Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 55m

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Beeindruckender hoher Pfeiler abseits vom Trubel. Im Allgemeinen guter Fels und ein paar wirklich lohnende Routen in hoher Wand (1 SL. Pirolweg, direkte Alte Route, Stimme der Vernunft ist leise, Ostwandriss).
Leider alles etwas verkommen ob der regelmäßigen saisonalen Sperrung und des wenigen Besuches, da er schon etwas ab vom Schuss liegt.
Talwandrouten teils leider recht flechtig bzw. dornig. Die Ostwandrouten hingegen sind nicht bewachsen. Ein Mehr an Kletterbesuch würde nicht schaden (Bürste und Heckenschere von Vorteil).
Die Aussicht auf die Fleckenstein ist toll.

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Von Hirschthal auf der Bergstraße und dem anschließenden Wirtschaftssträßchen nach Osten bis auf die Anhöhe. Links ab (das Massiv ist gut sichtbar) und links zueiner Bank am Waldrand. Von hier zwei Waldwege kreuzend zum Wandfuß.

Schönauer Hirtsfels Süd- u. Westseite
Fleckensteiner Weg 5+
  Unten SO-seitig durch rechtsgeneigte offene Verschneidung zu einem Bändchen (Start der "Alten Route").
Rechts über Rissüberhang zu schmalem Band, 5m nach rechts und gerade über Wand zum Stand der "Ostwandverschneidung" (R). Gerade weiter z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  25.5.1977
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Pirolweg 7
  3m rechts der "V: Direkteinstieg Alte Route" über kurze Verschneidung und Wand (4nH) zum 1.R der "Alten Route". Von deren nächsten R knapp rechts davon über Wand zum Ausstieg der "Ostverschneidung".
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  31.5.1977
3 Kommentare 3 Kommentare
Den 4nH bin ich schon 1984 begegnet.
Durch wen und warum die 4 Ringe in die 1. Seillänge geraten sind (schauen aus wie gewisse Hartmann-Produkte), ist rätselhaft. Sie sind aber auch schon mindestens seit Anfang der 1990er drin. Schwierigkeit so 6+/7-, recht gängig, bisschen weich und oben raus mäßig verflechtet. Das Geheimnis der 2. Seillänge haben wir gestern gelüftet. Knapp rechts vom 2. Stand ziemlich gerade hoch zum Ausstieg der Ostverschneidung. Anspruchsvolle Plattenkletterei, die nur unzureichend mit (mäßigen) Friends gesichert werden kann. Aktuell sind die Flechten weg, das darunter zutage getretene Gestein ist durchweg gut und wird nach oben hin etwas griffiger. Schwierigkeit so zwischen 7- und 7, was bei einer onsight durchgeführten Putzaktion nicht unbedingt objektiv sein muss. Wiederholer sollten sich trotzdem mal Gedanken machen, unter welchen Voraussetzungen der Hasselwander das damals geklettert ist ...
In der ersten Seillänge reizvolle und gut gesicherte Kletterei, wobei sich die die Musik um den 2ten Ring rum abspielt. Nach dem dritten Ring über äußerst flechtige Pflazfladen, aber leicht zum Stand (nach dem 4ten Ring läßt sich ein cam-C3 1 solide verbauen, ginge aber wohl auch noch so einiges anderes). Wo die Route aussteigt ist nicht wirklich klar, da da oben auch die "Ostwandverschneidung" und der "Fleckensteiner Weg" rumkreuzen. Für die 1.SL könnt man auch 6+ dranschreiben und ne E Bewertung gibts auch nicht. In Kombi mit der Alten Route kombiniert lohnend.
Alte Route 5-
  Auf dem untersten aus der Ostwand nach links ziehende, teils bewachsene Bändchen zu R in der Talseite (Stand). Rechtshaltend empor zu kurzem Band, links durch Verschneidung unter Überhang und nach rechts heraus auf ein Band (R, evtl. Stand). Links durch die Wand (3R) hinauf und linkshaltend zur Kante (R, Wandbuch). Links z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Gebhard Pfersdorf
 Otto Peter
 
Datum :  15.8.1956
4 Kommentare 4 Kommentare
Kurzarmige Menschen (unter 9er-Niveau) dürfen über den angegebenen Grad durchaus meutern.
Aktuell mal wieder dornenfrei und grundgereinigt, d.h. im Einstiegsband sieht man grad mal wieder den Fels und auch der Rest wurde aufge"frischt".
Nach wie vor eine tolle, klassische Route, für die sich die etwas weitere Anfahrt durchaus lohnt.
In Kombination mit der 1. SL des Pirolweges wie ich finde wirklich sehr lohnend und auch mit den ganzen Flechten noch gut kletterbar. Die Aussicht auf Fleckenstein ist wirklich gigantisch!!
Den zweiten Standring sollte man mal irgendwann austauschen. Macht keinen guten Eindruck und ist in ein Keksband betoniert. Kann aber mit sehr solidem Cam1 in Lette hintersichert werden.
In der Einstiegsquerung wurde der Bewuchs in den letzten fünf Jahren noch schlimmer, also munter durch Steilmoos (kein Felskontakt auf den ersten ~15m) und dann ab in die Flechten ;-(. Immerhin konnte ich Sicherungsmöglichkeiten ausgraben (Cams bis 1). Die Flechten oben raus wurden ob der Handvoll Begehungen p.a. und der saisonalen Sperrung auch nicht weniger, sieht mittlerweile aus wie ein vertikaler Spinatacker (aber man findet noch was man an Griffen und Tritten braucht).
Anyway, der Fels an sich ist super und auch die Kletterei durch eine der höchsten Wände der Pfalz. Die Aussicht vom Stand am Buch ist aber immer noch grossartig und der Grossteil der Route liegt ab Nachmittag im Schatten und so auch an warmen Tagen wie heute ganz angenhem zu klettern. Würde der Hirtsfels im Bärenbrunnertal stehen und das ganze geputzt wäre das sicher eine beliebte Modetour. So halt was für Leute die gerne allein am Fels sind (gilt auch für die anderen Wege).
  V: Einstiegsvariante 2
  Vom Beginn der Einstiegsquerung hoch zu breitem Band (nR). Dieses nach links und über gr.Block zur Verschneidung.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Ebelshäuser
 Manfred Freibert
 Gustav Puster
 
Datum :  14.7.1962
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  V: Direkter Einstieg 6+
  Vom Fuß der S-Wand über kl.Verschneidung mit Überhang (nR, früher Ks) zu einem (oft teils verdornten) Riss. Diesen empor und nach rechts zum 1.R des Originalverlaufs.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 Albert Friedrich
 
Datum :  9.9.1956
1 Kommentare 1 Kommentare
Haben heute die Brombeeren im Direkteinstieg geerntet, aktuell gut kletterbar!
Ausgeprägte Schlüsselstelle am ersten Ring, danach genüsslich.
Cam#4 fand ich angenehm, ebenso eine Sicherung zum anklettern des Rings.
  V: Direkter Ausstieg 4+
  Vom letzten R geradeaus zur Kante und an dieser z. G
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  9.4.1982
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Hirtspfeiler
  vom 1.R der "Alten Route" gerade hoch und an Kante unter Überhang (H). Nach rechts heraus und über die "Alte Route" z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  Juni1981
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  V: Kieselsterben 7-
  zwischen "Plattenvariante" und "V: Direkteinstieg Alte Route" zum Beginn des eigentlichen Pfeilers
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2 + 3 + 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Bruno Vogel
 
Datum :  2.9.1995
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  V: Plattenvariante 5+
  Vom Einstieg von "Alte Route V: Direkteinstieg" schräg links über Wand und kl.Überhang zu schmaler Verschneidung (R). Durch sie und über Wand zu Band. Nach rechts zum Beginn des eigentlichen Pfeilers.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  25.6.1981
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P: "Dach"
  Übers Dach in der SW-Seite...
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  
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Südwestwand 7
  Von bewachsenem Band in der SW-Seite schräg rechts über Stufen zu H und gerade zu überdachtem Band (H). Dieses nach rechts zur Kante. Über Überhang und Wand (H) zum letzten R der "Alten Route".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Klaus Ebelshäuser
 Werner Jakobi
 
Datum :  28.7.1962
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Kleine Westwand 7
  In der oberen W-Wand durch kl.Verschneidung (früher Ks) auf Band. Rechtshaltend über die Überhänge (3R), dann über Wand zu Stand-nR und rechtshaltend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  23.1.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
Wenn`s die Story ist, an die ich denke, wurde da kein Haken rausgerissen (die sind schon seit den frühen 90ern saniert), vielmehr hat ein eher beiläufig gelegter Friend gehalten. Wurde sehr unterhaltsam geschildert in einer (etwas weiter zurückliegenden) Vereinspublikation ...
2002: Im oberen Teil bricht dem Kletterer ein Stück Fels aus. Er stürzt und reißt den Haken raus. Der Sturz in den Stand wird abgefedert durch einen Baum.