Lämmerfelsen Bockturm- Nordwand

Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 32m

Gut belüftetes "Sommergewänd" nahe am Wanderweg.

Routenauflistung von links nach rechts
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Jetzt nicht mehr!
AR am Gipfel hinten offen

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Habe die Ehre, Herr Laub 7-
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Eine großartige, klassische Linie und für uns eine tolle, abwechslungsreiche 32m Route! Etwas Obacht (mittelmäßiger Fr.1) zum 1.R, dann klassische Piazkletterei bis zum 3.R und mit Fr.1,5 zum 4.R. Zum 5.R hin Fr.3 in Riß, um an schönen Strukturen (Fr.3 bis Fr.4 möglich) zum finalen Abschlußwändl zu gelangen. Hat uns sehr gut gefallen und aktuell in gutem Zustand.
Bis zur Nordostwand noch etwas rollig, aber gute Kletterei; schwerste Stelle knapp unterm (!) 3. Ring. Das Meeting mit Herrn Laub ist eindrücklich, bevor sich im oberen, steilem Teil leider eine fragile Knirsch-Zone in den Weg legt. Der Sicherer sollte sicherheitshalber ein wenig Sichererheitsabstand von der Wand nehmen ...
Wertet die "Nordostwand" auf. Kritisch bis man den 1.R erreicht hat, danach wird der Fels zusehends besser. Wenn auch neueren Datums eher eine klassisches Kletterei die ein gewisses Maß an Sandsteingefühl braucht. Dann aber gut
Nordostwand 6
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Vogelbrut in Höhe der Rippe. Die Fütterung läuft auf Hochtouren. Bitte noch 2 Wochen meiden (auch den Habe die Ehre).
Auch wenn ich vielleicht jetzt mit faulen Eiern beworfen werde, so muss ich sagen, dass ich diese Tour besser fand als seinen prominenten Nachbarn weiter rechts im Eck. Tollen Linie, viel großartige Züge und oben an der Kante schön ausgesetzt. Man sollte allerdings nichts gegen die ein oder andere Sandeinlage haben. Bins auch den Schulterriss ausgestiegen der heute ziemlich nass war. Wer etwas über dem Grad steht und mit etwas Belag klarkommt bekommt von mir ne absolute Empfehlung
Wegverlauf der zweiten SL war unklar. Wir sind nach dem Stand-R links haltend weiter hoch, an weiterem R vorbei und einen Ausstiegs-Schulterriss/Kamin zur Ostschulter. War so gut machbar. Der Einstieg war deutlich brüchiger. Insgesamt schöne, abwechslungsreiche Route mit gefährlichem Einstieg.
Zwischen den beiden betonierten steckt noch ein geschlagener. Eine Sanierung würde den "Ritt auf der Kanonenkugel" deutlich entspannen
Gute Linie, wenn es doch nicht so sandig und mürbe wäre! Bis auf den Einstieg, wo im Falle des Falles wahrscheinlich Klemmgerät samt Fels rauskommt, gut zu sichern. Und einen Schulterriss gibt es hier wirklich nicht!
So schulterrissig ist die Schuppe gar nicht: Man klemmt mal auf Hand, schwingt dann die Biomasse auf die Schuppe und reitet diese zum nächsten Ring.
Die zweite SL ist nur noch etwas für ganz weich gekochte Gehirne...
Das Jammern der Lämmer 7+
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Bohrhaken nach Absprache mit dem Erstbegeher und zus. mit Steffen optimiert.
einer der R steht raus, der folgende ist nicht ohne Aufwand zu hängen ;-/
Ein R an der richtigen Stelle brächte Sicherheit- und Komfort-Zuwachs.
Bin diese Route von unten geklettert, gesichert von Jindrich Benes (ehemaliger Ladenbesitzer von der Bärenhöhle und mein langjähriger Seilfreund).
Mit den drei Ringen auf 30 m war das ein anstrengender Tag... * Jindrich-
... Es ist nicht als riesenslalom gedacht und geklettert und die Linie ist: einfach den Haken folgen. Den einen Ring der bisl weit raus ist, korrigiere ich noch. Padlo Madl
Wenn man die leichteste Linie trifft (quasi durchschlängeln), keine 7+. Aber lohnend!
Lammbock 6+
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Feine Kombination und knapp 28m bis zum letzten R der "Vampirroute".
Wie das für Kletterer unter 170cm für 6+ gehen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Vom Band weg (3.R) den "Uffleecher" zu erwischen und durchzuziehen, war für meine Größe schon gefühlt eher 7- bis 7!
Sieht derweil so aus, dass es sich um eine gelungene untere Ergänzung zur "Vampirroute" handelt bzw. handeln könnte (wenn es denn zu kontinuierlichen Begehungen kommt).
Das Problem mit den nicht sauber verklebten Bohrhaken hat sich gelöst (Abseil-Inspektion meinerseits).
zw. 4.R u. 5.R Cam 2-3, zwischen 6.R u. 7.R. (Riss) Cam 1-2-3 (suchen)
Vampirroute 7-
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Im Zuge der frühlingshaften Akku- und Bohrgerätetest in Zus.arbeit m.Steffen nen AR eingebaut - gerade auch weil sich "Lammbock" als gekonnter Einstieg etabliert.
Der H steckt ziemlich direkt beim dritten R.
Bockverschneidung 6-
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Sehr gut absichere Tour. Kann mich nur anschließen. Auf Riss geklettert ein Genuss. Ganz oben im Aufstieg schadet ein größerer Friend nicht.
Das sie es früher nicht einfach hatten, weiß ich auch, bzw. kann es mir denken. Ich verstand halt nur nicht den Zusammenhang. Was hat sozialer Druck mit Free Solos zu tun? Du machst das weil du Bock drauf hast und natürlich auch die Eier. Es gibt ja heutzutage noch genügend starke Kletterer die Free Solo unterwegs sind und sicher nicht diesen "sozialen Druck" haben... Aber egal, so oder so hab ich da großen Respekt davor... Also nix für ungut...
Ich dachte, es interessiert Dich, warum die Eier damals in der Hose waren..
Da versteh ich den Zusammenhang jetzt net. Was willst mir damit sagen?
In der Zeit von 1914 bis 1945 waren die "Kletterer" (insbesondere alpin) schon sehr stark unter sozialem Druck. Was glaubst, was in den "Käffern" an MOB abging, wenn ein 16 jähriger aufwärts fröhlich pfeifend zum Krabbeln ging..während andere Mütter 2 von 3 Söhne verloren haben..
Immer wieder schön. Diesesmal entspannt nachgestiegen, dank an meinen Vorsteiger. Eine große Linie! Und sowas wie die Erstbegeher quasie Free Solo zu machen, da kann man nur den Hut ziehen! Die hatten damals wirklich Eier in der Hose!
Noch vorm 100-Jährigen jetzt auch wieder aus der Ferne zu bestaunen ;-)
Noch vorm 100-Jährigen jetzt endlich mal mit Stand-/Abseilbirne.
Es steckt ein übelst verkeilter Cam2 im oberen Drittel.. Denk ohne Werkzeug wird die Bergung schwierig
Endlich, nach knapp zehn Jahren auch den Vorstieg gewagt... Einfach ne schöne Tour. Absicherung war problemlos und selbst bei den gestrigen 34° noch gut machbar. Die Hauptschwierigkeit empfand ich wie damals, aus dem Erker rauszukommen. Mit bisschen suchen ging das aber auch gut. Auf jedenfall noch den Ausstieg oben dranhängen und die Megaaussicht genießen. Schont auch noch die Kiefer, da man von oben auch gut mit nem 70er Seil bis runter kommt. Absolute Empfehlung!
...wir sollten über einen Abseilhaken bzw über eine Fixe Umlenkung an der Kiefer nachdenken. Der Baum wird durch das Seilabziehen nicht besser.
Originaler GB-Eintrag: "Über die hochgestellten Blöcke in peinlicher Kletterei zum Westwandquergang und hierauf [nicht entzifferbares Wort] schwierig und gefährlich in der [3 nicht entzifferbare Wörter] den Risses zur Terrasse und über den Nordsteig zum Steinmann."
aka "Kreuzweg"
Egal,wie man´s klettert,der Mg-Rotz in einer Tour von 1923 zeigt,wie es in der Pfalz aktuell aussieht!Da braucht sich keiner in die Tasche lügen!Leute,zuhause nehmt Ihr auch die Bürste,aber die Pfalz ist wohl Euer Bahnhofsklo....Eigentlich einer der ganz grossen Klassiker hier.Grosse Linie mit Anspruch,elegant,ein Muss für Historylover.Würden Kletterrouten wirklich einmal Denkmalstatus erhalten,dann hier zuerst,mit der Erkenntnis eines bislang respektlosen Umgangs.
nur im toprope. wollt sie zuerst onsight vorsteigen, aber ich wurde dann doch überzeugt sie erstmal zu topropen. was die tour nicht schlechter macht. wirklich herrliche kletterei, bei der man sicherlich auch etwas ins schwitzen kommt. auch ohne haken lässt sich die tour aber super absichern, sofern der kopf das zulässt. ich kletterte im übrigen im oberen teil eine mischung aus piazen, verschneidungs- und risskletterei. mit der schlüsselstelle teile ich die meinung mit ingo. für mich auch ganz klar die abdrängende stelle nach dem großen absatz. oben raus ist es zwar anstrengend, aber im vergleich zum schnapsweg leichter. alles in allem eine klasse tour, die ich sicherlich nicht zum letzten mal gemacht habe. kann ich jedem nur empfehlen.
... Ich klettere es auf Riss. Aber ich kenne auch Kletterer die das Stück piazen. Wahrscheinlich sieht es cooler aus. ;-)
Ich persönlich find es schöner, die Verschneidung auch als solche zu klettern - man kann doch immer super ausspreizen. Die schwierigste Stelle scheint der abdrängende Beginn der eigentlichen Verschneidung nach dem Absatz zu sein.
Großer Klassiker der einfach gemacht werden muß! Mit Keilen und Cam 0.75-2 harmlos (unten geht noch ne 1.20m Fusselschlinge gut). Oben raus (was die meisten als wohl als Schlüsslestelle empfinden) ein saugender Handriss par excellence und einfach mal die Füße in den Riß stellen. An die werten Freunde des Chalks/Hallenkletterer: WÜRDET IHR ES AUF RISS KLETTERN UND NICHT PIAZEN, DANN WÄRE DAS OBERE DRITTEL AUCH NICHT SO EINGESAUT!!!!!
Früher wegen mangelnder Sicherungsmöglichkeiten einer der gefürchtetsten Wege
...Sehr gut abzusichern. In die Verschneidung passen die mittleren und kleinen Friends. Sehr schöne Route
Ironman 9+
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Orakel 8-/8
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Unangenehm vom Band weg, dann gut. Kleinere Kletterer*innen nehmen sich ggf. eine Cliphilfe mit.
Westwandweg 6
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Was sich die beiden Brüder vor (a.d. Tag genau) 100 Jahren hier im zweiten Teil getraut haben ist mehr als bemerkenswert. Zwei Tage darauf gabs mit der Bockverschneidung dann noch ne "Zugabe" besonderer Art.
Originalbeschreibung: "In den zur Hirtenfelsscharte führenden kamin einige Meter hoch, dann leicht durch das nach links in die Westwand ziehende Kriechband bis zu den Stand und Sicherung bietenden Blöcken. Nun folgt eine schwere Traverse die gegen die Ausmündung [?] hin äußerst schwierig wird und am besten durch Hangeln zu nehmen ist. Sie leitet in eine enge Nische an der rechts ein gut griffiger Riss hochzieht. In diesem 4m weiter, darauf links hinüber zu einem kleinen Standplatz und durch den darüber einsetzenden Klemmkamin sehr schwer auf die Terasse und links über den Aufbau zum Gipfel."
Bock- Normalweg 2
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GB-Eintrag von 1919 zur Erstbesteigung:
"Die erste Ersteigung des Bockturms der Lämmerfelsen erfolgt im Jahre 1906 durch Otto Volker (Mannheim), Otto Bilfinger (Ludwigshafen), Heinrich Häubel (Ludwigshafen) und Karl Baumann (Ludwigshafen). Sie steigen von Norden durch den Kamin auf den Grat zwischen Turm und Hirtenfels und auf der Westwand weiter zum südlichen Gipfelvorbau. Hier traversierten sie über Ost zur Nordwand und stiegen zum Gipfel empor. Bei der Besteigung schlugen sie, genau wie am Mariaturm der Dürrsteine, fleissig Griffe, die jetzt noch vorhanden sind Zum Glück wurden von dieser Gesellschaft nur diese 2 Felsen im Felsenland des Pfälzerwaldes verschandelt."
Mittlerweile gibts (leider) an der Sanduhr einen Ring zum Nachholen.
2000: Im Nachstieg rutscht ein Jugendlicher in den Kamin und konnte nur noch von der Feuerwehr mit einem Bohrhammer befreit werden.
  V: Abseilwand 4
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S.-Grad angehoben
Eigentlich hasse ich diese Variante und ärgere mich jedes Mal über die Bewertung. "3+" allerhöchstens mit der (aktuell noch vorhandenen) Wurzel.
10.4.2015 Sturz an dem von Doc erwähnten Ausstiegsboulder. Cam 0.4 im querband verhinderte einen Sturz aufs Band. Mit Seildehnung ca.4-5m Sturzhöhe. Da meine Verletzungen unklar waren, Einsatz der Höhenrettung Wernersberg, Kaiserslautern, Pirmasens und rettung per Helikopter. Hatte wohl ne menge Glück und bin mit einer Prellung davongekommen. Dank an alle Beteiligten!
Nahezu obligates Finale der "Direkte Südwand", wenn man seinen Körper über die Steildüne gewuchtet hat. Mit dem großen AR auf Augenhöhe steht man dann erstmal kurz da wie der Ochs vorm Berg...
Mit 3+ ist der Ausstiegszug auch eher optimistisch bewertet und nur mit der Min-Fortbewegungswurzel links zu haben. Den Ausstiegsboulder kann man mit einigen Friends direkt dort in das Querband gestopft gut absichern, zuvor verhindern SU und Baum einen Absturz. Kann man mal machen.
26.05.07: Kletterer stürzt von der Gipfelwand auf den Verbindungsgrat. Knöchel und Beckenbruch. Rettung durch Höhenrettung Wernersberg.