Westlicher Rothenfels
maximale Höhe: 18m

Der unmittelbar westlich oberhalb vom Rothenfels befindliche Fels ist durch eine von Norden fast "erwanderbare" Scharte geteilt.

3 Kommentare
Abseilen vom Hauptgipfel via zentraler Kiefer Nord- oder südseitig. Auf dem Gipfel ist sonst keine weitere Infrastruktur wie Buch oder AR.
Trotz des ungemütlichen Ambientes kletterte sich Hans Laub 1967 hier in einen frühen Nacherschließungsrausch. Danach schauten nur noch ein paar anerkannte Bruchpiloten vorbei und alles versankt wieder im Urwald. Soll im Klettergebiet auch heutzutage noch gelegentlich vorkommen ...
aka Rödelstein

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Nordseitig vom Rothenfels über Wanderweg.

RoPe nn
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Rückwegkante 6
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Interessante Bewegungen in bis zum Ring leider sehr sandigem Fels. Nur was für Waghälse. Ich habe es mit Seil von oben gemacht.
Ist man mal in die sandig-rollige Wand gestartet, ist der Rückweg riskant. Oben am Ring fester und fast gängig.
Im Zwergenreich 6+
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Gestufter Kamin 4+
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Optisch schöne Linie, die auf den ersten Blick recht gängig wirkt, sich dann aber nicht so entpuppt. Habe die Kommentare von Doc (denen ich vollkommen zustimme) leider erst nach der Begehung gelesen.
Anstrengendes Kamingeschrubbe in einer engen Bruchschlotte. Viele hohle, fragwürdige Vertikalschuppen und sandig. Um solide Sicherungen unterzubringen muß man sich tief in den Kamin zwängen, was aber durch Cam 3 u. 2 erst relativ weit oben gelingt. Für den gewöhnlichen IVer Aspiranten nicht zu empfehlen.
Doppelriss 4
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Sehr orginell-lustige Rißkletterei: Linken Arm und linkes Knie im linken Riß verklemmen, rechten Arm und rechtes Knie in rechtem Riß verklemmen und wie ein Affe auf eine Palme das Pfeilerchen hochgeschrubbt. Absicherung mit Cams problemlos. An nem anderen Fels wärs wahrscheins ne Modetour...
Birkenrinne 2
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Tja, wurde in den letzten 16 Jahren nicht sauberer...geht aber immer noch gut wenn trocken
Die Birke is nimmer. Sehr gut absicherbare (viele Lettenlöcher im Kamin) leichte Kaminkletterei. Leider Mangels Kletterbetrieb etwas dreckig.
Glatter Kamin 5-
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Feinstes Sachsentraining. Für Freunde eng-sandiger Schlotten. Oben sich am besten hinter dem Klemmblock innen durchquetschen (sieht von unten saueng aus, geht aber irgendwie), dann freuen sich auch die Nachsteiger...
Eckverschneidung 6
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Heute mal noch durchgefegt. Zusammen mit dem sanierten Haken jetzt einladender.
Haken saniert. Der sitzt jetzt etwas tiefer als der alte Haken, wo es rechts raus geht. So sind dann die zwei Meter der etwas brüchigen Kante gesichert, im Ausstieg liegt eh Cam#4 und/oder Cam#5 solide. So ist das sinnvoller.
Die geschlagene Rostrakete hat sich heute bei einem Belastungtest mittels Handkraft verabschiedet. Werde mich an gleicher Stelle um Ersatz kümmern, wobei man daneben auch einen ringwertigen 5er cam in den Riß legen kann.
Der Riß bekam heute auch ne freie Begehung. Wenn man ein bissle Schulterrisse klettern kann ist der Weg für VI zu haben (Schlüsselstelle Ausstieg).
Tolle Verschneidungkletterei (mit Cams/K sehr gut abzusichern) bis man rechts rausqueren muß. Dann heist es Obacht, da drei sehr brüchige Meter folgen (Helm für Sicherer empfohlen) bis man einen soliden 5er Cam von unten in den Überhang schieben kann (der H is nimmer). Im Schulterrißüberhang dann wieder fester Fels, über welchen man durch kräftiges Armklemmen auf den Gipfel gelangt. Wäre der Bruch dazwischen nicht, wärs ein richtig toller Weg :-(
Bäckerkante 6-
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1777 5+
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Westwandrinne 2
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Verkappter Heidelbeerausstieg 5
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Normalweg 2
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Willenlos vergrünt und abdrängend am Ende. Einfacher (aber auch grün) geht es von der anderen Seite via Birkenrinne auf den Gipfel.
Unter der dicken Humus- und Moosschicht gibt es zwar gehackte Griffe, aber für I ist der Überhang niemals zu klettern. Lohnend ist auch was anderes...
P: ????
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Grüner Nordriss 7-
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Habe heute links nach Ende des Risses einen Bühler gesetzt, ca. 2m unter dem Gipfel. Kann man auch gut umlenken. Eigener Ausstieg (wenn damit direkt gemeint war) macht durch den Bruch und Dreck oben m.E. keinen Sinn. Da müßte man sehr viel oben abräumen um auf Fels zu stoßen und das muss nicht sein. Da die "wirren Bäume" noch alle leben und eigentlich nicht im Weg sind, habe ich da nichts gemacht. Wer zum Gipfel aussteigen will, kann vom Bühler aus dann noch links aufwärts paar Meter hochqueren
@ Achim: Ich schau mir das den Sommer mal an. Ich entsinne mich auch noch, dass der Ausstieg nach dem Riss nicht so ideal war. Habe gerade gesehen, dass ich seit 2010 eigentlich noch den Haken der Eckverschneidung sanieren will, den ich damals bei deren Begehung abgerissen habe...
Wunsch: Die Route (und auch die Nordverschneidung) hätte ein Aufräumen der wirren Bäume auf dem Gipfel, einen eigenständigen Direktausstieg und Umlenker verdient.
Wenn in der Routenbeschreibung eine SU und Stand steht, erwarte ich nicht unbedingt einen Pfeiler mit vllt 3m Umfang als SU, wie Doc schon schrieb. Eine Anpassung der Routenbeschriebung fände ich sinnvoll.
Ich kann mich den Empfehlungen nur anschließen, tolle Tour und gut absicherbar! Für 7- empfand ich sie jedoch keineswegs soft. Leider fehlt noch ein "angemessener" Ausstieg. Wir sind heute von dem Band oben auf die waagerechte, große Kiefer und dann zG (Baum). So hat man einen akzeptablen Seilverlauf.
Gute Tour! Schön griffig von rechts auf das Pfeilerchen. Dann gehts los... Der Ring ist etwas anstrengend einzuhängen, dafür sichert er die Schlüsselstelle gut ab. Danach den Aufschwung mit Handklemmer fand ich nicht mehr so wild. Für 7- eher soft.
Der Riß hat heute seine freie Begehung bekommen. Ich würde dafür mal VII- (athletisch) ausspucken
Ein Sternchenweg an diesem von der Mehrzahl der Kletterer kaum beachteten Felsen. Grün ist an dem Riß nix. Mit Cam 3 und CamC3-1 zum Ring (für nicht gar so große recht unbequem zu klinken). Über den Rißüberhang dann mit einem beherzten Handklemmer und Foothook (Cam 0.4/0.5 unter dem Überhang). Nach wackeligem Aufrichter kann dann noch ein Cam 0.75 versenkt und bis zum Band gestiegen werden (nachholen von mannsgroßer SU rechts auf dem Band; viele lange Schlingen einpacken). Sehr lohnend und super absicherbar.
Nordverschneidung 5-
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Wirklich sehr nett, mit Cam#1-5 plaisirmäßig absicherbar. Am Ausstieg mal hoch das Bein. Die paar Meter am Schluss durch den Mauch auf den Gipfel sind nicht wild. Da aber auf dem Gipfel kein Buch oder Aussicht, verpasst man auch nix, wenn man sich das schenkt.
Klassisch schön, Cam #4 und #5 hilfreich. Wir haben uns auch den sehr botanischen Gipfelausstieg gespart und die Bäumchen links auf dem Absatz genutzt.
Ich fand es ganz schön dreckig. Geht schon noch, aber man sollte Reserven haben. Den Gipfelausstieg durch die Kiefer kann man sich getrost sparen.
Schlagende Argumente diese Route zu klettern hat Bruchpilot bereits genannt. Ergänzend: sehr reizvolle Verschneidungs-/Handrisskletterei, die andernorts sicher eine Modetour wäre & durchaus etwas länger sein dürfte.
Überwiegend sauberer, fester Fels und gut abzusichern.