Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 31m Gipfelbuch vorhanden

der talseitige Turm

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Alter Landadel ... ein wenig heruntergekommen, aber immer noch stolz. Eine ganze Reihe guter Wege führen auf diesen exklusiven Gipfel, doch leider sind es der Bewerber nur noch wenige und so erobert die Natur hier fleißig Terrain zurück. Menschen, die glauben locker einen 4er klettern zu können, sei der Normalweg empfohlen, dem 7er-Aspiranten die Alte Westwand ... Vorsicht: Frust-Gefahr.

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Vom Parkplatz der Ruine Alt-Dahn Betonsträßchen nach Süden. An einem Waldrand (weit östl. der Schützenwand) auf einem Weg nach links und weglos durch lichten Wald mit viel Farn unter die Westseite der Felsen.

Fischfelsen Großer Fischfels
Normalweg 4
  Aus der bergseitigen Scharte Übertritt und Stufen zu breitem Band. Nach rechts zu Stand in der Westwand (nR). Rechtshaltend durch die Wand z. G
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Emil Ney
 Ernst Schlemmer
 
Datum :  5.7.1908
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Gemäß eines Schreibens (von 1936) der Gebrüder Matheis an die PK:
"Die Gebrüder Wilhelm und Otto Matheis erkletterten am 9.8.1920 den gewöhnlichen Weg am Großen Fischfels zum erstenmal ohne Benützung eines Mauerhakens an der bekannten Stelle."
Hier war seit 11 Monaten niemand mehr gewesen ... und genauso sah`s auch aus! Zustieg zur Scharte ist jetzt wieder dornenfrei (und die Südwand vom Kleinen Fisch gejätet). Für die Westwandeinstiege wäre ein Freischneider erforderlich.
Erste freie Begehung (ohne Steigbaum) am 20. April 1913 durch Theodor Mann.
Die "bergseitige Scharte" erreicht man dornenfrei indem man den großen Vorblock westseitig auf breiten Bändern traversiert.
Lange Klamotten empfohlen. Um zur Scharte zu gelangen darf man sich durch die mittlerweile wuchernden Brombeerhecken schlagen. Es gäbe auch reichlich Zecken zum Einsammeln. Hier könnte man ggf. mal über eine kleine Grünpflege nachdenken, sonst wird der Weg in Zukunft noch seltener geklettert, da die Pfalz-Macchia eher abschreckt.
Ein zusätzlicher Ring wurde 2009 von der SANSI abgelehnt.
Fischwändel 7
  Rechts des "Sekundenweges" über abdrängende Wand (R) z. G
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 11
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jörg Dommermuth
 Timm Gutensohn
 
Datum :  12.3.1990
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Sekundenweg 6-
  Vom breiten Band linkerhand in die NO-Wand und mit Sst. zu Rissspur. An ihr links um die Kante und Stufen z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V & Sst
Erstbegeher:  
Datum :  
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Unteres Ostwändel
  Unterhalb vom "Fischwändel" bei Blöcken über Wand (R) zum Band
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 
Datum :  7.5.1959
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Phönix 8-
  In der Ostwand, den 1.R weit links überkletternd den R folgend zu AR (Weiterweg unlohnend).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Jung
 Bernd Buchmann
 
Datum :  16.10.1994
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Freischwimmer 7+
  Von rechts her an Rissen (Fr 2.5, Fr 0.5) zur stumpfen SO-Kante und diese (R) zu Wulst (Fr 3). Ungemütlich sandig zum zweiten Stand der "Alten Westwand".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr + Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Jürgen Wesely
 
Datum :  2.11.1994
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  V: Machs gut und danke für den Fisch 8+
  vom letzten Band der "Südwand" an überhängender Verschneidung zum Gipfel
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 Fr
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 
Datum :  1.8.1999
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Südwand 7
  Vom Fuß der Talwand gerade zu kl.Überhang. Über ihn (R) und Riss (Hf), dann (Hf) bewachsene Stufen zum gr.talseitigen Absatz (nR, Stand; s. "Westwand"). Auf Band nach rechts und empor zu diagonaler Rissspur vor der NO-Kante. Überhängend an ihr (3H) z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Erich Becker
 Walter Resch
 
Datum :  3.6.1943
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Die 1.Sl kann man im derzeitigen Zustand vergessen: nach dem R kommen viele Dornen, H fehlen und der Ausstieg hin zum großen Absatz ist eine Dünen- und Heidelandschaft :-(
Narbenweg 7-
  Gemeinsam mit der "Südwand" ca. 5 m hoch, nach links (R) und an diagonaler Rissspur (Quarzader) (2 Ks) zum 1.Stand der "Alten Westwand" (R). Knapp rechts davon gerade empor und brüchigen Fels links aufwärts zum 2. Stand der "Alten Westwand" (nR). Links aufwärts (2 Ks) z. G
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  4 S, Fr 0.5 + 2.5, Rocks
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  14.7.1978
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Insgesamt ein recht aufwändiges Unternehmen: 1. Seillänge mit der schrägen Risslinie sehr lohnend und bis auf 1-2 m vor(!) dem Ring auch sehr gutes Gestein. Um einen Handriss handelt es sich nicht (es gibt überhaupt nur eine einzige Klemmstelle), die Rissspalte ist vielmehr mit einer quarzhaltigen Füllung versehen, welche schuppenartig herausgewittert ist und teilweise sehr scharfe und feste Griffe bietet (einzigartig in der Südpfalz). Absicherung mit Keilen problemlos. Nach dem Westwandring wird es unübersichtlich. Knapp rechts vom Ring habe ich nicht abgehoben - wir sind dann knapp links bei einer Rissspur hoch, rechts zu einem guten Lettenloch, hoch aufs Bröselband und links durch einen Faustriss zum großen Absatz mit dem Westwandstand. Von hier erst gerade hoch, dann über "veränderlichen" Fels nach links zu kleiner Birke und gerade über den Überhang zum Normalwegausstieg. Der Überhang ist m.M.n. die Schlüsselstelle der ganzen Tour, kann aber mit Friend 2,5 in Horizontalriss über der Lippe gut gesichert werden. Früher öfter, heute nur noch selten begangen ...
  V: Direkteinstieg 7
  Vom Wandfuß gerade empor zum Risssystem
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Udo Weber
 Jürgen Herr
 
Datum :  28.10.1978
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Weiße Magie 7+
  5 m links vom tiefsten Punkt zu kurzer Verschneidung (H), in einem Linksbogen (Rock 8, H), dann gerade (Fr 4) zum 3. H. In einer Rechtsschleife zum ersten Stand der "Alten Westwand" (R)
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Annette Daigger
 
Datum :  13.7.1989
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z.Z.in Kombination mit dem oberen Teil der Westwand wohl das gängigste Stück Fels um auf den Fisch zu kommen. (Neben dem Normalweg )
  V: Schwarze Magie 9
  vom 1. H der "Weißen Magie" leicht rechtshaltend zu H und zu 3. H von "Weiße Magie". Linkshaltend über H z. G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 
Datum :  22.4.1998
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Hallo Zusammen, habe gestern die Schwarze Magie probiert. Kennt jmd von euch die Route? Der Zug von Rechts über das Leistchen unterm 2. Ring zu den Sloperauflegern auf 10 Uhr vom Ring fand ich megaschwer. Gibts da noch ne andere Möglichkeit, oder war ich da schon auf dem richtigen Weg? Dann wäre das ja quasi ein one-move-wonder. Gruß, Leo
Fetisch 7-
  Vom Einstieg der "Alten Westwand" überdachtes Band nach rechts zu kurzer Verschneidung und diese zu Platte (R). Linkshaltend darüber, die "Alte Westwand" kreuzend, zu kurzem Riss. Diesen zu Wulst (R) und rechtshaltend über ihn. Stand (R). Nach rechts zur "Alten Westwand"
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0 - 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Axel Richert
 
Datum :  2.11.1994
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Alte Westwand 7
  Links in der W-Wand durch breite 4m hohe Verschneidung und kurzen, feinen Riss zu Leiste. Diese nach rechts zu Band (R; Stand). Weiter nach rechts um die SW-Kante und knapp rechts derselben empor zu gr.Absatz (Stand-nR). Gerade unter Überhang und rechtshaltend (4R) z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  13.7.1941
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Ein langer, klassischer Weg, der es leider nicht in die neue, schöne Toprope-Kletterwelt hinüber geschafft hat und zunehmend unkletterbar wird. Bis vor 10 Jahren regelmäßig begangen, wuchern nun die Dornen aus den Rissen und zum Einstieg hin ist kaum mehr ein Durchkommen. Schade, wenn man bedenkt, was man hier geboten bekommen kann. Am besten in 3 Seillängen klettern: unten sehr schön, fester Fels, tolle Strukturen, Mittelteil ein bisschen bröckelig und schlecht abzusichern (aber recht leicht). Oben dann eine (für 7) harte Passage zwischen 1. und 2. Ring (Karabiner liegt auf). Großes Erlebnis!
  V: Diagonalausstieg 3
  Vom 2. Stand schräg rechts durch die Ost- und Nordwand zum "Normalweg"
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Direkter Ausstieg 7-
  Vom ersten R der Abschlusswand gerade z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jörg Dommermuth
 Timm Gutensohn
 
Datum :  Sommer 1992
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Direkte Westwand 7
  Über dem Einstieg der "Alten Westwand" links hoch zu Rissüberhang. Über ihn (Hf) dem Riss folgend und bewachsene Stufen zum "Normalweg". Diesen zum Stand (R). Schräg links durch Wand (R) und über Wulst (R) z. G
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  Fr 2, Rocks
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  21.5.1955
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Arthur, warum haschde nur 6+
  Rechts des "Westeinstieg" an Kante empor und zu Verschneidung queren (Fr #3). Gerade (Fr #1.5 u. #2, R) zu Band.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 - 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Jürgen Wesely
 
Datum :  18.10.1994
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Westeinstieg 3
  Über griffigen Überhang in die Scharte des "Normalweges".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 
Datum :  
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