hier befinden sich die "Sportklettereien"

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Auf dem angrenzende Grund wurden um 2006 unerlaubt Bäume gefällt, s. http://www.pfaelzer-kletterer.de/content/_inhalt/news/news.php?group=D%C3%BCrrensteine
Die Problematik ist akuter denn je!
Nach einem halben Jahr Dornröschenschlaf (Vogelschutz) und damit verbundenem Vegetationswachstum kann man den Wandfuß der Nordwand jetzt wieder passieren (auch mit kurzen Hosen - aber Achtung: sehr hohe Zeckenpopulation).

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Hinterm Reinigshof in wenigen Minuten über Wiese zum Waldrand und Ferienhäuschen (hierher auch vom Parkplatz am Anfang des Tales auf breitem Weg) und auf Pfad zur SW-Seite.

Dürrensteine West- u. Nordseite
Weg zum Glück 8+
  Mit "Denkmalpflege" (nR) beginnen und gleich nach rechts zu R in schwarzer, abdrängende Wand. Rechtshaltend zu R und gerade erst knapp rechts, dann an der (teils sandelnden) SW-Kante den R folgend unter Überhang (R). Westseitig zu R und schräg links aufwärts (zuletzt wie "Denkmalpflege) z. Ringen unterm sehr botanischem Ausstieg.
  Detail
Tourenlaenge:  33m
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  
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Klasse Route. Fast so gut wie die linke Kante, jedoch deutlich besser gesichert!
Eine absolut geniale einzigartige Linie !
Über der letzten Öse vor der "Umlenkerinflation" kann ein kleiner Friend beruhigend sein. Die Ringe sind von mir, die Ösen vom Oli. Ich hatte nach einem unangenehmen Faller auf Höhe der jetzt letzten Öse keine Lust mehr... Bei der Absprache zur Komplettierung gabs bezüglich Anzahl nachträglicher Ösen offenbar ein Missverständnis. Trotzdem hat die Gemeinschaftsarbeit eine (für meinen Geschmack) große Route hervorgebracht.
Die Stelle am 2. R ist ziemlich bissig, aber außer an der rechten Kante nicht so brüchig, wie es aussieht. Dananch bis zum Querband oben 5er/6er-Gelände. Die luftige Headwall ist dann noch mal spannend - am Anfang an der Kante ziemlich filigran, aber Henkel, dann links in der Wand noch einige schwerere Züge, die mit schwitzigen Fingern für dicke Arme sorgen können.
Die Route wurde nicht nacherschlossen, sondern war ein aufgegebenes Uraltprojekt von Rainer. Mit seiner Einwilligung "Erstbegangen" und komplettiert. Es sind übrigens 9R + AR.
Von O. Jacob nacherschlossen
Denkmalpflege 10
  An der SW-Kante einsteigend gerade den R folgend durch die Westwand z. Ringen unter sehr botanischem Ausstieg (der damals tatsächlich ausgestiegen wurde)
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Tourenlaenge:  33m
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  1 SU, Fr 3 + 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  4.8.1988
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Einzigartige Linie mittig in der glatten Stirnseite des Turmes - eine echte Charakterroute in Traumambiente.
Sah für mich bisher immer völlig unkletterbar aus, sodass ich ehrfürchtig dran vorbeigelaufen bin. Bereits der Einstiegsboulder nach dem 2.R (ehem 1.) hat es in sich, hier muss man sich an Kleinzeug ziemlich hochschieben und dann eine Untergriffleiste fangen. Danach kommt die eigentliche Schlüsselstelle mit sehr kleinen Leistchen/Kiesel/Dullen. Man braucht hier reichlich Fingerstrom und muss wohl auch irgendwie reinpassen.
Und auch danach erfordern anspruchsvolle und weiterhin sehr technische Passagen eine gehörige Portion an Konzentration und Körperspannung.
Unten ausreichend (durch 3nR) gesichert, oben wird's dann teilw. recht weit, wobei hier kleine-mittlere Friends passen.
Der Erstbegeher hat diese Route kürzlich "nochmal" gepunktet. Chapeau !!!
Wegen fehlender Leiste an der Schlüsselstelle (3.R; original leicht linkshaltend) aufgewertet (ursprünglich 10-).
Ein Hauch von Kunst 8+/9-
  Nach dem Einstiegsriss der "Gewitterkante" über die NW-Kante, am 3.R links um dieselbe zum 4.R. Rechts von diesem gerade zu Bändchen und an 2R vorbei zu Band. Am besten von hier zurück und am 6.R umlenken.
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Tourenlaenge:  33m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.8.1988
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Kantenkletterei erster Güte! Jedoch selbst "Pinkpoint" schwer für den Grad würde ich behaupten. Das Placement für den Cam 2 nach dem 2. Ring ist schwer einzuschätzen: Segmente unterschiedlich weit geöffnet und nicht all zu viel "Fleisch" drumherum. Und wie bei fast allen Routen hier leider nicht alles ganz fest.
...Bin die Route vor Jahren dem Oli mal nachgestiegen,sie hat für mich mit die begeisternsten Kletterzüge der Pfalz!Der Routenname ist wunderbar gewählt!Aber jetzt:einen Sturz kurz vor dem 2.R halte ich für extrem ungesund!Oli hatte sich hier diesen ausreichend vorverlängert!Vielleicht könnte man HIER mal wirklich über eine neue Ringverteilung diskutieren statt in absicherbaren Vierer-,na gut,Fünferstellen (Rauscherkante,Unvollendete).
Gewitterkante 8-/8
  An der NW-Kante an Riss zu Band. Links durch Piazverschneidung (R, Rock #9 o. Hex #6) zu R. Über Wand (2R) und rechtshaltend über Überhang (Fr #2.5) zu Band (R links; Stand).
Rechts hinter Birke über abdrängende Wand (R) und nahe der Kante (H) zu einem Grasband.
Von hier endgültig abenteuerlich u. orig: Links über Grasstufen (Sst.) z. Grat am Friedrichturm-Gipfeltürmchen.
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  7
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI, A1 & Sst
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  12.7.1968
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Anstatt des Rock und HEX habe ich 2 Cams in der Verschneidung verbaut (CAM 3 & 0,5)
Wenn man 8- drauf hat, unbedingt machen! Eine ganz große Linie und gut gesicherte, steile, feste und athletische Kletterei. Der Romantiker beisst am letzten Ring die A...backen zusammen und steigt weiter bis zum Friedrich-Gipfelkopf.
Zeitmaschine 8/8+
  Knapp links der NW-Kante über Wand (R) zu Band (unter der Piazverschneidung der "Gewitterkante"). Links über Wulst und rechts Waben und Wand den R folgend zu Riss u. AR.
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  10.10.1993
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Die Reste des Sturmschadens noch weiter beseitigt, sodaß man jetzt wieder ungehindert an den AR klettern und diese schöne Route genießen kann! Ich bin bei der Bewertung auch heute noch für 8+!
... Baum weggeschüttelt... Umlenker wieder erreichbar...
Oben am Fels ist ein Baum umgestürzt und hängt jetzt über der Tour.
...Ja,wirklich klasse! Gut,damals musste das Hakensetzen noch ein wenig geübt werden,aber andere hier Unerwähnte haben auch desöfteren das Fließverhalten von künstl.Bindemitteln am Fels erprobt...
Zur Bewertung: war original 8+ ,steht so auch im "gelben Superprint"!Selbst das "Fühldichwohlundsicher-Buch" sagt 8/8+ !Ist jedenfalls schwerer als die Tour "Geh ohne Schuh und Strümpf"!
Klasse - wenn die Betonsauerei nicht wäre!!!! Kein geschenkter 8ter!
Ein absolutes Kleinod. Bis auf 2 Meter bester Fels und tolle Züge.
  V: Extraball 7+/8-
  ca. 4m links des orig. Einstiegs gerade über die Platte z. orig. 2.R
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  12.8.2018
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  V: Meridian 8+
  Vom 3.R in einem Linksbogen empor und - bevor man noch die "Zeitmaschine" aussteigt - linkshaltend z. AR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2007
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AR verbessert (und so ist auch das Abbauen der Route leichter).
Sind jetzt also insg. 7R bis zum Umlenker
Ganz genau, bin auch einen Ring zurückgeklettert und hab da abgebaut. Sollte unbedingt geändert werden.
Der letzte R taugt nicht wirklich als Abseilring. 5cm Felsüberdeckung ist meiner Meinung zu wenig !
Bruchstück 7+
  Ca. 10m links der NW-Kante zu bröseliger Schuppe. Bei SU empor und leicht linkshaltend durch Wabenwand zu R. Linksgeneigten Riss z. AR
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Sep.1988
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SU-Schlinge erneuert und Altmaterial entsorgt! Super "7-" mit tollen 7+ Zügen. Im Riß liegt ein guter Fr.0,5 für die letzten Züge zum AR!
S.-Grad angepasst: 7- ==> 7+
Also da gibts leichtere 8minusen...
Wer meint, diesen Grad zu beherrschen, kann hier schnell eines Besseren belehrt werden. Definitiv nix für Dünnbrettsammler. Absicherung mit Genieeinstieg ok, lediglich von SU zu Ring mal konzentriert bleiben, aber nicht schwer. Oben raus ist unfallfreies Klettern mit Keil/Friend angesagt. Klasse Weg!
  V: Geniestreich 7
  3m links des orig. Einstieges gerade über 2R hnauf, oben rechtshaltend zur SU
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Sep.2008
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Tolle und trickreiche Wandkletterei. Mit diesem Einstieg gewinnt das "Bruchstück" immens. Denn im Original über die Mürbkeksschuppe zur SU, würde die schöne Route weiterhin im Dornröschenschlaf dahin schlummern.
Tagesreise 7/7+
  Ca. 10m rechts des "Erstersteigerweges" an Rissspur zu R, dann über Wand (SU), Überhang (Fr #3, R) und Wand (nR) zu ehemal. AR. Gerade weiter (nR) zu Band (nAR).
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  1 SU, Fr 2.5 + 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arno Dimmler
 Rainer Scharfenberger
 
Datum :  7.8.1988
5 Kommentare 5 Kommentare
Ich hab der Platte im Mittelteil mal eine kräftige Grundreinigung gegönnt. Jetzt macht die Route wieder richtig Spaß und ist wieder moosfrei kletterbar!
Sehr gute Tour, die doch einige Facetten bietet. Fand es nicht gerade onsight-freundlich und 7+ darf man`s sicher nennen.
Hier sind keine zusätzlichen Ringe vorhanden, sondern ich hatte im Zuge der Sanierung des Weges, die Route nach oben um 2R und AR verlängert. Früher war am 4.R Schluß. Schön aber, wenn es sich gelohnt hat und der Weg jetzt öfter geklettert wird. Bewertung meiner Meinung nach eher 7+.
Wird nun oft geklettert... Bestimmt Dank der zusätzlichen Ringe, sonst wärs oben raus noch mal so RICHTIG spannend. Der Einstieg bis zum ersten Ring, PUHHHH. Bewertung: Scharfenberger eben.
wird zu unrecht selten geklettert. Oben raus gibt es mittlerweile 3 weitere Ringe.
Pfiffikus 8
  Mit "Spiel der Geister" beginnen und am 2.R gerade weiter z. AR.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2007
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch hier der Mittelteil ziemlich zugemoost. Dies ist nun auch vorbei. Auch hier der Platte eine gute Grundreinigung verpasst.
Die trickreiche Wandkletterei kann jetzt wieder besser genossen werden.
Spiel der Geister 8-
  4m rechts des "Erstersteigerwegs" über angelehnte Platte zur R. Weiter über filigrane Waben z. R in der Steilplatte durch die man erst linkshaltend (R) dann gerade z. AR gelangt.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2001
2 Kommentare 2 Kommentare
Abwechslungsreich und tricky auf der Kieselplatte...ggf C4 0.3 vor dem letzten Ring...
Super Tour ! Alles fest und Knackige einzelstelle auf der Platte
Mistral Blues 9-/9
  Rechts neben dem "Erstersteigerweg" über Kieselplatte den R folgend zu AR
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Aug.2006
3 Kommentare 3 Kommentare
Aktuell wieder in recht gutem Zustand. Wurde in letzter Zeit wohl häufiger geklettert.
Ich war gestern dort und glaub nicht, daß der Kiesel wirklich ne Rolle spielte, denn dafür gibts genügend Alternativen. Die Route müßte allerdings erst mal wieder grundgereinigt werden. Im jetzigen Zustand mit der Rollreibung gefühlt eher 9!
Kiesel weg? Tour weg? Sollte der Erstbegeher mal im aktuellen Zustand klettern und sich dann gewinnbringend dazu äußern...
Erstersteigerweg (auf den FT) 5+
  Durch den breiten Riss ca. 20m links der NW-Kante zur Scharte ostseitig vom Friedrichturmes (tand-nR).
An der NO-Kante zu steilen Stufen von denen man - heute üblich - linkshaltend und direkt z. AR emporsteigt [Th. Mann, J.Otto; 18.8.1912] - o. doch orig. nach rechts zu kl.Scharte am Gipfelgrat.
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 Ludwig Mann
 Jakob Otto
 
Datum :  5.6.1911
9 Kommentare 9 Kommentare
Doc ich glaub Du hast recht. Ich hab nochmal die Kletterführer gewälzt und glaube mittlerweile, dass ich nach der Linksquerung in der oberen Südostkante gelandet bin. Klettert man die "richtige" Linie (Ostwand, Nordostkante und dann wieder Ostwand) erscheint E1 übertrieben.
Es geht m.E. darum, diese Angabe halbwegs einheitlich zu vergeben, z.B. haben die NWs auf die Ruschelnadel und den Spitzen Fels nicht den Zusatz "E1" und da ist m.E. die Sicherungssituation ob der Felsqualtiät wesentlich schlechter, zumindest bis man mal jeweils den recht hoch liegenden ersten Ring in beiden Wegen erreicht hat.
Kommt vielleicht darauf an, wie man das klettert? Ich bin knapp links der Nordostkante gestartet und hab glaub ich den Cam 0,5 verbaut (kurz danach noch ein ganz kleinen Friend), um dann auf etwa 5 Meter Höhe eine große solide Sanduhr zu fädeln. Bis dahin alles sehr fluffig. Jetzt sah ich die Möglichkeit unschwer leicht rechtshaltend weiter zu klettern. Dort sah man auch noch weitere Sanduhren. Allerdings war das für meine Begriffe nicht mehr wirklich die Ostwand. Da ich ja ebendiese klettern wollte, bin ich von der Sanduhr auf die linke Seite der Ostwand gequert. Dort dann etwas sandig und rollig hoch. Die nächste Sicherung war dann erst eine weitere solide Sanduhr vielleicht 1-2 Meter unter den Standringen. Das ganze war doch sehr komisch und mindestens E1 und würde ich auch so nicht mehr machen. Vielleicht hab ich ja auch einiges übersehen?
Frag mich, warum das E1 sein soll? Den einzig bissle schweren Zug kann man mit dem sehr soliden Cam 0.5 sichern. Selbst wenn man vor dem Legen desselbigen unmutig wird, kann man sicher noch gut in die dort noch sehr nahe Scharte abspringen, ist ja brauchbares Landegelände dort. Hat man den Cam 0.5 zu Füssen, dann kommen reichlich bis oben hin solide SU die sehr einfach zu fädeln sind. Wenn das E1 ist, dann müssten noch ganz viele andere Wege in dem Grad so eingestuft sein.
Heute mal wieder gemacht...nicht einfach für den Grad, großes Gerät hilfreich...
Diese V+ (!) sollte nicht unterschätzt werden! Zum Glück merkt man direkt am Einstieg schon auf was man sich da einlässt... Wie Doc schon schrieb: Hut ab vor den Manns, die da schon 1911 hoch sind!
Ach ja: Cam 2, 4, 5 und 6 für den Schulterriss an den Gurt und die E-Bewertung ist weg.
Das schwerste ist wohl aus der Scharte weg (Cam0.5), danach kommen noch etliche SU und Keilstellen. Schöner Weg!
Der lange Schulterriss (1SL)ist nicht ohne und man sollte großes Gerät zum Absichern haben und hoffen, dass was hält (oder ordentlich klemmen und nicht rausfallen). Das Gestein in der 2 SL sollte man zart behandeln. Dafür kann man viele Schlingen um die reichlich vorhandenen Sanduhren legen. Schönes Beispiel des Kletterkönnens der Gebrüder Mann.
  K: Landauer Weg 4
  Diese Überschreitung stellt den heute üblichen "Normalaufstieg" auf den FT dar.
Nach dem "Normalweg" auf den MT und Abseilen auf den Verbindungsgrat gelangt man zuletzt linkshaltend etwas absteigend zur Scharte im "Erstersteigerweg".
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Werner Haß
 
Datum :  27.7.1913
4 Kommentare 4 Kommentare
Super schöne Überschreitung. Und als Ergänzung zur Diskussion unter dem Normalweg: Auch ich bin irrtümlichwerweise in die SO-Kante (statt NO) eingestiegen. Hätte man sich von unten schon denken können, dass es nicht so geil wird, aber ich dachte, ich halte mich lieber an den Führer. War ein Fehler. Naja. Dumm ist der, der Dummes tut...
www.morchel.org/die-klassiker/landauer-weg/
Gestern zum ersten Mal gemacht. Echt ne klasse Tour mit dem Highlight zum Schluss (Nord-Ostwand vom Friedrichturm). Da hatte es dann viel mehr Sanduhren, als ich Schlingen dabei hatte. Tipp: mit Fr. 2,5 am Einstieg der stufigen Nord-Ost-Kante vom Friedrich optimiert man die Seilführung.
Sehr lohnende Überschreitung mit Genußcharakter. Lang, schön und mit super Aussicht auf den beiden Türmen.
kleine Träume 7
  3m links vom "FT-Erstersteigerweg" den R folgend über Waben und Wand unter Wulst (R). Hier entweder durch zweifelhaftes Gelände mit einem Linksbogen in die Scharte oder besser: Abseilen
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Ringe:  5+ AR
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2007
4 Kommentare 4 Kommentare
Route geputzt und vom Sand befreit!
Sandmännchen würde besser passen...
Die Route heißt "Kleine Träume"! Und wenn sie nach den langen Sperrungszeiten wieder mal geklettert und der Sand von den Griffen abgebürstet ist, so finde ich sie durchaus schön und abwechslungsreich. Man sollte allerdings ein wenig Gespür für Sandstein mitbringen. Die Route wurde von mir im Sommer 2007 mit 4R + AR erstbegangen.
schade um jeden Ring
Direttissima 6-
  Unterhalb der (oberen) NW-Kante des MT befindet sich ein markanter Riss, den man über einen Bauch (H) zu einer Höhlung verfolgt (evtl. Stand links am AR von "Zum Jahr 2000"). Über Rissüberhang hinauf zum Beginn des "MT-Abseilwändels" (AR) [- das orig. zum G. mit begangen wurde].
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Ringe:  1+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Eduard Szöcs
 u.
 Thomas Schaub
 
Datum :  23.5.2010
1 Kommentare 1 Kommentare
Der "R" ist übrigens ein geschlagener Haken, der nicht sonderlich gut sitzt. Es sollte keiner auf die Idee kommen daran abzubauen o.Ä., aber das sieht man der Gurke eigentlich an. Direkt darüber kann man aber einen soliden Cam 3 legen (was man auch tun sollte). Der Haken wäre nicht geschlagen worden, wenn ich die Stelle für den Cam vorher entdeckt hätte, aber die mußte ich erst ausgraben. So ist es halt, wenn man von unten erstbegeht.
Abseilwändel 5-
  Vom Grat gerade an der schmalen runden NW-Wand empor z. AR am MT.
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Ringe:  0+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  2.6.1922
1 Kommentare 1 Kommentare
Für Dürrensteinverhältnisse sehr gute Geteinsqualität, allerdings siehts außer mit dem Abseilring als zS unter dem Gipfelaufbau mau aus. Der Ausstieg ist dann nochmal etwas wackelig. Ganz lohnend.
Verbindungsgrat- Nordriss 2
  Vom Grat links um die NW-Kante und bewachsenen Riss z.G.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 Jakob Otto
 
Datum :  8.6.1913
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Zum Jahr 2000 6
  Rechts von "Reif für die Insel" einer Rissspur folgend unter Überhang (AR)
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 Jürgen Schmidt
 
Datum :  26.2.2000
4 Kommentare 4 Kommentare
Man wundert sich doch sehr darüber, was so alles hält. Unkreativ? naja meinetwegen, aber da gibt's in der Tat Schlimmeres. Vorm 3.R habe ich noch ne SU gefädelt, danach noch nen 2er Fr. in einer Lette versenkt. Weder was für Sportkletterer, noch für Genießer. Vllt. für "Schürholts mit Doc-Tendenzen". Dem Gestein ist nicht überall zu trauen.
Kann man über die Direttissima ohne Stand aussteigen. Aber auch dadurch wird der Weg nicht besser - eher im Gegenteil.
Unkreative Linie in nicht dollem Gestein. Naja, stecken genug Ringe und kann ma mal machen, wenn man sich nach den Rissen am Fels etwas ausruhen will.
Sportklettertour. 5 Exxen an den Gurt und los gehts... Die vielen Ringe machen die Felsqualität leider auch nicht besser.
Reif für die Insel 8-
  Rechts von "Greenpeace" über Wand und Bauch unter Überhang (AR)
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2006
3 Kommentare 3 Kommentare
Der Dachausstieg ist sehr brüchig, Helm für Sicherungspartner empfohlen...bis dahin ok mit nettem Boulderzug am 2. Ring...besser Greenpeace aussteigen...
Eine SU kann zwischen 2. und 3. R noch gefädelt werden. Dem Dach (4.R)weicht man nach links, wegen schlechter Felsqualität aus, um dann wieder in die Wand zurück zu klettern.
In Verbindung mit der oberen Hälfte von Greenpeace lohnend. Der Originalausstieg über das Dächel sieht ganz schön übel aus.
Greenpeace 7-
  Rechts des "MT-Normalweges" über Wand zu Risssystem und weiter unter Überhang (AR)
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Simon
 Oliver Jacob
 
Datum :  24.6.1993
2 Kommentare 2 Kommentare
Beste Tour neben dem NW in diesem Wandbereich...und der wenigste Bruch...
Gute einfache 7-. Unkompliziert.. Macht Spaß diese zu klettern
Wackelkandidat 7
  ...zum 3.R geht noch ein Fr 1 oder 1.5 oder 2...
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Edith Jacob
 
Datum :  16.6.2014
4 Kommentare 4 Kommentare
Deutlich leichter als Greenpeace: 6+/7-
Geputzt eigentlich ganz brauchbar - nicht schwerer als Greenpeace - höchstens, wenn man rechts der Schuppe einsteigt.
Leichter als Greenpeace Zum 2R technisch interessant, der kann mit Panikschlinge geklippt werden. Ob der Strukturen und des Sandes ist bedächtiges Klettern angesagt - dies mindert aber in keinster Weise die Freude an der Bewegung, ich fühlte mich auch immer sicher; gut griffig
Wenn Greenpeace 7- ist, würde hier eher 6+ passen...Schlüsselstelle am 3R: kein Stein lostreten und den Sicherer erschlagen
MT-Normalweg 2
  Von rechts her (oder auch direkt) in einen Risskamin und ihn zu breitem Band. Stand (nR). Rechts davon feinen Riss zum nächsten Band und nach links zum Ostgrat. Stand. Über den Grat z. G
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oskar Volkmer
 Otto Bilfinger
 u. andere
 
Datum :  3.7.1906
6 Kommentare 6 Kommentare
Das Grün am Einstieg lädt zum gemütlichen Picknick ein, ist aber ein übles Zeckenloch!
Tibetische Gebetsflagge entfernt...muss sowas sein? Der Gipfel war voll mit den abgebröstelten Fäden...
Ist doch egal ob nun IIer oder IIIer Gelände drauf steht. Wenn man den Einstieg direkt wählt, kann man einen 1,5er Friend sehr gut in einem Lettenloch platzieren. Danach kommt als 2.Sicherung die schon besagte Sanduhr. Mit Fr 4 lässt sich dann auch noch der letzte Abschnitt hin zum 1.Stand entschärfen. Die 2. SL wird mit Fr 5 locker gemeistert. Für den Ostgrat braucht man eigentlich keine Sicherungen mehr, da Laufgelände. Eine tolle, gut abzusichernde Felsfahrt mit klasse Gipfelblick inklusive. Absolut empfehlenswert.
In der 2. Sl wurde großzügig nachgeholfen...
II könnte passen. Den Einstieg kann man auch von rechts her machen. Die SU lange abbinden damit die Basis belastet wird. In der 2. Sl passt ein Cam4 oder Cam0.75(besser).
Mit II etwas optimistisch bewertet... Im Einstiegskamin kann man ne Sanduhrschlinge legen und in der 2 SL ein Friend in den Riß legen. Das wars dann auch mit vernünftigen Sicherungen. Trotzdem lohnender Weg.
  V: Ostgrat- Direktausstieg nn
  Links vom nR mit Sst. über schmutzigen Überhang und Riss zum Grat
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV & Sst
Erstbegeher:  F. Bernbeck
 A. Kunz
 
Datum :  30.5.1923
0 Kommentare 0 Kommentare
  V: Nordwandausstieg 3
  Nach dem feinen Riss über bewachsene Bänder nach rechts zum "Nordriss vom Verbindungsgrat" und hier z. Grat - und nordseitig auf das Gipfelköpfchen.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Anna Maria Nau
 Jakob Otto
 
Datum :  9.10.1921
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach der Erstbegeherin wurde der Turm benannt
Direkt zum Ostgrat 5+
  Links vom "Normalweg" verwachsene Rissfolge gerade hoch zum Grat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 Robert Naumann
 
Datum :  27.7.1913
1 Kommentare 1 Kommentare
umstritten, ob der Weg vor 1950 - Hans Laub, Herbert Buchmann, Werner Mildenberger; 19.4.1950 - überhaupt durchstiegen wurde