maximale Höhe: 42m

Das an sich hohe Massiv im Rumbachtal am Sesselberg-Südhang bietet im mittleren Bereich einige moderate Routen, sogar mit oft einfach zugänglichem Umlenker. Ehemals gut frequentiert trifft man mittlerweile häufiger auf begrünte Platten. Alles unterhalb des heutigen Startbandes ist definitiv nicht mehr machbar. Insofern ist gerade hier die angegebene Höhe nicht gleichzusetzen mit Routenlänge.

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Da regelmäßig im Frühjahr gesperrt sollte man zum Saisonbeginn mit suboptimalen Bedingungen rechnen.
Wer aussteigen möchte ist mit Atemschutzmaske gut ausgerüstet. Und: Am Gipfelplateau findet man sichere Bäume zum Standbau nur noch weit hinten.
Sehr schönes Kletterziel mit vielen moderaten Wegen. Von den 42m Felshöhe sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Die Wege von unten aufs erste Band sind total grün und die will man im derzeitigen Zustand auch nicht machen. Ob des starken Baumbewuchses unten ist hier auch keine Besserung in Sicht. Die Gipfelausstiege (u.a. rechter und direkter Gipfelausstieg) vom "Umlenkerband" weg sind auch vom Band weg momentan ziemlich keimig und werden wohl die meisten Besucher abschrecken. Dadurch spielt sich die Kletterei auf den etwa 15 m zwischen erstem und zweitem Band ab. Sollte in der zweiten Jahreshälfte ordentlich beklettert werden, durch die Vogelsperrung ist auch hier sonst das Potential, dass die Routen verkeimen.
aka Kastellfels

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Von der L478 zweigt ca.750m östlich der Abzweigung Fischbach-Schönau ein breiterer Waldweg nördlich ab (150m südlich davor bequeme Parkbucht für 3-4 Pkw). Nach Norden an Fischweihern vorbei, nach 100m den Radweg kreuzen und rechterhand auf Forstweg. Leicht ansteigend etwa 200m nach Osten, an der Kleinen Rumbachtalplatte vorbei und über Steigspuren zum Fels.

Rumbachtalplatte
Rechter Bergweg 3
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Maiwändel 5+
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Meinen Vorschreibern schließe ich mich an: Das obere Drittel ist in der Tat nicht mehr abzusichern und der schwierigste Teil. Für nicht ganz firme Vorsteiger besser toprope! Derzeit ausreichend sauber.
Ich würde die Tour mal so lassen. Klar, Absicherung ist nicht gut (siehe mein Kommentar vor ein paar Jahren), wer es sich nicht zutraut kann sich aber problemlos ein TR von oben einhängen und die an sich schöne Kletterei genießen. Gibt ja ansonsten einige gut gesicherte/absicherbarw leichte Wege am Fels, da ist denke ich auch Raum für was anspruchsvolleres.
..."Vernünftig Sichern"kann man im oberen Teil der Route Vergessen unten geht ein bischen was die meisten Sicherungen sind allerdings Prinzip Hoffnung ich wollte in keine davon Fallen...Ob man da über einen NR nachdenken darf?
Schon anspruchsvoller als die Wege links daneben. Hab aber oben zwei gute Fr bzw. Cam-Stellen im Vorstieg übersehen und daher der unangenehm lange Runout. Mit Fr 1 und 2 lässt sich dann auch der obere Teil einigermaßen vernünftig absichern.
Auf ca. 2/3 Weglänge hab ich nen ringwertigen Cam1 in einem Loch untergebracht. Danach geht nix mehr was halten würde, falls einem der Huf noch vor dem AR abrutscht sollte der Sicherer gut agieren, damit man unten nicht auf der Schräge auftrifft. Kletterei an sich ist gut, man sollte aber über dem geforderten Grad stehen, wenn das Seil von unten kommt und man den Weg nicht kennt (ich las Sebastians Kommentar erst danach...). Cam C3-1 weiter unten noch nützlich.
Im Vorstieg (im Vergleich zu den Wegen links daneben) nicht wirklich zu empfehlen - die Sicherungen welche man (überhaupt) unterbringen kann sind eher zweifelhaft, und oben wo man richtig gefordert wird liegt auch nichts Gescheites.
Zwergbäumchenriss 6
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...immer noch Moosig ;-))
...Ausstieg zur Zeit ziemlich Moosig...
Rechter Ein-Haken-Weg 6-
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Wie Wolfi schon schrieb: der R wäre etwas höher sicherlich besser platziert.
Bis zum R sicher auch für Vorstiegsneulinge gut geeignet - Schwierigkeit bis hierher wohl eher IV und jede Menge gute Lettenlöcher zur Sicherung. Am R (und darüber!) dann das schon genannte anspruchsvolle Reibungsgeschiebe.
ab dem ring wirds arg knifflig für ne 6-. bis dahin soweit ok, wenn man diese reibungsgeschichten mag. ich mag sie nicht. :-) aber im toprope kann man da gern mal schauen was geht.
...Der Ring sitzt zu niedrig,bis dahin gut Abzusichern wenn an der schweren Stelle über den R was verrutscht knallt man auf das Band darunter. Man sollte den R einen Meter höher setzen
Linker Ein-Haken-Weg 3+
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Hier gibt es keinen heiklen Einstieg wie bei den linken Nachbarrouten. In der Linksquerung ist ein Fr. 3,5 möglich, auch sonst passen viele Klemmgeräte. Toptour, auch im Winter bei Sonnenschein gut möglich.
Gut gesicherte/absicherbare Plaisrtour. Uneingeschränkt zu empfehlen, ruhig vorsteigen.
Netter leichter Weg, der sich gut absichern lässt. Fr. 0,5 vor dem R und - wer will - danach noch Fr. 1,5 oder 2. Immer den großen Kellen nach links folgend. Und wer lieber 2 Ringe klippt, nimmt halt die Direkt-Variante.
nach dem neuen bürstenweg die zweitschönste route an diesem fels. lässt sich problemlos absichern. cam 0.3 - 2. im ausstieg passt noch ein einser cam. gute route für vorstiegsneulinge.
Ohja, rechts ist dort wo der Daumen links ist. Also bitte auf bequemen Band nach links rausqueren. Wobei das bei diesem Fels eigentlich egal ist, weil man überall klettern kann (vorallem im Toprope)
...sollte doch wohl links rausqueren heissen ?
Die leichteste Tour an diesem Felsen. Zum Ring hin passt ein wunderbarer großer Klemmkeil. Am besten den Ring der direkten Variante mitnehmen und nach rechts rausqueren.
  V: Direkter Ein-Haken-Weg 5-
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Leichtes Plattengehampel. Zu den zwei R mit Cam 0.4, 0.5 u. 1 sehr gut abgesichert.
Die logische Begradigung... Am Ausstieg leisten ein kleiner Friend gute Dienste.
  V: Direkter Gipfelausstieg 7-
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Neuer Bürstenweg 4
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Zum "ungesicherten Einstieg": Etwas rechts der Fallline zum R ist eine Rinne mit einem versteckten Lettenloch. Da passt ein ringwertiger Cam1.
Eine der besten Routen am Fels. Einstieg ungesichert, besser trockene Bedingungen abwarten. Oben nach dem großen Gnubbel mal mit guten Griffen auf der glatten Steilwand antreten. Derzeit sauberer Fels.
Sehe das wie Edi, unten bissle konzentriert klettern. Kletterei ist aber sehr schön und lohnend. IV passt.
Bis zum ersten Ring sollte man aufpassen, gut stehen und sich wirklich sicher sein. Blödes Abfluggelände und keine guten Friendlegemöglichkeiten machen den Einstieg etwas "holprig". Nachdem R ist es wie EDI schon schrieb gegessen. Kleine und mittlere Friends passen in Lettenlöcher und Risse.
für meinen geschmack, die schönste route am fels. zwar nicht vorgestiegen, aber an diesem fels lässt sich ja bequem alles von oben einhängen. die schwierigkeitsbewertung mit 4 find ich nicht so passend. der alte bürstenweg ist mit 4+ bewertet und ich finde den neuen bürstenweg anspruchsvoller. also von der bewertung her genau umgekehrt.
Auch hier hab ich einen Fehler gemacht: An der Schlüsselstelle passt rechts in Querriss entweder ein großer Keil oder gleichwertiger Friend.
Zum Ring hin schlecht abzusichern. Danach gehen super Friends in Lettenlöcher. An der Schlüsselstelle passt links in Querriss entweder ein großer Keil oder gleichwertiger Friend.
  V: Rechter Gipfelausstieg 4+
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Netter "Fluchtweg" bei Massenandrang im unteren Bereich. Vom Standring ganz rechts auf dem oberen Band kommt man auch ganz gut zur auffälligen Rissverschneidung oben. Mit kleinem Fr. (Lette) und großem Fr. (Querriss) aufs Podest (Vorsicht Falkenkacke!). Dort passt noch ein 0,5er Fr. in einen Riss und dann nach links raus über Wulste zum Waldgipfel.
Alter Bürstenweg 4+
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Die Reibung zu Beginn ist ungesichert, eher links ist es leichter. Danach gut gesichert und nicht schwer. Jetzt auch wieder ziemlich sauber.
nach der reibung 3er kletterei. soweit ganz nett, aber nicht so schön wie der neue bürstenweg.
  V: Direkt zum 1.Band 5
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Diese Variante wird auch nichtmehr geklettert, zu viel Grünzeug...
  V: Linker Gipfelausstieg 5
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  V: Schlunz nn
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Wegführung unklar
Aprilweg 4+
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Richtig schöne Tour, mit etwas Vorsicht am Beginn auch gut vorsteigbar. Den Ausstieg habe nochmal gebürstet, derweil er schon wieder nicht mehr so richtig gängig war. Leider habe ich vor zwei Wochen im Ausstieg meinen Friend 0,5 mitsamt Expresse vergessen. Wenn den jemand so um den 15.11.20 rum gefunden hat, würde ich mich sehr über Rückgabe freuen!
Originalaustieg geht grad sehr gut (Danke Wolfi). Sehr schöne Züge, auch hier vom Stand weg konzentriet klettern, dann gut mit gängigen Cam-Größen zusätzlich zum Ring absicherbar.
Sicherlich mit das Beste, was es an der RTP zu klettern gibt. Und mit der "Bürstenkante" als Alternative auch abwechslungsreich. Danke dir Wolfi fürs "Plattenputzen" oben. Kenn ich so nur vom kalten Büffet oder vom Einstieg der weiter links befindlichen "Krautvornix". Mit Fr. 00 vor dem R und Fr. 1,5 am Ausstieg absolut im Genussbereich.
...hab mal den Riß am Ausstieg geputzt da passen jetzt wieder kleine Friends oder Keile rein welche auch halten könnten.....
...Gerade einigermaßen ungeputzt Originalausstieg auch ziemlich ungesichert wenn man Sicherungen mag welche auch halten...Ich kümmere mich demnächst mal darum
ganz nette kletterei. von der absicherung her problemlos. die sanduhr und den ring. mehr brauchts eigentlich auch nicht. zumindest, wenn man die kombination über die bürstenkante wählt. für den vorsteiger ists direkt über die reibungsplatte doch kniffliger wobei da auch wieder prima ein cam in das lettenloch passt. im nachstieg aber kein problem.
Gestern hab ich aber gehabbt mit dem Rechts-Links... Es wird nurnoch die 2. Sl geklettern, die erste ist im Moos versunken... Schöne Kletterei mit Piazeinlage. Vom Stand weg einbisschen blöd abzusichern (zweifelhafte SU links). Ab dem 1. bequemen Band gut abgesichert. (Kleiner Keil in Lettenloch, großer Keil hinter Schuppe, Ring). Nach dem Ring leicht linkshaltend hoch.
  V: Rechter Einstieg 5+
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  V: Linker Einstieg 5
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  V: Bürstenkante 4+
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Sehr schöne Variante. Bis zum Ring den Aprilweg hoch und dann nach rechts ausqueren (Sl um Bäumchen vom Bürstenweg)
Gradzuläd 5+
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...mit kleinen Friends zusätzlich gut abzusichern ist auch einigermaßen Sauber......
Proletenweg 5
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Da freut sich auch das Proletariat, wenn über besagtem Weg keine Baumruine mehr an der seidenen Wurzel hängt. Bin das Ding gestern mal wieder gestiegen. Kleine Friends (00 - 0,5 - 0) machen das Ganze dann auch angenehm kletterbar. Im Gegensatz zur Route links daneben sogar richtig "sauber".
...der tote Baum welcher einem Damoklesschwert gleich über den linken Routen Thronte, der liegt jetzt unten ;-))
Krautvornix 5
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...links vom Aprilweg startet die Gradzuläd. Vom linkesten ;-) Pfalzring starten der Proletenweg erst gerade dann leichte Rechtsschleife und links davon die Krautvornix diese Tangiert den Proletenweg nicht.
Vom linken (PK)-Standring starten "Gradzu.." und "Prolet...", wobei der Hinweg zu dem Standring ja auch schon Kletterstrecke und somit Teil des "Prolet " ist. Vom Standring weg und in gerader logischer Linie, ist dann "Prolet. Die neuere "Krautvor.." hält sich links davon, hat einen R und zu einem separaten AR. Die ersten m allerdings sind nahezu identisch :-( (zumindest im aktuellen Zustand)
Bissl unübersichtlich hier drüben...
Fragen an den Erschließer und die Tourenbanker: Welche Tour startet denn von dem link(est)en (Pfalz-)Standring? Handelt es sich beim Krautvornix nicht eher um eine Zweitverwurstung des Proletenweges (daher dort: nR)? Oder verläuft der rechts davon (und links vom Gradzuläd)?
...da wurde Nix gequert bin von unten ,links von dem R dort ziemlich gerade hoch geklettert mitten durch die Botanik sozusagen....
Dem guten Wolfi (g)kraut scheinbar vor garnix ;-). Ich geh jetzt mal davon aus, dass er von links oben auf einem Band knapp unter der Platte wo der R sitzt (einzige wirkliche Kletterstelle dieser Tour) eingequert ist. Ich hab mich unten durch den Dreck (3m links vom Stand des Proll-Wegs) erstmal "hochgebürstet". Definitiv eine Empfehlung für Botanik-Freunde und Fels-Putzer.