Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
Gipfelbuch vorhanden

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Im Sommer erlangt die Wand ab ca. 2Uhr Schatten, aufgrund der leicht abgewinkelten Lage im Bezug aufs Massiv bekommt sie aber wenig bis kein Wind bei S-W-Wetterlagen ab.

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Pferchfeldturm Südostseite
Rumpelstilzchen 6+
  Rechts in der SO-Wand (unter der Scharte in die die alte Abseilstelle leitet und wo auch der Normalweg beginnt) über kurze Verschneidung unter die SO-Kante und an bzw. links von ihr z. AR (bzw. z.Ostplateau)
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2010
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Ein Friend fürs Leben 7+
  Aus der "Rumpelstilzchen"-Verschneidung links über Wand (R) zu Querband. Gerade über Waben (R) und Wand (Fr 1.5) z. AR.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2009
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Namenlose 7 7
  links von "Ein Friend..." Wand (R) zu einem markantem Loch und gerade weiter den R folgend z. AR
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2010
1 Kommentare 1 Kommentare
Korrektur zur Beschreibung: Es ist die linkeste der drei Kreationen! Apropos Kreationen: dieselbige links der Freien Wand wurde nicht abgebaut, sondern unten nur ein Stück nach links verlegt. Keine Ahnung, ob schon wieder geklettert.
Freie Wand 7+
  Im rechten Teil der Südostwand von einem Block aus leicht linkshaltend über die Wabenwand zu bröseliger Wandzone (links R). Rechtshaltend zu Riss und dort z. nAR bzw. Grat
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  23.10.1976
3 Kommentare 3 Kommentare
seit gestern gibt es eine toprope-taugliche Abseilöse, die man auch von oben erreicht (und für eine etwaigen Vorstieg nichts bringt)
vom Akteur selbst jetzt wieder bereinigt
nachtr. Ringe"ansammlung" - ziemlich wahrscheinlich nicht abgesprochen
Für die Docs, Spocks und anderen Superhelden 7+
  Vom linken Rand des Blockes gerade den R folgend z. AR bei der bröseligen Wandzone
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2016
3 Kommentare 3 Kommentare
Ich halte diesen ganzen Zynismus für kindisch und fehl am Platze, da meiner Meinung nach schlicht Ursache und Wirkung verdreht werden.
Egal, ob Zerbohrung bestehender Routen, Rasterung oder eigenmächtige Nacherschließung, egal, ob hier am Pferchfeld, am Bock, an der Höckerkante oder an der Uli: immer geht es darum, dass ein Protagonist "der Mehrheit" überzeugt davon ist, was „gut“ wäre und worüber sich „alle“ jetzt doch mal freuen sollten. Und, obwohl es ja eigentlich nur eine winzige Einschränkung bedeuten würde, nicht dazu bereit ist, auch mal zurück zu rudern und zu verzichten.
Mokiert sich die überrumpelte Minderheit (völlig unerwartet), herrscht dann Unverständnis, man gibt sich beleidigt, hängt dem Gegner das Maul an, auch in Form von Routennamen und Kommentaren, unter tatkräftiger Assistenz des befreundeten Kletterführer-Autors.
Dass das Internet kein geeigneter Ort ist um sich kennen und ggf. wertschätzen zu lernen, um dann auf Augenhöhe kletterethische Problemchen zu diskutieren, habe ich mittlerweile auch eingesehen. Aber dazu müssten halt die entsprechenden Personen a) nicht ständig vollendete Tatsachen schaffen und b) zu den einschlägigen Terminen auch mal wieder persönlichen erscheinen.
Nichts für ungut, aber Doc bin ich doch selbst, Superheld sowieso und Spock? Spock hatte eine schwere Kindheit.
Freue mich auf die neue Tour. Die Ösen habe ich alle neu gesteckt. Gehört jetzt zur Kategorie "Pfalz-Plaisir".
Zur Namensgebung sag ich nur: Viel Feind, viel Ehr! Mal schauen, ob ich irgendwo noch eine bislang unbegangene Grünrinne für die Revanche finde ;-)
Aktion Tagwerk 8-
  Mit "Kleiner Südriss" beginnen und vom 1.R rechtshaltend zu R (auch direkt machbar) und gerade (SU u. Fr 2.5, R, Fr 3) z. AR.
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Tourenlaenge:  24m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1, 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Silka Pierson
 
Datum :  12.7.2003
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Kleiner Südriss 6+
  Den rechten der beiden Südwand-Risse empor, wobei der 1.R von rechts her angeklettert wird.
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Tourenlaenge:  25m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1955
11 Kommentare 11 Kommentare
Auch hier Hornissen am Ausstieg in der Nähe des Baumes.Besser am Abseiler nachholen
der 3.R wurde jetzt erneuert (Alteisen kommt noch raus)
Es hat sich gezeigt, dass man - also oft "sie" - die Rissstelle auch ohne Handklemmer mit "leichter" 7er-Kletterei überwinden kann: Links der mittleren Klemmstellen gibt's ein halbwegs solides Fingerwaben-Ensemble, mit dem man einen guten Zangengriff a.d. rechten Risskante erreicht - und drüber ist man ähhh sie ;-
Bei der Hitze gestern war ich ganz froh, im Einstieg einen 0.5er-TCU hinter der Schuppe unterzubringen. Ob der aber viel halten würde...
Auf dem Weg zum 2.R lässt sich ein größerer Hex optimal platzieren, der Handriss drunter ist optimal für mittl. Fr geeignet.
Eine Überprüfung, ob man nicht den 1.R versetzen könne (letzte SanSi), ergab:
1m rechts und 1m runter wäre er vom Doppel-Wabenloch aus einhängbar und würde so die ersten Züge absichern. Derart nützt er dann aber für den Weiterweg zum Handriss nichts mehr, wobei dort links im Riss noch unterhalb der akt. R-Position ein sehr guter mittl. Rock gelegt werden könnte.
Letztlich bin ich der Ansicht, dass es ohne einen nR wenig Sinn macht > Neue Abstimmung darüber "irgendwann"...
...24.9.2000: Beim Versuch,nach dem 1.R einen gelegten Keil höher zu schieben, stürzt ein Kletterer mit diesem in den R. Kurz über Erde Anschlag an Fels und Verletzung des Sprunggelenks.
eigentlich braucht man weder den 2. noch den 3. Ring, da sich an beiden Stellen aus sehr bequemer Position (sitzend!) top Friends legen können (hätte den 3. Ring doch direkt übersehen wenn mich das Bodenpersonal nicht darauf aufmerksam gemacht hätte...)
Da der Handriss der Schlüsselstelle sehr schmal ist haben Leute mit kleinen Händen dort klar einen Vorteil. Mit großen Händen ist das klemmen auf Hand dort (zumindest anfangs) sehr schwer bzw. unmöglich.
Der dritte R sollte erneuert werden (und vielleicht besser links vom Riß sitzen).
"Luftig" zum 1.R, danach kommt die Schlüsselstelle (Handriß) und ein steiles, relativ leichtes Abschlußstück.
9.9.2007 kletterer stürzt im kleinen Südriss vor erstem Ring in Friend. Friend hält, aber der Kletterer schlägt gegen den Fels und bricht sich das Schlüsselbein und muss abtransportiert werden.
  V: Direkteinstieg 7
  Direkt zum 1.R
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Reinhard Karl
 
Datum :  1977
1 Kommentare 1 Kommentare
Dieser Einstieg ist ein hartes Brot und verlangt neben technischer Fertigkeiten auch ein gehöriges Maß an zupacken und klemmen! Man muss aufpassen, dass man auf diesen ersten Metern nicht schon sein ganzes Pulver verschießt, denn der schönere Teil kommt ja erst noch!
YOSAR 7+
  Wie "Zentralen Südwand" beginnen und vom 2.R geradeaus weiter z.AR
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Tourenlaenge:  25m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Marco Feith
 Jürgen Schütz
 
Datum :  20.10.2007
3 Kommentare 3 Kommentare
Für mich eine der besten Routen am Pferchfeld. Geniale physisch anspruchsvolle und recht homogene Wabenkletterei. Wer Zangen mag wird sich hier freuen.
12.09.09: Abgebrochener Griff des Kletterers (Toprope) trifft Sichernden am Kopf. Stark blutende Platzwunde, da kein Helm auf.
Wem das Sandbahnrennen nicht genügt, der erlebt hier gute, etwas sandige Kletterei mit spannendem Finale. Beim Anklettern der ersten 2Ringe der zentralen Südwand sollte man konzentriert bleiben.
Zentrale Südwand 7
  Vom Einstiegsblock am "Kleinen Südriss" gerade empor (nR) zu nR und kurz danach links zu SU. Hinauf in sandige Nische in Wandmitte und rechts haltend zu überdachtem Bändchen (R). Ausgesetzt über teils fragile Wabenwand z. nAR.
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.7.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Beim Verlassen der sandigen Nische bietet es sich an links drüben einen R aus der Superdirekten mitzubenutzen.
Vor den Zeiten des nAR wurde - orig. - rechts haltend zur SU am Fuß des Gipfelaufbaus oder altern. links haltend zum letzten R im Großen Südriss ausgestiegen.
2.R saniert (der alte muss, nach fotogr.Doku) noch abgeflext werden.
Hab' zudem den ehem. einzigen H - der schonmal "bescheiden" saniert wurde - durch einen wirklich grundsoliden (langen) Bühler ersetzt. Auch hier kommt das "Alteisen" nach fotogr.Doku noch weg.
Hallo Herr Felswart! Hier spricht ihr technischer Berater: alle 4 Ringe in der direkten, zentralen und der zentralen Direkten sollten bezügl.eines "Umtausches" überprüft werden!
2.R ist schon sehr dünn...
  V: Direkte Zentrale Südwand 8
  Vom linken Rand des Blockes (nR weit links) kurz hinauf, an Wabenreihe nach links und gerade (2R) zur SU.
Alternativ kann auch zu Beginn direkter am nR geklettert werden.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 Thomas Nöltner
 
Datum :  15.6.1978
12 Kommentare 12 Kommentare
Für Sanierungen von schlecht gewordenem Sicherungsmaterial in Klassikern (wo das drunter zählen kann) gibts Ringe vorrätig beim Felswart und die gehen dann auch auf den Verein. Die sind aber nicht für Neutouren vorgesehen, nur für Sanierungen.
Erklär`s mir, Steffen - bin vielleicht nicht auf dem letzten Stand. Dass Ihr bei dem nachträglichen Ring nicht "den offiziellen Weg" beschreiten konntet/wolltet, leuchtet mir ja noch ein, aber bei den beiden anderen? Zum einen verfügt der Felswart über eine entsprechende Quelle (glaub` sind tchechische Schaukelringe) und der sperrt sich doch eigentlich nie gegen (echte) Sanierungen. Zum andern hast Du an der Nonne doch auch schon mal solche gesetzt (Schatten überm Paradies), oder? Und jetzt wieder alles nochmal raus, "restaurieren" und nochmal bohren? Komm, lass` stecken! So wie es jetzt aussieht, ist es ja auch irgendwie ein Denkmal!
Lieber Bruchpilot, da bin ich deiner Meinung ich hatte leider nur noch einen Schaukelring. Besorge mir die Ringe und ich werde Sie gerne tauschen. Grüße Steffen
Jesses Maria, sieht das jetzt scheiße aus (völlig unabhängig von der "Einstiegsvariante"). Spende Euch das nächste Mal 20 Euro für `ne bulgarische Handwerkertruppe!
Sorry, hab mich unklar ausgedrückt - das meinte ich, dass der Erstbegeher das ablehnte.
Abgelehnt mitnichten - eher eine (gr.) Mehrheit befürwortet(e) einen Bohrhaken zur Sicherung der Einstiegsmeter. Nur eben der Erstbegeher lehnt(e) dies ("grundsätzlich") letztmalig 08/2018 ab.
Jetzt ist es m.W. und wie zu erwarten war dort zu einer Einstiegsvariante gekommen.
Außerdem hätte man in so einem Klassiker wirklich wie von Alex vorgeschlagen richtige Ringe nehmen können.
Wer hat denn hier jetzt Fakten geschaffen und den unteren Teil saniert? Ist der nR am Einstieg abgesprochen? Hatte eigentlich in Erinnerung, dass das abgelehnt wurde.
Was passiert mit dem alten Schrott in der Direkten?
HJC, wie besprochen und Thema für die nächste SANSI. Man könnte Thomas mal fragen, ob er zustimmt, der Direkten in den Waben oben einen zusätzlichen Ring zu spendieren, also 5-7m oberhalb des heutigen 3.Ringes (der im Gelben, auch evtl tauschen). Vor Jahren hätte es an der Stelle am Ausstieg, wenn nicht ein freundlicher Kletter-Kollege aus unserer Gegend den Franken von oben gerettet hätte u.U einen grounder mit T-Folge gegeben. Dann hätte die immer noch E3 durch den Einstieg, als auch zum 2. + 3. Ring und der obere Teil würde deutlich öfters geklettert werden. Das wäre für die ansich sehr schöne Tour nur von Vorteil.
Wie Helge schon bei der Zentralen zu Diktat gab, braucht die Direkte dringend den Tausch der Ringe (vor allem 1 + 2, der erste ist dermaßen dünn), ansonsten wird aus DER E3 irgendwann bittere Realität mit Groundergarantie. Wir haben allerdings angemerkt, daß so eine Tour mit diesem Nimbus und aus dieser Zeit keinesfalls mit den neuen "Sportklettergerüstbühlern" nachgerüstet werden darf, sondern aus ästhetisch ethischen Gründen die alten PK Ringe braucht. Helge glaubt, dass da Rainer noch einge davon auf stock hat.
Einstieg sehr exponiert, läßt sich aber mit Schwebesicherung vom 1. R der "Zentralen Südwand" entschärfen.
Superdirekte Südwand 9-
  Knapp techts von "Großer Südverschneidung" den R folgend - im oberen Teil sehr nahe an "Zentrale Südwand" - z. letzten R der "Großen Südverschneidung".
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  20.7.2010
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...Fast hätte ich hier auch PWE zitiert:Schade um jeden Ring! Aber eben nur fast!
Die Öse rechts unterhalb des dritten Ringes der "Großen Südverschneidung" kann man ohne sich wirklich zu strecken von dieser aus problemlos klippen. War es nicht möglich, diesen etwas weiter nach rechts zu setzen??? Gerade bei einem Klassiker dieser Güte wäre etwas mehr Sensibilität wünschenswert, wenn man da noch was daneben bohrt.
So schlecht, wie Steff schreibt, ist's nicht. Im Vergleich zur Direkten Südwand ist es oben richtig fest. Vom 2. zur SU muss man mal dranbleiben, schöne Steherei an Waben, weiter Abstand, wird aber immer leichter. Dann noch mal 1 Zug über den 3. Bei der Bewertung wurde wohl mit eingerechnet, dass es mit der Zeit noch schwieriger wird. Warum jeder denkbare Griff großflächig mit Chalk eingerieben wurde, erschließt sich mir nicht.
lt. Erstbegeher: 1. Ring besser vorhängen oder erst topropen; Zum 2. R weit, aber leicht; Taugt auch gut als machbarer Ausstieg für die "Direkte Südwand"
Keine Schlinge drin, ist also wohl schon geklettert. Die Stellen über der 2. (man neigt dazu, der Direkten Zentralen sehr nahe zu kommen) bzw. an der 3. Öse sind nicht nur schwer, sondern höchst veränderlich. Ansonsten passable Kletterei im 6-7 Grad in mürbem Fels. Hätte nicht unbedingt sein müssen.
Große Südverschneidung 6-
  den linken der beiden Südwand-Risse empor - üblicherweise bis zum letzten n(A)R - o. bröselig weiter z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1955
5 Kommentare 5 Kommentare
...Kletterer stürzt vor Anbringen der ersten mobilen Sicherung aus einigen Metern Höhe auf den Boden. Auf den ersten Blick keine ernsthafteren Verletzungen.
Einer der ganzen großen 6er Wege im kleinen Gebirge. Handriss, Kamin, Henkelwand in einer satten ~40 m SL (wenn man bis zum Gipfel durchsteigt). Absicherung mit Klemmgeräten bis Cam3 und größeren Keilen zu den drei Ringen oben sehr gut. Genial, abwechslungsreich und uneingeschränkt lohende, typische Pfalzkletterei. Machen!!!
Hexxen machen sich im unterem Teil ganz gut...
Obwohl der erste Ring sehr hoch hängt lässt sich diese Tour doch mit einem Sortiment Friends sehr gut absichern. Bevor man (von rechts) einsteigt kann man schon durch hochspreizen einen Friend in den Riss legen, was die Einstiegsquerung (und das evtl. legen weiterer Sicherungen - was an dieser Stelle etwas anstrengend ist) deutlich angenehmer macht. Klemmt erst mal die Hand und steht der Fuß im Riss lassen sich dann alle Sicherungen sehr bequem legen.
...sehr abwechslungsreiche kletterei: riss zum einstieg, dann kamin. der erste ring hängt ziemlich hoch. diese tour verlangt schneid und variables klettern. im oberen drittel tolle henkel. eine große bergfahrt eben!
Südpfeiler 8-
  Mit "Falkenweg" beginnen und rechts der SU direkt über die abdrängende Wandpassage (2R) zur Nische des "Falkenweges" und links der "Großen Südverschneidung" weiter - wobei letztlich um 2015 ein nAR gesetzt wurde der einen direkteren Ausstieg vorgibt: s. Falkenweg - rechter Ausstieg.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  14.6.1978
2 Kommentare 2 Kommentare
wurde 2015 von Steffen saniert
Die beiden alten + dünnen Ringe könnten ausgetauscht werden und weiter oben evtl. noch ein AR dazu, dann würde die Tour bestimmt mal wieder öfter geklettert. Bewertung würde ich eher bei glatt 8 einschätzen. Vielleich ist es aber auch lediglich der empfundene Gruseleffekt, in die dünnen Ringe reinzufliegen.
Falkenweg 7
  3m links der "Großen Südverschneidung" an kleiner Verschneidung hinauf und links (SU) zu abdrängender Wandpassage (R). An Waben hinauf (R) zu diagonaler Rissspur (R) und weiter zu einer Nische (R, evtl. Stand). Ziemlich gerade (R) etwa 10m hinauf (Fr 2 u. 4) und nach links zu einer Rissspur. Ihr folgend zu nAR (o. orig in zunehmend brüchigerer Kletterei z.G.)
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  8.6.1968
5 Kommentare 5 Kommentare
Ein Weg, den man machen muß, bis zum Gipfel! Gewinnt erheblich durch die Sanierung. Gut gemacht.
Saniert (mit Zustimmung von F.Schwarzmüller 4.R versetzt sowie nAR installiert).
Der 3.R ist vorübergehend nicht mehr! Wer die Route so trotzdem machen möchte kann an gleicher Stelle einen 2er Fr und etwas höher einen 1er legen.
Sanierungsbedürftig: * Den 3. R austauschen,
* Ein nutzbarer AR statt der freistehenden Öse (Rechts vom Riss ist schon ein passendes Loch)
* Und wenn man schon dabei ist am besten den 4. in den sandigen Bauch nach oben versetzen vorausgesetzt die Felssubstanz lässt es zu
Den dritten Ring (=crux) sollte man irgendwann austauschen.
  V: Rechter Ausstieg 6+/7-
  rechterhand vom 5.R ziemlich gerade (Fr 3 u. kl. Fr, kl. Fr) z. AR
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2015
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Sympathy for the Devil 8-
  5m links des "Falkenweges" über Platte (3R) zu Wabenwand (R). Über diese (2R), am Ende rechtshaltend (R) zu Band. Links über brüchigen Bauch (R) zu aufgesetzten Waben (R) und gerade (2R) z. AR - knapp links des nAR im "Falkenweg".
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  11+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  Aug.2013
4 Kommentare 4 Kommentare
Sehr schöne + lange Route mit genialen Kletterstellen. Hab sie am Einstieg noch etwas geputzt. Sicher kann das eine oder andere noch wegbrechen. Wenn sie häufiger gemacht würde und jeder ein wenig den Sand aus den Griffen bürstet, wird sie richtig gut: Klasse Linie! Danke Steffen - gutes Auge!
Ich fand die Tour klasse, ab und an mal etwas sandig und brüchig aber nicht weiter wild, dafür aber überwiegend gute, interessante Züge. Der AR würde etwas tiefer sicherer sitzen.
Finde die Route auf weite Strecken nicht so übel. Klar, da wird noch das ein oder andere wegbröseln, aber bei der R-Dichte ist das wohl zu verkraften. Die letzten "eigenständigen" Metre und v.a. den AR finde ich jedoch höchst bedenklich!
Hier gilt die 1/3 Regel: Beim Einsturz eines Gebäudes ist mit Trümmer im Abstand von 1/3 Gebäudehöhe zu rechnen. Auf diese Tour angewandt: HELMPFLICHT für Vorsteiger und Sicherungsmann, keine sonstigen Personen im Abstand von 10m zur Wand....
P: ????
  ...
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Tibor Stanzel
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Der untere Teil bis zum Bühler unterm Wulst ist kein Projekt mehr. Haben es geklettert und die Stelle am R unter dem momentanen AR als knüppelhart empfunden (ca. 9- Einzelstelle). Bis zur Schlüsselstelle ist es etwa 7+ und zum 1.R liegt noch ein R9. Weiß jemand mehr?
Knochenweg
  Haken-qual-ität = Fels-qual-ität
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Ringe:  12
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Klaus Ebelshäuser
 Oskar Dahler
 Werner Fast
 
Datum :  7.8.1960
0 Kommentare 0 Kommentare
Elixiere des Teufels 7+
  Links unten in der SO-Wand ist ein Absatz vorgelagert, über dem in 3m Höhe eine Rissspur ansetzt. Orig. von rechts her o. links unterhalb des Rissbeginns startend zu nR und die Rissspur (nR, Rock #8) hinauf. An seichter Verschneidung zu R und abdrängend links aufwärts (Rock #7) zu schmalem Band (R). Erst gerade (R), dann leicht rechtshaltend (R) z. nAR (kurz vor plattigem Gelände) oder orig. Ausstieg via "Südwestwand".
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Niko Mailänder
 (u. Gef.)
 
Datum :  1981
6 Kommentare 6 Kommentare
Die Stelle über die ersten beiden Ringe läßt sich besser klettern als es von unten aussieht. dann kann man einen sehr guten 0.5er Cam legen. Am dritten Ring ist es dann wirklich mal etwas sandig aber durch den Ring gut abgesichert und auch nicht allzu schwer. Die Stelle am vierten Ring, kann für kleinere evtl. sehr hart sein. Insgesamt fand ich es lohnend.
Danke für die Sanierung, so kann man es klettern. Die Plattenstelle unten fand ich nicht so wild, dann unangenehm zum 3.R, Klipp von Sandband, der letzte Keil ist schon ein gutes Stück unterhalb, die von Steff erwähnte SU habe ich nicht gesehen.
So gut fand ich dann den Fels obenraus auch nicht und hier der einzige Kritikpunkt: Der 2.R nach dem Band (insg. der 4.) sitzt ein gutes Stück zu hoch, so dass der Klipp eine der Schlüsselstellen ist. Der Originalring war deutlich tiefer und da der nächste R schon kurz darauf kommt, ergibt das für mich wenig Sinn.
Seit ich den Weg handschriftlich unter dem Namen 'Nicos Weg VII+' in den 81er Kraus/Mühe/Huppert-Topo eingezeichnet hatte (keine Ahnung, woher meine Infos kamen), habe ich immer mal wieder einen Blick hinein geworfen. Und nun endlich geklettert.
Zugegeben, ohne zumindest den 1. nR eher nicht. Ich fands auch undankbar, was die folgenden Keilstellen betrifft, kaum einem hätte ich getraut. Auch nicht der Sanduhr, die man mit Kevlar und etwas Mühe vor dem 3.R basteln kann. Oben raus dann aber alles gut, der Fels besser.
Senf zur Bewertung: In früheren Werken war von 7+ bis 8 alles schon gedruckt. Suche sich jeder das passende raus.
Großes Dankeschön für die Exhumierung!
Die Sanierung hat sich gelohnt, eine echte Bereicherung am Fels! Am Start liegt ein Fr.2,5 zum 1.R. Dann folgt die schwerste Passage zum Rißbeginn. Nach dem 2.R liegt ein R7 im Riß. Dann nach dem 3.R ein R6 in einer Rißspur. Vom Band weg nochmal knifflige Wandkletterei bis zum AR. Mein Bewertungsvorschlag wäre allerdings eher bei 8- anzusiedeln!
ein ganzer MT (von jemand der das fachmannisch kann zuzügl. "externer" Beratung anderer "Werktätiger") haben gestern in einer Komplettsanierung geendet. Dabei wurden die alten R teils anders positioniert, der Einstieg gebürstet und dort auch 2nR gesetzt (nach Anfrage beim Erstbegeher)
Der Weg wurde meines Wissens damals nach der Erstbegehung schon ein zweimal wiederholt, wegen seiner Brüchigkeit und unattraktivem Aussehen jedoch gemieden. Gruß R. Mühe
Genießerkäntel 7-
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  10.5.1980
2 Kommentare 2 Kommentare
wurde ausgiebig gebürstet
Äußerst selten begangene Linie rechts der Südwestwand in festem Fels und mit schönen Wand- und Reibungsstellen. Leider nur ein Ring (in 10 m Höhe) und bis dort auch kaum weiter nutzbringend abzusichern. Ich fand die Route trotzdem richtig gut, was allerdings wegen der extremen Endorphin-Ausschüttung durch den "Wiedermalüberlebt-Effekt" nicht unbedingt als objektiv angesehen werden kann.
  V: Direktausstieg 7-
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  14.5.1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Südwestwand 6
 
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 Rudi Scheiber
 
Datum :  16.7.1942
9 Kommentare 9 Kommentare
u.T. wurde ausgiebig gebürstet
Stimme hjc ausnahmsweise ohne jede Einschränkung zu! Als kletternder Pfalztourist tut man sich an Reibungsstellen immer schwer, aber an diesen Henkel zu kommen, ist für einen 168-cm-Menschen ein kleines Boulderproblem - Gottseidank steht man ja gut unter der Stelle :-). Der Kleine Riss anschließend fiel mir leichter...
Bewertung sehr streng, weil am 4.R ein unter 1.90-Akteur sehr wenig zum Festhalten hat
Bei der gestrigen Überprüfung der Sicherungsgegebenheiten i.d. 1.Sl hat sich gezeigt, vor dem Rechtsschlenker zum Stand hin - früher war da mal ne Kiefer - weit links ein Rock#9 auf dem Pfeilerköpfchen gelegt werden kann (aber mit mind. schulterlanger Schlinge verlängert werden muss).
nebenbei: Ich halte die Kombi des ersten Teils mit Ausstieg über die "Nordwestwand" für lohnend u.v.a. für relativ moderat, wenn man die Haken zur Fortbewegung mitbenutzt. Der 2.T. lässt sich gut mit mittl. Friends absichern. Oben gibt's dann sogar nen Bühler (an dem auch gut wieder abgeseilt werden kann).
Block und Kiefer sind Geschichte. Wird aber wohl erst nach einigen Begehungen wieder sandfrei ;-(
Am Ende der 1.SL hat eine Kiefer schon Vorarbeit geleistet, d.h.den schon weit eingerissenen Block sollten wir bald entsorgen.
Die erste Seillänge ist bestens gesichtert, wird kein zusätzliches Material benötigt. Stand am Ring nach der rechtsquerung. Für die 2. Seillänge sollte man aber doch die Keile am Einstieg einpackt haben. Eine gängige VI+!
Schöne 6+ mit nur einer schweren Stelle vom vorletzten Ring (als Standring benutzen!) aus. Eine eher leichte 6+ in festem Fels. Die 2. Seillänge ist nur noch "Laufgelände" über runde Wulste. Wenn man zum Gipfel möchte, gehts zuletzt noch den Brockelriss zwischen den beiden aufgesetzten Gipfeltürmen hoch. Dem Gipfelbucheintrag zu Liebe sollte man das dann auch noch machen...
  V: Südwestvariante
 
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 
Datum :  2.2.1963
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  V: Direktvariante 3
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 
Datum :  16.2.1963
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  V: Die Spielerei 5-
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dolf Jung
 Hans Laub
 o.
 Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  24.2.1980
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