Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 38m

Im unteren Wandteil herrscht nicht die beste Felsqualität.
Eine Auslichtung um 2015 führt erfreulicherweise zu viel mehr Belüftung und trockenen Bedingungen.

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Hundsfels Nordwand
Normalweg aka Byzantinerweg 3-
  Unterhalb der SW-Kante an einem zuerst diagonalen Risssystem zu Durchschlupf hinter dem den Mittelteil der W-Wand bildenden Pfeiler (Stand; nR).
Nordseitig - teils kriechend, durchaus originell - über ein überdachtes Band (Hex #7, dort wo die "Nordwand" abzweigt, sowie nR einer anderen Route, hier evtl. Stand) bis zu tiefem Riss (SU; evtl.Stand). Durch ihn zu einem Felsenfenster (nR südseitig; evtl. Stand) und über knirpelige Wand (z.B. Fr #1.5) auf den oberen O-Grat (nR). Linkshaltend in der Südseite oder direkt über den O-Grat z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudolf Scholl
 und Gef.
 
Datum :  5.7.1904
12 Kommentare 12 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/byzantinerweg/
Na das ist mal ne super Idee von unserem Chemie-Doktor. Die Plakette spendiere ich gerne....dann weiß ich jetzt auch endlich, was ich mit den ganzen abgeschraubten Verbotsschildern von den Elsässer Top-Türmen bzw. deren Rückseiten anstelle.... ;-)
Wo die SU ist wurde von Edi beschrieben. Evtl. sollte man ein Plakette anbringen mit einem kleinen Pfeil: "Hier Sanduhr"...
Bin das gestern auch mal wieder nach Jahren "gekrochen". Nen Normalhaken habe ich im Kriechband keinen gesehen. Aber Fr. 3 sitzt nach der Hälfte der Kriechstrecke ganz gut. Dann noch den R und einen 2er Fr. bis zum Ende des Quergangs. Die "ringwertige" SU hab ich anscheinend auch übersehen, dafür mit Fr. 1,5 und 0,5 einen netten Stand in der "Höhle" gebastelt. Auf den Stand im Durchgang zur "Alten Südwand" kann man getrost verzichten.
@ Doc und Seb: Habt Ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht, das Kriechband in Missionarsstellung zu bewältigen (also wenn`s nicht grad so voll is dort)? Da könnte der Obenliegende schauen, wohin die Reise geht und der Untenliegende Spinnweben entfernen und Friends schieben. Klettert sich mit Sicherheit nicht einfacher als normal, aber bei entsprechend abgestimmtem Rhythmus wäre ein Herausfallen ausgeschlossen und die Route könnte - sofern sich das allgemein durchsetzen sollte - endlich wieder auf 2+ abgewertet werden.
Nachträglicher Standring nach dem Quergang wurde auf der Sansi-Sitzung vom 09.11.12 abgelehnt, da direkt am Ende des Querganges an der kleinen Höhlung (auf Augenhöhe wenn man kriecht) eine ringwertige Sanduhr ist. Habe sie heute mal nachgemessen: 90 cm Umfang, also lange Schlinge nicht vergessen.
Das Kriechband geht auf dem Rücken liegend deutlich einfacher als anders herum - leider sieht man dann nur sehr schwer wo man hin "klettert". Vor dem Ende sollte man sich dann auch auf den Bauch drehen.
Standring am Ende des Quergangs erwünscht? a) wie Edi schrieb Stand an beliebig viel Friends oder b) Augen auf und die ~30 cm dicke ringwertige Sanduhr nehmen...
Größtenteils regensicher.
Man kann am Ende des Kriechbands Stand an beliebig vielen Friends und einer SU(unten rechts) machen. Alternativ auch am Ring auf dem Kriechband.
...Klasse Tour. Ein Standring nach dem Quergang wäre mehr als wünschenswert, würde die Sicherheit erhöhen und Staus vermeiden. Der Seilschaft vor mir ist wegen des Seilzuges hier der "Wander"-Friend herausgefallen!
...lange, robuste Kleidung ist pflicht.
  V: Nordostausstieg 4-
  Vom tiefen Riss (nach der SU) linkshaltend z. oberen O-Grat.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Kleiner Backenzahn 4+
  Vom "Alten Nordwandquergang" aus 2m rechts der oberen NO-Kante kurz empor, nach rechts zu Rissüberhang (Hex #8) und gerade z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  5.11.1979
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Alter Nordwandquergang
  Vom Felsenfenster im "Normalweg" ca. 5m horizontaler nach rechts, dann (orig. mit Seilzug) hinab zu einem Bändchen, das man bis zur "Direkten Nordwand" verfolgt.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 F. Halde
 
Datum :  6.8.1949
1 Kommentare 1 Kommentare
In umgekehrter Richtung eine "bessere" Route im Vten-Grad [U.Daigger, H.Daigger am 26.6.1976]
  V: Oberer Nordwandquergang
  Nicht die erste sondern weiter rechts eine zweite Abstiegsmöglichkeit (abseilend) nutzend.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Günter Ross
 
Datum :  12.9.1956
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  V: Hangeltraverse 5
  Der "logischere" Weiterweg ohne Höhenverlust hinüber.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dolf Jung
 Hans Laub
 
Datum :  6.6.1982
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Westlicher Riss zum Band 6
  Im rechtesten Teil der Nordwand über Hand- und Faustriss zum Durchschlupf im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  7.8.1935
2 Kommentare 2 Kommentare
Hm, fand es für 6 auch recht hart vom ersten zum zweiten Ring zu kommmen. Ich glaube mit der Spannweite vom Steff hätte ich mir da auch leichter getan, da ist nämlich mal nix mit klemmen (was vor und nach den Ringen sehr gut geht, dort aber auch deutlich leichter) und die guten Griffe waren für mich zu weit weg. Für nicht gar so große ne happige 6. Immerhin lässt sich der Riss mit Cams gängiger Grössen in Kombi mit den Ringen sehr gut absichern.
Geklemmt habe ich nur bis zum 1.R, wobei das teilweise eher Platten- als Risskletterei ist. Fand es dankbar für den Grad, meine Nachsteigerin jedoch nicht...
Bissiger Hund 8
  Rechts vom Einstieg von "V: Mittlerer Riss zum Band" bei kurzer Rissspur hinauf und rechtshaltend (R, Cam #0.4, R) zu R. Jetzt schräg rechts zum Kriechband im "Normalweg".
Ca. 3m links der NW-Kante gerade hinauf (3R), zuletzt nach rechts aufwärts zur oberen NW-Kante und weiter z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 
Datum :  2016
1 Kommentare 1 Kommentare
Das Anklettern des 3.R ist nicht schwer, aber die Felsqualität...kann mit einem Cam 0,4 hintersichert werden. Dann nicht gerade (weil völlig ungeputzt und bäh..) sondern schräg rechts zum Band. Für das Einhängen des 5.R ist ein Überstrecker hilfreich. Nach dem 6.R bin ich links raus zum Ausstieg der "direkten Nordwand" und mangels Abbaumöglichkeit wieder runter. Ob rechts raus besser ist wage ich zu bezweifeln. Insofern am Besten am 6.R abbauen (wenn man nicht vorher aufgegeben hat :-( )
Direkte Nordwand 5+
  Vom "Normalweg" aus nach den ersten 8m Kriecherei an Riss (R) zu dessen Ende, 2m nach rechts (Cam #1) und über Rissspur (Rock #7) in gr.Nische. Am rechten Rand (SU) zu bewachsenen Bändern und über diese z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  20.8.1949
5 Kommentare 5 Kommentare
Die Routenbeschreibung "verfälscht", dass der längere - obere - Teil der Route zwei Wochen vorher bereits von den Erstbegehern des "Alten Nordwandquerganges" erschlossen wurde.
Die letzten 5m in der Steilwiese stören nicht wirklich, solange es trocken ist. Für die Liebhaber klassischer Linien ein Muss.
Sag ich doch. Ich sag ja nicht am Ende des Kriechbandes, sondern am Ausstieg aus dem Kriechband in den Einstieg der Route ;-)
Der R befindet sich meines Wissens nicht am Ausstieg des Kriechbandes (also an dessen Ende), dort gibt es nämlich keinen, sondern nach ein paar Metern des Byzantiners am hochziehenden Riss, der dann in Graslandschaft übergeht (die letzten paar Meter jedenfalls!)
Die Schlüsselstelle ist direkt am Ring, der super nach dem Ausstieg vom Kriechgang liegt. Man sollte aber gut klemmen können :-) Oben raus teilweise sehr botanisch und flechtig.
  V: Mittlerer Riss zum Band 7+
  Eine überaus bescheidene Einstiegsvariante
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hugo Erhart
 Heinz Satter
 
Datum :  21.8.1949
0 Kommentare 0 Kommentare
Wolfsblut 9
  Im mittleren Teil der Nordwand an einer Rissspur (kl. Rock) hinauf zu Band. Abdrängend den R folgend zu überdachtem Band (s. "Normalweg"). Rechtshaltend (2R) empor zu Rissspur und gerade den R folgend z. AR.
Fr #0.75 u. Fr #3 nützlich
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  1.9.2018
3 Kommentare 3 Kommentare
Wirklich eine Bereicherung. Zwei schwere Stellen im unteren Teil, nach dem Byzantinerband dann deutlich leichter. Könnte sein, dass der Ausstieg nach dem Band aber nach Regen (oder nächstes Frühjahr) erst mal nicht mehr machbar ist. Wenigstens stehen die Bäume ja nicht mehr so dicht.
Also die Ringanzahl stimmt nicht. Wenn ich mich nicht täusche, sind es 8 oder 9R+AR. Vermutlich wurden die alten Scharfi-Ringe im unteren Teil nicht mitgezählt, die sind aber für die Sicherung unerlässlich. Optimal wäre es, wenn die Scharfi-Ringe rauskämen und ungefähr in die Mitte zwischen beiden ein neuer Ring gesetzt würde.
Die Schlüsselpassage ist sauber und bietet klasse Züge Leisten, Slopern, Untergriffen. Sonst auch gute Kletterei, aber noch bissel "rollig". Insgesamt eine sehr lohnende Tour!
Großer Backenzahn 8-
  4m rechts vom "Östlichen Riss zum Band" über 4m hohen Riss zu Bändchen. 2m nach links queren (Fr #3.5) und gerade (4R) zu einer tiefen Nische (R; s. "Normalweg").
Erst gerade (R) über geschlossene Platte, dann rechts ansteigend (2Hf) zu Riss (R) und weiter z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  19.7.1980
8 Kommentare 8 Kommentare
GB-Eintrag vom Erstb. (vom 5.11.78): "1.Beg. Großer Backenzahn (Direkte Nordwand): 5m empor nach Standblock des Byzanthiner Weges. Quergang in Hocke in die Mitte der Nordwand und direkt zum Gipfel empor. Kreuzt hier Nordwandquergang (der Haken wurde erneuert). Oben im Riss Hexentric-Möglichkeit).
VI-; 1 Haken"
Wurde anscheinend saniert. Anstelle der geschlagenen Haken vor und nach dem Byzantinerband stecken jetzt Französen.
...2014 und da wird noch Betoniert? Wir haben neue Ringe und einen Preisgünstigen Kleber getestet und eingeführt damit sich niemand mehr mit Beton und allen seinen Nachteilen "Rumschlagen" muß.Mensch Kerle sach doch was dann bekommst auch nen gescheiten Kleber!
Sanierung ist erfolgt
Die Tour ist gut, besonders die untere Passage, der zweite Haken nach den Ringen gehört saniert.
Zur oberen Plattenstelle: Klettert man zunächst etwas links am R vorbei ist es ein Aufricht-Gleichgewichtsproblem welches ohne Griffe lösbar ist. Dann beherzt über die Platte zu griffigen Querband und weiter rechts aufwärts durchs Gelände zum oberen Riss.
Keine Wahnsinnslinie, aber durchaus okay und jetzt auch wieder leidlich sauber. Der 1. Haken nach den 2 Ringen unten hält zumindest kleinere Rutscher aus (bin leider mitsamt dem großen Kiesel abgegangen). Für den angegebenen Schwierigkeitsgrad normal und ohne böse Überraschungen. Wie Peter die Stelle am Ring überm Band ohne (offensichtliches) Putzen klettern konnte, ist mir ein Rätsel. Oben raus sehr schöne Strukturen und gut absicherbar.
Eine vergessen Perle. Nicht vom Einstieg abschrecken lassen... eher von den sehr sanierungsbedürftigen !! Haken vor dem Band. Der Haken vom Band weg ist auch nicht gut aber der nächste R sitzt (nicht direkt sichtbar) direkt oben drüber. Die grünen Platte danach ist kletterbar, der Rest Abenteuer.
Östlicher Riss zum Band 6
  Links in der Nordwand durch teils breiten Riss zur SU im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  3.4.1922
0 Kommentare 0 Kommentare
Nordostkante 7-
  Erst links, dann rechts der Kante zum oberen O-Grat.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  6.8.1980
0 Kommentare 0 Kommentare