maximale Höhe: 56m

Die Routen durch die zentrale Südwand.

Von Nov. bis Feb. erreicht die Sonne nicht den Wandfuss, trotzdem besteht eine gewisse Wintereignung.

2 Kommentare
Erosionsschutz am Wandfuss: Auf Initiative Hans-Jürgens und mit fachmännischer Unterstützung Pedros (und "Sappis") liegen jetzt vier neue massive Kastanienhölzer so, dass auf die nächsten 10+ Jahre verhindert sein sollte, dass dort der sandige Waldboden ungehindert zu Tale fließen kann.
Kinderreiche Familien und stolpergefährdete Senioren wissen dies besonders zu schätzen.
Die meisten Routen enden hier in einer toprope-freundlichen Höhe

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Rindsbergpfeiler Südseite
Bettzipfelneid 6
  3m rechts vom "Pfeilerweg" [and. Sektor] über Platte (2R) zur Rampe im "Pfeilerweg". Gerade weiter den R folgend z. AR (unterhalb einer gr.Nische).
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Grosser
 
Datum :  28.10.2005
7 Kommentare 7 Kommentare
Mittlerweile gut abgekletterte Fun-Route. Ausreichend beringt (mobiles Material nicht nötig) halbwegs steil und es kommen immer Kellen wenn man welche braucht. Gut fürs entspannte Feierabendklettern im letzten Abendlicht. Gängig.
...Soll ich mich bei so einer Route zu einem Kommentar her...,äh entschließen? Doch,ich sollte : Der grosse Bruch ist aktuell weitestgehend ausgeräumt,aber die Grosser-e Hakensetz-Betonsauerei nicht!
Habe sie bereits mehrere Male im Vorstieg durchstiegen und finde sie nach wie vor lohnend, ein positives Beispiel für eine gelungene Neutour, weil die Abstände zu den benachbarten Touren stimmen und weil die Linie logisch ist. Der beklagte Bruch hält sich in Grenzen, es gibt schlimmeren Bruch, z.B. in der Tour stumpfe Kante von Scharfenberger. Ich würde sie im heutigen Zustand mit sechs plus bewerten vergleichbar mit dem Langen Eugen.
...Habs heut geklettert also schwerer ist sie nicht geworden aber es bleibt ein Schutthaufen die vielen R locken eben...
23.08.08: Im Vorstieg löst sich ein Stück Fels (Einhängegriff 5.R ?? ) und fällt dem Sicherungsmann auf den Kopf. Dieser wird mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus geflogen. Da der Sicherungsmann kurzfristig bewusstlos war, kann man von viel Glück für den Vorsteiger sprechen, da er sich selbst fixieren konnte.
Nach einem Griffausbruch am tiefen Band an dieser Stelle nun deutlich schwerer. Der Bettzipfelneid ist und bleibt eine Tour die durch Bruch führt. Der Sichernde sollte einen Helm tragen.
...Die Ringe sind unschön gesetzt sollte korrigiert werden mfg wolfi
Kieslings Ende 7-
  Von der gr.Nische (s. "V: Stumpfe Kante" bzw. oberhalb vom "Bettzipfelneid") bei Riss empor zu Rissspur und Platte (R). Gerade weiter zu kurzem Handriss (mittl. Fr) und leicht linkshaltend z. (n)AR (kurz unterhalb des G.)
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1985
3 Kommentare 3 Kommentare
derlei "verirrtes" Material fällt dann doch irgendwann der destruktiven Ader des DVD zum Opfer - z.B. wenn der konstruktiverweise Umlenker und Abseilringe erneuert
Irgendwie hat sich da eine Franzosenöse verirrt. Wenn sie als nR für die Westwand gedacht ist sitzt sie zu weit rechts. Für "Kieslings Ende" sitzt sie zu weit links....
Eine der sprichwörtlichen "versteckten Perlen", da etwas abweisend und jenseits der Umlenkzone. Nach einem Stand (z. B. am Umlenker des Bettzipfelneides) folgen ein paar leicht bröckelige Meter, dann ein exzellenter, leider etwas kurz geratener Fingerriss und schließlich eine sehr elegante Plattenstelle. Bis auf die besagte Einstiegszone sehr ansprechende Felsqualität und sehr gute Absicherung. Vielleicht aber trotzdem nicht an einem sonnigen Vorfrühlingssonntagnachmittag klettern - könnte für Irritationen sorgen!
Schattenhaushalt 7+
  Am Beginn des "Pfeilerweges" über Platte (Cam #0.5) zu Überhang (R). Immer rechts von "Langer Eugen" über Waben und Wand den R folgend, zuletzt im Wegverlauf der "Langen Westwand" (Cam #0.75) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  27m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Nov2009
9 Kommentare 9 Kommentare
nur toprope: Am und übern 1.R ganz spezielle Taschen und Strukturen, die hoffentlich lange halten, dann anhaltend schöne, schwere Wandkletterei. Oben vom Band weg wird's nochmal richtig schwer und m.E. wird da auch der 7.Grad überschritten.
"Schattenhaushalt: Beim vorjährigen Treffen wurden der 7. und 8.R als nachträgliche R für die originale "Lange Westwand" gewertet. Die jetzt getroffene Abstimmung ergab, dass der 8., d.h. der Bühler vor der Bänderzone als Umlenkungsmöglichkeit erhalten bleiben soll. Der 7. soll aber raus (15J,0N,15E)."
Übereinkunft des letzten SanSi-Treffens (Herbst 2013) umgesetzt und eine F-Öse im oberen Teil (nicht abgesprochener nR in der "Langen Westwand") entfernt. Wer sich in der verglichen zur Höchstschwierigkeit unten "leichten" Passage zum AR nicht recht traut kann dort mit mittl.Friends Sicherungspunkte herstellen.
Der 7.R - auch ein nR in der 'Langen West' - ist vollkommen unnötig, den klippt man ja 1m oberhalb des 6.stehend. Über den Bühler, d.h. Umlenker und auch nR in der 'Langen West', kann man mal reden, weil der Ausstieg auf die Bänder schon eher unangenehm und schlecht abzusichern ist - und es weiter ist zum nächsten nR auf dem oberen abschüssigen Band.
Offensichtlich sind 2 Ringe nachträglich gesetzt worden. Der obere der Beiden steckt auch noch in der originalen Westwand. vllt. sägt sie der Erstbegeher gleich ab...
...Herbert nix 6b+ wir sind in der Pfalz nicht in Frankreich also bleibt es 7 UIAA! ;-))
Der linke Block vor dem ersten kleinen Überhang ist instabil. Hier gehört ein Haken hin.
Am 24.04.2010 habe ich die Route geklettert. 6b+ ist OK. Wenn sie einmal richtig abgelettert ist, wir sie eine brauchbare Route. Allerdings gehört vor dem kleinen ersten Überhang noch ein Haken gesetzt. Der linke Block ist sehr instabil.
Gefühlt wie 7+, was aber wohl am Sand, dem Alaun und den zahlreichen filigranen Strukturen gelegen haben wird. Hoffentlich ist die "Erschließung" dieser Wand hiermit nun endgültig abgeschlossen. Für nen Umlenker hat das Geld wohl nicht mehr gereicht?!
Langer Eugen 6+
  Rechts der "Langen Westwand" bei kurzer Verschneidung gerade (R,nR,3R) zur rechtsgeneigten "Rampe" der "Langen Westwand" (5.R). Gerade zu R und darüber linkshaltend (mittl. Fr) z. AR (in einer Nische).
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Bartens
 Ludwig Veith
 
Datum :  19.4.1997
5 Kommentare 5 Kommentare
Ggf auch ein nR in der zweiten SL? Aus der Verschneidung raus vom Band weg kommt ein Schaukelring, danach noch eine Französenöse etwas rechts...kurz vorm Gipfel der AR...
DANKE für den nR ! Das sorgt für enspannteres Klettern (und Sichern)und die Tour bleibt trotzdem anspruchsvoll und klasse.
Vom Erschließer mit einem nR zwischen dem 1. u. 2. versehen.
ich bin dort geschützt wie PWE geschrieben hat. Es ist mir beim Klippen rechts ein Tritt weggebrochen. Ich habe die Tour schon 6-8 mal geklettert. Mein Gefühl ist das beim Neu setzen der Haken der 2. Haken höher gesetzt wurde. Die Klipppostion habe ich nicht so ungünstig in Erinnerung.
wie von Oli prophezeit: Kletterer stürzt beim Clippen des 2.R (vermutlich Tritt weggebrochen). Der Sturz wird kurz überm Boden abgefangen, aber der stürzende prallt ungünstig in die Einstiegsverschneidung und verletzt sich entsprechend.
Lange Westwand direkt 7-
  Vom rechten Rand einer ebenen Fläche gerade über die Wand (Fr #1, 3nR) in eine seichte Gufel (nR). Hier gerade empor (2R) zu gestuftem Fels und z. AR (gemeinsam mit "...Eugen").
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.7.1977
15 Kommentare 15 Kommentare
gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.
die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)
Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.
oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum AR
oder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).
Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...
Ich fasse zusammen:
* Der erste Ring wurde versetzt.
* Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
* Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
* Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
* Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!
Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!
Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.
...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?
Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....
...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!
Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......
...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!
Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).
Lange Westwand original (incl. o.T.) 6+
  Bis zur seichten Gufel ident. zu "Lange Westwand direkt", von hier dann aber rechtshaltend hinauf (nR = 5.R des "Langen Eugen") bis unter den AR vom "Schattenhaushalt" und gerade zu diesem. Hinauf zu kl.Kiefer u. linkshaltend auf die Bänderzone in der Mitte der SW-Wand (Stand-nR).
Gerade zu bogenförmiger Kante (nR) und über einliegende Wand leicht rechtshaltend z. nAR (gemeinsam mit "Kieslings Ende").
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  8
davon nachträglich:  8
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.07.1977
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Erstbegeher vom "Langen Eugen" hatte - als dort u. weit unten noch ein nR dazugesetzt wurde - nach dem letzten nR ganz weit oben in der Platte ja noch einen weiteren Bohrhaken (Franz.Öse) installiert.
Den habe ich zwischenzeitlich, weil a) nicht abgesprochen und b) wenig RL-konform wieder entfernt.
Nach einem Telefonat heute jetzt dann also auf diesem Weg (und von mir nur hier eingetragen) der Wunsch, die Ausstiegsplatte mit einem nR zu versehen.
Bin es heute mal komplett geklettert: Vom 4. Ring nach rechts über die Rampe zum Langen Eugen, diesen hoch auf die geneigten Bänder, Standring verlängert, dann die linksgeneigte Verschneidung hoch (Fr. 0 in Tasche) bis zum 1. Einriss (Fr. 0,5), diesen hoch und vor der verflechteten Ausstiegsplatte kapitulierend nach links zum Ausstieg der Oberen Westwand . Etwa 45 m - Hauptschwierigkeit ganz unten - oben nochmal ein bisschen psycho. In zwei Seillängen und ohne Seilzug jedoch nicht wirklich schwer.
Dying Akku 7-
  Knapp rechts vom "Bergweg" über fast senkrechte Wand (2R) zu seichter Dulle und 3.R. Rechtshaltend den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Matthias Zoller
 Alexander Memmer
 
Datum :  28.8.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Als Alternative zu dem doch schon weit eingeschliffenem AR habe ich schon vor geraumer Zeit 5m oberhalb (über dem nächsten Band) einen Ring gesetzt.
Da soll mir doch nochmal jemand erzählen, das Magnesia im Sandstein nicht die Poren zupappt und schlonzigen Fels hinterläßt. Anyway, als alter Nichtchalker konnte man so heute im Ofen Rindswurst mal wieder ein ordentliches Fußtechniktraining absolvieren. Eigentlich schöne Kletterei und vor dem dritten Ring interessante Züge.
Bergweg 1.Sl 5+/6-
  Am linken Ende des ebenen Platzes zieht ein Hand-/Faustriss empor. Ihn hinauf zu Band (nR = AR v."Dying Akku").
Den o.T. [and. Sektor] erreicht man entweder laufend in weitem Linksbogen oder auch direkter, dann allerdings kletternd (nR).
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 
Datum :  23.5.1963
7 Kommentare 7 Kommentare
Wer gut klemmen kann, für den ist es nicht allzu schwer, andernfalls muss man sich etwas mehr anstrengen. Selbst abzusichern, aber schöne Tour. Im Nachstieg Genuss! Danke an meinen Vorsteiger. Nach Nachstieg und Fingerverletzung in Dying Akku, war sie für mich doch anstrengender als gedacht. Dennoch eine Genusstour!
Pedro der Riss unten ist eher im 5er Bereich wenn man Risse klettern kann. Die selbst zu legenden Sicherungen ziehe ich nicht in die Bewertung mit ein.
Ein hervorragender Riss, wo die Hand auch oft saugend klemmt.
nR nach der 1.SL erneuert
...plädiere für einen eigenständigen Standring nach der ersten Seillänge.
Bei der frühmorgendlichen Wanderung heute früh mal genauer angeschaut. Ja, das geht nur noch max. ein Jahr +/- gut. Ich wüsst' ja, was mit diesem nR passieren sollte (zumal dort gr. Friend an etlichen Stellen gut liegen würden). Im Ernst: Eine gute u.a. auch noch zu Fuß zugänglich Stelle für 'nen Umlenker, der dann auch sinnvoll für den Weiterweg nutzbar wäre, habe ich jetzt mal markiert.
Der Standring nach der ersten Seillänge (ein Bühler) sieht schon etwas mitgenommen aus: er ist schon fast halb durchgesägt. Ich würde mal sagen, da wird viel durch den Ring getoproped. Arf. Wieso nehmen die alle keine Schlingen und eigenen Karabiner? Jedenfalls sollte man den Bühler im Auge behalten.
Fata Morgana 6+
  Links von "Bergweg 1.Sl" den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Volz
 
Datum :  Nov.2008
2 Kommentare 2 Kommentare
...Kletterer stürzt infolge Griffausbruchs über dem dritten Haken und schlägt unglücklich mit dem Bein an die Wand. Wadenbeinbruch. Der Sicherungsmann hat aufmerksam und leicht dynamisch gesichert.
Wie auch bereits beim Bettzipfelneid beschrieben führt auch diese Tour durch Bruch. Besondere Vorsicht ist direkt zum 1.R hin geboten, denn hier fehlen schon bereits die ersten Stücke der filigranen Schuppe. Naja ... auf jeden Fall aufpassen.