.
Dem Gipfelaufbau (Hauptgipfel) ist östlich ein langer Grat vorgelagert. Im W kulminiert eine anderer Gratabschnitt.
Zum Abseilen vom Gipfel aus auf die Nordseite reicht eine 60ger-Leine. Um vom Gipfel auf die Südseite zu gelangen kann man westseitig hinunter bis kurz vor die Scharte (s. Normalweg). Von dort dann am Start-R zur Kleinen Südwand hinab (teils botanisch).
Regelmäßig ist an der gesamten Formation das Klettern im Frühjahr aus Vogelschutzgründen untersagt.

8 Kommentare
Ich musste bei "meiner" Variante hinterher das Seil auch nicht waschen (wenn es recht trocken ist).
Unter der Voraussetzung der alte AR taugt noch und da man südseitig eh nicht mit einem Mal runterkommt: 10 m westseitig runter zum Stand am Gipfelaufbau und 35 m zum Wandfuß (mit Seildehnung). Im Gegenzug zu Docs Variante muss man dabei hinterher nicht sein Seil waschen!
Irgendwer hat den neuen AR entfernt (sieht nach Bolzenschneider aus). Warum auch immer... Wäre schön wenn sich hier jemand outet, aus welchem Grund der entfernt wurde. Ich gehe mal davon aus der Felswart war es nicht, der hatte ihn ja vor nicht allzulanger Zeit gesetzt.
Wir haben dann den betagten AR weiter hinten genommen, von dem lässt dich das Seil westseitig vom Stand des NW grad noch abziehen (dann weiter nordseitig von dem Standring runter).
Danke für den neue AR.
Zur Info für diejenigen, die es gewohnt waren vom vorherigen AR auf die Nordseite Richtung Einstieg NW in einem Rutsch abzuseilen: das geht mit dem neuen leider nimmer, da bekommt man das Seil vom Wandfuss nördlich nicht abgezogen! Wer nach Norden runter will sollte erst kurz zum Standring am Fuss des Gifpelaufbaus abseilen, dann von dort weiter gen Boden.
AR auf dem Hauptgipfel getauscht.
Der von ca. der Jahrtausendwende war dann doch nicht so toll - eher doll ;-(
Bei der momentanen Frequenz ist das Gipfelbuch auch erst im nächsten Jahrhundert voll, nur 3-5 Seilschaften pro Jahr verirren sich bis ganz hoch.
Anderswo stehen sich die Leute auf den Füßen rum, am Bavaria habe ich noch nie eine andere Seilschaft angetroffen und ich war schon oft dort. Das verstehe ich einfach nicht.
aka Wilgartswieser Rauhfels
Herrlicher großer Klopper, der trotz des großen Routenangebotes im moderaten Schwierigkeitsgrad nicht sonderlich hoch in der Gunst der Kletterer steht. Halt alles etwas abenteuerliche, klassische Pfalzkletterei in manchmal nicht ganz solidem Gemäuer.

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Vom Friedhof in Wilgartswiesen unter die Brücke der B10 hindurch zuerst südlich neben der B10 auf schmalem Pfad, später über den Bergkamm zum Fels (600m, 80Hm, ca.10min).
Oder: Von W (Hauenstein) kommend wie zum Wilg.Rauhberg-Südostpfeiler, dann aber vom Sattel oberhalb des Radweges ca. 150m auf Wirtschaftsweg leicht fallend nach O (Richtung Wilgartswiesen) und links ab über einen breiten Waldweg unter die Südwände.

Bavariafels
...unterteilt sich in folgende Sektoren:
  Nordseite

Nordseite
Geboten wird links am O-Grat viel Abenteuerkletterei. Die Routen unterm Hauptgipfel starten von einem schmalen Band aus, das man mittels Aufstiegs"kordel" erreicht. Rechts davon beginnt der "Normalweg".
  Ostgrat-Südseite

Ostgrat-Südseite
An der nach links immer offeneren und steileren Wand gibt es doch einiges das lohnt.
  Hauptgipfel-Südseite

Hauptgipfel-Südseite
An der teils hohen Wandflucht wird man oft mit "alpiner" u. traditioneller Kletterei konfrontiert.
  Westgipfel-Südseite

Westgipfel-Südseite
Teils überdachtes Gemäuer mit kinderfreundlichem Einstiegsbereich.