Gipfelbuch vorhanden

Gipfelbücher jeweils auf beiden Türmen

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Auch dieser Sektor ist ein klarer Fall für die Nachsorge-Einheit der "Community". (Ausnahme natürlich Batman & Co - hier braucht`s ja wohl eher den Restaurator). Bis auf den Sattelaufstieg sind alle Touren mehr uoder minder verwatzt und grün.

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Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Südwände
Große Südwand 5+
  Startet bei höhlenartige Ausbuchtung mit markanten, abdrängenden Rissverschneidung: Entweder direkt oder 3m links davon empor (nR) und an Leiste nach rechts. Dem jetzt einliegenden Riss folgend an Baum vorbei zu gr.Verschneidung (R; ggf. Stand). In ihr zu R und rechts hinaus auf Kante, zuletzt rechtshaltend zum letzten Stand-R im "Alten Südwandweg".
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Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  16.8.1937
7 Kommentare 7 Kommentare
Wartungsplan und Fristenheftchen (max. 3 Jahre) halte ich für erforderlich ...
Habe die Brombeerplantage heute rasiert.
Das von Sebastian beschriebene Prozedere ist aktuell nicht zwingend nötig. Für Belags-Allergiker kann ich natürlich meine Hand nicht ins Feuer legen - aber wie schreibt Oli immer so schön: Wenn jeder noch ein bisschen den Besen schwingt ...
Mit etwas Pendelei kann man den Ring oberhalb des Baumes abseilend vom ersten Standring des "Alten Südwandwegs" erreichen. Dadurch erspart man sich die Dornen (und evtl. Feuchtigkeit) im unteren Teil. Oben raus dann schöne Kletterei, man sollte etwas aufpassen was man anfasst und worauf man steht. Nach dem letzten Ring bei der Absicherung auch an seinen Nachsteiger denken.
...aktuell,04.05.2014, ist der Einstieg bis 3-4m über den Baum fast unkletterbar oder zumindest sehrriskant, da alles voller dickem Moos und im Riss direkt überm Baum voller Dornengestrüpp ist; gilt auch für Einquerung von links. Also Putzwerkzeug mitnehmen und erst mal(von oben) putzen.
Das musste ich heute gleich mal ausnutzen ;-) (hatte ja schließlich Wandertag). Ich kann mich erinnern, dass es vor 30 Jahren unten nach dem Baum viel weniger Moos hatte und war zudem erstaunt, was ich da alles an Material untergebrachte (ähh - bringen musste). Wer's gut absichern möchte sollte dort einen 5erF Friend mitbringen. Ach ja: keine geschenkte Fünfplus, wenn man oberhalb vom 3.R rausquert (was einem einigen Schotter erspart.
Das Dornenproblem der ersten SL ist aktuell keines ;-)
  V: Einstiegsband 3+
  von links her horizontal einqueren zum Baum (so vermeidet man den schwierigen Einstieg, allerdings durch viel Botanik erschwert).
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Aufgrund der Botanik unkletterbar.
42 Meter 8-
  Wie "Große Südwand" (nR) beginnen und gerade weiter (R) auf abschüssiges Band (s. "V: Einstiegsband"). An rechtsgeneigten Rissspuren (R) zu Einbuchtung und gerade (2R) zu schmalem Bändchen (wo die "Miniverschneidung" kreuzt). Gerade (Fr 2 u. 4, R) und leicht linkshaltend (R) zum "Alten Südwandweg" (evtl. links Stand an dessen 1.R). Rechtshaltend (R) über Überhang und gerade durch die Abschlusswand (2R) z. AR (in besagter Höhe!).
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Tourenlaenge:  42m
Ringe:  10+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  Juli 2012
7 Kommentare 7 Kommentare
Gestern den unteren Teil bis AR/Standring gemacht. War mega sandig und auch einiges bröseliges in der Wand. Hatte einen relativ weiten Abflug, da eine Leiste unter meinen Fingern zerbröselte. Müsste wieder mehr geklettert werden, dann bestimmt interessant. Man kann an einigen Stellen Cams verbauen.
Mal unter Männern Dirk: Reine Größe wird doch überbewertet, oder? Was hilft einem die Größe, wenn man zu schnell fertig ist!
Tja Bruchpilot, bei deiner Größe ist wahrscheinlich kaum ein 8ter schwerer als "Obersteinbach-6c", finden wir.
Also im Vergleich was man sonst so in der Pfalz für 8- angeboten bekommt, fanden wir es ziemlich soft - so `ne Obersteinbach-6c. Klar: bis zur Schlüsselstelle hat man bereits fast 40 m Seil am Bauch hängen, allerdings gibt es in der Route jede Menge Rastpositionen, z. B. auch direkt unter der Crux. Was es da oben für einen Trick geben soll, weiß ich auch nicht. Die Positionen mancher Haken (3. und die beiden letzten) sind dafür etwas merkwürdig und das Gestein teilweise ziemlich weich und bröselig.
Eine der besten Nacherschließungen der letzten Jahren und nicht übersichert. Selbst zwischen den Ringen muß man die Hände mal aus den Hosentaschen nehmen. Unten interessante Plattenkletterei, oben raus schöne Waben. Bei der Crux gibts ein Trick, wird aber nicht verraten, soviel Kreativität muß jeder ambitionierte Kletterer selbst mitbringen. Außer den den Ösen sollte man noch folgendes am Gurt haben: 3× Friend1,5.
Lange Schlinge benutzen um den Seilzug am Ende zu minimieren, dann passt auch die 8- wobei die Einzelstellen nie wirklich schwer sind. Absicherung und Gelände sehr pfälzisch (... und das von einem Schwaben ;-( ) aber immer OK. imo, eine beeindruckende lohnende Tour
...fühlt sich schwerer an als 8- eher 8. Die Schlüsselstelle ganz oben ist ein weiter Zug! Beachtliche Abstände trotz der vielen Haken. Schöne, abwechslungsreiche Tour!
Miniverschneidung 7+
  Vom "Einstiegsband" 4m links der "Großen Südwand" an Rissspur (kleiner Rock, R) zu Loch mit H und gerade weiter zu R. Kurz nach links und bei Rissspur (ggf. auch gerade) zum Stand-R der "Direkten Südwand". Rechtshaltend zu markanter (namensgebender) Verschneidung (kleine Hex) und gerade (R) zum "Alten Südwandweg", auf dem man - heute üblich - in entgegengesetzter Richtung nach links zum Stand-R kommt. Oder - orig. - gleich kurz nach rechts und über abdrängende Stelle (H) und Platten z. Ausstieg des "Normalweges".
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Ringe:  6
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sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  16.4.1971
10 Kommentare 10 Kommentare
Aber selbstverständlich war das sauberer. Die Ringe waren bis auf die Gerüstöse ebenfalls schon drin. Schere hatte ich keine an Bord. Wollte halt mal sehen, ob man die Dornenbarrikade überwinden kann. Ansonsten habe ich schon mehr als viele andere gehausmeistert und auch ganze Felsen runderneuert. Am Bavaria werden die Dornengirlanden regelmäßig beseitigt. In Dahn putzen mal gefälligst die Dahner.
Minigolfer vor 30 Jahren war sie nicht sauberer und schon gar nicht nach einem langen Winter. Zudem steckten damals auch noch geschlagene Haken und sie wurde nicht so oft getopropt wie aktuell neben der schönen Nachbarroute. Den dreckigen Quergangseinstieg klettert heute niemand mehr da der 42m Einstieg besser passt. Zu deiner Statusmeldung will ich auch noch was sagen: Du kommst die Große S-Wand nicht hoch wegen Dornen. Warum schneidest du die Dornen nicht selber ab? Glaubst du es gibt am Fels einen Hausmeisterservice? Du kommst danach die 2.Crux der Miniverschneidung wegen Vogelscheiße nicht hoch. Die Scheiße ist dort schon immer! Vielleicht solltest du besser in der Halle klettern. Dir ist der untere Teil der Miniverschneidung zu dreckig. Kletter sie 2 mal oder putz sie, dann ist sie sauber.
Ich weiß nicht, was du unter "früher" verstehst. Vor dreißig Jahren war es hier deutlich sauberer. Man konnte auf dem Band einqueren und die Crux ohne weiteres klettern (sofern man das konnte). Momentan wünsche ich da viel Vergnügen. Drei der ersten vier Kommentare reden von "weich greifen" bis "zugewachsen". Im übrigen sind mir persönlich gechalkte Routen deutlich lieber, als verranzte. Und komplett zugepulvert ist der Sektor ja nun wirklich nicht.
...durch die benachbarte 42m wird die Miniverschneidung inzwischen oft von ganzen Gruppen getopropt. Daher ist die Route aktuell auch viel sauberer als in früheren (Früh)Jahren. Dass der Sektor nicht unbeliebt ist erkennt man auch an den verstärkten Erosionen am Wandfuss. Seltsam finde ich das eine Tour gechalkt sein muss dass es sich wohnlich anfühlt
Ich weiß es! Neben den (noch) nicht vorhandenen Umlenkern, welche zudem nicht "einfach erwanderbar" sein würden, sind hier die gängigen Clipstick-Modelle zu kurz bzw. müssten unterwegs noch mehrfach eingesetzt werden. Persönlich finde ich es aber auch durchaus verkraftbar, wenn gewisse Sektoren erhalten bleiben, die nicht "richtig beliebt" sind.
Statusmeldung zu dieser und den benachbarten Routen. Habe eine krude Kombi geklettert und setze das halt mal bei dieser Tour rein. Die Große Süd hoch bis zum Baum und geschockt von den Brombeeren (sieht nicht lustig aus!) nach links in die 42er. Den 5. Ring anzuklettern, das muss man wohl wirklich wollen. Wollte ich nicht, also links in die Miniverschneidung und diese etwas weniger grimmig hinauf. Oben dann vor der Vogelscheiße (dick!) nach links zum 7. Ring der 42er (der unterhalb des Bandes) und hier fertig gehabt. Der 42er wurde wohl vor kurzem geklettert. An der schwierigen Passage vor dem Band war es gechalkt und hat sich deswegen einigermaßen wohnlich angefühlt. Ganz anders die Crux der Miniverschneidung am originalen ersten Ring. Hier ist alles dunkelgrün-sülzig und lechzt nach der Drahtbürste. Richtig beliebt scheint der Sektor nicht zu sein. Woran das wohl liegt?
Über die ersten 2R der "42 Meter" kann man jetzt ganz bequem einsteigen
Früher querte man von links auf einem Band ein. Das ist mittlerweile völlig zugewachsen. Alternativ geht der Einstieg über die große Südwand. Die Querung ist zwar etwas aufwendig abzusichern, zur Not geht eine laaaaaange Schlinge am Baum. Der Rest ist wie vom Bruchpiloten beschrieben.
Vor 5 Jahren war es noch kletterbar mittlerweile ist der Einstieg wieder komplett zugewachsen. Kein Wunder steht ja auch nicht im Richter Führer. Schade um die schöne Wand.
An der Schlüsselstelle überm 1. R ev. noch kleiner Rock möglich. Danach schöne Wandkletterei zur optisch und klettermäßig sehr ansprechenden namengebenden Verschneidung. Weich greifen und treten - die Tour wird nicht oft gemacht. Ausstieg über die Direkte Südwand nochmal spannend!
  V: Mini-Direkt 7+
  Am Ende der namensgebenden Verschneidung nach rechts (R) und abdrängend auf Pfeilerkopf (Cam #1). Gerade (R) zu Kante und z. AR.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2018
3 Kommentare 3 Kommentare
Interessante Idee, den Bühler als Umlenker für die Südwand zu deklarieren. Vom vorhergehenden Ring (der Südwand) aus betrachtet sieht das ein wenig furchterregend aus. Habe das Ding dann mit einem Schlenker über die Miniverschneidung eingehängt. Um ihn direkt anzuklettern, sollte man ein wenig Mut im Gepäck haben. Außerdem ist das mindestens einen Grad schwerer, als alles, was unten gefordert ist.
Der 1.R ist ursprünglich als AR für die alte Südwand gedacht. Der obere Teil von Steffen geht erst ab dem Band los. Mit etwas gutem Willen kann man es aber wie beschrieben kombinieren.
Am ersten R etwas gequält, aber wenn man die passenden Griffe findet OK- Zum Umlenker sollte nichts abbrechen, mit dem ausgegebenen Seil könnte das weit werden...
  V: Herzschlagfinale 7
  Vom 1.R des "Alten Südwandweges" über Wabenwand (2R) z. AR.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Axel Richert
 
Datum :  17.10.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Vom AR sind es 40m! nach unten. Nette Wabenkletterei in gutem Fels wobei der Einstieg vom Band weg etwas ungesichert ist.
Direkte Südwand 7-
  Vom Beginn des (eher botanischen) "Einstiegsbandes" an einer rechtsgeneigten Rissspur (2nR) zu H und nach rechts zu weiterem Riss mit nR. Hier empor zu einer Wandeinbuchtung mit R (hier evtl. Stand). Kurz gerade, dann in Linksbogen (Fr3, SU) zu R und gerade (SU) zum 1.R des "Alten Südwandweges" (Stand). Etwas links gerade durch die abdrängende Wabenwand (mittl. Fr) zu Handriss mit nAR (o. durch Düne hinauf zum nR im "Normalweg").
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Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Robert Breitsch
 
Datum :  26.5.1963
4 Kommentare 4 Kommentare
Lang und eindrucksvoll, aber immer noch recht flechtig und im Mittelteil auch sehr bröselig. Nachdem oben die nR raus sind, ist es auch ziemlich E1. Es liegt zwar ein Cam 0.75 in den Waben, testen möchte ich den aber nicht (filigraner Fels), außerdem ist das breite Band drunter, bei der Seildehnung ... Sichern vom Stand aus ist auch nicht so gut, da man in den Stand rauscht, wenn der Cam kommt. M.E. hätte man einen nR belassen können, aber die Historie ...
die beiden nR in der Abschlusswand sind seit heute Geschichte
Sollte wahrscheinlich mal öfter begangen werden, derzeit ist von "außergewöhnlich schön und klassisch" wenig zu spüren. Unten reichlich beflechtet, oben stellenweise ziemlich brüchig (Nachsteiger brach einen ordentlichen Klumpen raus). Die Absicherung ist soweit üppig, lediglich Reepschnur sollte man vielleicht mitnehmen. Der Ausstieg durch die Steildüne rockt- gruseln im IIer-Gelände. Von dort aus am besten über Normalweg/Abseilwand zum AR.
...über die ersten 3 nR muss man finde ich nicht diskutieren, ist immer noch anspruchsvoll. Der vierte ist auch okay, aus den oberen beiden sollte man einen machen. Kommen beide wieder weg ist es ziemlich moralisch und wird wahrscheinlich nicht oft gemacht. Ich bin die Tour mal vor vielen Jahren geklettert (damals bin ich das Herzschlagfinale rausgeklettert) und finde es jetzt etwas entspannter aber immer noch anspruchsvoll für den Grad. Ein E1 hat sie jetzt nicht mehr!
Vertikale 7
 
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Ringe:  3
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  9.10.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Ich habe mir den Weg nochmal angeschaut (topropend) - und bin mir nicht sicher, ob eine Putzung und Entsandung etwas bringen würde. V.a. vom stehende (2.)R weg fand ich's sehr unangenehm und nach dem 3.R klebt "noch" einen zeimlich lose Schuppe (3cm u.mind. eine halber Quadratmeter) in der Wand. Zu geuter letzt bin ich dann oben im Ausstieg der Dr.Süd noch abgegangen - mit einem Griff den ich als bombenfest eingeschätzt hätte - im Vorstieg darf sowas dort besser nicht passieren....
Lämmerkante 7
 
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  5 S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Johannes Mühlenz
 
Datum :  3.6.1975
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Sattelaufstieg 4-
  endet spätestens am Sattel zwischen den beiden Türmen und dient auch als "guter" Zustieg zum "Alten Südwandweg" o. "Grimmeisenweg"
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  18.4.1914
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr schöne, einfache Verschneidungskletterei. Läßt sich mit Sicherungsmaterial in gängigen Größen und etwas offenen Augen gut absichern (Keile, Knoten, Cams bis 3). Großes Klemmmaterial würde sicher auch gehen, aber unnötig. Noch den NW auf den Hirt oder Bock dranhängen, dann hat man eine großzügige, leichte Bergfahrt bei der man schon auf ein paar Klettermeter kommt.
Wer großes Klemmamterial hat ist hier klar im Vorteil.
Alter Südwandweg 5-
  Startet aus Felsfenster am Start des "Bock-Normalweges" - dorthin am passendsten via "Sattelaufstieg": Mittels langen Rechtsquerung, nach dem 1.R (unter der abdrängenden, wabigen Schlusswand) an großzügig manip. Griffen durchaus ausgesetzt und Nachsteiger-"fordernd" hinaus auf abschüssiges Band (R; Stand). Rechts davon durch Riss zur O-Schulter (dort endet auch die "Bockverschneidung") und leicht zum "Normalweg"-Ausstieg.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  7.6.1922
1 Kommentare 1 Kommentare
Schöner Weg durch die ganze Südwand mit ähnlichem Charakter wie der Normalweg - nur eine Etage tiefer (und etwas anspruchsvoller). Trotzdem direkt vom Start weg mit viel Luft unterm Hintern. Am Beginn der Querung an die Nachsteiger denken - am Ende des Wanderweges dann sehr schönen (Hand-) Riss (Gegenstück zur Bockverschneidung) zum großen Baum. Große Bergfahrt welche wohl in mindestens drei Seillängen durchzuführen ist.
Hirt-Südostkante
  Vom Verbindungsgrat, also Start des "Hirt-Normalweges" nach links zur Kante und knapp links davon (H) z.G.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  4.6.1932
1 Kommentare 1 Kommentare
Eventuell Wilhelm Mattheis & Otto Mattheis schon früher, GB-Eintrag v. 1923: "Die Kletterei beginnt auf dem Grat und zieht sich nach dem Ausbruch der linken Kante. Darauf ausgesetzt über den morschen Stein knapp in der Ostwand. Im ganzen sehr empfehlenswert. Die Route kann man auch in den alten Weg im Süden ausmünden lassen [Anm. = Grimmeisenweg]."
Grimmeisenweg 5
  Bereits im Jahr nach der Besteigung des ungleich leichteren Bockturms und noch ein Jahr vor der Begehung des "Hirt-Normalweges" wurde dieser südseitige Aufstieg erschlossen.
Vom Felsenfenster im "Bock-Normalweg" nach W auf Bändchen zu einer schmalen Verschneidung und weiter nach links in ein Risssystem. Ihm links aufwärts folgen, zuletzt über einen abdrängenden Balkon zu nR.
Darüber nach links in flacheres Gelande und über Wulste auf die W-Schulter. Über den etwas baufälligen W-Grat die letzten Meter z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Albert Grimmeisen
 August Bauer
 
Datum :  13.7.1907
1 Kommentare 1 Kommentare
Klettert das echt niemand? In Kombination mit der Ausstiegsvariante (Theoweg) ein richtig guter Weg auf den Hirtsfels. Nach der Querung dann identisch mit der "Großen Südwand". Vorteil: man spart sich den schweren Einstieg der "Großen Südwand", und kann direkt in der Sonne starten. Nachteil: leider etwas kürzer. Absicherung: problemlos möglich. Verlängert man seine Sicherungen entsprechend, kann man auch in einem Rutsch zum Gipfel stürmen. Ansonsten sei nachholen am Ring empfohlen.
  V: Theoweg 5+
  s. "Große Südwand", d.h. deren Ausstieg.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  20.4.1913
1 Kommentare 1 Kommentare
Der logische Ausstieg zum "Grimmeisenweg".
Pfeilerweg 7-
  Links vom "Sattelaufstieg" an feiner Rissverschneidung empor z. R (2.R der "Hirt-Große Südwand"). In der rechten Verschneidung auf einen Felspfeiler, kurz nach links und gerade an Rissen (u.a. Hex 10) knapp links der SO-Kante (hf) zu steilem Riss (2hf, R) und nach links aussteigen zur Westschulter und zum "Hirt-Normalweg".
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  2
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.5.1957
2 Kommentare 2 Kommentare
Mein lieber Herr-Gesangsverein, was für`ne Felsfahrt. Bin am `Umlenker`, so interpretierte ich seine Darseinberechtigung nicht, leicht rechts haltend zur SO-Kante hoch um dann linksquerend zu kl.Kiefer zum Gipfel zu gelangen. Hat auch alles gehalten. Ein eindringliches Erlebnis!
Gemäß den Topo im "Gelben" benutzt man unten den feinen Riss, der den Pfeiler (zwischen Sattelaufstieg und Großer Südwand) spaltet. Nach dem Absatz dann rechts des Pfeilers durch Verschneidung bis zum Grimmeisenweg. Rest wie beschrieben. Steffen Krug hat oben (am Ende des Risses) einen Umlenker installiert, das "Laub-Material" ist raus. Insgesamt somit nun knapp 30 cleane und erträglich bröselige Meter, die im Vergleich zu Pfälzer Norm-(7-)-Rissen (Stuhl-Nord, Jubi, Bavaria-Süd) bei etwa 6+ einchecken.
  V: Risseinstieg
  Vom Einstieg der "Hirt-Große Südwand" gerade z. R.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Hirt-Große Südwand 5+
  Ca. 5m links vom "Sattelaufstieg" von rechts her zu R in verblocktem Doppelriss. Wahlweise im linken oder (orig.) im rechten Riss unter Felsnase (R- lange Schlinge nützlich). Weiter im linken Riss und über Platte nach links in Verschneidung und diese zum "Grimmeisenweg". Von dessen nR gerade dem abdrängenden breiten Riss folgend zur Westschulter [dies ist "V: Theoweg" von 1913] und auf dem "Grimmeisenweg" z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  6.8.1937
9 Kommentare 9 Kommentare
Schon klar, daß da nix schmilzt. Die Südwand lag zu dem Zeitpunkt im Schatten... Ist auch kein Vorstiegslimit und Reserven sind da auch, hab für mich nur entschieden, eben nicht mit schwitzigen Händen und ohne das gefundene Placement, einen Unfall zu provozieren. Sogesehen hat die Vernunft gesiegt, von daher versteh ich dein Kommentar nicht ganz, aber egal.
Siehe Kommentar unten, da geht ein guter 0.4er Cam zum ersten Ring und normal schmelzen die Placements im Sandstein bei >30°C noch nicht. Ob es eine gute Idee ist, bei 34°C in eine Südwand einzusteigen, wenn das recht nah am Vorstiegslimit ist, ist natürlich ne ganz andere Sache. Aber jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich, hier sind allerdings auch schon Leute runtergefallen. Klassisch 5+ kann nicht ganz ohne sein, Reserven i.A. nicht verkehrt.
Und wie hjc schrieb, zwischen 1. und 2. Ring das runde Rissstück ist für 5+ auch nicht geschenkt.
Was soll ich sagen. Schöner Weg und lang. Den luftigen Ausstieg oben auf jeden Fall mitnehmen und auf den Gipfel! Die Route ist allerdings nicht ganz anspruchslos. Vor allem bis zum 1. Ring, der doch sehr hoch hängt und da will man vorher nicht fallen. Ich habe keine Möglichkeit für ne mobile Zwischensicherung gesehen, um die abdrängende Stelle zu Beginn zu entschärfen. Wenngleich sie im Nachhinein nicht so schwer war, hab ich mich bei den schwülen 34 ° dazu entschlossen den Sattelaufstieg bis zum ersten Podest zu gehen und bin dann nach links zum Ring rausgequert. Danach dann mit eingehängtem Ring wieder von unten gestartet. Der weitere Weg war dann gut abzusichern, hat mich aber mental irgendwie mehr gefordert, als die Bockverschneidung. Keine Ahnung warum. Im Nachstieg ist die Tour aber sicher Genuss! Trotzdem würd ich sagen, nix für Anfänger, vor allem auch wegen dem Einstieg. Hab jetzt aber gehört, dass man den Einstieg unten mit nem Keil entschärfen kann. Hab selbst nix gefunden. Vielleicht war es einfach zu warm... Keine Ahnung. Aber die Tour ist sehr lohnend!
Schwerer Unfall Ende April weil Abrutscher kurz vorm 2.R
Bis zum ersten Ring für den angegbenen Grad recht undankbar (gab es da früher bessere Griffe? Sieht so aus, als ob da schon bissle was weggebrochen wäre). Mit Cam 0.4 gut aber gut gesichert bis zum Ring. Danach sehr schönes, eher klassisches Pfalzklettern in relativ langem Weg, mit allerhand mobilem Klemmmaterial zu den Ringen gut absicherbar (am Dächlein vor dem 3ten Ring gibt es rechterhand etwas versteckt eine solide SU).
Der Einstieg geht auch direkter, aber schwerer. Gleiches gilt für die Passage zwischen dem 1. und 2.R (ca. VI)
...Ich habe dort aber einen guten Friend unterbekommen, ihn meine Frau testen lassen, und dann den Weg entspannt klettern können. Aber hast recht, die Meter zum 1.R sind die kniffligsten.
Die Meter zum ersten Ring hin empfand ich am schwersten... Sind auch net wirklich dolle abzusichern (ev. Fr#0.5)...
Subrahmanya 8
  Links von "Hirt-Große Südwand" über Wand bis zum 6.R. Diagonal nach rechts zum "Pfeilerweg". Ihm kurz folgend (u.a. Hex 10 o.ä.) und nach rechts zur SO-Kante. An ihr hinauf (3R) bis sie abflacht (AR).
Historisch: Rechtshaltend in die Ostwand und gerade (2Hf) z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  10
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  20.6.2013
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Tour gliedert sich in 3 Elemente auf: Eine durchschnittliche 7er Reibungsplatte links der "Südwand". Eine fotogene 8er Kante rechts der Südwand und eine unbeschreibliche Abschlusswand. Alles in allem sollte die Tour nur an einem Stück beklettert werden, wenn sonst niemand am Einstieg bzw. in der Hirtsüdwand ist.
Wandweg 6+/7-
 
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Hans Riebel
 
Datum :  7.7.1975
1 Kommentare 1 Kommentare
Weg wurde saniert (4 R + AR unter der großen Schuppe)! 1. Ring etwas delikat zu clippen, Gestein weich, Kletterei aber insgesamt ganz nett. SV: 6+/7-. Zwischen dem Wandweg und der Subrahmanya gibt`s mittlerweile noch eine dritten Route im ähnlichen Stil, welche offensichtlich vom Wandweg rechts abzweigt.
  V: Rechte Ausstiegsvariante 7-
 
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Krug
 
Datum :  2013
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Birkenweg
  ...war wohl als alternativer Zustieg zu "V-Theoweg" gedacht.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  16.5.1914
4 Kommentare 4 Kommentare
Lt. Gipfelbuch von 1918 ist diese Route der Einstieg zum Theoweg, der aktuell als Variante zum Grimmeisenweg gelistet ist. Lt. Gipfelbuch kletterten die Gebr. Mann also eine eigenständige Route zum Gipfel = unten Birkenweg, oben Variante Theoweg und zwar beides am 20. 4. 1913
Bins mal frei geklettert und würde bis zum Stand vom Theoweg IV+ (klassisch) ausspucken. Wo die A0-Stelle mal gewesen sein sollte konnte sich mir nicht erschließen.
Einen Ring bzw. Haken konnte ich in dem Weg nirgends finden. Rausgerostet?
Eine wohl in Vergessenheit geratene Perle der Manns. Bis zur namensgebenden Birke (Stand am Baum auf dem Podest dahinter) eigentlich eine schöne dreidimensionale Rißsache und gut absicherbar, allerdings leider ziemlich dreckig. Hab heute mal die Dornen auf ein kletterbares Maß zurückgestuzt. Der luftige Quergang oben bis zum Stand vom Theoweg ist recht interessant, da filigrane Felsstrukturen bei eher mäßiger Absicherung auf einen warten.
Südwestweg 6
  Aus der Scharte westl. unterm Hirtfels breites Band in die Südwand und abdrängende Wand (H) z. G
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Franz Schneider
 
Datum :  6.5.1952
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Wurzelrinne 1
  Von Süden in die Scharte westlich vom "Hirt".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Evtl. im Winter wenn es strammen Frost und Schnee hat als Übungscouloir mit Steigeisen und Pickel begehen. Fels käme dabei aufgrund des dicken Dreckbelages eh keiner zu Schaden. "Dreckrinne" wäre passender.
Unten eher Waldhang/ Wanderweg, oben dann ein kurzer kaminartiger Steilaufschwung. Dieser ist aufgrund des vielen Drecks für I dann doch etwas spannender als es anfangs aussieht..