maximale Höhe: 41m

Durchaus grandioses Gemäuer mit teils denkwürdigen Routen; erwähnt seien hier "der Südriss" (1933), "Wenger" (1942) und "Eroika" (1977).

Routenauflistung von links nach rechts
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Eine vom Felspaten organisierte Ausholzung rückt die Wand wieder in das Licht das ihr m.E. zusteht.

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Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand
Neuer Dachweg 8-
  Etwa 8m rechts der Scharte hinterm Otto-Wendel-Turm gelangt man über einen Block zu einem Rissüberhang, über den man dem immer brösligeren Riss folgend (Fr #2 wichtig) bis in den auffallenden Erker im linken Wandteil gelangt (R, Stand).
Direkt über das Dach (2R) z. nAR - oder orig. weiter (brüchig-bewachsen) z. oberen W-Grat.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  4S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Franz Schwarzmüller
 
Datum :  13.7.1968
2 Kommentare 2 Kommentare
Mit Zustieg "Der Himmel..." vertretbar, im Original links dagegen doch sehr heikel. Unten alles lang einhängen, sonst wird der Auftrieb im Dach unangenehm gebremst.
Schwerste Stelle ist an der Franz-Öse (die m.M.n. nicht nachträglich ist), danach (teilweise etwas mürbe) Kellen und ein (aktuell dornenfreier) Klemmer.
Zur Bewertung: gängiger als der "Alte Dachweg"!
nach Rücksprache mit Robert Breitsch, wurde von Steffen ein nR und ein Bühler als Umlenker angebracht
Der Himmel über Berlin direkt 7+
  Rechts von "Neuer Dachweg" an Fingerriss zu Dach. Gerade (R) auf Platte (R) - orig. hierher aus dem Einstiegsriss vom "Alten Dachweg" nach links - und die "Neuen Dachweg" kreuzend zu R in abdrängender Wabenwand. Links an Rissen und über Wand gerade (Fr #1.5 mind.) z. AR.
Rocks nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 und
 Rainer Scharfenberger
 
Datum :  1.2.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Der in mäßigem Fels gebleite Schaukelring mit dem Kettenglied ist NICHT der AR - der sitzt ca. 75cm weiter oben!
Großes Abenteuer! Für Freunde der Henkelkletterei durchaus lohnend, man sollte allerdings deutlich (!) über den Dingen stehen.
Kann man auch über den Neuen Dachweg starten. Das Klippen des Ringes vor dem Steilen ist nicht schwer und lässt sich mittels eines Rocks im Verschneidungsgrund absichern. Bis zur nächsten Sicherungsmöglichkeit (Lettentasche 4 m höher, Fr. 1) ist es zwar großgriffig aber auch anstrengend und sehr exponiert. Hier sollte man wirklich nicht loslassen (müssen).
Die Knarzschuppe existiert übrigens nicht mehr (ich war es nicht) - und das ist auch gut so.
Alter Dachweg 7+/8-
  Noch rechts von "Der Himmel.." durch begrünte Verschneidungsrinne zu einem Rissüberhang. Über ihn in kurze Verschneidung und gerade an Riss zu R unter der mächtigen Dachzone (evtl. Stand).
Knapp unterhalb nach rechts zu R und ansteigend (2H) bis zu einer wenig ausgeprägten Kante (R), wo man an einem Riss (Ks) über den Überhang aussteigen kann (nR; hier wird oft umgelenkt).
Gerade und rechtshaltend empor zum Ausstiegsriss des "Hans-Wenger...".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.5.1956
7 Kommentare 7 Kommentare
1.Sl als Alternative bei Südriss-"Überfüllung" gut nutzbar.
S.-Grad angepasst (nochmals)
Zum Block im Einstiegsbereich siehe Bericht auf der Startseite, hat mit dem Dachweg nichts zu tun.
7/7+ passt auch für mich nicht recht.
Haben diesen großartigen Weg gestern mal wieder geklettert. Er ist am Ausstieg noch schwerer geworden, als er ohnehin schon war. Dort fehlt mittlerweile einer der wichtigen großen Ausstiegsgriffe. Ob das der große Block, der am Einstieg liegt ist, kann ich nicht genau sagen. Aber für 7/7+ geht das absolut nicht mehr durch. Mein Vorschlag wäre 8-.
Wer übrigens noch alte Hakenkrüken "bestaunen" möchte ist hier richtig.
Bis zum 1.R liegen einige gute Hexentrics (hier besser als Friends) und auch ein Stopper mittl. Größe.
Die letzten Meter nach dem nR sind jetzt wieder weniger verwuchert und die beiden wandnahen Äste habe ich gestern (wie abgesprochen) auch noch gekappt.
Ich muss Steffen Recht geben. Mit 7- hat das nichts zu tun. 7+ oder ggf. 8- kommt meiner Einschätzung nach eher hin.
Habe den Weg nach längerer Zeit mal wieder geklettert - er ist nicht leichter geworden. Hat nach meinem Empfinden mit 7- nur wenig zu tun.
Originaleinstieg Hans-Wenger 5-
  Rechts von "Alter Dachweg" über bemoosten Fels o. von rechts her über runde Kante zu linksgeneigtem Riss und an ihm bis unter Überhang.
Mit einer ausgesetzten 6m-Rechtsquerung wurde damals der nicht ganz solide Sims erreicht.
Mit einer kurzen Linksquerung kann man über "Alter Dachweg" zu dessen Stand-R gelangen (und damit ist das dann eine weitere Alternative bei Südriss-"Überfüllung").
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Erwin Gessner
 Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 
Datum :  19.8.1942
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Hohlweg 7
  Vom Einstieg von "Hans-Wenger..." nach links zu R in Platte. Gerade über Überhängchen (Fr #0.5) und Platte (Fr #2.5 o. #3) - der orig. "HW-Ged.weg" kreuzt hier - zu R in offener, nach rechts ziehender Verschneidung. Sie empor zu R und gerade (SU) empor (zuletzt identisch mit "V: Wandvariante"), am besten z. 3.R vom "Hans-Wenger...".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  22.10.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Den Einstieg direkt durch die kleine Verschneidung empfinde ich als logischer, ein kleiner Friend in einer guten Tasche sichert das vorsichtige Tasten in der kurzen Bruchzone. Im weiteren Verlauf mbMn einer der schönsten 7er der Pfalz. Platte, leicht abdrängende Waben, ünersichtliche, aber völlig ausreichende Absicherung (Friend 3/Camalot 2 vor dem 2. Ring angenehm).
  V: Noch direkter 7+
  Knapp rechts von "Hans-Wenger..." gerade über steile Wand (R,R) zum Sims (Fr #3) und über Platte (R) z. 3.R im "Hohlweg".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 ?
 
Datum :  April1994
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  V: Papi spinnt 7+
  Vom 2.R nach links (R) zu stumpfer Kante und an ihr gerade zu Einschnitt (R). Gerade über Wand (Fr #1.5) zum Ausstieg vom "Wenger...".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Karin Spengler
 
Datum :  21.11.2009
2 Kommentare 2 Kommentare
Wenn`s für Papi on sight in diesem Leben nun offensichtlich nicht reicht, muss man dann wohl oder übel mit Papi spinnt vorlieb nehmen??? Die Optik der Route bietet das Potential für eine handfeste Familienkrise; aus diesem Grund bin ich auch lieber nicht unter den Augen der Ehefrau eingestiegen! But seriously, folks: HJCs Beschreibung sagt eigentlich schon alles ... Hohlweg bis zum 2. Ring - alles super, Einhängen 1. Ring Papi entgegen aller Annahmen leicht, Querung geht auch noch. Dann 2 kleingriffige Meter an doch recht mickrigen, mürben Waben, danach wieder griffiger, Einhängen 2. Ring Papi gut möglich aus Klemmloch - trotzdem, es sind sicher 5-6 m und ein Abflug wäre, naja, zumindest ungesund. Oben raus dann geneigter und fester, eigentlich ganz hübsch! Zur Bewertung: hart 7+ kommt vielleicht noch hin - der Kühlschrank rechts daneben ist aber auch nicht schwerer ...
Schöne Linie, aber mit der aktuellen Ringeverteilung nicht ganz ungefährlich. Die schwersten Züge sind dennoch bestens gesichert, nur zum 2.R hin sollte man eher nicht abgehen.....
Hans-Wenger-Gedächtnisweg direkt 6
  Idealerweise nutzt man den Direkteinstieg: 7m links des "Großen Südwandrisses" an einer Rissschuppe zu R, gerade (Rock o. Rock #2) auf nicht ganz soliden Sims (Fr #3) [W.Cronauer, W.König am 3.6.1969] und rechts an geneigtem Riss zu R unter der auffallenden Verschneidung in Wandmitte. Sie empor (fixer Fr) und bei R (evtl. Stand) nach links heraus zu Band. An breitem Riss (Fr #3.5) zum oberen W-Grat (nR; Stand; talwärts 36Hm). Über Stufe und Einkerbung z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Erwin Gessner
 Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 
Datum :  19.8.1942
3 Kommentare 3 Kommentare
Vom Grat oben kommt man mit einem 70er-Seil gut wieder auf den Boden (muss man halt ein wenig aufpassen, wie man die Seile legt).
Der Ausstieg läßt sich jetzt wieder ohne lästigen Dornenkontakt machen.
Top Weg. Die Verschneidung zum Stand hin ist klasse und sehr gut absicherbar, obwohl der violette Fels leider recht glatt ist. Ruhig aussteigen, da ist es nur noch III-IVer-Gelände (vor dem Aussteigsrißchen geht eine gute SU und das reicht eigentlich für die paar Meter). Evtl. hängt sich jemand demnächst mal eine Gartenschere an den Gurt und schneidet die Dornen dort oben etwas zurück (hatte heute leider keine dabei).
  V: Wandvariante 6-
  s. "Hohlweg"
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Wolfgang Cronauer
 Wolfgang König
 
Datum :  3.6.1969
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  V: Frankenthaler Dach 7
  Vom 3.R kurz nach rechts und über Überhang (R) und Riss (früher Ks) z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  18.9.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Zugabe zum Gedächtnisweg gibt`s hier zum Schnäppchenpreis. Definitiv keine Norm-7er, und im Vergleich zum linken Dachnachbarn wesentlich leichter ,da konkrete Überhangkletterei geboten wird. Mobiles hab ich nix verbaut, aber möglich.
Trampelpfad 6+
  Knapp links des "Großen Südwandrisses" über Wand und Platte den R folgend z. AR (unter abdrängendem Bauch).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 und
 Josef Heinl
 Rudolf Mohr
 
Datum :  21.6.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Klasse Tour und für diesen Schwierigkeitsgrad wirklich nicht zu schwer. Im Toprope die reinste Genusskletterei. Schöne Lettenlöcher, feste kleine Leisten und 2 Reibungspassagen ergeben 18 abwechslungsreiche Klettermeter (Schätzung).
Kühlschrank 8-
  Vom AR in "Trampelpfad" oder aus dem "Hans-Wenger..." gerade über steile Wabenwand mit stumpfer Kante unter Überhang und leicht rechtshaltend (R) darüber und z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Thomas Wolf
 
Datum :  1.11.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Was man hier vielleicht wissen sollte, ist das der erste Ring überaus beschissen zu klippen ist.
...Eigentlich schöne Kletterei,der Fels ein wenig(unstörend) weich.Diese Route ist eine Fortsetzung des"Trampelpfads",den Übergang sichert eine Rissklemme!
Großer Südwandriss 5
  Die Südwand wird bis etwa in Wandmitte von einer gr.Wechselverschneidung dominiert. In ihr bis zu R und darüber nach rechts heraus zu Podest (nR; hier gewöhnl. Stand).
Gerade dem immer breiter werdenden Riss folgend z. Stand-nR u.G.
  Detail
Tourenlaenge:  37m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  4.8.1933
7 Kommentare 7 Kommentare
Auch für Riss-Nichtskönner (wie ich) gut und schön kletterbar, da eher 3 dimensionale Bewegunsabläufe anstatt Fuss/Fingergeklemme benötigt wird.. @den altvorderten Barfuss Kommentarschreiber: Vorausgesetzt man schafft den Einstieg und muss nicht umkehren..oh mann..
www.morchel.org/die-klassiker/südverschneidung/
Wurde schon vor einiger Zeit auf instabile Blöcke "am Stand" hingewiesen. Und tatsächlich: Dort knapp unterhalb liegen viele kg instabil aufeinander - u. genau darunter halten sich ja die Kumpels auf.
Muss m.E. entrümpelt werden (allerdings nur unter großräumiger Sperrung)!
Keine Ahnung wie lange das schon dort ist, aber mir ist heute aufgefallen, das an der Kante (wenn man von der Einstiegsverschneidung in die andere rüberwechselt) ein Bohrloch ist. Falls mal jemand mit Sika am Fels ist sollte man das zumachen, nicht das noch jemand auf die Idee kommt dort eine Öse o.Ä. einzukleben (die es nicht lange machen würde...).
Eigentlich auch nur mit einem einfachen Satz Cams bis 3 und ohne die Kuhglocke sehr gut absicherbar. Man lernt halt dazu.
Mit Friends 2/3/3/4 und Hex 9 sehr gut absicherbar. Sehr schöne Linie und der Einstieg ist einfacher, als es aussieht. Oben leider nicht mehr ganz so fester Fels wie in der 1 SL, trotzdem sehr lohnend.
Kann - mit fittem Nachsteiger/in - ganz gut in einer Seillänge und direkter (originaler!?) Linienführung begangen werden.
Neue Südwand 7+
 
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 und
 Richard Mühe
 
Datum :  Mai1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Bis zum 5. Ring passt das beliebte Richter-Zitat: "Gute Züge in schlechtem Fels". Nach Regen macht man an besagtem Ring empfohlenerweise Schluss. Bis dahin dann auch top gesichert, was die teilweise arg sandelnden Griffe erträglicher macht.
Untere Südostkante 7-
  Knapp links der SO-Kante gerade (3R) zu Bauch - ACHTUNG: lose Blöcke. Erst links, dann rechts über Platte (R) zur Kante und erst gerade, dann horizontal nach links (R) zu Band (AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1996
2 Kommentare 2 Kommentare
Nach dem 3.R vibriert der Felsblock. Das Einhängen des 5.R lässt sich nur mit einer zweifelhaften SU bzw. einem mäßigen Friend absichern. Der 5.R sitzt im gerissenen Fels. Der 6.R (== AR) sitzt im Übergang zwischen fest und hoffentlich fest. (50 cm tiefer wäre alles gut). Der Weiterweg nach dem 6.R über die Kante ist indiskutabel.
Auch nicht schlimmer als was sonst in diesen Graden so zusammengebohrt wird. Im finalen Linksquergang allerdings sehr hart für 7- ... und den Ring dort muss man auch erstmal klinken! Ohne dieses Manko wäre die Route mit Sicherheit eine der am meisten durchstiegenen am Fels und mittlerweile perfekt "sauber geklettert".
Rechte Südwand
  Heutiger Zustand: 2H, 2Ks, 1SU; Franz Schwarzmüller, Robert Breitsch; 3.6.1968
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -5
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Annette Ruby
 Jean Paul Chantelot
 
Datum :  8.3.1964
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Eroika 7-
  Ostseitig von rechts her über Wabenwand (2SU) zu nR und mehr oder minder gerade weiter (nR) zu tiefem Einschnitt (Fr #3.5 u. evtl. mittl. Hex). Gerade hinauf z. nAR (an der oberen SO-Kante).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  24.6.1977
10 Kommentare 10 Kommentare
Bei der Erstbegehung wurde der H der "SO-Kante" benutzt (Stand), was heute seltenst so praktiziert wird (wg. des nAR oben an der SO-Kante).
Insofern ist jeder Bohrhaken i.d. Kletterlinie ein nachträglicher.
Bei der 2. SU stak kein Ring. Hab nächstes Jahr wieder mehr Zeit und schau mir´s an.
Die 2.SU ist wieder installiert, jedoch kann man erkennen, daß hier irgendwann einmal ein R gesteckt haben muß!? Aufgrund der Felsqualität der 2.SU wäre hier der R eine Lebensversicherung. Ein Sturz würde die SU vermutlich nicht halten. Weiß jemend, weshalb dieser entfernt wurde?
Die 2. fixe SU-Schlinge fehlt aktuell, dafür findet sich im Schlingensalat der 1. nun ein Schäkel zum Topropen. Gibt hierzu eventuell ein "Geschichtchen"?
Hab den Weg mal ohne Ausflüchte am WE gemacht. Das Gestein ist meines Erachtens nicht brüchig, eher etwas sensibel und das nur so auf 2-3m nach dem 2.R. Zum letzten R. wieder solide Struktur. Und der Friend von Dirk beschrieben liegt zwar etwas recht aus der Linie aber dafür bombig. Trotzdem anspruchsvolle ob der zweiten SU, wer die testen möchte viel Spaß, klasse Bergfahrt.
Also, wenn man vom zweiten Ring der Eroika ziemlich direkt zum Umlenker der Eroika klettert ist das Gestein eigentlich ziemlich fest und auf halbem Weg kann man noch einen Friend legen.
Und wer den Ausstieg brüchig findet, sollte mal die (Ganze) SO-Kante machen ...
Wer am Ring des Abendweges vorbei kommt, klettert nicht den oberen Teil der Eroika.
Ein geniale Tour, den 7ten Grad sollte man allerdings souverän beherrschen bevor man hier einsteigt. Ich fand den oberen Teil nicht so brüchig und statt den Ring vom Abendweg mitzuklippen kann man auch ganz gut einen mittleren Friend unterbringen.
Oben besser in den Abendweg flüchten - sehr brüchig!
Abendweg 6+
  Durch die markante Rissverschneidung zwischen Hauptgipfel und Massiv in die Scharte (Stand; nR).
Rechts - orig. mit Sst. - oder noch weiter drüben wie "Südostkante" bis in O-Wandmitte und gerade (R) zu den letzten Metern im "Normalweg" [and. Sektor].
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0 & Sst
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  25.6.1965
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/abendweg/
Der Riss geht dann doch besser als es von unten aussieht.
Zur Absicherung: unten passt rechts mal ein 1er Cam und oben der 5er, dazwischen beliebig viele 6er Cams. Im Zweifelsfall sichert aber auch einer (bei entsprechender Handhabung) die Tour sehr gut ab.
Den Wandteil oben klettert man wohl wirklich am vernünftigsten von rechts her, auch wenn dort der Fels nicht ganz fest ist.
Die Verschneidung ist von der reinen Kletterschwierigkeit wirklich nur unterer 6. Grad. Geschrubbe, wie im Richter-Führer erwähnt, ist an keiner Stelle nötig - da gibt's überraschend viele gute Griff in der rechten Risswand. Ansonsten meist gut auf Verschneidung zu klettern, oben kann man auch mal ein bißchen hangeln.
Absicherung entweder mittels einer beliebiger Anzahl gr. (> 5er) Friends gut - oder alternativ (für Sparbrötchen und Freunde des Selbstbetrugs): Einen 3,5er senkrecht unter das erste Bröseldach und einen 2,5er 2 m höher ziemlich weit rechts in eine schimmelige Lettentasche. Viel mehr ist dann leider nicht!
Zur 2.Seillänge: Die Umgehung der Schulterstandstelle rechts über die ersten 3m der Nordostkante sind am homogensten, rauben der Tour aber leider völlig die Linie. Und: Man muss sich ganz schön anstrengen um dann wieder nach links zum Ring zu gelangen. Um diesen herum sehr schöne Kletterzüge in gutem Gestein. Doch wie das in der Pfalz halt' so ist: es bleibt nicht so ...
  V: Direktvariante 7/7+
  Vom n(Stand-)R lässt sich der o.T. direkt(er) erreichen.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Das erwähnt sicherungslose in den Abgrund rauschen, ist jetzt nimmer so gravierend, da ein neuer AR in der Scharte installiert wurde.
Der Einstieg in die Wand oben: Von der Zwergkiefer gerade hoch über die Waben erscheint die leichteste der direkten Möglichkeiten. Ist definitiv keine 6+ mehr - falls es nicht klappen sollte, rauscht man sicherungslos in den Abgrund.
Weiter rechts wird es noch schwieriger (sicherlich so 8-).
Die Folgen eines misslungenen Versuchs sind nicht mehr ganz so gravierend, sofern man bei der Landung den Absatz noch halbwegs trifft.
Südostkante 5
  Mit "Nordostkante" [and. Sektor] beginnen nach 3m auf schmalem Band durch die O-Wand bis zur SO-Kante (H). Südseitig an ihr z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 
Datum :  15.10.1933
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Großer Rauhfelsquergang
 
  Detail
Ringe:  9
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  20.4.1968
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