maximale Höhe: 45m

Für Liebhaber "traditioneller" Routen ein toller Wandbereich, in dem man sich maßgeblich im anspruchsvollem VIIer-Pfalz-Gelände austoben kann - wenn denn alles hält!
Ob der machmal miesen Gesteinsqualität sollte es vorher eine zeitlang nicht geregnet haben.

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Geierstein Rechte Südwestseite
Luger-Tor-Weg 7-
  6m links und oberhalb der O-Kante durch eine kurze Verschneidung zu markanter Schuppe. An ihr (R) zu Lochreihe, an der nach rechts (2R) bis in eine Wabenwand gequert wird. Empor zum 4.R und abdrängend hinauf (R) zu einer bequemen Nische (R, Stand).
Ab hier nicht mehr ganz so schön wie unten. 2m empor auf ein breites Band und weit nach rechts zur NO-Kante. Rechts bei R empor (R) und linkshaltend durch die O-Wand (R) bis um die SO-Kante (R). Links von ihr z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 Hugo Erhart
 
Datum :  24.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/luger-tor-weg/
1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen
  V: Direkteinstieg 8-
  Direkt zum 3.R.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Reinhardt
 Frank Eigner
 
Datum :  3.7.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
...Den 1. geschlagenen Haken saniert und einen R platziert. In den nächsten Wochen kommt nach genehmigter Absprache bei der letzten SanSi - Sitzung zwischen 1. und jetzigem 2. R noch ein nR dazu. z.Zt. noch saugefährlich und beim klippen des 2. R Grounder garantiert!
Endspiel 9-/9
  Mit "Luger-Tor-Weg - Direkteinstieg" beginnen nach der Kreuzung vom "Luger-Tor-Weg" immer knapp links den R folgend z. AR (unter Überhang).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  22.6.2008
4 Kommentare 4 Kommentare
Warum wird hier nicht der Felswart tätig?? Mit "Arme anlegen" ist es da ja bald nicht mehr getan.
Entspricht nicht den selbst auferlegten Regeln fürs (Rest)Erschließen von Neutouren :-(
Meine Meinung: "Eigenständige Linie" - sorry aber das ist echt ein schlechter Witz. Da muss man sich doch total zwingen um nicht die Griffe der beiden angrenzenden tollen "klassischen" Wege zu benutzen. Eigentlich kann man auch komplett den Luger Torweg klettern und immer auf der Ringe nach links queren um diese einzuhängen. Was soll das?
Mit ausreichend Fantasie oder besser gesagt Realitätsverlust findet irgendjemand bestimmt auch "eigene Linien" zwischen Jubi-riss und Im Westen oder zwischen Utopia und Nordwestpassage, aber ich find's blöd.
An so manchem Felsen wünsch' ich mir doch echt mal ein Zone-3-Schild wie in Franken..
Wurde von mir saniert - und unten begradigt. Urspr. waren es 4R und der AR. Oben raus jetzt 2nR dazu gesetzt und vom 3.R im L-T-Weg eine direkte Routenführung (1R) ergänzt.
Die Schwierigkeit bleibt ziemlich erhalten und liegt bei einem vollständigen Durchstieg bei glatt 9!
Mit dem Direkteinstieg ergibt sich eine klasse direkte und eigenständige Linie mit anhaltend schweren Zügen im zentralen Wandbereich!
Man kann auch vom 4.R des Torwegs einqueren und hat dann eine sehr schöne 8-/8 mit ca. 30m Länge.
Hoffe dass es jetzt häufiger geklettert wird.
Leider fehlt die Linie, man klettert oben doch ein Stück rechts vom Ring (direkt am Ring sah's auch nicht beklettert aus). Die Züge sind ok, eine ziemlich scharfe Leiste muss weit durchgezogen werden, danach wegen der schlechten Tritte noch recht anstrengend.
Oben raus dann ziemlich brüchig aber leichter.
Kein Anfang vom Ende 7+
  Mit "Julius-S..." beginnen und aus dem Erker rechts über abdrängende Waben (2R, Fr #1.5) z. (urspr. A)R in rinnenartigem Einriss - und neuerdings (R) z. AR (gemeinsam mit "Endspiel").
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  14.3.1986
3 Kommentare 3 Kommentare
Sicherlich gängiger als Reibeisen und Reibekuchen für den Grad, dafür mal kein wirklicher Längenzug außer das klippen des ersten Rings (vom Absatz), für Kleine besser eine PANIC einpacken...imho geht die Bewertung iO...
Dem Vorkommentar ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen, es sei denn, man fügt die Griffabfolgen nicht optimal aneinander. Mir schon so geschehen.
8-??? Ist selbst für 7+ noch geschenkt, v.a. wenn man sich die Abwertungen von anderen Touren hier am Fels anschaut...
Julius-Schantz-Gedächtnisweg 7-
  An der Einstiegsschuppe des "Luger-Tor-Weges" links den Hand-Faustriss empor in Erker (R). Linkshaltend über Platte (2R) unter Rissüberhang mit Block. Über ihn und dem Riss folgend (R) zu überdachtem Band (Stand-nR; u. ggfalls nach links in die Scharte).
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 und
 Winfried Eberhardt
 
Datum :  21.4.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Mittlerweile gar nicht mehr so bröselig wie früher und eine lohnende Alternative zum Südriss oder zum Torweg. Technische Schlüsselstelle liegt unten in der Platte - entspannt gesichert durch 2 Ringe. Der imposante Rissüberhang ist gut abgeklettert, ein mittlerer Friend zu Beginn und ein dicker oben nimmt ihm den Schrecken.
  V: Linker Einstiegsriss 6+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 
Datum :  28.5.1994
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  V: Rechtsausleger 6+
  Mit "Südwandriss" beginnen und vom 1.R aus nach rechts über Rissspur zum Rissüberhang.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Randy Ritz
 
Datum :  Frühjahr1997
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  V: Direkter Ausstieg 6+
  Vom überdachten Band dem Riss weiter folgend z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  25.8.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Irgendwo hatte ich mal gelesen: unkletterbar! Ganz so schlimm ist es aber nicht ... An der rechten Kante leider ein Wackelklötzchen, im Riss darüber ein solider Friend, danach zunehmend flechtig. Den Komplettabsturz verhindert allerdings der (verkackte) Standring in der Nische.
Südwandriss 6+
  Aus der Scharte zwischen Geierkopf und -schnabel zieht ein oben kaminartiger breiter Riss herab, der sich etwa 15m über dem Boden gabelt. Den rechten, linksgeneigten Riss (R) empor, zuletzt kaminartig (Fr #4 o. #5) zu R unter gr. Schulterrissüberhang (evtl. Stand).
Über diesen (2R) - urspr. technisch (mHf) rechts vom Riss - und den Risskamin weiter in die Scharte (Stand-R).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Hugo Erhart
 
Datum :  2.8.1953
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bis zum 2.R - m.E. allerdings auch schon 5+ - kann man das auch als "familiären Aufwärmer" nutzen
www.morchel.org/die-klassiker/südriss/
...Selbst mit gefundenem Riesenhenkel bleibt der Rissüberhang eindrucksvoll und die Bewertung 6+,ähem nun ja,etwas streng.Aber ein wunderbarer Weg,den man nicht ohne etwas "Mobilerfahrung" angehen sollte.
Feiner Riss unten, aber am Dächel nach dem dritten Ring kann man sich das Leben schwermachen, wenn man den von unten etwas versteckten Rießenhenkel irgendwie nicht findet. Absicherung gut.
  V: Zurückverbunden 6
  Mit "Julius-S.-Ged.Weg" beginnen und von dessen 2.R linkshaltend z. 2.R.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 Peter Weinrich
 
Datum :  1985
0 Kommentare 0 Kommentare
Geisterweg 6-
  Den direkteren Riss bis zum 2.R vom "Südwandriss" (evtl. Stand). Nach links heraus und - "Mauersegler" kreuzend (nR) - wenig ansteigende Linksquerung unter einen Rissüberhang (rechts davon R von "Herzkammerflimmern"). An ihm gerade empor zu Nische (nR = AR von "Herzkammerflimmern"). Urspr. links ansteigend z. Grat (und "Bärenbrunner-Maiden-Weg").
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  18.6.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Das E1 bezieht sich auf den letzten Teil der Querung. Der Riss bis unters Dach ist gut absicherbar und eine nette Alternative zum "Südwandriss"
Mauersegler 7+
  Rechts vom "Herzkammerflimmern" den R folgend mit leichtem Rechtsdrall am 4.R zu Überhang und über diesen z. AR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  17.5.1998
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Leisten am 4.R waren ursprünglich wohl kantiger ...: Aus einer recht stabilen Position mit großem Untergriff und Panikschlinge lässt sich der 4.R gut klippen. Außerdem kann hier noch gut ein größerer Friend gelegt werden.
Schöne Kletterei.Gefällt mir sehr gut. Diese wird immer leichter, je höher man kommt. War die Route schon immer so gesichert? Oder wurde sie nachsaniert ?
Herzkammerflimmern 7+
  Ca. 10m links vom "Südwandriss" über Platte zu R und links zu Einschnitt (Fr #5 o. Hex #11). Kurz nach rechts und gerade zu einem Loch und 2.R. Gerade über die Wand (R) und abdrängende Stelle (R), zuletzt an Riss z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 
Datum :  April1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr spannende Tour (vor allem für Kleine) zwischen dem 1. und 2. Ring. In dem Loch ca. 1m unter dem 2. Ring geht noch ein 1er Cam. Danach geht es kratzig an schwer sichtbaren kleinen Leisten weiter. Wer will kann darüber in der Platte noch einen weiteren 1er Cam legen. Die nächsten Meter sind leicht um sich für den Abschlussüberhang zu erholen.
Super schöne Scharfi-Tour, die an der Schlüsselstelle, wenn notwendig, mit ca. 1-10 Friends oder grossen Hexen top absicherbar ist!! Danach optimal abgesichert... Wird viel zu selten gemacht und deshalb ist sie auch nicht mit Maggi kontaminiert!
  V: Muhme Rumpumpel 7+
  Vom 1.R linkshaltend zu Schuppe und gerade über abdrängende Wand (R, Fr #1.5) zum o.T. des "Herzkammerflimmerns".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 
Datum :  Oktober2014
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Das tapfere Schneiderlein 8-/8
  Vom Einstieg des "Geierweg" aus direkt durch die Wand (R, Fr #2) hinauf, an Querriss nach rechts und über Platte (R) unter Überhang (2.R vom "Geierweg"). Gerade (R) über den Überhang z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 
Datum :  05.09.2012
1 Kommentare 1 Kommentare
Fast hätte ich ja Pwe zitiert: Schade um jeden Ring. Die Schlüsselstelle ist aber doch nicht so schlecht. Bis dahin leicht, aber sandig. Der neue Mittelteil - statt in den Riss nach rechts auf Platte (R) - ist weniger schön als der Riss und die paar Henkelzüge nach dem Band reißen es auch nicht mehr raus. Vier schöne Züge...
Geierweg 7
  10m links vom "Herzkammerflimmern" (wo der Wandfuß fast horizontal verläuft) zu Waben (Hex #8) und im Rechtsbogen (mittl. Rock) zu R. Links davon empor und gleich nach rechts zu Handriss (mittl. Fr, Rock #9), dem man bis unter die Überhänge folgt (R, evtl. Stand). Nach rechts zu Rissüberhang und diesen z. nAR (oder weiter z. Grat und "Bärenbrunner-Maiden-Weg").
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  5.5.1976
3 Kommentare 3 Kommentare
Kletterer/innen im Nachstieg empfinden wahrscheinlich auch den Seilverlauf bei diesem Zug als Belastung. Über die Sicherungssituation und die Bewertung des abschließenden Rissdaches wurde ebenfalls noch nichts geschrieben ...
zur "fast noch urzeitlichen" Bewertung gilt es festzuhalten, dass man mit einem eher weiten Zug zum Überwinden des 1.R konfrontiert wird. 1.70m-Kletterer/innen halten hier schnell mal eine abschüssige Leiste unterhalb der "eigentlichen" Griffe - und damit ist VII doch (eher sehr) untertrieben ;-)
Den Zustieg zum R kann man einigermaßen absichern (Fr 1 und Hex 8 in Wabe, danach geht noch ein kleiner Rock). Im Riß nach der Querung geht ein mittl. Fr. sowie ein Rock 9).
  V: Demut 7-
  Nach dem 1.R gerade weiter zum 2.R von "Prorcastination".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Lukas Weinrich
 Rainer Korn
 
Datum :  9.3.2014
1 Kommentare 1 Kommentare
bez. Schwierigkeit siehe mein Kommentar beim "Geierweg"
Procrastination 6
  4m rechts der "Eichenverschneidung" über Riss auf Band. 2m nach links und an filigranen Waben vorbei (nR) schräg rechts über Wand (Cam #2) unter kl.Dach (nR). 2m nach rechts zu Rissspur und gerade auf Band. Weiter zu Fingerriss und dem Risssystem folgend (nR) gerade z. Grat.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  16.3.2012
4 Kommentare 4 Kommentare
Auf dem Bändchen nach dem 2.(n)R muss man sich mit der Absicherung für die komm. Strecke zum 3.(n)R befassen. Ein (besser) gut verlängerter mittl. Rock rechts in der Rißspur und v.a. eine SU im Wabenfeld links (fast besser als "Durchstecker" mit nem gr. Rock) sorgen für eine "Grund"-Absicherung - v.a. weil oben zum R nicht alles halten "muss" ;-(
Trotz dreier nachträglicher Ringe und dem um einiges festeren "Vierplus-Einstieg" von links eher was für waschechte Pfälzer. Da schadets nicht, wenn man schon ein bisschen Sandstein mit der Muttermilch zu sich genommen hat. Schlussendlich ist und bleibt das Beste an der Tour ... der Erstbegeher! Gruß aus Landau!
Der Einstieg erfolgt besser über die "Eichenverschneidung"
3nR vom Erstbegeher gesetzt.
Eichenverschneidung 5
  Durch markante Verschneidung zu namensgebendem Baum und weiter z. Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Günter Ross
 
Datum :  5.9.1959
1 Kommentare 1 Kommentare
...Super abzusichern,Schöne Route