maximale Höhe: 30m

Ein rundlicher Felsrücken, offensichtlich gelegen zwischen Gossersweiler und Stein.

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AR gesetzt, etwa auf gleicher Höhe, quasi gleiche Abseilroute wie mit Kreuz über Westwand...

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Von der Kuppe zwischen Gossersweiler und Stein oder von der Grundschule jeweils einfach in 2min.

Engelmannsfels
Normalweg 1
  Von links oder direkter von unterhalb des Grates startend zu kurzer Rissverschneidung links vom unteren SW-Grat. Durch sie auf Podest und rechts direkt über den SW-Grat (schlechte SU, Cam #0,75 u. #4) auf gr.Schulter (evtl. Stand; nAR von "Fersenfrei"). Über den flachen Grat (nR) z.G.
Unterwegs und v.a. an einem westseitig angelehnten Block ergeben sich noch mehrere kleine Varianten (alle max. 2).
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Tourenlaenge:  56m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Nicht nur für Kletteranfänger, sondern vor allem für Kinder geeignet. Man muss halt sich ein wenig Zeit nehmen. Aber warum die "Kleine Ostwand" topropen?
Unmengen gehackter Griffe...
Schöner Weg zum Gipfel für Freunde des gepflegten Ausblicks. Über die Absicherung braucht man sich nicht den Kopf zerbrechen, da es aufgrund des leichten Geländes auch ohne geht. Aber Stellen für Friends lassen sich ebenfalls finden. Seil kann man ja mitnehmen um dann von oben die Kleine Ostwand (VI) zu topropen. Sehr schön um Kletteranfängern ein Gipfelerlebnis zu bescheren.
Eine lange aber schöne Treppe.
  V: Birkenrampe 2
  Vom Podest an flach nach links ziehenden Rissen zum Ausstieg des "Südgratanstieges".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  2.10.1971
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Südgratanstieg 5
  Westseitig ganz rechts an sich oben verbreiterndem Riss zu Felsfenster (Stand-nR). Über Überhang zu gr.Schulter im "Normalweg".
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Netter, kurzer Weg, entgegen der Angabe im Richter-Führer defintiv nicht dreckig, und kann man schon machen. Paar gute Züge auf den ersten Metern, dann übliches leichtes Pfalzgelände. R sitz wirklich unnütz. Absicherung mit mobilem Gerät fand ich in Ordnung.
3 ist tatsächlich Schwachsinn, evtl. früher mit SSt/Baum geklettert? Hier bewahrheitet sich die alte Regel, dass in der Pfalz die ersten Meter nicht mitbewertet werden. Welcher Schwachkopf hat hier am Einstieg einige große Tritte gehackt? Sah ziemlich frisch aus...
Da kann ich nur zustimmen: der Einstieg hat mit III nix zu tun. Da muss man schon ein wenig Rissklettern können. Ist man dann aber mal abgehoben, wirds ganz nett und lässt sich auch gut mit mittleren Friends entschärfen. Der Ring vorm Ausstiegsüberhang ist halt ein Abseiler. Muss man ja nicht klinken, da der Überhang aufgrund geschlagener Griffe harmlos ist. Durchaus auch im Toprope für Rissanfänger eine gute Übung.
Nix besonderes, Einstieg aber schwerer als 3. Unten mittlerer Friend in Riss, ev. KK, dann noch eine Schlinge um Baum und schon ist man oben. Im Panico-Führer stehts mit 1R drin - den Ring hab ich zwar gesehen, aber ausgelassen, da viel zu weit rechts (gehört ev. garnicht zur Tour)
Halleluja 6+
  Zwischen "Südgratanstieg" und "Kleinem Westriss" über Wand zu Band (R). Über Wand linkshaltend zu R und botanisch z.G.
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Tourenlaenge:  18m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Ulbrich
 Jürgen Anders
 Roland Bär
 Thomas Nöltner
 Marianne Wolters
 
Datum :  1.6.1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Der Route fehlt sozusagen die bessere Hälfte, es sei denn die wurde wirklich einmal gerade ausgestiegen. Dann allerdings käme man mit einem nR und sep. Umlenker i.d. Gipfelzone - und einigem Putzaufwand im wahrsten Sinne weiter.
Weiß nicht, was die Friends vorm ersten Ring bringen sollen: entweder, man klatscht mit in den Friend eingehängtem Seil im Einstieg auf, oder man reißt den ebenfalls eingehängten, in den Querrissen platzierten Friend (oder zwei, drei) raus und klatscht auf, so oder so- unangenehm. Entweder man bringt´s bis zum Ring, oder man humpelt heim.
Der Rest des Weges ist derbe brüchig, und man sollte unbedingt vorher die Position des zweiten Rings vom Boden aus checken. Bin erst ein paar Meter senkrecht über dem ersten weiter geklettert, und dann aufgrund des extremen Bruchs wieder zurück. Dann erst hab ich den Ring weiter links in der Wand entdeckt.
Diesen Weg muß man nicht unbedingt klettern.
Der Einstieg ist schon nicht ohne. Gewusst wie halt! Aber vor dem ersten Ring sollte man schon was legen, da die Tour im Einstiegsbereich recht bröcklig ist. Außerdem fragt man sich zum ersten Ring hin, was das bitteschön mit VI+ zu tun haben soll. Schätze mal dass das hier eher im unteren 7ten Grad beheimatet ist. Aber egal, ist ja eh hoffnungslos subjektiv. Also Friend 3 ins Lettenloch am Einstieg, dann Friend 1 und 0,5 (doppelt hält hier wirklich besser) in Querrisse beim Band. Auf dem angekommen, lässt sich der erste Ring problemlos klippen. Zum zweiten Ring nach links queren und die schönen Leisten fest anpacken.
Den Rest kann man sich wegen Überwucherung sparen, also besser am 2. Ring abseilen. Es gibt schöneres an diesem Fels!
Kleiner Westriss 6
  5m links vom "Südgratanstieg" an Handriss (Cam #2, SU, R, Cam #0.4; früher je 2Ks davor u. danach) zu breitem Riss (Cam #3) und nAR.
Der Weiterweg gestaltet sich unangenehm botanisch.
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Tourenlaenge:  20m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  4S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Wolfgang Scherer
 Fred Frey
 
Datum :  6.9.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
nachdem ich unterhalb des Ringes wieder abgeklettert bin hab ich es mir als toprope eingehängt. An einem 2. R an einer Kiefer. Keine Ahnung wo der Ring dazu gehört. Schöne Risskletterei. In brauchbarer Felsqualität. Ein paar begehungen mehr würden der Tour sicher nicht schaden. Ob man nach dem 2. R die Botanik weiter studieren will kann man da ja noch immer entscheiden.
Sieht auf den ersten Blick recht harmlos aus. Der erste und einzige Ring auf einer Höhe von 8m ist ebenfalls gut einzusehen. Bis dahin kann man mittlere Friends (3er, 2er) gut im Riss platzieren zur Beruhigung der Nerven. Interessant wird die Geschichte erst nach dem Ring. Ausgesetzter und dadurch schwerer verlangt die Tour schon einiges ab. Ein Friend 0,5 bzw. 1 vor dem abdrängenden Schlussteil ist Pflicht, denn dem Gestein ist nicht überall zu trauen. Oben raus zeiht ein nach rechts geneigter Riss. Der wird wohl so selten beklettert, dass er im oberen Teil komplett zugemoost ist. Aufpassen! Abrutschgefahr (besser noch ein 3,5 er Fr. in dem Riss versenken!) Unterm Gipfel entweder nach links zum Abseiler oder nach rechts zur Schulter queren!
Sündenfall 6+
  Mit "Direkte Westwand" beginnen und vom 1.R gerade weiter über Wand (R) und Wulst (Cam #0.4 u. #2) zu Band (Stand-nR; 4m unterhalb des Gipfels).
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Tourenlaenge:  23m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  25.4.1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Längensache übern 2.R, danach passt vielleicht sogar Cam#3 in Diagonaldoppelminiriss. ...cool bleiben vom Wulst zum AR (siehe Ingo), ...du schaffst das!
Der beste dort von mir gekletterte Weg, gut gesichert mit Überraschung am Ende. Kann man nur emofehlen.
Der Ausstieg über den runden Wulst ins Flache ist äußerst unangenehm...
Direkte Westwand 7/7+
  Als Kombination von "Neuer" und "Alter [H.Laub, A.Friedrich; 18.7.1959] Westwandführe": Ca. 5m rechts der "Westwand" zu kurzem Riss und gerade zu R, über ihn (Hf) und nach links (R) in Nische knapp rechts der "Westwand" (R). Gerade hinauf (R) und an Handriss weiter (früher Ks, R) z. nAR (knapp unterhalb des G.).
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Tourenlaenge:  24m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Fred Frey
 
Datum :  8.7.1972
6 Kommentare 6 Kommentare
Im Ausstiegsriss wohnt (und surrt) aktuell ein Siebenschläfer.
Wie klein muss man sein, damit der Einstieg 7 wird? Da wird m.E. in vielen Pfalz-5ern mehr abgefordert. Ansonsten natürlich eine Toptour, mit ungewöhnlich positiven Griffen!
Einfach eine klasse Route, guter Fels, dankbar abzusichern und kurz unterhalb des Gipfels mit AR. Nach dem letzten R zum AR sollte es halbwegs trocken sein.
S.-Grad angepasst (am Erker fehlt der entscheidende Griff)
Der gleichgewichtsfordernde Bouldereinstieg löst sich gut auf, wenn man denn weiß, welchen Fuß man in welches Loch stellen soll; wobei mehr Spannweite natürlich die besseren Griffe beschert. ...Der Riss nach dem Erker ist super abzusichern, sehr griffig und bietet immer 'was zum Stehen: Tolle Tour!
für mein Empfinden ,oder Kletterkönnen hat der Einstieg nix mit 6+ zutun mit ner Körpergröße von 1,80m schwierg ab zu heben.
Westwand 6
  Als Kombination von "Alter" und "Neuer Westwandführe": Vom linken Ende des kl.Plateaus am Wandfuß ausgesetzt zu geneigter Rissschuppe und zu R an deren Ende. Gerade hinauf (Hf) zu Fingerriss links einer Nische (Cam #0.5) und dem breiter werdenden Riss (früher Ks, R) hinauf, zuletzt rechtshaltend z. nAR (unterhalb des G.).
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Tourenlaenge:  24m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  18.7.1959
1 Kommentare 1 Kommentare
Einstieg mit kleinem Friend in Lette und Cam#1 in Riss gut absicherbar, danach nicht an allem ziehen, aber gut abzusichern. Vom Erker weg erstmal spannend (Cam #0,5 und Keil), aber letztendlich gutmütig. Insgesamt in dem Grad empfehlenswert, um ringfreies Klettern zu üben.
Sachsenweg
  Wegen des Elektrokabels für die Gipfelkreuzbeleuchtung nicht begehbar.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Dietrich Hasse
 Christoph Hebestreit
 
Datum :  14.7.1973
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Hampelmann 8
  3m rechts oberhalb des tiefsten Punkts diagonal nach links (R, am besten vorgehängt) zur N-Kante. An ihr (R) zu Einschnitt (R) und Abflachung. Rechts über teils abdrängende Wand (3R) z. orig. AR, den man noch überklettert (weiterer AR nutzbar).
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Sabine Tittel
 Christof Stiegler
 
Datum :  3.10.2004
3 Kommentare 3 Kommentare
Pfiffige Stelle am 2.R, und die Kiesel rechts werden immer weniger ;-/
Ich stimme Oli zu: Klasse Tour und sicher sternchenwürdig. Die Schlüsselpassage an der (Mar)Kante ist super, der Rest im Vergleich zu mancher Erschließung aus letzter Zeit auch nicht besonders sandig.
Da war Jens wohl etwas zu selbstkritisch in seinem Topo.
In trockenem, sauberen Zustand eine feine Route mit allerlei pfalztypischen Spielereien. Nicht leicht für den Grad. Hat Spaß gemacht!
Verdamp lang her 7+
  An der N-Kante (H, R) zu Absatz unterm glatten Teil der O-Wand. Zuerst in deren Mitte, dann links der Kante den R folgend bis unter Überhang. Zuerst rechts der Kante (H), dann links (R) z. AR u.G.
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  16.9.2020
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P: ????
  Mit "Direkte Ostwand" beginnen (2R) und gleich nach rechts ...
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  
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Direkte Ostwand 6+
  5m links der N-Kante an Schuppe empor (2R), dann links an Rissspur (7H) ganz hinauf und links aufwärts zu Band (H; Stand). Gerade zu H, dann rechts zur Kante und an ihr (gr.SU) z.G.
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Ringe:  10
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Manfred Geber
 Jean Humbert
 
Datum :  10.10.1971
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Hexenfeuer 7/7+
  Knapp rechts von "Teufelsfrau" über Wulst (R) gerade unter Verschneidungserker und linkerhand (R) über markante Verwitterung [2011 ergänzt] zum Sims unter abdrängender Wand. Links bei R ziemlich gerade (R) oder mit Linksbogen z. nAR.
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Falk Heinicke
 Cathleen Heinicke
 
Datum :  30.4.2004
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Einstieg ist nicht nur hässlich, sondern auch ganz schön schwer. Der Mittelteil über die direkte Variante ist großhenklig, man sollte etwas schauen, woran man zieht. Oben am Ausstieg direkt über den R ist ne coole Stelle, aber wie pwe schon schrieb ziemlich schwer für 7.
Insgesamt eine der besseren Touren von Herrn FH.
Route ist aktuell in gutem Zustand, Schlüsselstelle ist am 1.R. Danach kommt tolle, homogene Kletterei. Mit der Variante eine schöne Kombi und nach dem 3.R liegt noch ein Fr.0,5! Hat mir gefallen.
Schöne, griffig-athletische Züge im oberen Bereich; wie pwe schon schrub, bietet sich am letzten Ring ein deutlicher Linksbogen an, zumal sich die Direktvariante ziemlich verflechtet darstellt.
Zusätzlich einiges mobil absicherbar.
...Der Block ist Geschichte.....
Links vom 3 R ist ein Block der wohl als Ruhepunkt und auch beim Abseilen als Tritt genutzt wird. Den sollte man sich mal genau anschauen wenn NIEMAND im Einstiegsbereich steht !
Unten eher unschön. Der obere Teil ist Ok. Die Ausstiegswand entweder links als Aufrichtproblem oder deutlich schwerer rechts vom Ring mit kleinen Griffen. Ob das dann aber noch 7 ist ....
Teufelsfrau 6+
  Im linken Teil der S-Wand über Wand (nR, mittl.Rock) und Verschneidungserker (nR) auf Platte. Links oben an Rissspur (mittl.Rocks) zu Sims (nR, evtl. Stand). Rechtshaltend (nR), zuletzt gerade z. nAR bzw. G.
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Rocks 4 - 6
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  29.8.1984
9 Kommentare 9 Kommentare
Die Bedenken bez. des nAR kann ich relativieren: Dort wo er steckt hört sich der Fels solide an. Schaftlänge allerdings unbekannt :-(
Nach wie vor eine schöne, abwechslungsreiche Route.
Der AR fand ich nicht so überzeugend. Oder bin ich überängstlich?
Hatte mir etwas mehr erwartet, da ich schon öfters gehört hatte, dass die Tour schön sei. Schon einige Zonen mit zweifelhaftem Gestein und leider auch tlw. recht unabgeklettert. Könnte mehr Begehungen vertragen. Die schwierigsten Züge sind auch immer da, wo kein Ring ist (z.B. zum 4. Ring hin, hier aber noch guter Friend möglich). An der Keilstelle zw. 1. und 2. R verbaut man sich etwas die Griffe.
"Sehr schön"... naja, wohl Geschmacksache. Vielleicht war´s auch einfach nicht mein Tag/Fels.
Die Tour hab ich als sehr schön in Erinnerung und an "schlechte Felsqualität" kann ich mich nicht erinnern.
Schlechte Felsqualität? Holla, was Ansprüche. Man beachte, dass alle 4R nR sind.....
Liege mit diesem Grad noch locker in der Komfortzone, aber dieser Weg hat was gruseliges. Es liegt auch weniger an der klettertechnischen Schwierigkeit, sondern vielmehr an der schlechten Felsqualität, mit der man die Schwierigkeiten zu bewältigen hat. Meiner Meinung nach werden hier höhere Fertigkeiten im Keilelegen verlangt als anderswo, und für Anfänger wohl nur auf Glück absicherbar. Definitv einer E-Bewertung würdig, und das sage ich sicher nicht oft.
Klasse Tour die aber zwingend die Beherrschung des Schwierigkeitsgrades und das Legen von Keilen (Rocks) voraussetzt.
Kleine Ostwand 6
  Knapp links von "Teufelsfrau" unter offensichtlichem Rissüberhang an Rissspur (nR, Cam #0.4 u. #0.5) hinauf und in Linksschleife (R) zu ausgeprägtem Riss mit Durchschlupf (Stand-nR). Orig. westseitig oder direkt über Rissüberhang (Cam #4) z. nR im "Normalweg".
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Tourenlaenge:  19m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Im direkten Ausstieg etwas schwerer, wie der Originalweg durchs Loch. Mit Fr 5 und Fr 3 zudem sehr gut absicherbar.
Würde auch zur glatten VI tendieren, da der Direktausstieg definitiv die schwerste Stelle der Tour darstellt. Ohne den isses eher VI-.
Leider gab es am ausstieg etwas bruch, was diesen nicht einfacher gestaltet.
Die glatte 6 kommt schon hin. Der Einstieg ist etwas Fummelei, der Ausstieg die Schlüsselstelle.
Lässt sich mit einem 4er Cam sichern. Jedoch sollte sich ein 6er am besten eignen da man diesen weiter vorne platzieren kann.
Wohl die gängigste Toprope-Tour am Engelmannsfels, die sich jedoch auch ganz passabel vorsteigen lässt. Im feinen Einstiegsriss lässt sich ein Fr 00 zum 1.R hin platzieren. Danach noch Fr 1 und Fr 1,5 in zwei schöne Lettenlöcher im plattigen Wandteil, ehe man nach links zur Verscheidung hin über brummende Henkel schleicht und den 2.R erleichtert klippt. Dann einmal auf Reibung treten und wieder weisen große Griffe zum luftigen Ausstiegsüberhang (Schlüsselstelle). Mit Fr 5 im Riss und Fr 3 im Querriss links daneben, kann auch hier nicht mehr viel anbrennen. Als Schulterriss geklettert eher technisch anspruchsvoll! Geht aber bestimmt auch über außen an den Henkeln mit viel Power in den Armen!
Fersenfrei 5+
  Links der "Kleinen Ostwand" den R folgend, zuletzt [U.Daigger, D.Kreuter am 20.5.1967 von der "Kleinen Ostwand" aus] über kl.Überhang z. W-Grat (Stand-nR).
  Detail
Tourenlaenge:  19m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Lothar Theobald
 Willi Stilb
 
Datum :  23.8.2008
1 Kommentare 1 Kommentare
Ein Kommentar zum 10.Jahrestag: Interessante, teils mürbe Strukturen, die gefühlvoll beklettert werden wollen. Mobiles geht auch; Sichernde/r sollte etwas Obacht geben; fest und gut übern 2.R ( egal,ob über links oder eher rechts): Ruhig mal machen!