maximale Höhe: 25m

Der niedrigere Bereich "oben" rechts und links der markanten Nordkante eignet sich gut früh morgens im Sommer oder wenn man im Wind klettern möchte. Oft kann man hier noch einiges in Ruhe begehen.
Die alte Abseilstelle gilt als Inbegriff von "luftig". Seit dem es wenige Meter südlich davon einen alternativen AR gibt kommt man aber auch weit weniger spektakulär zurück zum Boden.

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Luger Friedrich Nord- u. Westseite
Alte Westwand direkt 6+
  Rechts in der W-Wand an Handriss (Cam #1, R) empor zu überwölbtem Band [N.&G.Hornung; 26.6.1993] - oder orig. den linken Riss zu Band - und nach rechts zu Riss. An diesem (3R) zu Band und über Wulst (R, Hf) z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Heinz Faul
 
Datum :  21.8.1948
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www.morchel.org/die-klassiker/westwand/
Sehr schöne Einstiegsvariante, welche sich zusätzlich zu dem Ring auch gut sichern lässt.
Der "Wulstüberhang" ist nicht nur bei 30°C bockschwer. Ich würde ja gerne mal sehen wie man das für 6+ klettert. Alternativ kann man natürlich auch einfach kräftig an der Exxe ziehen - so man sie denn in die Öse eingehängt bekommt (für kleine sicherlich sehr bitter, aber auch der durchschnittsgroße 6er-Kletterer wird sich hier über ne steife Exxe freuen).
Noch kein Kommentar zu dieser versteckten Perle? Am besten über den direkten Einstieg loslegen, am Band kurz nach rechts, dann über die gut beringte Wand recht athletisch hoch. Oben wartet dann der originelle "Wulstüberhang" - würde wohl eher mit 6a fbl. als mit 6+ durchgehen. Bei 30 ° im Sommer hat man hier an den Slopern vermutlich keine Chance. Ich habe irgendwann komplett im Band dringelegen, um mich dann mit einem "Sit-up" aufzurichten. Zwei Kiesel sind dabei hilfreich. Machen!
  V: Rechter Ausstieg 5
  Den letzten Wulst vermeiden.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 (v.u.g.)
 
Datum :  30.5.1992
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Perestroika 6+
  Von überwölbtem Band aus mittig über Wand den R folgend z.G. Cam #1 u. #2 nützlich
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Alexander Memmer
 
Datum :  25.3.1990
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Neue Westwand 8-
  Am linken Riss (R,H) ganz empor, nach links (R) und über Überhang (R, 3Hf) z. nAR u. G.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Dieter Mardo
 F. Gehrlein
 
Datum :  20.9.1959
2 Kommentare 2 Kommentare
Sie ist es mitnichten - jedenfalls habe ich dort letztlich nichts derartiges gelesen... S.-Grad angepasst
Obwohl die Bewertung wahrscheinlich in Stein gemeiselt ist - mit 7+ passt das nicht! Der "Direkte 50er" an der Deichenwand hat so eine ähnliche Stelle (hängt aber längst nicht so weit über) und ist mit 8- bewertet. Um die Griffe überm letzten Ring gescheit halten zu können, braucht es zudem kühl-trockene Bedingungen, die man hier nur selten erwischt. Daher: entweder Bewertung raufsetzen oder zusätzlichen Griff anbringen.
Tanz im Wind 9-
  Links der NW-Kante gerade (R) zu Band (s. "Neustädter Dach" ). Rechtshaltend zu R und an der NW-Kante empor (R, Cam #0.4) bis unter ausladendes Dach (R). Weiter zu R u. über den unangenehmen letzten Bauch (R) rechts von "Foto-Face" z. AR u. G.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  18.7.1999
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Zwischen 1. und 2. R geht eine Zackenschlinge. Würde der 2.R etwas mehr rechts sitzen wäre die Kantenstelle auch gut gesichert, so eher unangenehm zum 3.R.
Am Dach gibt es eine Ausstiegsvariante die den Längenzug umgeht: An der Sanduhr erst gerade, dann rechtshaltend (E1) zum alten AR.
Unangenehm langer Spanner am Dach. Mit 1,70 schon fast keine 9- mehr :-)
Klasse Tour mit weitem Zug und Sprung... aber die Crux ist der Mantle auf den Gipfel direkt zum Umlenker (der gern ausgelassen wird, dann aber nur 8+)!
  V: Paso Doble 9
  Am 2.R in Linksschleife zum Dach.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  15.5.2000
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Neustädter Dach
  An der NW-Kante 5m empor und auf Band nach links zu R. Linkshaltend empor auf Platte (R) und gerade über Überhang (2H) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Dieter Braun
 Peter Kreis
 Reiner Braun
 
Datum :  25.6.1966
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Foto-Face 7+
  Mit "Reinboldweg" beginnend und nach 5m nach rechts (R) bis unter abdrängende Kante (R v. "Neustädter Dach"). Linkshaltend empor auf Platte (R) und nach rechts unter Überhang (R). Leicht rechtshaltend (R), dann gerade (mittl.Cam) z. nAR u. G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Erich Seibel
 
Datum :  8.7.1983
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/fotoface/
...Muss ich immer machen,wenn ich am Luger Freddy bin.Wie Herr W.schon sagte,am besten unten über´s "Neustädter Dach" einsteigen.Die schweren Stellen sind der Einstieg ins Dach und der Ausstieg.Ich bevorzuge am AR immer das Zurückklettern zum letzten R(bei entsprechender Klemmtechnik kein Problem),das erleichtert das Abbauen enorm!
wird i.d.R. über den ersten R von "Neustadter-Dach" eingestiegen.
Reinboldweg 5-
  Wo "Erstersteigerweg" startet durch Rissspalt hinauf bis über Felsnase. Nach rechts und an abdrängendem Riss z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  August Reinbold
 Christian Reinbold
 
Datum :  18.6.1929
3 Kommentare 3 Kommentare
Nachtrag: Momentan ist es mit dem Dreck im Ausstieg harmlos (knorztrocken). Wenn es feuchtelt evtl. bissle unangenehm.
Also ich hoffe die Beschreibungen hier passen, die Topos und Routenbeschreibungen im alten Daigger-Laub-KleFü, gelben Daigger-Cron und aktuellem Richterführer sind hier nicht ganz konsistent. Dachte immer ich wäre den NW mit Variante Nordwandspalt geklettert, wenn ich nach den Beschreibungen hier gehe, dann ist das aber der Reinboldweg (sieht von unten halt nach dem logischsten, einfachsten Weg gen Gipfel aus; habe es dann wohl auch konsequent falsch ins Gipfelbuch eingetragen). Im Richterführer ist es durch die Verschneidung unten als NW-eigenzeichnet, eigentlich geht der aber (mit dem Erstersteigerweg) schon am ersten Bäumchen nach links weg. Glaube aber viele kreuchen weiter durch die Verschneidung und denken sie sind im NW. Der Gipfelbuchwart könnte mal in den Originalaufzeichnungen nachschauen, was dort eigentlich beschrieben ist. Anyway, falls es der Rheinboldweg ist (im 78er-Führer läuft der noch als Variante "Ausstiegsspalt" zum NW und faängt von dessen Standring aus an) mein Kommentar zur Route, wie sie hier in der DB beschrieben ist: Ringfreie, rustikale und teils dreidimensionale Kletterei. Mit etwas Gespür läßt sich der Weg gut mit Cam 0.3-3 gut absichern. Stand auf der Felsnase (im Reitsitz) sinvoll ob Seilverlaufes (lange Schlinge einpacken). Kurzer, oben breiter und bissle abdrängender Aussteigsriss, wenn man aber im Dreck sucht, kommen hilfreiche Griffe. Der Pfeilerweg ist gängiger...
Wirklich schöner und abwechslungsreicher Weg, der sich gut mit Friends der Größen 0 bis 3,5 absichern lässt. Um den Block ne lange Schlinge legen und gut verlängern. Fr. 1,5 hat die Lage in der überdachten Mini-Verschneidung ganz gut entschärft. Vorm Gipfelausstieg liegt ein Fr. 3 bombensicher im Riss. Die geschlagenen Griffe erleichtern den Ausstieg natürlich erheblich. Wegverlauf im Topo schwer zu sehen, die geschlagenen Griffe weisen den Weg.
  V: Ostwandspalt 4+
  Nach der Felsnase links ansteigend und bei kurzem Einriss z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  6.8.1949
2 Kommentare 2 Kommentare
"Nordwandspalt" wohl eher!
mit Camalots 0.4, 0.75, 2 und 3 bis Stand am Block nach der Felsnase (lange Schlingen) gut absicherbar. Ausstieg besser über Nordwandspalt (Camalot 0.4, 3). Dadurch hat man eine vernünftig abgesicherte Route und einen ordentlichen Seilverlauf (falls man einfach nur auf den Gipfel will).
Erstersteigerweg 5
  Startet von Plateau unter der eindrucksvoll steilen N-Kante: Bei Querriss an Bäumchen vorbei nach links (SU, Cam #0.x u. #0.75) und über kurze Wand zu weiterem Sims. Nach links zu nR auf bequemem Band (evtl. Stand), ausgesetzt nach links - an losem Block vorbei - bis kurz vor die Talkante (H) und hier hinauf z. nAR u. G. Cam #3 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Ludwig Mann
 Josef Baumgärtner
 Karl Schenk
 
Datum :  14.4.1911
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Hat heute auch mal wieder eine Begehung bekommen. Die Querung bis zum Standring ist ein ziemlich kleingriffiges Geieiere, vor allem auf den ersten paar Metern wo auch noch Moos und Humus auf dem Band sind, aber mit S (Baum), großer SU zu Beginn (lange S einpacken), Cam C3-1, Cam 0.75 und Cam 3 doch erstaunlich gut absicherbar (auf den Boden wird man im Falle des Abganges nicht fallen). Sinds leider nicht bis zum Ende gequert, da die Variante "Rissaustieg" einfach am logischten erschien (Blick in den Klefü vorher würd helfen), da es nach dem Stand quasi nach zwei Metern nicht besonders schweren Kletterns auf den Gipfel geht. Auch bis dahin recht happig und bedenkt man die damaligen Mittel dann mal wieder ein: Respekt vor den Manns!
Der Ring im gerissenen Block ist Geschichte.
  V: Normalweg 4
  Vom nR rechterhand über bemooste Wand - früher half ein Baum, jetzt schwer findbare manip. Griffe - z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
 
Datum :  22.5.1924
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  V: Rissvariante 5+
  Vor der ausgesetzten Querung an breitem Riss (Cam #4) z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Nicole Humbert
 Jean Humbert
 Helmut Daigger
 
Datum :  7.5.1970
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