maximale Höhe: 44m

Für Liebhaber traditioneller Kletterei ein "Muss".

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Wer vom Gipfel südseitig zum Wandfuss abseilen will (bei aktueller AR-Lage...):
Vom alten AR am Buch gen Westen quasi den NW runter bis in die Scharte vorm Westgipfel, ca. 25m - dort lässt sich das Seil gut abziehen. Dann mit dem etwas versteckten, südseitigen "Pfalzring" im NW u. am Start der Kleinen Südwand (von der Scharte anlaufbar) zum Wandfuss - das Seil lässt sich auch hier gut abziehen. So kommt man auch keinen Klettereren in der Südwand in die Quere bei mehreren Seilschaften am Fels (was am Bavaria wohl nicht oft der Fall ist, heute war da aber viel Betrieb).
Aktuell sind die südseitigen Einstiege Dornen- und Farnfrei.

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An der teils hohen Wand gelangt man unten relativ früh in den Schatten, dort wo durch einige wenige "Sportkletter-Einstiege" Abwechslung geboten wird.

Bavariafels Hauptgipfel-Südseite
Marderrampe 6-
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1nR wenn man den Stand-R nach der Rampe mitbenutzt
Ich will hier nochmal eine Lanze für diesen für Pfalzverhältnisse großzügig langen Weg im fantastischen Ambiente der mächtigen Südwand des Bavaria brechen. Laut GB wird der Weg leider nur alle paar Jahre begangen, an sich ist es aber eine sehr lohnende Bergfahrt in vier SL. Nur vom zweiten Stand weg den Überhang aus der Höhle raus ist auf etwa 1.5 m 6-, der Rest ist Dreiergelände (durchgehend mit mobilem Material gut absicherbar). Durch den versetzten zweiten Standring klettert sich dieser Überhang entspannt. Stand dann am Besten an bequemer Stelle an guten Cams im Falkenhorst. Ausstieg zum Gipfel dann von dort lohnend über den "Südwandausstieg" des NW.
Stand saniert (Alteisen aber noch drin)
Der Standring hat die besten Jahre schon hinter sich. Daneben ist auch bereits ein Bohrloch. Allerdings plädiere ich dazu, den Haken höher zu setzen (also ca. 1m), weil dann auch der Weiterweg besser gesichert wäre.
Große, klassische Bergfahrt durch die Südwand, in der nur ein Ring (Stand) auf 4 SL (bis zum Buch) steckt. Warum auch immer ich damals vom Stand unter dem Rißüberhang den "Großen Quergang" gemacht habe kann ich mir auch nicht mehr erklären. Der Rißüberhang bietet durchaus lohnenswerte Kletterei und Cam 2 oder 5 sorgen für Sicherheit.
Wer einen abeteuerlichen, langen Weg sucht und Bruch sowie schlechte Absicherung nicht scheut, dem sei folgende Kombi empfohlen: Marderrampe bis zum Stand in der Höhle, dann den Großen Quergang (V-, fehlt irgendwie in der Datenbank, steht aber im gelben KleFü drin) und anschließend den Normalweg ab dem Quergangsband z.G. Dabei quert man im Zick-zack-Kurs durch die ganze, mächtige Südwand. Die erste SL der Marderrampe noch leicht und mit gehackten Griffen unterstüzt bis zum Stand am Baum. Dann die linksgeneigte Rampe recht alpin (Absicherung mit 2 S um Bäumchen ok.) und mit nem orginellen linksgeneigten Schrubber zum bequemen Standbänkchen in der Höhle. Dort beginnt dann der sehr lange (ca. 40 Meter) Große Quergang. Entgegen der Angabe konnten nur 2 Ringe (im Klefü steht was von vier) unterwegs eingefangen werden, wenn man konsequent ohne Höhengewinn/Verlust durch die Südwand quert. Die Ringe befinden sich gleich zu Beginn, wo es noch sehr moderat ist. Dann wirds sehr brüchig (interessante, aber filigrane Felsstrukturen), flechtig, bewachsen, schwer und sehr exponiert. Trotz reichlich mit Krempel behängtem Gurt konnte der Quergang nur suboptimal abgesichert werden. Am Ende der Südwand gehts bei einem kleinen Bäumchen hoch über den NW zum Stand vor dem Quergangsband desselben und dieser fühlt sich nach überstandenem Großen Quergang an wie ein Spaziergang. Vor allem im Großen Quergang sollte man einen moralisch gefestigten Nachsteiger haben, der den Schwierigkeitsgrad im Bruch beherrscht!
  V: Großer Quergang 5-
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Oh je, jetzt wurde dieser Weg auch in die DB aufgenommen. Siehe mein Kommentar bei der Maderrampe. Viel Spaß beim Auffinden der 5 R. Moralisch gefestigter Nachsteiger sinnvoll.
Unteres Südwandband nn
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Maskerade 6+
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verlorenes Land; eigentlich schade darum denn die Kletterei ist super. Da die Crux aber nicht absicherbar und größenabhängig ist kann es dann doch übel ausgehen wenn die Zielbadewanne voll mit Splitt ist. Aktuell ist sie sauber.
...Der erste Haken ist durch eine Öse ersetzt.
Vom Haken weg eher (sehr) gefährlich. Mit dem R vom Bavarian Dream aber jetzt gut zu entschärfen.
  V: Bavarian Dream 7+
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Die Tour ist klasse und - wenn man die guten Waben schnell genug findet (noch fast kein Chalk!)- relativ dankbar.
Die "Variante" die man auf jeden Fall machen sollte - wenn man den Grad bringt. Am schwersten - wie so oft - da wo's am "flachsten" ist (1.R, also insg. die dritte fixe Sicherung).
Bavarian Horror 8
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Erstaunlich marode.... Ein Weg den man so (und derzeit) nicht empfehlen kann. Zum ersten R sehr sandig und nicht vernünftig absicherbar (Bouldermatte würde was nützen). Der 2.R (auf dem "Unteren Südwandband") nützt wenig für den Weiterweg, der 3.R steckt tendenziell zu tief. Helm nicht vergessen....
Direkte Südwand 7-
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Der Einstiegriss ist sowas wie ein 'must do' (wenn man den 6ten Grad in der Nichthallenvariation beherrscht). Die Absicherung gestaltet sich recht übersichtlich, wobei v.a. ein Hex mittl.Größe die letzten Meter des Risses perfekt absichern helfen (wobei danach auch noch ein 3er-Friend sehr angenehm ist). Über den (nachträglichen) Bühler links oben am Rissende freut man sich ungemein.
Eine versteckte Perle und mit Abstand die beste Tour auf der Südseite des Bavaria! Es beginnt mit 10 m Risskletterei der schärferen Art in absolut senkrechter Wand. Fester Fels und gute Sicherungsmöglichkeiten - Ausdauer aber von Nöten. Nach Stand auf dem Band geht es links weiter in die eindrucksvolle, leicht überhängende Wabenverschneidung. Drei Ringe bieten vergleichsweise üppige Sicherheit und der Fels ist viel besser als er aussieht. Die 3 m-Dornengirlande gibt zugegebenermaßen kein attraktives Bild und sollte mal entfernt werden (stört aber nicht wirklich). Der folgende breite Riss ist dann leichter, das Gestein dafür etwas mürbe. Vom luftigen Stand in der Geierscheiße führt der Originalweg 3 m rechts durch einen weiteren breiten Riss empor (Fr. 3,5) und erreicht über flechtigen, sandigen Fels das Normalwegband weit rechts vom Standring in der Westwand. Die Tour wird im Schnitt nur alle zwei Jahre mal geklettert, wobei die meisten Begeher offensichtlich nach dem 2. Stand links über die Scharfenberger-Variante weitersteigen. Die ist zwar relativ sauber, aber anspruchsvoller abzusichern.
  V: Linke Ausstiegsvariante 6-
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nR eingebaut (nach Abspr. mit Rainer)
Crash Pad Dummy 8
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Die letzten beiden Meter aufs abschüssige Band sind jetzt so, dass sie diese Saison nicht mehr arg versanden. Nachfegen sicher aber kein Schaden...
Der Name passt, denn schon bis zum ersten Ring ist es schwer (alter Weinrich-Boulder). Also entweder den 1. R vorklippen oder die genannte Matte mitnehmen. Vom großen Loch noch ein paar wackelige Züge an scharfen Leisten (bitte nicht ablatschen!). Man sollte am besten am 4. R beenden, die folgenden Meter tragen sicher nicht zur Schönheit bei. Eine Bereicherung!
Hey Joe 7-
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Die Tour ist aktuell schön sauber, vielen Dank! Die schwerste Stelle ist vorm 1.R (unübersichtlich und schmerzhaft kleingriffig) und schwerer als 7-!
Die letzten Meter aufs abschüssige Band und von da weg sind jetzt so, dass sie diese Saison nicht mehr arg versanden. Nachfegen sicher aber kein Schaden...
Deftig und gefühlt eher der 7.Grad, der Übergang in die Platte ist leider bemoost (nur bei absoluter Trockenheit machbar).
Hey Joe und Falkland werden aktuell zu einer gemeinsamen Linie verbunden (2, 3 Ringe). Sieht zumindest nicht unlohnend aus.
Falkland 7
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Lange gute Route. Etwas Feingefühl in der Wabenwand kann nicht schaden, dafür dort gut gesichert.
Ist eine prima Kombination mit Hey Joe und dann ca. 35m lang (letzter R). Die belohnt die Wabenwand oben mit tollen Strukturen, die m.E. eher mit 7 zu bewerten ist. Danach noch einige leichtere Meter, mobil gut absicherbar zum R (hier abseilen) oder weiter zur Schulter links (Stand).
Wenn man den Friend links unten in der Nische übersieht wird's recht gefählich, ein Abgang vor dem 4.R (flechtig und nicht alles bombenfest) wäre dann schon seeeehr -vielleicht schon zu-weit..:-(. Ansonsten eine zeitweise steile 35m-Linie, die man schon mal machen kann. Allerdings werden die letzten Meter aufs Band immer unsolider (viellicht muss man die mal ausräumen).
14 mal 4 7+
  4 Kommentare 4 Kommentare
Zum 2ten Ring im Überhang sollte man Reserven haben. Fand die Falkland deutlich leichter und vor allem an den schweren Stellen besser gesichert.
Die beiden Vorkommentare könnten einen falschen Eindruck erwecken, daher noch ein weiterer Kommentar: Ich fand es in etwa so schwer wie Falkland, 7+ ist also schon eher hochgegriffen (für hjc-Verhältnisse). Wenn das hier 8- ist, ist das Feinkostgewölbe 8+. Außerdem fand ich es deutlich fester (und auch schöner) als Falkland. Insofern ist das mit dem "Brösel" etwas zu relativieren. Die Haken sind natürlich schon etwas weiter auseinander, ob man bei einem Abflug im Flachen landet, habe ich mir nicht so genau ausgemalt ...
Sind von unten über "Hey Joe" eingestiegen und dann in die neue Route durchgestartet. War anspruchsvoll und hat mir gut gefallen. Zum (A)R von "Falkland" (ca. 33m zum Boden) liegt noch ein Fr.1,5 in Querband! Mein Bewertungsvorschlag läge bei soliden 8-!
Na - ob ich das meine Tochter vorsteigen lassen würde? 2. Ring im Bauch hängt hoch und das Klippen ist anstrengend in dem Brösel. Da sollte man nicht abgehen!
Feinkostgewölbe 8-
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Die Tour an sich ist gut und kräftig, auch nach dem Bauch noch anhaltend an seltsam glattem Fels bis zum guten Band nach dem 3. eigenen Ring. Danach leichter, allerdings tlw. filigran. Wenn man den R von Kleine Südwand mit einhängt, ist der angegebene Friend verzichtbar. Leider ist der Zustieg über Novemberregen ziemlich dreckig. Vielleicht sollte man doch besser einqueren ...
  V: Ursprungsidee 8-
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Novemberregen 7
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Danke für das Runtersetzen des 2. Rings. Jetzt ist die Schlüsselstelle nicht mehr dessen Einhängen.
Die Route bietet tolle Kletterei ... leider nur auf den ersten 4 m. Der Rest ist Zeitverschwendung. Das Anklettern und Einhängen des 2. Ringes fand ich sehr heikel und erforderte wachsames Bodenpersonal. Das Überklettern dieser Stelle dürfte zudem nur bei sehr trockenen Verhältnissen und nach vorherigem Putzen möglich sein (aktuell ist es sauber). Die Dornen im folgenden Riss wurden zurückgedrängt, desgleichen unter dem Überhang der 2. Seillänge. Hier sehr interessante Strukturen in allen Stadien der Verwitterung. Doch oh Wunder - irgendwie hält der Keks und man kämpft sich vorbei an drei recht lieblos in den Fels gedroschenen Ringen hoch ins leichtere Gelände. Dort blühende Heide und reifende Brombeeren soweit das Auge reicht ... Wer jetzt immer noch nicht genug hat, folge der Hartmann-Variante "Kleine Südwand" zum Normalwegband. Dort geht es noch 15 m in diesem Stil weiter.
Kleine Südwand 6-
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Fingerriss 5
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Dieser herrliche, wie gefräßt wirkender Handriss (warum "Fingerriss"???) mit top Klemmern hat nach einem elfjährigen Dornröschenschlaf mal wieder eine Begehung bekommen. Der Riss an sich ist leider nicht sonderlich lang und danach kommt viel des üblichen Bavariaelends (Dornen, Sand, Bruch) bis zum Fenster des NW. Besser gleich nach links über das Dreckband und dann durch den Schrubber hoch ins Loch. Bin irgendwie den Felskontakt suchend geradeaus weiter bis zu einem Ring vom "Novemberregen" und dann waagrecht nach links ins Loch auf einem Bändchen gequert. Dies ist die mies gesicherte Variante im Keksfels.
  V: Fliegerriss 6+
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