Auswahl: Kante im 6. Schwierigkeitsgrad:

Mittlere Deichenwand - Westpfeiler Cafe Corretto 6-
  Rechts von "Doppelriss" über Platte und Kante z. AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Karczewski
 Berthold Groß
 
Datum :  24.4.1998
2 Kommentare 2 Kommentare
Zwar nicht lange, aber doch ganz nett und mit den Ringen sehr gut gesichert (vor dem zweiten kann man noch eine SU einfangen). Schlüsselstelle, v.a. wenn noch etwas keimig, über die Platte von ganz unten zum ersten Ring zu eiern.
Sehr sauber gekletterte oder besser gesagt: "getopropte" Route mit nur einer schwierigeren Stelle zwischen dem 3. und 4. Ring. Wer will kann da noch kleine Friends zwischen den Ringen unterbringen.
Geierturm Nordostseite V: Euphoria 6
  Vom 2.R knapp rechts der SO-Kante gerade hoch, zuletzt direkt an der Kante zum gr.Absatz bzw. nAR (rechts).
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Spies
 Jochen Spies
 
Datum :  30.9.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
gute Kletterei, lausige Sicherung. In der grünen Platte geht ein ein Fr 0 oder noch etwas kleineres. Beides allerdings nicht wirklich gut. Am Ende der Platte ist rechts eine kleine Sanduhr. Danach gehen, wenn man sich rechts der Kante hält, perfekte mittelgroße Friends.
Großer Hahnstein Talkante 6
  Knapp rechts der S-Kante empor (Fr #0.5 u. #1) zu R und zuletzt knapp links der Kante (oder eben direkt) z.G.
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Tourenlaenge:  16m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Max Fahrer
 
Datum :  6.5.1963
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/talkante/
Gut aufpassen muss man da unten schon, wenn's nicht wie heute staubtrocken sein sollte.
Die ersten Meter sind nicht wirklich absicherbar und sollten konzentriert geklettert werden.
Luger Friedrich Südwand Pfeilerweg 6
  6m links der S-Kante zuerst auf Bändchen und rechts über Reibung zum Beginn eines auffallenden Risses, der eine schmale Verschneidung bildet (R). Nach dem 2.R an Schuppen (Rock, mittl. Hex) zu auffallender Rissverschneidung (nR). In ihr zu überdachtem Band mit R rechts (evtl. Stand). Knapp rechts davon gerade empor auf Pfeilerköpfchen (nR, Stand).
Rechts über Platte empor und nach links zurück zur sich aufsteilenden Südkante. Ihr folgend, oben links davon z.G.
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Tourenlaenge:  52m
Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0 & Sst
Erstbegeher:  Heinrich Dörr
 Karl Bauer
 
Datum :  5.6.1933
5 Kommentare 5 Kommentare
Der 4.R sitzt nun um einiges optimaler zum Nachsichern, Weitersteigen, Topropen.
www.morchel.org/die-klassiker/pfeilerweg-fritz/
Direkt an der Kante liegt ca. 8m unterm Gipfel ein 0.5m² Brocken auf Abflug.
Super Weg! Absicherung bis zum Stand mit den R sowie K/Cams perfekt und wunderbare Riß- bzw. Verschneidungskletterei wird geboten. Die zweite SL an der Kante ist Genuß pur! Leicht, sehr luftig und Cam 0.3, Köpfel und Cam 2 lassen sich noch solide unterbringen (auf dem Boden kann man da Oben im Falle des Sturzes ja eh eh nimmer landen).
Noch so'n Klassiker. Einstieg manchmal seifig, danach nicht ganz leicht zum 1.R. Die Passage nach dem 2.R lässt sich gut absichern (z.B. Hex8). Vom 3. (nachträglichen) R wird heute quasi immer direkt weitergestiegen (kleinere Rocks bieten beste Sicherung). Den heute 4.R sollte man verlängern, wenn man nicht gleich hier Stand macht). Die obere SL ist nur noch bedingt (würde sagen E1) abzusichern, allerdings mit ca. III auch wesentlich leichter. Insgesamt aufwändiger als die "Rauscherkante".
Bavariafels Nordseite Letzte Kante 6+
  Ganz vorne am O-Grat an der NO-Kante den R folgend z. Grat.
Fr #0 bis #3 nützlich
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 
Datum :  November2000
3 Kommentare 3 Kommentare
Gar nicht so schlecht. Nur bei absoluter Trockenheit reingehen! Schwerste Stelle ist über dem (sehr guten) Cam 0.75.
Cam#0.75 oder Cam#1 zum 2. Ring von nutzen. Wegen dem Belag machts derzeit aber nicht wirklich Spass...
Müsste öfters geklettert werden um den Schmierfilm aus Moos und Sand zu vermeiden. Mit entsprechender Körperlänge lässt sich der 2.R direkt anklettern, ansonsten rechts auf die Kante ausweichen.
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Seitensprung 6+
  Ein Stück die "Ostwandverschneidung" empor und nach links heraus queren (R) zur Kante. Links von ihr (2R) zur Schulter (nAR).
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  22.10.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Bevor jemand einen beziehungsmäßigen Seitensprung macht, bitte zuerst diesen klettern:Schöne Kantenkletterei mit guten Sicherungsmöglichkeiten. Ein- zweimal ist's etwas anspruchsvoller überm Ring, löst sich dann aber irgendwie gut auf.
Anebos Südostkante 6+
  An der O-Kante zu Überhang und rechts (H) an Riss (R,H) zu Band. Stand (nAR). Orig. knapp links der Kante (orig. mit Sst.) z. AR u. G.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Mohr
 
Datum :  28.4.1963
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Eine echte, klassische 6+. Man kann wahnsinnig viel legen und sich damit aufgrund der eckigen Linienführung auch einen supergroßen Seilzug basteln.
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Höckerkante 6+
  Ca. 5m links des Pfeilerfußes über Platte (nR) zu Verschneidung. An markanter horizontaler Leiste 3m nach rechts hangeln und an stumpfer Kante unter Überhang mit Doppelriss. Im rechten (oder linken) hinauf und nach rechts queren zur oberen Kante. Zuerst links dann rechts von ihr zum letzten R des "Langen Amenweges".
mittl. Fr u. Rock #3 nützlich
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 Erich Schunk
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  6.8.1976
4 Kommentare 4 Kommentare
Trotz einiger kosmetisch gelungener Ansätze wurde hier immer noch nicht richtig aufgeräumt. Außer der Öse direkt neben einem 1a Friend-Riss hängen im oberen Bereich noch diverse Bohrhaken in und unmittelbar neben der Linie herum.
Aktuell Hornissen an der namensgebenden Kante. Ich bin dann nach links in den Alten Pfeilerweg ausgebüchst. Waghälse können sich vielleicht auch rechts vorbeidrücken.
Freut mich sehr, dass Dir die Route gefallen hat und dass es noch Kletterer gibt, die in Routen ohne zig Ringe einsteigen. Die Tour ist prima mobil abzusichern. Wie ist jetzt bestens beschrieben. Wo heute Friends liegen, lagen auch damals schon herkömmliche solide Klemmkeile.
Hier schleiche ich schon seit 20 Jahren drunter durch - heute wollt` ich es wissen (bevor wieder mal jemand was "Neues" erschließt !!!). Überraschenderweise fand ich meine zugegebenermaßen schlimmen Erwartungen nicht bestätigt. Die großartige, cleane Linie verliert lediglich ein bisschen dadurch, dass man sich doch häufig deutlich links neben der Kante bewegt. Dennoch sehr eindrückliche, schöne Kletterstellen, besonders die Hangel, das untere Kantenstück und der Ausstieg ganz oben, wo man die Kantenseite auch mal wechseln darf. Hier eine Wahnsinnsexposition und ein Feeling fast wie im Elbsandstein! Insgesamt ist die Route fair bewertet und hat passable Felsqualitität (außer vielleicht oben vor den "Höckern"). Zur Absicherung: Fr.2,5 ins markante Querband am Beginn der Hangel, dann der einzige, etwas heikle Runout bis in die Mulde unter dem Rissüberhang (klettertechnisch aber nicht bösartig). Dort ringwertiger 2er Friend in kompakte Lette. Im Riss beliebiger kleiner Friend (0,5 - 1,5), dann 4 m höher Rock 5 zu Fledermaus in kompaktem Risschen. Diesen weit verlängern, dann rüber in die Mulde unter den Höckern, dort besagter Rock 3 in seichte Rissspur (nicht so der Brüller). Vor dem Reibungsausstieg geht noch ein recht guter Fr. 1 in eine Lette. Aufi geht`s, Buam ...
Drei Felsen - Ostpfeiler Opakante 6+
  Über Überhang mit Riss (R) zur auffallenden Kante links der "Westverschneidung" und an ihr (2R) zum Wandbuch.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Gudrun Hornung
 
Datum :  8.10.1990
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Kahler Fels Katerkante 6+
  Wie "Katerverschneidung" unter Dach. Nach rechts (R) übers Dach und weiter über Kante (R) zu Band. Jetzt rechts der Kante an Riss (H) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.7.1970
1 Kommentare 1 Kommentare
Mit etwas Beweglichkeit bringen dich die griffigen Bänder gut gesichert übers Dach, danach ist auch Balance gefragt: Für mich ein empfehlenswertes Dächlein in dem Grad. ... ich geh dann immer zum Schnulldunges.
Luger Friedrich Ostwand Talkante aka Rauscherkante 6+
  An der S-Kante einem erst fein ansetzenden Riß, der nach und nach weiter wird, zu Absatz (R, evtl. Stand). Dem an der stumpfen Kante verlaufenden Finger-/Handriß folgend (2R) zu R unter Überhang. Nach links heraus (nicht ganz solider Fels) und an Riß auf Pfeilerköpfchen (R vom "Pfeilerweg", Stand, mind. 32m z.Boden). Wie dieser z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Rauscher
 Sepp Brohm
 
Datum :  15.4.1949
6 Kommentare 6 Kommentare
Der letzte R unterm Überhang befand sich ja doch bez. auf den Weiterweg unnötig weit rechts - und v.a. in nicht ganz solidem Fels nahe der Risskante.
Zusammen mit der Fels-Patin wurde das kürzlich ver- u. ausgebessert.
Auf den ersten Metern, die erste Stelle, wo man sich mal ä bissl trauen muss, passt 1er-Cam perfekt, in schmalen Riss dann 0.4er Cam oder entsprechender Keil. Hat sehr vertrauenswürdig gewirkt.
Frühjahr 2013: Begehungsversuch bei nicht trockenen Bedingungen im Einstieg abgebrochen. Beim Abklettern (keine zS) abgestürzt, Fuß gebrochen.
aka "Rauscherkante"
Ein Klassiker erster Güte - unbedingt lohnend, selbst wenn man ab dem 2.R A0 unterwegs ist. Im Einstieg mit Rock 7 und 6 gut absicherbar. Die heutige 2.Sl (= "Pfeilerweg") ist das dann aber nur noch bedingt (würde sagen E1), allerdings mit ca. III auch wesentlich leichter. Schlüsselstelle bei Freikletterei die Passage am 2.R.
30.4.07: Kletterer geht vom Ring unter dem Dach in der für ihn bisher unbekannten Talkante nicht weit genug nach links sondern gerad über das Dach. Dort bricht irgendwo ein Tritt aus und er schlägt ca. 15m tiefer seitlich gegen die Wand. Er wird mit Schenkelhalsfraktur geborgen.
Honigfelsmassiv Blitzkante 6+
  Rechts der Schartenkante unter Überhang (nR) und nach links um die Kante (2 Ks). Neben ihr (R) gerade z. G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  2.7.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
Also soweit ich weiß, ist der erste Ring (den Ingo meint) eigentlich der erste Ring der Biene Maja. Hängt man den (aus welchen Gründen auch immer) nicht ein, wird`s durchaus spannend!
Sehr gute Tour, bei der mir das E1 bzw. E2 in den Topos rätselhaft ist. Allenfalls etwas unangenehm ist das Anklettern des ersten R (hierher auch schöner direkt über die Kante). Dann kommt gleich der 2. R, anschließend diverse Friends. Wichtig ist der oben ins breite Querband vorm Ausstieg, denn den Umlenker kann man erst nach einem Aufrichter an Slopern klippen.