Auswahl: Wand im 3. Schwierigkeitsgrad:

Schmalbühler Felsen Nordwestwand 3
  10m links der W-Kante an breitem Riss (mit Gehackten)zu Band und nach rechts auf den talseitigen Absatz (Stand-R).
Links von feinem Riss z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Falls mal jemand Hallengriffe am Fels sucht: hier gibts die. Aber auch damit muss man im Einstieg für 3 (!) ganz schön an den Armen zerren. Ach ja: abgesichert ists von Natur aus nicht wie in der Halle, wäre mit entsprechenden Klemmgeräten aber problemlos möglich.
Jetzt wirds peinlich. Hab das Ding mal ohne die Kunstgriffe gemacht, und was soll ich sagen? Fiel mir schwerer als die obere Südwand. Entweder war ich noch kalt, doof angestellt,...Ausreden gibst genug. Trotzdem für 4 wie im Bilderbuch beschrieben ist`s Oldschool. Über die Felsschändung braucht man keine Worte verlieren.
Was haben die Altvorderen da angerichted? Ein abschreckendes Beispiel, warum Felsmanipulationen/Griffmodellierungen in Kletterrouten zutiefst verachtenswert sind. Ein herrlich saugender Handriss so mit völlig unnötigen, gehackten Griffen zu entstellen tut weh. Auch oben raus im Gipfelwändchen noch ettliche "Griffhilfen". Läßt sich mit Cams sehr gut absichern.
Geierturm Südwestseite Normalweg 3+
  Knapp rechts der W-Kante an einer Schuppe 3m hinauf, nach rechts (mittl. Fr) und über Wand (mittl. Hex) zu einer Schuppe (Fr #2). Nach links in die schmale W-Wand und gerade (Fr #3.5) zu R (ev. Stand). An einliegender Kante hinauf (versteckte SU) zu einer kurzen Wandstelle (mittl. Fr) und weiter zu Band unter der Gipfelplatte und direkt z. AR u.G.
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Schlemmer
 Emil Ney
 
Datum :  23.9.1909
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Doc hat zwar recht, aber das Legen einiger Sicherungen kostet schon Kraft. Wenn man da nicht über den Dingen steht (sprich: deutlich schwerer klettern kann) könte es eng werden.
Also ich habe das heute mal wieder gemacht und der Felswart hatte bei der letzten SanSi recht. Mit offenen Augen lässt sich mit gangigem mobilem Gerät von unten bis zum Ausstieg alle drei bis vier meter eine verlässliche Sicherung in Linie anbringen. Also keineswegs der mies absicherbare Weg, wie manche meinen.
Gut in einem Rutsch machbar.
trotz einer E2 im Richter-Führer, kann man die tour ausreichend absichern. bei dem kleinen überhang die linksquerung nicht übersehen bzw. vergessen, sonst wird es deutlich schwerer. nach der linksquerung dann einfaches geklettere an teilweise versteckten, aber guten griffen. insgesamt ein schöner weg mit einer tollen aussicht. entweder stand am ring oder die sicherungen darunter ausreichend verlängern und in einem durch. abseilen über den urlaubsweg bietet sich an.
6er Tricam in beiden Seillängen sehr nützlich, ansonsten halbwegs absicherbar. Einfach zu klettern (dank einiger gehackte Griffe) - und schön.
Sehr lohnend, schon alleine wegen des Blicks auf die Geierwally.
Aber warum steht hier auf einen Ausrutscher die Todesstrafe, während mir in den Sportkletterrouten gegenüber durch reichlich Ringe jedes Risiko abgenommen wird? Hat jemand vom SANSI mal einen offenen Schädelbruch (oder mit Helm ein geschlossenes Schädelhirntrauma) oder einen akuten Querschnitt therapiert? Als Arzt (einst auch in der Neurochirurgie) fehlt mir da jedes Verständnis!
Die eingehauenen Stufen stammen aus mittelalterlicher Zeit.