Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 43m

Ganz anders als rechts ist die Wandhöhe hier beachtlich. Die Route sind mit wenigen Ausnahmen nur für "Traditionalisten" ein Genuss.

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Ein Gemäuer, das vielleicht wg. des Halle-untypischen Kletterns links liegen gelassen wird - m.E. zu Unrecht. Allerdings sollte man, gerade nach der Sperrphase unbedingt eine Bürste mithaben.

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Hier herrscht Reibungs- und Riss-"Geschiebe" vor.

Westliche Kesselwand Westwand
Krawallwändel 6-
  Links von "Vorbauriss" [and. Sektor] an Riss zu R, rechts aufwärts (R), links haltend (2R) zu abschüssigem Sims (R; Wandbuch) und gerade z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  29m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  4.4.1982
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akt. gänzlich m. "Roll"flechten und Moos überzogen - ergo nahezu "unmachbar"
Lambrechter Gäßbock 6
  Rechts unterhalb der "Direkten Westwand" über Wulst (R, Cam #0.4) zu kurzer Verschneidung. Gleich rechts hinaus und gerade (R), später an runden Riss (R, Cam #2 u. #3) z. AR (gemeinsam mit "Krawallwändel").
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Mildner
 Hans Hindel
 
Datum :  21.7.2015
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Nicht übel - u. noch halbwegs sauber.
Musste jeweils vorm 2. u. 3.R was legen (weil recht hoch gebohrt ;-().
Direkte Westwand 6
  Durch offene Rissverschneidung (nR) und an breitem Riss (2nR,R) zu mächtiger Kiefer (Stand-nR links oberhalb). An Kiefer vorbei (Cam #2) in Plattenzone im mittl. Wandbereich. Noch ca. 4m gerade hinauf (Cam #3), waagrecht nach links zu Handriss (Cam #1) und darüber nach links unter abdrängenden Rissüberhang (nR links, evtl. Stand). Über diesen (nR) empor z. nAR bzw. G.
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Tourenlaenge:  45m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  5
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Sigmar Wagner
 Günter Christoph
 
Datum :  19.3.1961
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Danke lieber HJC für den sinnvollen Stand-R. Nachdem sich die Wespen aus dem Ausstiegsriss verzogen haben, ist auch die 2.SL ein Genuss. Da geb ich dem Schindler Michel Recht. DER Klassiker an der westl. Kesselwand! Über den AR am Ausstieg zweimal abseilen (Bühler auf dem oberen Band von Popanz nutzen!)
Nach dem ersten Teil (20m) gibt es jetzt eine Stand-R, der diesen Zweck gut erfüllt - und auch noch für den Weiterweg nützt.
Hm, keine Ahnung was so mancher unter guter Fels Qualität versteht, aber die zweite SL erstickt unter Flechten und Moos. Die erste SL ist wirklich schön und mit den Ringen plaisiermässig abgesichert. Der Ausstieg oben ist dann wohl die Schlüsselstelle... Hab gekniffen nach ein paar Versuchen. Im Nachstieg wahrscheinlich halb so wild, aber der Kopf wollte irgendwie nicht. Um in den überhangenden Abschlussriss zu gelangen brauchts trockene Bedingungen und etwas Mut. Beides war gestern leider nicht gegeben. Somit leider Abbruch und Rückzug. Bis zu den Kiefern aber absolut lohnend, auch wenn es unten etwas feucht und keimig war...
GEPUTZT! Bis zum Linksquergang bin ich mal gründlich übers Moos gegangen. Mich hat der schmierige Einstieg geärgert.
Spätestens jetzt zählt die Route für mich als bester Klassiker an diesem Felsen.
Übrigens: Der Ring unterm Dachausstieg eignet sich hervorragend zum Topropen des verwegen zu sichernden POPANZ (der ist akt. ebenfalls geputzt!)
Den Handriss der 2.Sl kann man auch diagonal von unten, also direkter anklettern, bringt dann aber nur einen verlässlichen Fr 3 und ggfals eine Zackenschlinge "unter".
Die 1.Sl ist maximal 5+ - und durch die vielen Bohrhaken ohne viel Erfahrung wohl auch für Anfänger geeignet.
hier sollte man sich m.E mal mit der Kiefer "auseinandersetzen" - in eben der destruktiven Art und Weise wie dieselbe es mit dem den Riss bildenden Pfeiler tut
Zur Zeit ist die Tour in einem guten Zustand!
Fand die zweite Seillänge super, kann daher nicht nachvollziehen, warum sie so selten gemacht wird.
Die Ringe unten gehören zur "Plaisir im Revier".
Bis zum Baum absolut lohnend (und richtig gut gesichert), danach eher Laufgelände durch Flecht und Flur.
In der zweiten SL mit die beste Feldqualität, die die Pfalz überhaupt zu bieten hat. Leider z.T. unter Flechten verschwunden. Der Ausstiegsrissüberhang ist dann noch mal schwerer, aber gutgriffig. Also ruhig mal aussteigen!
Aktuell knarz-trocken. Der untere Rissteil bis zum ersten Ring ist leicht bewachsen, was aber nicht weiter stört und gut gesichert werden kann. Danach durch die reichlich vorhandenen Ringe gut gesichert, und für den ausgerufenen Schwierigkeitsgrad sehr dankbar.
  V: Rechter Risseinstieg
 
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Dolf Jung
 Hans Laub
 
Datum :  12.6.1980
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  V: Plaisier im Revier 6+
  Über den runden Pfeiler knapp links vom breiten Einstiegsriss (3R) z. 1.nR im orig. Wegverlauf.
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Karczewski
 Reinhold Wieser
 
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Bitte liebe Tourendatenbankiers lasst das "+" hinter der 6 verschwinden. Die Herren "Struwwelpeter" und "Popanz" schauen schon ganz grimmig...
Da wurde der letzte 5.R sowie der AR ja mal "zwanglos" in den Riss der "Westwand" gesetzt - hätte m.E. wirklich nicht sein müssen.
Aber für derartiges Gemäckere bin ich jetzt wirklich "sehr spät dran"...
Nee reingequetschter Schwachsinn isses tatsächlich nicht. Eher eine Alternative für Plattenschleicher und wohl auch eher glatt VI (wie im Daigger und im Richter) vom Schwierigkeitsgrad her.
Zuerst denkt man: Reingequetschter Schwachsinn, aber es klettert sich dann wirklich schön. Da, wo es flacher wird, ist eine reibige Stelle, die ich als Crux empfand.
Popanz 7-
  An kurzem rinnenartigem Riss 3m hinauf und nach rechts (Cam #0.4) zu breiterem Riss. An ihm empor (Cam #5), nach links (Cam #3) und gerade an Handriss (Cam 1 bzw. Hex #7) hinauf. Linkshaltend (Cam #0.3) an offenem Finger- u. Handriss und über kurze Wand zu R. Anfangs abdrängend, dann rechterhand (mit Wurzelhilfe) zu abschüssigen Bändern und rechts z. Stand-nR (25m talwärts). Über Platte zu breitem Riss und zuletzt über Wand (nR) unterm Ausstiegsspalt der "Direkten Westwand".
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  1.5.1982
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Wg. der erfolgten Bürstung als auch der San. des Doppel-H in 25m Höhe lässt sich das derzeit "vernünftig" vorsteigen.
Überm 1.R braucht es allerdings Nerven (gerade mit geringer Reichweite) u. v.a. den Fr 2.5 zweimal!
Ein System aus vier z. T. sehr breiten Rissen erfordert die einschlägige Kletter- und Sicherungstechnik. Die Strecke zum ersten Ring in knapp 20 m Höhe kommt fast ohne Löcher und Leisten aus. Alle vier Risse sind schön homogen im SG von mindestens 6+/7-. Eine Vorstiegsempfehlung kann ich hier (noch) nicht geben, aber einen guten Tipp: Warmklettern in der "direkten Westwand" (gute mobile Sicherungen), unter dem Aussiegs-Rissüberhang an Ring umlenken und im 35m-Toprope die Risse des "Popanz" klettern. Ab dem 1. Ring immer noch ziemlich dreckig. Der Ausstiegsriss ist wieder ein Erlebnis.
Warum ist das kein 3-Sterne-Megaklassiker? Ein Superriss mit allen Breiten, guter Fels, bis ganz hoch 40 m etc. Nur leider: ultradreckig. Unten alles voller Rollerflechten auf der Platte und oben dickes Erika. Aktuell im Vorstieg nicht zu empfehlen und gefühlt schwerer als 6+. Am Ende des Risssystems kommt der 1. R, dann über sehr delikate Bäuche zum alten Stand (zwei rostige Normalhaken), oben dann noch ein R im Steilen vor dem Rissausstieg. Also Rissfreunde nichts wie hin und dieses Kleinod wieder zum Leben erwecken!
Anderland 7-
  4m links oberhalb von "Popanz" gerade (R, nR) und rechts haltend zu R. Dem Bogen folgend nach links aufwärts (2nR) z. AR (am Beginn einer Verschneidung).
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  26.5.1981
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S.-Grad angepasst
Deutlich sauberer (und leichter) als der Originaleinstieg. Oben wird's dafür bei zweifelhafter Sicherung weit. Evtl. besser rechts zum 2.R des Originals gehen (obwohl die Kletterei gerade hoch gut ist).
Direkt am 3.R hängt ein loser Block (Wurzelsprengung).
  V: Originaleinstieg 7+
  Rechterhand gerade zu R, rechts daran vorbei und linkshaltend z. orig. 3.R.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  26.5.1981
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S.-Grad angepasst
Anderland-Originalausstieg
  Noch kurz durch Verschneidung z. R (unterm Baum; Vorsicht: Felsblock dahinter suspekt) und nach rechts hinaus um runde Kante. Über Reibung gerade z. R und in Rechts-Links-Schleife zu Kiefer vor abdrängender Schlusswand. Links bei tiefem Einschnitt mittels Wurzel- u. Baumhilfe z.G.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Der Verschneidung wurde auch schon mal weiter gefolgt um später nach rechts raus zu kriechen.
Struwwelpeter 6+
  Im linken Teil der Reibungsplatten gerade (R, nR, R, Cam #0.4 o. #0.75) z. Stand-R von "Anderland".
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  26.5.1981
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Hätte im Richterführer mMn mehr als einen Stern verdient. Gut absicherbar, bei aktueller Witterung dennoch mental anstrengend, es schmiert gelegentlich etwas. Die Empfehlung, es freihändig zu versuchen, kann ich nur weitergeben, sehr schön! Cam 1 zu 1.R, Cam 0.5 zu 2.R, Cam 0.2 + Cam 0.4 zum 4.R möglich.
  K: Großer Quergang 4+
  Beginnt man mt" Große Umgehung" und steigt via "Vorbauriss" auf die Südterrasse lässt sich das Linksgequere in der oberen W-Wand noch ergänzen.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Karl-Heinz Nagel
 Hans Laub
 Frank Schell
 
Datum :  20.4.1985
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  V: Fortsetzung 4
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Karl-Heinz Schroer
 Hans Laub
 
Datum :  3.8.1991
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P: ????
  Über die linke Kante am Gipfelaufbau.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Rechtes Gipfelwändchen 4
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Rudolf Hemmleb
 
Datum :  3.8.1991
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