maximale Höhe: 34m Gipfelbuch vorhanden

Der schlanke Felsturm recht weit unten am O-Grat des Eichelberges nördlich überm Sportplatz bei Stein bietet neben einigen eher klassisch angehauchten Routen eine herrliche Gipfelaussicht. Die Gesteinsqualität wird nach oben hin leider immer bescheidener.
Durch Abholzung und Windbruch ist es hier wieder recht hell, mit oft gute Bedingungen. Dies trifft v.a. dann zu, wenn die "Gipfelbar" befüllt ist.

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Schöne Idee - das mit der "Gipfelbar": Prost!
aka Kri(e)mhildenstein
aka Keeshäwel
Für alle, die schon länger nicht mehr da waren: der Fels wurde freigestellt und sieht jetzt richtig klasse aus.

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Vom Tennisplatz auf breitem Weg 300m westwärts und nach rechts bergauf zum Fels.

Steiner Nadel
Normalweg 2
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bez. S.-Grad: Wenn man E2/A3 in die Überlegung mit einbezieht kommt es hin - das ist anderswo (also ohne Ernsthaftigkeits- und Absicherungsaufwand-Betrachtung) dann durchaus "schnell" nicht mehr ein 2er.
Wunderbarer Weg. Aber auch immer wieder lustig, was in der Pfalz noch als II durch geht. Die Passage vom ersten Ring (Stand) weg in die Platte und der dann folgende Einstieg in die Querung gingen anderswo vermutlich auch für IV durch und keiner würde sich beschweren.
Toptour !!! Abwechlungsreicher Weg, in dem sich auch die ein oder andere Kuhglocke verbauen läßt.
Für einen Anfänger aber ganz schön steil. Lässt sich aber auch von solchem Aspiranten sehr gut absichern.
Sehr schöner IIer mit ner luftigen kleinen Querung. 0.4 Cam vor dem Band, dann 4er Cam am Anfang des treppigen Kamins.
  V: Direkter Einstieg 6/6+
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Wie heißt es so oft: Wer nicht klemmen kann, wird es hier lernen. Beide Rissüberhänge gehen ein wenig nach oben auf, sodass unten die Hand saugend klemmt und oben dann etwas Fantasie gefragt ist. Achtung Onsight-Spoiler: Im zweiten Rissüberhang ist im Rissinneren (rechte Seite) ein großer Griff versteckt, der ggf. hilfreich sein kann.
In ersten Überhang passt der große 5er Friend ganz gut. Den zweiten m.E. schwierigeren Rissüberhang sichert man mit Fr. 2,5 und Fr. 4 ausreichend ab. Der Rest ist dann ja 2er Gelände, aber trotzdem immer wieder ganz schön.
Tolle variante zum NW die am zweiten Überhang ziemlich tricky ist. Sehr gut abzusichern mit mittleren Friends.
Kobolds Trauma 8
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Einzelstelle am ersten Ring. Wenn Kraft oder Länge (oder beides) nicht reichen, kann man den Sloper auch dynamisch erreichen und anschließend gefühlt trittlos aufs Band manteln. Wer im Bruchbauch die richtigen Griffe nimmt, sollte es auch heil zum von unten nicht sichtbaren Umlenker schaffen. Marke "Pfalz spezial"!
Reichweite-abhängig (1.R)
Neue Westwand 8-
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Wer kein Old-School-Plattenschleicher ist und eher steile Wände und Plastik gewohnt ist, wird sich hier verwundert umschauen. Für 8- kam mir der Quergang 1m über dem Einstieg wirklich äußerst hart vor, auch mit angesagten Tritten. Viel Balance, Gleichgewichtverschieben und delikate Züge auf der Platte.
...Direkt über dem Abseiler nistet ein Turmfalke evtl eine Weile auf das Klettern dieser Route verzichten...
...Genau, Finde auch, dass die beiden (pwe&Oli) hier mal richtig gut harmonieren!
Ihr 2 seid meine Platten-Helden. Chapeau!
Das hast du prima formuliert, Peter! "Alte Schule" der Kletterei mit viel schieben und Gleichgewicht. Ein guter Soufleur für die Tritte hilft immens bei der kleinen Querung und die Bewertung paßt mit 8- auch. Für den Aufrichter zum Riß sitzt der R eigentlich ideal. Tiefer wäre sehr problematisch.
Die Eleganz der Schlüsselstelle liegt gerade darin, dass sie am Ende dann doch gar nicht so schwer ist. Zugegeben: Rohe Gewalt hilft hier nicht, eher ein hin- und hergeschiebe bei dem das Verhältnis Höhengewinn zu Kletterzeit eine andere Dimension erreicht. ((Viele fahren für solche Boulderstellen 500km nach Bleau.....)). Zur Ringfrage: Den R nach unten zu versetzen löst zwar das Einhängeproblem, der heikle Aufrichter zur Rissspur könnte dann aber auf dem Einstiegsband enden. Ich pers. bevorzuge dann lieber die unethische Vor-Clip Variante.
8- ist sehr optimistisch bewertet oder ist das 8- mit Sst.? Ich würde das ohne Schulterstand eher im Bereich "Bärenkralle"/Rödel ansiedeln. Dürfte selbst mit Schulterstand noch im Bereich 7+ oder 8- sein. Der sandig flechtige Riss dananch hoch zum Schutt lässt sich mit allerhand Cams von 0.3 bis 2 plaisirmässig absichern. Eher dampfend im Gesamten und unschön. Besonders unelegant ist natürlich die Platte unten zum 1.Ring.
Hatte ich vor Jahren schon mal bei Climbing.de angeregt: Den 1. Ring so nach unten versetzen, dass man ihn für einen korrekten Rp-Vorstieg (ohne Sst oder Clipstick) einhängen kann. Die Steiner Nadel hätte dann einen lohnenden Weg mehr.
  V: Nix als Verdruss 8-
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Haben die Route jetzt wieder mal geklettert und sie ist mittlerweile in einem deutlich besseren Zustand, als bei der Erstbegehung. Unsere Bewertung damals ist wohl doch etwas tiefgestapelt. Eine glatte 8 kann man durchaus geben (oder sind wir doch schlapper geworden?)! Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Grautvornix 9-/9
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Wirklich ein guter Weg durch weichen Fels. Der Einstiegszug dürfte bald erheblich zur Gesamtschwierigkeit beitragen, denn das Schüppen ist wohl nicht zu retten...
Zum 1.R liegt noch ein perfekter Fr.2. Völlig verrückte Bewegungen, typische Pfalzkletterei. Und der Fels ist besser, als es scheint, muß aber sicher noch abgeklettert werden. Für kleine könnte es auch schwerer sein. Viel Spaß beim tüfteln.
Hier sollte die Schaufel, die Bürste, um Griffe wachsen zu lassen und das Eimerchen aber nicht vergessen werden im Aufstieg.
Nordostkante 7-
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Der Haken(kopf) liegt seit ein paar Jahren bei mir daheim im Wohnzimmerschrank. Die Tour ist bis zum Überhang gut, danach leider Schrott ... besser nach links in die Pfeilerwand abbiegen.
Pfeilerwand 6+/7-
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Auch hier schließe ich mich PWE an. Ein AR könnte evtl. diese schöne Route aus dem Dornröschenschlaf sowie der Versandung + Vermoosung retten.
Schade um die Tour. Gut gesicherte Leistenkletterei die unbeachtet zustaubt. Vllt. würde ein AR diesen Wandbereich wiederbeleben.
Ausflug ins Grüne 7+
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AR, AR ... immer dieselbe Leier!
Ich finde im Verlorenen Land ist es Zeit für unorthodoxe Maßnahmen: Der Verein gibt Kärtchen raus und Scharfi hängt in seine alten Routen Stempelkästchen. Bei Nachweis von 10 E1-Routen (bzw. 5 E2-Routen) gibt's ein Six-Pack Karlskrone. ARe wären dann wegen der Betrugsgefahr durch alkoholabhängige Kletterer eher kontraproduktiv.
Schade um die Tour - auch hier könnte ein AR das "verlorene Land" zurückgewinnen.
Kommt jetzt etwas geputzter daher; R teils unangenehm hoch gebohrt.
Bin es - jümarend - direkt zu den beiden Bäumchen ausgesteigen: geht, aber ist nicht die beste Felsqualität!
Im aktuellen Zustand für den Schwierigkeitsgrad nicht zu haben. Dabei ist die Felsqualität, selbst im unteren Teil, gut und die Kletterei interessant. Letztendlich "verlorenes Land"!
Reichweite-abhängig (2.R)
Ostwand 6-
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Prädikat Pfalz Spezial. Habe ich im Nachstieg erleben dürfen. Ungewöhnlich dreidimensionale Kletterei, die sich dann aber doch gut auflöst, wenn man den Griff an der Riesenschuppe gefunden hat. Direkt aus der Halle sollte man nicht in die Tour einsteigen, sondern erstmal ein bisschen Sandsteinerfahrung sammeln, da sich der Weg zwar grundsätzlich gut absichern lässt, man diese Sicherungen aber auch alle sicher legen können muss, was m.E. nicht immer trivial ist. Die nominell schwerere Südwand am selben Fels ist da m.E. deutlich gutmütiger.
Aktuell wegen einem großen Hornissennest in der Verschneidung nicht kletterbar.
Pedro hat mal für mehr Licht im unteren Bereich gesorgt, einige Eichenäste hatten schlechte Karten - great!
Schließe mich Sebastian an: Genial!!! Unten bissle weicher Fels und aufpassen, dann aber super. Ich bin natürlich reingekrochen (ging mit Helm grad so), dann irgendwie aus Kamin in Piaz und raus. Geniale Bewegungen. Am besten in einem Rutsch z.G. geht gut. Zweite SL harmlos, leicht und m.E. eigentlich brauchbarer Fels, die Flechten stören nicht. Cams bis 4 (hinten ins Querband bevor es aus dem Kamin geht)fand ich hilfreich.
Perfekte Route für "Von-der-Halle-an-den-Fels"-Aspiraten um zu lernen, dass Mutter Natur kreativer sein kann als alle Routenschrauber...
Bischen staubig, wird wohl nur noch selten gemacht. Ist aber ein guter und erlebnisreicher Klassiker. Felsqualität in der 1. SL in Ordnung; die 2. SL ist brüchig und flechtig. Kann man trotzdem gut dranhängen, ist leicht und für mein Empfinden gut kontrollierbar.
Ok, zuerst dachte ich, hey der Sebastian, was meinte der hier bitteschön doch gleich: "geniale Kletterei"??
Wenn man am Bröseleinstieg steht sieht das zunächst nicht so genial aus. Doch erstaunlicherweise hält alles und die Verschneidung lässt sich mit einer SU und mittleren Friends bis zum R hin gut absichern. Dann geht's etwas links raus und tatsächlich hier ist es dann richtig gut. Ob Kamin oder Schulterriss - eigentlich egal, da man eh nur an die große Leiste kommen muss. Mit Fr.1 oben raus noch perfekt abgesichert zum Standring.
Was die 2.SL mit einer IV+ zu tun hat, habe ich mich dann noch gefragt. Etwas brökelig isses, aber mit einer Schlinge um den Baum (und kleineren Friends) gut abzusichern.
Erste Seillänge geniale dreidimensionale Kletterei, welche top gesichert werden kann (nicht von den Spinnweben abschrecken lassen!). Das "Schulterrissdach" kann man übrigens als Kamin klettern - dadurch total harmlos.
Oben raus leicht, aber recht alpin.
1. Sl schön klassisches Schrubben. 2. Sl unlohnend und brüchig.
Schrei nach Stein 7+
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Schöne Tour. Mittlerweile gut abgeklettert - aktuell gar nicht sandig und kaum Bruch.
Gar nicht schlecht. 6er Gelände bis zur letzten Öse, dann ein schwerer Zug.
Wenn die öfters gemacht werden würde, wäre die richtig gut. So leider sandig und bietet nur in den letzten Zügen super Qualität.
Tatsächlich besser, als es den Anschein hat...
Eisfinger 8-
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Zum ersten Ring gehen kleinere Cams 0.3- 0.5. Die Griffe die man oben direkt über den letzten Ring an der Schlüsselstelle braucht sind aktuell sauber.
Die 2.Beste am Fels, wobei man auch hier zum ersten Ring hin nicht loslassen sollte.
An letzten Haken - der Schlüsselstelle - leider nicht gut geputzt.
Harter Kern 7-
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Erneut nur im Toprope geklettert. Etwa dort, wo wohl die Hex7 hin soll, ist leicht rechts vom Riss ein tiefes Lettenloch, in welches ein Microfriend (BD Z4 rot 0.1) passt. Der umgebende Fels ist massiv und der Friend liegt tief im Lettenloch.
Heute im Toprope nachgestiegen, Respekt an den Vorsteiger! Direkt oberhalb des zweiten Ringes scheint ein Teil der Kante abgebrochen zu sein?! Dort könnte ein Tritt für den linken Fuß gewesen sein. Mir kam es jedenfalls über den Bauch doch recht schwer für 7- vor... Achja, die Sicherung zum ersten Ring wollte ich nicht sturzprüfen. Also besser nicht loslassen.
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Diefes mit seinem Boulder-Magazin seiner Zeit voraus war: Hier ist er. Diese lt. Panico-KleFü 1988 erstbegangene Route wurde schon in der Chronik der 1. Ausgabe - erschienen 1981 - erwähnt. Und zwar als 6+.
Ob der hält ??? Fraglich, sollte einer beim Clip vom ersten loslassen. Die Beste Tour am Berg jedenfalls, hat sich in den 26 Jahren nicht verändert.
Zum 1.(abstehenden) R liegt überaschenderweise ein Hex7 nicht schlecht.
  V: Sophies Geburt 7-
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Eidechsenpfad 3
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Auweija!
Ostwandriss 6-
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Unten schöner Riss (in leider etwas mürbem Fels), dann recht interessant unters Dach (beides gut absicherbar - wer hat kann den 2er Camalot sicherlich auch mehrfach gut verbauen). Den Ausstiegsriss habe ich nach kurzem antesten im überhängenden Gelände aufgrund von Bruch, Bewuchs und an dieser Stelle eher schlechteren Sicherung abgewählt. Man kann aber (mit etwas Seilzug) ganz gut den Riss rechts daneben wählen um zum Gipfel zu stürmen. Betrachtet man dann von oben den Original-Rissausstieg, so bereut man es sicherlich nicht den kleinen Schlenker geklettert zu haben.
Südwand 6
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Hat mir auch heute wieder sehr gut gefallen. Tolle Tour mit perfekter Absicherung. Wer am obersten Ring umbaut, verpasst noch einen schweren Zug. Eventuell wäre ein nAR sinnvoll, da das Gipfelbuch etwas weiter zurückversetzt ist und ggf. nicht jeder eine ausreichend lange Schlinge dabei hat, um umzulenken.
Klasse Tour! Die Schwierigkeit liegt bei den zwei Ringen kurz vorm Ausstieg und ist top gesichert. Lässt sich außerdem zusätzlich zu den Ringen und der SU von unten bis oben hervorragend absichern und genüsslich klettern! Ich habe u.a. zwei mittlere lila und gelbe Cams verbaut. Zum Umlenken am Gipfelbuch eine lange Schlinge mitnehmen.
Gute Kletterei und zu den Ringen mit mobilem Gerät sehr gut absicherbar. Über den zweiten Ring kann man es sich schwer machen, hat mans raus, dann eigentlich ganz gängig.
  V: Kernfusion 6+
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Als Verlängerung von Harter Kern nachgestiegen - eigentlich ganz schöne Züge, nur halt der "Block" (hoffentlich legt da nie jemand einen Friend hinter!) Wenn der runter kommt, sollte niemand auch nur in der Nähe sein, sonst ist es definitiv dauerhaft dunkel.
Oberhalb des Start-Plateaus befindet sich ein riesiger Block, der irgendwann mal runter kommen wird. Es wäre schön, wenn sich das jemand mit mehr Ahnung mal anschauen könnte.
Spannend trifft es sehr gut Wolfi. Ich würde hier ein Räumkommando empfehlen mit schwerem Gerät, dass zuerst den fetten Block rechts unterhalb vom 1.Ring räumt, bevor der 0.5 Tonnen-Block einmal einen Sichernden trifft und danach nochmal das fragile Leistenband zum 2.ten auch gleich entsorgen. So jedenfalls, bleibt diese Tour für ne 6+ etwas riskant. Ist auch zu flach zum Stürzen.
...Spannende Variante es hält alles ist aber mit Vorsicht zu geniesen für kleine durchaus auch 7-
  V: Abenddämmerung 5+
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