maximale Höhe: 26m

Das sich östlich vom großen Nachbarn befindliche Massiv. Durch leicht erwanderbare Umlenker können hier etliche der Routen toprope eingerichtet werden.

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Es sollte noch erwähnt sein, dass es oben zwei anlaufbare (neuere) Bühler gibt, die aufgrund der Positionierung bestens für Topropes geeignet sind (was für die vorherigen Exemplare nicht so recht zutrifft).

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Vom Wandfuß der Großen Weiherwand auf Pfad ostwärts oder vom Rindsbergpfeiler kommend von Forstweg direkt über einen Pfad an den Wandfuß.

Kleine Weiherwand
P: ????
 
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Ach du grüne Neune 8+
  Ca. 5m rechts der Talkante über kurze, konkave Wand (R,H,R) auf Band.
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  9.8.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Abenteuerliches Unterfangen. Der Einstieg ist sehr dreckig, am 1.R und danach leicht über die Platte zu betoniertem Haken aus Stahlprofil mit äußerst bedenklich aussehender Seilschlinge. In die Lette re daneben passt C4 0.4. Danach schwieriger & kleingriffig in Rechtsschleife mit interessanten Griffformen zu 3.R (schwer zu hängen). 2 kleine Ausbrüche unter diesem deuten an, dass hier mal bessere Kiesel waren. Weiter Patscher zu etwas slopiger Kante, den Mantle hab ich nicht geschafft. Insgesamt kann mans mal machen, Spaß hat man aber wohl nur, wenn man den Grad sicher klettern kann.
Burn out 7
  Orig. rechts von "Mainzer Kante" (verdornt) oder besser von deren Podest über Wand (3R) und Überhang (2R) auf Pfeilerkopf (Stand-nR der "Mainzer Kante"). Über abdrängende Wand (R) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 Jürgen Schilling
 Reinhold Wieser
 
Datum :  1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Der leichte direkte Einstieg zum 1.R ist jetzt zweckmäßig entmoost, Cams bis 1 sichern komfortabel dorthin. Sehr schöne Tour, am 5.R bissl auf den Seilverlauf achten, sonst schubbert das Seil im Falle eines Falles unschön das Bändchen entlang. Im Ausstieg ist Cam 0.5 noch angenehm, alternativ gibts die Rettungsbirke rechts. Könnte sonst knapp mit dem Band werden, wenn man beim Mantle fällt.
Mainzer Kante 7-
  Direkt (Cam #3, nR) [derselbe Erstbeg. am gl.Tag] - orig. von rechts (Cam bis #0.5) - zu kl.Podest. Über gestufte Kante zu R, gerade (R) empor und rechts auf Pfeilerkopf (Stand-nR). Urspr. noch rechtshaltend zu Kiefer und z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV-, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Walter Wick
 
Datum :  20.4.1974
9 Kommentare 9 Kommentare
Sowohl der Stand-R als auch der drüber (letzter R von Burn out) sind ziemlich unbedenklich - nach eingehender Untersuchung!
Den Standring fand ich toller, als den hervor stehenden und waagrecht in überhängenden Fels gebohrten Ring oberhalb. Hab noch an der Birke angeklatscht und mich dann wieder zum Absatz zurückgezogen. Abseilen möchte ich an dem Bur-Out-Schrott nicht. Die Schweißnähte sehen aus, als ob sie von meinem Dackel stammen würden. Aber vielleicht könnte man den doppeln. Muss ja nicht gleich mit Kettchen verbunden sein. Wäre aber schön!
S.-Grad angepasst
Schöner Weg und an den schwierigen Stellen sehr gut gesichert.
Nach langer Zeit mal wieder geklettert, und ich muss mich dem Bruchpiloten anschließen: 6+ ist das oben nicht mehr.
Möchte man übrigens nicht unmittelbar vor dem zweiten Ring wieder gen Tal rutschen, kann man diesen auch erst mal gut einhängen indem man sich auf den ersten Ring stellt (so ging das wohl auch früher...)
Naja, glatt 7 ist das nicht, und ich hatte kein Problem wg Größe (Freundin auch nicht).
Vollkommen schwachsinnige Bewertungen an diesem sonst so hübschen Felsen: Hier fingerkratzige und zudem noch größenabhänige Schlüsselstelle, die nicht viel schwerer ist als Hirschels Alptraum nebendran.
Eindeutige Tendenz zu glatt 7, vor allem im Vergleich zum Dir. Ausstieg, der dann wirklich geschenkt ist oder zu Pildos Traum, einer der inflationärsten 6+ er westlich der Wolga.
Der Weg zum ersten Ring erscheint zwar weit, lässt sich aber gut absichern (Keil, Cam#0.5, Kevlar) und ist einfach (ca. IV).
Nach der ersten Öse zieht die Schwierigkeit an und man muss das Tanzbein mal auspacken.
Im Zuge einer SanSi-Aktion am 25.10.: Zusätzlicher Standring (neben der Kiefer).
  V: Direkter Ausstieg 7-
  Vorm Pfeilerkopf links zu kurzer Kante (R), an Rissspur (früher Ks) und über Überhang (Rf,nR) z. nAR bzw. G.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Nach der Optimierung letztes Jahr hab ich die Baustelle jetzt abgschlossen (den zu wenig unterbauten abgeflext).
Der 5.R hat einen sehr bedenklichen (6-8cm rum) Abstand zur Kante, außerdem scheint sich vor Kurzem ein größeres Stück ebendieser Kante ca. 30cm unterhalb verabschiedet zu haben.
...Hier wurde ein neuer R bei der SanSi-Aktion am 25.10.08 über dem letzten Ring installiert. Nun kann bedenkenlos ausgestiegen werden.
Hirschels Alptraum direkt 7
  Über steile Reibung (R) - orig. von links - und Wand (R, nR) empor zu R und in Rechtsbogen zu "V: Direkter Ausstieg". Cams bis #1 nützlich
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 (v.u.g.)
 
Datum :  
5 Kommentare 5 Kommentare
Direkt über den 4.R und gerade weiter schönes Geschleiche. So dann hart 8- und nicht ungruselig.
Sehr spannend, wenn man an der Schlüsselstelle in der Linie bleibt - Trittsicherheit in dem Grad von Vorteil
Das habe ich mir bei einer Begehung vor etlichen Jahren auch gedacht. Möglicherweise klettere ich dafür diesen "Rechtsschlenker" immer in Verbindung mit der Mainzer Kante (geistig umnachtet). Das würde wiederum erklären, warum die alle andern so easy finden.
Wenn man wirklich wie beschrieben gerade weiter zum direkten Ausstieg der Mainzer Kante steigt, ist das für 7+ mMn nicht zu haben.
Mit dem üblichen Schlenker nach rechts tatsächlich nicht mehr als glatt 7.
Und im Gegensatz zum Urzustand (2R) gut gesichert.
Dankbar für den Grad...
Unten mit Friends (0.3 ~ 1) zu entschärfen.
Kleiner Bogen 5+
  An bogenförmigem Riss rechts von "Pildos Traum" auf Rampe und links aufwärts zu "Kleine Verschneidung".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Harald Ford
 Hans Laub
 
Datum :  28.4.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Dreckig, Nass und teils Bruch...kann man manchen, muss man nicht...
Unten brüchig, oben dreckig. Kein muss....
Regenbogen 7
  Mit "Kleiner Bogen" beginnen und gerade über Platte (R), Wandmulde und abdrängende Wand (R) in den Ausstieg von "Pildos Traum".
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  25.10.2008
0 Kommentare 0 Kommentare
Pildos Traum 6+
  In der SW-Wand knapp links von bogenförmigem Riss über Wand (2R) zu Bändchen und gerade über einliegende Wand (2nR) zu abdrängender Wand. Rechtsquerend hinaus (2R) z. nAR bzw. G.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Werner Reichert
 Wolfgang Brachat
 
Datum :  15.6.1983
7 Kommentare 7 Kommentare
Der letzte (originale) R zu weit rechts war ja zudem in einem gar nicht mal so soliden Block versenkt. Hab ihn jetzt mal entfernt - drüber kommt ja noch was.
M.E. hat sich damit die Absicherungssituation nicht verschlechtert.
Man kann natürlich noch auf die Idee kommen, den nR oberhalb (von 2008) weiter nach unten zu platzieren...
Meiner Erinnerung nach ist der mittlere der drei Einstiege der originale von Pildos Traum. Der Invalide kreuzt von rechts nach links durch. Ich kenne die Tour schon seit ihrer Erbauung, habe mit Werner die zweite Begehung gemacht. Pildo war übrigens ein ziemlich hirntoter Schäferhundmischling, der jedem geworfenen Steinchen und Stöckchen bis zur Besinnungslosigkeit hinterher gehetzt ist. Und Steine abgeräumt und in den Wald geworfen haben die Herren Erstbegeher hier genügend, auch wenn es heute nicht mehr danach aussieht.
Mir vollkommen unverständlich wie diese Lettenloch-Kante dort weggerissen wurde, aber in der schönen Querung oben ist am 2.Ring der gute Griff weg (gestern sah die Bruchstelle noch sehr frisch aus). Nun wird das Einhängen etwas unangenehmer wenn nicht sogar "bisschen" schwerer.
Der letzte Ring nach der Querung im Ausstieg ist überflüssig wie EDI schreibt...Vll zum TR gesetzt...Ring entfernen?
Öse nach der Querung unnötig weil: 1) Wenn man die klippen kann hat man auch schon die Wurzeln in der Hand, steht gut und macht den Schritt zum AR. 2) kann man dort bedenkenlos fallen. 3) der Ring direkt auf Kniehöhe ist.
Da hat Pildo einen sehr genial Traum gehabt. Sehr schöne Tour!
Zum 3.R geht ein Cam#2. Den 4.R verlängern.
Der betonierte Schlaghaken wurde im Zuge der SanSi-Aktion am 25.10.08 ausgetauscht.
  V: Direkter Ausstieg 7
  Gerade (R) z. nAR.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1993
4 Kommentare 4 Kommentare
Danke für den nAR! Abschlusswändel deutlich schwieriger als linker Nachbar - tendenziell spektakulär und top gesichert.
Der länger schon ersehnte nAR ist dank Wolfgang & Co. jetzt drin. Perfekt!
Ein eigener AR direkt oben drüber in dem überdachten Wändchen auf dem Band wäre super. Dies wäre dann auch für die linke Nachbartour "Quasi Modo" klasse. Da ist der Fels gut und ein Nachstieg bliebe perfekt gesichert. Der AR links ist der Tod des Seils. Die Kerben im Fels sprechen Bände.
Über der kleinen Leiste (Schuppe) oberhalb der großen Lochs wackelt ein kleiner Brocken, gg. kommt die Schuppe irgendwann...
Invalidentrail 7-
  Knapp links von "Pildos Traum" über Wand (3R) zu Band und über Platte (R), dann abdrängende Wand (R) z. AR (gemeinsam mit "Pildos... Dir. Ausstieg").
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Tourenlaenge:  23m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 Reinhold Wieser
 
Datum :  
7 Kommentare 7 Kommentare
Wer am Band überm 3.R etwas nach links quert (sandiger Henkel in nicht ganz solidem Block), kann einen soliden Cam 0.75 verbauen. Scheint den Begehungsspuren nach auch so gängig zu sein.
ganz nett. Wenn man weiß, wie das Problem um den 1. Ring gelöst werden muss. Dankbar für den Grad.
Ursprünglich war auf der Sandbank ein Baum als Zwischensicherung. Der fehlt mittlerweile und wenn man nicht zufällig einen Zelthering dabei hat gehts mit sandigen Schuhen ungesichert in die obere Platte.
? Der Abseiler sitzt oberhalb vom Band nach dem Überhang...dort endet die Tour...nicht leicht für den Grad... Links sitzt ein relativ neuer Bühler in der Nachbartour...
Plädiere für einen sinnvollen eigenen AR oben in dem Abschlußwändel auf dem Band. Das wäre perfekt für den Seilverlauf und zum Abbauen oder für Nachsteiger.
Schwierig vom ersten Ring weg, schöner Boulder, für kleine nicht ohne aber lösbar...öfters mal machen, damit es sauber bleibt, habe ein wenig geputzt...
Gute, bestens abgesicherte Tour. Schwierigkeit wohl unten, der Ausstieg macht Spass!
Quasi Modo 7/7+
  2m links von "Invalidentrail" den R folgend am nAR aussteigen auf Waldband. Cam #1 u. #2 nützlich
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Tourenlaenge:  23m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Memmer
 Reinhold Wieser
 Martin Memmer
 
Datum :  Mai 1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Geniale abwechslungsreiche Tour! Aufsteher, Steilreibung, dynamischer Dachzug und Mantle, top! Der Richterführer bezeichnet den Aufsteher am 1.R als Schlüsselstelle, für mich (1,83m) ist der Mantle oben um Welten schwerer. Denke mit/ohne Ausstieg und ggf. Längenabhängigkeit am 1.R kommt die Bewertungsspanne hin. Hab letzte Woche mal einen Teil der Flechten/Moos entfernt und etwas entsandet, nach dem 1.R dürfte jetzt die Variante links auch wieder machbar sein.
Gute Tour - unten zwar ein bisschen längenabhängiger als beim rechten Nachbarn, aber 7-/8- (oder "noch schwerer")?
Im Ausstieg dafür meiner Meinung nach eine ganze Nummer härter als seine Nachbarn (Invalidentrail oder Pildo-Direktausstieg). Beim weiten Zug zur Kelle haben es Wurstfinger schwer und der Mantle (der angeblich dazu gehört) ... naja
Unbedingt vorher gut entsanden und für den OLI-Bühler auf der Kante eine lange Exe mitbringen ... könnte knax machen!
Leider mittlerweile sehr dreckig und zugewachsen.
Ausstieg durchs Dach war für mich ein Längenproblem...
Auch wenn der Abseilring die Sache angenehmer macht gehört der Ausstiegsmantle dazu!
Neuer (A)R überm Ausstiegsdach im Zuge einer SanSi-Aktion installiert. Jetzt kann auch der Nachsteiger ohne einen heiklen Pendler den Weg genießen.
Kleine Verschneidung 3+
  Ganz links in der SW-Wand durch erdige Rinne und kurze Verschneidung z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Josef Rück
 Karl-Heinz Göttel
 
Datum :  30.5.1982
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