maximale Höhe: 18m

Lange verwaist hat sich diese Seite zu einem durchaus frequentierten Sektor gemausert.

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Fensterfels & Bindersbacher Turm Nordostseite
F-Nordwand 5+
  1m links der N-Kante über Wand und Überhang zu Band (nR). Hinauf (R) zur Kante und in der schmalen Wand (nR) - an Treppe vorbei - z. nAR bzw. G. Cam #0.3 bis #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Kreuter
 
Datum :  4.5.1967
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Naja, drei Exen an den Gurt und hoch. Nur bis zum ersten Ring schwer, aber da baut man sich wohl eher die Griffe zu, wenn man da noch großartig was pfriemelt (könnt man auch noch abspringen; also eher beherzt und zügig zum Ring). Fands eigentlich recht lohnend und selbst bei einem überraschnenden Gewitterschauer noch kletterbar.
Ganz oben gibt es zudem einen Umlenker.
Schöne, leichte Tour, die sich mit einigen Friends (Einstieg: Fr 1 und Fr 2) gut absichern lässt. Zudem wurde der nH durch eine Franzosenöse ersetzt und das ist auch gut so! Ist man erstmal (nach dem 2.R) nacht rechts um die Kante gebogen, gibt ein Fr 0 noch die Sicherheit den 3.R locker zu klippen. Nimmt man den Fr 0 mit, darf man ihn in das Lettenlcoh im Ausstieg nch versenken. Dazwischen passt sogar noch Fr 0,5. Das E2 aus dem Richter-Klefü teile ich nicht, da sich die Tour prima absichern lässt und die Gesteinsqualität nach oben hin immer besser wird. Empfehlung!
  V: Bouldereinstieg 8-
  Von rechts an die linke Kante und empor (Hf) zum Originalverlauf.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Bis gestern gab es noch eine Rostgurke im Übergang von Wabenkante zum Originalweg.
Für den Grad ganz gängig, jedoch besser im Toprope.
Rechte Ostwand direkt 6+
  Wie "Nordwand" o. von links her (leichter) zu Band (nR). An Rissspur (3R) zu Querband und gerade (H, Cam #0.75) z. AR - oder orig. linkshaltend (Hf) z.G.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Der Normalhaken im Direktausstieg hält, solide Arbeit vom Michl. Hab heute zusehen dürfen, wie der Kollege am Ausstieg noch rausgeschmiert ist. Schlecht gelegten Friend (zu klein, hätte er besser den empfohlenen 0.75er genommen...) über dem Haken hat er rausgezupft und einen ziemlichen Satz in den Normalhaken gemacht. Haken hielt, nix passiert.
Entgegen der Optik erstaunlich schöne, gutgesicherte Sportkletterei Kletterei an teils kleingriffigem Fels mit super Grip (zumindest da wo es schwer ist). Fand das überhaupt nicht schottrig, obwohls oben raus noch bissle gefeuchtelt hat. Der Orginaleinstieg durchs Moos "Rechts in der Ostwand leicht zu Band" ist Blödsinn. Über die "Nordwand" direkt hoch zum ersten Ring (gut gesichert mit solidem Cam 1, genau da wo man ihn sich wünscht), dann hat man noch ein paar nette Züge mehr. Direktausstieg bietet sich auch an, der kurz über dem geschlagenen noch mit einem solide 0.75 Cam "hintersichert" werden kann, aber ist eh leichteres Gelände. Kann man durchaus mal machen und war auch nicht mit Maggi zugesaut. 6+ haut in Summe m.E. hin.
Erstaunlich fest? Vielleicht im Vergleich zu Butterkeks... Naja, der Mittelteil geht ja noch, aber oben wird's furchtbar, da hat der Sanierer sich wohl nicht getraut, einen Ring in den Brösel zu setzen und stattdessen den Haken geschlagen.
Also ich habe 4 R und einen AR gezählt. Neben dem 2.R saß noch der geschlagene "Cassin-Haken" (sah noch wie neu aus!). Wobei der 1.R wohl den nH der Nordwand ersetzt hat! Tolle Wabenstrukturen und erstaunlich fest. Oben besser links halten und mit mittleren Friends den Ausstieg absichern!
Waffeleisen 6+
  Rechts von "Zentrale Ostwand" über Stufen zu Band (R). Zuerst an hohler Schuppe (R), dann über Wand (R) z. AR.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Udo Zickler
 Judith Bodenstein
 
Datum :  13.7.2008
3 Kommentare 3 Kommentare
So was klettert man sicher kein zweites Mal. Mehr Fürchten und Hoffen als Klettern! Hatte überm 3. haken auch noch einen cam 0.3 in einem senkrechten Risschen.
Drei brauchbare Meter, ansonsten Müll. Zum etwas unsinnig gesetzten ersten Ring zwar leicht, aber ungesichert und ob des Mauches unangenehm. Nach dem dritten Ring fand ich noch Cam 0.3 und 0.5 angenehm, man weiß ja nicht was da oben hält und falls man sich kurz vor dem Umlenker sonst mit einem mürben Griff verabschiedet würds wohl bis zum Band reichen. Offensichtlich schon etliches weggebrochen und die Tour wird sich sicher noch verändern. Der Vorkommentator hätte heute mal besser schauen sollen, an was er sich festhält...
Interessante Kletterei an den kleinen und filigranen Waben, die hoffentlich auch halten...zum AR geht noch mal ein 3er und/oder 0.75er CAM...
Zentrale Ostwand 7-
  In O-Wandmitte an Risslinie zu Band. Über R zu Riss (R) und gerade (R) z. AR (orig. weiter z.G.)
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Hans Eichler
 Udo Daigger
 
Datum :  1956
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Die Route hat seit 2009 zwei sanierte Ringe und 1 AR ca.2 Meter unterm Baum.
6 A0 und Schulterstand - frei ist das ca. 7- (Linksschleife über die kleine Rampe zum 2. Haken).
Trotz des üblen Einstiegs bis zum Band (besser: in Rechtsschleife über den 1. Haken des neuen Weges daneben) ganz brauchbar.
Strohfeuer 7
  Rechts der SO-Kante starten und wo es abdrängend wird links der Kante den R folgend z. AR (gemeinsam mit "Schlüsselloch").
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Udo Zickler
 Judith Bodenstein
 
Datum :  13.7.2008
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  V: Originalausstieg 7+/8-
  Vom 2.R rechtshaltend (R,H,R) z. AR.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 
Datum :  2009
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Klettert sich immer mehr ab.. im Vergleich zu vor 2 Jahren echt fest ;) und ich find se eig. ganz ok
da scheint tatsächlich ein Tritt am 3./4. Ring weg zu sein und ein guter Griff zum 5. (falls ich mich nicht verzählt habe), ging deutlich schlechter zu klettern...
Eher 7, vll 7+...Aber vll bricht ja noch einiges Weg und die Tour wird schwerer...viele Ringe verleiten zum einstieg, unten aus dem Weg gehen oder Helm aufsetzen...
Schlüsselloch 7
  Am F mittig über die Kaminwand z.G. (AR rechts von "Strohfeuer" nutzbar).
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schlüsselloch/
Umlenker ist gecheckt und wurde saniert.
Tolle und anspruchsvolle Tour im kompakten Fels...mal Waben, mal scharfe Leisten und Eisenplatten...zwischen 3. und 4. R weit (habe nichts gefunden um was zu legen) und nicht einfach, ab dem 4. wird es deutlich leichter...
Der nette "Hausmeister" hatte in den sehr frühen 80ern des vergangenen Jahrhunderts erst drei, später einem weiteren Ring gesetzt.
War in den späten 70igern schon trainingshalber öfter getoproped worden, v.a. "funn de Binderschbacher Buwe" (B.Fessel,P.Kaiser,S.Bähr u.a.). Aus diesem Grunde gab damals niemand eine Erstbegehung an, es galt nunmal nicht als ehrenhaft, Touren von oben "auszuchecken".
Zum alten 1.Ring konnte man auch gemütlich hochspreizen, diesen Einhängen, wieder abklettern und mit Schnur von oben die ersten Meter überwinden...
Irgendein netter "Hausmeister" hat mehrere ARs auf dem Fensterfels gesetzt. Einer davon erleichtert das Topropen dieser Tour.
Daneben entschärft der zusätzliche nR den Einstieg erheblich.
Schöne, teilweise athletische Wandkletterei an Leisten, Waben und Löchern. Auf jeden Fall ein "kleiner Klassiker", den man auch von oben gesichert genießen kann.
Im Falle eines Falles 7+
  Am BT aus dem Kamin heraus startend knapp rechts der N-Kante z.G.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roger Valentin
 (v.u.g.)
 
Datum :  1989
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Der Grad passt, wenn man von 1. zum 2. Ring in der Wand klettert. Kante geht auch (interessantes Tür-Auf-Gerudere), ist aber härter.
Da scheint es einen nachträglichen Haken zu geben. Am Einstieg liegt ein perfekter cam 1. Mit diesem und den drei weiteren Haken sehr gut gesichert. Tolle Kanten- und Wandkletterei. Der grüne Felsbelag stört nicht wirklich.
Krisenbarometer 8+/9-
  Am BT rechts in der O-Wand den R folgend z.G.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2009
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Also ich hab es letztes Jahr projektiert und dann auch durchgestiegen, ich finde es nicht so schlimm ... Klar sehr blockig aber immerhin Sanden die Griffe nicht weg. Somit meiner Meinung nach keine unnötige Route ...
Darf ein alter Sack auch in diesem Fall nicht mal wieder nach "Aktivität" seitens des Felswartes rufen? Nicht noch mehr unsinnige nR setzen, sondern ein paar unsinnige R aus dem "Bundsandstein" entfernen!
Es gab doch mal eine Art Auszeichnung für die Scheisstour des Jahres! Diese Route hätte sie definitiv verdient. Für alle die sich das Klettern abgewöhnen wollen bestens geeignet!!!
Zu allem Überfluss wartet oben eine für den Grad kaum kletterbare Crux - hier scheinen sich einige Griffe schon verabschiedet zu haben.
Resterschließung in Vollendung...
Trotz einiger netter Bewegungen muss man sich unheimlich oft an großen, brummenden Schuppen und Blöcken festhalten und kann die Tour deshalb nur schwerlich richtig entspannt klettern. Und: Der wackeligste Riesenblock zwischen zweitem und drittem Ring kann jetzt glücklicherweise keinen Schaden mehr anrichten!
Zu guter Letzt sitzen die Haken wirklich extrem ungünstig - meist zu hoch und/oder zu weit rechts.
Direkte Ostwand 8
  Links in der O-Wand gerade hinauf (3R) und rechts an Ausbruch vorbei (Cam #1) z.G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roger Valentin
 
Datum :  2002
2 Kommentare 2 Kommentare
Wenn man die festen Griffe findet, gar nicht so schlecht. Trotzdem versucht man sich doch ständig leicht zu machen und die großen losen Blöcke unterwegs nicht zu berühren.
Athletische Crux am ersten Ring, danach noch recht ausdauernd.
Reaktiviert von Oli als "Niemals aufgeben"