maximale Höhe: 50m

Der bergseitige Turm.

Routenauflistung von links nach rechts
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Glasfelsen Neyturm SO-Seite
Fritzriss 5+
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"Alle drei Risse sind gute Anfängertouren", meint der aktuelle KleFü...
Welche Empfehlung? ;-) ..."der am wenigsten lohnende Riss" (Richter Führer) oder "der wohl übelste Rissgeselle" (Datenbank)
Eine gebietsfremde Kletterfrau versucht sich erfolglos am Überhang. Sie baut mehrere bereits gelegte Friends aus und stürzt beim Versuch abzuklettern auf den Boden, da die erste Sicherung zu tief liegt. Verletzung am Becken und an der Schulter. Zum Glück trug sie einen Helm. Sie war aufgrund der Führerempfehlung eingestiegen.
6er C4 sehr zu empfehlen...nicht leicht, auch nicht für 4, auch wenn es nur eine Sequenz ist...
Um einiges schwerer als der Theoriss. Und wie Seb schon sagte, definitiv keine Anfängertour. Wird daher von den 3 "Riss-Brüdern" wohl am wenigsten erstiegen. Dementsprechend "glasig" bzw. sandig ist es dort. Mit VI- wäre er sicherlich nicht überbewertet.
Trotz der mittlerweile erfolgten Aufwertung hier auf IV m.E. immer noch etwas hart bewertet. Jungturm- oder Münzturm-NW sind meines Erachtens im Vergleich dazu geschenkt. Dort brauchte ich auch keine vier Anläufe, um den Weg endlich zu bringen... Ansonsten siehe Kommentar von Sebastian.
Der Autor des Panico-Führers hat diesen Riss wohl nicht so genau betrachtet - eine "Anfängertour" ist dieser nämlich definitiv nicht. Dies sollte dem Aspiranten jedoch schon vom Anblick her bewusst werden. Der Überhang ist zwingend zu klettern, und mindestens so schwer wie er von unten aussieht. Zur Absicherung sei hier ein Klemmgerät im XXL-Format dringend angeraten! Von der Schwierigkeit her eher eine III mit Elementi von VI...
Da hing ich heute auch mal drin. Wie man das für III klettern soll ist mir schleierhaft. Ich hätte den Cam 6 gerne am Gurt gehabt, da der V doch zu klein war.
Der wohl übelste Riss-Geselle am Schlemmerturm. Nicht nur für den 3.Grad heftig bewertet, sondern auch sehr sandig, da wohl zu recht kaum begangen. Mit Fr. 3,5 und/oder Fr. 5 lässt sich die erste abdrängende Stelle noch ganz gut meistern (hier sind die Griffe im Riss gut versteckt). Mit Fr. 1 und Fr. 1,5 dann noch die 2. Sandriss-Stelle erklimmen und dann wenigstens noch den 1er Kamin zum Abschluss genießen.
Maurerweg 6+
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Orig. gings noch via "Kanzelweg" z.G.
Stand-R resp. AR erneuert (der alte nR steckte im "Sand"!)
www.morchel.org/die-klassiker/maurerweg-ney/
Der Stand- und wohl auch oft Abseilring oben "im Band" liegt satt auf - und trotzdem ist das Seil (aus der Scharte) gut abziehbar.
Falls sich dennoch jemand dort für eine bessere Ringposition ins Zeug legen will unterstütze ich das gerne mit entsprechend langem Material.
Lässt sich mit Rocks perfekt absichern.
Erstbegehung erfolgte mit Schwebesicherung
Erstmals von unten (teilweise in techn. Kletterei): Hans Laub, Fred Frey am 3.8.1950 (1H, 1S)
  V: Linker Ausstieg 3+
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Maurergeselle 7-
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der 1.R lässt sich auch direkter erreichen - allerdings "fehlt" m.E. dort dann ein R
Ob der Routenquali schließe ich mich an - bis auf die letzten 2m ;-).
Wenn man Grad VII sicher beherrscht eine absolut lohnende Route.
Vom Start in der Scharte (einen guten Friend 3 habe ich ziemlich links untergebracht) sollte man bis zur 1. Öse konzentriert bleiben. Ab da ist die Sicherung gut (man teste bitte nicht das Sandührlein!) und auch die Kletterei bleibt es bis zum sandig-mürben-krümeligen Abschluss, an dem man sich besser etwas rechts halte. Vom Standring benötigt man ein 70-m-Seil nach unten.
Achtung mit kurzen Seilen: Die Abseilhöhe direkt zum Boden vom AR (im "Kanzelweg") beträgt 32m!
P: ????
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Arkadasch 7
  2 Kommentare 2 Kommentare
Ursprünglich wurde nach rechts zum Stand von "Große Südwand" gequert.
Gehört eigentlich saniert, lohnt aber wohl nicht. Nach dem Abzweig am 2. R der Großen Südwand kommen drei Rostgurken in kurzem Abstand - 1 R wäre hier völlig ausreichend. An der einzigen schweren Stelle im Überhang steckt eine solide Öse. Das Bodenpersonal sollte in Deckung gehen...
Kanzelweg 5-
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Stand-R u. damit auch der AR von Maurergeselle erneuert (den alten aber mal noch drin gelassen)
Standöse vorne auf der Kanzel in meinen Augen nicht sehr vertrauenserweckend.
Lange "Bühler" hierfür liegen beim Felswart, wenn sich denn jemand dieser Baustelle verschreiben möchte
Vielleicht sogar einer der schönsten leichteren Wege am Fels. Im Quergang sollte man den R der Südwand nicht einhängen (Seilführung), es liegen genug Schlingen weiter oben. Schwierigkeit der Überhang von der Kanzel weg, durch große Sanduhr aber passabel gesichert. Darüber wieder gängig und gute Gesteinsqualität, am besten erst mal links der Kante halten.
Da müssen heut bei mir auch ein paar Latten im Rost gefehlt haben, das ich da eingestiegen bin. Die Querung zum Standring ist zwar brüchig, sandig und moosig aber leicht und halbwegs absicherbar. Nicht zu weit oben queren, da ich dann den Ring der Südwand unter den Füßen hatte und mir der auch nix mehr gebracht hatte.
Vom Stand durch den abdrängenden Bruch wegzukommen hab ich dann nicht gebracht. Man hat dauernd das Gefühl mit einem sandenden Griff in der Hand auf die Kanzel zu krachen. Abklettern, Sack aufgehängt und der wird auch hängen gelassen (der Versuch einen Meter über dem Stand auf einem Kriechband nach links in die Nordwand zu queren um dort irgendwo hochzukreuchen endete nach zehn Metern auch im Vollschotter).
Hier sollte man mal dem "Abzuraten"-Piktogramm im KleFü Beachtung schenken.
Große Südwand 6
  6 Kommentare 6 Kommentare
Super Tour!Eine schwere Stelle in der 2ten SL,an sonsten eher leicht für den Grad. Keine Angst vor den Überhängen,einfach machen.Löst sich alles gut auf.Absicherung durch ein paar Friends zu den Ringen problemlos.@Doc:Den 4er Cam hab ich direkt unterm runden Austieg verbaut.
Zu den Empfehlungen könnte man ergänzen, dass es bis zum letzten Überhang - m.E. - wenn überhaupt den VI-ten Grad nur tangiert. Da kann man sich mit Sandsteinerfahrung in schweren V-ern durchaus mal reintrauen.
Hervorragender Weg und Empfehlung. Abwechslungsreiche Kletterei (auch die Gesteinsqualität) und lang. Absicherung bzw. Absicherbarkeit in erster SL mit Cams bis 4 sehr gut. In der zweiten SL sah es auch OK aus (wo die dicken Cams hin sollen?), da hatte ich aber nur die Ehre des Nachstieges. In zwei SL ganz angenehm, v.a. wenn man wie ich den zweiten Ring mitnimmt.
Genauere Betrachtung des 4.R heute: da sind durchaus Risse da, allerdings lässt sich dort wohl nur sehr schwer ein besserer Ring (in direkter Nachbarschaft) setzen. Allerdings lassen sich direkt unter, am, und über dem Ring solide mobile Sicherungen anbringen.
Den 2.R kann man auslassen da er sowieso aus der Linie liegt. Den 6.R findet man in der Vogelscheiße nicht so schnell aber man braucht ihn zum Glück nicht zwingend. Ansonsten frisst das Rissystem viele Keile. Der obere Teil wird nach der Querung zwar etwas kecksig, nach oben wird es aber immer besser. Mit etwas längeren Zwischensicherungen kann man das Ganze als 50m Seillänge klettern.
Ein herrlich klassischer Weg bei dessen 2.SL jedoch Vorsicht geboten ist wegen dem vielen "weichen Gestein". Getreu dem Motto: "Unten hui, oben ...naja!" kann man erstmal bis zum Standring alles in vollen Zügen genießen. Leichter Überhang, Platte, Riss, alles da was das Pfalzkletterherz höher schlagen lässt. Doch dann wirds plötzlich nicht mehr so lustig, wenn man weiter oben dauernd meint, dass einem der ganze Bruch gleich um die Ohren fliegt! Hier ist Vorsicht geboten. Friend 4 bis 5 sind im oberen Riss die Lebensversicherung. Der Abschlussüberhang ist dann aber zum Glück leichter als er aussieht! Eine große Felsfahrt!
Kleine Südwand direkt 6
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für 6 heftig bis zum ersten ring. man sollte wirklich gut auf reibung stehen können bzw. die richtigen schuhe anhaben oder aber auf den spotter vertrauen, der einen stützt, wenn man grad mal wieder wegrutscht. :-) danach weiter die kleine südwand genießen.
Für den Grad gut gängig, kurz am Ring schwer.
PK-Reibung 6+
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Der unwürdige Zustand der vereinseigenen Reibung wurde heute beendet und die Platte geputzt! An der anspruchsvollen Absicherung hat sich allerdings nichts geändert: der unterste Teil bleibt ungesichert, dann guter Fr. 0,5, etwas später rechts guter Fr. 1 und vor der Ausstiegsplatte links nochmal sehr guter Fr. 0,5. Interessante, ansprechende Kletterei, ganz im Gegensatz zu den vielen Neuerschließungen auf Separatorenfleisch-Niveau, die ich in letzter Zeit "genießen" durfte.
im aktuellen Zustand kaum kletterbar, habe mal versucht zu putzen, dürfte aber nicht "von unten" so ohne weiteres machbar sein...
Normalweg 3+
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Das mit dem "sehr bequemen Stand-(Band)-Bändchen" fand offensichtlich auch anderweitig Anklang. Jedenfalls ist es aktuell mit einem mittelgroßen Rabenhorst belegt und das Umfeld großflächig verschissen. Nasenklammer empfehlenswert!
Wie es wohl zu der IVer-Bewertung kam - na jedenfalls hab' ich jetzt mal daran gedreht.
Cam 0.4 zum Stand und Cam 0.4 nach dem Stand. Sehr bequemes Stand-(Band)-Bänkchen.
ganz früher steckte der Haken links um die Ecke (Schulterstand)
  V: Rechter Kanteneinstieg 3+
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  V: Kleine Südwand 4
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in verbindung mit dem direkten einstieg eine schöne lange tour. die sicherungen sollten aber ausreichend verlängert werden, sonst gibts mächtig seilreibung und auch der standplatz verlangt nach einer langen standplatzschlinge, sonst wirds dort recht ungemütlich. frage mich warum man den ring dort so ungünstig gesetzt hat. von der absicherung her soweit ok, obenraus aber etwas dürftiger als unten. auf den vielen flechten und dem losen kram eben etwas aufpassen.
Schöne und auch leichte NW-Ergänzung am Neyturm. Die Querung nach links ist leicht und läst sich zur Not mit mittleren Friends absichern. Dann die dankbare Verschneidung zum R. Danach schräg rechts zur Standstelle auf dem Einstiegsband des NW. In 3 SL sehr relaxed zu erklettern. Der Hochsitz auf dem (ehemaligen) "Falkenbalkon" kann älteren Aspiranten schonmal Kreuzweh bescheren. Der Sticksbruch nach der Linksquerung ist zwar nochmal nervig, aber mit Fr. 1 und/oder SU sowie mit Fr. 0,5 in Lette (weiter oben bei der schräg nach rechts hin zum Riss verlaufenden Rampe) gut absicherbar!