Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !

Eindrucksvoll steil und hoch - allerdings mitunter auch ganz schön schottrig! Wer "klassisch unterwegs ist" und über einige Routine verfügt kommt hier voll auf seine Kosten - wenn es sich denn nicht ab mittags zu einem "Glutofen" entwickelt.
O-Ton eines @Bruchpiloten: Für die Ganzschwer-Kletterer mag er ja wo anders liegen - aber für mich war und ist diese Seite DER RETSCHEL. Beeindruckend hoch mit einer Vielzahl nicht weniger eindrucksvoller Risslinien, durch die sich anspruchsvolle Kletterrouten ziehen. Das Gestein ist aufgrund der geringen Begehungszahlen nicht immer topsauber, aber in der Regel doch fest.

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Danke an die Rhein- Main Fraktion, die gestern fast alle Einstiege geputzt haben!
Für die Ganzschwerkletterer mag er ja wo anders liegen - für mich war und ist diese Seite DER RETSCHEL. Eine beeindruckend hohe Wand mit einer Vielzahl nicht weniger eindrucksvoller Risslinien, durch die sich ausnahmslos gute und anspruchsvolle Kletterrouten ziehen. Das Gestein ist aufgrund der geringen Begehungszahlen nicht immer topsauber, aber in der Regel doch fest. In den letzten Jahren noch durch ein paar interessante Wand- und Wabenklettereien ergänzt worden. Ein himmlischer Ort der Ruhe, auch an sonnigen Feiertagen.

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Retschelfels S-Wand (Hauptgipfel)
Normalweg 3
  Über den gestuften O-Grat bis zur kurzen O-Wand (Stand-R). Hier einem Riss folgend - beste Griffe auf der Wand - zur O-Schulter (mit AR) und über gestuftes Gelände z. AR u.G.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Emil Ney
 Ernst Schlemmer
 
Datum :  31.8.1907
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sind wirklich nicht viele klettermeter, aber dennoch ein schöner weg! absicherung ist problemlos.
Eigentlich nur die vier Meter vom 1. Stand weg schwer. Rest ist quasi Gehgelände. Direkt vom Stand weg ist ein wackeliger Block, der aber wahrscheinlich schon Generationen von Kletterern ausgehalten hat. Da bis zum 1. Stand kaum Kletterei geboten wird, kann man auch gut den Ostgrat-Südriss bis dorthin wählen und dann mit dem Rest des NW alles zusammen in einer langen SL z.G. genießen.
Eigentlich sinds 3 Ringe, die man zur "Normalbesteigung" dieses mächtigen Sandsteinklotzes zur Verfügung hat. Am 1.Stand steckt noch ein Abseiler (zusätzlich zum Standring in der Wand), über den sich der Südriss zum Ostgrat schön topropen lässt! Zum 1. Standring hin tuns eine Sanduhrschlinge und ein 3er Friend allemal. Dann das kurze Wändchen mit Fr 1,5 und Fr 4 (oben geht auch noch Fr 3, wenn man es südfranzösisch hält) absichern und ein 2.Mal Stand machen. Der Rest ist dann Laufgelände.
Ostgrat- Südriss 5
  An letztlich weitem Riss direkt unter der SO-Kante zum 1.R im "Normalweg".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  7.8.1934
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schöner riss. unten nicht die sauberste kletterei, dafür oben schöne henkel und auch technisch nicht uninteressant. allerdings wohl besser als toprope, da unten nicht wirklich gut abzusichern und obenraus im riss auch teilweise recht brüchig. insgesamt ein schöner weg, den man auf jedenfall mitnehmen sollte, wenn man dort ist!
Sehr schöner, cleaner Riß. Es lassen sich Hand/Faust/Armklemmer unterbringen aber auf der rechten Seite gibts auch tolle Henkel. Cam 4 u. Hex 10 hilfreich.
Wird wahrscheinlich eher mal im Toprope so "mitgenommen". Der untere Bereich lässt sich noch mit Fr 4 etwas entschärfen, ehe dann an der schweren Stelle besagter Fr 1 gute Dienste leistet. Nach oben raus wieder leichteres Terrain, das sich mit mittleren und großen Friends gut absichern lässt. Schöne Tour.
Mit Fr 1 (oder Rock) an der steilen Stell gut gesichert. Danach kann links vom Riß ein größerer Fr (3.5) gelegt werden. Vorm Ausstieg am besten Hex 9 "versenken".
Beim Uhu 8-
  Mit "Ostgrat- Südriss" beginnen bis ca. 3m unterhalb des "Normalweges" und nach links zu R. An Kante wenige m empor, links zu R und gerade über Waben z. nAR.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1994
4 Kommentare 4 Kommentare
Jetzt auch mit eigenem Umlenker und durchaus lohnend! Hart im onsight!
nach gar nicht mal so schweißtreibender Frühaktion gibt's jetzt den laaaang ersehnten Umlenker
am 1.R unangenehm, aber nicht schwer, am 2.R über abdrängende Waben zu guter Leiste. Wenn man die Griffe richtig erwischt, was zugegebenerweise nicht leicht ist da es etwas unübersichtlich ist, dann reduziert sich die Schwierigkeit auf 2 griffige Meter.
mindestens der Umlenker fehlt
Östliche Südwand 7
  Mit "Ostgrat- Südriss" beginnen und in ca. 12m Höhe nach links zu schmaler Verschneidung (R). An überhängenden Piazriss (2R) zu flacherem Gelände und zur O-Schulter (s. "Normalweg").
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Ringe:  4
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Ulrich Pfersdorf
 (u. Gef.)
 
Datum :  21.8.1955
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Kategorie "Zu Unrecht Vernachlässigt" ... gute Linie, fester Fels. Das Anklettern des ersten Ringes ist m.E. überhaupt kein Problem, wohl aber das Clippen des dritten (also für den zwar überdurchschnittlich großen, jedoch bereits leicht erschlafften 7er-Kletterer). Man könnte sich überlegen, anstelle des Gewurschtels rechts einen Friend in den Piazriss zu legen und einfach weiter zu klettern. Der Ausstieg ist jetzt jedenfalls mal wieder leidlich sauber.
Die Querung vom Südriss ist zwar ungesichert, sollte aber keine klettertechnischen Probleme darstellen.
Ausstieg undankbar
Manna 8-
  Knapp links vom "Südriss zum Ostgrat" über Platte zu Wand rechts einer Höhle. Erst gerade, dann leicht linkshaltend den R folgend, zuletzt über ein Wabendach z. AR.
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Tourenlaenge:  24m
Ringe:  7+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christian Burkhart
 
Datum :  6.9.2015
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Dient bis zum 3. Ring (diesen verlängern) auch als alternativer Einstieg für die "östliche Südwand" und "beim Uhu".
Unten zwischen 1. und 2. R etwas spannend, da keksig. Danach wird die Felsqualität aber immer besser. Insgesamt nett!
  V: NN
 
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Pankration 7
  Orig. von "Östliche Südwand" aus weiter (R v. "Manna") nach links oder mit dem u.T. von "Manna" (2R zusätzlich) zu R. Gerade und leicht linkshaltend (R,H) unter Wabenüberhang (R). An Rissspur hinauf und dem Risssystem folgend z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ingo Gauch
 Uli Rehwald
 
Datum :  7.7.1979
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m.E. sanierungsbedürftig - u.auch -würdig.
Allerdings sollte man sich dann im o.T. auf einen weiteren R verständigen (und auch ein direkter E. wäre denkbar).
Habe die Erstgehung mit Ingo Gauch mitgemacht, Einstieg erfolgt nicht direkt von unten sondern aus dem Südriss (zum Stand des Normalweges) mit einer Rechtsquerung. Der 1. Standhaken ist zwar eigentlich betoniert, aber schon damals mehr eine Behelfslösung. Ab Stand ist es ganz gut zu klettern und bei weiterm nicht so brüchig, wie es aussieht.
Hab da heute beim abseilen mal reingelinst... Die angegeben Ringe bestehen aus Gewindestangen mit draufgeschraubten Laschen. Durch den untersten Bohrhaken hab ich keine Expresse durchbekommen.
Alter Südwandweg 7+
  Über teils bemooste Platte zu abschüssigem Band und rechts zu einer schwarzen Wand. Über sie (3R) und links um Block auf diesen (R). Dem zuerst überhängenden Handriss folgend (2R) zu R in Nische (evtl. Stand). Ansteigend nach links (R, evtl. Stand) und weiter nach links zu R bei kurzem Finger-Handriss. An ihm (Hf, Fr #4) hinauf und durch Spalt (Fr #2.5) zu Stand-nR u.G.
  Detail
Ringe:  10
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 Rudi Scheiber
 
Datum :  28.5.1944
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Habe den maroden letzten R gezogen (hat kein 3min gedauert) und darunter einen neuen gesetzt.
Und da diese letzten m gar nicht mal so übel sind - gutes Gestein aber halt viel Heidekraut mit Dreck von oben - habe ich mir die Zeit genommen, das mal wieder freizulegen. Oben noch vor dem Buch gibt es nun sogar einen Stand-R.
Der letzte R sitzt in marodem Fels (hat auch schon Risschen) und direkt neben einem Friend-tauglichen Handriß. V.a. aber weil das Anklettern recht ungesichert stattfindet plädiere ich für eine Sanierung - aber so, dass er von unten gut einhängbar ist (etwa 1m tiefer).
  V: Direkter Einstieg 6-
  Gerade zur schwarzen Wand.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ingo Gauch
 Uli Rehwald
 
Datum :  7.7.1979
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unmachbar - dick zugemoost
  V: Direkter Ausstieg 6
  Von der Nische dem Riss folgend z.G.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Albert Peter
 Artur Fieger
 
Datum :  13.8.1949
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach umfangreichen Freilegungs- und Abräumarbeiten jetzt eine Genussvariante der Spitzenklasse ... Die halb durchgerissene Dauerknotenschlinge und der antike Ringhaken von 1949 wurden belassen.
Nach all den Jahren 8-
  Mit "Alter Südwandweg" beginnen und vom Block nach links den R folgend über steile Waben z. AR (unterhalb eines Überhängchen).
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Frank Eigner
 Bruno Vogel
 
Datum :  23.8.2003
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Christophs Weg 7
  In S-Wandmitte wird eine glatte Wand unter Dächern links von einem Riss begrenzt. Gerade zu diesem (bei Nässe sehr aufwendig) und an ihm zu nR. Linksansteigend zu R und gerade zu abschüssigem Band (Stand, R).
Orig. gerade weiter an Riss und links hinaus z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  (Hf!)
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  27.8.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
Die Einstige dieser Tour und auch der anderen in der Südwand sind seid gestern wieder kletterbar, da die Rhein- Main Fraktion hier ordentlich geputzt hat!
Kam am Wochenende vorbei und war total begeistert. Eine absolute Superroute in dieser mit Klassikern ja sowieso reich bestückten Wand. Der Riss zum 1. Ring spielt meiner Meinung nach ganz vorne mit in der Liga der anspruchsvollen, selbst abzusichernden Linien der Pfalz. Die ersten Meter sind leider etwas heikel (ev. Fr. 5), danach liegt jede Menge Ringwertiges (insb. Rock 6 nicht vergessen). Zum 2. und 3. Ring hin ordentliche Runouts in steilem Gelände, die Waben sind jedoch alle ziemlich fest und griffig. Fazit: bis zum Standring genau 30 m bestes Pfalz-Abenteuer mit Endorphinrausch-Garantie.
Der 2.R ist jetzt saniert. Allerdings ist das Loch vom alten noch nicht zu - falls also jemand mit Zement und Kelle vorbeikommt...
... o.k., Botschaft angekommen. Ich kümmer mich drum...
!zwädder Ring grummgeglobbd unn ausgemäseld!
Direkte Südwand 7
  Ca. 5m links von "Christophs Weg" an Schuppe hoch und kurz nach rechts zu auffallendem Handriss. Diesen zu Überhang (R) und mit Linksquerung (2R) zu weiterem Riss. An dessen Ende (R) über Wand leicht linkshaltend zum Abschlussüberhang vom "Juttaweg".
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Dieter Haenle
 Philipp Erhart
 
Datum :  1.9.1963
2 Kommentare 2 Kommentare
Nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mal gemacht. Wusste nicht mehr, dass der Weg so toll ist - einer der schönsten 7er in pfälzer Gewänd.
Tolle Tour mit ein paar schönen Rissmetern und einer anspruchsvollen Schlüsselstelle. Der Einstieg bis zum Riss kann bei feuchten Verhältnissen sicher unangenehm werden. Im Riss können dann z.B. Cam 1-3 vorm ersten Ring untergebracht werden. Das Rissstück nach dem 3. Ring lässt sich ebenfalls gut mit Cam 0.4-1 absichern.
Juttaweg 7+
  5m links von Einstieg der "Direkten Südwand" gerade (sehr bemoost) oder von links ansteigend zu R unter offensichtlichem Rissüberhang. Sandig zu diesem (H,R außen rechts) und darüber. Entweder orig. dem Riss folgend (Hf) zu R und Seilquergang oder ausgesetzt gleich nach rechts zu Fingerriss. Diesen zu R in (bewachsener) Wand und gerade weiter zu schmaler Verschneidung (R, evtl. Stand). In ihr (H) zu R und nach rechts unter Überhang mit Rissspur. Über ihn (2R, Hf) - dubioseste Gesteinsqualität - unter Abschlussüberhang und rechtshaltend z. Kiefer u. G.
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Ringe:  11
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  21.4.1956
8 Kommentare 8 Kommentare
Wenn hier wirklich mal wieder jemand im Vorstieg aussteigen möchte dann unbedingt eine Riesenbürste mitführen!
Ich empfehle die folgende Absicherungsvariante: ganz normal rauf zum Pendelring und den eher lang einhängen. Dann wieder den linken, nicht sehr schweren Riss runterklettern und den Quergang quasi in SchwebEsicherung nach rechts. Die denkbaren Friends wären nämlich nicht so doll. Jetzt den rechten, schönen, nicht allzu schweren Riss ohne Sicherung in schräger Schwebe bis zum Ring vor der Crux. (Evtl. vorm R noch was legen und nach dem Klinken wieder mitnehmen). Weiter zum Stand, umlenken und alles ausbauen oder nachsteigen lassen (genauso oder evtl. am anderen Seilende). Für echte Pfalzliebhaber ist das dergestalt einigermaßen gut gesichert und auch lohnend.
Die Route ist grade - obwohl Saisonende ist - nicht in dem Zustand dass es wirklich Spaß macht hochzuklettern: begrünter Beginn, dann nicht immer fest, 2.R eher fragwürdiger Fels. Danach wird's besser, aber m.E. immer noch "zu viele" Flechten.
Punktum: Bürste - und Geduld - nicht vergessen!
Durch eine "normale" Sanierung kann man ohne sich dem bröseligen Schlussüberhang überhaupt zu nähern u. ohne jegliche Nerven wieder zurück z.Boden gelangen (ab morgen).
Die relativ neuen Schlingen können bei mir "geborgen" werden.
Kann sein, dass ich den Quergang auf der falschen Höhe gemacht habe, ich fand ihn jedenfalls ziemlich unangenehm und schwer, da die Tritte sehr "rollig" waren. Im Riss kann man dann erst mal verschnaufen, bevor es oben nach dem Ring tüftelig schwer wird.
Im Quergang kann man schön die Krisenfestigkeit seiner (Seil-)Partnerschaft testen. Ein Vorschlag zur Vermeidung von häßlichen Szenen in der Wand: Nach dem Ring im Überhang noch ein Stück den Riss weiterverfolgen und auf halbem Weg zum Seilpendelring einen Friend legen. Diesen soweit verlängern, dass ihn der Nachsteiger vom Quergangsbeginn aushängen kann. Nach Einrichten der Umlenkung baut der Vorsteiger am besten alles ab bis auf den Schlüsselstellen-Ring und besagten verlängerten Friend. Letzteren holt der Nachsteiger beim Ablassen.
wie wär's mit nem vernünftigen Standring unterm Anschlussüberhang!?
Der Quergang ist zunächst einmal für den Vorsteiger E1, weiß dieser doch nur den leicht mürben 1. Ring tief drunten unter dem Dachl unter sich, bevor er damit beginnen kann ebenso mürbe Friends zwischen irgendwelche mürben Leisten zu quetschen. Mit Erreichen des rechten Risses beginnt die eigentliche Kletterei, welche sich dann sogar ganz schön gestaltet. Wegen der klassischen Wegführung so gut wie nie begangen!
  V: Direktausstieg 7+/8-
  Vom (oberen) "Seilquergangshaken" geradeaus weiter zum o.T. von "Bester Ausweg" und so z. AR.
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Ringe:  3+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Bester Ausweg 7-
  Direkt von unten gerade (R) zum Rissüberhang im "Westlichen Südweg" [I.Gauch, H.-P. Dietrich; 21.7.1979] und derart weiter zum 1.R von "V: Guanoweg". Diagonal rechts aufwärts an R vorbei zu Riss und ihm folgend (Fr #2) zu R. In abdrängendem Gemäuer gerade z. AR - der noch überklettert werden kann - bis man Moos und Schotter riecht).
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Ringe:  6+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 
Datum :  24.7.1998
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Wenn unten sauber und trocken eine ideale, abwechslungsreiche Kombination mit nem Klassiker und gelungener Ausstiegsvaiante - und fast 35m lang!
Und nicht vergessen: Trotz geraderer Linienführung die Haken lang einzuhängen. Im Riss oben passt auch noch ein Fr.1/2
Wirklich besser als gedacht und gut abgesichert. Oben im Riss kann noch ein mittlerer Friend untergebracht werden.
Der Name ist Programm und ergibt zusammen mit der Westlichen Südwand eine gute 30 m-Linie. Da es doch schon ordentlich schräg zur Sache geht, sollte der Nachsteiger eine gewisse Robustheit aufweisen. Immer schön ans Verlängern denken!
Westlicher Südweg 6+
  Unter der SW-Kante an rechtsgeneigter Rippe empor und rechtshaltend zu Rissüberhang. Über ihn (3R) zu überdachtem Sims (R; Stand). Links an zunehmend schottrigem Riss zum Ausstieg der "Südwestkante" und so z.G.
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Ringe:  9
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technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Gebhard Pfersdorf
 Kurt Alt
 
Datum :  26.6.1951
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Bis zum Stand auf jeden Fall sehr schöne Kletterei - danach wie schon in der Beschreibung erwähnt deutlich weniger fest. Auf dem Weg zum ersten Ring konzentriert klettern - quert man im geneigten Gelände, so liegt nach dem Köpfel bis zum Ring nichts. Danach durch die Ringe (drei direkt, am Ende des Risses noch einer, links Standring) und evtl. Cam3 top gesichert.
Empfehlung: 1. und 3.R verlängern und in einer 35m SL bis zum AR von "bester Ausstieg"
  V: Guanoweg 6
  Vom Stand nach rechts zu R und dem hier ansetzenden Risssystem folgend bis unter die abdrängende Gipfelwand. Nach links zum Originalverlauf.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  5.7.1977
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Ein übles Teil oder wie es im Richtertopo heißt: Ein besch... Unternehmen. Der Blätterteig wird noch oben hin immer weicher :-(
Im gelben KleFü Topo falsch eingezeichnet.
Zupfgeiger 7+
 
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Hans-Peter Bartens
 
Datum :  18.9.1990
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Eine uneingeschränkt lohnende Tour, macht richtig Laune.
Sesamstraße 8+
 
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rock 7, Fr 2.5, SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.10.1993
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  V: Direktvariante 9
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ludwig Korb
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.10.1993
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Durchaus gute Kantenkletterei mit Kieseln, Leisten und Hooks um die Kante. Etwas definiert, aber deutlich besser als man denkt. Bin leider beim Umlenker nochmal abgeflogen. Vorher putzen (ggf. nachher auch)!
Westgrat- Südriss 4-
  Durch die den HG links begrenzende Verschneidung hinauf z. Grat (als nAR dient der 1.H. von "Westwand").
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  7.8.1934
3 Kommentare 3 Kommentare
AR gesetzt
Tolle Verschneidungsübung. Sauber und problemlos abzusichern. Stand/Abseilen vom Baum links des Ausstieges.
Mittlerweile steckt oben ein....KinderSchaukel-Sauschwanz, wohl als AR gedacht. Wenn man sich das Ding anschaut fragt man sich allerdings ob hier wirklich "gedacht" wurde.
Südwestkante 5
  Wo "Westgrat- Südriss" endet nach rechts um die Kante. Kurze Verschneidung (H) zu Riss und an ihm Höhlungen unterm G.plateau. Durch Spalt z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erwin Gessner
 Fred Frey
 Emil Gessner
 Rudi Scheiber
 
Datum :  30.5.1935
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Westwand 6+
  Vom Westgrat aus (Stand-nR) - hierher auch von S leicht über Bänder - rechtshaltend zu Riss und ihm folgend (3Hf), zuletzt nach rechst zum Ausstieg der "Südwestkante".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  15.5.1954
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